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Welche Schmerzmittel helfen wirklich?

Die idealen SchmerztablettenEin Schmerzmittel bezeichnet man auch als Analgetikum, oder veraltet als Anodynum. Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen und hat sich über das Lateinische bis zu uns in die moderne Schmerzmedizin etabliert. Schmerzmedikamente unterbinden den Schmerz, und das tun sie zielsicher, ohne das zentrale Nervensystem auszuschalten, ohne unser Bewusstsein zu verändern, ohne unsere Reaktion einzuschränken.

Schmerzmittel werden von Narkosemitteln strikt unterschieden, obwohl beide Gruppen schmerzunempfindlich machen, allerdings schläft man während einer Narkose, döst vor sich hin und ist nicht alltagstauglich. Natürlich können starke Schmerzmedikamente auch bedingt die Reaktionsfähigkeit einschränken, sie können uns ungehemmt, langsam, redselig, aufdringlich, sensibel, euphorisch oder müde machen. Man sollte daher unter Medikamenteneinfluss nicht Auto fahren, keine schwierigen Tätigkeiten erledigen, seinen Körper schonen und sich lieber ausruhen.

Schmerzmittel werden wie alle Medikamente über die Nieren ausgeschieden, gelangen in den Magen, in den Darm, ins Körperinnere und können zu Reizungen führen. Achtung, wer zu viele Tabletten zu sich nimmt, könnte irgendwann an einer Nierenschwäche leiden. Dies bemerkt man allerdings oft viel zu spät. Es ist wichtig, dass man viel Wasser trinkt, wenn man Schmerzmittel zu sich nimmt, damit die Nieren gut arbeiten und der Körper gereinigt wird.

Was sollte man bei Schmerzmitteln beachten?

Wichtig ist die ärztliche Kontrolle, die richtige Dosierung, keine Überdosierung, keine längerfristige Dauereinnahme, keine gleichzeitige Einnahme mehrerer Präparate quer durcheinander. Oft werden in der Apotheke rezeptfreie Mittel gekauft, dann beim Arzt rezeptpflichtige Mittel verschrieben, und beide Präparate werden dann achtlos durcheinander geschluckt, Hauptsache der Schmerz ist weg. Auch sollte man achtsam mit Schmerzmedikamenten umgehen, denn nicht jeder kleine Kopfschmerz verlangt nach einem Schmerzstiller.

Ein Schmerzmittel wirkt dann am besten, wenn der Mensch es verträgt und gut darauf reagiert. Bei Kindern darf man nur geringe Dosierungen verwenden, da der kleine, sich im Wachstum befindende Körper sehr empfindlich auf Medikamente reagiert. Übrigens sollte man Schmerzmittel nur unter strenger ärztlicher Aufsicht einnehmen, denn sie können süchtig machen. Je länger ein Schmerzmedikament eingenommen wird, umso schwächer wirkt es.

Lesen Sie sich die Verpackungsbeilage gut durch, achten Sie auf die genaue Dosierung, besprechen Sie unbedingt alles vorab mit Ihrem Arzt und bleiben Sie vorsichtig mit der Einnahme, denn der Körper reagiert oft mit Beschwerden auf Tabletten. Auch sollten Sie sich die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten durchlesen, wenn sie weitere Medikamente einnehmen müssen, da Schmerztabletten gerne zu Wechselwirkungen führen.

Wann können Schmerzmedikamente helfen?

Je nach Bewusstsein und persönlicher Einstellung eines Menschen kann ein Schmerzmedikament wahre Wunder wirken, besonders bei chronischen, starken oder nervtötenden Schmerzen, bei Kopf- Zahn- und Bauchschmerzen. Ich esse, bevor ich Schmerztabletten schlucke, lieber meine Seelennahrung, die Schokolade, beisse die Zähne zusammen und übe mich in Geduld, da bei mir die Leiden kommen und gehen. Ich bin der Meinung, man sollte, soweit es geht, ohne Medikamente dieser Art auskommen, da man es dem Körper irgendwie schuldig ist. Studien verschiedenster Art zeigen jedoch eine positive Wirkung auf die Genesung, wenn der Patient keine Schmerzen erleidet. Hier muss man zwischen dem kleinen Wehwehchen und dem heftigen Schmerz unterscheiden.

Nach Verletzungen, Unfällen, Operationen und schmerzhaften Behandlungen sind Schmerzmittel hilfreich. Besonders nach chirurgischen Eingriffen haben sich Schmerztabletten bewährt, denn der schmerzfreie Körper wird schneller gesund. Auch beinhalten die gängigen Schmerzpräparate entzündungshemmende Wirkstoffe, sodass Entzündungen aufgrund von Wunden und Verletzungen besser kontrollierbar sind.

Schmerzmittel und Langzeiteinnahme

Wer von Schmerzmitteln abhängig ist, muss in einigen Fällen ein Leben lang Tabletten zu sich nehmen. Zwar gibt es immer wieder neue Erkenntnisse und mittlerweile sehr gute Erfolge in der Schmerzmedizin, aber eine Langzeiteinnahme kann zu erheblichen Nebenwirkungen führen. Gefährlich wird es auch, wenn man rezeptfreie und rezeptpflichtige Schmerzmittel miteinander kombiniert, um eine Art Selbsttherapie durchzuführen. Lieber Besucher, begeben Sie sich besser in regelmässigen Abständen in eine Schmerzambulanz. Das ist nicht selbstverständlich, denn viele Menschen schlucken immer mehr Schmerzmittel in immer kürzeren Abständen, besonders bei chronischen Schmerzen, da die Mittel mit der Zeit wirkungsärmer bis wirkungslos werden.

Unser Körper ist ein Gewohnheitstier, denn er gewöhnt sich an Lebensweisen, an die Monotonie, an Essgewohnheiten, an den Schlaf- und Wachrhythmus, und sogar an den Regen, wenn hin und wieder die Sonne scheint. So gewöhnt er sich auch an Schmerzmittel. Da der Körper zunehmend unempfindlicher auf Schmerzmedikamente reagiert, ist die dauerhafte Medikamenteneinnahme nur unter strenger ärztlicher Aufsicht empfohlen.

Schmerzmittel und Suchtgefahr

Schmerztabletten bergen ein hohes Risiko in sich, denn sie können süchtig machen. Der Körper wird sozusagen abhängig davon und verlangt in kurzen Abständen nach hoher Dosierung. Patienten, die von Schmerzmedikamenten abhängig sind, gestehen sich ihre Sucht anfangs oftmals nicht ein. Man erkennt sie daran, dass sie mehrmals den Arzt wechseln, gegebenenfalls auch verschiedene Ärzte in unterschiedlichen Städten konsultieren, sich jedes Mal aufs Neue Schmerztabletten verschreiben lassen, weil der eine Arzt vom anderen nichts weiss. Die elektronische Gesundheitsakte könnte hier Abhilfe leisten, vorausgesetzt, der Patient will diese Daten preisgeben.

Die Abhängigkeit von Schmerzmedikamenten erkennt man auch daran, dass Patienten die Tabletten im Internet besorgen, in jeder Apotheke fündig werden und teilweise sogar ohne Rezept an rezeptpflichtige Medikamente gelangen, weil das Internet keine geschützte Zone mit 100%iger Kontrolle ist. Eine Sucht kann leider fatale Folgen haben und der Entzug samt psychologischer Betreuung sind die einzigen Auswege aus der Auswegslosigkeit.

Rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke

Was muss man bei rezeptfreien Schmerzmedikamenten aus der Apotheke beachten? Erstens sollte man sie nicht wahllos unkontrolliert einnehmen, denn auch sie haben ihre Wirkung und Wechsel- bzw. Nebenwirkungen. Zweitens bekommt man davon gegebenenfalls Sodbrennen, Bauchschmerzen, Durchfall, und ältere Menschen erleiden unter Umständen Magen- Darm Beschwerden bis hin zu einer Sepsis, wenn die Schmerzmittel gedankenlos durcheinander eingenommen werden. Die Apotheken denken Gott sei Dank mittlerweile nicht nur ans gute Geschäft, sondern auch an den Patienten. Es sind nicht mehr alle Medikamente in Grosspackungen erhältlich, und jene, die starke Beschwerden auslösen können, erhält man nur noch in kleinsten Verpackungen, damit man dem Missbrauch vorbeugt.

Schmerzmittel und Ernährung

Forscher haben herausgefunden, dass nach einer Mahlzeit mit Cerealien, also Müsli und Vollkornprodukten die Schmerzmedikamente nicht so richtig im Körper wirken. Wenn Sie Ihr geliebtes Müsli zum Frühstück verspeisen, warten Sie zwei bis drei Stunden, bevor Sie Ihre Medikamente einnehmen, dann entfalten die sich auch günstig im Körper. Vielleicht probieren Sie doch zwischendurch ein Stück Schokolade zur Schmerzlinderung, solange Sie diesen Zustand mental aushalten.

Opiumhaltige Schmerzmittel - der Segen fürs Wehwehchen

Die medizinische Wissenschaft hat wieder etwas Interessantes entdeckt, sogenannte Opioide, das sind opiumhaltige Schmerzmittel, die gute Erfolge im Rückenmark erzielen. Jetzt stieg in mir sofort der geistig umnachtete Gedanke hoch, mir ein neues Kerzenöl mit Opium-Duft zu kaufen, denn wer weiss, wann ich die nächsten ausserplanmässigen Augenschmerzen bekomme. In der Medizin lässt sich fast alles verwerten, wenn man nur lange genug nach Lösungen forscht. Nicht alles ist mit Kamille und Ringelblume heilbar, auch wenn ich ein Verfechter der Naturmedizin bin.

Vitamin B12 kann wie ein Schmerzmittel wirken

Studien zeigen, dass Vitamin B12 den Körper stabiler macht, die Nerven schützt und schmerzunempfindlicher macht. Wer einen Vitamin B12 Mangel erleidet, der bereits in einen Folsäuremangel übergeht, kann plötzlich unheimliche Schmerzen im gesamten Nervensystem erleiden. Hier hilft nur ein Bluttest, der den Vitamin B12 Gehalt misst und eine eventuelle sofortige Therapie, denn der Mangel kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen.

Soziale Kontakte wirken wie ein Schmerzmittel

Freunde können Schmerztabletten ersetzen oder zumindest reduzieren. Studien zeigen, dass soziale Kontakte, ein gutes soziales Umfeld wie ein Schmerzmedikament wirken. Wer viel lacht, sich integriert, sich weiterbildet, sich gut unterhält und amüsiert, empfindet Schmerzen nicht als so störend als jener, der einsam zu Hause sitzt und keine Freunde hat. Einsamkeit macht krank, Freunde machen uns gesund.

Können natürliche Schmerzmittel helfen?

Kann die Naturheilkunde bei Schmerzen helfen? Natürliche Schmerzmittel haben ebenso eine Wirkung wie synthetische Mittel, besitzen jedoch nicht diese enormen Nebenwirkungen, wenn man sie gezielt und gut dosiert einsetzt. Bei unsachgemässem und übermässigem Gebrauch dreht sich die Schmerzlinderung jedoch ins Gegenteil um, und daher sollte man natürliche Schmerzmittel nur in Absprache mit einem Heilpraktiker oder Arzt einnehmen.

Brennnessel wirkt bei Blasenentzündung und bei Rheuma. Arnika wirkt bei Gelenksschmerzen und chronischen Rückenschmerzen, bei Verspannungen und bei Krämpfen. Lavendel, Rotbusch, Fenchel und Melisse wirken entzündungshemmend und beruhigend. Die Kamille wirkt ebenso entzündungshemmend, trocknet jedoch die Schleimhäute etwas aus und darf nicht in der Nähe der Augen verwendet werden.

Nicht bei allen Menschen wirken Kräuter und Gewürze gleich gut. Wer Magen- und Darmbeschwerden bekommt, sollte die Kräuter sofort absetzen, denn sie können auch zu Allergien führen und Kreuzallergien auslösen. Besonders bei Mischungen von Kräuter- und Gewürztees sollte man vorsichtig sein, denn hierrin befinden sich mehrere Kräuter und Gewürze gebündelt auf einem Haufen. Normalerweise kann man jedoch mit natürlichen Schmerzmitteln die Dosis der herkömmlichen Schmerztabletten verringern.

Bier wirkt schmerzlindernd

Mit Bier kann man Schmerzen lindern. 8 Gläser Bier wirken so intensiv wie eine Schmerztablette, weil dem Nervensystem vorgegaukelt wird, dass man sich in einem glücklichen Zustand befindet. Bier ist trotzdem für die Schmerzregulierung nicht zu empfehlen, da es so viel Alkohol enthält, dass dadurch Leber und Nieren geschädigt werden, was dann zu einem Teufelskreis führt und weitere Schmerzen auslöst, die ernsthafte Erkrankungen der Leber und der Nieren bedeuten. Mittlerweile forscht man an neuen Medikamenten, die ähnlich wie Bier wirken, allerdings keinen Alkohol beinhalten, nicht über die Leber abgebaut und über die Nieren ausgeschieden werden, und somit keinen grossen Schaden anrichten. Prost.

Schmerzmittel wirken bei Schlaflosigkeit weniger gut

Schlafstörungen und Schlaflosigkeit führen dazu, dass Schmerzmittel nicht mehr so intensiv wirken. Das Nervensystem ist gereizt, der Vitamin B12 Haushalt wird empfindlich gestört, der Körper befindet sich unter Anspannung, und so kann keine gezielte Entspannung erzielt werden. Wer Schmerzmittel einnimmt und unter Schlafstörungen leidet, sollte sich unbedingt im Schlaflabor therapieren lassen, damit kein Teufelskreis entsteht.


Elisabeth Putz

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