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Wie gesund ist Sojamilch?

Milch aus PflanzenDie Sojamilch wird aus der Sojabohne gewonnen, ist eine Emulsion aus Wasser, Fett und Proteinen, wird in der veganen Ernährung als Milchersatz für Kuhmilch oder Milch tierischer Herkunft verwendet, und sie schmeckt anfangs gewöhnungsbedürftig. Mein Bekannter probierte viele Sorten aus, bis er fündig wurde und eine Bio-Sojamilch fand, die ihm schmeckte. Er ist Veganer und verzichtet seit Jahren auf tierische Produkte.

Die Sojamilch enthält reichlich ungesättigte Fettsäuren, kein Cholesterin, und ihr Eiweissgehalt ist gleichzusetzen mit dem der Kuhmilch. Sie enthält kein Vitamin B12, kaum Kalzium, ihr Anteil an Kohlenhydraten ist niedrig, aber dafür ist sie rein pflanzlicher Natur und steht mit keinem Tier in Verbindung. Bitte, das ist wichtig für den Veganer.

Sojamilch wird durch das Einweichen von Sojabohnen erzeugt, nicht durch das Melken, und daher darf sie in der EU nur als Sojadrink bezeichnet werden. In den USA darf man sie im Handel auch Milch nennen. Ich ahnte es, die Amerikaner sind uns einen Schritt voraus.

Sojamilch für Babys

Wenn wir den Veganern unser ungeteiltes Ohr schenken, dann hören wir, dass die tierische Milch zur Säuglingsfütterung der Kleintiere dient und nicht für uns Menschen geeignet ist. Mein Bekannter ist Bauer, hütet sich vor voreiligen Schlüssen, hinterfragt alles mit seiner in die Wiege gelegten Bauernschläue und kam zu dem Ergebnis, dass Babys auch unsere Muttermilch trinken, also ist der Schluss, tierische Milch ausschliesslich für Kleintiere zu verwerten gar nicht so verkehrt.

Jetzt gehen einige Mütter einen Schritt weiter und verwehren dem eigenen Baby die Muttermilch, weil sie der Überzeugung sind, aus ethisch moralischen Gründen ausschliesslich pflanzliche Nahrung als geeignet anzusehen. Das ist gefährlich für Babys, da Wachstum und Nervensystem empfindlich beeinträchtigt werden. Ich gehe auch einen Schritt weiter, denn ich sage, Pflanzen sind hoch intelligente Lebewesen, besitzen Gefühle und können hören, wie wir sie essen. Die Sojamilch, gewonnen aus der Sojapflanze ist jenes Elixier, das die Pflanze ebenfalls für ihren Nachwuchs benötigt. Und wir nehmen sie ihr weg, unverschämt.

Für wen ist Sojamilch geeignet?

Der Veganer braucht sie dringend, denn die Sojamilch liefert ihm wertvolle Fettsäuren. Menschen mit einer Laktoseintolleranz sollten auch auf Sojamilch umsteigen, denn Bauchschmerzen, Blähungen und Darmbeschwerden können das Leben enorm einschränken, wenn man bei Kuhmilch verbleibt. Allerdings gibt es Menschen mit einem Darm, dessen Darmbakterien eine falsche Zusammensetzung bekommen, wenn sie sich rein pflanzlich ernähren. Für diese kleine Gruppe an Personen ist sie nicht unbedingt geeignet. Zwar existieren keine nennenswerten Studien darüber, aber wenn man bemerkt, dass einem die rein pflanzliche Ernährung nicht gut tut, sollte man sich nicht damit quälen.

Sojamilch enthält wertvolle Nährstoffe, sowie beispielsweise die Kuhmilch auch. Und so sollte jeder Mensch für sich entscheiden, welche Milch er zu sich nehmen möchte, denn alles besitzt Vor- und Nachteile. Mein Darm hat sich gegen Sojamilch zur Wehr gesetzt, indem er sich mit Entzündungen schmerzhaft meldete. Andere Menschen vertragen keine Laktose und sind dankbar für die Sojapflanze, welche ihr Leben für uns opfert.

Sojamilch ist gewöhnungsbedürftig

Haben Sie Sojamilch schon einmal gekostet? Mit frischer Kuhmilch hat dieses Getränk nicht mehr viel gemeinsam. Man glaubt eher, dass man eine breiartige Substanz trinkt. Sojamilch ist gesund und eine wirklich gute Alternative, wenn man eine Laktoseunverträglichkeit hat. In Kuhmilch befindet sich Laktose, und nicht alle Leute ertragen die Laktosebakterien. Sojamilch können Sie auch in den Kaffee geben, pur trinken oder mit Früchten vermischen.

Wenn man sich erst einmal an den etwas ungewöhnlichen Geschmack gewöhnt hat, ist sie wirklich lecker. Vielleicht werden Sie nicht gleich beim ersten Glas frohlocken, aber mit jedem Glas schmeckt die Sojamilch besser.


Elisabeth Putz

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