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Was ist ein schöner Garten?

Der Garten ist allgemein gesehen ein Stück Land, welches direkt oder indirekt am Haus, rund ums Haus, an einer Wohnung angesiedelt ist. Er dient zu Wohnzwecken, als Anbaufläche für Obst, Gemüse, Blumen, Pflanzen und Kräuter, als Spielfläche für die Kinder, als Wohlfühloase, und er ist gesund.

Je nach Gartenart nennt man ihn auch Grünanlage, grüne Lunge, Park, Grünfläche, Grünland, Wildgarten, Englischer Garten, Gemüsegarten, Obstgarten, Blumengarten, Kräutergarten, oder einfach nur Grasland.

Der Garten verbindet Flora und Fauna, verbindet sich seelisch mit uns Menschen, und er ist zufrieden, wenn wir Pflanzen und Tiere in ihm leben lassen. Schaugärten dienen dem Prestige, werden gerne hergezeigt und beinhalten oft exotische Pflanzen, während der Wohngarten eher dem privaten Gebrauch dient und durch Hecken, Sträucher und Baumalleen geschützt wird, sodass nicht jeder hineinsehen kann. Niemand will in seinem Garten gestört werden, wenn er sich im Bikini oder oben ohne in der Badehose sonnt.

Der Garten ist eine Grünfläche, die kultiviert und genutzt wird. Neben Pflanzen werden dort auch Tiere gehalten, sodass Flora und Fauna eine Einheit bilden und perfekt in die Natur integriert sind. Ein Garten ist meist eine privat genutzte, abgegrenzte Fläche, die dem Zweck der Kunst, der Gestaltung, des spirituellen Lebens in der Natur, zu Therapiezwecken und für den üppigen Ernteerfolg dient. Der Garten dient als Wohnraum, dient unserer Gesundheit, ist für unser Wohlbefinden zuständig und versorgt uns mit Sauerstoff. Pflanzen atmen Sauerstoff aus, welchen wir wiederum zum Leben benötigen. Wenn wir den Duft der Blumen einatmen, den Schatten der Bäume und das Sonnenlicht geniessen, den leichten Wind am Schwimmteich spüren, ins frische Gemüse beissen, ist dies oft schöner als jeder Wellnessurlaub in einem überfüllten Wellnesshotel.

Das Wort Garten stammt vom Indogermanischen Wort Gerte ab. Es entwickelte sich über die Begriffe: Weide, Garde, Hortus, Hehege, wobei lebende Zäune, Hecken, Holzzäune, Mauern, Hügel, Maschendrahtzäune und vieles mehr dazu dienten, seinen Garten einzugrenzen. Heute dient ein Garten eher der Freizeitgestaltung, für sportliche Zwecke in der Natur, oder zum Anbau von Obst und Gemüse. Man fühlt sich wie im Paradies, im Garten Eden, wenn man im eigenen Garten liegt und das Leben geniesst.

Gartentypen und Gartenarten

Wir unterscheiden den Mischgarten, den Gemüsegarten, den Obstgarten, den Kräutergarten, den Nutzgarten, den Kleingarten, den Ziergarten, den Naturgarten und den botanischen Garten. Es gibt den Versuchsgarten, den Lustgarten, die gross angelegte Parkanlage, den Steingarten, den Wüstengarten, den Kiesgarten, den Sträuchergarten, Wassergarten, Schattengarten, und je nach Anbauart auch beispielsweise den Kartoffelgarten, Rosengarten, Salatgarten, etc. Je nach Stil unterscheiden wir den Persischen Garten, Chinesischen Garten, Japanischen Garten, Zengarten, Barockgarten, französischer Garten, italienischer Garten, oder der Englische Landschaftspark. Und je nach Gestaltungsthema unterscheiden wir den Bibelgarten, den Kunstgarten, den Klostergarten rund um Klöster und Kirchen, den Bauerngarten rund um den Bauernhof herum, oder beispielsweise den Stadtgarten.

Je nach Art wird er für unterschiedliche Zwecke benutzt, wobei die Gesundheit immer im Vordergrund steht. Zierpflanzen, Obst und Gemüse, Bäume und Sträucher, Mensch und Tier, alles sorgt für ein ausgewogenes Ökosystem, welches die Umwelt schont. Zierpflanzen und Wasserpflanzen sind sehr beliebt, aber am beliebtesten sind die empfindlichen Kübelpflanzen, die im Winter nicht draussen stehen dürfen und eher im Wintergarten gedeihen. Beliebt sind auch Apfelbäume, Birnenbäume und Pflaumenbäume in unseren Breitenkreisen, und der Johannisbeerstrauch darf in keinem Garten fehlen, denn zwischen den Riebiselstauden fühlt man sich unbeobachtet wohl.

Der Garten als Ökosystem

Ein Garten dient biologischen Zwecken und hält das Ökosystem auf seine Weise aufrecht. In Wildgärten herrscht ein besseres Ökosystem als in aufgeräumten Gärten, und in Biogärten leben mehr Insekten als in Gärten, die mit Kunstdünger gepflegt werden. Allgemein gilt, dass ein gepflegter Garten ästhetischer wirkt als ein unordentlicher, besonders wenn der Nachbar seinen Rasen mäht, dann will man es ihm nachmachen. Je bunter ein Garten ist, desto schöner wird er empfunden, aber wenn er zu bunt und zu unordentlich ist, kippt diese Stimmung wieder, denn niemand möchte leben wie bei Hämpels unterm Sofa. Bei uns sind sogenannte Schottergärten, vorwiegend aus Steinen und Kies bestehend, nicht so gerne gesehen, und vor einem Irrgarten, einem begrünten Labyrinth fürchten wir uns ohnehin, auch wenn es spannend ist, aus so einem Garten wieder heil herauszukommen.

Wie sieht der perfekte Garten aus?

Ein optimaler Garten sollte nicht zu dicht bebaut sein, aber auch nicht zu kahl, denn ein pingelig gepflegter englischer Rasen alleine kann nicht ausreichend dafür sorgen, dass sich eine gewisse Artenvielfalt im Grünen ausbreitet. Wenn man seine Grünflächen zubaut, und dies kann leider auch mit Bäumen und Sträuchern passieren, dann versperrt man sich selbst den Blick in die Ferne. Zu viele Obstbäume bieten einem Garten zu viel Schatten, sodass nur noch Moos gedeiht, der Rasen zu nass wird und sich verabschiedet.

Einen Garten sollte man nutzen, nicht verwildern lassen. Bereits mit wenig Aufwand kann man sich eine grüne Sommerresidenz schaffen, mit einem naturbelassenen Schwimmteich, den Mensch und Tier gleichermassen nutzen, mit einigen wenigen Obstbäumen, einem grosszügigen Gemüsebeet, und mit einer kleinen Wohnfläche, die der reinen Entspannung dient. Naturbelassene Gartenmöbel aus Holz, echten Baumstämmen und Steinen sind gesünder als billige Plastikmöbel, müssen dafür aber auch aufwendiger gepflegt werden.

Wie gesund ist ein Garten?

Der Garten ist gesund, für Mensch und Tier, und auch für die Pflanzenwelt. Ein Garten beruhigt, denn die Farbe Grün ist gut für die Augen. Er macht uns fit, wenn wir darin Sport treiben, den Rasen per Hand anstatt mit einem Rasenroboter mähen, unser Gemüse selber anbauen und das Obst selber ernten. Gesund ist der Biogarten, ohne jegliche Chemie, ohne Insektenvertilgungsmittel, ohne Kunstdünger und ohne genormte Pflanzen, wobei der sogenannte Biotop am gesündesten ist, da er uns so nährt, dass wir bis zu 80% unseres Nahrungsbedarfs aus ihm entnehmen können. Da braucht man kein Nahrungsergänzungsmittel mehr.

Der Garten ist wie ein kostenloser Arzt, ein Heilpraktiker für die Seele, ein Psychiater. Man kann sich mit den Blumen und Pflanzen unterhalten, mit den Tieren sprechen, den Vögeln zuhören, die Musik der Natur aufschnappen, und man kann sich während der Gartenarbeit seine Sorgen von der Seele reden. Die Natur ist ein aufmerksamer Zuhörer, und wer schon einmal seinen Kummer in der Erde vergraben hat, einen Rosenstock darauf gepflanzt hat, der weiss, wie schön die Rosen blühen, wenn der Kummer darunter vergraben ist.

Der Garten mit heilender Wirkung

Der Garten besitzt mit all seinen Kräutern, welche wir manchmal versehentlich als Unkraut betrachten, eine heilende Wirkung. Besonders die Brennnessel ist als Spinat oder Tee ein wahres Heilkraut. Wenn Sie Gemüse anbauen, zupfen Sie nicht jede Brennnessel für den Komposthaufen aus, sondern machen Sie Brennnesseltee daraus. Voraussetzung dafür ist, dass Sie keinen Kunstdünger verwenden. Biodünger in hochwertiger Bioerde hält das Gemüse frei von Schadstoffen und krebserregenden Umweltgiften. Und damit der Boden nicht einseitig ausgelaugt wird, müssen Sie ihre Gemüsebeete jährlich wechseln. Dort wo Salat wächst, züchten Sie das nächste Jahr Kohl oder Karotten.t.

Kann man mit seinem Garten sprechen?

Viele Leute unterhalten sich mit ihrem Garten und fühlen sich danach befreit von Kummer und Sorgen, selbst wenn die Gartenfläche nicht antwortet. Wenn Sie sich einen gesunden Garten züchten möchten, sind vier Dinge essentiell für das gute Gedeihen: Wasser, Erde, Licht und Luft. Ob Sie Ihren Blumen Lieder vorsingen oder heisse Bettgeschichten erzählen, ist nicht relevant, denn Pflanzen reagieren nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen überhaupt nicht auf Musik und die Geräuschkulisse plappernder Leute, sie hören uns lediglich zu. Allerdings besitzen Pflanzen eine Art Gehör, und sie spüren, wenn wir sie berühren.

Der ganzjährige Schrebergarten für Kleingärtner

Wer in der Stadt lebt, kauft sich gerne einen kleinen Schrebergarten. Mittlerweile gibt es richtige Hausordnungen für Kleingärtner, ganze Kleingärtner-Vereine, die wie Polizisten die Gärten überwachen. Wehe, wenn da ein Gartenbesitzer aus der Reihe tanzt und die Ordnung nicht einhält, dann gibt es Streit. Auch Neid ist unter den Kleingärtnern kein Fremdwort, wenn der Nachbar höhere Bäume pflanzt und besseres Gemüse erntet. Und nackt im Garten zu sonnen ist fast überall untersagt. Besser ist es, man schliesst sich nur dann einem Kleingärtner-Verein an, wenn man der kommunikative und ordentliche Spiessbürger ist. Ansonsten ist ein einsamer Garten die bessere Wahl. In Wien machen viele Kleingärtner sogar das ganze Jahr über Urlaub in ihrem Garten, schlafen in Gartenhäusern und wohnen quasi draussen.

Internationaler Tag fürs Nackt im Garten Arbeiten

Am 5. Mai ist Welt-Nackt Gärtnern-Tag. Da feiert man den internationalen Tag der Nacktheit bei der Gartenarbeit. Wer nackt im Garten arbeitet, fühlt sich freier und ungebundener. Bakterien und Keime breiten sich auf der blossen Haut nicht so stark aus wie unter der Kleidung, besonders wenn man schwitzt. Bäume, Sträucher, Blumen und Pflanzen, Obst und Gemüse sind von Natur aus auch irgendwie nackt, und so liebt es auch der Mensch, wenn er inmitten der Natur sein Adamskostüm oder das Evakostüm tragen darf, denn das verbindet ihn mit der Natur. Zum Leidwesen aller Anzugsträger und vollends angekleideten Leute muss man sich überall in den Kleingärten die ausgezogenen Leute ansehen, aber keine Sorge, wenn man sich in ein schickes Restaurant in der Innenstadt setzt, entkommt man diesem Treiben. Übrigens wird man nahtlos braun, wenn man nackt im Garten arbeitet.


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Elisabeth Putz

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