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Wie pflegt man fettige Haut?

Pickel abdeckenDie fettige Haut ist porös, neigt zu einer überdosierten Talgproduktion, besitzt oft grosse, tiefe Hautporen, sieht uneben aus, enthält vermehrt Pickel und Hautunreinheiten, neigt zu Akne, Rötungen, Reizungen, Ekzemen und Entzündungen, ist meist mit einem dünnen Fettfilm überzogen und reagiert schmierig, wenn man die falschen Pflegeprodukte verwendet. Auch Mischhaut tendiert zu diesen Problemen.

Mit zunehmendem Alter wird der fettige Hauttyp jedoch entschädigt, weil die Talgproduktion abnimmt. Ab dem 40. Lebensjahr werden die Beschwerden weniger, und spätestens nach den Wechseljahren kann man sich glücklich fühlen, denn man altert mit fettiger Haut langsamer, man besitzt quasi einen integrierten Anti-Aging Effekt im Körper. Die trockene Haut hingegen neigt vermehrt zu intensiver Faltenbildung.

Zuerst sollte man sicherstellen, ob man tatsächlich unter durchgängig fettiger Haut leidet, oder ob man Mischhaut besitzt. Diesen Test kann man im Kosmetikstudio durchführen, oder notfalls auch zu Hause. Man legt ein saugfähiges Reinigungstuch oder ein Taschentuch aufs Gesicht, lässt es eine Minute fest drauf liegen und prüft, welche Hautstellen mit einem Fettfilm versehen sind und welche trocken bleiben. Wenn der Abdruck der Wangenpartie am Tuch trocken ist, leidet man unter Mischhaut, wenn das gesamte Tuch eher feucht wird, leidet man eindeutig unter eher fettiger Haut.

Wer unter fetthaltiger Haut leidet, darf sie auf keinen Fall mit scharfen Reinigungsprodukten austrocknen, da sonst die Talgproduktion noch mehr angeregt wird. Der Fettige Hauttyp benötigt leichte Kosmetik wie Rose, fruchtige Produkte wie Apfel, Orange, Mandarine, Zitrone, Pfirsich, Mango und Melone.

Am besten sind medizinische Seifen aus der Apotheke, Reinigungsschaum mit etwas Feuchtigkeit, fruchtige Reinigungsmilch oder ein Reinigungs-Gel. Ölhaltige Produkte mit Sesam oder Karotte verstärken den Fett-Effekt, und rückfettende Cremes wie Bodybutter machen das Hautbild schmierig, selbst wenn sie in der Werbung gut aussehen. Wer hochgeschlossene Kleidung trägt, darf auch sein Dekollete nicht überfetten, sonst entstehen dort Hautreizungen, weil die Haut unter dem Stehkragen nicht atmen kann.

Mit purem Wasser und einem sanften Schwamm kann man sein Gesicht auch reinigen, wenn alle Produkte scheitern sollten. Übrigens sollte man die Haut mindestens einmal täglich reinigen, da der Fettfilm entfernt werden muss. Wer Make-Up verwendet, braucht wenigstens abends eine tiefenreinigende Lotion, da Make-Up Reste schnell zu Hautunreinheiten führen.

Fettige Haut benötigt regelmässige Peelings, nicht nur im Gesicht, auch am Dekollete und am Rücken, denn auch hier leistet die überschüssige Talgproduktion ganze Arbeit. Nach dem Peeling braucht dieser Hauttyp eine Feuchtigkeitscreme, damit sich die Haut beruhigt. Mit einem Aloeveragel, welches der Haut nur Feuchtigkeit, jedoch kein Fett schenkt, kann man sein Hautbild mattieren, und mit Schüssler Salben, die reichhaltig an Mineralsalzen sind, erzielt man auch positive Effekte. Übrigens kann man sich bei fettiger Haut mit fruchtigen Duschgels versorgen, die riechen verführerisch gut undmattieren das Hautbild ein wenig.

Die fetthaltige Haut glänzt vorzugsweise wie eine knusprige Speckschwarte, besonders im Licht, in der Sonne, beim Sport und nach mittelprächtiger Anstrengung. Da braucht man nur eine Runde durch den Park zu laufen, und schon sieht man aus wie ein Butterbrot. Hier helfen nur noch Mattierungstücher, ein mattierendes Puder, ein Erfrischungstuch mit Zitrone und ständiges Duschen mit lauwarmem Wasser, denn zu kaltes Duschwasser zieht die Poren zusammen, sodass man anschliessend wieder schwitzt und trieft. Ein spezieller Mattierungsschwamm saugt Fett auf und sorgt für trockene Effekte zwischendurch. Man kann den Schwamm in jeder noch so kleinen Clutchbag mitnehmen, und er ist leicht anzuwenden.

Wer unter fettiger Haut leidet, sollte sich lieber mit einem antibakteriellen Make-Up, am besten auf Wasserbasis schminken, damit die Haut mattiert wird. Puder ist besser als flüssige Creme, und auf rückfettendes Rouge könnte man verzichten. Eine hochwertige Grundierung hilft, Fett aufzusaugen, und man sollte die Schminke nicht zu üppig auftragen. Abschminken ist Pflicht, denn nachts kann sich die Haut im Schlaf erholen.

Der fettige Hauttyp sollte sich viel bewegen, denn Sport regt die Durchblutung an, was das Hautbild verschönern kann. Auch Massagen sind ideal für die gute Durchblutung, besonders die Gesichtsmassagen.

Der fettige Hauttyp benötigt viel Wasser und muss auf einige Dinge in seiner Ernährung achten. Ungesüsster Kräutertee, Grüntee und Mineralwasser sind ideal. Kaffee enthält Säure und Koffein, welches auf die Haut negativ einwirkt. Kohlenhydrate enthalten Inhaltsstoffe, welche die Talgproduktion anregen und zu Hautunreinheiten führen. Milchprodukte könnten zu vermehrten Hautunreinheiten führen, Butter und Öl wirken rückfettend auf den Körper, und Fast-Food belastet den Körper mit Zusatzstoffen, die nicht nur durch die Nieren, sondern auch durch die Haut ausgeschieden werden. Gut für fettige Haut sind Obst und Gemüse, mageres Fleisch, magerer Fisch, magerer Käse, Salate, alles, was die Durchblutung fördert, leichte Brotaufstriche, Gemüsesuppe, Ginkgo und Haselnüsse, weil in der Haselnuss nicht so viel Fett steckt. Wem sogar der Fruchtzucker aus dem Obst zusetzt, der sollte auf reines Gemüse umsteigen. Es wirkt entfettend, gibt der Haut jedoch wichtige Nährstoffe zurück.

 


Elisabeth Putz

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