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Business Ratgeber - Wie wirtschaftet man erfolgreich?

BusinessDer Business Ratgeber - Tipps rund um die Wirtschaft. Sieben Dinge sind im Geschäftsleben wichtig: Die Ausbildung, der passende Job, der gute Umgang mit Geld, gute Ideen und deren Umsetzung, ein gesundes Konsumverhalten, Erfolgsgedanken und Motivation im Berufsleben. Das Geschäftsleben hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Man lebt einen gewissen Business Lifestyle aus, der dadurch geprägt ist, dass man sein Privatleben rund ums Business herum baut, und seinen Job ins Privatleben hinein holt. Flexibel sein, mehr Freizeit, bessere Arbeitsbedingungen, das sind wichtige Faktoren geworden. Und wer Karriere machen will, der sollte auch nachts erreichbar sein, selbst wenn er am Klo sitzt oder in der Badewanne liegt. Das Ausschlaggebende für ein erfolgreiches Berufsleben ist jedoch die richtige Ausbildung. Ich setze mich für Lehrerbewertungen ein, da junge Leute unsere Zukunft sind. Gute Lehrer können Schüler motivieren, ihnen etwas Positives mit auf den Lebensweg geben, Klassengemeinschaften prägen und sogar den schlechtesten Schüler bis zum Abitur mitnehmen. Aus eigener Erfahrung finde ich heute noch, dass Ingo Lindsberger einer der besten Lehrer ist, die ich kennenlernen durfte.

Wenn Strom an der Börse gehandelt wird

Am Beispiel von Wien-Energie sehen wir, wie riskant es ist, wenn Strom an der Börse gehandelt wird. Man kauft zu einem gewissen Termin, der in der Zukunft liegt, Strom ein, und man verkauft seinen eigenen Strom zu gewissen Terminen. Normalerweise macht man einen satten Gewinn, wenn der Börsenkurs günstig ist, aber man kann auch alles verlieren, wenn man Sicherheiten vorlegen muss, die man selbst nicht direkt besitzt. Und so müssen Staaten die Unternehmen oft retten, wenn die Schieflage an den Börsen eintrudelt. Wien-Energie verkaufte den eigenen Strom teuer weiter und kaufte billigen Strom ein. Dieses Spiel geht so lange gut, so lange die Strompreise nicht explodieren. Und so konnte man über viele Jahre hinweg billigen Strom an die eigene Bevölkerung liefern, und das Volk jubelte. Natürlich sind solche Termingeschäfte eine gängige Praxis, und die Unternehmen sehen darin ein solides Geschäftsmodell, aber wenn man das Spiel nüchtern betrachtet, so muss man bei Börsenkursen jederzeit mit unerwarteten Preisschwankungen rechnen, sodass diese Geschäfte trotzdem riskant sind. Die Gegner der Börsenaktivitäten sagen, es wurde mit der Bevölkerung gespielt, und die Liebhaber des Aktienhandels schwören drauf, dass dies eine gute Idee war. Ich sage, billige Ware kann auf Dauer teuer werden, und da ich ein Skeptiker bin, was Börsengeschäfte angeht, lehne ich jedes Börsengeschehen ab. Neulich traf ich einen Mann, der mir signalisierte, dass Aktien eine tolle Sache wären, weil man damit Prestige, Grösse und Geld gewinnen könnte. Ich sank leise in mich zusammen, weil Prestige, Grösse und das grosse Geld nicht in meinen Seelenplan gehören, der Stabilität, Struktur, Würde, Menschenliebe und solide finanzielle Verhältnisse bevorzugt. Als ich mir jedoch vor meinem geistigen inneren Auge das Leben dieses Mannes ansah, dachte ich, das Solide ist Gold wert, denn ich fühlte, dass er unzufrieden mit seinem Job war, diesen jedoch als notwendigen Brotberuf brauchte. Und so ähnlich geht es der Wien-Energie. Sie ist zwar nicht glücklich mit dem Stromhandel an der Börse, sieht es jedoch als Notwendigkeit an, da die Bevölkerung billigen Strom erwartet. Natürlich hätte man seit spätestens 24. Februar sehen können, dass die Strompreise möglicherweise explodieren könnten, aber es spielte meiner Meinung nach auch eine gewisse Gier eine Rolle, die bekanntlich menschlicher ist als jede Naturgewalt. Wir werden sehen, wohin sich die Strompreise entwickeln, vermutlich in die Höhe.

Die ersten Streiks gegen die Überteuerung haben begonnen

Alles wird teurer, obwohl die aktuelle Teuerungswelle schon wieder am Sinken ist und an den Konsumenten abprallt. Trotzdem sind es inzwischen mehr als 15% der Normalverbraucher, die verarmen, und auch der viel gelobte Mittelstand merkt plötzlich, dass das Geld knapper wird. Und so versammelt man sich zu Streiks, von welchen ich bis heute nicht weiss, wie sie die Teuerungswelle stoppen sollen. Der österreichische Gewerkschaftsbund lässt sich den ersten Streik mehr als 700 000 Euro kosten, um seine Mitglieder, Anhänger und auch den Normalverbraucher auf die Strassen zu befördern. Und just in diesem Moment habe ich mir gedacht, wie vielen verarmten Familien man mit dieser Geldsumme helfen könnte. Natürlich sind Warnstreiks und Demonstrationen allgemein wichtig, um ein Umdenken in den Köpfen der Politiker zu provozieren, aber sie müssten meiner Meinung nach nicht so viel kosten, wenn ohnehin das Geld überall knapp wird. Streiks und Demos müssten meiner Meinung nach europaweit organisiert werden, damit die EU eine generelle Preisbremse in Grundnahrungsmittel und Güter des täglichen Lebens einbaut. Wenn nur ein Land alleine eine Preisbremse aktiviert, exportieren die Unternehmen ihre Ware in die Nachbarländer. Wenn jedoch ein gesamter Kontinent zusammenhält, werden die Exporte schwieriger und die Preise sinken wieder. Ausserdem müsste der Strompreis vom teuren Gaspreis nicht nur für Privathaushalte, sondern für alle Unternehmen entkoppelt und gesenkt werden, und dies europaweit, dann werden die Lebensmittel wieder billiger und der viel diskutierte Preisdeckel fruchtet endlich. Wenn jedoch die Demos des österreichischen Gewerkschaftsbundes fruchten sollten, ziehe ich den Hut und verneige mich höflich.

Ist die Wirtschaft am Limit?

Unsere Wirtschaft florierte über 20 bis 30 Jahre hinweg, und wenn man es grosszügig sieht, so florierte sie seit 50 Jahren. Plötzlich kamen andere Zeiten, eine sogenannte Zeitenwende auf uns zu, und dies bedeutet wahrscheinlich auch, dass eine Wirtschaftswende auf uns zukommt. Zwei Szenarien könnten uns überrollen: Entweder man geht pleite, die finanziellen Ressourcen werden gerecht aufgeteilt, das Geld verschwindet und wird durch transparent überprüfbares und streng überwachtes Plastikgeld ersetzt, oder die Schere zwischen Arm und Reich geht so stark auseinander, dass die Menschen auf die Strasse gehen und protestieren, Aufstände und Revolutionen heraufbeschwören und sich an den Reichen rächen. Bitte, ab diesem Zeitpunkt möchte ich nicht mehr im Businesskostüm herumlaufen, da kleide ich mich in alte Lappen und hoffe, es möge mich niemand erkennen. Wirtschaftlich gesehen spielen wir aufgrund der turbulenten Preissteigerungen, der Teuerungswelle und der Güterverknappung mit dem Feuer. Börsentechnisch gesehen sind jedoch die Aktionäre derzeit kurzfristig in Hochstimmung, denn jetzt ist alles möglich. Und zwischendrin sterben Unternehmen, die an der Zeitenwende vorbeileben. Wir leben in einer Zeit, in der alles flexibel über die Bühne gehen muss, der Zweitjob kein Problem darstellen darf, die berufliche Erreichbarkeit sogar nachts, in der Badewanne und am Klo verfügbar sein muss, und in welcher man morgen schon damit rechnen muss, pleite zu sein. Aber inmitten dieser wirtschaftlichen Turbulenzen gibt es Menschen, die dennoch glücklich sind, gut gelaunte Aktionäre, fröhliche Startups, flexible Influencer, oder man wird Aussteiger. Ein Trend im Business geht dahin, aus dem monotonen Hamsterrad des beruflichen Alltags auszusteigen und ein alternatives Leben zu führen. Bitte, ich habe Leute kennengelernt, die waren damit glücklich, aber ich muss auch sagen, nicht jeder Mensch ist hierfür geeignet, denn die tägliche Arbeit verspricht zumindest ein Minimum an Erfolg, und man lebt eine gewisse Struktur aus, die wichtig fürs Seelenleben ist. Heute gehen zunehmend immer mehr Arbeitssuchende dazu über, ihre Forderungen ans jeweilige Unternehmen zu stellen, fordern höhere Löhne, mehr Freizeit, bessere Arbeitsbedingungen, denn die Corona-Krise hat gezeigt, dass man auch ohne Job und mit weniger Geld gut leben kann. Und so könnten wir wirklich einen Wirtschaftseinbruch erleben, wenn die Arbeitskraft fehlt. Meiner Meinung nach muss ein soziales und wirtschaftliches Gleichgewicht zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geschaffen werden.

Brauchen wir eine Umverteilung des Geldes?

Wir leben seit Jahren, fast seit Jahrzehnten in einer Art auseinanderklaffender Schere, die von bettelarm bis superreich auseinandertriftet. Und dazwischen lebt eine bis jetzt ziemlich stabile Mittelschicht, die plötzlich zu zerfallen scheint. Auf der einen Seite stehen die Aktionäre, die so viel Geld besitzen, dass ihnen ein Börsencrash wenig ausmachen würde, und auf der anderen Seite steht der Normalbürger, der ebenfalls in Aktien und Hedge-Fonds investiert, weil er damit sein Erspartes absichert und eine gewisse Rente generiert. Ihm würde ein Börsencrash auf den Kopf fallen, und hier wäre die Bewusstlosigkeit noch der harmlosere Schaden, denn bewusst mitzuerleben, wie das eigene Geld nichts mehr wert ist, das ist fast tödlich. Trotzdem müssen meiner Meinung nach die Weltmärkte bereinigt werden, und ich finde, ein anderes Wirtschaftssystem, ein anderes Finanz- Geld- und Zinssystem sollte etabliert werden. Bitte, ich bin ein optimistischer, realitätsferner Idealist, der mit einem Helfersyndrom ausgestattet ist, aber immer wieder nach dem eigenen Ego sucht, und deshalb wäre für mich eine Umverteilung des Geldes sinnvoll, damit arme Menschen wieder ohne finanzielle Ängste leben können. Was nützt es der Allgemeinheit, wenn wenige Superreiche an den Börsen der Welt noch reicher werden? Ich lernte einen Amerikaner kennen, der meinte, seine Spekulationsgier an der Börse hat nichts mit tatsächlichem Geld zu tun, es ist eine Art Nervenkitzel, wenn er zuschaut, wie sich die Zahl am Computerbildschirm bewegt, wenn er die Märkte beobachtet, und er braucht diesen nervenkitzel. Ich könnte schwören, andere Leute brauchen Geld für Lebensmittel.

Sollen die Rentengelder erhöht werden?

Aktuell hat man sich für eine österreichische Lösung der Renten geeinigt, und das bedeutet, 5,9% mehr Geld, damit eine annähernde Anpassung an die Inflation gewährleistet ist. Viele Rentner sehen dies als zu wenig an, und manche reiche Rentner sagen, der nächste Urlaub am Luxusliner ist gesichert. In Österreich, aber auch in anderen Ländern diskutiert man über eine eventuelle Rentengelderhöhung, die sich an die aktuelle Inflation anpasst, und dies bedeutet, dass man mehr bieten muss als bloss 5,9%. Alte Leute sind in der Mehrzahl, junge Leute sind in der Minderzahl, und so entsteht ein zunehmendes Ungleichgewicht zwischen alt und jung. Die Baby Boomer Zeiten sind vorbei, und so stellt sich die Frage, wie die erhöhte Rentenzahlung in Zukunft finanziert wird, wenn die Arbeitsmärkte weniger junge Leute beherbergen, die immer mehr alte Leute finanziell unterstützen sollen. Bis jetzt war das Rentensystem so aufgebaut, dass die arbeitende Gesellschaft für die Renten aufkommt, aber symbolisch gesehen hat sich die Gesellschaftspyramide zu einem Trichter umgekehrt. Natürlich bin ich der Meinung, die untere Leiste der Renten, die Mindestrentenbezieher müssen mehr Geld bekommen, aber die ohnehin bereits hohen Renten und vor allem die Staatspensionen sollten nicht noch weiter erhöht werden, denn es gibt Leute, die beziehen mehr als 10 000 Euro an Altersvorsorge, Rente und Pensionen. Ein Arzt ausser Dienst, der an der Uni unterrichtete, seine Privatpraxis neben dem Dienst als Oberarzt oder Chefchirurg im Krankenhaus führte, und gleichzeitig an zwei bis drei Firmen beteiligt war, bekommt Unsummen an Rente und Pension. Ein hart arbeitender Maurer bekommt wenig Rente, womit er kaum über die Runden kommt. Bitte, hier zeigt sich, wie unfair die Ressourcen verteilt sind, und niemand macht etwas dagegen. Das Rentenmodell gehört meiner Meinung nach reformiert, sodass niemand im Alter mehr als der andere bekommt, denn jeder Mensch ist in seinem Altersruhestand gleich viel wert.

Der Preisdeckel könnte gegenfinanziert werden

Ich bin ein Befürworter des elitären Preisdeckels, denn er ist so notwendig wie der Deckel auf dem Topf, wenn man kocht. Derzeit ernten die Aktionäre, grossen Konzerne und Energieriesen den Topfinhalt, sodass nichts mehr für den Normalverbraucher übrig bleibt. Er muss tief in die Geldbörse greifen und neue Suppe kochen. Lebensmittel werden teurer, das Alltagsleben ist für immer mehr Menschen kaum noch finanzierbar, und niemand macht etwas dagegen, sondern wir richten Arbeitskreise ein, welche monatelang diskutieren, wie man das Problem wohl am schonendsten für Aktionäre und Konzerne lösen könnte. Ich bin dafür, dass man den Preisdeckel auf Energie und Grundnahrungsmittel legt, und finanziert wird er durch die Übergewinne, welche die Firmen derzeit ernten. Grosse Lebensmittelhersteller feiern die Gewinne ihres Lebens, grosse Aktionäre sind förmlich betrunken vor lauter Gewinnausschüttungen, und die Börse feiert sich selber, so lange, bis wir wieder einen schwarzen Freitag erleben, denn die Geschichte wiederholt sich permanent, weil wir nichts dazulernen. Mein Lachshäppchen bleibt mir mittlerweile im Hals stecken, obwohl ich es noch esse, aber ich habe bei jedem Bissen ein schlechtes Gewissen. Neulich bekam ich mit, dass in meiner Geburtsstadt Lienz die Lebensmittel in den Sozialmärkten knapp werden, weil wir allgemein in einer Zeit der Verknappung leben. Und vor lauter Schock liess ich dem Lions Club in Lienz eine kleine, unscheinbare Spende zukommen, weil er sich um notleidende Menschen in der Umgebung kümmert. Ich sage Ihnen, lieber Besucher, machen Sie es mir nach, vielleicht begegnen sich dann unsere schlechten Gewissen und jammern gemeinsam, denn gemeinsam ist alles leichter erträglich.

Der Arbeitsmarkt ruft, aber das Echo bleibt aus

Am Arbeitsmarkt ist der Bär los, denn hunderte Arbeitgeber suchen verzweifelt nach Arbeitnehmern. Natürlich arbeitet nicht jeder Mensch, und wenn wir die offenen Stellenanzeigen mit den Arbeitslosen vergleichen, so könnte man auf die Idee kommen, alle Leute zwangszuverarbeiten, aber dann würden wir die Menschen so zermalmen und zerklüften, dass nur noch Brei von ihnen übrig bleibt. Das Arbeitslosengeld soll ja demnächst laut einigen Aussagen namhafter Politiker und Experten erhöht werden, aber wenn man den Arbeitsmarkt anschaut, der uns traurig in die Augen schaut und mit seinem Hundeblick um Arbeitnehmer bettelt, wäre eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes kontraproduktiv. Wenn man sich jedoch die Teuerungswelle anschaut, so ist eine Erhöhung zwingend notwendig, denn die Würde des Menschen ist meiner Meinung nach unantastbar. Es hat sich eine Verschiebung der Arbeitskräfte in einzelnen Branchen ergeben, beispielsweise arbeitet niemand gerne im Gastgewerbe, als Lehrpersonal, oder im Pflegedienst. Man bräuchte bessere Arbeitsbedingungen, mehr Freizeit, flexiblere Arbeitszeiten, eine ganztägige Kinderbetreuung, damit auch die Mütter flexibel arbeiten können, und vielleicht mehr Geld am Monatsende, sonst ist jedes Mal zu viel Monat in der Geldbörse übrig. Viele Arbeitnehmer möchten auch Anerkennung, Prestige und eine menschenwürdige Ansprache, denn der Umgangston ist oft rauh. Arbeitskräfte fehlen, weil die Wirtschaft europaweit wächst, und bis sie wieder schrumpft, muss gearbeitet werden. Ich lege mich inzwischen auf die faule Haut und warte, bis der nächste Werbekunde an die Türe klopft.

Manche Produkthersteller nutzen die Wirtschaftskrise aus

Es gibt tatsächlich Produkthersteller, beispielsweise einige Lebensmittel-Produzenten, welche die aktuelle Wirtschaftskrise für sich und ihre Gewinnsteigerung nutzen, quasi ausnutzen. Die Börsengewinne werden erhöht, die Aktionäre freuen sich und investieren mehr Geld in die Aktien, und der Normalverbraucher weiss bald nicht mehr, wie er seine Rechnungen begleichen kann. In Österreich regte sich der Spar-Konzern auf, weil die Preise in Dimensionen steigen, die mit keiner energietechnischen, kriegsbedingten oder wirtschaftlichen Lage mehr zu vereinbahren sind. Man schöpft Gewinne ab, während andere hungern, leiden und sich am Leben nicht mehr erfreuen. Bitte, wenn Sie mich fragen, mein Betonklotz am Bein ist schwer genug, ich bin pleite, aber das Lachshäppchen kann ich mir noch leisten. Es ist unfair, sozial verwerflich, gesellschaftlich geächtet, dass man auf Kosten der Allgemeinheit seine Börsengewinne hoch dotiert, aber es liegt derzeit im Trend. Nestle hat beispielsweise hohe Gewinnausschüttungen vorgesehen, während der Lebensmittelkonzern aus dem Vollen schöpft und die Mutter nicht mehr weiss, ob sie sich den Babybrei noch leisten kann. Viele Lebensmittelläden gehen vermehrt dazu über, die überteuerten Produkte aus dem Sortiment zu nehmen und durch Eigenmarken zu ersetzen, damit die Leute nicht rebellieren und auf die Strasse gehen. Ich sehe hier einen kleinen, nützlichen Gegentrend zur Preissteigerung, aber es ist nur ein Anfang. Ich gebe hier einfach einmal einen Spendenaufruf ab, für den Lions-Club, denn diesen gibt es in jeder kleineren Stadt, und er hilft den unmittelbaren Bürgern. Ich unterstütze den Lions-Club Lienz, weil es meine Geburtsstadt ist und ich dort meine Wurzeln habe.

Pelosi besucht Taiwan, und China ist nicht amüsiert darüber

Die amerikanische Spitzenpolitikerin, Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Pelosi besuchte nur kurz für zwischendurch Taiwan, um zu signalisieren, dass die USA auf der demokratischen Seite des Landes steht und es notfalls mit allen Mitteln verteidigen würde, und schon ist China erzürnt darüber. Bitte, das hätte jeder noch so unpolitische Laie voraussagen können, dass hier in ein ruhendes Gewässer heisses Öl gegossen wurde. Sehr explosiv. Jetzt überlegt China einen Gegenschlag, worüber die USA nicht amüsiert ist, und schon hätten wir erneut einen kriegsähnlichen Zustand. Die Geschichte zeigt, dass die USA sich gerne in andere Staaten einmischt, um sie zu befreien, aber dass die selbe USA provozierend Kriege heraufbeschwört, das ist wirklich neu. Präsident Joe Biden könnte meiner Meinung nach einen Schritt kürzer treten, denn wo Frieden herrscht, sollte man kein Öl ins Feuer giessen. Wer würde jetzt von einem Krieg profitieren? Es ist eindeutig die USA, denn die wachsende Rüstungsindustrie hat das Land seit uralter Zeit jedes Mal aus der drohenden Wirtschaftskrise gerettet. Derzeit wütet in den USA, so wie überall auf der Welt eine Wirtschaftsflaute, die sich in vielen Teilen der Erde bereits zu einer Wirtschaftskrise empor gehoben hat. Welch ein Aufstieg. Taiwan ist demokratisch, China ist eine Art kommunistische Diktatur, und der amtierende chinesische Präsident, der sich zum dritten Mal wählen, quasi krönen lässt, möchte seine 1-China-Politik durch nichts und niemanden gefährden. Irgendwann wird es in Taiwan krachen, aber bitte, meiner Meinung nach muss das nicht gerade jetzt sein, denn ich schwimme immer noch mit meinem Betonklotz am Bein in finanziell unsicheren Gewässern. Wenn China einen Krieg gegen Taiwan führt, bleiben meine schicken Kleider im indischen Ozean stecken, aber wenn man es genau nimmt, so bin ich derzeit ohnehin zu dick für neue Kleider. Oberflächlich gesehen geht es nur um simple Kleider, aber wenn man in die Tiefe des Konflikts einblickt, so geht es um essentielle Dinge, mit denen Europa im Falle eines China Krieges nicht mehr rechnen darf, nämlich Medizin, Güter des täglichen Lebens, seltene Erden, etc. Dann funktioniert nichts mehr bei uns. Ich sehne den Tag herbei, an dem ich Gott bin, dann pflanze ich Friedensblumen, von denen sich die Welt ernähren muss. Dann ist Schluss mit Krieg.

Österreich ändert die Kreditkonditionen für Immobilienkredite

Bis jetzt durfte jeder Häuselbauer sein Eigenheim errichten, war zufrieden in seinen neuen vier Wänden und zahlte über Generationen hinweg seine laufenden Kredite zurück. Die Banken waren zufrieden, die Kinder waren erfreut, nur die Erben dachten, warum muss der Opa sterben, bevor er seinen Kredit zurückgezahlt hat? Da wir uns in einer legendären Zeitenwende befinden, änderten sich auch die Kreditkonditionen. Die neue gesetzliche Vorlage verlangt, dass man mindestens 20% Eigenkapital besitzen muss, die Laufzeit der Kredite darf nicht länger als 35 Jahre betragen, die Sicherheiten müssen stimmen, und die monatlichen Kreditraten dürfen nicht höher sein als 60% des monatlichen Einkommens. Das sind düste Aussichten für die Häuselbauer, aber dafür freuen sich die Erben, denn sie können beruhigt sterben, wenn sie das Häusel weitervererben. Die österreichische Wirtschaft, die manchmal eher lahmt, hat sich etwas bei dieser Neuregelung der Kreditvergabe gedacht. Die Zinsen werden zukünftig steigen, die EZB erhöht demnächst erneut ihren Leitzins, und somit würden zahlreiche Immobilienkäufer in die Privatinsolvenz gleiten, wenn sie aufgrund der hohen Inflation ihre Kredite nicht mehr bewältigen könnten. Die Immobilienhaie, privaten Bauträger und Investoren jubeln, denn sie kaufen alles, was nicht unverkäuflich erscheint, und dann vermieten sie es zu Höchstmieten, denn davon bin ich überzeugt, weil ich mir den chronologischen Verlauf der Geschichte angeschaut habe und erschrocken feststelle, das war ja schon einst in den 1920er Jahren genauso. Prost und langes Leben.

Die Ukraine ist fast pleite

In der Ukraine tobt der Bär, der Krieg, welcher alles niedermetzelt, zerstört und uns verstört zurücklässt. Plötzlich droht der Ukraine der Staatsbankrott. Damit hätte niemand gerechnet, obwohl man seit längerer Zeit beobachten konnte, dass Waffengewalt jeden Menschen, ja sogar ganze Völker in den Ruin treiben. Man hätte sehen müssen, dass ein Staat, der seine gesamte Infrastruktur, seine Bevölkerung, seine Ressourcen gänzlich in einen sinnlosen Krieg steckt, einmal bankrott gehen könnte. Ich verstehe, dass man den Ukrainern helfen muss, damit sie den Winter überstehen. Ich verstehe jedoch nicht, dass man weitere 8 Milliarden Euro in Waffen stecken muss, um einen Krieg in die Länge zu ziehen, der längst am soliden, weniger gefährlichen Verhandlungstisch Platz nehmen müsste. Die Geschichte zeigt uns, dass Kriege irgendwann am Verhandlungstisch enden, dann nämlich, wenn einer der Kriegsparteien pleite ist oder nicht mehr weiterkämpfen kann. Und die Geschichte zeigt uns, dass am Verhandlungstisch erst ein stabiler Frieden entsteht, wenn ein Land gewisse Territorien abtritt. Der Klügere gibt nach. Was wir derzeit machen, ist, dass wir sämtliche EU-Gelder in neue Waffen für die Ukraine stecken, obwohl wir sehen, dass Russland am längeren Hebel zieht. Fragen Sie einmal einen Bauarbeiter, ob er es schön findet, aus Solidarität Waffen zu kaufen, wenn er sich Milch, Brot, Eier und Mehl im Supermarkt nicht mehr leisten kann. Aber bei den Salzburger Festspielen, bei den Bregenzer Festspielen, dort wo reiche und superreiche Zuschauer die Plätze besetzten, sprach unser Bundespräsident von der zwingenden Solidarität, der Ukraine zum Sieg zu verhelfen. Irgend einer hat es damit verglichen, dass man sich auch wehrt, wenn ins eigene Wohnzimmer eingebrochen wird. Bitte, da bin ich auch dafür, aber ein Krieg nimmt ganz andere Dimensionen ein, da hungern plötzlich ganze Völker. Ich schwöre, wenn ich demnächst Gott bin, dann hören die Kriege auf, dann implantiere ich allen Leuten einen Friedens-Chip ins Hirn.

Was ist los im Supreme Court in den USA?

Der Oberste Gerichtshof in den USA, der legendäre Supreme Court, wurde noch zu Regierungszeiten von Donald Trump mit konservativen Richtern gespickt voll beladen, und so sehen auch die aktuellen Ergebnisse dementsprechend aus. Gegen die Mehrheit der Amerikaner wurden länderspezifische Gesetze verordnet. Abtreibung ist jetzt Ländersache und ist in vielen Staaten der USA verboten. Allerdings konnte man zuvor bis zur 20. Schwangerschaftswoche abtreiben, was bei uns unmöglich war, da wir einen Schwangerschaftsabbruch nur bis zur 12. Woche zulassen. Tausende Frauen in den USA fühlen sich ins Mittelalter zurückversetzt, wo die Frau Mutter und Hausfrau war, dem Manne untertänigst diente und Kinder gebar. Hierfür sind in den USA fundamentale Christen, die Amishen, die Kreationisten, streng gläubige, fundamental lebende Gruppen mit höchstem Einfluss und Milliarden Geldern verantwortlich. Und gerade eine Frau mittleren Alters erliess dieses Gesetz, welch eine Schande. Ich fürchte, demnächst wird es Einschränkungen beim Wahlrecht geben, Verhütungsmittel werden verboten, und die amerikanische Frau hat keine Möglichkeit mehr, sich in der Gesellschaft zu etablieren. Homosexualität wird gänzlich untersagt, und irgendwann bewegen wir uns dann in den USA so weit rückwärts, dass die Nation zum Drittweltstaat mutiert. Man muss wissen, dass die USA tief gespalten ist, auf der einen Seite stehen die weissen, mittelalten bis alten Männer, welche Waffen als Lösung aller Probleme ansehen und ihre Kirchengemeinden hoch preisen, und auf der anderen Seite stehen die modernen, liberalen Amerikaner, welche die Demokratie retten möchten, jedoch ständig am weissen Mann scheitern. Joe Biden entpuppte sich leider als einer der schwächsten Präsidenten, was ich persönlich schade finde, denn ich hielt alle meine Daumen hoch, damit er damals gewinnen würde. Heute sehe ich ein, dass er vielleicht zu alt ist, um Amerika great again zu machen, denn gross sind nur die derzeitigen Wirtschaftskriege, Spaltungen und konservativen Ansichten, welche die amerikanische Demokratie in den Hintergrund verbannen. Und wenn wir eines Tages aufwachen, erleben wir Amerika in einer Diktatur. Dann kaufe ich wieder in China ein, denn dann ist es egal, woher meine Schuhe kommen.

Die Digitalisierung an Schulen lahmt

Normalerweise geht man davon aus, dass Bildung ein hohes Gut darstellt, und somit würden die Schulen flächendeckend mit digitalen Geräten und Hilfsmitteln aller Art ausgestattet werden, aber in den meisten Schulen mangelt es sogar an Tablets und Notebooks. Als ich einst, lange ist es her, mein Dasein im HAK-Kolleg in Salzburg fristete, wurden wir als erstes damit konfrontiert, ob es besser wäre, einen MAC-Computer oder einen Microsoft-Computer zu verwenden. Ich entschied mich damals für Microsoft, verzichtete ausnahmsweise auf meine farblich antörnende, verspielte Ader und war lange Zeit zufrieden mit meiner Entscheidung. Heute werden die meisten Schüler in den Schulen nicht mehr gefragt, ob sie ein Tablet benötigen, denn es fehlt das nötige Kleingeld hierfür. Das private Notebook, das Smartphone, das hauseigene Tablet müssen ausreichen, um am digitalen Unterricht teilzunehmen, und alle anderen hantieren bis auf Weiteres mit einer Art Zettelwirtschaft, horten Bücher und Hefte, sind desinformiert, teilweise auch desinteressiert, und sie laufen Gefahr, am Unterricht vorbeizulaufen. Dies wurde in der Corona-Krise deutlich, als man bemerkte, dass einige Schüler zu Hause nicht mehr erreichbar waren. In sozialen Brennpunkten, in ländlichen Gebieten, in Schulen mit hohem Integrationsanteil, in Pflichtschulen, davon vorwiegend Volksschulen, gibt es bis heute noch keinen anständigen digitalen Fahrplan, der flächendeckend alle Schüler mit den nötigen Dingen ausstattet. Bitte, dies ist ein Armutszeugnis für die Generation Z, auch wenn die alte Generation nostalgisch-romantisierend behauptet, früher war alles viel besser, haptisch greifbar. Nur weil in uralter Zeit das Blatt per Hand gewendet werden musste, heisst das nicht, dass der digitale Fortschritt keine Chance haben darf. In Europa schwimmen wir weit hinter dem Level der USA und China, wo bereits jeder wie selbstverständlich alle Dinge des täglichen Lebens per App steuert. In den USA kann man bereits ohne Geldbörse shoppen gehen, da bezahlt man automatisch per App, wenn man das Geschäft verlässt. Und bei uns leiden manche Schüler noch an elektronischem Defizit beim Lernen, wenn sie am altmodischen Tintenfass nagen und ihre Bleistifte spitzen müssen. Andererseits gibt es aber auch Jugendliche, die wischen so lange am Smartphone herum, bis sie an digitaler Demenz leiden, wobei die Wischhand die letzte ist, welche den Geist aufgibt.

Die Zentralmatura in Österreich

Seit einigen Jahren gilt in Österreich die Zentralmatura. Seither hat sich in einigen Schulen das Niveau verbessert, während es sich in anderen Schulen verschlechtert hat. Aber ist das Niveau erst einmal unter aller Sau, ist der Ruf ruiniert, lebt man ungeniert. Während der Corona-Zeitenwende durfte man zur schriftlichen Matura nur mit negativem Testergebnis, oft auch nur mit Maske, genügend Abstand und unter strengsten Hygienevorschriften antreten. Bitte, da war das Händewaschen die leichteste Tätigkeit. Wer positiv auf Corona getestet wurde, bekam einen Ersatztermin aufs Auge gedrückt, welchen er unter günstigen Genesungsumständen wahrnehmen durfte. Das Jahreszeugnis wurde in die Maturanote miteinbezogen, und es gab Schüler, die gaben leere Blätter am jeweiligen Prüfungstag ab, verabschiedeten sich und wussten, dass sie trotzdem ein positives Reifezeugnis erhalten würden, da ja die Jahreszeugnisnote miteinbezogen wurde. Manchmal ist das Leben so unfair, dass es schon wieder fair erscheint. In der Corona-Krise gab es zwei Jahre lang nur die schriftliche Reifeprüfung, die mündliche Prüfung war rein freiwillig und somit für viele Schüler eine Angelegenheit des guten Willens, der Faulheit, oder des Fleisses. Bitte, ich hätte mich unter allen Umständen für die mündliche Reifeprüfung entschieden, denn ich war, seit ich die Schulbank drückte, eine schriftliche Niete, ähnlich wie ein Brieflos, welches man für den Mülleimer kauft. Im Jahr 2022 gab es eine wesentliche Änderung bezüglich der mündlichen Matura, sie war nämlich wieder verpflichtend, was für viele Schüler eine Katastrophe darstellte. Bitte, jede Pandemie geht eines Tages vorüber. Ich bin der Meinung, die mündliche Reifeprüfung zeigt erst, was in einem Menschen drin steckt, denn hier kann man sich präsentieren. Zu meinen Abiturzeiten gab es noch keine Zentralmatura, aber da ich fast alle meine Bücher und Hefte so stiefmütterlich behandelte und diese entweder verschwunden oder im Müll lagen, kaufte ich mir das gesamte Abiturwissen in Form von Buchbänden ein, lernte wie eine wild gewordene Hyäne und überraschte sogar meine Lehrer, denn ich bestand mein Abitur, und daran glaubte einschliesslich mir selber, niemand mehr. Übrigens empfanden viele Schüler die Matura 2022 als schwierig, stuften sie als viel schwieriger ein, als die Jahrgänge vor ihnen. Ich denke, es kommt auf den Lerntyp an, und wir leben nun einmal in einer Zeit, in welcher jeder eine höhere Schule besucht, auch diejenigen Schüler, die fürs akademisch geprägte Lernverhalten nicht unbedingt geeignet sind und unter anderen Umständen lieber eine Lehre durchgezogen hätten. Das Niveau steigt, da bin ich mir sicher, denn heute wird viel mehr Wissen abverlangt als früher.

Bessere Bedingungen fürs Kindergartenpersonal

Kinder sind die jungen Erwachsenen von morgen und die Rentner von übermorgen. Sie haben schon in jungen Jahren, im Kindesalter das Recht auf Bildung, und somit haben sie auch ein Recht auf bessere Kindergärten und Kindertagesstätten. Der Kindergarten der Vergangenheit war bloss dazu da, um auf die Kinder aufzupassen, wenn die Eltern beide berufstätig waren und die Oma bereits betagt im Bett lag. Als ich den kleinen, harten Kindergartenstuhl samt Kindergartenbank drückte, drückte ich sogar noch einen Haufen mitten ins Geschehen hinein, als Ausdruck meiner Unzufriedenheit. Man wechselte mir die Hosen, und ich verschwand quer über die angrenzende Friedhofsmauer in den nebenan gelegenen Friedhof, wo mir alte Leute das Alphabet beibrachten, Geschichten aus ihrem Leben erzählten und mir lebenstechnische Dinge wie die Grabpflege beibrachten. Und so kam ich mit 4 Jahren in den Genuss, einen Einblick ins Jenseits zu erhaschen. Bitte, die Geschichten waren toll, und die Schimpfparade der Kindergartentante war noch toller, als sie mich nach Stunden aus dem Friedhof herausfischte. Von da an kletterte ich täglich über die Mauer und traf mich mit den Toten. Heute lernt, spielt, tanzt, feiert, hüpft und singt man im Kindergarten. Man lernt Fremdsprachen, lesen und schreiben, sachkundliche Dinge, und man darf kreativ sein. Puppen haben mich erst interessiert, als Barbie in mein Leben trat, und so erlebte ich meine kurze Kindergartenzeit als etwas Bedrohliches, das ich nicht brauchen konnte. Mittlerweile unterscheiden wir die kostenlosen Kindergärten, die vom Land finanziert werden, und die kostenpflichtigen Kindertagesstätten, in denen man wirklich etwas lernt. Bildung kann nur erfolgreich weitergegeben werden, wenn die Gruppengrösse klein gehalten wird und nicht mehr als 10 Kinder auf eine Kindergärtnerin, einen Kindergärtner fallen. Die Bezahlung muss stimmen, sonst findet man nur gelangweilte Hausfrauen, die sich notfalls bereit erklären, auf Kinder aufzupassen, denn flexibles, gut ausgebildetes Personal kostet Geld. Und man muss die Ausbildung für Kinderbetreuer an einen zeitgerechten Modus anpassen, das heisst, eine akademische Laufbahn ist nötig, damit man das nötige Wissen hat, um es weiterzugeben. In den USA lernen Kleinkinder bereits lesen und schreiben, wenn sie in den richtigen Kindergarten gehen, und ich finde, bei uns sollten solche Modelle vom Staat unterstützt werden. Das Kindergartenpersonal streikte, um seine Forderungen durchzusetzen, und ich warte geduldig, bis das Bildungsministerium reagiert.

Alkohol und Psychopharmaka gegen die Teuerungswelle

Wie weit darf die eigene Meinung gehen, und wie weit dürfen sich Politiker in Bezug auf die politische Korrektheit aus dem Fenster lehnen? Unangebrachte Äusserungen werden in letzter Zeit sofort an den öffentlichen Pranger gestellt, obwohl ich finde, dass jeder Mensch Fehler machen darf, und unangebrachte Äusserungen zählen dazu, wenn man sie dann wieder korrigiert. Bundeskanzler Karl nehammer löste in Tirol in der eigenen Partei eine Welle der Empörung aus, als er meinte, wenn wir gegen die Teuerungswelle nicht ankommen, helfen Alkohol und Psychopharmaka. Bitte, ich hätte diese Aussage belächelt, denn nichts anderes wäre ich gewohnt gewesen. Man kann die Aussage sehen wie man will, sie steht im Raum, wurde ausgespuckt, in den sozialen Medien zerkaut, wiedergekaut, wie in einem Kuhmagen verdaut, und wir müssen damit leben. Ich denke, der Bundeskanzler wird im letzten Moment eine typisch österreichische Lösung gegen die Teuerung auf den Tisch legen, und wenn nicht, stecken wir den Kopf in den Sand und spielen Vogel-Strauss. Die Political Correctness läuft zur Hochform auf, wenn es Krisenzeiten hagelt, denn da sägt einer nach dem anderen am Sessel seines Nächsten, um selbst vom Chefsessel geworfen zu werden. Ich finde so manches Vorgehen und so manche Aussage des aktuellen Bundeskanzlers Nehammer nicht korrekt, und auch seine Untätigkeit, die quasi schon an die Grenze einer Lähmung stösst, finde ich nicht ideal, aber ich denke, jeder Politiker würde in Zeiten wie diesen über Kritiker stolpern, die es besser machen, oder die zumindest davon überzeugt sind, es besser zu machen. Fakt ist, wenn wir unter der Teuerungswelle verschwinden, steht uns das Wasser bis zum Hals, dann müssen wir schwimmen lernen, und das werden bestimmt einige verzweifelte Leute in Alkohol üben, wenn die Psychopharmaka den Geist so lahm legen, dass man förmlich untergeht, wenn man nicht oben schwimmt.


Elisabeth Putz

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