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Wie macht man Karriere?
Viele Wege führen nach oben, man muss nur wissen, wo, und in welchem Winkel man seine Karriereleiter aufstellt. Wer den Weg nach oben beschreiten will, muss ständig an seinem Image, Prestige, seinem guten Namen, der Anerkennung durch sein Umfeld arbeiten, da die Karriere eine ewig offene Baustelle ist, welche man beackern muss, denn leicht fällt man wieder ins Bodenlose, da die Luft in der Chefetage dünn ist und es meist nur wenige Chefsessel für viele potentielle Bewerber gibt. Wie macht man Karriere? Die Persönlichkeit spielt eine wesentliche Rolle. Der Karrieretyp ist strebsam, fleissig, intelligent, gesellig, sozial aufgeschlossen, er kann netzwerken und pflegt gute Kontakte zu Leuten, die ihm weiterhelfen. Oft machen auch die Soziopathen Karriere, denn sie beherrschen die Ellenbogentechnik mit einer gewissen Eleganz, wenn sie ihr Charisma ausleben. Wie steigt man die Karriereleiter hoch? Die Ausbildung ist wichtig, denn eine solide Bildung öffnet uns die Tür zum Traumjob. Man muss Geschäftsbeziehungen pflegen, das Beziehungsvitamin tanken und sein Image aufbessern. Dann steigt man die Karriereleiter hoch und bleibt nicht am Sessel im Grossraumbüro kleben. Man muss wissen, wo man seine Karriereleiter aufstellt, damit sie nicht am falschen Berufsfenster lehnt. Und man muss wissen, dass man ersetzbar ist, wenn man sich weder anstrengt, noch gute Beziehungen knüpft. Wir bewegen uns in ein sachliches Informationszeitalter hinein, da haben es Hochstapler und Draufgänger etwas schwerer. Wie steigt man die Karriereleiter hoch?
Eine steile Karriere trägt zum Erfolg im Leben bei. Das Ego fühlt sich wohl, und auch die Seele lebt, wenn man einen gewissen Erfolg vorweisen kann. Das Gewissen ist beruhigt, wenn man etwas geleistet hat, und der Mensch wirkt allgemein stabiler. Einsamkeit und Misserfolg machen krank, dies haben Studien bereits hochachtungsvoll belegt. Die oberste Sprosse der Karriereleiter ist erstrebenswert, denn wer ganz oben ist, geniesst Freiheiten, welche dem Normalverbraucher fremd sind. Karrieren können aber auch plötzlich einbrechen, quasi mit der Tür ins Haus fallen und das gesamte Konstrukt niederreissen. Als ich in der Hochblüte meiner damaligen Karriere stand, mich vom süssen Nektar der finanziell unabhängigen Frucht des Lebens ernährte, mich von ihr quasi berauschen liess, passierte es mir, dass ich erblindete. Und voila, schon hatte ich die seltene Gelegenheit, ganz von vorne anzufangen. Anfangs arbeitete ich für meine Geschäftspartner, und als einer nach dem anderen in Rente ging, tat ich das, was ich seit der Anfangsphase meiner Gedankenlosigkeit am besten konnte, ich schrieb in sarkastischer Kleinkariertheit Ratgeber, welche die Welt wahrscheinlich nicht braucht. Seither führe ich mein Portal, und ich hoffe, dass ich nicht noch einmal die Chance bekomme, erneut von vorne zu beginnen. Was ist wichtig für die Karriere?Wichtig für die Karriere sind ein ausgeprägtes Ego, genügend Ausdauer, die richtigen Kontakte und ein Partner im Hintergrund, der das restliche Leben managed. So kann man sich vollends auf sein Karriereleben konzentrieren. Man sollte einen Beruf wählen, der auch genügend Karrierechancen bietet, denn ein brotloser Orchideenjob bringt einem nichts, ausser dass die Seele zufrieden ist. Suchen Sie nach Ihren Talenten und Begabungen, sehen Sie genau nach, worin Sie Freude und Erfüllung finden, und erst dann sollten Sie Ihre Karriereleiter an die symbolisch richtige Hausmauer stellen. Karriere bedeutet Erfolg, und ein erfolgreiches Leben benötigen wir, damit wir im Einklang leben. Geld, Anerkennung, ein soziales intaktes Umfeld, ein guter Lebensstandard, dies benötigen wir, um gesund zu bleiben. Deshalb ist es so wichtig, nicht irgend eine Ausbildung zu machen, nicht irgendwelche Jobs auszuüben, denn das würde bedeuten, Sie haben Ihre Karriereleiter ans falsche Haus gelehnt. Übrigens, es ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen, wenn Sie bemerken, dass Ihnen Ihr Beruf keinen Spass mehr macht. Es existieren tausend verschiedene Wege, eine Karriere zu starten, aber es gibt nur einen Weg, um sie durchzuhalten. Der Weg ist das Streben nach dem Erfolg, die Ausdauer in eine Sache zu legen, die es wert ist, und die Kraft, seelisch und körperlich der Karriere gewachsen zu sein. Viele Männer machen nur deshalb einen Sprung auf ihrer Karriereleiter, weil die Frau zu Hause alles Weitere erledigt. Man nennt dies auch den Rücken freihalten. Ich bin keine Frau, die einem Mann den Rücken frei hält, denn mein Kreuz würde viel zu sehr schmerzen, wenn ich dies täte. Trotzdem bewundere ich die starken Frauen, die für ihre Männer da sind. Wenn Sie eine Karriere anstreben, müssen Sie lernen, erfolgreich zu denken. Das beginnt in Ihrem Unterbewusstsein, denn hier ist das Zentrum für den Erfolg. Der Erfolgreiche sieht sein Business global an, und arbeitet so lange an seiner Sache, bis er einen erfolgreichen Abschluss macht. Die Misserfolge dazwischen sieht er als Zwischenergebnisse an. Bauen Sie Ihr Business zuerst in Ihrem Unterbewusstsein auf und dann legen Sie in der Realität los. Stellen Sie sich Ihre Karriere zuerst in der Fantasie vor, und steigen Sie dann die richtige Karriereleiter hoch. Fokussieren Sie Ihr Business, und kommen Sie nicht vom Weg ab. Wo stellt man seine Karriereleiter auf?Man kann aus Versehen seine Karriereleiter an den falschen Baum lehnen. Im schlimmsten Fall erntet man dann faule Birnen anstatt süsser Äpfel. Man kann sich aus Versehen für den falschen Mann, für den falschen Beruf, für die falsche Schwiegermutter und fürs falsche Leben entscheiden. Aber man hat jederzeit die Gelegenheit, seine Karriereleiter zu packen und sie an einen anderen Lebensbaum zu stellen. Die steile Karriereleiter klettert man auch empor, wenn man sich den Chef eines Unternehmens zum Freund macht. Dies ist wichtig für Angestellte, die in ihrem Job weiterkommen möchten. Geschäftsfreunde lädt man zum Essen ein, und schon ist die Neubesetzung für den Job des Abteilungsleiters für denjenigen gesichert, der dem Chef nahe steht. Karriere macht man heute auch, wenn man den Boden des Alleinkämpfers verlässt und stattdessen für ein Miteinander kämpft. Die Welt wächst zusammen und wird subjektiv gesehen immer kleiner, auch wenn sie wirtschaftlich wächst. Social Media boomt, und wer es versteht, gute Kontakte zu knüpfen, die richtigen Kontakte zur richtigen Zeit zu finden, der steigt die Karriereleiter empor. Wichtig ist, dass man überhaupt auf Leute zugeht, im Internet und auch offline, denn wer nur auf den richtigen Zeitpunkt wartet, knüpft nie irgendwelche nützlichen Kontakte. Wie machen faule Leute Karriere?Es kann ja nicht jeder so fleissig sein wie der Papst, es muss ja auch faule Menschen auf der Welt geben, denn sonst wäre die Welt ein Haufen von lauter konkurrierenden und miteinander im Wettkampf stehenden Genies. Apropos Genie, die Faulheit ist ein geniales Phänomen, denn es gehört viel Mut und Disziplin dazu, den ganzen Tag konsequent nichts zu tun. Dies gelingt nur wenigen Menschen auf Dauer. Die faulen Leute hören zu, schnappen eine Idee auf und stellen dann Leute ein, welche diese Idee profitabel umsetzen. Am Friedhof der Erfolglosen dümpeln tausend wertvolle Ideen herum, die nur nicht gut umgesetzt wurden. Daraus profitiert der faule Karrieregeier. Da die Sklaverei heute nur noch bedingt im Untergrund existiert, nennt man die unterbezahlten Mitarbeiter einfach freie Mitarbeiter. Sie karren die guten Ideen an, sie schuften für ein Unternehmen, sie steuern den Erfolg eines Business, und sie erhalten ein anerkennendes Lob dafür, verdienen jedoch durch pauschalierte Überstunden nicht das, was ihnen eigentlich zusteht. Freie Journalisten ziehen oftmals dieses harte Los, und die Zeitung verdient an ihnen. Die Bequemen lassen andere für sie arbeiten, verkaufen andere Konzepte als ihre eigenen, so lange, bis sich jemand dagegen wehrt. Wenn jemand seine Idee nicht schriftlich patentieren lässt, kann er sich damit eines Tages nicht einmal mehr das Klopapier kaufen, denn ein anderer verdient das grosse Geld damit und leistet sich Klopapier aus echtem Blattgold. Die Faulen schauen sich auch immer die gut laufenden Konzepte an und ahmen dann ihr eigenes Unternehmen denjenigen nach, die bereits Erfolg damit haben. Es kommt auch darauf an, welche Ausstrahlung man hat, denn zwei identische Betriebe können so unterschiedlich gut oder schlecht laufen, dass man nicht glauben mag, dass es sich um das selbe Konzept handelt. Wahrlich, bequeme Leute sind klug und oft einen Schritt voraus. Hören und Sehen Sie genau hin, wenn die Umwelt spricht. Es verstecken sich überall Ideen, die man zu Geld machen kann. Ich höre immer genau hin, wenn Neuigkeiten in der Luft liegen, denn ich verwerte alles, was bereits durch die Medien populär geworden ist. Einst sagte jemand zu mir, man kann aus dem grössten Müll einen Erfolg zaubern, wenn man ihn auf die richtige Müllhalde trägt. Übrigens arbeitet mein Buchhalter für ein Abendessen in der Woche für mich. Er liebt Lachs mit Reis, und ich koche. So spare ich Geld. Wie macht der Workoholic Karriere?Der Workoholic ist ausdauernd und legt den Fokus im Leben auf die Arbeit. Es gibt einen Satz, mit dem man immer zum Erfolg kommt: Man muss nur lange genug an einer Sache dranbleiben, und sie wird erfolgreich werden. Und genau in diesem Satz liegt die gesamte Geduld der Welt geballt auf einem Haufen. Manche Dinge im Leben brauchen so lange zum Reifen, dass man gerne den letzten Geduldsfaden verliert. Nur wer seine Geduld nicht verliert, geht den gesamten Weg bis ins Ziel, während die anderen auf halber Strecke ihre Karriere wieder beenden. Ich bleibe immer so lange an einer Sache dran, die ich erreichen möchte, bis ich im Ziel eingetrudelt bin und mein Business erfolgreich geworden ist. So lange ich diese Sache will, bringe ich die Geduld dafür auf, auch wenn ich alle Seitenstrassen, Sackgassen und Umleitungen dabei mitnehme. Das Gute an den vielen Misserfolgen ist, dass man dadurch jede Menge an Erfahrung sammelt und kluger wird. Ausserdem sind Seitengassen und Sackgassen interessant, denn die Hauptstrasse alleine wird mit der Zeit langweilig. Natürlich habe ich im Laufe meines Lebens viele Umleitungen nehmen müssen, aber mein Ziel habe ich nie aus den Augen verloren. Lieber Besucher, wenn Sie eine Sache wirklich wollen, legen Sie jeden Tag Ihre Gedanken in diese Sache hinein, Sie werden erfolgreich sein, wenn Sie nur lange genug intensiv dranbleiben. Wie machen Frauen Karriere?Wenn man sich die Karriereleiter von unten nach oben hin ansieht, so sieht man auf den ersten Blick auf den obersten Leitersprossen nur Männerschuhe und die Hosenröhren von Herrenanzügen. Hin und wieder erblickt man einen hochhackigen Frauenschuh und den kurzen Rock eines Damenkostüms. Bitte achten Sie jetzt bloss nicht darauf, was sich unter dem Rock befindet, denn auch Seidenstrumpfhosen bekommen regelmässig Laufmaschen. Sie sehen schon, die Frauenquote in den gut verdienenden Führungspositionen ist dünn beackert, und dabei würden die Frauen jede Menge an Anerkennung verdienen. Der Vorstand klingt irgendwie vertrauter in seiner verbalen Aussprache als die Vorständin. Man müsste sich an eine neue Wort-Prosodik, eine nigelnagelneue Satzmelodie gewöhnen. Das kriegen wir doch hin? Vielleicht wird dann die Frauenquote gesetzlich geregelt, und alle sind zufrieden, bis auf den Vorstand, der durch eine bildhübsche Vorständin ersetzt wird. Noch immer streift das unerhörte Gerücht durch die Welt, dass sich Frauen den Chef angeln, damit sie Karriere machen können. Bitte, ich würde den Chef heiraten, dann wäre ich Ehefrau und würde wahrscheinlich im alten Job nicht mehr arbeiten. Das Gerücht der Sekretärin, die sich an den Chef heranschmeisst, ist auch überholt, denn diese Affären fliegen meistens auf, und die Sekretärin ist dann ihren Job los. Das wäre es dann gewesen mit der Karriere. Auch Frauen benötigen die selben Eigenschaften wie Männer, um Karriere zu machen. Sie brauchen eine gute Ausbildung, Intelligenz, gute Ideen, Teamfähigkeit, Führungsfähigkeit, Ausdauer und ein gutes Nervenkostüm. Nur so wird auch die Frau erfolgreich. Die Studien, welche belegen, dass gut aussehende, perfekt gekleidete, schlanke Frauen leichter einen guten Job bekommen, lassen wir hier weg, denn diese Studie macht mir Angst. Wie sieht eine erfolgreiche Bewerbung aus?
Zuerst sollte man sich darüber informieren, was die jeweilige Berufsbranche verlangt. Im Medienbereich und Werbebereich, im Marketing und Vertrieb ist Kreativität nötig. Im Kosmetik- und Modebereich zählt die Optik. Im Finanz- und Bankenbereich zählt Vertrauen und ein sachlich-kompetentes Auftreten. Die Bewerbungsmappe sollte einwandfrei und fehlerfrei sein. Der Lebenslauf sollte nachvollziehbar, korrekt und möglichst lückenlos sein. Praktika und Volontariate, sowie Auslandsaufenthalte sind von Vorteil, und Berufserfahrung schadet auch nicht. Das Bewerbungsgespräch ist wichtig, denn hier zählt der erste Eindruck. Ein gepflegtes Aussehen ein gutes Auftreten, Fachwissen und small talk sind Voraussetzungen, um weiterzukommen und den Job eventuell zu bekommen. Die Bewerbung per E-MailHeute verschickt man die meisten Bewerbungen per E-Mail. Es ist kostensparend, nicht so aufwendig, spart die Bewerbungsmappe und das Porto. Man kann viele Bewerbungen gleichzeitig verschicken, einfach per Mausklick oder per Smartphone-App. Im Internet findet man viele gute Online-Bewerbungseditoren und Online-Lebenslauf Editoren, mit denen man arbeiten kann. Auch eine eigene Bewerbungs-Homepage kann helfen, wenn man kreativ sein will und sich ausführlich präsentiert. Wichtig für die E-Mail Bewerbung sind: Eine korrekte und seriöse E-Mail-Adresse mit Vor- und Nachname, keine Fantasienamen oder Nicknamen,. Senden Sie die Mail möglichst an den richtigen internen Ansprechpartner des jeweiligen Unternehmens, nicht auf irgendeine allgemeine Mailadresse im Internehmen. Formulieren Sie die Betreffzeile treffend, da hier schon die erste Vorauswahl stattfindet und unkorrekte oder schwammige Bewerbungen aussortiert werden. Verwenden Sie keine HTML-Elemente in der Mail, da sonst einiges womöglich nicht richtig erkannt wird. Verwenden Sie eine gut lesbare Schriftart, keine Sonderschriften. Gut sind Arial, Verdana oder Times New Roman Schriftarten. Fügen Sie alle Bewerbungsunterlagen im PDF-Format als Anlage in die Mail ein, denn dies ist das meist genutzte Format. Zeugnisse, Lebenslauf mit Bild, Deckblatt, etc. sollten korrekte Namen haben, damit man sofort weiss, was drin steckt. Das erfolgreiche BewerbungsgesprächWas muss man beim Bewerbungsgespräch beachten? Wenn Sie den Job nicht haben wollen, weil er Ihr derzeitiges Gehalt im Hartz 4 Job nicht übersteigt, dann gehen Sie in Jeans mit Bierfahne und Kaugummi zum Bewerbungsgespräch, denn der erste Eindruck zählt. Trotzdem würde ich an Ihrer Stelle ordentlich erscheinen, denn in jedem Job kann man sich hocharbeiten. Bedenken Sie, dass der erste Eindruck für lange Zeit gilt und man sich immer zweimal im Leben sieht. Erfolgreiche Menschen überlassen nichts dem Zufall, wenn sie das Haus verlassen. Sie stylen und kleiden sich perfekt, riechen nicht nach Schweiss und Schlaf, achten auf ihre Figur, sehen gesund und durchtrainiert aus, und sie öffnen niemals im Pyjama die Haustüre. So sollte man auch bei jedem Bewerbungsgespräch die beste Sahneseite von sich zeigen, denn man weiss nie, wie sich das Leben entwickelt. Männer und Frauen beim BewerbungsgesprächWenn sich Männer und Frauen auf Jobsuche begeben, beide zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden, hat der Mann manchmal andere Vorstellungen von seiner Arbeitsstelle als die Frau. Aber werden Frauen heute noch benachteiligt im Job und in der Jobvergabe? Natürlich sucht man auch heute noch gerne eine Sekretärin, eine Assistentin, eine Telefondame oder eine Empfangsdame. Das sind immer noch vorwiegend Frauenberufe, die schlecht bis unrecht bezahlt werden. Eine weibliche und ansprechende Stimme am Telefon, eine hübsche Dame am Empfang eine attraktive Sekretärin, eine wunderschöne Messehostess, das sind typische Frauenbesetzungen im Job. Wenn ein Mann benachteiligt wird, den Job nicht bekommt oder einen geringeren Lohn dafür angeboten bekommt, dann steht der Haussegen schief. Der Mann beginnt sich zu verteidigen, zu wehren und versteht die Welt nicht mehr. Männer fühlen sich sofort in ihrer Leistung und Ehre gekränkt, wenn sie gegenüber Frauen benachteiligt werden und weniger Lohn bekommen sollen. Die meisten lehnen so ein Arbeitsverhältnis und Jobangebot ab. Und was machen Frauen in dieser Situation? Frauen reagieren überrascht, wenn ihnen Vorteile gegenüber einem Mann in Jobsachen winken. Aber wie reagieren Frauen, die benachteiligt werden? Die meisten Frauen nehmen die Lohnbenachteiligung hin und nehmen den Job trotzdem an. Sie nehmen es einfach hin, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn bekommen. Das ist falsch. Jeder, Frauen und Männer, sollten für die gleiche Arbeit gleich bezahlt werden. Nur ist der Arbeitsmarkt im Moment etwas dünn bewohnt, und man muss manchmal das annehmen, was man bekommt, wenn man auf Arbeit angewiesen ist. Aber wer glänzt und weiterkommen möchte, der arbeitet sich auch in Wirtschaftskrisen nach oben. Das Outfit fürs BewerbungsgesprächWenn Sie sich im Kosmetik- und Modebereich bewerben, sollten Sie modisch gekleidet sein und gepflegt jung aussehen. Das Make-Up muss stimmen, das Kostüm oder der Hosenanzug müssen aktuell der neuesten Mode entsprechen, und die Figur sollte schlank und toll aussehen. Wenn Sie sich im Finanzbereich oder im Wirtschaftsbereich bewerben, sollten Sie gedämpfte Farben bei der Wahl Ihres Kostüms oder Hosenanzugs wählen, blau, grau, dunkelgrün, ganz dunkles rot für Frauen, dunkelweiss für Frauen, schwarz für Männer, aber bitte niemals braun. Die obligatorische Krawatte für den Mann, die Bluse und das Halstuch für die Frau, und die passenden Schuhe mit einem angemessenen kleinen, nicht zu hohen Absatz sind Pflicht. Das Make-Up sollte dezent und nicht aufdringlich sein. Die Kleidung darf nicht nach Rauch, Schweiss oder Essen riechen. Die Frau sieht gut in einem beigen, schwarzen oder hellgrauen Hosenanzug aus. Dazu eine weisse Bluse. Beim hellgrauen Hosenanzug kann es auch gerne eine zart rosarote Bluse sein. Die Haare kann man locker zusammenbinden, damit sie nicht flattern, oder man entscheidet sich für eine klassische Business-Frisur. Auch sollte man sich nicht zu sehr schminken, das Make-Up muss tagestauglich dezent ausfallen. Je seriöser eine Firma ist, desto hochgeschlossener sollte das Outfit im Bewerbungsgespräch ausfallen. Flip-Flops, offene Sandalen, Kurzarmhemden und ärmellose Blusen oder Tops sind tabu. Die Haare sollten frisch gewaschen sein, Körpergeruch ist unangenehm, und das Outfit darf nicht zu bunt, zu schrill, zu extravagant oder zu schreiend sein. Sonnenbrille, Hut, die Statementkette, Piercings, Tattoos und Cuttings an sichtbaren Körperstellen sind nicht gerne gesehen. Was zählt, ist ein stilvoller, vertrauenswürdiger Look, der Kompetenz verleiht. Das äussere Erscheinungsbild ist wie eine Visitenkarte. Gepflegt aussehende Menschen bekommen den Job eher als gammelig aussehende Bewerber. Und putzen Sie bitte Ihre Fingernägel, denn bereits beim ersten Händedruck werden Ihre Hände zur Visitenkarte. Die richtige Motivation für eine BewerbungViele Leute wollen arbeiten, sind motiviert, brauchen das Geld, müssen eine Familie versorgen. Sie wollen den Job, egal wie. In die Bewerbung sollte man seine ganze Motivation hineinlegen, wenn man einen Job wirklich will. Leider sind viele Jobs so unattraktiv und unterbezahlt, dass jegliche Motivation, sich dafür zu bewerben, fehlt. Trotzdem sollte man auch für die Minijobs eine korrekte Bewerbung abliefern, da man sich ja immer zweimal im Leben begegnet, und man nie weiss, was noch alles kommen kann. Motivieren Sie sich beim Bewerben, indem Sie imaginär den nächsten Gehaltsscheck in den Händen halten, sich etwas Schönes damit gönnen oder damit in den Urlaub fahren. Motivieren Sie sich, indem Sie endlich wieder Struktur in den Alltag bringen, neue Kollegen und Freunde kennenlernen und der Tag einen Sinn bekommt, wenn Sie endlich wieder arbeiten, denn beruflicher Erfolg ist ein Gesundheitsfaktor. Motivieren Sie sich, indem Sie nach erfolgreicher Bewerbung im neuen Job endlich wieder zum Gesellschaftsleben dazugehören und wieder aktiv am sozialen Leben teilnehmen. Beruflicher Erfolg ist nämlich auch ein sozialer Faktor und stärkt sogar das Immunsystem. Die ungewöhnliche BewerbungBewerbungen finden nicht nur im Job und Berufsleben statt, auch im Alltagsleben, im Privatleben oder einfach nur bei allgemeinen Dingen. Der beste wird genommen, wenn es eine Auswahl gibt. Heute kann man sich sogar für Freundschaften in sozialen Netzwerken bewerben, für einen Partner in einer Online-Singlebörse, für einen Termin beim begehrten Promi-Friseur, für einen Arzttermin,etc. Neulich habe ich mich bei einem Anwalt als Mandantin beworben. Voila, ich war gut, jetzt habe ich den Job und bin seine Mandantin. Meine Aufgabe besteht darin, seine Assistentin, nervenaufreibend wie ich bin, um Audienzen zu bitten. Hoffentlich kündigt mich mein Anwalt nicht vor Ablauf des Gerichtsprozesses, sonst beginnt die ganze Bewerbungstour von vorne. Wie sieht ein gutes Arbeitszeugnis aus?
Ein Arbeitszeugnis muss gut sein, damit man sich woanders neu damit bewerben kann, denn es dient als Empfehlung, als Aushängeschild. Kennen Sie diese tückischen, richtig überflüssigen, direkt unverschämten Formulierungen in einem Arbeitszeugnis, die belegen, dass sich der Arbeitnehmer bemüht verhalten hat? Da steht dann drin: Sie hat sich bemüht. Sie war fleissig und machte ihre Arbeit so gut sie eben konnte. Gegen solch versteckte Formulierungen sollte man sich wehren. Suchen Sie sich einen guten Anwalt. Wenden Sie sich an die Arbeiterkammer, schalten Sie Ihre Rechtsschutzversicherung ein. Ein Arbeitszeugnis darf Ihnen bei der Jobsuche keine Nachteile bringen. Wissen Sie, was in einem Arbeitszeugnis stehen muss, und vor allem darf? Viele sind sich der Gefahr eines schlechten Arbeitszeugnisses nicht bewusst, bewerben sich immer wieder erfolglos und merken nicht, woran es liegt, dass sie immer noch zu Hause am Sofa Harz 4 empfangen. Es existieren Ausdrücke in einem Arbeitszeugnis, welche der Laie gelassen hinnimmt, jedoch für den Fachmann so dreist und unmöglich erscheinen, dass ihm die Nackenhaare ins Gesicht hineinwachsen. So heisst beispielsweise der Satz “Sie hat ein gesundes Selbstbewusstsein”, dass sie sich grundlos in die Arbeit und Meinung ihrer Vorgesetzten einmischt. Der Satz “Sie ist aufgeschlossen und offen gegenüber ihren Mitarbeitern” bedeutet, dass sie intime Verhältnisse zu den Kollegen anstrebt. “Der Mitarbeiter hat sich angestrengt und bemüht”, heisst nichts Gutes, denn das bedeutet, dass der Mitarbeiter alles falsch gemacht hat und faul in seinem Sessel sass. “Der Mitarbeiter hatte eine eigene Sorgfalt”, bedeutet, dass er schlampig und unzuverlässig arbeitet. Die bösartige, versteckte Sprache mit den fast unsichtbaren Botschaften in einem Arbeitszeugnis, kennt keine Grenzen. Ein paar Worte zuwenig oder zuviel könnten schon die langfristige Arbeitslosigkeit bedeuten. Aber keine Panik, der Vater Staat sorgt für uns alle, auch für die Bevölkerung am hauseigenen Sofa. Davor brauchen Sie allerdings auch keine Angst zu haben, denn gegen ein schlechtes Arbeitszeugnis können Sie klagen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihnen ein ordnungsgemässes und gutes Arbeitszeugnis auszustellen. Lassen Sie Ihr Zeugnis vor der nächsten Bewerbung begutachten und zwingen Sie Ihren früheren Arbeitgeber, wenn es nötig ist, zu einer Verbesserung des Arbeitszeugnisses. Wie wichtig ist die Gehaltsverhandlung?
Der Lohnzettel ist für viele Leute ein Tabuthema, und zahlreiche Firmen halten die Gehälter ihrer Mitarbeiter so weit es geht geheim. Über sein Gehalt spricht man nicht. Entweder man verdient zu wenig, die Kollegen verdienen bestimmt mehr, oder man verdient zu viel und möchte seine Kollegen nicht in die Verlegenheit bringen, beim Chef um mehr Geld zu betteln. Gehaltsverhandlungen werden ohnehin meist stiefmütterlich geführt, denn der Chef hat die besseren Argumente, um den Gehaltszettel so klein wie möglich zu halten. Trotzdem wagten sich die ersten Unternehmen an ein ungewöhnliches Experiment heran, welches mit gemischten Gefühlen besät war. Geerntet wurde dann aber doch jede Menge an Erkenntnis und ein wenig mehr Toleranz für die Kollegen im Unternehmen. In diesem Experiment legten alle Mitarbeiter ihr Gehalt offen dar, stellten ihren Gehaltszettel quasi zur Schau. Bitte, da kann man schon einmal kurzfristig aus reiner Euphorie heraus neidisch auf das Gehalt der Buchhalterin werden, wenn man selbst als kleiner Verkäufer nicht annähernd an ihren Gehaltszettel heran kommt. Frauen sollten meiner Meinung nach genau so viel Geld verdienen wie Männer, und trotzdem behauptete ein Mann in diesem Experiment mit empörter Zunge: Das ist doch eine Frau, wieso verdient die mehr als ich, wo ich doch ein Mann bin? Irgendwann kippte die Stimmung in diesem experimentellen Gehaltszettel Chaos, denn jetzt wollten einige Mitarbeiter mehr Lohn. Die Gehaltsverhandlungen liefen zäh wie Gummi, denn die Mitarbeiter verwendeten die falschen Argumente. Wenn Frau und Kind zu Hause ernährt werden möchten, die hauseigene Perle nicht ewig bleibt, die Kinder aus dem Gröbsten herauswachsen, ist das noch lange kein Grund, um mehr Lohn zu bekommen. Arbeitsargumente sorgen hingegen eventuell für eine Lohnerhöhung, Leistungen, die man vorweisen kann, abgeschlossene Projekte sorgen für mehr Geld. Zumindest hatten zwei Mitarbeiter eine einmalige Prämie dadurch erhalten und ein Mitarbeiter mehr Lohn. Die Chefetage hat ihre Gehälter nicht öffentlich zur Schau gestellt, was ein Beschämnis darstellt, denn man hätte aus Gründen der vollständigen Transparenz sämtliche Lohnzettel öffentlich machen können, aber vielleicht wären dann die Angestellten, welche die harte Bodenarbeit erledigen, derart vor den Kopf gestossen, dass sie nicht mehr arbeiten würden. Das höhere Management, der Vorstand, die Chefetage geniesst lieber und schweigt, denn es hört sich verdammt unverschämt an, wenn man fürs Kaffeetrinken mit dem Kunden, fürs Golfspielen mit dem Geschäftspartner und fürs abendliche Geschäftsessen das Zehnfache und mehr an Gehalt bekommt. Ich denke, im nächsten Leben werde ich Chef, dann schöpfe ich aus dem Vollen. Die Gehälter und Löhne werden zunehmend ungerechterEine neue Studie hat ergeben, dass die Gehälter, Löhne und Einkommen der Leute in den letzten Jahren zunehmend ungerechter geworden sind. Der Bankvorstand verdient das Vielfache vom normalen Bankangestellten. Fast in jeder Branche sind die Unterschiede zwischen höherem Management und normalen Arbeitnehmern grösser geworden. Jetzt streikten sogar Richter, weil das Gehalt immer unfairer wird. Ich frage mich, warum ein Angestellter, der seine Arbeit genau so würdevoll und korrekt verrichtet, so viel weniger verdient, als ein Manager, der seine Geschäfte am Golfplatz regelt? Golf spielen müsste man können. Die überhöhten Gehälter der ManagerEs hat sich ein Phänomen in unsere Wirtschaft eingeschlichen, das besonders die Finanzwelt empfindlich aus dem Gleichgewicht bringt. Manager, die ein Unternehmen platt machen und Fehlentscheidungen treffen, in falsche Märkte investieren, das Geld zum Fenster hinaus werfen und einfach nur schlecht aber prominent sind, bekommen hohe Abfindungen, wenn sie das Unternehmen verlassen müssen. Übrig bleibt meist ein insolventes Unternehmen, welches mit einem neuen Manager besetzt wird, der noch mehr Geld für eine kurze Arbeitsperiode bekommt und eigentlich nur noch die Insolvenz abwickelt. Bei diesen rosigen Gehaltsaussichten muss man sich doch glatt als ungeeigneter Manager bewerben, um einen Lohnzettel zu besitzen, der aus allen Poren nach Geld stinkt. Nicht jeder Manager ist ungeeignet, egoistisch oder so eigennützig eingestellt, dass er Verantwortung ablehnt und sich dafür gut bezahlen lässt. Besonders die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind fair und bezahlen ihren Mitarbeitern faire Löhne. Dennoch geht ein Trrend dahin, dass man das 200fache und mehr eines normalen Angestellten bekommt, wenn man als Manager im höheren Management tätig ist. Heute ist man den Aktionären verpflichtet, strebt nach schneller Gewinnoptimierung, lässt sich im Notfall einer drohenden Pleite vom Staat und dem Steuerzahler aushalten und urlaubt auf seiner Yacht. Verdienen Frauen weniger als Männer?In vielen Ländern verdienen Frauen immer noch bis zu 21% weniger als Männer. Zwar sind Frauen zunehmend gleichberechtigt und verdienen auch dementsprechend gleich viel wie Männer, aber nicht flächendeckend. Das muss sich ändern. Besonders in Spitzenpositionen werden nach wie vor Männer bevorzugt, und im unteren Einkommenssegment wird die Frau heute noch grösstenteils benachteiligt. Da ich eine Frau bin, möchte ich auf dieses Ungleichgewicht aufmerksam machen, denn auch der weibliche Mensch sieht im schicken Hosenanzug toll aus, trägt Hirn im Kopf und kann den obersten Blusenknopf schliessen. Frauen verdienen immer noch weniger als MännerObwohl sich die Situation am Arbeitsmarkt bezüglich der Bezahlung von Mann und Frau in den letzten Jahren gebessert hat, verdienen Frauen im Gesamtausmass ihrer Lebensdauer durchschnittlich immer noch weniger als Männer im gleichen Zeitraum. Wenn man das Lebenseinkommen von Frauen mit jenem der Männer vergleicht, so verdient die Frau 520 000 Euro und der Mann 700 000 Euro. Dies ist leider in vielen Ländern der EU der Fall, und auch weltweit gesehen haben die Frauen der Schöpfung das Nachsehen, wenn es ums liebe Geld geht. Sie lassen sich von Minijobs verführen, werden mit Halbtagsjobs abgespeist, das Modell der traditionellen Ehe von Mann und Frau wird bevorzugt behandelt und steuerlich begünstigt, die Kinderbetreuung übernimmt grösstenteils die Dame des Hauses, und der Mann sorgt fürs Einkommen. Wenn die Ehe in die Brüche geht, oder die Altersarmut droht, schaut die selbe Dame des Hauses durch leere Finger, denn das Geld gleitet wie Seife durch die Hände. Viele alleinerziehende Mütter leben knapp an der Armutsgrenze und werden in einigen Ländern steuerlich benachteiligt. Wir leben in Zeiten, in denen alternative Familienmodelle boomen, in einer Zeitenwende. Bitte, dieser Begriff ist hipp, er wird überall verwendet, wo es Veränderungen gibt, oder wo welche bitter nötig sind. Es ist an der Zeit, Steuermodelle zu überdenken, gleiche Gehälter für Mann und Frau einzuführen, eine ordentliche Kinderbetreuung zu gewährleisten, und der Mann soll endlich einmal seine Frau stehen. Ich hätte gerne ein weltweit einheitliches Modell für alle Leute. Vielleicht könnten wir uns damit etwas mehr meinem ersehnten Weltfrieden nähern. Ungerechtes Gehalt bereits bei der BewerbungBeim Bewerbungsgespräch geht es bereits um Gehaltsverhandlungen, auch wenn sich so manch ein Bewerber hier untergeordnet fühlt. Das Gehalt muss stimmen, da sich niemand ausbeuten lassen muss. Wenn Sie den Job nicht haben wollen, weil er Ihr derzeitiges Gehalt im Hartz 4 Job nicht übersteigt, dann gehen Sie in Jeans mit Bierfahne und Kaugummi zum Bewerbungsgespräch, denn der erste Eindruck zählt. Niemand muss sich unter dem Mindestlohn bezahlen lassen. Wenn sich Männer und Frauen auf Jobsuche begeben, beide zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden, hat der Mann manchmal andere Vorstellungen von seiner Arbeitsstelle als die Frau. Aber werden Frauen heute noch benachteiligt im Job? Natürlich sucht man auch heute noch gerne eine Sekretärin, eine Assistentin, eine Telefondame oder eine Empfangsdame, die nicht viel kostet und billig im kurzen Rock und enger Bluse am Empfang steht. Eine weibliche, überaus ansprechende Stimme am Telefon, eine hübsche Dame am Empfang, eine attraktive Sekretärin, eine wunderschöne Messehostess, das sind typische Frauenbesetzungen im Job, welche vorwiegend ziemlich schlecht bezahlt werden. Ein Mann würde sich wehren, eine Frau nimmt in den meisten Fällen ihr Gehalt so hin, wie es ist. Manche Frauen reagieren sogar überrascht, wenn ihr Job überaus gut bezahlt wird, da sie nicht damit rechnen, ein angemessenes Gehalt zu bekommen. Schlechte Bezahlung aufgrund des ArbeitszeugnissesKennen Sie die versteckten, erniedrigenden Formulierungen in einem Arbeitszeugnis? Sie belegen, dass sich der Arbeitnehmer bemüht verhalten hat. Da steht dann drin: Sie hat sich bemüht. Sie war fleissig und machte ihre Arbeit so gut sie eben konnte. Es existieren Ausdrücke in einem Arbeitszeugnis, welche der Laie gelassen hinnimmt, jedoch für den Fachmann so dreist und unmöglich erscheinen, dass ihm die Nackenhaare ins Gesicht hineinwachsen. So heisst beispielsweise der Satz “Sie hat ein gesundes Selbstbewusstsein”, dass sie sich grundlos in die Arbeit und Meinung ihrer Vorgesetzten einmischt. Der Satz “Sie ist aufgeschlossen und offen gegenüber ihren Mitarbeitern” bedeutet, dass sie intime Verhältnisse zu den Kollegen anstrebt. “Der Mitarbeiter hat sich angestrengt und bemüht”, heisst nichts Gutes, denn das bedeutet, dass der Mitarbeiter alles falsch gemacht hat und faul in seinem Sessel sass. “Der Mitarbeiter hatte eine eigene Sorgfalt”, bedeutet, dass er schlampig und unzuverlässig arbeitet. Dagegen muss man sich rechtlich wehren, sich einen guten Anwalt suchen, sonst verdient man nur noch Mindestlöhne, die unter jedem Niveau liegen, oder man bleibt am Arbeitslosenmarkt kleben und ruht sich am Harz 4 Sofa aus. Wie zufrieden sind wir mit unseren Gehältern?Im allgemeinen könnten wir zufrieden mit unseren Löhnen sein, aber unser Ego macht bei dieser Rechnung nicht mit, denn das Ego will mehr. Im Normallohnsektor sind die Leute allgemein zufrieden mit ihrem Gehalt, denn es ist stabil, sichert uns einen gewissen Lebensstandard und bietet dem Mittelstand ein gutes Leben. Im Niedriglohnsektor ist fast niemand zufrieden mit seinem Lohn, da er nicht ausreicht, um gut zu leben. Das ist verständlich, wenn sich Leute aus dem Niedriglohnsektor mit anderen vergleichen. Wir Menschen vergleichen nämlich gerne und streben dabei immer nach dem Höheren. Im Hochlohnsektor sind die Leute allerdings auch nicht glücklich mit ihrem Gehalt, denn der Manager und der Bankvorstand sind der Meinung, es könnte durchaus mehr sein. Das ist erstaunlich, denn die Kluft zwischen arm und reich wird ohnehin immer grösser. Wir Menschen sind eben auch habgierig, gieren nach immer mehr, und wenn man viel Geld hat, besitzt man oft auch ein grosses Ego, welches nach mehr giert. Wahrlich, das Leben kann manchmal sehr ungerecht sein, aber Gott sei Dank gleicht die Seele vieles wieder aus, denn nach dem Tod bleibt sie alleine übrig, der Materialismus verschwindet im Grab.
Wie wird man ein erfolgreicher Manager?
Der heutige Manager ist ein Schild der brillanten Aussenpräsenz. Er muss blitzschnell Entscheidungen treffen, multitaskingfähig sein und ein dickes Fell besitzen, denn sensibel darf man im Management nicht sein. Wer Fehler macht, wird mit einem Golden Handshake verabschiedet, und wer treu und ergeben, ehrlich und gerecht ist, schafft es wahrscheinlich nicht bis in die Vorstandsebene hinauf. Ein Manager ist jemand, der in einem Unternehmen die Führungsrolle übernimmt und Führungstätigkeiten anstrebt. Manager sind in der Regel arbeitsam, wahre Workoholics, karrieregeil, lieben die Macht und das Geld, und sie lassen keine Gelegenheit aus, um ihr Netzwerk zu erweitern. Ein Manager übernimmt Verantwortung, hat einen dicht gefüllten Terminplan und hat nie Zeit, wenn man ihn braucht. Seine Sekretärin wimmelt alle und alles ab, denn der Manager ist in einer Besprechung. Dieser Zustand gewährt es vielen Managern, ihre Freizeitaktivitäten in den Job hinein zu verlagern, denn sie spielen Golf, um gute Geschäftsabschlüsse zu tätigen. Und weil Unternehmen oft so lückenhaft und schmutzig geführt werden, fliegt ein Skandal nach dem anderen auf, aber der Manager wird normalerweise mit einem goldenen Handschlag, mit dem sogenannten golden handshake aus dem Unternehmen entlassen. Er bekommt für sein Fehlverhalten viel Geld, bedankt sich und beginnt in einem neuen Unternehmen zu managen. Der Weg zum ManagerIch tauge nicht zum Manager. Erstens mache ich mir nicht viel aus viel Geld, und zweitens bin ich zu weich für diesen Job. Gut, ich habe nichts gegen Geld, wenn ich weiss, dass es da ist, aber ich muss es nicht um jeden Preis haben. Bitte, nicht jeder Manager und Vorstand wirft nach der Halbzeit das Handtuch und steckt seine Abfindung in die Tasche. Es gibt auch anständige Manager, kaum zu glauben. Es hat sich ein Phänomen in unsere Wirtschaft eingeschlichen, das besonders die Finanzwelt empfindlich aus dem Gleichgewicht bringt. Manager, die ein Unternehmen platt machen und Fehlentscheidungen treffen, in falsche Märkte investieren, das Geld zum Fenster hinaus werfen und einfach nur schlecht aber prominent sind, bekommen hohe Abfindungen, wenn sie das Unternehmen verlassen müssen. Übrig bleibt meist ein insolventes Unternehmen, welches mit einem neuen Manager besetzt wird, der noch mehr Geld für eine kurze Arbeitsperiode bekommt und eigentlich nur noch die Insolvenz abwickelt. Jetzt ist es doch viel angenehmer, als Manager zu versagen, damit die eigene Geldbörse gefüllt wird? Gleich morgen bewerben wir uns alle als ungeeignete Manager, damit wir endlich reich werden. Es ist an der Zeit, dass die Unternehmen etwas ändern. Nicht ein prominenter und bekannter Manager muss immer der Richtige sein, sondern ein vielleicht weniger bekannter, aber dafür kompetenter Manager sollte gewählt werden. Die Abfindungen könnten nach Leistung und Perioden geregelt werden. Bei Versagen und Misserfolg sollten keine Abfindungen gezahlt werden. Wenn die Unternehmen mit diesem Ansatz zu arbeiten beginnen, würde der Mensch wieder näher an der greifbaren, realen Wirtschaft arbeiten. Aber es ist immer noch so schön, nichts zu ändern, denn Änderungen könnten ja womöglich auch Veränderungen mit sich bringen. Haben Manager übermässig viel Stress?Wenn ich gross und stark bin, werde ich Manager. So oder ähnlich denkt fast jedes Kind, wenn es von seinem Berufswunsch spricht. Am besten ist es, wenn wir gleich alle Chef werden. Dann sind wir unser eigener Chef und müssen nicht für andere arbeiten. Aber wer arbeitet dann für uns, wenn die ganze Welt Chef ist? Manager geniessen in Zeiten der Finanzkrise und Wirtschaftsflaute nicht gerade den besten Ruf. Wenn wir bedenken, dass der Finanzriese AIG seinen Managern im Finanzbereich wieder Millionen an Gewinnausschüttungen und Prämien gezahlt hat, haben wir Recht, wenn wir über die Manager schimpfen. Aber was können die vertrauenswürdigen und braven Manager für die Probleme in den USA? Gut, wenn wir das krasse Beispiel des ehemaligen Post Managers vor Augen haben, der Steuern hinterzogen hat und mit einer geringen Strafe davonkommt, dann müssen die Manager beten, dass sie in Zukunft nicht mit Tomaten beworfen werden. Aber ein Manager hat auch seine Pflichten und Haftungen, auch wenn wir das im ersten Moment nicht sehen können. Ein Manager ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf einer Firma, für gute und gewinnbringende Zahlen, mindestens aber für schwarze Zahlen, für manchmal hunderte Mitarbeiter, die fleissig arbeiten sollen und Leistung bringen müssen. Der Tag eines Managers beginnt nicht um 8 Uhr morgens mit einem verschlafenen Morgengruss im Büro, und er endet auch nicht mit der Stechuhr um 5 Uhr abends, wenn der normale Angestellte Feierabend macht. Manager haben oft eine 60 Stunden Woche, oder mehr zu tun, als die Zeit es zulässt. Wenn ich manche Menschen frage, die gerade befördert werden, oder die im Büro arbeiten, ob sie den Job eines Managers haben möchten, dann antworten die meisten mit Nein, denn der Zeitaufwand ist zu gross, die Familie kommt zu kurz und Partnerschaften leiden darunter. Wenn ich aber manchmal Arbeitslose und Sozialleistungsempfänger frage, ob sie Manager werden möchten, sagen fast alle Ja, denn sie sehen ausschliesslich das grosse Geld, aber Verantwortung und Arbeit nicht. Bereits der kleine Manager, der seinen eigenen Betrieb managed, ist verantwortlich. Sogar ich stehe manchmal unter dem Druck, Berichte und Tipps liefern zu müssen, damit meine Leser nicht immer den gleichen alten Kram lesen, wenn sie die Internetseiten aufmachen. Sobald man etwas produziert und für andere Menschen verantwortlich ist, heisst das Verantwortung zu tragen. Und das artet in Geld aus. Über die Managergehälter unterhalten wir uns einmal im Finanzbereich. Immerhin, wenn Sie Manager werden möchten, brauchen Sie starke Nerven, Sie müssen belastbar sein, im Team arbeiten können, reden wie ein Weltmeister, früh aufstehen und spät zu Bett gehen, und Sie müssen auf einen grossen Teil Ihres Privatlebens verzichten. Wenn Sie dafür geeignet sind, ergibt sich bestimmt nach der Finanzkrise die Möglichkeit, sich zu bewerben, denn dann sind alle unfähigen Manager aussortiert worden. Wieviel verdient ein Manager?Wie fair sind Managergehälter, und was verdient so ein Manager? Es kommt ganz darauf an, in welchem Unternehmen, in welcher Führungsposition, und in welchen Beziehungen man arbeitet. Als Manager gilt, im höheren Management verdient man sehr gut bis grosszügig, im mittleren Management verdient man mittelmässig, hat dafür jedoch viel Arbeit, kann aber mitreden und planen, seine Ziele durchsetzen, und im unteren Managementsegment verdient man schlecht, hat jedoch Verantwortung, haufenweise Arbeit und ist das Mädchen für alles. Oft fusionieren Firmen, dann findet man sich als sogenannte Quotensau wieder, denn nichts ist schlimmer, als wenn man nur aufgrund von Beziehungen in eine Position geworfen wird, für die man im Normalfall nicht geeignet ist. Immerhin, wenn man als Quotensau im höheren Management arbeitet, stimmt wenigstens das Geld, und der Golfplatz ist auch nicht zu verachten, wenn man die 18-Loch Strategie beherrscht. Wie fair sind Managergehälter?Jetzt haben wir schon seit einiger Zeit unsere begehrte Wirtschaftskrise, und manche Menschen diskutieren immer noch darüber, ob Manager nun zu viel oder zu wenig Geld bekommen. Geld wofür? Arbeiten die auch? Jetzt müssen wir die Manager wirklich in Schutz nehmen, denn viele Manager arbeiten echt für ihr Geld. Immer nur die einzelnen, die ein Unternehmen in den Sand steuern, die werden in den Medien erwähnt. Man müsste auch einmal die hart arbeitenden Manager erwähnen, dann müsste sich die restliche Bevölkerung nicht so aufregen. Was nun, bekommen die Manager wirklich zu viel Geld? Schauen wir uns ein Unternehmen an, welches auf der Suche nach einer neuen Führungskraft ist. Namhafte Manager kosten eben ihr Geld, wenn man sie haben möchte. Viele davon sind das Geld auch wert, und einige schwarze Schäfchen eben nicht. Vorher weiss man leider nie, ob man in die Quecksilberdose gegriffen hat mit dem Manager. Wenn wir die Marktwirtschaft erhalten möchten, ziehen wir uns bitte in der Krise warm an, denn irgendwann ist die auch vorbei. Wenn wir Einheitslöhne haben möchten, stehen wir in ein paar Jahren mitten im Mittelalter und kämpfen um einen Sack Reis. Die Frage heisst nicht, wie viel Geld die Manager verdienen dürfen, sondern, welche Haftungen die Manager auferlegt bekommen sollen, wenn sie Mist bauen? Hier schreit das Volk nach grosser Haftung und bitte keine Boni, Prämien und Abfertigungen, wenn der Manager daneben gegriffen hat. Wenn die Manager ihre Prämien nur dann bekommen, wenn das Unternehmen gute Zahlen schreibt, ist die Welt wieder um ein Stück besser. Aktionäre und Manager möchten auch bezahlt werdenNun, das Wesen eines Unternehmens war bis jetzt die Gewinnoptimierung. Da im Moment der Unternehmer eher ein Untergeber ist, rückt die Sicherheit wieder in den Vordergrund. Die vielen kleinen und unscheinbaren Kunden stehen in den Unternehmen wieder im Mittelpunkt. Und wo bleibt hier bitte der Aktionär? Was machen die Manager ohne ihre Prämien? Jetzt greift der Staat ein, weil die hungrigen Banken und Unternehmen freiwillig zu ihm gekommen sind. Die Hypo Real Estate ist eine der Leitkühe, die Geld vom Staat brauchte. Das heisst quasi die Verstaatlichung einiger Banken und einiger Unternehmen. Das ist ja fast wie in alten Zeiten, in denen der Staat bestimmt, wer ein Stück Wohlstand bekommt, und allen anderen geht es mittelprächtig auch gut, oder? Aber die Mauer steht doch seit den 90er Jahren nicht mehr. Bauen die jetzt etwa eine neue Mauer? Einerseits leuchten uns die neuen staatlichen Gesetze und Regeln ein, denn in den USA wurden die Aktionäre und die Finanzmanager mit dicken Prämien aus dem Rettungspaket gefüttert. Das sollte doch nicht das Ziel sein, seine Aktionäre und Manager mit den Steuergeldern der Bürger zu bezahlen. Wenn aber in schlechten Zeiten die Prämien für die Aktionäre wegfallen, fallen auch die Aktionäre um. Wer weiss denn genau, welcher Plan in einer Finanzkrise der beste ist? Wir werden es sehen, in ein bis mehreren Monaten oder gar Jahren.
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