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Wie findet man schnell Arbeit?Wer arbeitslos ist, kann seinen Alltag schwer strukturieren, da er auf sich alleine gestellt ist und die Zeiteinteilung zur disziplinierten Herausforderung wird. Der Gang zum Arbeitsamt ist daher zuerst der beste Weg, um wieder in ein geregeltes Arbeitsverhältnis und damit auch in einen geregelten Arbeitsalltag zu kommen. Notfalls macht man eine Umschulung, welche die eigenen Interessen abdeckt, damit man noch fitter für den Arbeitsmarkt wird. Ausbildung und Qualifikation sind nämlich wichtig, um nicht permanent als Hilfsarbeiter eingesetzt zu werden. Wie wichtig ist Arbeit?Arbeit ist wichtig, denn sie bedeutet Erfolg, finanzielle Einkünfte, Image und Prestige, und sie strukturiert unseren Alltag, damit niemand am Sofa versauert. Trotzdem ist Arbeit mit Zukunftsängsten verbunden, und hier käme das bedingungslose Grundeinkommen auf seine Kosten, damit niemand mehr ausgebeutet werden kann, denn wir schreiten auf eine Zeitenwende zu, in welcher die Digitalisierung alte Arbeitsplätze frisst und neue erschafft, für welche viele Arbeitnehmer noch nicht gerüstet sind. Ob die Digitalisierung am Arbeitsmarkt langfristig zu Reichtum oder eher zu Armut führt, wissen wir heute noch nicht, aber Fakt ist, dass sich Jobs ändern werden. Ein Trend im Job geht nämlich hin zu flexibler Freizeit, individueller Arbeitszeit, zum Home-Office und zur Teamarbeit. Man kann den heutigen Mitarbeiter nicht mehr an eine Firmenphilosophie ketten, wenn die Erfolgsmöglichkeiten und Aufstiegschancen fehlen. Die Digitalisierung macht es möglich, Zeitzonen-übergreifend zu arbeiten, nicht mehr an das 9 to 5 Modell gebunden zu sein, welches den Mitarbeiter von 9:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr abends ans Büro fesselt. Dies bedeutet aber auch mehr Stress, denn das Berufsleben wird ins Privatleben integriert. Arbeit ist LebensinhaltViel Zeit unseres Lebens verbringen wir auf unserem Arbeitsplatz. Im Büro sitzen wir uns den Popo wund, am Bau krümmen wir uns die Wirbelsäule schief, und in der Gastronomie leidet der ganze Körper. Wozu arbeiten wir überhaupt, wenn uns alle Glieder schmerzen? Wir müssen Geld verdienen, denn heute kostet alles eine Menge Geld. Trotzdem können sich viele Menschen den Urlaub in der Karibik, die Yacht auf Mallorca und die Luxuslimousine nicht leisten. Arbeiten die zu wenig, oder haben die etwa den falschen Job? Arbeit kann auch ganz anders ausfallen. Motiviert kommt der Mann ins Büro und setzt sich auf seinen Sesselball, damit der Rücken gerade bleibt. Motiviert geht der Chef auf seine Baustelle und hilft fleissig mit, damit alle Wirbelsäulen nur ein bisschen leiden müssen. Motiviert geht der Restaurantinhaber in sein eigenes Restaurant und arbeitet genau so wie seine Angestellten, sodass das Personal auch motiviert ist. Arbeit ist eine reine GeschmackssacheArbeit ist eine Einstellungssache. Das merkt man bereits beim Bewerbungsgespräch. Man stellt nicht jeden ein. Wer motiviert in seinen Job hinein geht, dem tut auch nicht der ganze Körper weh. Der findet Aufstiegsmöglichkeiten und kann einen schönen Urlaub in der Karibik machen. Wer unmotiviert und faul an seinem Arbeitsplatz sitzt, verpasst die vielen Aufstiegschancen und schaut sich die Yacht auf Mallorca im Katalog an. Was bringt uns all der Neid um die Besserverdienenden, wenn wir selbst uns nicht aufraffen und endlich die Jobchancen ergreifen. Arbeit sorgt auch für einen Ausgleich im Leben, denn wer lange Zeit arbeitslos ist, fällt in unangenehme Verhaltensmuster hinein. Der Wortschatz schrumpft, das Wissen geht zurück, die sozialen Kontakte minimieren sich. Zum Schluss sitzt der Mensch zu Hause und unterhält sich - Wau Wau - in der Hundesprache mit seinem Hund. Aber sogar der Hund hat einen Knochenjob und bellt fröhlich dahin. Da müsste man fast schon neidisch auf seinen Hund sein. Wer keine Arbeit findet, der sucht sich am besten eine Arbeit, die nicht auf den ersten Blick als Arbeit sichtbar ist. Die Welt ist voll von Arbeitsplätzen, man sieht sie nur nicht auf den ersten Blick. Arbeit macht glücklich, denn der Tag bekommt eine Struktur in sein Tagesgeschehen. Wir sind im Grunde Alltagsmenschen, auch wenn wir uns im Alltag danach sehnen, den Alltag zu verlassen. Die 4 Tage Woche bei vollem LohnausgleichIn Zeiten, in denen der Facharbeitermangel blüht, könnte man nicht nur über die 4 Tage Woche bei vollem Lohnausgleich diskutieren, sondern sie auch einführen. Die Arbeitszeiten sind flexibel, die Jobs werden interessanter, eine ausgeglichene Work-Life Balance ist gewährleistet, und die Arbeitnehmer würden nicht ständig am Burnout nagen. Ein Tag mehr Freizeit in der Woche reduziert die Krankenstände, bringt mehr Leute auf den Arbeitsmarkt und sorgt dafür, dass die Produktion läuft, da man mit weniger Ausfällen rechnen muss. Der ausgeruhte Arbeitnehmer leistet mehr als der Überlastete. Die Unternehmen müssten allerdings vom Prinzip des Ausbeuterschemas herauskommen, denn man kann nicht grenzenlos die Arbeitskraft von Menschen ausnutzen und davon profitieren, an den Börsen satte Gewinne an die Aktionäre ausschütten, das höhere Management gut bezahlen und den Arbeiter verhungern lassen, ohne dass wir zu Robotern werden. Die Zeit der humanoiden Computer, der Cyborgs und Androiden kommt noch, aber bis dahin arbeiten Menschen und nicht Maschinen im Job. Es wäre einen Versuch wert, die Arbeitnehmer bei vollem Lohnausgleich zu entlasten, und einige Firmen erzielen bereits gute Ergebnisse mit diesem Modell. Workation - Arbeit und Urlaub vereintWir leben in einer Art Zeitenwende, und so verändern sich auch die Arbeitsplätze. Wir sind international geworden, und so kann man heute von fast überall aus arbeiten, sogar an entlegenen Orten, wenn man es schafft, mit seinen Kollegen und den Kunden in Kontakt zu bleiben. Das Wort Workation bedeutet Urlaub und Arbeit vereinen, Arbeiten von anderen Orten aus, Arbeit an Urlaubsorten. Es setzt sich aus dem Wort Work für Arbeit und Vacation für Urlaub zusammen, und einige Firmen bieten dieses Modell bereits ihren Mitarbeitern an. Durch die moderne Kommunikation, durch virtuelle Seminarräume, durch das Internet und seine unzähligen Möglichkeiten ist es heute möglich, Projekte weltweit durchzuführen, global mit seinem Stamm-Arbeitsplatz verbunden zu sein, seine Kunden zu betreuen und nebenher Urlaub zu machen. Man reist nach Spanien, geniesst dort die Sonne und arbeitet trotzdem, ohne hierfür einen regulären Urlaub zu nehmen. Flexibilität ist hier angesagt, denn man kann seine Urlaube über Wochen und Monate hinweg ausdehnen, ohne seine Arbeitszeit zu verkürzen. Die Lebensqualität steigt, die Lebensfreude ebenso, und so kann man auch bequem Familie und Arbeit vereinen, ohne dass jemand darunter leidet. Die Mitarbeiter sind entspannt, ausgeruht, leistungsfähiger und haben gute Laune am Urlaubsort. Achtung, dieses Modell ist nicht für jeden Menschen geeignet, denn nur der Multitasking Begeisterte, der Netzwerker, der Kommunikative kann hierbei entspannen, der Introvertierte, der regelmässig seine Urlaubsruhe benötigt, wird hierbei entweder den Kommunikationsfaden zur Firma verlieren, nicht mehr am Laufenden sein, oder er muss sich innerlich derart umstellen, und dies wiederum ist schlecht für den Seelenzustand. Wir sind Menschen, individuelle Typen, und so sollte jeder selbst entscheiden, ob dieses Workation Modell für ihn geeignet ist, oder ob er lieber vor Ort seinen gewohnten Arbeitsplatz besucht. Auf jeden Fall kann es aufregend sein, in Deutschland zu arbeiten, und gleichzeitig in Australien auf hohen Wellen zu surfen. Wie entkommt man der Arbeitslosigkeit?Wenn man arbeitslos wird, bricht erstmal die heile Welt zusammen, denn das finanzielle monatliche Einkommen schrumpft. Das Leben droht zu kippen, denn man fühlt sich besonders bei langfristiger Arbeitslosigkeit nicht mehr zur Gesellschaft zugehörend. Während die Freunde und Bekannten arbeiten, feiern, shoppen, in den Urlaub fliegen, bleibt man als Arbeitsloser zu Hause, spart sein Geld und geht höchstens noch mit dem Hund Gassi, denn in den Hundegassen begegnet man vielleicht Gleichgesinnten. Der Bekanntenkreis ändert sich mit der Zeit, da man sich psychisch und vielleicht auch körperlich selber verändert. Die Couch kann ganz schön dick machen, wenn man den ganzen Tag auf ihr verbringt. Der aktive Geist, den man einst in sich hatte, verschwindet, und irgendwann beginnt man seinen Tag erst zu Mittag, weil die besten Fernsehsendungen nachts laufen. Aus diesem Teufelskreislauf muss man wieder herausfinden, sonst endet man langfristig bei Hartz 4. Der erste Weg aus der Arbeitslosigkeit heraus beginnt am frühen Morgen, denn man muss wieder lernen, früh aufzustehen. Ein geregelter Tagesablauf, der mit sinnvollen Tätigkeiten ausgefüllt wird, stärkt das Selbstbewusstsein. Hierfür eignet sich ehrenamtliche Arbeit. Sport ist auch wichtig, damit der vom Sofaliegen mollig gewordene Körper wieder fit wird. Sport regt auch das Gehirn an, wenn die Denkerstirn vom vielen Fernsehen schlapp geworden ist. Bewerbungen aller Art, auch unverlangte Kaltbewerbungen helfen weiter. Notfalls macht man eine Umschulung, bildet sich weiter, geht wieder auf die Uni, denn alles ist wichtig, was man bildungsmässig im Kopf sammelt. Es könnte die Jobchancen deutlich erhöhen. Weitere Wege aus der Arbeitslosigkeit heraus sind Selbstdisziplin und Motivation, denn nur wer sich im Griff hat, kann auch ausdauernd Leistung erbringen. Motivation ist wichtig, auch wenn man anfangs dafür ein Training benötigt, denn der innere Schweinehund muss ausgetrieben werden. Wer wieder einen geregelten Job hat, bekommt automatisch eine positivere Ausstrahlung. Besonders die Langzeitarbeitslosen und die älteren Arbeitslosen über 50 Jahre haben es schwer, den Jobeinstieg zu meistern. Wer im hohen Alter seine Arbeitsstelle verliert, ohne dass das Unternehmen insolvent oder ganz pleite ist, der sollte sich dagegen wehren, in Form einer Klage wegen sozialer Bedürftigkeit. Hier prüft ein Gutachter, ob man in einem ähnlichen Job mit ähnlicher Bezahlung eine reale Chance hat. Wenn Kinder und eine nicht berufstätige Ehefrau zu versorgen sind, stehen die Chancen gut, dass die Kündigung zurückgezogen wird. Manche Leute nutzen dies jedoch auch charmlos aus, gehen auf grosse Kreuzfahrt, machen ständig Urlaub, leisten kaum bis keine Arbeit im Unternehmen, fühlen sich pudelwohl und klagen im Falle des Falles, falls sie gekündigt werden. In so einem Fall könnte es passieren, dass ein zuverlässiger, jüngerer Arbeitnehmer gekündigt wird, das Unternehmen in Schieflage gerät und man erst recht seinen Job verliert. Oft ist eine Klage auf eine ordentliche Abfertigung besser als auf den Job zu pochen, denn wenn man ins gekündigte Arbeitsverhältnis zurückkehrt, macht man sich keine Freunde damit. Man wird beobachtet, und beim kleinsten Fehler wird man abgemahnt, bis hin zur nächsten Kündigung. Wenn dies dann eine personenbezogene Kündigung ist, kann man sich kaum noch dagegen wehren. Und deshalb ist es oft besser, man nimmt seine ausserordentliche Abfertigung oder finanzielle Entschädigung entgegen und beginnt in einem anderen Unternehmen zu arbeiten. Natürlich kommt dies für den faulen Mitarbeiter nicht in Frage, er klagt auf Wiedereinstellung, und Pasta. Für Langzeitarbeitslose und ältere Arbeitssuchende gibt es spezielle Umschulungskurse, Weiterbildungskurse und Ausbildungen, die vom Arbeitsamt übernommen werden. Dies ist zwar von Land zu Land unterschiedlich geregelt, aber in der EU kann man sich auf generelle Richtlinien diesbezüglich verlassen. Man kann auch im Ausland arbeiten, wenn man im eigenen Land keinen Job findet. Wie wichtig ist das Arbeitszeugnis?Das Arbeitszeugnis ist wichtig, wenn man sich neu bewirbt, aber wenn das Zeugnis versteckte Mängel und Unverschämtheiten des Vorgänger-Chefs enthält, ist es besser, man zeigt es nicht als Empfehlungsschreiben vor. Es finden sich immer wieder versteckte Unverschämtheiten in den Arbeitszeugnissen, sodass man sich damit nirgendwo bewergen kann, ohne vor Scham zu erröten. Die Mitarbeiterin verstand sich mit ihren männlichen Kollegen hervorragend. Der Mitarbeiter bemühte sich. Die Mitarbeiterin sorgte für ein ausgesprochen lebendiges Betriebsklima. Solche Formulierungen sind fehl am Platz, und man kann sich sogar gerichtlich dagegen wehren. Jeder hat das Recht, ein gutes, neutrales Arbeitszeugnis ausgestellt zu bekommen, damit er eine Chance auf einen neuen Job hat. Der Arbeitsmarkt ruft, aber das Echo bleibt ausAm Arbeitsmarkt ist der Bär los, denn hunderte Arbeitgeber suchen verzweifelt nach Arbeitnehmern. Natürlich arbeitet nicht jeder Mensch, und wenn wir die offenen Stellenanzeigen mit den Arbeitslosen vergleichen, so könnte man auf die Idee kommen, alle Leute zwangszuverarbeiten, aber dann würden wir die Menschen so zermalmen und zerklüften, dass nur noch Brei von ihnen übrig bleibt. Das Arbeitslosengeld soll ja demnächst laut einigen Aussagen namhafter Politiker und Experten erhöht werden, aber wenn man den Arbeitsmarkt anschaut, der uns traurig in die Augen schaut und mit seinem Hundeblick um Arbeitnehmer bettelt, wäre eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes kontraproduktiv. Wenn man sich jedoch die Teuerungswelle anschaut, so ist eine Erhöhung zwingend notwendig, denn die Würde des Menschen ist meiner Meinung nach unantastbar. Es hat sich eine Verschiebung der Arbeitskräfte in einzelnen Branchen ergeben, beispielsweise arbeitet niemand gerne im Gastgewerbe, als Lehrpersonal, oder im Pflegedienst. Man bräuchte bessere Arbeitsbedingungen, mehr Freizeit, flexiblere Arbeitszeiten, eine ganztägige Kinderbetreuung, damit auch die Mütter flexibel arbeiten können, und vielleicht mehr Geld am Monatsende, sonst ist jedes Mal zu viel Monat in der Geldbörse übrig. Viele Arbeitnehmer möchten auch Anerkennung, Prestige und eine menschenwürdige Ansprache, denn der Umgangston ist oft rauh. Arbeitskräfte fehlen, weil die Wirtschaft europaweit wächst, und bis sie wieder schrumpft, muss gearbeitet werden. Ich lege mich inzwischen auf die faule Haut und warte, bis der nächste Werbekunde an die Türe klopft. Wie gut ist die Zeitarbeit?Sind Sie zufällig Leiharbeiter? Ich habe Leiharbeiter kennengelernt, die arbeiten wie normale Arbeitnehmer, nur mit dem kleinen Unterschied, dass sie schlechter gestellt sind, denn ein Leiharbeiter kann schnell ausgetauscht werden und bekommt keine angenehmen Extras geboten. Manche Firmen ersetzen normale Angestellte einfach durch Leiharbeiter, ohne sie jemals zu übernehmen. Ich könnte schwören, dass dies Geld spart. Dennoch sind Zeitarbeitsfirmen eine gute Idee für Zwischendurchjobs. Die Zeitarbeit hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile. Wenn man sich die Leiharbeiter ansieht, ich meine damit bestimmt nicht alle, sondern einige spezielle Leiharbeiter, dann bekommt man das Fürchten als Unternehmer, denn manche Leiharbeiter sehen ihre Arbeitsstelle wirklich nur als rabenmütterliches Zuhause, welches man schnell wieder verlassen möchte, um ja nicht arbeiten zu müssen. Die biegen gelangweilt ihren Tag herunter und warten geduldig auf den Feierabend. Eine Zeitarbeitsfirma tut im Grunde nur das, was in der Wirtschaft normal ist, sie vermittelt Leiharbeiter an grosse oder mittelständische Firmen, manchmal können es auch kleine Firmen sein, und sie bekommt für Ihre Vermittlungsarbeit eine Provision. In der Provision liegt ja der Haken noch nicht begraben, denn an Provisionen ist nichts auszusetzen, aber trotzdem liegt in so einer Zeitarbeitsfirma der Haken begraben. Die Leiharbeiter werden grösstenteils nicht normal und ausreichend bezahlt. Das macht den Leiharbeiter stinksauer, sodass er sich keines schlechten Gewissens schuldig ist, wenn er den Arbeitstag erst einmal gemäss seiner niedrigen Bezahlung leicht und locker angeht. Einige Firmen sparen durch Zeitarbeitsfirmen und deren vermittelte Leiharbeiter Unmengen an Kosten ein, da sie gut bezahlte Arbeitnehmer kündigen und dafür Personal und Arbeiter einstellen, die von Zeitarbeitsfirmen vermittelt werden. Das ist auch eine Art Wirtschaft, aber ob diese Wirtschaft noch etwas mit Wirtschaftswohlstand und Wirtschaftswachstum zu tun hat, bleibt offen. Nun gibt es noch die harte Variante der Zeitarbeitsfirmen, nämlich solche, die im Grunde zu einem grossen Unternehmen dazu gehören. Die kleinen Ableger eines Unternehmens werden als Zeitarbeitsfirmen genutzt, um dem Unternehmen billige Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen. Das spart doppelte Kosten, denn die Provisionen bleiben ja hier auch dem Unternehmen enthalten. Jetzt kann man aber wirklich nicht mehr von einem angenehmen Arbeitnehmerverhältnis sprechen. Aus Sicht der Unternehmer spielt aber der Euro, der eingespart werden kann, die grössere Rolle als der Arbeitnehmer. Positiv an den Zeitarbeitsfirmen ist die Arbeitsvermittlung an sich, denn jeder, der arbeitet, ist ein Arbeitsloser weniger. Keine Arbeit macht müde und träge, sodass einem die Faulheit nach und nach bei den Ohren heraus wächst. Im Grunde sollte jeder froh sein, eine Arbeit besitzen zu dürfen, damit der innere Frieden erhalten bleibt. Die besonders Faulen unter den Arbeitnehmern sind auch die, die innerlich unglücklich und unausgeglichen sind, über alles und jeden meckern und vor Neid platzen. Die haben jeden Tag die Chance, sich über eine Zeitarbeitsfirma vermitteln zu lassen. Stellen Sie sich vor, es gäbe kein Sozialsystem mehr und jeder müsste für sein Geld arbeiten gehen. So ein Sozialsystem ist keine Selbstverständlichkeit, denn wenn es alle nutzen würden, gäbe es keines mehr. Wenn Sie das nächste Mal über die Zeitarbeitsfirmen lästern, bedenken Sie bitte, dass jede Probezeit einmal vorüber ist und Sie sich mit guter Arbeit immer nach oben arbeiten können. Sie müssen allerdings auch etwas dafür tun und den Arbeitstag etwas schneller beginnen lassen. Der Leiharbeiter liegt wieder voll im TrendIst denn das möglich? Man geht von morgens bis abends arbeiten und verdient so wenig, dass man noch auf die Hilfe des Staates angewiesen ist, und so muss man neben der Arbeit zusätzlich von Hartz 4 leben. Hat man denn dann genug Geld, wenn man schon die Arbeit hat? Traurig ist es schon, aber was tut man nicht alles, um an echte Arbeit zu kommen? Zu Hause am Sofa ist es auf Dauer auch langweilig, und im Fernsehen zeigen sie auch immer die gleichen Talkshows und Gerichtsshows. Der Mensch möchte von Natur aus arbeiten, aber er möchte in seiner Arbeit Freude empfinden können, Karriere machen, Erfolg haben und Aufstiegsmöglichkeiten wahrnehmen dürfen. Was macht jetzt ein Hilfsarbeiter oder einer, der bereits jahrelang auf Jobsuche war und endlich einen neuen Job gefunden hat? Er schuftet auch ohne Karriere zu machen und Aufstiegschancen wahrzunehmen. Aber am Abend weiss er, dass er wenigstens gearbeitet hat. Trotzdem ist es ein unheimlicher und beklemmender Zustand, wenn man arbeitet und nebenbei Hartz 4 verdient. Das sollte nur in Ausnahmefällen passieren, wie beispielsweise in den ein Euro Jobs, die dafür gedacht sind, um die Arbeitslosen wieder an Arbeit zu gewöhnen und in den Arbeitsalltag zu integrieren. Nun gibt es aber immer mehr Firmen, die sich Leiharbeiter aussuchen. Die Leiharbeiter werden in manchen Firmen diskriminiert und unterbezahlt. Es zahlt hier nämlich nicht das Unternehmen selbst den Lohn aus, sondern die Zeitarbeitsfirma, die die Leiharbeiter vermittelt. Und hier gibt es auch welche, die stecken sich hohe Provisionen ein und zahlen an die Leiharbeiter einen Spottlohn aus. Aber das Geschäft mit den Leiharbeitern boomt, denn man hat keine Verpflichtungen mit ihnen und kann sie überall hinschicken und austauschen. Und dann gibt es noch die Halbzeitjobs, die immer ein wenig weniger Geld abwerfen als die Vollzeitjobs. Zwei Halbzeitjobs ergeben eineinhalb Vollzeitjobs, denn man muss ein wenig mehr arbeiten, hat aber trotzdem weniger Geld in der Tasche. Viele Menschen können mit ihren Jobs nicht mehr überleben und sind auf die Hilfe vom Staat angewiesen, das ist Fakt. Trotzdem müssen wir uns anstrengen und arbeiten. Wir leben in einem relativ sozialen Staat, der im Grunde viel Gutes bietet. Man hat auch in Deutschland überall Karrierechancen, wenn man die Augen öffnet, sie wahrnimmt und auch etwas dafür tut. Viele Menschen verplanen aber ihr Leben, anstatt sie sich auf das Wesentliche konzentrieren. Wenn wir einmal mit unserer Situation unzufrieden sind, stellen wir uns einfach einmal vor, wir würden in einem armen Staat in Afrika leben, keine Sozialleistungen empfangen, keine Arbeit finden, kein Geld haben und um Lebensmittel kämpfen. Oft sehen wir uns den Auslandsreport im Fernsehen an und essen nebenbei eine Wurstsemmel oder ein Brötchen. Geld verdienen mit HeimarbeitWie verdient man Geld mit Heimarbeit? Man arbeitet von zu Hause aus, aber im Grunde ist es, je nach Tätigkeitsfeld, ein Knochenjob, auch wenn man überall damit konfrontiert wird, dass man von zu Hause aus das Geld im Schlaf verdienen kann. Die sogenannten MLM-Systeme, welche eigentlich grob gesehen ganzen Schneeballsystemen gleichkommen, sind meiner Meinung nach nur bedingt zu empfehlen, denn nicht jeder Mensch ist so extrovertiert, dass er sich eine grosse Downline aufbauen kann und nebenher die Produkte der Firmen verkauft, welche er fürs Passiveinkommen benötigt. MLM-Systeme funktionieren nämlich durch Produktverkauf, Empfehlungsmarketing und Mitgliedergewinnung, und hier sollte man sein Haus schon hin und wieder verlassen. Wer Kugelschreiber und ähnliche Dinge zusammenbaut, der sitzt zwar daheim, aber er schraubt sich die Finger kaputt, weil es eine monotone Arbeit ist. Heimarbeit muss man lieben, sonst macht sie keinen Sinn. Monotone Heimarbeit - hart verdientes GeldSie können den ganzen Tag über Kugelschreiber zusammenbauen, bis Sie abends Ihre Hände nicht mehr spüren und ein heisses Wellnessbad mit Aloevera brauchen. Sie können unsinniges Infomatierial durch die Welt schicken und dafür Geld bezahlen, es kopieren, weiterverschicken und dafür Geld verlangen. Sie können Heimarbeit im gehobenen Stil mit Network Marketing machen, bis Sie sich bis zum Hals mit Nahrungsergänzungsmittel vollgepumpt haben. Man bleibt ja auch nicht von ganz alleine gesund. Sie können sich jeden Tag durch tausende von bezahlten E-Mails wühlen, sogenannte Paidmails bestätigen, oder Sie holen sich die Coupons und billigen Werbeangebote direkt vom Briefkasten ab. In beiden Fällen bleibt ein hart verdientes Taschengeld übrig. Bitte, ich staune immer wieder, womit man Geld machen, kleine Karrieren machen kann. Oder Sie lassen sich etwas ganz anderes einfallen, wie beispielsweise das Haus aus Geld. Arbeiten in der Schweiz bringt mehr GeldEin paar niedliche Berge, ein paar finanziell starke und begehrte Banken, liebe Leute und ein kleines Fleckchen Land, das ist die Schweiz. Viele Menschen träumen von einem gut bezahlten Job in der Schweiz. Manche träumen von einem prall gefüllten Bankkonto in der Schweiz, und wieder andere träumen von einem Leben in der Schweiz. Das kleine Alpenland hat nämlich für jeden etwas zu bieten. Hat man erst einmal einen Job in der Schweiz gefunden, sind die Aufenthaltsgenehmigung und das Leben im Alpenland nicht mehr allzu schwer zu erreichen. Aber Voraussetzung ist ein Arbeitsplatz in der Schweiz, denn ohne kann man kaum einwandern. Man verdient in der Schweiz mehr als in Deutschland. Das Arbeitsklima ist freundlicher und nicht so förmlich und rauh wie in Deutschland, und der Dialekt ist auch nicht zu überhören. Die Schweizer bemühen sich, mit den Deutschen deutsch zu sprechen, haben aber im Alltag ihren Dialekt, den sie immer und überall vertreten. Man sollte schon tolerant sein und den Dialekt mögen, denn man hört ihn überall. Das Leben in der Schweiz ist teurer als bei uns. Das merkt man jetzt nicht unbedingt beim Einkaufen im Supermarkt, denn Wurst und Käse schmecken so gut wie sie preislich kosten, aber wenn man auswärts isst und etwas in der Schweiz unternimmt, merkt man den feinen Preisunterschied zu Deutschland. Am besten ist es, man arbeitet in Basel und wohnt gleich an der Grenze in Deutschland. Das ist luxuriös. Arbeitskräfte werden im Gastgewerbe gerne genommen, denn in Deutschland ist die Ausbildung im Gastgewerbe dual und somit eine hervorragende Ausbildung. Aber auch in der Forschung werden Leute gesucht. Wenn Sie gerade auf Jobsuche sind, versuchen Sie es einmal in der Schweiz. Und wenn Sie immer noch nichts finden, tut es zur Not auch noch Österreich. Auch hier sind die Berge hoch und der Dialekt nicht zu überhören.
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