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Wie entkommt man der Arbeitslosigkeit?

Wenn die Arbeit baden gehtWenn man arbeitslos wird, bricht erstmal die heile Welt zusammen, denn das finanzielle monatliche Einkommen schrumpft. Das Leben droht zu kippen, denn man fühlt sich besonders bei langfristiger Arbeitslosigkeit nicht mehr zur Gesellschaft zugehörend. Während die Freunde und Bekannten arbeiten, feiern, shoppen, in den Urlaub fliegen, bleibt man als Arbeitsloser zu Hause, spart sein Geld und geht höchstens noch mit dem Hund Gassi, denn in den Hundegassen begegnet man vielleicht Gleichgesinnten. Der Bekanntenkreis ändert sich mit der Zeit, da man sich psychisch und vielleicht auch körperlich selber verändert. Die Couch kann ganz schön dick machen, wenn man den ganzen Tag auf ihr verbringt. Der aktive Geist, den man einst in sich hatte, verschwindet, und irgendwann beginnt man seinen Tag erst zu Mittag, weil die besten Fernsehsendungen nachts laufen. Aus diesem Teufelskreislauf muss man wieder herausfinden, sonst endet man langfristig bei Hartz 4.

 Der erste Weg aus der Arbeitslosigkeit heraus beginnt am frühen Morgen, denn man muss wieder lernen, früh aufzustehen. Ein geregelter Tagesablauf, der mit sinnvollen Tätigkeiten ausgefüllt wird, stärkt das Selbstbewusstsein. Hierfür eignet sich ehrenamtliche Arbeit. Sport ist auch wichtig, damit der vom Sofaliegen mollig gewordene Körper wieder fit wird. Sport regt auch das Gehirn an, wenn die Denkerstirn vom vielen Fernsehen schlapp geworden ist. Bewerbungen aller Art, auch unverlangte Kaltbewerbungen helfen weiter. Notfalls macht man eine Umschulung, bildet sich weiter, geht wieder auf die Uni, denn alles ist wichtig, was man bildungsmässig im Kopf sammelt. Es könnte die Jobchancen deutlich erhöhen. Weitere Wege aus der Arbeitslosigkeit heraus sind Selbstdisziplin und Motivation, denn nur wer sich im Griff hat, kann auch ausdauernd Leistung erbringen. Motivation ist wichtig, auch wenn man anfangs dafür ein Training benötigt, denn der innere Schweinehund muss ausgetrieben werden. Wer wieder einen geregelten Job hat, bekommt automatisch eine positivere Ausstrahlung.

Besonders die Langzeitarbeitslosen und die älteren Arbeitslosen über 50 Jahre haben es schwer, den Jobeinstieg zu meistern. Wer im hohen Alter seine Arbeitsstelle verliert, ohne dass das Unternehmen insolvent oder ganz pleite ist, der sollte sich dagegen wehren, in Form einer Klage wegen sozialer Bedürftigkeit. Hier prüft ein Gutachter, ob man in einem ähnlichen Job mit ähnlicher Bezahlung eine reale Chance hat. Wenn Kinder und eine nicht berufstätige Ehefrau zu versorgen sind, stehen die Chancen gut, dass die Kündigung zurückgezogen wird. Manche Leute nutzen dies jedoch auch charmlos aus, gehen auf grosse Kreuzfahrt, machen ständig Urlaub, leisten kaum bis keine Arbeit im Unternehmen, fühlen sich pudelwohl und klagen im Falle des Falles, falls sie gekündigt werden. In so einem Fall könnte es passieren, dass ein zuverlässiger, jüngerer Arbeitnehmer gekündigt wird, das Unternehmen in Schieflage gerät und man erst recht seinen Job verliert. Oft ist eine Klage auf eine ordentliche Abfertigung besser als auf den Job zu pochen, denn wenn man ins gekündigte Arbeitsverhältnis zurückkehrt, macht man sich keine Freunde damit. Man wird beobachtet, und beim kleinsten Fehler wird man abgemahnt, bis hin zur nächsten Kündigung. Wenn dies dann eine personenbezogene Kündigung ist, kann man sich kaum noch dagegen wehren. Und deshalb ist es oft besser, man nimmt seine ausserordentliche Abfertigung oder finanzielle Entschädigung entgegen und beginnt in einem anderen Unternehmen zu arbeiten. Natürlich kommt dies für den faulen Mitarbeiter nicht in Frage, er klagt auf Wiedereinstellung, und Pasta.

Für Langzeitarbeitslose und ältere Arbeitssuchende gibt es spezielle Umschulungskurse, Weiterbildungskurse und Ausbildungen, die vom Arbeitsamt übernommen werden. Dies ist zwar von Land zu Land unterschiedlich geregelt, aber in der EU kann man sich auf generelle Richtlinien diesbezüglich verlassen. Man kann auch im Ausland arbeiten, wenn man im eigenen Land keinen Job findet.


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Elisabeth Putz

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