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Elisabeth Putz - Ratgeber im Überblick

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Herausgeber des Portals: Autorin Elisabeth Putz

Seit ewigen Zeiten beschäftigt sich die Menschheit mit mehr oder weniger den selben Fragen und Themen. Wie werden wir schön und erfolgreich? Wie leben wir besser? Wie werden wir glücklich? Wie bleiben wir gesund? Wie finden wir die grosse Liebe? Wie finden wir zu unserer inneren Balance?

Auf diese Fragen gibt es unzählige Antworten, und doch kann man diese Antworten kurz zusammenfassen. Ein glückliches Leben führt man dann, wenn man seine Ziele erreicht, wenn man sich innerlich schön fühlt, wenn man sich gesund ernährt und sich viel bewegt, wenn man sich liebt, wenn man jeden Tag geniesst, Freunde hat, und wenn man den Partner fürs Leben gefunden hat.

Inzwischen gehen viele Menschen andere Wege zum Glück. Sie leben glücklich als Single, treffen sich locker mit losen Kontakten, gestalten ihre Optik so lange um, bis sie sich äusserlich gefallen, tragen die neuesten Klamotten, arbeiten viel, machen Karriere, bauen sich ein kompromissloses Leben auf, ernähren sich von Superfood und Nahrungsergänzung aller Art, und sie bewegen sich im EMS-Fitnessstudio, damit sie in 20 Minuten einen Superbody bekommen. Auch dieses Leben kann glücklich machen.

 

Beauty und Kosmetik

Schönheit boomt, und das Geschäft mit Beauty-Produkten hält Einzug in jeden Haushalt. Wir tendieren aber immer mehr dazu, die Gesundheit in unsere tägliche Körperpflege zu integrieren, und so machen wir teilweise unsere Kosmetik selber, steigen auf Naturkosmetik um und achten darauf, dass keine Schadstoffe, Mineralöle und kein Mikroplastik in den Produkten enthalten ist. Der Körper reagiert eben am besten auf die Urinstinkte der Natur. Heute boomt die ewige Jugend, sodass man sich fragt, ob man etwas falsch gemacht hat, wenn man mit 60 Jahren Falten im Gesicht bekommt. Anti-Aging ist zu einem Gesundheitsfaktor geworden, verjüngende Kosmetik liegt im Trend, aber glücklicherweise betreiben wir auch zwischendurch natürliches Anti-Aging, denn zu viel Botox kann unser Gesicht zur Steinsäule machen. Da bewegt sich nichts mehr, ausser die rollenden Augen.

Wie betreibt man Anti-Aging?

Nicht jeder besitzt so gute Gene, dass er mit Sport und einer gesunden Ernährung alleine bis ins hohe Alter hinein nahezu faltenlos bleibt. Tests an Probanden haben jedoch gezeigt, dass man mit Chemie und chirurgischen Eingriffen, mit Antifaltencremes und kosmetischen Wundermitteln zwar nachhelfen kann, dass aber die Leute, welche kaum bis nichts an sich machen lassen, im Alter besser aussehen. Dies hängt mit der inneren Einstellung und dem Stressfaktor zusammen. Wer verzweifelt versucht, sich auf jung zu trimmen, vielleicht schon mit Mitte 30 damit anfängt, entwickelt ein enormes Stresspotential, denn er ist ständig auf der Hut vor dem Altwerden. Stress macht uns alt. Wer seinen Alterungsprozess als naturgegeben hinnimmt, geht gelassener mit seinen Falten um, erzeugt weniger Stress und sieht im Alter wahrscheinlich besser aus.

Wie bekommt man ein schönes Gesicht

Wichtig ist der makellose Teint, denn eine seidig weiche Haut, die von jeglichen Unreinheiten und Pickeln befreit ist, verleiht unserem Aussehen eine Art Perfektion. Zuerst fällt uns immer das Hautbild auf, wenn wir uns Gesichter ansehen. Danach erst erkennen wir die Symmetrie, Augen, Nase, Lippen, Wangenknochen und Proportionen. Ein tolles Gesicht erkennt man an seiner gesamten Stimmigkeit, an weichen, vollen Lippen, an schönen, grossen Augen, an einer proportional passenden Nase und an stimmigen Gesichtskonturen, wobei auch die Stirn und das Kinn eine gewisse Rolle spielen. Nicht jeder hat jedoch das Glück, all diese Merkmale zusammen mit in die Wiege gelegt zu bekommen, und so muss man nachhelfen. Bereits mit einer getönten Tagescreme und einem gut deckenden Pickelstift bekommt man es hin, eine makellose Haut zu zeigen, zumindest optisch gesehen. Mit einem Lächeln zaubert man kleine Makel weg, denn ein fröhliches Gesicht sieht immer besser aus als ein ernstes.

Wie bekommt man schöne Haare?

Die Pflege ist wichtig, denn sogar gefärbtes, dauergewelltes, gestyltes und chemisch behandeltes Haar kann seidig glänzen, wenn man es optimal pflegt. Zu wenig gepflegtes Haar sieht stumpf und spröde aus, wird brüchig und lässt sich schwer kämmen. Zu intensiv und überpflegtes Haar wirkt schwer, fettig und strähnig, selbst wenn es gerade erst gewaschen wurde. Manche Leute schwören darauf, ihre Haare nur mit purem Wasser zu waschen, aber da wir inmitten von Umweltgiften leben, könnte ein mildes Shampoo besser pflegen als das reine Wasser alleine, da die Schmutzpartikel aus dem Haar entfernt werden müssen und wir auch gut duften wollen. Eine regelmässige Haarwäsche, mindestens einmal pro Woche tut gut, und mit schickem Haarschmuck hält man es aus, seine Haare nicht täglich waschen zu müssen.

Wie bekommt man einen schönen Körper?

Wichtig ist die tägliche Körperpflege, denn ohne Hygiene verkümmert die Haut. Experimente haben gezeigt, dass ohne Duschen und Waschen nicht nur unangenehmer Körpergeruch entsteht, sondern die Haut auch zu Unreinheiten, Pickeln, Hautausschlag und Krankheiten neigt. Der Luxuskörper benötigt eine Basispflege mit Duschgel, Bodylotion, eine reinliche Rasur, ein gutes und lang anhaltendes Deo, die gründliche Zahnhygiene, Hand- und Fusspflege, die sanfte Gesichtshygiene, hin und wieder ein Peeling, damit die Poren frei von Fett und Rückständen werden, und gepflegtes Haar. Die Körperpflege ist bei uns eines der wichtigsten Faktoren, um gesellschaftlich zu punkten, denn wir lieben es, gut zu duften, scheuen den intensiven Eigengeruch und tun einiges für unseren Luxuskörper. Für schöne Beine, eine straffe Brust und einen prallen Po sind Massagen ideal, denn sie durchbluten die Haut und stärken das Bindegewebe.

Was muss man bei Kosmetik beachten?

Im Grunde benötigen wir nur Feuchtigkeit und Fett, alles andere ist reine Einstellungssache, die ins Geld geht. Mit Melkfett würden wir unsere Haut auch streichelweich bekommen, aber wir bevorzugen die Trendkosmetik unserer Zeit, da sie uns viel verspricht und wir uns an die Versprechungen klammern. Schwarze Kosmetik ist einer der Renner, da Aktivkohle eine reinigende und entgiftende Wirkung hat. Vegane Kosmetik ist ein weiterer Renner, da wir zunehmend zu Veganern werden und die natürliche Welt der Pflanzen zu schätzen lernen. Wichtig ist, dass der Allergiker die Trendprodukte vorab gut testet, denn Kosmetik kann zu Hautreizungen und allergischen Reaktionen führen. Naturkosmetik ist eine der sanfteren Alternativen, seine Haut zu pflegen, da sie kaum bis keine Chemie enthält und nur natürliche Konservierungsmittel beinhaltet. Auf dekorative Kosmetik kann man notfalls verzichten, wenn man eine makellose Haut besitzt.

Wie schminkt man sich richtig?

Wichtiger als das Schminken ist das Abschminken, besonders abends, denn die Haut beansprucht auch eine gewisse Zeit für sich, damit sie atmen und sich regenerieren kann. Wer aufs Abschminken verzichtet, darf sich im Alter nicht wundern, wenn die Falten im Gesicht spriessen, wenn sich zunehmend unreine Haut ihren Weg bahnt und wenn allergische Reaktionen am Körper auftreten. Wichtig ist auch die pflegende Grundierung, welche die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, bevor das Make-Up samt vollem roten Lippenstift und Smokey-Eyes aufgetragen wird. Kaschieren ist besser als üppig ausmalen, da das dezente Make-Up natürlicher wirkt. Wer das tägliche Schminkprogramm scheut, könnte sich überlegen, ein Permanent-Make-Up vom Profi auftragen zu lassen, welches mehrere Jahre anhält.

Wie wird man schöner?

Schönheit bedeutet Pflege und Selbstliebe. Für die radikalen Menschen ist es die Schönheitsoperation, die beinahe schon gesellschaftsfähig geworden ist, weil man sie sich gönnt, oder weil man glaubt, sie dringlichst zu brauchen. Für die sanften Menschen ist es die Schönheitsfarm, auf der man sein Beauty-Programm geniesst, sich rundum verwöhnen und mit Schlammpackungen und Massagen verschönern lässt. Sogar der Kur-Schatten, den man als kleines Andenken von so einer Schönheitsfarm mit nach Hause bringt, verschönert uns in gewisser Weise. Fakt ist, die äussere Schönheit zählt auf den ersten Blick, denn optisch bleibt uns der tiefere Blick ins Hirn eines Mitmenschen verwehrt. Die innere Balance macht uns jedoch auch schön, denn glückliche Menschen strahlen von innen nach aussen. Man muss nicht alles an sich kaschieren, nicht immer den Idealen der Beauties nachjagen, denn jeder Mensch strahlt Attraktivität aus und ist von Natur aus schön.

Wie stylt man sich perfekt?

Ohne das passende Styling sieht man irgendwie nackt aus, zumal man mit Accessoires sogar optisch schlanker und grösser wirken kann. Kleine Frauen sollten lange Ketten und hängende Ohrringe tragen, grosse Frauen sollten grosse Ketten und voluminöse Ohrringe tragen, das unterstreicht die Figur und passt zum Typ. Eine grosse Tasche wirkt bei einer kleinen Frau wie eine Einkaufstüte, und eine kleine Tasche wirkt bei einer grossen Frau wie eine draussen vergessene Brieftasche. Die Accessoires sollten farblich aufeinander abgestimmt sein und auch zur selben Formfamilie gehören. Perlen und Glasschmuck passen nicht unbedingt zusammen, Gold und Silber auch nicht unbedingt, obwohl manche Designer dies miteinander kombinieren. Blau und grün kann man notfalls miteinander kombinieren, schwarz mit weiss, rot mit braun und rosarot mit pink, orange mit braun, gelb mit grau oder gold, silber mit grau, türkis mit grün, und die selbe Farbfamilie kann man auch miteinander kombinieren. Zu einem Sommerkleid passt eine Kette hervorragend dazu, und eine kleine Handtasche in der Farbe des Kleides ist fast Pflicht. Zu einem Rollkragenpullover passt höchstens eine Statement Kette, und beim Strassenoutfit ist die Handtasche nicht Pflicht, denn da genügt es, wenn man seine Sachen in der Jackentasche verstaut. Für ältere Frauen kann ein Halstuch die Rettung sein, denn das wirkt wie ein Anti-Aging Produkt, wenn die Perlenkette zu kurz wird, um alle Falten zu verdecken.

Wie kleidet man sich perfekt?

Wichtig ist der eigene Stil, denn der Modestil unterstreicht die Persönlichkeit. Allerdings sollte man Modefehler, zu kleine und zu grosse Kleidung, unpassende Kombinationen von Modefarben, Schulterpolster, Puffärmel und Jogginghosen fürs Büro lieber meiden, sonst sieht man aus wie ein Kasperl. Man sollte sich typgerecht und anlassbedingt kleiden, sonst ist man schnell overdressed oder gar underdressed. Der Dresscode ist wichtig, vor allem im Business. Der Anwalt trägt immer Hemd und Krawatte, im Sommer sogar zwei Hemden, damit man die Flecken unter den Achseln nicht sieht.

 

Esoterik und Spirituelles

Die Meditation boomt, und so gibt es mittlerweile viele Kurse und Gruppen, in denen man meditieren lernt. Das Gebet hält wieder vermehrt Einzug in unsere Gedanken, aber es ist nicht mehr unbedingt an einen einzigen Glauben gebunden. Die Astrologie erfreut sich nach wie vor hoher Frequenz, denn jeder will insgeheim wissen, wie die Zukunft aussieht. Was macht man aber mit Zwillingen, die unterschiedliche Lebenslaufbahnen einschlagen und doch das selbe Geburtshoroskop besitzen? Auf jeden Fall wollen wir spiritueller und achtsamer leben, die Natur für uns entdecken und im Einklang mit dem Kosmos leben.

Wie nutzt man die Astrologie?

Astrologie und Astronomie hängen zusammen wie Pech und Schwefel. Wir entdecken laufend neue Himmelskörper, müssen unseren veralteten Wissensstand aufbessern und forschen im Universum weiter nach unbekannten Gegebenheiten. Die Astrologie macht sich die Sternbilder zu Nutzen und gibt sie zu Astroanalysen und Zukunftsprognosen frei. Allerdings hat dies nicht viel mit unserem Horoskop aus der täglichen Zeitung zu tun, und auch nicht viel mit den Worten, die wir hören, wenn wir eine telefonische Beratung eines beliebigen Astrologen aus einer kostenpflichtigen Hotline in Anspruch nehmen. Die Erstellung eines individuellen Horoskops ist aufwendig und kann nicht in fünf Minuten erledigt werden. Sogar unser individuelles Geburtshoroskop und die Stellung der Planeten deuten nur darauf hin, dass eventuell Glücksmomente oder Schwierigkeiten im Leben auf uns warten könnten, aber wir selbst sind für unser Denken und Handeln verantwortlich. Viele verzweifelte Leute gehen zum Astrologen, lassen sich die Karten legen und nehmen die Worte einer Beratung wie Gesetze in ihr Unterbewusstsein auf, handeln dann unbewusst dementsprechend und entfernen sich somit aus ihrem eigenständigen Denken. Die Astrologie kann uns dabei helfen, Zukunftstendenzen aufzuzeigen, aber sie kann niemals als alleiniger Wegbegleiter dienen, selbst wenn wir verzweifelt versuchen, Antworten auf ungünstige Situationen zu finden, oder Dinge mit Magie zu verändern.

Wie lebt man spirituell?

Spirituell lebt man, wenn man bewusst mit sich selbst und dem Leben umgeht, die Sorgen in eine Jammerbox steckt und sich weniger ärgert, obwohl es Momente gibt, in denen der Ärger raus muss. Spiritualität verschwindet jedoch, wenn wir nach Wegen suchen, den Fortschritt anzutreiben. Wir sind fasziniert davon, eines Tages die Erde zu verlassen und auf anderen Planeten Urlaub zu machen. Da das Universum jedoch unbarmherzig auf menschliches Leben reagiert, ist es uns ausserhalb der Erde entweder zu heiss oder zu kalt, sodass wir ohne entsprechende Spezial-Raumanzüge nicht atmen könnten. Ein Gegentrend zum Space-Kult ist das spirituelle Leben in voller Achtsamkeit, bewusst im Hier und Jetzt zu leben. Wir celebrieren den Alltag und suchen stets Dinge, die uns emotional fesseln, damit wir den Alltag nicht spüren. Nur wenige Menschen erreichen die ungeteilte, vollendete Zufriedenheit, aber wir alle arbeiten dran, selbst wenn uns der Gedanke, dass das Leben auf dem Mars weniger als 1 Sekunde andauert, irgendwie frustriert. Wo sollen wir bloss hin, wenn die Erde unbequem wird? Fakt ist, der Glaube ist wichtig, selbst wenn man sich für den Glauben an die reine Wissenschaft entscheidet. Zumindest sollte man noch ans Leben glauben, denn darin befinden wir uns ja täglich. Spirituelle Menschen strahlen etwas Ruhiges, Gelassenes aus, sind zufrieden und lassen ihr Glück nicht von äusseren Umständen abhängig werden. Wer gelassen durch eine Krise geht, verliert seine innere Kraft nicht, egal wie lange die Krise andauert. Spirituelle Menschen gehen aber auch oft den negativen Dingen im Leben aus dem Weg, damit sie emotional nicht mit ihnen in Verbindung kommen.

Was ist das Übersinnliche?

Es existieren zahlreiche Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir uns wissenschaftlich noch nicht erklären können, aber irgend eine Erklärung muss es dafür geben, denn an den reinen Spuk der Geister sollte man nicht glauben, sonst ist man im Leben nur damit beschäftigt, die Geister zu vertreiben. Hellsichtigkeit, Wahrsagerei, Magie und Zauberei haben in den meisten Fällen einen erklärbaren Hintergrund, denn selbst die grössten Zauberer bedienen sich trickreicher Techniken, um ihre magischen Rffekte zu präsentieren. Es gibt keine Hexen im herkömmlichen Sinn, auch wenn das Handwerk der Hexerei technisch erlernbar ist. Und so sollte sich auch niemand in die Hände der Wahrsagerei begeben, viel Geld dafür ausgeben, nur weil ein Mensch gut zuhören kann und intelligente Fragen stellt, bevor er uns die exakte Zukunft voraussagt. Andererseits gibt es viele wertvolle Rituale, mit denen man symbolisch sein Leben glücklicher gestalten kann, wenn man dies braucht. Der kleine Liebeszauber kann grosse Wirkung zeigen, denn das reine Ritual ist Balsam für die Seele, für unsere Psyche, und dadurch können sich unter Umständen Dinge zum positiven hin entwickeln. Aber man sollte nichts im Leben von Magie abhängig machen.

Wie beeinflusst uns das Universum?

Wir profitieren vom Universum, indem wir seinen Kreislauf nutzen. Sterne, Planeten und Himmelskörper umgeben uns, sind ein Teil von uns, und wir sind ein Teil von ihnen. Das Universum verbraucht sich sozusagen von selber, indem es Leben erzeugt, welches Ressourcen verbraucht, weil es lebt. Sozusagen ist die Unendlichkeit endlich, stirbt eines Tages und beginnt neu zu leben, denn das Sterben ist ein Kreislauf, der Beginn von etwas Neuem. Ausserirdisches Leben könnte durchaus in Form von uns unbekannten Intelligenzen existieren. Dies können Pflanzen, Mineralien, Einzeller, Bakterien, simmulierte Phantomwesen, tierische und menschenähnliche Wesen sein, auch wenn wir deren Existenz noch nicht kennen. Manche Menschen bestellen sogar Dinge im Universum und glauben an ihre Lieferung. Andere nutzen die Kraft von Mond und Sonne. Fakt ist, der Kosmos bereichert uns.

Wie funktioniert das Unterbewusstsein?

Wenn wir davon ausgehen, dass sämtliche Lebensvorgänge vom Gehirn aus gesteuert werden, so müsste das Unterbewusstsein im Kopf sitzen. Da wir jedoch zunehmend ein zweites Gehirn entdeckt haben, nämlich unseren Darm, können wir davon ausgehen, dass unser unbewusstes Handeln doch eher in der Bauchgegend stattfindet. Experimente haben gezeigt, dass ein gesunder Darm unsere Gefühlswelt positiv beeinflusst. Und so können wir auch unsere Gedanken positiv steuern, wenn wir gewisse Techniken anwenden. Negative Programme kann man mental löschen, diese durch positive Programme ersetzen, was zu einem besseren Lebensgefühl führt und uns bessere Entscheidungen treffen lässt. Wir können uns motivieren, an unseren Erfolg glauben, sogar in gewisser Weise unsere Träume beeinflussen, wir müssen nur darauf achten, dass wir unseren Körper nicht durch strenges mentales Training auslaugen. Experimente haben nämlich auch gezeigt, dass stures positives Denken einmal kippen kann und dann das Leben katastrophal aus dem Lot gerät, wenn man sich ständig anstrengen muss, um irgendwelche Gedanken zu vertreiben und andere Gedanken radikal zu züchten. In Extremsituationen reagieren wir mit Reflexen, nicht unbedingt sozial, eher emotional, denn in unserem Urhirn ist der pure Überlebenstrieb gesichert.

 

Flirten und Liebe

In unzähligen Flirttrainings lernt man, wie man wie ein Profi flirtet, und wenn es dann soweit ist, dass man seinem Traumpartner gegenübersteht, bringt man kein Wort heraus. Es kommt auf die Offenheit und das Wesen eines Menschen an, ob man ein absoluter Flirttyp ist oder eher der sachlich kompakte Wissenschaftler, der die Liebe vor lauter Gefühlsarmut verpasst. Es gibt jedoch durchaus einige Regeln, die man bei einem Date berücksichtigen kann, damit man gut ankommt. Das Lächeln ist wichtig, das Outfit muss stimmen, und man darf nicht streng nach eigenem Körpergeruch duften, sonst verschreckt man sein Gegenüber womöglich. Heute lernt man sich vermehrt im Internet kennen, da spielt der eigene Geruch vorerst keine Rolle. Der persönliche Kontakt ist eben immer noch der, welcher über Gefallen oder Nichtgefallen entscheidet.

Wie führt man eine gute Beziehung?

Am Anfang ist alles rosarot, sogar die Brille, durch welche man hindurchschaut. Im Laufe einer Beziehung schleicht sich jedoch der Alltag ein, was besonders in einer Langzeitbeziehung sichtbar wird, wenn sich die Partner nichts mehr zu sagen haben. Spätestens dann meckert man über eventuelle offene Zahnpasta-Tuben und hochgeklappte Klodeckel. Ein abartiger Trend geht zunehmend dahin, dass man dann per SMS Schluss macht und sich per Flirt-App einen neuen Partner sucht. Die Scheidungspartys boomen, denn man fühlt sich heute frei und ungebunden, sodass die Partnerschaft keine so grosse Bedeutung mehr hat. Man könnte es aber auch anders machen, an seiner Beziehung arbeiten, zur Paartherapie gehen, Abwechslung in den Alltag bringen, denn wenn der Partner gut riecht und die Liebe vorhanden ist, lässt sich das Feuer der prickelnden Leidenschaft unter Umständen wieder entfachen. Man sucht sich ja zunehmend den Partner aufgrund bestimmter Kriterien aus, nach Beruf, Hobbies und Kleidungsstil. Im Grunde sucht sich jedoch unser intuitives Unterbewusstsein den richtigen Partner aufgrund stimmiger Chemie aus, und daher scheitern viele Beziehungen, welche auf Oberflächlichkeiten basieren, denn da lebt man sich schnell auseinander, wenn der erste Orkan weht und Probleme ausdiskutiert werden müssen.

Was muss man bei einem Date beachten?

Das erste Date ist immer eines der aufregendsten. Man stylt sich, legt sich ins Zeug und hofft, es möge dem potentiellen neuen Partner gefallen. Wenn man sich zuvor im Internet kennengelernt hat, muss man allerdings damit rechnen, dass die Wahrscheinlichkeit gross ist, sich gegenseitig nicht gut riechen zu können, da der Online-Singlemarkt noch nicht geruchsintensiv genug ist. Bei einem Date ist es wichtig, sich nicht künstlich zu verhalten, authentisch zu sein, denn man muss damit rechnen, dass eine Beziehung daraus entsteht, und dann steht man entblösst da, weil man sich nicht das ganze Leben hindurch verstellen kann. Lügen sind also tabu. Ein weiteres Tabu ist es, nur über seine Ex-Partnerschaften zu sprechen, die verflossene Beziehung schlecht zu machen, denn das deutet darauf hin, dass man die Vergangenheit nicht verarbeitet hat. Small Talk ist gut, denn irgendwo muss man ja anfangen, sich gegenseitig kennenzulernen. Schweigen ist schlecht, denn damit baut man sich eine unangenehme Mauer aus Distanz auf, sodass man am liebsten wieder gehen möchte.

Wie flirtet man richtig?

Verklemmtheit, Schüchternheit und die Hände in den Hosentaschen zu tragen, dies sind schlechte Voraussetzungen, um einen Flirt zu beginnen. Schüchternheit ist bis zu einem gewissen Grad noch zu ertragen, da sie durchaus auf manche Menschen anziehend wirkt. Charme, Charisma, die eindeutige Zweideutigkeit von gut gewählten Worten, das verspielte, lockere Gespräch, dies sind gute Voraussetzungen für einen beginnenden Flirt. Je zweideutiger die Wortwahl ausfällt, desto heisser könnte sich die Flirtphase entwickeln. Eine gewisse Zurückhaltung tut jedoch auch gut, denn niemand mag es gerne, wenn er überrumpelt wird, nur weil jemand samt Tür und Türstock flirtend ins seelische Haus des Flirtpartners eindringt. Flirten ist eine Kommunikationskunst, die nur bis zu einem gewissen Aussmass erlernbar ist. Ein Flirt-Coach kann helfen, er kann jedoch keine Wunder bewirken und aus einem schüchternen Menschen eine extrovertierte Persönlichkeit zaubern. Wenn man mit Menschen flirtet, mit denen man zusammenarbeitet, von denen man im Grunde nichts Näheres will, kann dies im Desaster enden. Niemand sollte an einem für ihn uninteressanten Menschen das Flirtgespräch üben, denn man spielt in gewisser Weise mit den Gefühlen des Gegenübers, wenn man keine näheren Absichten pflegt. Menschen sind sensibel und wertvoll, deshalb sollte man nur flirten, wenn man Interesse hat.

Wie liebt man richtig?

In Liebesdingen spielt am Anfang die Verführung eine grosse Rolle, wobei Männer gerne erobern und Frauen nach wie vor gerne erobert werden. Die körperliche Zuneigung spielt in der Partnerliebe eine wesentliche Rolle, denn ohne sie kann man eine Beziehung langfristig kaum aufrecht erhalten, ohne dass man dabei unglücklich wird. Das Fleisch ist schwächer als man glaubt. Trotzdem boomt das Geschäft mit den käuflichen Gefühlen, welche eine Illusion darstellen, weil der finanzielle Hintergrund stets im Vordergrund steht. Die Geliebte ist auch so eine Sache für sich, eine Zweitsache, die moralisch verwerflich, praktisch jedoch erfüllend ist, wenn man dazu neigt, fremdzugehen. Liebe ist ein wertvolles Gut, mit welchem man nicht spielen sollte. Sie ist wunderschön und hat es verdient, in vollen Zügen ausgelebt zu werden, solange man dabei niemanden verletzt. Liebeskummer ist nämlich eines der schlimmsten Gefühle, die man haben kann, und es gab bereits Menschen, die daran zerbrachen. Trotzdem kommt man unter Umständen in die missliche Lage, sich entlieben zu müssen, und hier helfen gute Freunde, Schokolade und die Zeit, die fast alle Wunden heilt. Manche Menschen werden durch ihren Liebeskummer sogar schöner, weil sie sich selbst viel gönnen.

Wo lernt man Singles kennen?

Heute boomen die Singlebörsen, bei denen man die tausendfache Qual der Wahl hat, sich zu präsentieren, und sich aus einem Millionenmarkt an flirtwilligen Singles einen Partner auszusuchen. Das Internet ist voller Überraschungen. Studien haben ergeben, dass man sein Profil in einer Singlebörse nicht unbedingt zu freizügig, aber auch nicht zu zugeschnürt gestalten sollte. Der humorvolle Single mit ein wenig Coolness und ein wenig Zurückhaltung kommt am besten an. Auch boomen die Nichtraucher, die Akademiker, die Leute mit trendigen Hobbies, die Veganer, die Umweltbewussten, und die Selbstbewussten am Singlemarkt. Den richtigen Partner kann man zwar aufgrund von psychologischen Profilauswertungen finden, aber zum Schluss muss trotzdem die Chemie stimmen, und dies findet man nur offline heraus. Übrigens sind die Märkte für Singles gross im Kommen, die Grossstädte richten sogar schon ihr Wohnungsangebot darauf aus, und sogar die Supermärkte richten ihr Sortiment auf den trendigen Single aus, da das Alleinsein immer mehr in Mode kommt. So mancher Single legt sich einen Hund zu, damit er nicht alleine abends vorm Fernseher sitzt.

 

Lifestyle und Leben

Heute boomt die Nachhaltigkeit, das Sharing ist in Mode, und wir leben achtsamer als früher. Trotzdem boomt das Shopping, denn der Konsum lockt uns wie eine Partypille an. Man kann kaum wiederstehen. Das gute Leben ist jedoch einfach, verzichtet auf unnötigen materiellen Luxus, und es ist gesund. Wir achten in unserer Freizeit zunehmend auf unsere Gesundheit und betreiben nicht mehr jeden noch so wilden Extremsport. Wir sehen die Familie zunehmend als wichtig an, bevorzugen jedoch unsere Freunde, da sie uns mehr bieten können. Wir gehen zunehmend dazu über, alle unsere Aktivitäten durch Dienstleistungen zu ersetzen, sodass der Lifestyle-Coach und der persönliche Shoppingberater boomen. Manche Leute besitzen sogar einen persönlichen Assistenten, der sie durchs Leben begleitet, denn wir kaufen uns mittlerweile alles, sogar den Begleiter für den Spaziergang. In New York bieten einige Agenturen Spaziergangsassistenten an, damit sich die Leute mehr an der frischen Luft bewegen.

Wie wird man glücklich?

Glück ist relativ, bedeutet für jeden etwas anderes, aber für uns alle ist es ein angenehmes, zufriedenes Gefühl. Wir sollten das Leben geniessen, uns Auszeiten und Entspannungsphasen gönnen, nachhaltig leben und nicht jedem neuen Techniktrend nachjagen, sonst bringen wir uns eines Tages ins Grab. Es muss nicht alles boomen, damit wir zufrieden sind, denn damit schaden wir nur der Umwelt. Es muss nur alles gleichmässig fliessen, dann fühlt sich die Seele wohl. Wir sollten unser Privatleben ernst nehmen, denn Einsamkeit macht krank. Freunde, Familie, der eigene Partner, eine neue Liebe, das private Glück, all dies ist wichtiger als eine steile Karriereleiter, welche wir ohnehin nur erklimmen können, wenn unser Privatleben mit dem Berufsleben übereinstimmt, denn der Mensch kann nur gedeihen, wenn er ein intaktes soziales Umfeld hat. Wir sind keine Maschinen, auch wenn die Roboter am Vormarsch sind und die Maschinensteuer eingeführt wird. Glück ist ein mentaler Zustand, den man sich innerlich erarbeiten muss.

Wie entspannt man in der Freizeit?

Wir wollen Abenteuer erleben, uns gleichzeitig dabei entspannen, uns amüsieren, Abwechslung in den Alltag bringen und Coolness ausleben. Freizeit dient schon lange nicht mehr dazu, um ein gutes Buch zu lesen, sondern muss mit Aktivität ausgefüllt werden. Und so boomen heute Trendspiele, Rollenspiele im Internet, Pole Dance als Therapie und Sport, verschiedene Funsportarten wie Flyboarding und Inlinern, denn die Geschwindigkeit muss stimmen, damit der Adrenalinpegel steigt. Irgendwann, wenn wir total ausgelaugt sind, setzen wir uns ins Büro zurück und versuchen, während der Arbeit herunterzukommen und zu entspannen. Wehe, wenn dann noch die Arbeit fordernde Auswirkungen zeigt, dann droht das Burn-out, welches wir wiederum mit viel Aktivität aus dem Weg räumen. Freizeit sollte eigentlich den Hobbies und Interessen gewidmet werden, nicht das Image aufpushen, aber leider ist dies oft umgekehrt. Man postet tausende Selfies seiner täglichen Aktivitäten ins Netz. Es versteht sich von selbst, dass ein Selfie eines Buches, welches man gerade liest, langweilig erscheint, aber das eigene Essen zu posten, sich selbst beim essen zu streamen, das zieht jede Menge Publikum an, und so hat man nicht einmal mehr bei den Mahlzeiten seine Ruhe.

Wie wichtig ist die Kultur?

Wir werden immer digitaler, was für die einen richtig bequem ist, für die anderen jedoch wie ein schockartiger, zu schnell rasender Fortschritt wirkt. Wenn die Zeitung ausstirbt und wir sie nur noch digital am Smartphone lesen, fällt zwar kaum noch Papiermüll an, dafür ist unser Stromnetz überfordert, muss ausgebaut werden, und damit es billig bleibt, wird irgendwo ein neues Atomkraftwerk gebaut. Die alte Zeitung kann man weitergeben, für den nächsten Fahrgast im Bus liegenlassen, das Smartphone gibt man jedoch nicht aus der Hand. Gesund ist dieser Lifestyle nicht. Wir gehen nicht mehr so oft ins Kino, meiden das altmodische Theater, bleiben dafür jedoch zu Hause sitzen und geniessen unser neues Heimkino. Wir vereinsamen dabei, aber Facebook fängt uns in unserer gesellschaftlichen Not auf, denn soziale Netzwerke sind Kult und bilden die Kultur von morgen. Das Buch stirbt aus, es wird elektronisch und kann als E-Book per Tablet heruntergeladen und sofort gelesen werden. Tablets machen uns kurzsichtig, was uns jedoch nur bedingt stört, da die digitale Welt einfach zu verlockend ist. Fernsehen ist zu einer Art Kultur geworden, denn wir machen es zunehmend selber, wenn wir uns in die verschiedensten Reality-Shows setzen, unser Leben darin preisgeben und ein breites Publikum damit begeistern.

Wie lebt man besser?

Bereits knapp vor der Geburt sagt der Embryo, er muss sterben, weil die Nabelschnur, seine individuelle Lebensschnur durchtrennt wird. Dabei beginnt das Leben ausserhalb der Mutter erst richtig. Knapp vor dem Tod glauben wir, wir müssten sterben, weil wir diese Welt verlassen. Dabei treten wir nur in einen anderen Seinszustand ein, ändern unsere Wohnadresse und beginnen neu zu leben. Wenn wir an einem Survival Training teilnehmen, uns ums nackte Überleben kümmern, glauben wir, wir sterben fast, und wenn wir im Job, in der Familie, mit der Gesellschaft und mit uns selbst überfordert sind, sterben wir auch seelisch, und trotzdem leben wir. Wahrlich, im Leben sterben wir tausend Tode und geniessen es zwischendurch trotzdem. Leben bedeutet, mit dem Fluss der Natur zu schwimmen, Entscheidungen zu treffen, mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen zu leben, aufzustehen, weiterzumachen, stabil zu bleiben, Krisen zu überleben, die Midlife-Crisis zu überstehen, in Würde zu altern und jeden Tag als Geschenk zu sehen. Das wahre Leben spielt sich im Kopf ab, selbst wenn sich die Brust der Schwerkraft beugt und zu den Füssen sinkt.

Wie lebt man im Luxus?

Die Luxusfrau braucht teure Kosmetik, Designermode, einen begehbaren Kleiderschrank, in welchem sie ihre Partys feiern kann, Diamanten, die zu besten Freunden werden, und einen reichen Mann, der alles bezahlt. Der Luxusmann braucht eine schöne Frau, eine Luxuslimousine, eine teure Villa, Prestige und den obligatorischen Designeranzug. Das Luxuskind braucht soziale Netzwerke, in welchen es sein Luxusleben posten kann, eine Nanny, einen Butler und Luxuseltern, die wie ein Helikopter über das Kindschwebend wachen. Wir leben im Grunde ohnehin in einer Art Dekadenz, riegeln uns ab, sichern unsere teuren Villen, achten darauf, dass die Yacht nicht im selben Hafen steht wie die des Nachbarn, weil wir unsere Ruhe haben möchten, und wir residieren im fünf Sterne Luxushotel, weil es das Beste ist. Auch der kleine Luxus scheint kein Ende zu nehmen, weil heute besitzt fast jeder ein Smartphone, wöchentlich ein neues Outfit und genug zu essen, sonst würden wir nicht so viel wegwerfen. Luxus ist heute zu einem selbstverständlichen materiellen Dasein geworden, sodass wir den wahren Luxus woanders suchen müssen. Glück, Zufriedenheit, echte Freunde in der Not, Liebe, alles, was man sich nicht kaufen kann, ein treuer Partner, das ist Luxus. Der Millionär fährt zwar in seinem teuren Wagen vor, ist jedoch einsam, wenn er seine Millionen nur mit jenen Menschen teilen kann, die ihn darum beneiden, die er sich kaufen kann, oder die an seinem Luxusleben teilhaben möchten. Wenn der Millionär arm wird, schaut er sich geldlos um und muss sich unter Umständen neue Freunde suchen. Wahrlich, Reichtum ist unter all den Luxusprodukten richtig anstrengend, nur Gold bleibt konstant.

Wie beeinflusst uns die Technik?

Unser Handy ist längst zu einem multifunktionalen Smartphone geworden. Man kann von zu viel Smartphone krank werden, kurzsichtig, unfruchtbar werden, aber wir kümmern uns nicht sonderlich darum, weil wir es brauchen wie das tägliche Brot. Ein weiteres tägliches Brot ist unser Flachbildfernseher, gefolgt vom Self-Tracker, denn wir wollen interaktiv am Show-Leben teilnehmen und unseren Körper vollends kontrollieren. Sogar unsere täglichen Schritte werden digital erfasst, archiviert, per Internet-Forum präsentiert und diskutiert. Wenn man sogar am Klo seine digitalen Spielereien mit sich führt, lahmt die Verdauung, weil man permanent unter Stress steht. Multimedia begleitet uns sogar ins Bett. Wir lesen die Zeitung online, streamen unser Einschlafverhalten im Internet, posten den letzten Gute-Nacht-Kuss in den sozialen Netzwerken und laden ein Selfie unseres neuen Pyjamas hoch. Für Kinder kann diese digitale Welt gefährlich werden, da sie in all ihrer Freiheit verlernen, konzentriert zu sein, das natürliche Leben zu geniessen und ein Nein zu akzeptieren.

Wie macht man richtig Urlaub?

Der lange Urlaub am Stück ist nicht mehr in Mode, denn dafür haben wir keine Zeit. Der kleine Wellnessurlaub boomt dafür, denn diesen machen wir mehrmals im Jahr. Wir möchten etwas erleben, Selfies vom Abenteuerurlaub ins Netz stellen und unseren Freunden zeigen, was der Urlaub gekostet hat. Sogar der Diäturlaub wird gepostet und kommentiert, denn die gute Figur gehört zu einem Trendsetter dazu. Ein Gegentrend ist der Urlaub zu Hause, auf der Terrasse, im eigenen Garten, notfalls im Wintergarten. Das eigene Zuhause ist nämlich zu einer Wohlfühloase geworden, weil das Fitnesscenter samt hauseigener Sauna im Keller steht. In der Gastronomie hat sich auch einiges getan. Das vollautomatische Restaurant, in welchem der Gast keine langen Wartezeiten mehr einplanen muss, liegt zunehmend im Trend. Getoppt wird es nur durch das exklusive Gourmet-Restaurant, in welchem der Luxusgast seinen Platz samt Tisch und Tischdame reservieren muss.

Was muss man beim Shopping beachten?

Shopping ist zu einem gewohnten Kult geworden, und sogar die Modeketten halten sich an die neuen Bedürfnisse der Gesellschaft und produzieren fast schon im Wochentakt neue Klamotten. Man kann sich auch einen Mann schön shoppen, wenn die Glücksgefühle zwischen Schuhen und Kleidern spriessen. Bitte, das funktioniert nur mit einer grosszügigen Kreditkarte, denn Kleingeldkramer shoppt man sich nicht schön. Man kann beim Einkaufen auch sparen, sodass man sich vom Ersparten ein neues Kleid kaufen kann. Beim Lebensmittelkauf sollte man abends losgehen, mit einer guten Einkaufsliste bestückt, ohne den Partner, mit vollem Magen, und die Quengelzone an der Kasse muss man meiden. Beim Schuhkauf sollte man mit Schwielen an den Beinen losgehen, dann passt nicht jeder Schuh und man kauft nicht jeden Treter. Beim Kleiderkauf sollte man sich vorab einen Bauch anfressen, dann passt nicht jedes Kleid, weil man in der Umkleidekabine frustriert dasteht und den Laden schnell wieder verlässt.

Wie wohnt man schöner?

Wichtig ist, dass man sich in seinen eigenen vier Wänden wohlfühlt. Der eigene, individuelle Wohnstil unterstreicht die Persönlichkeit, und man kann sogar am Sternzeichen erkennen, wer da wohnt. Chaotisch zu leben fördert zwar die Kreativität, aber man kann durchaus im Leben scheitern, wenn man als Messie nichts in seiner Wohnung wiederfindet. Der Minimalismus und der spartanische Wohnstil sind zwar frei von materiellen Sorgen, aber man kann schnell etwas vermissen, wenn man nichts hat ausser seine kahlen vier Wände. Der Mittelweg ist am gesündesten. Ausserdem achten wir heute Gott sei Dank zunehmend auf ein gesundes Wohnflair, wohnen im Aktivhaus, nutzen intelligente Energiesysteme und sparen Strom. Licht aus, gute Nacht.

 

Wellness und Gesundheit

Unzählige Diäten können kurzfristig zum Erfolg führen, aber nur eine langfristige Ernährungsumstellung macht uns dauerhaft schlank. Fertiggerichte besitzen einen schlechten Ruf, und doch wollen wir aus reiner Bequemlichkeit alles mundgerecht zubereitet in Tüten kaufen. Fitness boomt, und doch sitzen wir tagsüber zu viel auf unserem armen Po und belasten die Wirbelsäule. Wir müssen uns entspannen, finden aber kaum Zeit dazu, und so liegen wir vor dem Fernseher und schlafen beruhigt ein, wenn ein guter Film dem Ende zugeht. Manche Menschen schlafen bei Flüstervideos oder bei sogenannten Einschlafvideos ein. Man sieht sich beispielsweise an, wie jemand monoton seine Katze streichelt. Bitte, das beruhigt ungemein.

Wie nimmt man erfolgreich ab?

Man nimmt nur ab, wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt, als man verbraucht. Eiskaltes Wasser vor den Mahlzeiten zu trinken, macht vorab schon satt, sodass man keine grossen Portionen mehr in sich hineinschlingen muss. Auf Nudel zu verzichten, kann das Gewicht reduzieren, denn Nudel der herkömmlichen Art enthalten in versteckter Form jede Menge Zucker, nämlich die Stärke, und stärkehaltige Lebensmittel machen dick. Ausreichend Schlaf reduziert das Gewicht, da Schlafmangel zu Heisshunger führt. Stress macht dick, denn wir essen in Stresssituationen oft mehr, als wir benötigen. Eine Ernährungsumstellung ist besser als jede Diät. Man kann umsteigen, auf mageres Fleisch, auf Kräuter anstatt Salz, auf Käse anstatt Butter, auf Gemüse anstatt zu viel Obst, auf Vollkornbrot und Vollkornkekse anstatt Weizenprodukte aus minderwertigem Mehl, auf Naturjoghurt und auf Gemüsesäfte anstatt Softdrinks.

Wie entspannt man richtig?

Am besten entspannt man im Schlaf, aber man kann ja nicht andauernd waagrecht im liegenden Zustand verweilen. Die Natur entspannt uns. Wer draussen dem Vogelgesang nachgeht, tut einiges für seine innere Balance. Sanfte Musik und positive Klänge dringen tief ins Unterbewusstsein ein und verändern das Verhalten. Aus Stress wird im relaxten Zustand Gelassenheit. Sport entspannt uns, denn wenn der Körper in Bewegung ist, wird Stress abgebaut, und das wirkt sich positiv auf die Körpersäfte aus. Entspannung heisst, den Stresspegel zu senken, Anspannung abzubauen, und dies kann man sogar durch die Atmung bewirken, wenn man tief ausatmet. Mit Yoga und Reiki kann man einiges für seine innere Balance tun, wobei Reiki eher die esoterischen Chakren anspricht und Yoga den Körper formt.

Wie ernährt man sich gesund?

Der Veganer verzichtet auf Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Käse, auf alles Tierische, was jedoch nach Jahren oder schon viel früher einen Vitamin B12 Mangel zur Folge haben kann, wenn man nicht aufpasst. Der Fast-Food Junkie verzichtet auf natürliches Gemüse, denn das spart Zeit. Dass Nahrungsergänzung zusammen mit schnellem Essverhalten, mit Burger, Pommes und Pizza auf Dauer ungesund sind, belegen Studien, welche zeigen, dass die Blutwerte mit dieser Ernährungsweise zunehmend schlechter werden. Heute wird vieles mit Fruchtzucker gesüsst, auch wenn längst festgestellt wurde, dass dieser Zucker erst in den Organen abgebaut wird und nicht unbedingt gesund ist. Die gesunde Nahrung enthält wertvolle Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, ein wenig Fett, Ballaststoffe und nur wenige Kohlenhydrate. Es kommt darauf an, wie und was man isst, aber auch wann man isst, denn der Körper gewöhnt sich an einen regelmässigen Verdauungskreislauf und wird krank, wenn man unregelmässige Mahlzeiten zu sich nimmt.

Wie bleibt man fit?

Experimente haben gezeigt, dass der Körper Ruhepausen und Aktivbewegung benötigt. Am besten ist es, wenn man im Büro sitzt, sich mehrmals täglich bewegt und seinen Körper regelmässig anspannt und wieder entspannt. Wer den ganzen Tag ruhend am Schreibtisch verweilt, wird krank ohne einen gesunden Bewegungsausgleich. Wer aber beispielsweise im Gastgewerbe ständig auf den Beinen steht, immer ohne grosse Pausen in monotoner Bewegung ist, wird auch krank, denn hier wird der Körper in einer Art Ausdauerzustand einseitig belastet. Sitzen macht uns krank, da die Wirbelsäule gekrümmt wird. Die Lieblingssportart hingegen hält uns gesund, weil wir sie gerne ausüben. Es bringt nichts, wenn man sich bei einer Sportart abmüht, solange man keinen Spass daran hat, denn die Bewegung findet auch als Stressabbau im Kopf statt, deshalb ist auch Leistungssport nicht so ideal. Kleine Fitnessübungen sind ideal, wenn man sie täglich macht, da sie zusätzlich einen Anti-Age Effekt haben. Wer seinen inneren Schweinehund nicht zu Sport überreden kann, sollte sich einen Fitnesstrainer nehmen. Der kostet Geld, und schon aus diesem Grund möchte man aktiv sein, damit man das Geld nicht umsonst ausgegeben hat.

Wie bleibt man gesund?

Gesundheit ist all das, was man im kränkelnden Zustand noch problemlos, zufriedenstellend erledigen kann, und so ordnen wir ein gesundes Leben unterschiedlich ein. Wichtig ist, dass wir uns trotz diverser Leiden wohlfühlen. Wir sollten trotzdem auf unsere Gesundheit achten. Natürlich wissen wir, dass gesunde Ernährung und Sport wichtig sind, aber tagsüber essen wir Fastfood im Restaurant, weil es schnell gehen muss, stopfen uns zum Ausgleich mit Nahrungsergänzung voll, liegen abends erschöpft am Sofa und gehen eines Tages zum Arzt, weil wir Diabetiker oder Herz-Kreislaufpatienten geworden sind. Besser ist es, wir melden uns im Fitnessstudio an, kochen selber, gehen täglich in die frische Luft und benutzen unser Smartphone nur noch eine halbe Stunde am Tag, denn das Handy macht krank, wenn es wie ein Familienmitglied in den Alltag integriert wird. Man lebt automatisch gesünder, wenn man Stress vermeidet und allen Stressfaktoren so gut es geht aus dem Weg geht. Wir tendieren zum veganen Essen, auch wenn nicht jeder gleich zum Veganer wird. Wir ernähren uns bewusst gesund, selbst wenn das Salatblatt im Burger von gestern ist. Wir treiben Sport, auch wenn wir im EMS-Fitnessstudio unsere Muskeln in 20 Minuten hochtrimmen. Wir glauben, gesund zu leben, aber oft bemerken wir erst viel zu spät, dass uns die Gesundheitstechnik krank macht. Ein wirklich gesunder Trend geht hin zu mehr Bewegung und weniger Zucker, der erste Schritt in die richtige Richtung.

Wie kocht man gesund?

Der Trend geht hin zum Selberkochen, denn das macht laut neuesten Studien sogar glücklich. Slow-Food liegt im Trend, weil das Schneiden und Zubereiten der Speisen mit Ausdauer und Liebe zum Detail ein Kult geworden ist. Wenn man gemeinsam in der Küche steht und kocht, entsteht ein soziales Gemeinschaftsgefühl. Wenn man die zubereiteten Speisen gemeinsam verzehrt, ist dies wie Balsam für die Seele, da der Mensch krank wird, wenn er einsam ist und sich nur von schnellem Fast-Food ernährt. Kochen hat viel mit Genuss, Frische, Natur und Gerüchen zu tun. Naturbelassene Lebensmittel, die man erst selber verarbeiten muss, sind gesünder als die halb fertigen Lebensmittel, die zwar bequem, aber auf Grund ihrer Weiterverarbeitung mit Konservierungsmitteln versehen sind. Kochen soll Spass machen, und hierfür existieren nicht nur kreative Kochbücher, sondern auch Kochkurse für Männer, Frauen, Singles, alleinerziehende Väter, Flirthungrige, Veganer, Vegetarier und für jeden, der die Gesellschaft liebt.


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