Mode Ratgeber

Beauty

Business

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Mode

Wellness

Wohnen

 

Fashion

Kleidung

Look

Schuhe

Styling

Wäsche

 

Ihre Werbung hier

Mode Ratgeber - Wie stylt man sich perfekt?

ModeDer Mode Ratgeber - Tipps rund ums Styling, rund um die richtige Kleidung. Mode ist vielseitig, individuell, und sie passt sich dem Trend, dem Zeitgeist und der Gesellschaft an. Wer sich gut kleidet, wird besser wahrgenommen und zuvorkommender behandelt. Wer seinem Modestil treu bleibt, hat eine gefestigte Persönlichkeit. Und wer dem letzten Modeschrei nachläuft, ist auf der Suche nach sich selbst oder dem letzten Kick. Auf jeden Fall sollte das Styling zum Typ, zum Anlass und zur Jahreszeit passen, auch wenn im Winter löchrige Jeans und bauchfreie Tops modern sind. Mode ist feminin, maskulin, neutral, auffallend, schillernd, und sie ist ein Ausdruck des inneren Sinnbildes, welches man nach aussen hin tapfer bis glücklich gestylt trägt. Männer lieben Frauen in kurzen Röcken und engen Kleidern, und Frauen lieben Männer, die sich gut kleiden, aber zum Shoppen gehen beide Geschlechter in der Regel getrennt. Fakt ist, nur wenige Männer gehen mit ihren Frauen zum Mode-Shopping. Die Modeboutiquen sind weiblich dominant, mit einem Hauch an rosa und pink ausgestattet, und sie besitzen keine Sitzecken, in welche sich der Mann mit einem Bier zurückziehen kann, während die Frau den hundertsten Schuh anprobiert. Wahrlich, die Modewelt ist ein hartes Geschäft.

Die neuesten Ratgeber

Nur in einem Handtuch gekleidet

Wie extravagant ist ein Federkleid?

Wie nachhaltig ist Ökomode?

Modetrends 2022 - Das könnte man tragen

Im Jahr 2022 lassen wir es locker, leger, aber dennoch mit einem Hauch an Eleganz richtig knallen. Man trägt weite Schnitte, die zwar nicht unbedingt die Figur umschmeicheln, aber mit einem tollen Gürtel sieht alles feminin aus. Man trägt Bra-Tops, denn der sogenannte Bralette ist in Mode. Die Bra-Tops trägt man vorzugsweise aus Strick, und man trägt sie zum weiten Hosenanzug. Da klebt das Bralette dicht am Körper, während der weite Hosenanzug für die nötige Eleganz sorgt, damit man nicht zu billig aussieht. Im Jahr 2022 sind die engen Hosenanzüge mit den fast schon Leggings-artigen Hosen out, und wenn ich ehrlich bin, so sahen diese eng am Körper liegenden Hosenanzüge mit den Slim-Fit Hosen und dazu hautengen Tops etwas billig aus. Gut wirkt der im Trend liegende weite Hosenanzug auch mit engen Blusen und hochgeschlossenen Tops, falls man keine Teenager-Figur mehr besitzt. Die Trendkleider für das Jahr 2022 sind hoch geschlossen, besitzen meist schöne Cut-Outs, welche die feminine Seite des Kleides darstellen, und sie sind hoch geschlitzt. Natürlich habe ich mir als kleine Frau mit 160 cm auch so ein Kleid gekauft, und bei mir war es weniger hoch geschlitzt, dafür eher lang ausfallend, aber ich trage es mit Fassung. Und ich habe mir Trend-Tops mit vielen Cut-Outs gekauft, denn man weiss in Zeiten wie diesen nie, ob die Mode nicht eines Tages durch die hohe Inflation plötzlich das Zehnfache von heute kostet, da muss man meiner Meinung nach schnell zugreifen, nicht abwarten. Die Cut-Outs, also die kleinen gis mittelgrossen Schnitte in der Kleidung sehen sexy, sinnlich bis anziehend aus, und sie umschmeicheln die Figur der edlen Dame. Übrigens ist Leder nach wie vor im Trend, aber da Echtleder für den Veganer ein No-Go darstellt, trägt man eher Kunstleder, das ist weit ungefährlicher für die Tiere, denn damit fühlen sich auch der Nerz, der Fuchs und das Krokodil wohl. Der legere Street Style liegt 2022 voll im Trend. Man zeigt Persönlichkeit, gepaart mit viel Alltag, Nachhaltigkeit, Bewusstsein und einer Brise Umweltfreundlichkeit. Trotzdem sind knallige Farben, fast schon neofarben, gepaart mit Metallic-Elementen in Mode, denn irgendetwas muss ja glitzern, wenn es sonst so hoch geschlossen einhergeht in der Modewelt.

Wie nachhaltig ist Slow-Fashion?

Das neueste Modewort heisst Slow-Fashion, und es entspricht dem aktuellen Trend der Natur. Wir schützen damit das Klima, schonen die Umwelt, sparen Ressourcen ein und sind trotzdem gut gekleidet. Slow-Fashion ist das Gegenteil von Fast-Fashion, bietet Raum für eigene Ideen, und die besonders Kreativen formen ein Kleidungsstück so lange um, bis sie es 365 Tage im Jahr tragen können. Man muss nicht täglich ein neues T-Shirt anziehen, welches man nach der fünften Waschmaschinenwäsche entsorgt, weil es nicht mehr im aktuellen Farbtrend liegt. Man braucht sich nur regelmässig zu duschen, und schon kann man sein T-Shirt zwei bis drei Tage hintereinander tragen, wenn man es gut kombiniert. Zukünftig wird unsere Kleidung etwas kosten, denn die Billigläden und Modediscounter werden verschwinden, als ob man sie vom Erdboden wegfegt. Man gönnt sich dann ein einziges Kleid im Jahr, nicht drei Kleider in der Woche. Früher ging ich wöchentlich zu Orsay, Pimkie, Zara, H&M, Perschka und C&A. Ich trug meine Kleider als Kiloware nach Hause, und als ich einmal bemerkte, dass in meiner Altkleidersammlung Teile verschwanden, welche noch mit einem Etikett bestückt waren, dachte ich nach. Wieviel Geld habe ich unnötig zum offenen Fenster hinausgeworfen, welches ich armen Leuten hätte spenden können? Und da ich mich für mein Verhalten schämte, kaufte ich zwei Jahre lang keine Klamotten mehr, sondern bediente mich am vollen Kleiderschrank. Mittlerweile ist mein Schrank gut durchlüftet, da er nicht mehr unter der Kleidung erstickt. Und ich denke, Slow-Fashion ist ein Trend, der uns allen gut tut, denn man hat wieder Zeit fürs Wesentliche, fürs Essen. Auch die Qualität von Slow-Fashion ist hochwertiger, sodass die Kleidungsstücke länger leben. Mit dem Recycling hat man derzeit noch Probleme, denn die alte Fast-Fashion besteht grösstenteils aus zusammengewürfelten Fasern, aus verschiedensten Materialien, welche schwer zu trennen sind. Man hat früher einfach alles restlos entsorgt und darauf gehofft, die Natur möge es schlucken, ohne zu murren. Heute recyclet man die Stoffe, verwertet sie weiter, oder man kauft sich seine Klamotten im Second-Hand-Laden.

Der Retro-Look kommt wieder

Wer mit der Mode geht, muss wissen, wie man sich aktuell stylt. Wer seinem inneren Stil folgt, muss tapfer sein, denn der Retro-Look könnte nach Jahrzehnten peinlich aussehen. Wir nostalgieren gerne die Vergangenheit, kleiden uns dementsprechend, selbst wenn wir uns hierfür in die bunte, schrill ausgeleuchtete Welt der 80er Jahre zurückbewegen müssen, und wir scheuen erstmal alles, was neu ist. Nur der Trendsetter weiss, dass der neueste Modeschrei kein Hilfeschrei ist, sondern ein möglicher Weg in die Zukunft, der zukünftig nostalgiert wird.

Welcher Look taugt für eine Beerdigung?

Wer auf eine Beerdigung geht, sollte sich nicht unbedingt ins schwarze Cocktailkleid pressen, denn darin sieht man overdressed aus. Auch die Lederkluft, die Lederjacke oder die Jeans sind fehl am Platz. Am besten wirkt man im schwarzen Anzug, mit weissem Hemd und schwarzer Krawatte. Manche Männer tragen auch ein schickes schwarzes Hemd. Die Frau wirkt gut im schwarzen Hosenanzug, im schwarzen Kostüm, und manche Frauen tragen eine schwarze Bluse. Nicht immer ist die Farbe Schwarz jedoch zwingend notwendig. Ich erblickte auf einer Beerdigung einst meine alte Schuldirektorin, und sie trug ein helles, fast weisses Outfit, ein Outfit der Freude, welches man in anderen Ländern traditionell zu Begräbnissen trägt, denn man feiert den Übergang des Verstorbenen ins Jenseits. Meine Tante ist gestorben, und da ich nicht wusste, was ich anziehen sollte, schmiegte ich mich in ein schwarzes, langes Kleid, steckte meine Elefantenbeine in schwarze Seidenstrumpfhosen, zog schwarze Sandalen an, weil die Booties kneiften mich, und ich zog vorsichtshalber eine schwarze Strickjacke an, welche optisch bedingt zum Strickkleid passte. Bitte, seit ich zugenommen habe, passe ich in keine meiner Kostümchen oder Hosenanzüge mehr hinein, und mein Abspeckprogramm zieht sich wie ein Kaugummi in die Länge. Bitte, die Beerdigungsmannschaft konnte froh sein, dass ich mich nicht in mein kleines Schwarzes gestopft habe, denn das Minikleid passt mir immer, selbst wenn es sich wie ein Akkordeon in die Breite zieht. Meine Highlights waren ein schwarzer Hut am Kopf, der wie ein Topfdeckel aussah, eine schwarze Halskette mit Perlen, und dazu Perlenohrringe, damit mein Hals nicht so nackt wirkte. Auf Beerdigungen wirkt man schnell nackt, wenn man sich nicht in Schale wirft. Ich schwöre, schwarz geht immer, da fällt man in der Menschenmenge am Friedhof nicht auf, selbst wenn man zu dick ist und ins Kleid eigentlich nicht hineinpasst, weil es an den Nähten kneift.


Elisabeth Putz

Impressum

Datenschutz

Werbung

Mode

Facebook

Instagram

Twitter

Xing

YouTube