Mode Ratgeber

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Mode

Wellness

Wohnen

 

Fashion

Kleidung

Look

Schuhe

Styling

Wäsche

Models - Was ist ein Mannequin?

ModelEin Model ist ein Mannequin, eine lebende Modepuppe, ein Mensch, der Mode präsentiert. Models sind in der Regel gross und schlank, manchmal fast schon dünn und dürr. Sie verkörpern ein Schönheitsbild, sind beliebt, zieren das Cover der grossen Modezeitschriften und sehen gut aus. Models erfüllen aber dennoch nur ihren Job und dienen nicht als Klischee für Magersucht und Modewahn.

Gerade die Männermodels haben ein starkes Ego, welches den Karriereschub dringend benötigt, und so hat sich der Magerwahn von der Frauenwelt, besonders von der jungen Mädchenwelt hin zur Männerwelt verschoben. Androgyne, dünne Männer sind hipp, besonders wenn sie einen femininen Touch besitzen, sich damenhaft bis divenhaft geben, sich stylen, schminken und modisch kleiden, und genau dieser Typ Mann ist sensibel und kann im harten Modebusiness schnell verheizt werden.

Was müssen Models beachten? Welches Model liegt im Trend? Es sind derzeit die Plus-Size Models, die mit ihren Kurven die Modewelt beglücken. Die Magermodels sind out, weil der Magerwahn dazu führt, dass sich viele Leute, vor allem junge Frauen in die Konfektionsgrösse Size Zero quetschen wollen und magersüchtig werden. Gesundheit steht im Focus, und so boomt derzeit auch die bequeme Oversize Kleidung, die jedoch am Laufsteg richtig gut aussieht, wenn sie selbstbewusst getragen wird. Zwischendrin wird aber immer noch der dünne, fast ausgehungerte Körper mit wenig Brust, schmalen Armen und Beinen gesucht, weil es viele Modedesigner so, und nicht anders mögen. Vor allem die männlichen Modedesigner bevorzugen den androgynen Mann, der Frauenkleidung präsentiert. Und solange dieses Problem besteht, hat die normal gebaute Frau kaum eine Chance, es sei denn, sie magert extrem ab.

Was muss man als Model beachten? Wichtig sind: Ausstrahlung, die richtigen Posen, Erfahrung am Laufsteg, Selbstbewusstsein und sicheres Auftreten, Wandelbarkeit, und man muss sich in gewisser Weise selber treu bleiben und auf seine Gesundheit achten, sonst wird man nur als Produkt oder Ware verwendet und sieht in wenigen Jahren verbraucht und verbrannt aus. Die gute Modelfigur kann sich nicht jeder herbeihungern, denn die Körpergrösse und die Körperproportionen spielen hier eine wesentliche Rolle. Deshalb sollte man nicht um jeden Preis, und schon gar nicht durch riskante Schönheitsoperationen und Rippenentfernungen das Modelbusiness anstreben, sondern sich so akzeptieren, wie man von der Natur geschaffen wurde, da jeder Mensch schön ist.

Wie sehen Models auf Fotos aus?

Auf Fotos sehen alle Models gut aus, und so sehen wir uns täglich die Coverbilder auf den Zeitschriften an und glauben, damit müssen wir mithalten. Schauen Sie sich die Models einmal ungeschminkt vor dem Auftritt aus der Nähe an. Voila, und schon sehen Sie ganz normale Menschen mit Ecken und Kanten, besonders im Gesicht. Die Proportionen müssen stimmen, damit man aussieht, wie ein Model, alles andere macht das gute Bildbearbeitungsprogramm. Sie können sich aber auch gezielt in Pose stellen, den Bauch einziehen, den Körper anspannen, dann wirken Sie auf Fotos gleich viel besser.

Wie sehen Models in der Werbung aus?

Wieviel fotobearbeitete Schminke ist eigentlich erlaubt? Die Models in den Hochglanzmagazinen sehen einfach umwerfend aus. Sogar die Waschmittelfrau aus der Werbung sieht aus, als ob sie einen Butler hätte, der ihre Wäsche reinigt. Inzwischen sind laute Aufschreie der Empörung durch die Werbebranche gezogen. Man fordert ein Ampelsystem, mit welchem der Normalverbraucher erkennen kann, ob es sich um nicht künstlich kaschierte, wenig oder viel kaschierte Models handelt. Mit diesem Ampelsystem könnte der Normalverbraucher erkennen, ob es sich um ein digital bearbeitetes Bild oder um die reine, ungeschminkte Natur handelt. So würden viele Menschen den Weg in die Magersucht meiden und gesund bleiben, weil sie nicht einem Idealbild nacheifern.

Androgynes Model

Wie wird man ein androgynes Mannequin? Man muss ein neutral, fast schon femininer Mann sein, dann darf man Damenmode präsentieren, in welche keine Frau hineinpasst. Androgyne Models liegen nach wie vor im Trend. Androgynie ist ein Lebensstil, den zahlreiche Männer für sich gewählt haben und glücklich ausleben. Das androgyne Model ist jedoch am Laufsteg zunehmend eine Gefahr für die normal gebauten Frauen, wenn ein Mann, der kaum bis keine Kurven mehr besitzt, Damenmode präsentiert. Androgyne Männermodels präsentieren zunehmend Unterwäsche, in welche keine Frau hineinpasst, Kleider, die oben schmal geschnitten sind, und Röcke, welche keine Hüfte zulassen. Der androgyne Mann kann dies tragen, der Modedesigner liebt diesen Anblick, und wir Frauen haben nichts mehr anzuziehen und müssen jammern.

Exotisches Model

Wie wird man ein exotisches Model? Man benötigt ein Körperteil oder ein gewisses Aussehen, welches besonders herausragt, vielleicht nicht der Norm des Alltäglichen entspricht, und man muss einen Markt dafür finden. So boomen Handmodels, Fussmodels, Brustmodels, reine Gesichtsmodels, Tattoo-Models oder Gothic-Models. Auch Handicap-Models sind begehrt, denn wenn jemand blind ist oder im Rollstuhl sitzt, kann er durchaus seine gut gelungenen Körperstellen als Model vermarkten. Man verdient gut dabei, denn man füllt einen Markt aus, der nicht von vielen Menschen besetzt ist. Exotische Models stechen aus der Masse heraus, und sie versichern oft das Körperteil, mit welchem sie im Modebusiness arbeiten, denn wenn sie sich verletzen, bedeutet dies manchmal das Karriere-Ende.

Handicap Model

Was ist ein Handicap Model, und wie wird man ein Mannequin mit Behinderung? Rollstuhlmodels, Models ohne Arme und ohne Beine, blinde Models, aber auch special Models mit geistiger Behinderung können am Laufsteg posieren, in der Werbung auftreten, in der Modebranche arbeiten. Spezielle Agenturen führen immer wieder Castings und Wettbewerbe aus, um gezielt nach einem Model mit Behinderung zu suchen. Übrigens kann man auch Miss Handicap werden, da winken tolle Modelverträge. Es gibt durchaus einen regen Markt dafür, und man muss sich mit seinem Handicap nicht verstecken, da die Welt tolerant und sensibel dafür geworden ist. Auch Blindenverbände und Hilfsgemeinschaften, Behindertenverbände und Menschenrechtsorganisationen suchen oft nach Mannequins, welche sie in ihren Magazinen abbilden können.

Kindermodel

Wie wird man ein Kindermodel? Sind es die Eltern, die ihre Babys zu Models machen, oder sind es tatsächlich die Kinder, die daran Freude haben? Fakt ist, ein Kindermodel verzichtet auf einen Teil seiner Kindheit, um Disziplin zu erlernen, denn das nächste Casting ruft. Schönheitswettbewerbe speziell für Kinder, Babys in der Werbung, der Markt boomt, auch wenn Babys sehr sehr selten von ganz alleine auf die Idee kommen, Model zu werden. Spezielle Modelschulen für Kinder bilden die Kleinen am Laufsteg aus und machen sie fit fürs Modebusiness. Oft haben die Kleinen wenig Freizeit, heulen und schreien am Set, aber die Eltern wittern den Ruhm, die Anerkennung, das Prestige, und natürlich das liebe Geld.

Model werden

Wie wird man ein Model? Welche Voraussetzungen braucht man für den Laufsteg, für Katalogfotos, für das Modelbusiness allgemein? Gutes Aussehen ist Voraussetzung, aber heute sehen so viele junge Frauen und Männer gut aus, auch wenn man immer frühzeitiger mit dem Skalpell der elitären Schönheitschirurgie nachhilft, dass das Aussehen alleine nicht mehr ausreicht, um im Modelbusiness zu existieren. Schauspielerisches Talent, die richtige Modelagentur, Auslandserfahrung, Erfahrung in grossen Modemagazinen, Disziplin, Ausdauer, eine gesunde, auf Diät getrimmte Ernährung, glatte Haut, der ideale Typ, all dies sind Voraussetzungen, um als Model zu arbeiten. Man muss gut posieren können, einen excellenten Gleichgewichtssinn haben, mit einem Buch auf dem Kopf in High Heels laufen können, und man braucht Ausstrahlung. Sensibel sollte man nicht sein, denn das Geschäft ist hart.

Trendmodel

Wie wird man ein Trendmodel? Man muss entweder richtig hässlich oder wunderschön sein, klein oder gross, einfach ein Typ mit der gewissen Ausstrahlung, welcher gerade für eine gewisse Kampagne gefragt ist. Wie sehen die neuen Trendmodels aus? Sie sind nicht hässlich, aber sie entsprechen nicht den perfekten Modelmaßen. Dünne oder mollige, dicke und kleine Models, mit und ohne Handicap, der normale, alltägliche Mensch, mit dem wir mithalten können. Weg vom perfekten Model, hin zu mehr Persönlichkeit. Im absoluten Trend liegen derzeit die Plus-Size-Models, jene, die mit ein wenig Übergewicht bestückt sind. Zwar herrscht ein eiserner Magertrend, aber dazwischen werden die Menschen immer dicker und wollen auch modisch gekleidet sein. Dass mollige Models gross im Kommen sind, freut viele Leute, denn der Trend der Magermodels schadet unserer Gesundheit oft mehr, als wenn man etwas mehr Hüftspeck mit sich schleppt.


Home

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Mode