Mode Ratgeber

Beauty

Business

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Mode

Wellness

Wohnen

Die aktuellen News

Welches Outfit passt zu Ihnen?

Wer das perfekte Outfit sucht, sollte sich gut im Spiegel anschauen und probieren, was ihm stehen könnte, denn die eigene Persönlichkeit, die Figur und der Modetyp sollten im Mittelpunkt stehen. Wer seinen Modestil verändern will, muss seine Persönlichkeit ändern, denn sachlich kompakt, klassisch edel, elegant mit Stil, hipp und leger, fransig und casual liegen weit auseinander. Mode ist Harmonie, die sich im Auge des Betrachters abspielt.

Mode muss die Persönlichkeit unterstreichen, der Figur schmeicheln, die kleinen Problemzonen kaschieren und uns schöner machen. Farben und Schnitte spielen hier eine grosse Rolle, denn nicht jedes Outfit, welches an der gut geformten Schaufensterpuppe hinreissend aussieht, passt dann wie angegossen, wenn man in ihm in der Umkleidekabine steht. Oft passt das Teil dennoch, weil man vor Schreck im Laden nicht genau hinschaut, da das Licht in der Umkleidekabine jede Körperfalte tief herausleuchten lässt. Besser ist es, man probiert das Outfit zu Hause in Ruhe vor dem Spiegel erneut und nimmt vom Rückgaberecht Gebrauch.

Mode ist feminin, maskulin, neutral, auffallend, schillernd, und sie ist ein Ausdruck des inneren Sinnbildes, welches man nach aussen hin tapfer bis glücklich gestylt trägt. Männer lieben Frauen in kurzen Röcken und engen Kleidern, und Frauen lieben Männer, die sich gut kleiden, aber zum Shoppen gehen beide Geschlechter in der Regel getrennt. Fakt ist, nur wenige Männer gehen mit ihren Frauen zum Mode-Shopping. Die Modeboutiquen sind weiblich dominant, mit einem Hauch an rosa und pink ausgestattet, und sie besitzen keine Sitzecken, in welche sich der Mann mit einem Bier zurückziehen kann, während die Frau den hundertsten Schuh anprobiert. Wahrlich, die Modewelt ist ein hartes Geschäft.

Legere und lockere Kleidung signalisiert uns Freizeit, klassische Kleidung spiegelt das Geschäftsleben wieder, und wer sich billig kleidet, sieht aus, als ob er kein Geld hat, wird automatisch vorwiegend vertrauensunwürdig und klein eingestuft. Es gibt Leute, die hofieren uns, wenn wir teuer und edel gekleidet sind, uns in elegantem Ambiente bewegen und Designermode verkörpern. Und es gibt Leute, die meiden uns, wenn wir eine zerrissene Jeans und ein abgetragenes T-Shirt tragen, weil sie denken, wir sehen darin assozial aus. Dabei symbolisieren Jeans mit Löchern ewige Jugend, welche sich so manch ein Mensch bis in die Midlife Crisis hinein bewahren möchte, indem er sich jugendlich kleidet, selbst wenn die Speckröllchen dies nicht mehr erlauben.

Der alternde Körper verlangt nahezu nach klassischer Eleganz, wenn er aus den Ufern rudert und so dick wie lang wird, aber unser inneres Kind, die Seele fühlt sich mit 60 Jahren noch jung genug, um zerrissene Jeans zu tragen. Oft sind solche Auswüchse in der Mode der letzte Schrei. Bei jungen Menschen wirken hippe Modetrends wie eine florierende Blumenwiese, saftig und prall gefüllt, während sie bei älteren Menschen eher wie ein aufgesetztes Gemälde wirken, das vor Jahren gemalt wurde und in die Jahre gekommen ist. Jugend verblüht, aber reif bleibt reif, bis es verfault. Und genau so verhält es sich in der Mode. Sie beeinflusst unser Alter, unseren Lifestyle, unser gesamtes Lebenswerk. Modedesigner kreieren die meiste Kleidung für junge, dünne Menschen und vergessen oft auf die breite Masse der reifen Leute, die sich auch modisch kleiden will. So beeinflussen uns immer wieder junge Trends, die wie verzweifelte Modeschreie an älteren Menschen aussehen. Und für alles andere gibt es Mode in Übergrössen aus dem Discounter.

Wir brauchen uns grundsätzlich nicht dem aktuellen Modeschrei zu unterwerfen, er ist nämlich meistens ein Schrei nach Hilfe, wenn wir mit Puffärmeln, Schulterpölstern, Ballerinas und bunten Sportleggings dastehen. Die zu enge Tieger-Leggings sieht aus wie ein mageres Tier, der Fiffi-Mantel aus Kunstpelz wirkt wie ein Vogel, aber der klassische Look ist zeitlos und allumfassend elegant. Der Spiesser trägt ihn gerne. Kombinieren Sie Modefarben aus der selben Farbfamilie, meiden Sie billigste Fast-Fashion, und wenn Sie mollig sind, brauchen Sie sich nicht zu schämen, es gibt Modeläden, die machen selbst die dicksten Leute schick. Plus Size ist nämlich angesagt, und der Magerlook ist out.

Ein Trend in der Modewelt geht hin zum Recycling, Upcycling, Sharing und Fashion fasten. Man gönnt sich nicht wöchentlich ein neues Billig-Outfit vom Modediscounter, man teilt seine Klamotten mit anderen, leiht sich Kleidung aus, peppt seine alten Outfits auf, oder man verwertet sie neu. Der Trend ist nachhaltig, schont die Umwelt und lässt uns bewusster mit Mode umgehen. Und zwischendurch gönnt man sich doch wieder ein Kleid vom Discounter, weil die neuen Modelinien nicht schlafen. Solange die Modeindustrie Profit in ihrer Klamottenflut sieht, bleibt der Fast-Fashion Trend aufrecht. Erst wenn die Rohstoffe und Energieressourcen knapp werden, weiss man die Kleidung wieder zu schätzen.

Wie sieht das perfekte Outfit aus?

Das perfekte OutfitDas perfekte Outfit macht Menschen aus uns, obwohl wir im nackten Zustand auch menschlich sind. Kleidung sollte naturbelassen, atmungsaktiv und gesund sein, damit man ganz Mensch bleiben darf. Azofarben, Chemie in den Kleidungsstücken, Plastik und Erdöl sind Gift für den Körper. Baumwolle, Leinen und Wolle sind eine Wohltat für unsere Haut, und so hat die Kunstfaser ihre besten Zeiten bald hinter sich, denn hoffentlich werden wir in unserem Denken so nachhaltig, dass wir den klassischen, zeitlosen Kleidungsstil bevorzugen, damit die schnelle Fastfashion nicht andauernd in den Müllsäcken liegt.

Das perfekte Outfit - Wie muss es sein? Es kommt darauf an, welche Farben und Accessoires man wählt, welche Styles man miteinander kombiniert, welche Stoffe man verwendet, und wie es zur individuellen Person passt, die es präsentiert. Der Lagen-Look kann beispielsweise aus mehreren Stoffen bestehen, das klassische Kostüm sollte jedoch zeitlos aussehen und keinen Mustermix beinhalten.

Das Outfit muss zum Träger, zum Typ, zur Persönlichkeit passen. Es muss zum Teint, zur Frisur, zur Haarfarbe, zum Make-Up, zu den Schuhen und den Accessoires passen. Es sollte farblich so aussehen, dass man es selbstbewusst tragen kann. Nicht jeder Typ kann pink tragen, ohne sich darin wie ein Kanarienvogel zu fühlen. Und nicht jeder Mensch hält es im Hosenanzug aus, wenn er ein Jeanstyp ist.

Ein Outfit muss zum jeweiligen Anlass, zur Figur des Trägers und zum Trend der Zeit passen. Wer sich overdressed oder underdressed kleidet, wird immer in irgendeiner Weise so sehr auffallen, dass er für Gesprächsstoff sorgt.

Am Abend trägt man kein Braun, auch nicht bei Abendanzügen. Das Party-Outfit muss Glamour und Glitzer beinhalten, besonders bei der Frau, damit sie etwas Pompöses darstellt. Zum Meeting und im Büro kleidet man sich dezent, sachlich im Business-Look. Und im Alltag darf es gerne das bequeme Outfit sein, Strick, Leder, oder leger und sportlich. Frauen tragen durchschnittlich mehr als die Hälfte des Jahres den obligatorischen Jogginganzug, und Männer lieben das Polo-Shirt. Beides ist vielseitig einsetzbar, und bei Bedarf wächst es mit der Figur mit.

Die meisten Menschen kleiden sich im Alltag im Casual-Look, tragen Streetwear und fallen nur dann auf, wenn sie ihre Figurprobleme nicht gut kaschieren. Nur wenige Leute machen sich im Alltag Gedanken ums passende Outfit, aber dafür stechen diese wenigen Menschen positiv aus der Masse heraus und ernten tiefergehende Blicke, die von Bewunderung bis Neid reichen.

Das Outfit muss zum eigenen Haartyp und zum Gesichtsteint passen, denn sonst präsentiert man nur eine verblasste, direkt transparente Fremdfigur, quasi eine leere Hülle, die mit der eigenen Persönlichkeit wenig zu tun hat. Wer die Farbe pink liebt, der fühlt sich wahrscheinlich auch im pinken Outfit wohl, selbst wenn diese Farbe den schlechten Ruf des geistigen Defizits besitzt. Ein pinkes Outfit passt übrigens gut zu brünetten Haaren, während Blondinen perfekt in rot oder sattem Grün gekleidet sind. Zu schwarzen Haaren passen helle Farbtöne, und zu braunen Haaren eher die Erdtöne bis hin zu gold und sandbraun.

Eine Frau wirkt sinnlich und elegant zugleich, wenn sie ein Kleid mit dazupassender Kette und dazupassenden Ohrringen trägt. Um den Hals zu kaschieren, könnte man ein hübsches Anti-Aging-Halstuch tragen, das ersetzt jede Perlenkette. Die Schuhe sollten nicht zu grobklotzig sein, vorne eher schmal zusammenlaufen und etwas Absatz besitzen, damit das weibliche Bein besser zur Geltung kommt. So sieht die Frau nicht mehr aus wie ein Teenager, der sich noch in der Experimentierphase befindet.

Welches Outfit macht uns grösser und schlanker?

Ein ideales Outfit kaschiert Problemzonen am Körper, macht uns schlank und gross, hebt unsere schönsten Seiten hervor und sieht bereits auf den ersten Blick umwerfend aus.

Man kann mit ganzen Farbfamilien spielen. Dies sind Farben, die im Auge des Betrachters harmonisch aussehen, sich nicht gegenseitig beissen, zueinander passen und trotzdem Farbabstufungen besitzen. Ton in Ton sieht zwar auch gut aus, aber verschiedene Farbtöne einer Farbfamilie miteinander kombiniert, stechen besonders gekonnt ins Auge. So kann man hellgelb, mittelgelb und dunkelweiss miteinander kombinieren. Oder für das gewagte Outfit pink, rosa und Beere. Braun lässt sich mit dunklem Orange, und blasses Grün mit Türkis kombinieren. Dunkle Farben machen uns schlanker, helle blasen uns optisch auf.

Das Alltagsoutfit für den Mann könnte optimiert werden, wenn man beispielsweise ein Sakko wählt, welches optisch ins Auge knallt, eine figurformende Funktionsunterwäsche anzieht, die den Bauchansatz kaschiert und den Po knackig erscheinen lässt, oder wenn sich der Mann im Büro für einen Anzug im Slimfit-Look entscheidet, der die schlanke Figur in den Vordergrund hebt. Das Outfit fürs Büro könnte in Farbschattierungen kombiniert werden, dunkelgrüne, dunkelblaue oder dunkelgraue Töne für den Anzug, hellgrüne, hellblaue oder hellgraue Töne fürs Hemd, eine Krawatte, welche die Farbfamilien abrundet, und eine farblich dazu passende Armbanduhr. So weckt man Interesse und lenkt die Aufmerksamkeit auf sich.

Wenn sich die Frau für figurformende Shape-Unterwäsche oder ein Shape-Unterkleid entscheiden würde, könnte sie damit ihre Problemzonen verstecken und schlanker wirken, aber wer möchte sich im Alltag schon gerne eingeengt und gequetscht fühlen? Disziplinierte Frauen beginnen mit figurformenden Elementen, machen dann Sport und ernähren sich zunehmend gesund, bis sie ein Spiegelbild vor Augen haben, welches ihnen gefällt. So sitzt das Outfit mit der Zeit immer perfekter.

Schmale Schultern kaschiert man optisch mit Schulterpölstern und Puffärmeln. Hierfür sollte man jedoch eine gewisse Körpergrösse haben, denn kleine Menschen, besonders die zierlichen Frauen wirken darin wie ein breiter Schrank. Schulterpölster können uns schnell dick aussehen lassen, aber bei grossen, schmalen Leuten wirken sie optimal. Zu breite Schultern kaschiert man mit einem dunklen Oberteil, welches schmal und lang geschnitten ist. Der Blazer sollte ein Langblazer sein, die Bluse sollte langgestellt sein, und Hosen und Röcke dürfen keine hohe Taille haben, sonst wirkt man oben wie ein Kleiderschrank.

Breite Schultern kaschiert man mit breiten Hosen und Röcken in A-Linienform. So wirkt man unten breiter und oben schmaler. Schmale Schultern kaschiert man mit Leggings oder Bleistiftröcken. So wirkt man unten schmal und oben optisch breiter. Der V-Ausschnitt macht die Schultern schmaler, der Rundhalsausschnitt macht die Schultern breiter. Kurze Perlenketten machen uns breiter, lange Ketten machen uns schmaler.

Das Outfit muss zur eigenen Seele passen, denn nur so kann man seine geballte Persönlichkeit ins Rampenlicht stellen. So sehen kleine, etwas molligere Frauen zauberhaft aus, wenn sie Kleider tragen. Wer dicke Oberschenkel besitzt, sollte sich für Röcke entscheiden, denn unter denen weiss niemand, wie dick die Figur tatsächlich ist. Wer eine grosse Oberweite besitzt, sollte Kleidung mit Stretchanteil wählen, welche das Dekollete umschmeichelt. Zu enge Kleidung quetscht die Brust, und das sieht aus, als hätte man die Frau plattgedrückt. Kleider mit engem Rundhals, die zugeschnürt am Hals enden, sind mit Vorsicht zu geniessen, denn für die meisten dieser Art muss man schlank und schmal gebaut sein. Der tiefe V-Ausschnitt sieht hingegen feminin aus und unterstreicht ein sattes Dekollete.

Die passenden Accessoires zum Outfit

Erst mit den richtigen Accessoires sieht ein Look perfekt aus. Hier spielt die Handtasche der Frau, die wie ein siamesischer Zwilling an ihr baumelt, eine wesentliche Rolle, weil Handtaschen ins Auge fallen. Wagen Sie sich, farbige Taschen zu tragen, mit denen Sie auffallen. Trauen Sie sich endlich, eine farbige Strumpfhose, passend zum Kleid zu tragen. Trauen Sie sich, farbigen Schmuck zum Kostüm, zur Bluse oder zum Pullover zu tragen. Ein Look wirkt dann erst gelungen, wenn keine Langeweile aufkommt und Farben ineinander verschmelzen. Es müssen auch nicht immer schwarze Schuhe sein, auch wenn die Läden voll davon sind. Ziehen Sie ruhig einmal Schuhe in der Farbe des Kleides, des Mantels oder in der Farbe des Pullovers an. Und auch der Mann sollte sich zu mehr Farbe bekennen, beispielsweise mit goldenen Schuhen und einer goldenen Krawatte.

Welches Outfit kostet wenig Geld?

Ein Outfit darf nicht billig aussehen, selbst wenn es preisgünstig erworben wurde. Es muss nicht Unsummen an Geld verschlingen. Wenn man ein wenig genauer hinsieht, bekommt man gute Qualität zum kleinen Preis. Allerdings sollte man die Finger von billigem Polyester lassen, welches man bereits aus der Ferne erkennt. Auch darf der Stoff nicht zu dünn sein, sonst verformen sich die Kleidungsstücke. Und man sollte keine zu bunten Outfits wählen, da sie schnell billig aussehen können.

Man kann aus wenigen Basic-Kleidungsstücken viele Outfits zaubern, ohne dass man zu viele Klamotten kaufen muss. Kaufen Sie sich eine Jeans, eine Bluse, ein T-Shirt, ein enges Stretchkleid, einen Rock, eine Jacke und einen Blazer. Sie können die Outfits so kombinieren, dass Sie sowohl im Businesslook als auch im Freizeitlook glänzen. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie eine zusammenpassende Farbfamilie wählen, dann können Sie die Kleidungsstücke gut miteinander kombinieren, ohne dass Sie aussehen wie ein bunter Vogel.

Übrigens können Sie das Stretchkleid zur Jeans und zum Rock als Oberteil anziehen. Die Bluse kann mit Rock und Jeans, das T-Shirt mit Jeans und Blazer, und auch mit dem Rock kombiniert werden. Schmuck in der selben Farbfamilie, in weiss, schwarz, gold oder silber rundet den Look ab, wobei man silber für kalte Farben wie blau und rosa wählt, und gold für warme Farben wie gelb, rot oder braun verwendet.

Wir greifen oft achtlos zu einzelnen Kleidungsstücken, die zwar als einzelnes Stück gut aussehen, aber kaum bis gar nicht kombinierbar sind. So tummeln sich in den Kleiderschränken lauter Einzelstücke, die man höchstens mit schwarz kombinieren kann, was langweilig wirkt. Schwarze Kleidung sollte zwar nicht fehlen, aber man kombiniert sie am besten nur mit farbiger Kleidung, die ebenfalls ein wenig schwarz beinhaltet, beispielsweise ein schwarz-gelb karierter Blazer und ein schwarzes Kleid, gelbe Halskette und gelbe Ohrringe. Ansonsten sollte man sich Outfits kaufen, die zusammenpassen, dann spart man Geld und lagert nicht haufenweise einzelne Kleidungsstücke im Schrank.

Am besten, Sie kaufen sich zu jeder Hose ein passendes Oberteil, zu jedem Rock eine passende Bluse, kaufen Ihre Schuhe auch in den passenden Farbfamilien und meiden die Fehlkäufe, die aus einer reinen Partylaune heraus entstehen. Wer sich ein pinkes Oberteil zulegt und dafür kein Unterteil besitzt, muss ständig zu schwarz greifen, um angezogen zu wirken. Manche Farben sind so dominant, die lassen sich kaum kombinieren, ohne dass der Look gesättigt wirkt.

Welches Outfit ist bequem?

Bequeme ModeWie bequem muss das Outfit sein? Kann bequeme Mode auch elegant und stilvoll aussehen? Das Stretchkleid schmiegt sich an die Figur an, die Leggings umschmeichelt Bauch und Beine, der Pullover klebt am Oberkörper und wärmt ihn. Wenn man dies mit klassischen Sachen wie einem Blazer kombiniert, sieht man darin gut aus und kann sich auch noch bewegen. Natürlich kann kein noch so bequemes Outfit die häuslich dominante Jogginghose toppen, die zu einem Oversize-Pullover getragen wird. Und der Hausanzug, den viele Männer bevorzugen, hat auch seinen ganz speziellen Reiz. Wichtig ist, dass die Kleidung aus gesunden Materialien besteht, dann ist sie möglicherweise auch gemütlich, weil sich der Körper darin wohlfühlt.

Ein bequemes Outfit ist weit, besitzt viel Elastan, ist aus weichen Stoffen gefertigt, und es sitzt so locker am Körper, dass man damit alles unternehmen kann, sogar Yoga, Sport, Hausarbeiten und Tanzen, und man kann drin schlafen, falls man einen Mittagsschlaf nötig hat.

Es ist der tragbare Pullover, die Jogginghose, das trendige T-Shirt, die bequemen Schuhe, welche auch zum Laufen geeignet sind, die Jacke für kalte Tage, und die Winterkleider aus Wolle und Baumwolle. Es existieren Leute, die sitzen abends im Pyjama, im Nachthemd und im Bademantel vor dem Fernseher und hyggen. Sie entspannen.

Der Trainingsanzug passt sich beispielsweise jeder Figur an, wächst mit dem Bauchumfang mit und ist so wie eine Leggings am Höhepunkt der Liebestöter angekommen, wenn der Mann in seiner Trainingshose am Esstisch sitzt. Die Jogginghose ist so populär, dass man sie sogar zu High Heels trägt. Bequem sind solche Sitzschuhe nicht, aber man kann gut darin liegen.

Ein bequemes Outfit muss nicht langweilig erscheinen, wenn man darin sachlich-kompakt bis verspielt wirken will. Für die Eleganz trägt man das bequeme Abendkleid, welches so viel Elastan enthält, dass man gut darin atmen kann. Und für den kleinkarierten Spiesser gibt es den Pollunder, der mit und ohne Hemd getragen werden kann. Wer zu den ganz legeren Typen gehört, zieht sich einen Cardigan an, der hüllt alles ein, was man wärmen will. Es gibt Leute, die ziehen ihre Schmusejacke sogar im Büro an, wenn sie sich im Home Office unbeobachtet fühlen.

Ein bequemer Hit sind die Ballerinas, welche das weibliche Bein nicht reizen, den Mann jedoch auch nicht reizen. Für viele Frauen sind Ballerinas die schönste Sache der Welt, während sie für Männer einen Albtraum darstellen. Sie passen hervorragend zur bequemen Hose, zum Pullover und zum weiten Top, verleihen uns eine feenartige Androgynität und lassen uns aufrecht gehen, ohne zu stolpern. Zu den Ballerinas trägt die selbstbewusste Frau einen gemütlichen Hausanzug, und wenn der Postbote klingelt, ist sie nicht zu Hause, weil sie sich nicht vor die Türe traut. Laut einer Studie tragen Frauen bis zu 10 Stunden am Tag den obligatorischen Hausanzug, ziehen sich immer um, wenn sie das Haus verlassen und schlüpfen sofort wieder in die Jogginghose, wenn sie den Hausflur betreten.

Welches Outfit ist sexy?

Sexy ModeMuss sexy Mode immer billig aussehen? Es kommt auf die Transparenz an, denn das Auge ist ein Geniesser. Es kommt auf den Stoff an, Leder oder Latex, Seide, Samt oder Satin, denn die Hände sind auch Genussinstrumente. Sinnlich angehauchte Kleidung kann luxuriös aussehen, wenn sie gut kombiniert wird. Zu viel Nacktheit wirkt jedoch billig. Ein transparentes langes Kleid, darunter ein edler BH, darüber ein Sommermantel aus Seide, das sieht sinnlich aus. Ein kurzes enges Kleid mit nabeltiefem Ausschnitt, dazu Overknee-Stiefel oder High-Heels und eine billige lange Kette, die ins Dekollete hinein hängt, das sieht schreiend billig aus, sodass man nicht weiss, wohin man schauen soll. Und ein enges, viel zu kurzes Lackkleid sieht vulgär aus, wenn man darunter keine Unterwäsche trägt und die Beine so hinstellt, dass man den Intimbereich sieht.

Sinnliche Mode zieht uns selbst und auch andere Menschen magisch an. Dabei müssen wir aber nicht ausgezogen oder gar billig aussehen. Edle Lederbekleidung wirkt elegant und teuer. Sanfte Seidenklamotten umhüllen uns zärtlich und geben uns das Gefühl, auf einer leichten Wolke zu schweben. Und Samtkleidung, Satin, Velour und Spitze sind ohnehin eine Augenweide für den verführerischen Blick.

Es kommt immer darauf an, welche Stellen am Körper man seinen Mitmenschen zeigen möchte. So wirkt ein langes, rotes Abendkleid mit einem tiefen Ausschnitt und einem freien Rücken elegant, aber ein kurzer Minirock, der einem breiten Gürtel gleichkommt, wirkt wie ein günstig erworbener Fetzen.

Ein Hauch an Transparenz schadet nicht, solange man so viel Stoff am Körper trägt, dass man nicht nackt und billig aussieht. Ein kurzes, ultra-eng geschnittenes Kleid mit tiefem Ausschnitt sieht so lange sexy aus, bis jemand sagt, es wäre billig. Transparenz braucht Volumen und Länge. So sieht man im zu knapp geschnittenen, durchsichtigen Outfit billig, und im weiten, bodenlangen, ziemlich transparenten Abendkleid edel aus.

Wenn Sie sich sinnlich anziehen möchten, überlegen Sie sich, wie viel Haut andere Menschen zu Gesicht bekommen sollen. Man spricht mit seinem Outfit auch gewisse Menschentypen an. So wirken edle Klamotten, die nicht so viel Haut zeigen eher auf Männer, die besser situiert sind und in der Gesellschaft höher gestellt sind. Zu kurze Outfits, die unsere wichtigen Körperstellen kaum bedecken, wirken eher auf Männer, die einfach nur einen kleinen Flirt bevorzugen, und die Ausnahmen bestätigen die Regel. Harald Schmidt meinte einmal, die Damen in zu kurzen und zu engen Outfits mit zu tiefen Ausschnitten haben durchaus ihre Berechtigung, aber er steht auf Frauen, die tiefe Einblicke ins kluge Hirn ermöglichen.

Wer es mag, der zieht seine Dessous nicht unten drunter, sondern oben drüber an. Ein Body mit Spitze kann sinnlich wirken, wenn man ihn zu Rock und Blazer trägt. Und ein BH mit viel Spitze kann zu einem Hosenanzug direkt edel wirken, solange man den Bauchnabel nicht sieht. Hier wirken die Farben rot, weiss, rosa und schwarz als elegante Hingucker.

Wie sexy darf das Outfit für die Schule sein?

Schulkleidung ist heikel, denn hier treffen zwei Welten zusammen, die wie Felsbrocken aufeinander prallen. In manchen Schulen, besonders in den Privatschulen trägt man vorwiegend Schuluniformen, worin sich viele Schüler doch extrem wohlfühlen, weil sie sich keine Gedanken um ihre Klamotten zu machen brauchen. In vielen öffentlichen Schulen zeigt man alles her, was man hat, besonders Po, Beine und Brüste. Es ist die natürlichste Sache der Welt, dass sich Teenager freizügig bis frech kleiden, weil sie sich in einer heiklen Entwicklungsphase ihres Lebens befinden. Ich finde, geschultes Lehrpersonal darf sich nicht vom Kleidungsstil ablenken lassen, da ein guter Lehrer, eine gute Lehrerin weiss, dass Teenager offenherzig, frei und frisch frech sein können. Im Ursulinen-Gymnasium, einer Privatschule in Kärnten nannte die Mutter einer Schülerin den Kleidungsstil der Schule faschistisch, woraufhin die Schulleitung beschloss, die Schülerin nicht weiter auf dieses Gymnasium gehen zu lassen. Hier sprechen wir nicht mehr von Klamotten, sondern von Diskriminierung, denn wenn der Mensch nur noch auf seine Kleidung, und nicht mehr auf sein Wesen, seinen Kopf und seine Seele hin beurteilt wird, befinden wir uns meiner Meinung nach in einer falschen Welt. Schulkleidung sollte zwar nicht zu freizügig sein, aber Spaghettiträger, kurze Tops, kurze Hosen und kurze Röcke bedecken alles, was nicht der Öffentlichkeit preisgegeben werden muss, wenn man die Schulbank drückt. Natürlich sind lange Hosen, lange Maxikleider, Blusen und Langarm-Shirts eher zu empfehlen, aber jeder Mensch ist individuell, und so sollten wir auch jeden Menschen so akzeptieren, wie er ist. Bitte, im Winter erledigt sich die Diskussion rund um die richtige, artgerechte Kleidung für Schüler und Schülerinnen ganz von alleine, in der Kälte zieht sich niemand freizügig an. Ein Pullover wärmt und hat noch nie für intensive Diskussionen gesorgt. Übrigens, es gibt auch Lehrer, die ziehen sich gewöhnungsbedürftig an. An der Uni traf ich einst eine Professorin, die trug High Heels und einen so knapp gehaltenen Rock, dass ich erst bei genauerem Hinsehen bemerkte, es handelt sich doch nicht um einen breiten Gürtel. Damals sah ich noch mit den Augen. Derzeit sehe ich mit dem Herzen, da verschwindet jede Klamotte, löst sich in Luft auf und sucht das Weite. Wenn wir eine einheitliche Schuluniform hätten, welche länderspezifisch originell aussehen würde, wären wir alle ein Einheitsbrei, und die graue Masse im Hirn könnte sich entfalten. Wenn jedoch jeder seinen eigenen Kleidungsstil ausleben darf, entfaltet sich die Persönlichkeit, das Individuum, die graue Hirnmasse und die Toleranz, was meiner Meinung nach viel wert ist.

 


Elisabeth Putz

Impressum

Datenschutz

Facebook

Twitter X

Mode