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Welches Kleid passt zu Ihnen?

Zu jedem Figurtyp passt ein anderes Kleid, da Schnitte, Farben, Muster, Kleiderlängen und Konfektionsgrössen variieren. Das perfekte Kleid muss so am Körper liegen, dass die richtigen Rundungen gezeigt werden und die kleinen Makel und zu üppigen Rundungen kaschiert werden. Kleider mit tiefem V-Ausschnitt passen zu kleinen Frauen, Kleider mit einem Rundhals-Ausschnitt zu grossen Damen.

Frauen mit grosser Oberweite sollten eher keine hochgeschlossenen Etui-Kleider tragen, die kein Elastan beinhalten. Und Frauen mit wenig Oberweite sollten eher keine Kleider tragen, die tief ausgeschnitten sind und vorgeförmte Körbchen für die Brüste enthalten. Auch trägerlose Kleider sind eher für den üppigen Busen gedacht, weil kleine Brüste durchrutschen und das Kleid nicht oben halten können.

Kleider mit vorgeformten BH-Cup Einsätzen sind ohnehin für fast jede Frau eine Qual, denn sie passen beinahe nie. Man muss nämlich exakt die Brustgrösse besitzen, welche das jeweilige Kleid vorgibt. Natürlich existieren sie, die Kleider, welche oben mit Silikonkörbchen ausgestattet sind, und eine Frau mit Cup-Grösse A kann so etwas durchaus tragen, aber man merkt, dass das Silikon direkt aus dem Kleid quillt und nicht aus der Brust. Ein schicker Push-Up BH mit dezenten Silikoneinlagen sieht wesentlich besser aus, wenn er unter einem feminin wirkenden Kleid verstaut wird.

Das perfekte Kleid ist optimal geschnitten, sieht gut aus, auch an eher maskulinen Frauen, die keine Kleidertypen sind. Es formt die Brüste, strafft den Bauch, formt Po und Hüften, zeigt Bein, oder es kaschiert alles und sieht verspielt feminin aus. Je nachdem, wie das Kleid geschnitten ist, macht es uns grösser, schlanker, oder kleiner und üppiger. Nur das kleine Minikleid zeigt alles, was eine Frau am Körper trägt, denn im Minikleid trägt sie fast gar nichts am Körper, ausser ihrem Body.

Welches Kleid passt zu molligen und dicken Frauen?

Das passende Kleid macht unseren Körper perfekt, zeigt die gute Figur und setzt sie in Szene, aber es kaschiert auch eine zu mollige, zu dicke Figur. Und wenn Sie schwere Figurprobleme mit sich schleppen, tragen Sie bitte ein fliessendes Kleid, denn das locker sitzende Maxikleid kaschiert alles, was zu viel an den Hüften schlummert. Und wenn sie zu dünn sind, kein Problem, tragen Sie einfach genauso ein fliessendes Kleid, denn der passende Fummel schwingt weit, fliesst am Körper entlang und kaschiert die hervorstehenden Knochen. Ich könnte schwören, im Kleid sieht jede Frau gut aus.

Kleider haben den Vorteil, dass man mit ihnen kleine mollige Rundungen kaschieren kann, aber auch die schlanke Linie zur Geltung bringt. Wenn das Kleid viel Elastan besitzt, so wie es die meisten Strickkleider tun, und wenn es ein elastisches Innenfutter beherbergt, kaschiert man damit alles, sogar einen eckigen Po und Schwimmreifen an den Hüften, denn das elastische Innenfutter wirkt wie Funktionsunterwäsche.

Kleider kaschieren das, was die Hose nicht schafft, da man mit ihnen einige Pfunde optisch wegschummeln kann und schlanker wirkt. Immer wenn ich zu tief in die Pralinenschachtel schaue, ist sie nachher leer, weil ich zu tief hineingreife und alle Pralinen futtere, die ich finde. Aus diesem Grund kaufte ich mir neulich einen Hosenanzug mit extra breitem Bein, ein sogenanntes Oversize-Ding. Er passt trotzdem nicht, weil er meine Beine zu stämmigen Elefanten anschwellen lässt. Ich habe entdeckt, dass ein knielanges, oder ein knöchellanges Kleid meine Beine so versteckt, dass man nicht auf die Idee kommt, darunter würden sich zwei Elefanten befinden.

Das passende Kleid macht uns das ganze Jahr über optisch schlank. Im Winter müssen Sie sich zusätzlich noch ein Jäckchen anziehen, aber so eine feine Strickjacke macht sich ohnehin gut zum Kleid. Um den üppigen Bauch binden Sie sich ein trendiges, breites Tuch, denn so eine breite Schleife lässt den Bauch derart verschwinden, die frisst ihn förmlich auf. Probieren Sie einmal ein Kleid mit Raffung aus. Geraffte Kleider kaschieren sowohl einen zu dicken Bauch, als auch zu üppige Oberschenkel.

Tragen Sie Kleider, die nicht zu eng anliegen, aber auch keine Falten werfen. Das Knie kann ruhig ein wenig bedeckt sein, denn das zeigen Sie ohnehin beim Sitzen, wenn das Kleid sexy über Ihre Oberschenkel fällt und sanft an Ihrer Haut entlang gleitet. Wussten Sie eigentlich, dass Männer verrückt werden, wenn sie so etwas beobachten müssen? Männer lieben feminine Frauen, welche mit ihrem Kleid so gekonnt spielen, dass Beine, Po und Brüste das Männerherz nervös machen, sodass es beinahe in die Hose fällt.

Bitte, heute tragen auch die selbstbewussten Männer Kleider, indenen sie direkt androgyn aussehen, was am Laufsteg hervorragend ankommt, im Alltag jedoch noch ein wenig gewöhnungsbedürftig aussieht, aber mit ein wenig Toleranz gewöhnt man sich auch an die Männerkleider. Ich persönlich finde das passende Kleid für den Mann fantastisch, da es bequem ist und viel Spielraum für anregende Fantasien in mir weckt.

Asymmetrische Kleider für die schlanke Frau

Oft wirkt ein gerade geschnittenes Kleid wie ein langweiliger Sack, und aus diesem Grund trägt die selbstbewusste, extravagante Frau ein asymmetrisches Kleid, welches für extra schlanke Frauen ideal geeignet ist. Modedesigner haben nämlich bewusst entschieden, mehr Asymmetrie ins Kleid zu bringen, damit es zu leben anfängt. Die Kleiderschnitte erlauben tiefe Einblicke in die hart erarbeitete Oberweite der Frau, wenn das Kleid nur an einer Schulter hängt. Auch die Beine dürfen wieder weibliche Reize zeigen, wenn sich das Kleid asymmetrisch ans Bein schmiegt und das zweite Bein an Stoffmangel leidet. Dazu trägt die moderne Frau Schaftsandalen oder hautfarbene Flip Flops im edlen Design. Schlimm sieht die Sache erst dann aus, wenn die Frau zum asymmetrischen Kleid ein nicht symmetrisches Gesicht und Turnschuhe trägt.

Welches Kleid ist unpassend?

Ein unpassendes Kleid kaschiert nichts, zeigt alles, was am Körper schief gelaufen ist, und es sitzt dementsprechend schräg bis schief. Ich muss Pech bei meinem neuen orange-schwarz gemusterten Kleid gehabt haben, denn es versteckt nichts, was ich nicht zeigen möchte, und es steht mir nur ausgezeichnet, wenn ich wieder einmal eine radikale Hungerskur hinter mir habe und ich von links nach rechts ins Spiegelbild passe, ohne dass ich mich vom Spiegel entfernen muss.

Kennen Sie die Neckholder Kleider? Sie verstecken oben herum nichts, zeigen sogar seitlich, wie üppig die Brüste gewachsen sind, und man kann keinen BH darunter anziehen, weil er seitlich und am Rücken zur Schau gestellt wird, wenn er unter dem Kleid sichtbar hervorquillt. Diese Neckholder Kleider sind nur für besonders schlanke Frauen mit möglichst geringer Oberweite beeignet, es sei denn, man ist Marilyn Monroe, die zeigte nämlich alles, was ihren weiblichen Körper formte.

Es passiert mir des Öfteren, dass ich unpassende Kleider kaufe. Ich besitze ein orangefarbenes Kleid, in welchem ich aussehe wie Fred Feuerstein, direkt aus der Steinzeit importiert. Wenn ein Kleid wie ein Kartoffelsack am Körper hängt, tut es nichts für die Figur, da hilft der beste Gürtel nicht. Viele Frauen entscheiden sich für Ballonkleider, die wirklich wie ein Heissluftballon aussehen. Man kann darin abheben, wenn man wegfliegen möchte, aber man erspart sich dadurch auch kein Flugticket nach Mallorca, wo diese Ballonkleider allgemein der Hit sind. In einem Ballonkleid sieht eine mollige bis dicke Frau aus wie ein Baby mit Babyspeck, und eine dünne Frau verschwindet in den Kleidrundungen. Ich weiss nicht, wer diesen Kleidertyp erfunden hat, aber der Kleiderschnitt müsste meiner Meinung nach erschlagen werden.

Ein Kleid darf auch niemals zu kurz und zu eng, zu tief ausgeschnitten und zu freizügig zugleich sein. Ich kaufte mir so ein Ding im Erotikladen, das kann ich höchstens im Bett tragen. Als ich es in der Toskana zur Schau stellte, pfiff mir der Reiseleiter hinterher und meinte: Da geht noch was. Ich war froh, im Rahmen des österreichischen Blindenverbandes die Toskana gesehen zu haben, sozusagen abgrabschend per Hand, da konnte ich sicher sein, nicht jeder hat dieses unpassende Kleid gesehen.

Wie viele Kleider braucht eine Frau?

Genau genommen braucht eine Frau 365 Kleider im Jahr, und 366 im Schaltjahr. Nur so ist gewährleistet, dass sie täglich ein neues Kleid tragen kann. Mein Kleiderschrank ist zu klein hierfür, und so lagere ich immer wieder alte Klamotten im Keller, welche ich hin und wieder in die Altkleidersammlung stecke. Ich spende meine alten Kleider an die Caritas, die notfalls schicke Putzfetzen daraus basteln kann, samtig weiche Putztücher aus Seide, Baumwolle, Viskose und Elastan, mit einigen Polyester und Polyamid Nuancen drin, extra fein für ewig weiche Hände. Mir stiegen eines Tages bei diesem Gedanken die Tränen in die Augen, und so gehe ich zunehmend dazu über, mir nur noch ein bis zwei Kleider im Jahr zu kaufen, die ich so lange trage, bis ich sie selber zu Putzfetzen verarbeiten kann. Das ist meiner Meinung nach nachhaltiger.

Ein gut betuchter, im Luxus schwimmender, quasi nach Geld stinkender Amerikaner kaufte seiner Frau im Laufe des Ehealltags 55 000 Kleider, welche er in einer extra dafür angemieteten Fabrikshalle hortet, wobei die Monatsmiete für die Halle bereits 2000 Dollar verschlingt. Die Frau des edlen Spenders benötigt lediglich 365 Kleider im Jahr, und so hat sich der Big Spender schweren Herzens dazu durchgerungen, seine Kleider im Internet zu versteigern. Wahrlich, da sind richtige Exoten darunter, die eine Frau zur sexy Trophäenfrau machen. Ich denke, ich lege mir einen Kleiderfetischisten zu, falls ich mir einmal einen Hausfreund gönne, denn ich liebe Kleider.

Wie kann man ein Jahr lang das selbe Kleid tragen?

Stellen Sie sich vor, Sie würden 365 Tage im Jahr das gleiche Kleid tragen. Finden Sie nicht auch, dass Sie in diesem Kleid irgendwann zu duften beginnen? Eine Frau hat tatsächlich das Experiment gestartet und trägt seit geraumer Zeit ein und dasselbe Kleid, tagein, tagaus. Keine Angst, sie besitzt dieses Kleid sieben mal. So kann sie wenigstens sechs Kleider in die Waschmaschine stecken, während sie ein Kleid trägt. Sie kombiniert dieses Kleid mit allen möglichen Accessoires, sodass bis jetzt niemand auf die Idee gekommen ist, dass sie täglich im gleichen Kleid steckt. Dieses Experiment soll unsere Kreativität anregen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Auch Sie, lieber Besucher, können mit unserer Umwelt wirtschaftlich haushalten, wenn Sie kreativer und sorgsamer mit Ihrem Kleiderschrank umgehen. Kombinieren Sie alte Kleider mit bereits vorhandenen Accessoires, schonen Sie dabei Ihren Geldbeutel und das Klima.

Das kleine Schwarze - Kleid mit Niveau

Jede Frau kennt es, jeder Mann schaut ihm gerne mit Stielaugen hinterher, es ist das kleine schwarze Kleid, welches sexy und elegant zugleich getragen wird. Dieses Kleidungsstück stammt aus den Nachkriegszeiten, als die Frauen ihre Männer verloren und Trauer trugen. Damit die Frau in schwarzer Trauer auch wieder dem Leben die Hand geben konnte und sich in der Öffentlichkeit amüsieren durfte, trug sie ein schwarzes Kleid, welches jedoch sinnlich aussah. Coco Chanel hat diesen Stil ins Leben gerufen. Zum kleinen Schwarzen trägt man am besten Goldschmuck, hautfarbene oder leicht durchsichtige schwarze Strümpfe und schwarze Samtschuhe. Ich trage dazu gerne Glitzerschmuck, Schuhe mit Glitzereffekten, alles in Gold und Schwarz gehalten, und wenn im Sommer die Strumpfhose fehlt, dürfen es offene Sandalen sein, aber der hohe Absatz ist Pflicht, denn sonst kommt das Bein nicht zur Geltung. Damit das kleine Schwarze nicht billig aussieht, wenn es nur Träger hat, trägt man am besten einen Seidenschal dazu. Übrigens macht ein tolles Parfum diesen Look unwiderstehlich.

Zu einem Begräbnis sollte man es lieber nicht tragen, denn es wirkt eher sexy und anmutend, nicht gerade konservativ und trauernd. Trotzdem kann man die längere Variante, welche etwas züchtiger aussieht, zum Begräbnis eines lieben Verstorbenen tragen. Man zieht darüber einen Longblazer oder eine lange Jacke an, schwarze Strümpfe, schwarze Schuhe, und man bindet sich ein schwarzes Halstuch um, damit der Hals nicht so erregend nackt am Friedhof steht.

In der Disco sieht das kleine schwarze gut aus, wenn man dazu nichts anderes als eine Statementkette trägt. Man kann goldene oder weisse Schuhe dazu tragen, welche im Blaulicht schimmern, und manche Frauen tragen einen weissen Hut, der im Discolicht die Aufmerksamkeit an sich zieht. Junge Frauen im sexy wirkenden kleinen Schwarzen wirken edel, feminin und erotisch zugleich, nicht ganz billig, dafür jedoch sehr selbstbewusst. Für die Disco darf es nämlich ein kleines schwarzes, eng anliegendes Minikleid sein, welches viel Bein und ein tiefes Dekollete zeigt. Manche Frauen lieben es am Hals jedoch zugeschnürt und bevorzugen einen freien Rücken, welcher im kleinen Schwarzen extra einladend aussieht.

Das Tunika-Kleid passt immer

Wer hipp sein will, trägt ein Tunika Kleid, welches sowohl bequem, als auch schick aussieht. Man kann es schnüren, binden, baumeln lassen, und man kann darunter eine leichte Wäsche tragen. Man trägt es vorzugsweise zu Hause, denn manche Tunika Kleider sehen wie Morgenmäntel aus, haben einen asiatischen Touch und laden zum Frühstücken ein, aber das strassentaugliche Tunika Kleid ist eher geschlossen und ich habe neulich auch eines mit Gürtel und zusätzlichen Knöpfen gefunden, denn eine Knopfleiste bietet Schutz vor tiefen Einblicken. Das Tunika Kleid trägt man zu Römersandalen, zu flachen Schuhen, zu Flip Flops, oder notfalls zu High Heels, aber hierfür wirkt es underdressed. Man trägt lange Statementketten dazu, oder man trägt Haarschmuck.

Das Neckholder Kleid ist sexy

Immer wieder liegt das Neckholder Kleid im Trend. Es ist feminin, gibt den schönsten Rücken frei, liegt eng auf der Haut und zeigt die Figur, so wie die Natur sie formte. Man kann einen trägerlosen BH darunter tragen, aber man muss nicht, denn das Neckholder Kleid sieht am schönsten aus, wenn es ohne BH getragen wird. Lange Neckholder Kleider liegen im Trend, denn dazu trägt man Römersandalen oder High Heels. So sieht man aus wie eine Gazelle auf zwei sexy Beinen.

Wie sexy ist ein Federkleid?

Haben Sie schon einmal ein Federkleid getragen, ohne ein Huhn zu sein? Der neue Fransenlook macht es möglich, denn man trägt jetzt Fransen in allen Facetten, von kurz bis lang, von bunt bis einfarbig, von schrill bis konservativ, obwohl ich bezweifle, dass so ein Look sachlich-kompakt aussehen kann, aber mit viel Phantasie gelingt alles, sogar der schräge Durchblick, der durch die Fransen hindurch schielt.

Ich zweifle daran, dass nur ein einziger Modedesigner für den Fransenlook verantwortlich ist, denn diesen Hühnerstyle kann man nur im Rudel entwickeln. Er sieht zum Davonlaufen aus, aber man trägt gerne alles, was Hipp ist. Manche Fransenkleider sind so lang, dass man auf die Fransen tritt, wenn man sich darin bewegt. Und manche Federkleider sind so üppig bestückt, dass man Federn lassen muss, wenn man darin tanzt.

Das Fransenkleid allgemein ist ein Hingucker, denn man kann nicht anders, man muss hinschauen, ob man will oder nicht. Dezent ist so ein Kleid nicht, aber für die nächste Rooftop-Party ist es ideal geeignet, denn über den Dächern der Stadt sollte man bitteschön exzentrisch wirken, wenn man dem Himmel schon so nahe ist. Mir kommt es allerdings vor, als würde man wissentlich den hausinternen Hühnerstall plündern und ihn als Modetrend etablieren. Ob das wohl so gewollt ist? Ich habe nämlich entdeckt, dass es Federkleider aus echten Daunen und Hühnerfedern, Pfauenfedern, Vogelfedern allgemein gibt. Bitte, hier betreibt man Raubbau an der Natur, denn ich könnte schwören, nicht alle Tiere lassen ihre Federn freiwillig zu Kleidern verarbeiten.

Zum schrankinternen Federkleid, welches wie ein Huhn im Kleiderschrank hängt, gesellt sich der Fransenmantel, der wie ein Überkleid getragen wird, vorne offen, damit man das Federkleid gut sehen kann. Wenn das Kleid gackert, ist es echt, wenn es nur jammert, ist es aus Polyester gefertigt und hält ewig. Übrigens hält uns so ein Fransenmantel warm, so wie die Daunenfedern das echte Federvieh warm halten. In diesem Look friert weder der Mensch, noch das Tier, aber man muss meiner Meinung nach schon einen Vogel haben, um so ein Kleid zu tragen, denn immerhin lebt man damit nicht unbedingt vegan.

Man kann das Federkleid auch auf einem Ball tragen, wenn es ausladend und lang genug ist. Am Wiener Opernball wäre es ein absoluter Hingucker, denn man wüsste nicht, ob dies gewollt, oder lediglich ein Unfall ist. Zu den Federn und Fransen gesellen sich modisch gesehen nicht nur die Hühner, auch dezente Modeaccessoires fühlen sich in dieser Modegesellschaft wohl. Zum Fransenmantel in Schwarz können Sie eine goldene Kette tragen, wenn Sie den Hals zur Schau stellen. Aber nehmen Sie bitte einen Schal mit, falls es Ihnen in den Hals hinein schneit, denn im Winter könnte es bitterkalt werden. Da erfriert die Kehle samt Goldkette.

Zum schwarzen Federkleid trägt die elegante Frau eine weisse Perlenkette, denn das Federkleid hat immer einen weiten Ausschnitt, sodass genug Hals vorhanden ist, um eine richtig schwere Perlenkette zu ertragen. Ansonsten trägt man zur Federmode eher dezenten Schmuck, unauffällige Handtaschen, in denen nur das halbe Leben verstaut wird, und kleinere Accessoires, denn die Federn und Franzen sind bereits eine Welt für sich, ein derart greller Hingucker, dass jegliche Accessoires daneben verblassen.

Wie bequem ist ein Maxikleid?

Bitte, sie sind in und doch immer wieder out, die langen Maxikleider. So ein Maxikleid hat Vorteile, das sieht man auf den ersten Blick. Die Frau braucht ihre Beine nicht täglich aalglatt zu rasieren, denn das lange Kleid kaschiert jedes noch so borstige Haar am Schenkel. Und mollige Frauen sehen darin wie edle Frauen aus, trotz Spitzbauch und dicken Oberschenkeln, denn das Maxikleid kaschiert sogar den Bauch. Die langen Maxikleider, die langen Röcke, sie sind wieder in Mode. Oben beherbergen sie das frei liegende Dekollete, und ab dem Oberschenkel abwärts sind sie tief und breit geschlitzt, sodass man doch ziemlich viel Bein erblickt, wenn man genau hinsieht. Die Kleider sind elastisch, mit viel, manchmal sogar zu viel Elastan bestückt, aber selbst die mollige bis dick geprägte Frau passt wie angegossen, quasi wie hineingegossen in so ein Kleid. Lang kann sexy wirken, wenn man es an den richtigen Stellen ausbeult, schlitzt und dekolltiert. Zu diesen langen Kleidern passen Perlenketten, Steinketten, lange Statementketten, die tief ins Dekollete hineinfallen, und ein Schal täte allen Frauen gut, die ihre Schultern bedecken wollen oder aus Anti-Aging Gründen bedecken müssen. Übrigens ist die perfekte Perlenkette ein Anti-Age Faktor für den Hals, denn wer die Perlen betrachtet, übersieht die Falten, die sich altersbedingt an den Hals schmiegen.

Wie bequem ist ein Strickkleid?

Strickkleider machen eine Frau noch femininer, sorgen für üppige Weiblichkeit und einen Hauch an Transparenz. Kurze, luftig locker sitzende, grossmaschige Kleider sind ideal für heisse Tage, da jeder Lufthauch durchblasen kann. Dicke, engmaschig gestrickte Kleider sind ideal für den Winter, vorzugsweise mit langen Ärmeln und einem dezenten Rollkragen. Dazu trägt man eine blickdichte Strumpfhose und Stiefel, einen langen Strickmantel und Accessoires aus feinem Material. Im Sommer trägt man ein Minikleid aus Strick, dazu eine feine Seidenstrumpfhose oder ein dezentes Make-Up für die Beine, damit das Bein gut zur Geltung kommt. Kleider in Netzoptik sehen gut aus, wenn man schlank ist und etwas mehr Haut zeigen will.

Zu einem Strickkleid mit einem tiefen V-Ausschnitt passen lange Ketten und Ohrhänger. Zu einem Kleid mit einem rundem Ausschnitt passen Ohrclips und ein Collier oder eine kurze Halskette. Das Strickkleid sollte Ihre gute Figur betonen, aber trotzdem edel aussehen, denn Strickmode steht für edles und elegantes, hochwertiges Design. Man kann einen dünnen Seidenschal dazu tragen, wenn der Style klassisch geprägt sein soll.

In fast jedem Winter sind die gestrickten Wollkleider voll im Trend. Wenn auch Sie so ein Wollkleid besitzen möchten, legen Sie sich eines in den Trendfarben rot, rosa, weiss oder pink zu, denn die Farbe sorgt für den richtigen Hinblick und den Durchblick. Wenn Sie im weissen Wollkleid im Schnee unterwegs sind, passen Sie bloss auf, dass Sie nicht vom Schneepflug mitgenommen werden, denn weisser Schnee lässt Ihr Kleid schnell verschwinden. Für Männer gibt es notfalls auch Wollkleider, wenn es jemanden gefällt. Lifestyle Accessoires für das Wollkleid sind beispielsweise hohe Stiefel oder bunte Halstücher, lange Ketten und breite Gürtel. Gross in Mode sind kurze Mini Wollkleider, damit Sie im Winter auch sexy aussehen.

Das Strickkleid feiert alle paar Jahre seinen ganz persönlichen Aufschwung, nämlich immer dann, wenn eine Krise überwunden ist oder überstanden scheint, die Wirtschaft wieder floriert und sich die Leute nach verspielten, leichten Strickmustern sehnen. Luftige Maschen symbolisieren eine federleichte Atmosphäre, und Strick dehnt sich, sodass man mit jeder Figur hinein passt. Leichte Strickkleider für den Sommer, warme Wollkleider für den Winter, viel Elastan, feine Stoffe und Fäden, Glitzergarn, das alles macht das neue Strickkleid aus. Die Strickkleider sind auch abendtauglich geworden, sodass man sie sogar auf einer Sommerparty oder einem Ball tragen kann, aber als elitäre Ballrobe taugen die wenigsten der Kleider. Ich habe mich im Home-Office breit und fett gefressen, was mir gar nicht auffiel. Erst als ich nicht mehr in meine Hosenanzüge und Kostüme hinein passte, bemerkte ich den voluminös ausgedehnten Körperumfang, und seither kaufe ich Strick in allen Facetten, denn die Klamotten wachsen so schön mit mir mit. Zopfmuster sehen aber doch ein wenig gewöhnungsbedürftig aus, wenn sie sich zu stark dehnen, dann sieht man dennoch, wie dick man geworden ist. Allerdings sollte man Strickkleider nicht zu gross kaufen, denn in einer zu gross ausgefallenen Konfektionsgrösse sehen die Klamotten wie Mehlsäcke aus. Und wenn man zu stark abnimmt, kann das gedehnteste Kleid wie ein Sack Reis aussehen, denn wenn die Figur schrumpft, sollte man lieber kleinere Konfektionsgrössen wählen, auch wenn es sich bei Strickware um anpassungsfähige Stoffe handelt.

Wie sexy ist ein Dirndlkleid?

Wie muss es sein, das perfekte Dirndlkleid? Es spielt keine Rolle, ob man ein kurzes, ein knielanges oder ein wadenlanges Dirndl trägt. Manche bevorzugen auch die lange Tracht. Das Dirndlkleid muss jedoch perfekt an den jeweiligen Körper, an die Figur angepasst sein. Es darf weder zu gross, noch zu klein sein, deshalb findet man auch so schwer ein toll sitzendes Dirndl im Discounter oder von der Stange im Laden. Man sollte sich ein bis zwei Dirndlkleider gönnen, welche auf den Körper geschneidert sind, hochwertig in der Verarbeitung, nachhaltig und trendig zugleich.

Auch sollte man das Dirndl gut waschen können, denn man schwitzt ziemlich viel auf den diversen Veranstaltungen, Kirchtagen und Volksfesten. Manche Frauen ziehen das Dirndl auch als Berufsoutfit und im Alltag an, und genau hier braucht man Qualität, wenn man sich schon in so ein aufwendiges Kleid stecken muss. Früher galt ein Dirndl als Arbeitskleidung am Hof, heute bekommt man das Outfit als Trendware. Es soll nicht billig aussehen, und trotzdem bekommt man es bereits ab 50 oder 100 Euro.

Wichtig ist, dass es die Oberweite umschmeichelt. Ein nicht so hübsches Dekollete kann ruhig einen Stehkragen haben oder etwas hochgeschlossen sein. Ein richtig vorzeigbares Dekollete ohne Hautunreinheiten und Falten kann in eine tief ausgeschnittene Oberweite gesteckt werden, damit es ein Hingucker ist. Der Dauerrenner sind einfarbige Dirndlkleider, aber hochwertiger wirken sie mit Applikationen, Trachtenmuster, Blumenmuster und Aufdruckmustern, tollen Stickereien und traditionellen Stickmustern. Hochwertig sieht auch ein Dirndl mit Spitze aus. Pink, gelb, rot und rosa sind wahre Hingucker, ein schwarzes Dirndl mit weisser Bluse ist der Klassiker und wirkt elegant. Die meisten Stoffe knittern stark. Wer ein knitterarmes Dirndl haben will, kauft am besten Seide, Satin oder bügelfreie Stoffe.

Wichtig ist auch die passende Dirndlbluse. Am besten, man kauft sich zwei bis drei Blusen zum Dirndl, weil man schwitzt in der Bluse stark und muss sie bestimmt öfters waschen als das Kleid. Man braucht ja auch Blusen zum Wechseln, besonders dann, wenn man das Dirndl als Alltagskleidung trägt. Die Bluse sollte aus einem hochwertigen, weichen Material sein, da sie direkt am Körper anliegt und nicht kratzen und kneifen sollte. Und die Bluse muss gut waschbar sein, sollte nach der Wäsche nicht schwächeln. Wer eher mit Winkearmen zu kämpfen hat, der darf ruhig eine Bluse mit Arm anziehen, denn darunter verschwinden die Oberarme. Eine Bluse mit Puffärmeln sollten nur grosse Frauen tragen, denn bei kleinen und molligen Frauen wirken die Puffärmel wie Flugzeugpropeller. Man hebt direkt damit ab.

Wer eine kleine Brust hat, sollte eine hochgeschlossene Bluse anziehen, denn die kaschiert die nicht vorhandene Oberweite. Wer eine grosse Brust hat, muss sein Dekollete zeigen und unterstreichen, denn viel Holz vor der Hütte braucht Aufmerksamkeit. Bei grossen Brüsten darf man niemals die hochgeschlossene Bluse tragen, weil sonst das Dekollete unförmig und eingequetscht aussieht. Wer dicke Oberarme hat, sollte eine Dirndl-Bluse wählen, die weit ist, und keine, die eng anliegt, sonst werden die Oberarme gequetscht und eingeschnitten. Hier sind lange oder halblange Blusen ideal. Wer dezent gekleidet sein will, zieht eine Langarmbluse an, wobei hier dann das Gesicht im Mittelpunkt steht und auch dementsprechend gut geschminkt sein muss. Wer viel Haut zeigen will, zieht eine transparente Bluse und ein fast transparentes Dirndl an, denn damit zeigt man seine gute Figur. Die klassische Dirndl-Bluse ist übrigens weiss, mit Stickereien versehen, zeigt viel Dekollete und ist nicht unbedingt transparent. Hierfür sollte man weder zu dick, noch zu dünn sein, dann passt sie hervorragend.

Die richtige Länge des Kleides ist wichtig, und dementsprechend muss auch die Schürze dazu passen. Natürlich sieht man in einem sehr knapp gehaltenen, kurzen Dirndl richtig sexy aus, aber man wirkt schnell billig. Ein knielanges Kleid mit üppiger Oberweite wirkt auch sexy, aber nicht billig. Übrigens wirken zu lange Kleider konservativ, alt und nicht sehr feminin. Die Brust kann man sich aufpeppen, mit Push-Up BHs, mit Silikonkissen, welche man wieder aus dem BH entfernen kann, mit Brustmassagen, und die ganz harten Frauen lassen sich die Party-Brüste kurzfristig aufspritzen, was jedoch mit erheblichen Risiken verbunden ist, denn dies kann zu Unverträglichkeiten, Komplikationen und Allergien führen. Das Dekollete wirkt besonders gut mit einem herzförmigen Ausschnitt, denn er betont die Brüste umfangreich.

Wie sieht das perfekte Brautkleid aus?

Ein Brautkleid sollte das schönste Kleid im Leben sein, und aus diesem Grund suchen sich viele Bräute ein Designerkleid aus, vielleicht sogar ein Modell, welches bereits Königinnen und Kaiserinnen trugen. Designerkleider müssen nicht überteuert sein, wenn sie in Serie gehen, denn dann sind sie keine Einzelstücke mehr, die Seltenheitswert erlangen. Man kann sich sein Hochzeitskleid jedoch auch selber schneidern oder schneidern lassen, wenn man kreativ genug ist und es besonders extravagant liebt.

Wer sich sein Kleid auf den Leib schneidern lässt, kann vorab essen, was er will, das Kleid passt. Es gibt jedoch auch Bräute, die müssen sich in eine Konfektionsgrösse erst hineinhungern und fasten in den Wochen vor der Hochzeit. Ausserdem sollte das Kleid auch zur geladenen Hochzeitsgesellschaft passen. Eine Bauernhochzeit erfordert den Landhausstil, eine Glämmerhochzeit braucht Strass und Steinchen, und wer im kurzen pinken Kleid, welches sich wie eine Katze an den Körper schmiegt, heiratet, darf sich nicht wundern, wenn die Schwiegermutter umfällt. Wer über den Wolken im Flieger heiratet, könnte ein rosa oder himmelblaues Kleid tragen, damit schwebt man auf der rosaroten Wolke. Und wer unter Wasser heiratet, trägt am besten ein Kleid in türkis, mit Flosse und Schnorchel. Ein Kleid ganz aus Goldblättchen eignet sich für eine Hochzeit auf einer Burg oder im Schloss, und ein schwarzes Kleid eignet sich für eine Gothic-Hochzeit am Friedhof. Makaber sind Hochzeitskleider, in welche Fleisch eingenäht ist, da heiratet man den Metzger symbolisch gleich mit.

Die meisten Frauen heiraten ganz in weiss, in einem langen, weit ausgestellten, oben eng anliegenden Brautkleid, traditionell und kulturell im Trend. Man benötigt dazu etwas Altes, etwas Neues, und etwas Blaues, vielleicht ein blaues Strumpfband. Einige Frauen leihen sich ihr Kleid aus. Das spart Zeit und Geld, denn man muss es nicht konservieren, im Schrank verstauen und hoffen, eine eventuell noch nicht geborene Tochter trägt es eines Tages tapfer weiter. Man kann sein Brautkleid nachher auch einfärben, kürzen und verändern, damit man es als Cocktailkleid tragen darf. Am besten, man lässt sich im gut sortierten Brautmodenladen beraten.

Das extravagante Kleid für gewagte Leute muss passen, vorne eng und kurz, hinten lang mit einer unwiederstehlichen Schleppe, schlicht und doch elegant, eitel und arrogant, aussergewöhnlich im Schnitt, einfach ein Kunstwerk des guten bis schlechten Geschmacks, denn die Geschmacksnerven kann man auch bis zum Anschlag reizen. Solche Kleider erregen Aufmerksamkeit. Auch ein naturbewusstes Blumenkleid aus Moos, Grashalmen und Schilf lenkt viel Aufmerksamkeit auf sich.

Achtung, passen Sie auf, dass Sie beim Kauf Ihres Brautkleides nicht abgezockt werden. Ein Designer bot billige, asiatische Hochzeitskleider von der Stange, aus einem Albtraum von Nylon und Polyester für teures Geld an. Die bräute glaubten, sie bekämen einen Traum aus Seide und echtem Satin. Der Designer arbeitet heute wahrscheinlich noch, da das Kreieren von Brautmoden kein geschützter Beruf ist. Und so muss man aufpassen, dass man keine falschen Labels angedreht bekommt, wenn man sein Kleid von einem unbekannten Designer schneidern lässt.

Man kann sein Kleid nach der Hochzeit recyclen, wenn man nachhaltig lebt. Schneiden Sie das Kleid ab, machen Sie einen Zweiteiler daraus, nähen sie aus dem unteren Teil eine Hose, färben Sie Ihr Kleid ein, reduzieren Sie die Rüschen und Maschen aufs Wesentliche, oder Sie nähen etwas ganz anderes aus dem Kleid. Recycling ist jedoch nicht für jede Braut das Richtige, denn viele Frauen heulen, wenn ihr Kleid zerstört wird.

Man sollte übrigens auch haargenau in sein Brautkleid hineinpassen. Hierzu existieren besonders in den USA sogenannte Bräutecamps, in welchem die werdende Braut getrimmt wird. Man speckt ab, macht Sport, nimmt an gewaltigen Gewichtsmärschen teil, stemmt Gewichte, bekommt nur wenige Kalorien am Tag, darf nichts Süsses und nichts Fettiges futtern, und wenn die Figur passt, darf man das Camp wieder verlassen. Zwischendurch treten die Frauen zum gemeinsamen Bodycheck auf der Waage an, das kurbelt den Ehrgeiz an. Wenn die Braut zu dünn wird, kann es sein, dass sie der Bräutigam nicht mehr erkennt und sich ganz neu in sie verliebt.

Der Vorteil an so einem Bräutecamp ist, es finden sich mollige bis dicke heiratswillige Frauen zusammen, die alle das selbe Ziel verfolgen, Heiraten in Dünn, Heiraten in Konfektionsgrösse Size 0. Das schweisst zusammen, das animiert eine Frau, denn in der Gruppe ist man stark. Ausserdem kann man sich an anderen Bräuten messen und so seinem inneren Schweinehund zeigen, dass man schlanker als die Konkurrenz werden kann, wenn man sich anstrengt. Der Nachteil ist, dass man sich selbst unter Druck setzt, das Hochzeitskleid viel zu eng kauft, und dann leidet die Seele, falls man doch nicht hineinpasst. Wenn man auf den Hochzeitsfotos eine Presswurst sieht, trägt die Braut bestimmt das falsche Kleid.

Wie sieht das perfekte Ballkleid aus?

Ein gutes Ballkleid darf ruhig günstig sein, aber es darf nicht billig aussehen. Plastiksteinchen sind tabu, Glassteinchen passen schon eher, aber am besten sehen echte Brillanten am Kleid aus. Plastik, Polyester, Polyamid und Kunstfasern sieht man oftmals bereits 10 Meter gegen den Wind. Seide hingegen wirkt edel, ist leicht und verleiht den Augen einen edlen Anblick.

Frauen mit Kurven, auch mit ungünstig in der Kurve liegenden Kurven, benötigen vorteilhafte Ballkleider. Wenn Sie liebe Besucherin ein gut ausgepolstertes Dekollete besitzen, darf das Kleid oben ruhig eng anliegen, aber der Busen darf niemals gequetscht werden. Wenn Sie am Bauch und an den Hüften mehr Speck als erlaubt besitzen, sollte das Kleid eine eher fliessende, weiche Taille haben, denn sonst presst man sich in eine Art Zweithaut, die platzen könnte. Am schlimmsten sind Puffärmel und Schulterpölster, die sich im Ärmel des Kleides breit machen und dort wie Propeller sitzen und warten, bis sie abheben. Man sieht breit und ausladend in Puffärmeln und Schulterpölstern aus, wie ein Schmetterling auf einem Gänseblümchen. Ballkleider sollten zierlich aussehen, denn es befinden sich Prinzessinnen darin, selbst wenn es nur normal sterbliche Frauen sind, für welche sich die Presse nicht interessiert, auch wenn sie nackt laufen würden.

Manche Designer gehören öffentlich verboten, wenn sie sich in gepanzerte Schiffe hinein wagen und genau solche Ballkleider entwerfen, die aussehen wie ein Kampfschiff, wie ein Schnürpaket mit Schleife dran. So sieht auch ein Ballkleid, welches mit einer riesengrossen Schleife am Hinterteil ausgestattet ist zum Wegschauen aus. Da weiss man gleich, wo der Po der Frau sitzt, die so ein Kleid trägt.

Ältere Frauen können zu ihrem Ballkleid eine Stola tragen, wenn der Hals Sorgenfalten und Stressfältchen bildet. Eine schicke Stola rundet reifere Hälse ab, wirkt wie ein Antifaltenmittel, und niemand kommt auf die Idee, einem in den Hals hinein zu stieren.

Das perfekte Abendkleid zeigt Bein

Ein Abendkleid sollte möglichst lang sein, bodenlang ist ideal, aber dafür muss es hoch geschlitzt sein, eng am Körper liegen und das Bein zur Geltung bringen. Kurze Cocktailkleider liegen immer wieder im Trend, und hier zeigt man beide Beine her, aber diese sollten möglichst glatt rasiert sein, denn mit Affenbeinen punktet man auf der Abendgala nicht. Wer Makel an seinen Beinen hat, sollte eine Seidenstrumpfhose, in der Farbe des Hauttons oder in schwarz tragen, das macht die Beine seidig glatt und schlank. Falls man die nötige Kreativität und den Mut aufbringt, farbige Seidenstrümpfe zu wählen, sollten diese zum Schuh und zum Kleid passen, sonst sieht man aus wie ein Kanarienvogel. Die Schuhe, vorwiegend High Heels oder zumindest Pumps, sollten immer in schwarz, weiss, oder in der Farbe des Kleides gewählt werden. Rosarote Schuhe sehen übrigens aus wie zwei Schweinchen, die im Gleichschritt laufen.

Wieviel Farbe darf ein Ballkleid haben?

Die meisten Frauen entscheiden sich für ein schlichtes schwarzes Ballkleid. Bloss nicht auffallen, immer schön im Sog der anonymen Ballgesellschaft tanzen, damit niemand lästern kann. Bitte, mit dieser Einstellung schafft man es nie auf die Titelseite der Tageszeitung. Manche Frauen wagen sich noch in ein cremefarbenes, dunkelblaues oder dezent dunkelrotes Kleid, wobei das Rot eher in eine Art Kaminfarbe fliesst, damit man nicht grossartig auffällt. Voila, und schon haben wir einen Einheitslook am nächsten Opernball, schwarz mit einigen dunklen Flecken drin.

Blumenkleider erfreuen sich übrigens seit neuesten Erkenntnissen der Modewelt an der Ballmode. Bitte, man könnte bei falscher Anwendung eines geblümten, frisch gemusterten Ballkleides zwar als Gärtnerei, als Schürzenträger oder als frisch bepflanzte Wiese durchgehen, aber mit etwas mehr Mut steht man doch über diesen Dingen. Die Trends kommen übrigens immer wieder, sodass Blumenballkleider alle fünf bis zehn Jahre in Mode sind.

Wenn Sie endlich einmal so richtig auffallen möchten, ziehen Sie sich ein etwas auffälligeres und kräftigeres Kleid an. Es darf ruhig rot oder gelb sein, obwohl, über schlechten Geschmack lässt es sich lange diskutieren. Mit einem ausgefallenen Ballkleid schaffen Sie es vielleicht, dass die Presse auf Sie aufmerksam wird, und Sie sich in der Zeitung wiederfinden, aber das schaffen Sie auch ohne Kleid, nackt am Tanzboden.

 


Elisabeth Putz

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