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Wie stylt man sich perfekt?

Wie stylt man sich richtig? Die Seele muss sich im Outfit, welches den Körper umgarnt, wohlfühlen, denn wer sich in seinen Klamotten wohlfühlt, der sieht gut aus, weil er den Style verkörpert, der zu ihm passt. Die Seele besitzt sozusagen einen eigenen Kleiderschrank, der ihre Bedürfnisse wiederspiegelt. Ohne den Rundum-Style fehlt etwas. Nur im puren Outfit alleine fühlt man sich irgendwie entblösst. Besonders der Hals, die Ohren, die Hände und der Schopf fühlen sich nackt, wenn sie vernachlässigt werden. So sind Ohrringe, eine passende Kette, manchmal auch eine Statementkette, die passende Frisur, ein dezentes Tages-Make-Up, smokey eyes und kräftige Lippen fürs Abend-Make-Up, ein Armband und ein Ring direkte Must-Haves, damit man sich angezogen fühlt.

Wichtig ist, dass man sich dem Anlass entsprechend, und seiner Persönlichkeit naturgetreu stylt, dann fühlt man sich weder underdressed noch overdressed. Ein Kleid, ein Hosenanzug oder ein Kostüm alleine wirkt nackt, wenn man nicht die passenden Accessoires dazu trägt. Tasche, Schmuck, die richtigen Schuhe, das sind die nötigsten Basics, wobei auch oft ein schickes Halstuch, ein toller Gürtel, oder ein extravaganter Hut zum Highlight wird, falls man mutig ist und sich traut, diese Accessoires zu tragen, denn ein breiter Glitzergürtel verlangt auch Mut, wenn er leuchtend und glänzend 10 Meter gegen den Wind schreit.

Manche Damen tragen einen Fächer, kokettieren damit, fächeln sich gegenseitig Luft zu, fächeln den Mann ihrer Begierde an, was sich jedoch nicht unbedingt schick anfühlt, oder sie halten ihren Fächer so, dass er Signale aussendet. Andere Damen tragen bei jeder sich bietenden Gelegenheit einen kleinen Sonnenschirm mit sich herum, bewegen sich sozusagen in den Schlapfen des Mittelalters, lieben alles Konservative und tragen mit ihrem Schirm die Schüchternheit zur Schau, denn sie müssen nicht auffallen, der Schirm fällt auf. Und die freche Frau trägt Mini und Sonnenbrille, wobei der Mini eng, kurz und knackig am Po liegt, und die Sonnenbrille in Übergrösse, dick aufgetragen im Gesicht sitzt. Alles ist möglich, man muss nur wissen, wie man sich in Szene setzt.

Was bedeutet Styling?

Styling ist Dekoration, Verschönerung und Aufhübschung. Es ist die Formgebung, das Design, die Gestaltung, der Style von Personen, Körpern, Räumen und Wohnungen, Gegenständen, das Design der Natur, die Gestaltung von Dingen und Sachlichkeiten, Klamotten und Accessoires, sowie die Kombination aus sämtlichen Designs, welche sich anbieten.

Styling bedeutet, dem Körper so viel Aufmerksamkeit zu schenken, dass er zufrieden mit dem Ergebnis ist. Modefarben, der Stil, das Design, der gegebene Anlass, die Farbkombinationen, der Schmuck, die Accessoires, besonders Schuhe und Tasche spielen eine grosse Rolle, denn sie müssen gut zusammenpassen. Der Look sollte ein einheitliches, ineinander fliessendes Bild ergeben.

Styling ist Persönlichkeitstraining auf kosmetischer Ebene. Man formt durch die Design-Elemente seinen Körper, seine Optik und damit auch seine Persönlichkeit. Sogar das graue Mauerblümchen, das am Mauerwerk entlang gleitet, wird hübscher durch einen guten Look. Noble Blässe ist zwar manchmal angesagt, und ein biederer Look kann von Vorteil sein, aber ungesund blass darf man darin nicht aussehen. Mut zur Farbe hat noch niemanden umgebracht, höchstens die Nacht, wenn sie dem Tageslicht mit seiner Farbenpracht weichen muss. Zu viel Farbe lässt uns allerdings aussehen wie ein Kanarienvogel auf der Flucht.

Das gelungene Styling kann einen Menschen schlanker und grösser wirken lassen, wenn man allerdings falsche Accessoires wählt, wirkt man schnell klein und dick. Die Optik, die vor unseren Augen entsteht kann eine richtige Mogelpackung sein, aber die Person wirkt dadurch schöner, wenn man sich vorteilhaft präsentiert. Grosse Accessoires wirken gut bei grossen Leuten, besonders die langen Statementketten. Zierliche Accessoires können nur von zierlichen Menschen getragen werden, da sie bei grossen und molligen Leuten optisch fast untergehen.

Es gibt Accessoires, die uns gross und schlank aussehen lassen, und es gibt ungünstige Modeaccessoires, die uns dick und klein machen. Es gibt Schuhe, die sowohl bequem als auch schick sind, und es gibt Schühchen, die zwar ein reiner Hingucker sind, dem Fuss aber nichts Gutes tun. Der Style sollte nicht nur zum Outfit und zum Event passen, er muss auch zu unserer Persönlichkeit passen. Das Mauerblümchen wird in der nächsten Wandritze verschwinden, wenn es ein rotes, eng anliegendes Kleid mit einer Statementkette tragen müsste. Und die Diva würde sich lauthals äussern, wenn sie ein graues Ballonkleid tragen müsste, in welches sie doppelt hineinpasst.

 

Die passenden Modeaccessoires stylen uns perfekt

Modeaccessoires sind allgemein gesehen stylische Elemente, welche das Outfit aufrunden und uns schöner machen. Accessoires sind sachlich gesehen unnötige Beiwerke, Beilagen oder Nebensächlichkeiten, die man nicht unbedingt braucht. Sowohl in der Mode, in der Kunst und in der Literatur, als auch im Wohnbereich existieren diese Nebensächlichkeiten, die jedoch im Auge des Betrachters für Harmonie sorgen.

Sie verleihen uns eine gewisse Ausstrahlung, geben uns eine individuelle Persönlichkeit, sorgen für ein gutes Image und machen uns selbstbewusst. Ein Outfit sieht individueller aus, wenn man dazu einen Hut, eine Sonnenbrille, ein schönes Schmuckstück oder einen netten Schal trägt. Ganz ohne Accessoires wirkt man zwar authentisch, natürlich und menschlich, aber man wirkt nicht unbedingt lebendig und kreativ genug.

Modische Accessoires setzen Akzente und lassen uns kreativ gesehen nicht nackt aussehen. Sie formen aber auch unsere Figur. Lange Ketten beispielsweise machen den Körper grösser, sie signalisieren eine Art optische Länge. Kleine Menschen sollten keine Accessoires in Übergrösse tragen, denn das sieht aus, als ob ein Panzer in einer kleinen Garage parkt. Grosse Frauen sollten aber bitte auch keine winzigen Accessoires tragen, denn das wirkt so, als ob ein Frosch einsam und verloren in einem grossen Teich von einer Fliege träumt.

Die falschen Accessoires können uns verunstalten, die richtigen machen uns schöner, schlanker und optisch grösser. High Heels beispielsweise formen das Bein der Frau so elegant, dass sie als Diva durchgeht. Flache Schuhe hingegen sollten nur in der Freizeit oder im Job getragen werden, da sie uns kleiner erscheinen lassen und das Bein optisch kürzen. Der grosse Shopper macht uns dick, die kleine Clutchbag macht uns schlank. Es kommt aber auch darauf an, ob die Accessoires gesund sind. Wer allergisch auf Piercings und Tattoos reagiert, sollte sich damit nicht verschönern, obwohl sie dem Körper einen kreativen Touch verleihen. Und wer allergisch auf Nickel reagiert, sollte sich keinen Silberschmuck ans Bein binden, obwohl Silberelemente ein Outfit aufpeppen. Bei hohen Absätzen leidet das Bein, und bei Taschen in Übergrösse leidet die Schulter.

Eine grosse Statementkette wirkt schnell überladen, es sei denn, man zieht ein dezentes Kleidungsstück dazu an. Eine sogenannte Hundekette, ein trendiges Hundehalsband wirkt nur gut, wenn das restliche Outfit grell und schreiend ist, ansonsten muss man so etwas wirklich nicht tragen. Mehrere Ohrringe im Ohr wirken nur gut, wenn man grosse Ohren und viel Platz dafür hat. Kleine Ohren sind damit schnell zugepflastert. Jeder Mensch muss wissen, worin er sich pudelwohl fühlt und was ihn bis auf die Knochen reizt.

Wer sich teuer stylt, muss nicht auch unbedingt edel aussehen, denn auch die teuersten Accessoires können billig aussehen, wenn man daneben greift. Markenmode muss nicht immer schön sein, nur der Preis hat hier oftmals einen hohen Stellenwert.

Die Accessoires müssen zum Outfit, zum Make-Up, zu den Schuhen und zur Persönlichkeit passen, farblich wie stilistisch. Übrigens lassen sich grelle und farbige Accessoires gut zu schwarzer Kleidung tragen, da sie Freude ins Trauerspiel bringen. Goldene Accessoires passen zu warmen Farben, Silber passt zu kühlen Farben, und bunt wirkt meistens so übertrieben, dass nur der Papagei seine Freude damit hat.

Zu bunt wirkt zu billig. Zwei Farben miteinander kombiniert, die auch zusammenpassen, die wirken edel und teuer. Sie müssen sich ja nicht gerade Ihre roten Schuhe anziehen, wenn Sie eine grüne Jeans tragen und eine blaue Tasche. Aber die roten Schuhe passen zu einem schwarzen Hosenanzug und einem roten Schal oder Halstuch. Es ist wichtig, dass die Accessoires aus der selben Farbfamilie stammen, entweder warme oder kalte Farben, aber warm und kalt harmoniert nicht miteinander. Gold und gelb passen zusammen, blau und violett, orange und braun, schwarz und weiss, silber und grau, rosa und pink. Damit sieht man aus wie aus dem Ei gepellt.

Das eigene Foto auf dem Accessoire

Selfies boomen, das eigene Foto liegt voll im Trend. Und so hat sich eine weitere Marktlücke ganz von selbst gestopft, das Selfie am eigenen Accessoire. Da trägt man dann Schuhe mit dem eigenen Fotodrauf, einen Schal mit dem eigenen Kopf als Muster, oder eine Handtasche mit dem Hochzeitsfoto auf der Aussenseite. Der Fotodruck kostet zwischen 30 und 50 Euro, aber die Obergrenze ist grenzenlos, denn je edler das Werk ist, desto teurer wird es. Andererseits kostet das Foto auf einem Kopfkissen nur 15 bis 20 Euro, was einige Leute dazu bewegt, ihre Feinde aufs Kissen drucken zu lassen und darauf zu ruhen, damit die ungeliebten Leute zerdrückt werden.

Wenn Sie im Trend liegen möchten, lassen Sie sich Ihr Foto überall drauf pressen, wo es Ihnen und Ihrem Ego gut tut, aber scheuen Sie sich nicht, auch einmal ein uncooles Teil ohne Aufdruck in Ihr Leben zu integrieren, denn das eigene Gesicht kann wie ein krasses Spiegelbild wirken. Sie müssen es sehen, selbst wenn Sie wütend auf sich selber sind. Wer sämtliche seiner Accessoires und Klamotten mit sich selbst bestückt, trägt sich selber ständig mit sich herum. Das kann auf Dauer anstrengend sein.

Bubble Hems - Der aufgeblasene Style

Seit gefühlt ewigen Zeiten begleitet uns der Look der Bubble Hems. Es sind Kleider, Hosen, Blusen, Röcke, Hemden, T-Shirts und Pullover, ja sogar Mäntel und vereinzelt auch Unterwäsche, welche mit einem aufgeblasenen Look erscheinen, da der Saum enger ist als das Kleidungsstück selbst. Die Bubble Hems machen den Look zum Drama, zur Tragödie, zum elitären Hingucker, denn man muss hinschauen, ob man will oder nicht. Und was am Laufsteg der Modeshows gut aussieht, will man auch auf der Strasse tragen, selbst wenn man damit zum Mittelpunkt des fliessenden Stadtverkehrs wird. Da stösst man dann an seine Grenzen, wenn man inmitten des Stossverkehrs dafür sorgt, dass die Autos aneinander stossen, quasi zusammenstossen, weil die Lenker im Auto abgelenkt und vollkommen geplättet vom überragenden Look sind.

Man sieht in diesen Bubble Hems Outfits aus wie ein aufgeblasener Luftballon, wie ein Pfau, der stolz durch die Lande spaziert und Eindruck schinden will. Bitte, der Look ist für jede Figur geeignet, eine figurtechnische, eierlegende Wollmilchsau, denn jeder kann so einen Ballon tragen. Wer nicht zu aufgeblasen daherkommen will, der kauft sich Bubble Hems, die dezent geschnitten sind, und wer auffallen will, kauft sich einen Luftballon mit engst anliegendem Saum und üppigem Stoffanteil dazwischen. Kurze Minikleider mit engem Saum umschmeicheln die Figur, weite Hemdkleider mit engem Saum kaschieren die Figurprobleme, und ein enger Saum an den Ärmeln verleiht uns Flügel, weil wir darin aussehen wie Propeller, die jederzeit vom Boden abheben.

Lange Maxikleider mit engem Saum am Ärmel sollten eine gute Taille aufweisen, vielleicht mit einem Gürtel, damit man die Frau im Sack noch erkennt. Naja, mein Look ist es nicht, aber ich liebe es, wenn sich die etwas molligere Dame im Bubble Hems Outfit wohlfühlt, denn auch ich habe ein paar Kilo zu viel und zeige sie tapfer meiner Umwelt, die es noch tapferer erträgt, wenn ich im hautengen Minikleid dahinstrample und meine Hüften zusammen mit meinen Brüsten unverschämt im Takt schwingen. Das ist nur ein Anblick für Hartgesottene, aber mir macht das nichts aus, ich bin blind wie ein Maulwurf, ich muss es nicht sehen. Und so muss ich mir auch die trendigen Bubble Hems nicht anschauen, zumindest nicht genau. Bubble Hems kombiniert man übrigens am besten mit knöchelhohen Schuhen, und wenn man auffallen will, trägt man High Heels dazu. Schnell könnte man jedoch darin kostümiert aussehen, was für den Fasching nicht schlecht ist, für die Fastenzeit aber fatal wirkt. Ich besitze ein Bubble Hems Kleid, welches mir ausgezeichnet passt, da meine dicken Oberschenkel darin verschwinden wie Würste in der Wursthülle, und das ist das einzige Kleid, welches ich in diesem elitären Look gerne trage. Wer Bubble Hems Hosen trägt, sollte eher gross gebaut sein, denn kleine Leute sehen darin bald aus wie ein Clown, wie zwei Luftballons, die nebeneinander her spazieren.

Schulterpolster und Puffärmel

Schulterpolster für breite SchulternSie sind immer wieder in Mode, die Schulterpolster und Puffärmel. So ein Schulterpolster ist wie ein Ruhekissen. Man sagt, an einer breiten Schulter kann man sich in ruhiger Atmosphäre ausheulen, man kann sich dran anlehnen und ein stabiles Leben führen. Der breitschultrige Mann bringt das Geld nach Hause und löst alle Heimwerkerprobleme. Die breitschultrige Frau ist emanzipiert, bringt ebenfalls das Geld nach Hause und ist ihr eigener Heimwerker.

In richtig üppig geformten Schulterpolstern sieht eine kleine, zierlich umrandete Frau aus wie ein Hubschrauber, ein Propeller, der zum Landen ansetzt. Der Designer, der diesen Trend ins Leben gerufen hat, gehört öffentlich verboten. Muss denn eine Frau breite Schultern zum Ausheulen besitzen? Wird der aktuelle Mann von heute verweichlicht? Die Modedesigner bevorzugen ja teilweise androgyne Models, da sind Schulterpolster ein absolutes Muss.

Puffärmel waren in der Antike sehr gelobt und gefeiert worden, sie waren beliebt bei Kleidern, damit die Frau ihre dünnen Arme nicht in der Öffentlichkeit zeigen musste. Man hüllte sich damals ohnehin lieber ein, als dass man in die Verlegenheit kam, Haut zu zeigen. Heute zeigt man gerne Haut, aber die Modesünden der Vergangenheit wiederholen sich ständig,nur besitzen sie jetzt keine Vorteile mehr. Puffärmel sind heute teilweise überflüssig, sehen aus wie Fledermäuse und machen eine kleine Frau zum Baumstamm mit undefinierbarer Krone auf den Schultern. Die grosse, schlanke Frau wirkt darin aber doch recht ansehnlich.

Zum eleganten Stil der Landhausmode gehören Puffärmel dazu, denn die Frau im Dirndlkleid wirkt wie ein sauberes Dirndl, sobald sie beim Dorffest über den Tanzboden rutscht. Auch in einem breiten Reifenkleid kommen Puffärmel gut zur Geltung, denn optisch gesehen sieht ein schmal geschnittener Arm zum breiten Reifen aus, wie ein Zwerg im Wald. Da sieht man vor lauter Bäumen die Stämme nicht mehr, da verpufft alles. Einen weiteren Vorteil sieht man bei grossen Frauen, die schmal aussehen. Sie wirken in Puffärmeln weiblicher und besitzen plötzlich optische Rundungen, die vorteilhaft für eine Frau sind.

 


Elisabeth Putz

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