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Welche Jacke passt zu Ihnen?

JackeWelche Jacke tragen Sie gerne? Viele Menschen besitzen ja eine Lieblingsjacke. Wenn die im Laufe der Jahre zu altern beginnt, bekommt sie zwar Falten, aber an eine Antiaging Kur denkt niemand. Die Jacke wird höchstens erneut gewaschen und wieder getragen. Abgetragene Jacken sind meistens Lieblingsstücke, von denen man sich nur schwer bis gar nicht trennen kann.

Mein Lebenspartner besitzt so ein edel in die Jahre gekommenes Modell, seine verschnuffelte Wendejacke. Ich glaube, mittlerweile hat sie sich in der hintersten Schrankecke ihr Rentendomizil eingerichtet, aber sie lebt noch. An der Wendejacke gibt es einen Punkt, den ich liebe. Man kann sie von beiden Seiten tragen, und so sieht sie nicht ganz so abgetragen aus, wenn sich mein Partner in dieser Jacke mit mir aus dem Haus traut.

Ich bin nämlich ein Mensch, der auf die Optik achtet. Bitte, ich bin ja nicht viel besser. Ich besitze einen roten Blazer, der feiert jetzt sein 15 jähriges Jubiläum im Schrank. Er ist zwar nur aus Kunstleder und riecht nach meinen sich ständig im Wechsel befindenden Parfums und nicht nach Leder, aber ich habe ihn gern, habe ihn domestiziert und trage ihn immer noch brav. Meine Mutter sagt immer: Kind, trag die Klamotten schön brav auf, die Kinder in Afrika wären froh darüber. Mein Blazer ist an den Handgelenken bereits zerschlissen, aber das nehme ich in Kauf, wenn ich jemandem die Hand schüttle. Ob die Kinder in Afrika etwa mit so einem zerschlissenen Teil Freude hätten? Gibt es denn in Afrika Kinder, die bereits weit über 30 Jahre alt sind? Ich glaube, ich behalte meinen Lieblingsblazer lieber für mich selber und trage ihn bis zu meiner Rente auf.

Welcher Jackentyp sind Sie eigentlich? Ich bin in dieser Hinsicht eine gespaltene Persönlichkeit. Wenn ich morgens mit mir alleine im Büro sitze, trage ich meistens noch meinen Morgenmantel, denn die Texte für die Website müssen bis Mittag fertig sein. Gut, mein Morgenmantel ist eine etwas längere Jacke, direkt gesagt reicht er bis zum Boden, aber er ist zweckbedingt gemütlich. Nach dem Duschen trage ich mit mir alleine im Büro meine flauschige, nicht gesellschaftsfähige Wolljacke. Ich habe sie mir gleich in allen Farben gekauft und nenne sie liebevoll Wälzer. Wenn der Briefträger kommt, ziehe ich mich um und trage eines meiner schicken Sakkos, weil ich mich für den Wälzer schäme. Und wenn ich dann aus dem Haus gehe, werfe ich mich in Schale und trage Kostüm oder Hosenanzug, damit keiner weiss, wie ich zu Hause im Büro herumlaufe. Und meine Jackengewohnheiten würde ich auch niemandem erzählen, gell lieber Besucher.

Wie warm ist die Daunenjacke?

Wenn ich so durch die Läden spaziere, begegne ich bereits im September diesen dicken, weich wattierten, seidig schimmernden Daunenjacken. Neulich sah ich sie sogar in meiner Lieblingsfiliale bei Zara. Bitte, für mich als zu klein geratene Frau mit Elefantenbeinen und zu üppiger Oberweite sind diese Jacken nicht geeignet, denn man soll ja auch den Reissverschluss zubekommen, ohne in der Jacke zu ersticken.

Wenn ich nicht so bummelig und unförmig in so einer Daunenjacke aussehen würde, wäre mir im Winter wärmer. Wie warm hält eigentlich die Daunenjacke den Körper? Ich sage Ihnen, da gibt es haushohe Unterschiede. Ich habe Jacken und Kurzmäntel ab 60 Euro entdeckt, die schick aussehen, aber den Kältetest vermutlich nicht bestehen. Polyester ist nicht unbedingt der Wärmeträger Nummer 1. Ich bemerke immer, dass ich in Polyester zu schwitzen beginne, ohne dass mir warm wird.

Daunenjacken aus einem Anteil an Baumwolle und einem Futter aus Daunen, die halten wirklich warm. Man schwitzt auch nicht so leicht drin. Sie sehen schon lieber Besucher, auch bei der schönsten Jacke muss man auf die Qualität achten.

Übrigens mache ich mich auf den Weg und suche mir eine möglichst dünne Daunenjacke, denn ich benötige sie nicht als Wärmespeicher, ich brauche sie im Winter bloss, damit man sieht, dass ich eine Jacke trage. Meine Daunenjacke muss nur innen abgesteppt sein, denn nach aussen hin will ich nicht aussehen, wie eine Bienenwabe. Kennen Sie das Gefühl, wenn man in seiner gesteppten Jacke aussieht, wie eine Bettdecke? Bitte, da lädt man seine Umwelt quasi zum Kuscheln ein. Wenn mir kalt ist, lehne ich mich einfach an Ihre satte Daunenjacke an. Sie haben bestimmt nichts dagegen.

Die traditionelle Strickjacke mit Knobelknöpfen

Eine moderne Strickjacke liegt immer im Trend. Sie können sie mit fast jedem Kleidungsstück kombinieren, drinnen und draussen anziehen und auch zu jedem Anlass tragen. Bei Frauen wirkt die Strickjacke zusammen mit einem engen Top besonders gut. Männer können übrigens die Strickjacke mit einer Jeans kombinieren, denn sie ist nicht nur ein Kleidungsstück für Frauen. Die traditionelle Strickjacke besitzt Knöpfe, die wie kleine Knobel aussehen. Sie verleihen der Jacke erst das richtig heimische Flair, wenn man am Bärenfell vor dem heissen Ofen liegt und sich selbst wie ein heisser Ofen fühlt. Der Landwirt mag das bestimmt.

Die Lederjacke für den Trendsetter

Wer jung, dynamisch und sportlich erscheinen will, trägt die obligatorische Lederjacke. Lederjacken gibt es in allen Varianten und Formen. So kann man durch diesen Style zum echten Rocker werden, wenn man sich für eine Glattlederjacke entscheidet, die einen legeren Casual Schnitt hat. Man kann durch eine Rauhlederjacke zum edlen Businessmann werden, wenn man einen klassisch geraden Schnitt wählt. Für Frauen sind die Lederjacken extra weiblich geschnitten, eng anliegend, tailliert und kurz, mit Pelz versetzt, denn die Frau möchte in ihrer Jacke zeitlos elegant und trendig zugleich aussehen.

Ich habe mir überlegt, ob man vielleicht Ihren Hund zu einem warmen Hundefell verarbeiten könnte, wenn Sie schon mit einer echten Lederjacke herumlaufen, während Ihr Hund im Fuchspelz neben Ihnen herdackelt. Wäre dies nicht eine willkommene, tierisch gute Gelegenheit, um Ihren Platz vor dem offenen Marmorkamin aufzupeppen? Oh, habe ich Sie jetzt geschockt? Das tut mir leid, wenn ich irgendwann Zeit für mehr Mitleid aufbringen kann, denn ich wollte damit nur sagen, dass eine unechte Lederjacke heute schon so echt aussieht, dass man kein Tier mehr darin verarbeiten muss.

Wenn Sie Ihr Ego, Ihr Prestige und Ihr Image künstlich aufpeppen wollen, grossen Wert auf eine künstlich aufgepuschte, edel designte Aussenpräsenz legen, sollten Sie sich Lachsleder oder Krokodilleder kaufen, denn in diesen Jacken sehen Sie unverwechselbar authentisch aus. Meiden Sie in so einem Outfit den Tierschutzverein, es sei denn, sie möchten erschlagen, und zu einer schicken Lederjacke verarbeitet werden. Gott sei Dank ist Menschenleder nicht gesellschaftsfähig.

Bomberjacke

Hilfe, die Bomberjacke liegt wieder voll im Trend. Sie entstammt der Fliegerjacke, direkt aus den US-Armeebeständen, und sie ist erschreckend stabil und abschreckend zugleich. Die Jacke ist aus Nylon, deshalb riecht man sie bereits 10 m gegen den Wind. Sie ist eher ein männliches Phänomen, wird zu Jeans und zum Military-Look getragen, aber mittlerweile wird sie auch gerne von Frauen getragen. Darunter trägt die Frau eine hauchdünne Leggings und einen ultrakurzen Minirock. Es sieht etwas befremdlich aus, wenn man diesem Style begegnet, aber die junge Frau fühlt sich in diesem Outfit wohl, so lange, bis der Trend wieder verschwindet, aber er kommt immer wieder.

Outdoorjacke und Funktionsjacke

Wie muss sie sein, die perfekte Outdoorjacke? Es ist eine Funktionsjacke, für jedes Wetter geeignet, für Wind und Regen, für Nässe und Schauer, für den Waldspaziergang, die Radtour und zum Toben im Freien. Sie ist praktisch, robust, kälteabweisend, schweissaufsaugend, und das Material ist atmungsaktiv, besteht oft aus Nanopartikeln, welche gewisse Funktionen erfüllen. Die umweltfreundliche Outdoorjacke ist aus einem recyclebaren Material und schont sowohl die Haut, als auch die Natur. Manche Outdoorjacken kann man wie eine kleine viereckige Tasche zusammenklappen, einrollen oder zusammenwickeln, mit einem Reissverschluss zumachen, sodass man das kleine Packerl in den Rucksack stecken kann, wenn es tagsüber zu heiss wird. Outdoorjacken sind in der Regel dünn, aber das Material wärmt trotzdem sehr gut.


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Elisabeth Putz

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