Mode Ratgeber

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Mode

Wellness

Wohnen

 

Fashion

Kleidung

Look

Schuhe

Styling

Wäsche

Modetrends - Wie gesund ist der letzte Modeschrei?

Gehen Sie immer mit der aktuellen Mode? Dann benötigen Sie einen grossen Kleiderschrank, am besten einen begehbaren, damit Sie sich darin zurechtfinden, eine noch grössere Geldbörse, in welche alle gekauften Outfits hineinpassen, und jede Menge an Mut, denn der letzte Schrei muss ja auch getragen werden. Manche Leute besitzen Kleiderschränke, die sind so gross wie eine Modeboutique.

Nicht jeder Trend ist alltagstauglich, und trotzdem shoppen wir uns die Klamotten schön, weil sie Mega-In sind. Pyjamas mit hohen High Heels sind in Mode, nicht nur fürs Bett geeignet. Jumpsuits, Kastenoberteile, längere Röcke, Pullover mit V Ausschnitt, dafür aber im Oversize Look, ärmellose Felljacken und ärmellose Parkas, und dazu gedämpfte Farben im casual Look. Wenn man diese Trends im Sommer trägt, weil sie gerade zu dieser Jahreszeit in Mode sind, braucht man keine Wärmeflasche mehr. Da muss man aufpassen, dass das Fell nicht auf der Haut kleben bleibt.

Sandalen und Fusskettchen, Zehenringe und Hotpants, kurze Röcke in Lederoptik, dazu Netzoberteile oder weit schwingende Oberteile mit Fledermausärmeln, enge Miniröcke mit dazupassenden dicken Handschuhen, diese Trends verfolgen uns manchmal bis in den tiefsten Schlaf hinein. Wer so etwas im Winter trägt, braucht ein Wärmespray für die erfrorenen Füsse, da Sandalen in der Kälte wie ein Kühlschrank wirken.

Welcher Modetrend macht uns krank?

Manche Models sind bereits heute ruiniert, wenn sie hungern und trotzdem nicht ins Kleid hineinpassen, weil ein elitärer Designer das Kleid für ein androgynes Model gefertigt hat. Dieser Trend darf die normale Frauenwelt nicht erobern, sonst hungern sich zahlreiche Frauen zu Tode. Wenn Kleidung so eng geschnitten ist, dass die Frau weder Po noch Brüste besitzen darf, an der Taille womöglich ein bis zwei Knochen entfernen muss und ein eng geschnürtes Korsett tragen darf, um in die Klamotten hinein zu passen, sind wir modetechnisch am falschen Weg, selbst wenn einige Modedesigner dieses Menschenbild als ästhetisch ansehen und aufgrund ihres berühmten Namens den Markt mit zu kleinen, zu engen Designerklamotten fluten.

Gibt es gesunde Modetrends?

Wir sollten uns Gedanken um unsere Gesundheit machen, wenn wir uns in eine Hose, in ein slim-fit Hemd, in ein zu enges Kleid quetschen. Wir sollten uns Gedanken um unsere Haut machen, wenn wir uns in Unterwäsche hineinquälen, die mit Metallfäden durchzogen ist und glitzert. Wenn wir durch unsere Mode krank werden, Schwermetalle in unserem Körper anreichern und dafür ein kürzeres, mit Erkrankungen durchzogenes Leben in Kauf nehmen, leiden wir zunehmend unter unseren Modetrends. Besser ist es, wenn der Konsument entscheidet, Biomode und Ökomode mit körperfreundlichen Schnitten zu tragen, die im Winter wärmen und im Sommer kühlen.

Wie ungesund ist der Plastik-Trend?

Trotz dass wir fast alle Hilfeschreie der Modeindustrie hinter uns haben, entwickeln sich laufend neue Styles, die zum Himmel schreien, beispielsweise die Ledermode im künstlichen Lederlook, welche ausschliesslich aus Plastik, Erdöl und Polyester besteht, sich wie ein Ölteppich über die Haut legt und nicht unbedingt atmungsaktiv ist. Hier schädigt man die Umwelt mit Chemikalien und den eigenen Körper mit zu viel ungesunder Chemie. Schlimmer ist nur noch die echte Ledermode, für welche ganze Tiere sterben müssen. Die Röcke in Lederoptik sehen ja gut aus und schaden uns nicht direkt auf der Haut, weil man eine Strumpfhose darunter anziehen kann, aber das Plastikkleid in Lederoptik, welches direkt auf der Haut liegt, kann zu Rötungen und Hautreizungen führen, vor allem am Dekollete, wo die Haut besonders empfindlich ist.

Der Öko-Trend ist gesund

Gott sei Dank entwickelt sich ein zunehmender Trend, der nach mehr Natur ruft. Die Naturfaser bei Kleidung ist am Vormarsch. Sie ist gesünder, kompostierbar, umweltfreundlich, und sie liegt in den meisten Fällen gut auf der Haut. Biobaumwolle, Leinen und Biofasern sollten vom Kunden bevorzugt gekauft werden, damit die Modeindustrie gezwungen ist, auf Chemiefasern in der Kleidung zu verzichten. Wir müssen von der billigen Fast-Fashion wegkommen, unsere Kleidung nicht wahllos als Kiloware einkaufen, sondern behutsam mit den Klamotten haushalten, sie länger tragen und recyclen bzw. upcyclen, aus alter Mode neue fertigen.


Home

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Mode