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Wie funktioniert die Selbständigkeit?

GeschäftsfrauWas ist die Selbständigkeit, und wie wird man selbständig? Selbst und ständig, diese zwei bedeutenden Worte stecken in der Selbständigkeit, und so sind Selbständige immer in Action, immer für ihr kleines Unternehmen im Dienst, oft bis zu 60 und mehr Wochenstunden, oft Tag und Nacht, bis das eigene Unternehmen wächst, blüht und Früchte trägt. Es ist wie mit einem Baum, der einst klein und schutzbedürftig war, dann in die Höhe schiesst, und schliesslich steht er wie ein Baum im Wald und sorgt für gute Luft. Und die Bäume, die nicht wachsen, sortiert man irgendwann aus.

Genauso ergeht es dem Einzelunternehmer. Die eigene Firma muss man wieder aufgeben, wenn sie über einen längeren Zeitraum keine Früchte trägt. Die meisten Einzel- und Kleinbetriebe werden nach drei bis fünf Jahren wieder geschlossen, wenn sie keinen Bestand haben und nicht wie erwünscht gedeihen. Man muss mit seiner Selbständigkeit leben können, und ohne Aufträge wird das schwer werden. Deshalb sind viele Selbständige in einer Art Scheinselbständigkeit, gehen einem geregelten Zweitjob nach und machen in ihrer eigenen Firma nur so nebenher ein paar Dinge.

Im Allgemeinen ist ein Einzelunternehmer eine einzelne Person, die ihr eigenes Unternehmen meist ganz alleine führt. Dies geht nur dann gut, wenn man anfangs einen Kredit, einen Jungunternehmerkredit bekommt, oder wenn man Gelder für seine Selbständigkeit erhält. Und hierfür muss man entweder Investoren, Sponsoren oder eine gute Bank gewinnen, was mit einem guten Businessplan durchaus gelingen kann. Notfalls gibt es die Business-Angels, welche Jungbetrieben unter die Arme greifen, sowohl finanziell, als auch organisatorisch.

Wichtig für die Selbständigkeit ist es, dass man seine Arbeit liebt, möglichst über viele Jahre hindurch stabil bleibt, dass man gerne und viel arbeiten möchte, und dass man nicht nur den Erfolg am Ende der Wegstrecke sieht, sondern auch den gesamten Weg bis ins Ziel hinein läuft, ohne unterwegs die Lust oder die Kraft zu verlieren. Viele Einzelunternehmer starten gut, sind motiviert, ergattern anfangs einige kleine Aufträge, das erste Geld fliesst, und dann verlieren sie die Lust, oder sie stagnieren, wenn die Auftragslage hin und wieder bröckelt. Und viele dieser Einzelunternehmen tümpeln dann vor sich hin, ohne dass sich jemand um sie kümmert. Dies sieht man bei vielen Onlineunternehmen, Blogs und Website-Betreibern. Irgendwann werden keine neuen Inhalte mehr geliefert, die Webportale verkümmern und verschwinden dann ganz von der Bildfläche.

Natürlich kann es auch passieren, dass unvorhergesehene Umstände, die nicht immer rosig sind, einen Selbständigen in die Knie zwingen. Hierfür sollte man schon ganz am Anfang Rücklagen bilden, da man nicht immer eine geeignete Ausfallsversicherung hat, die im schlimmsten Fall bezahlt. Rücklagen sind für Selbständige wichtig, da es immer etwas Unvorhergesehenes geben kann, beispielsweise eine Krankheit, eine Scheidung, ein Burnout, eine längere Durststrecke, oder eine Pandemie kratzt am Unternehmen. Schlimm sind auch immer wieder neue EU-Richtlinien, welche die Selbständigen im Netz dazu zwingen, ihre laufenden Einnahmequellen zu überdenken, wenn beispielsweise die herkömmliche Werbung samt Tracking aus Datenschutzgründen nicht mehr funktionieren. Oft wirft der Gesetzesgeber ganze Brocken in die Gesellschaft hinein, welche sich zwar gut anhören, aber bei genauerer Betrachtung der reinste Unsinn sind. So hat beispielsweise die DSGVO und die damit verbundene E-Privacy-Verordnung dafür gesorgt, dass viele kleine Profiblogs ihre Dienste schliessen mussten, und dass die grossen, namhaften Portale jetzt Abos, kostenpflichtige Mitgliedschaften oder sonstige Gebühren verlangen, damit man sich im Internet noch informieren kann. Nur noch wenige Blogs und Portale sind wirklich kostenlos für den Leser, weil man mit Werbung alleine kaum noch leben kann.

Am besten wir werden alle Unternehmer und gründen unsere eigene Firma. Aber in der Praxis sieht der Markt anders aus. 90% der Menschen sind Arbeitnehmer und wären als Unternehmer nicht direkt geeignet. Nur 10% der Menschen haben auch tatsächlich das Zeug dazu, Unternehmer zu werden, sich selbständig zu machen und eine Firma zu leiten.

Der Kleinunternehmer und Einzelunternehmer hat bereits Verantwortung gegenüber seinem Gewerbe und seinem Unternehmen. Ich kenne Menschen, die sind selbständig und behaupten von sich selbst, sie sind faul. Das gibt es doch kaum, ein fauler Unternehmer in seiner eigenen Firma. Viele Einzelunternehmer bewegen sich im Internetmarketing und möchten im Internet Geld verdienen.

Eigener Content, eigene Inhalte auf der Internetseite, will nicht so direkt durch ihre Finger fliessen, also verbringen sie viel Zeit damit, ihre Websites zu optimieren und den Google Rankingtrends hinterher zu laufen. Ein Paradebeispiel ist ein Datenbankbetreiber, den ich kenne.

Aber diese Optimierer haben bis jetzt wirklich gute Karten, denn sie optimieren immer wieder neu, optimieren um und orientieren sich an den neuen Trends. Die Domains sind teilweise alt und geniessen Vertrauen. Aber langfristig werden sie womöglich kein Glück haben, denn das Internet wird sich vermutlich mehr und mehr nach dem Benutzer richten. Vielleicht werden bald kleinste Fremdinhalte und umgeschriebene Fremdtexte erkannt. Langfristig muss man sich am Kunden orientieren.

Das Web Beispiel erklärt, dass man sein Unternehmen im Grunde nicht langfristig mit wenig Arbeitsaufwand betreiben kann. Langfristig heisst hier über Jahrzehnte hindurch, denn man möchte auch einmal wachsen und glücklich in Rente gehen. Ich bin übrigens Spiesser, ich ordne auch meine Socken farblich und lege sie im rechten Winkel in den Schrank, ja, ich bin bekennender Spiesser.

Ein Unternehmer braucht Ideen und Kreativität. Die rechte Gehirnhälfte sollte wirklich reibungslos arbeiten und sich immer wieder mit der linken Gehirnhälfte unterhalten. Das erreicht man, wenn man beispielsweise mit beiden Händen Dinge erledigt und nicht nur mit der rechten Hand. Machen Sie auch manchmal etwas mit Links. Ein Unternehmer sollte flexibel sein und lange Arbeitszeiten einplanen, denn das ist kein Job für Langschläfer. Früher, als ich noch studierte, war ich Tochter von Beruf, bis mein Vater einen Schlaganfall hatte.

Früher sprach er Hochdeutsch und meine Mutter ärgerte sich, wenn er so hochgestochen sprach. Heute spricht er tiefsten österreichischen Dialekt und meine Mutter freut sich. Als Tochter stand ich meist Mittags auf und frühstückte den ganzen Tag. Heute stehe ich um 6 Uhr am Morgen auf und sitze um acht Uhr in meinem Büro. Nachts träume ich bereits von den neuen Berichten des nächsten Tages, so hat mein Arbeitstag 24 Stunden.

Und wenn ich fernsehe, dann ist das mein Arbeitsmaterial. Ich liebe meinen Job. Ein Einzelunternehmer muss seinen Job wirklich lieben, denn sonst wird nichts aus der Firma. Ein Unternehmer braucht starke Nerven, denn der Buchhalter und der Steuerberater sitzen immer nebenan und meckern über die Zahlen. Ja, ein Unternehmen besteht auch aus Zahlen, die jeweils die linke Gehirnhälfte grüssen lassen.

Schwarz, kohlrabenschwarz und positiv sollten sie sein, die Zahlen. Wer auf seinen roten Zahlen gut schläft, ist eines Tages die längste Zeit Unternehmer geworden. Wenn Sie die Anforderungen eines Unternehmers erfüllen, eröffnen Sie ein kleines Gewerbe, denn wenn man klein beginnt, fallen nicht so viele Nebensächlichkeiten wie Bilanz und Co an. Mit dem Gewerbeschein sind Sie auf der sicheren Seite, denn ohne Gewerbe wird kaum jemand mit Ihnen zusammenarbeiten mögen.

Firmengründung in Österreich

Die Firmengründung in Österreich ist nicht schwer, wenn man ein freies Gewerbe wählt und stabil, direkt sicher in seinem eigenen österreichischen Dialekt auftritt. Ich habe allerdings bemerkt, dass man als Deutsche, als Deutscher nicht gerade die besten Karten besitzt, eine Umsatzsteuernummer zu erhalten, wenn man als kleiner Einzelunternehmer auftritt. Als ich meine Firma in Kärnten, in Klagenfurt eröffnete, musste mein Lebenspartner als Übersetzer agieren, im tiefsten Kärntner Dialekt, und voila, meine Umsatzsteuernummer rutschte wie von selbst über den Ladentisch. In Österreichgelten teilweise andere Steuergesetze und Regeln als in anderen Ländern, aber jedes Land hat seine Eigenheiten, und so muss man sich vorab informieren, bevor man seine Firma im Ausland eröffnet.

Ich-AG

Die sogenannte Ich-Ag soll vor der Arbeitslosigkeit schützen, wenn man nicht im Angestelltenverhältnis arbeiten will oder kann. Man ist selbständig, arbeitet wie ein Unternehmer, und der Erfolg stellt sich zusammen mit dem jeweiligen Talent ein. Das Problem der Ich-AG ist, dass nur wenige Leute einen unternehmerischen Geist besitzen, während viel mehr Menschen besser im Angestelltenverhältnis arbeiten können, weil ihre Talente in der Umsetzung von Ideen, und nicht in der kreativen Ideengebung selber liegen. Und so scheitern viele Ich-AGs, aber keine Panik, wer lange genug an seinem Businesskonzept arbeitet, stabil dranbleibt, sein Unternehmen liebt, wird zwangsläufig erfolgreich werden. Oft ist es aber so, dass man Firmen gründet, die von vorne herein zum Scheitern verurteilt sind, da fehlt dann irgendwann jede Motivation.

Startup

 

Unternehmer

Jeder Unternehmer kommt an einen gewissen Punkt, an dem er sich fragt, wie könnte man noch mehr Geld optimieren. Und dann kommt der obligatorische Unternehmensberater, die Firma wird umstrukturiert, und danach läuft alles wie bisher, nur mit weniger Angestellten. Mit Personalabbau alleine kommt man nicht voran. Ein guter Unternehmer kalkuliert alles mit ein, sogar den kleinsten Cent.


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Elisabeth Putz

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