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Wie wichtig ist Bildung?

Bildung ist WissenBildung ist wichtig, denn unsere Gesellschaft wird immer virtueller, interaktiver, leistungsorientierter, diplomatischer und friedliebender. Die Politik sollte das Bildungswesen an erste Stelle platzieren, da junge Leute die neuen Erwachsenen von morgen sind, gute Entscheidungen treffen sollten und Verhandlungen dem Krieg vorziehen müssen. Je höher die Schulbildung ist, umso flexibler sind Menschen, wenn es um die Diplomatie geht. Dies belegt eine Studie, welche das Aggressionspotential zusammen mit dem Bildungsgrad untersuchte. Die meisten Studien bezüglich Aggression und Bildung wurden im Westen durchgeführt, wobei junge Leute aggressiver als ältere sind, und Menschen ohne Perspektive aggressiver als jene mit einem guten Lebensstandard sind. Eine Gegenstudie zeigte zwar, dass Führungskräfte und reine Karrieremenschen ein hohes Aggressionspotential aufweisen, aber hierfür könnte man ja mehr Ethikunterricht in den Schulen einführen, welcher neben oder anstatt des Religionsunterrichts eingeführt werden sollte.

Ein hoher Bildungsgrad, gepaart mit einer akademischen Laufbahn bedeutet jedoch nicht, dass es keine Handwerker mehr geben muss. Allerdings sollten auch die handwerklichen Tägigkeiten von einer intensiveren Schulbildung begleitet werden. Nach der Pflichtschule arbeiten zu gehen, mag zwar für einige Jugendliche eine freie Welt ohne schulische Regeln darstellen, aber besser wäre es, die Jugendlichen würden noch drei Jahre in eine Fachschule gehen, um reifer zu werden, um bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu haben, denn der heutige Arbeitsmarkt ist gespickt voll von Akademikern, die genauso eine handwerkliche Laufbahn einschlagen. Da kämpft dann der Ingenieur zusammen mit dem ungelernten Arbeiter um den selben Job am Bau, denn die Hilfsarbeiten werden zukünftig von humanoiden Computern, von sogenannten Assistenz-Robotern erledigt.

Bildung spielt auch in der Migration eine wesentliche Rolle, denn zu uns kommen laufend zahlreiche Menschen, die langfristig bei uns leben möchten. Krieg, Hunger, fatale Wirtschaftsverhältnisse, politische Vertreibung und Verfolgung treiben diese Menschen zu uns, und sie haben genauso ein Zuhause verdient wie wir, denn zwischen Mensch und Mensch besteht kein wesentlicher Unterschied, nur jener, dass die einen Pech hatten, während die anderen Glück hatten. Migranten benötigen Sprachkurse, einen strukturierten Tagesablauf, psychotherapeutische Traumabetreuung, ein geregeltes Familien- und Alltagsleben, damit sie gut im Unterricht klar kommen. Je schneller und fehlerfreier eine Landessprache erlernt wird, desto höher stehen die Chancen am Arbeitsmarkt, einen guten Job zu bekommen, einen tollen Beruf zu erlernen, in die Karrierewelt integriert zu werden und ein gesundes Einkommen zu beziehen.

Bildung ist ein erlernbarer Status, den man sich im Laufe seines Lebens aneignet. Bildung ist Wissen, Macht, strukturiertes Denken aufgrund von noch mehr Wissen, und es ist die schönste und schwierigste Sache zugleich. Es gibt Menschen, die eher motorisch, handwerklich und manuell eingestellt sind. Sie denken und handeln praktisch und erlernen Dinge eher durch das reine Tun selber. Und dann gibt es Menschen, die sind theoretisch veranlagt, lernen viel und vor allem leicht aus Büchern und freuen sich über eine enorme Wissensanhäufung. Sie gehören zu den Denkern und werden fälschlicherweise oft mehr bewundert als die handwerklichen Typen. Der eine lernt leicht, dem anderen fällt bereits die simple Allgemeinbildung schwer.

Bildung ist etwas, das in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert besitzt, auch wenn wir jahrelang über neue Bildungsreformen sprechen und diese nur schleppend umsetzen. Zwar will kaum jemand freiwillig gerne zur Schule gehen, aber einen guten Job möchte jeder haben. Wissen ist Macht, verleiht Prestige und Anerkennung, und es stärkt den Geldbeutel genauso wie das hauseigene Selbstwertgefühl. Selbstbewusstsein hängt nämlich auch von äusseren Bedingungen ab, nicht nur alleine von der inneren Balance, welche man von irgendwelchen Gurus auferlegt bekommt. Die eigene Persönlichkeit stärkt man mit Lernen, und man lernt nicht für die Lehrer, nicht für die Eltern, man lernt fürs Leben und für sich selbst.

Bildungswesen

Wie gut ist das Bildungswesen allgemein, und welches Bildungssystem ist ideal? Bereits im Kindergarten sollten die Kinder Sprachen lernen, kommunizieren lernen und gefördert werden, so wie es das amerikanische Modell vorsieht. In der Schule müssen Lehrer unempfindlicher werden, mit den Schülern besser interagieren, sonst verkümmert eine tolle Generation. Und die Universitäten sollten praxisorientierter werden, denn nicht jeder wird Wissenschaftler, und der Arbeitsmarkt braucht Leute, die flexibel arbeiten, praxisorientiert denken, denn die Theorie sieht meistens rosiger aus als die Praxis. Ich bevorzuge den Waldorfkindergarten, die Waldorfschule, und die praxisnahen Fachhochschulen, denn dort werden Talente gefördert und die Praxis gelebt.

Distance-Learning

Wie geht man mit Distance-Learning besser um? Wer im Home-Schooling sitzt, der sitzt oft im Käfig, denn das eigene Schlafzimmer wird zum Klassenraum, falls man ein Stadtkind ist und auf engem Raum leben muss. Im Home-Office lernt man oft schwerer als wenn man in der Schule sitzt und halb schlafend dem Lehrer zuhört. Und die sozialen Kontakte bleiben auf der Strecke, wenn man sie nur durch den kalten Bildschirm des Tablets kontaktieren kann. Aber das Distance Learning hat auch Vorteile, denn immerhin ist unsere heutige Infrastruktur in der digitalen Welt so ausgereift, dass man nur noch an digitaler Demenz erkranken könnte, nicht jedoch an einem realen Virus, wenn man sich gut genug distanziert. In Zeiten einer Pandemie ist das Home-Schooling Gold wert, im normalen Alltag ist es eher hinderlich für die persönliche Entwicklung.

Doktortitel

Wie bekommt man einen seriösen, anerkannten Doktortitel? Seine Dissertation sollte man möglichst selber schreiben, denn sonst könnte es sein, dass man eines Tages seinen Doktortitel verliert, falls herauskommt, dass andere sie geschrieben haben. Fertig recherchierte Bausteine aus dem Internet sollte man meiden, da Plagiate immer dazu führen, dass der Titel verloren geht. Recherchearbeit kann man durchaus in mehreren Universitätsbibliotheken weltweit tätigen, und eigene Forschungsarbeit ist ohnehin wichtig. Der Faule kauft sich seinen Doktortitel, darf ihn jedoch öffentlich nicht tragen, da er nur ein gekauftes und nicht durch Wissen erworbenes Accessoire darstellt, welches man in der Wohnung zur Schau stellen kann. Mein exotischer, aus den USA importierter Doktortitel kostete Geld, und da er keine Zeit kostete, hängt er in meinem Büro und wartet auf bessere Zeiten.

Lehrer

Wie wird man ein guter Lehrer? Zuerst sollte man junge Leute mögen, deren Denkweise fördern und sie in ein gut strukturiertes, selbstbewusstes Leben begleiten. Man sollte einzelne Sympathien hinten anstellen, denn nur dann urteilt, beurteilt und benotet man gerecht, leistungsorientiert und sachlich-kompakt. Ein guter Lehrer mag seine Schüler, jeden einzelnen, hat keinerlei Lieblingsschüler, kennt seine Schüler beim Namen und gibt ihnen das Gefühl, in der Schule Willkommen zu sein. Ein schlechter Lehrer hat vereinzelte Lieblingsschüler, beurteilt nach Sympathie, lässt seine Launen an gewissen Schülern aus und zeigt, wer der Herr im Haus ist.

Lehrerbewertungen

Sollen Schüler ihre Lehrer bewerten dürfen? Unbedingt, denn es ist wichtig, dass ein gewisses Gleichgewicht zwischen Lehrern und Schülern herrscht. Die guten Lehrer dürfen sich freuen, die schlechten werden an den virtuellen Pranger gestellt. Mit den Lehrerbewertungs-Apps Lernsieg und Spickmich wurden zwei Bewertungssysteme ins Leben gerufen, die nach neuesten Gerichtsurteilen datenschutzkonform sind und weiterhin benutzt werden dürfen. Und so bewerten Schüler weiterhin munter ihre Professoren und werden eines Tages vielleicht selber in den Lehrerberuf einsteigen. Da kann man dann nur noch beten und alles Gute wünschen.

Ingo Lindsberger

Wenn wir uns die Lehrerbewertungen, welche grösstenteils anonym abgewickelt werden, vor Augen halten, so ist die Beurteilung der Lehrer, welche von Schülern abgegeben werden kann, ein Konstrukt, das auf Sympathie gebaut ist. Und meiner Meinung nach ist Professor Ingo Lindsberger aus dem BG/BRG in Lienz/ Osttirol einer der besten Lehrer. Bitte, bei mir spielt die Sympathie wirklich eine wesentliche Rolle, und ich stehe auch dazu, aber im Grunde sind es die sympathischen Lehrkräfte, welche die Schüler motivieren.

Freundschaft zwischen Lehrer und Schüler

Dürfen Lehrer und Schüler befreundet sein? Freundschaft zwischen Lehrern und Schülern könnte problematisch sein, denn der Lehrer ist dem Schüler immer ein wenig überlegen, da er prüft, Noten vergibt, lehrt und sachlich neutral sein muss. Man sollte keine Lieblingsschüler haben. Auch auf Facebook, Instagram und Co sind Freundschaftsanfragen fast tabu. Ich finde, dies sollte man wenigstens in der Erwachsenenbildung liberaler sehen und etwas lockern, sonst verstauben wir und leben im finsteren Mittelalter.

Liebe zwischen Lehrer und Schüler

Wie schwierig ist die Liebe zwischen Lehrer und Schüler? Fakt ist, bei minderjährigen Schülern kann sich der Lehrer die Finger am offenen Fegefeuer verbrennen, denn es ist strafbar, wenn ein Lehrer in der Pflichtschule etwas mit einem Schüler anfängt. Affären sind im Schulalltag ohnehin ein nicht ausgesprochenes Tabu. Trotzdem müsste man dieser Thematik endlich Gehör schenken, da es nicht selten vorkommt, dass man sich ins Lehrpersonal verliebt. Wenn sich Schüler in ihren Lehrer verlieben, leiden sie, der Liebeskummer ist präsent, aber die Thematik wird in vielen Schulen tot geschwiegen, und die Didaktik bietet wenig Raum, die Problematik zu diskutieren.

Lernen

Wie lernt man leicht und erfolgreich? Manche Menschen prägen sich das Wissen wie eine Digitalkamera ein, besitzen ein fotografisches Gedächtnis, während andere sich Dinge schwer merken können. Mit Lernhilfen lernt man leichter, mit kleinen Tricks prägt man sich Dinge besser ein, mit Belohnung lernen nur Erwachsene besser, Kinder lernen mit Begeisterung erfolgreicher. Wenn man beispielsweise Vokabel lernt, könnte man sich pro Vokabel einen ordentlichen Satz aufschreiben, in welchem die Vokabel vorkommt. So habe ich in meinem Abitur-Jahr Spanisch gelernt, obwohl ich kein Spanisch in der Schule hatte. Übrigens ist das Lernen eine Interessensangelegenheit, denn man kann nur Wissen in sich schaffen, für welches man auch offen genug ist.

Schüler

Wie wird man ein guter Schüler? Die guten Schüler sind interessiert, nehmen aktiv am Unterricht teil, lernen brav, verstehen den Lernstoff, fragen nach, wenn sie etwas nicht wissen, und sie haben in der Regel gute Noten. Schlechte Schüler schlafen im Unterricht, quälen ihre Lehrer, sind unaufmerksam und unkonzentriert, nehmen die Schule nicht ernst, und sie haben tausend andere Interessen. Man sollte sich nach oben und nach vorne hin orientieren, an seinen guten Mitschülern und nicht an den schlechten. Bitte, man kann sich auch in seinen Lehrer verliebn, dann schwärmt man womöglich auch für das jeweilige Unterrichtsfach. Übrigens lernt man nicht für die Eltern und die Lehrer, man lernt fürs Leben und für seine eigene Karriere.

Schule schwänzen

Soll man die Schule schwänzen, ja oder nein? Fakt ist, dass man mit jedem Fehltag, mit jeder Fehlstunde wertvollen Lernstoff versäumt, welchen man danach als Alleinunterhalter mühsam nachholen muss. Wer dennoch die Schule meidet und sich einen freien Tag gönnt, sollte es mit der Entschuldigung nicht übertreiben, denn Angina Pectoris und die Influenza sind ungeeignet, um sich eine kurze Auszeit zu nehmen, das weiss ich aus eigener Erfahrung. Schulschwänzer fühlen sich oft cool genug, um dem Unterricht fern zu bleiben, aber zu uncool, um einen Test zu schreiben. Irgendwann bleibt man dann sitzen, oder man geht von der Schule und wird im schlimmsten Fall Hilfsarbeiter ohne Ausbildung, was auch nicht angenehm ist.

Waldorfschule

Wie gut ist die Waldorfschule? Dieses Schulsystem ist erfolgreich, weil die Schüler dort ganzheitlich lernen und unterrichtet werden. Man fördert Kreativität, Talent, Wissen und Bewegung, denn alles spielt zusammen. Man tanzt seinen Namen und hüpft das Alphabet. Und die Waldorfschüler schneiden sehr gut ab, wenn sie das Abitur in einer externen Schule machen. Die Noten in den Waldorfschulen beschränken sich auf eine schriftliche Zusammenfassung des Potentials des jeweiligen Schülers, und so muss man an einer externen Schule sein Abi machen, da es in der Waldorfschule keine Noten gibt.

Was googeln Lehrer und Schüler?

Schüler googeln gerne nach ihren Lehrern, aber die Lehrer googeln keine Schüler, weil sie froh sind, in ihrer Freizeit auf keinerlei Schüler zu stossen. Lehrer suchen nach Alltagsdingen und Problemlösungen im Internet. Und Schüler suchen nach Ausreden und Auswegen, um die Schule zu schwänzen, oder um mehr Freiheiten im Unterricht zu bekommen. Google merkt sich alles, das sollte man sich merken.

Wissenschaft

Wissenschaft ist wichtig, denn sie schafft reales Wissen, welches die Sphäre des Übersinnlichen verlässt. Die Wissenschaft bringt uns insofern weiter, als dass wir alles, was wir erforscht und wissenschaftlich belegen können, nicht mehr einer Art Aberglaube oder Glaube unterziehen müssen. Fakten sind real, der Glaube an eine Sache ist reine Intuition, welche jedoch nicht belegt, ob etwas Fakt oder Fake ist. Die Wissenschaft stösst jedoch an ihre Grenzen, da sie sich ständig weiterentwickelt, alte Ergebnisse und Entdeckungen korrigiert werden müssen, falls sich Neuland auftut, und man muss sich Fehler eingestehen, wenn sich der wissenschaftliche Status ändert, denn man lernt immer etwas Neues dazu.

Zeugnisse ohne Noten

Jährlich bekommen Schüler zwei zeugnisse, freuen sich mehr oder weniger darüber, aber die Ferien machen alles wieder gut. Sollen die Noten abgeschafft werden? Ja, denn sie sind in reiner Ziffernform ein Hindernis am Weg zum Erwachsenenleben. Jugendliche leiden unter schlechten Noten. Und auch Lehrer sollten benotet werden, verpflichtend ein Zeugnis erhalten, so wie jeder Schüler, wenn wir uns von den Noten nicht verabschieden können. Gleichberechtigung für alle.


Elisabeth Putz

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