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Bildungswesen - Das ideale Bildungssystem

Bildungssystem mit KöpfchenWie gut ist das Bildungswesen, und was muss verbessert werden? Wenn wir uns das aktuelle Bildungssystem ansehen, so befinden wir uns in einigen Teilbereichen noch in der Steinzeit, denn die Digitalisierung hat sich noch nicht in alle Schulen hinein verirrt. Es ist unmöglich, wie manche Schulen mit Tablets umgehen, denn sie verlangen von den Schülern, ihre privaten Tablets zu benutzen.

Auch brauchen wir gemeinsame Schnittstellen, in denen eine einheitliche Verwaltung aller Schulen, Schüler und Klassen geregelt ist, wobei hier ein offenes, transparentes System am besten wäre, welches jedoch nach aussen hin gut abgesichert werden muss, damit Hacker keine Gelegenheit bekommen, einzudringen.

Wir brauchen auch mehr Sozialarbeiter an den Schulen. Manche Schüler werden schlichtweg vergessen, ignoriert, fallengelassen, und das darf in der heutigen Zeit meiner Meinung nach nicht mehr vorkommen. Besonders die Integrationsschüler, und Schüler mit Handicap müssen gut betreut werden, denn auch sie haben die Chance verdient, eine akademische Laufbahn einzuschlagen.

Das österreichische und das deutsche Bildungswesen klaffen in einigen Punkten auseinander, aber trotzdem, Schüler und Lehrer sind gleich, egal welches Land man heranzieht. Ich finde, es müsste Lehrerwettbewerbe geben, jeder Schüler bräuchte einen vom Staat finanzierten, digitalen Arbeitsplatz in der Klasse, und der Tablet sollte nicht privat bezahlt werden, denn Lernmaterial ist Schulangelegenheit, damit sich jeder Bildung leisten kann.

In Österreich besucht man die Grundschule, bestehend aus der Vorschule, der Volksschule, was den Primärbereich betrifft, und bestehend aus der Hauptschule oder dem Gymnasium, was den Sekundärbereich betrifft. Zusätzlich gibt es mehrere, variable Schulsysteme, die Mittelschule, die technischen Schulen, die Handelsakademien, die höherbildenden Fachschulen für Berufe aller Art, und dies alles umfasst den Bereich bis zur 12. oder 13. Schulstufe. Bitte, die Lehre sollte nicht in den Schmutz gezogen werden, denn Handwerker braucht die Welt dringender denn je.

In den Terziärbereich fallen die Hochschulen, die Universitäten, der zweite Bildungsweg mit den Abendschulen, die berufsbegleitenden Schulen, und alles zusammen prägt dann unseren späteren Berufsweg, den wir heute in der schnelllebigen Zeit mehrmals ändern, damit wir am Arbeitsmarkt flexibel sind und nicht vorzeitig aufs Abstellgleis geschoben werden. Schule ist wichtig, und Bildung verleiht Macht, Geld, Prestige und Anerkennung, da führt kein Weg vorbei, ausser man heisst Boris Johnson, dann bringt man es bis nach oben, weil die Leute Ulkkugeln lieben.

Der Kindergarten im Bildungssystem

Der erste Baustein des Bildungssystems ist der Kindergarten, oder sogar die Krabbelstube für die ganz Kleinen. Hier lernt das Kind, wie man soziale Kontakte knüpft und pflegt, wie man mit anderen Kindern agiert, spielt, kommuniziert, und in manchen Kindergärten lernt man auch lesen und schreiben, malen, musizieren und basteln, so wie es für die Grundschule vorgesehen ist. In den meisten Kindertagesstätten sind jedoch heute noch die Verhältnisse nicht ausgereift genug, denn hier kommen Bildung und Kommunikation zu kurz.

Ich wohnte eine Zeit lang neben einer gewerblich betriebenen Kindertagesstätte, und ich beobachtete, wie die Betreuer lediglich einen Betreuungsauftrag erfüllten, jedoch nicht einen Bildungsauftrag. Die Kinder spielten den ganzen Tag im Freien, jedes Kind für sich, und hin und wieder rief die Kinderbetreuerin: Marco, steck die Schaufel nicht in den Mund. Viele Eltern sind sich nicht dessen bewusst, was es bedeutet, wenn ein Kind lediglich betreut, aber nicht gefördert wird. Vor allem Sprachen lernt man in den ersten drei bis fünf Jahren fliessend, wenn man früh genug damit beginnt. Und so bin ich der festen Überzeugung, dass das amerikanische Kindergartenmodell das beste ist, denn dort lernen die Kleinkinder zwei weitere Sprachen, wenn man den richtigen Kindergarten wählt.

Die Schule im Bildungswesen

Der zweite Baustein sind die Schulen, welche unser derzeitiges Bildungssystem anführen. Man lernt in der Grundschule die nötigen Fähigkeiten in Lesen und Schreiben, Rechnen und Sachkunde, damit der Grundstein für das spätere Lernsystem gelegt ist. Hier brauchen wir dringend fähiges Lehrpersonal, denn viele Lehrer und besonders die älteren Lehrerinnen fühlen sich überfordert mit den Kindern. Wenn eine Lehrerin in die Wexhseljahre kommt, nahe dem Burnout steht, nervlich durch die Hormonschwankungen ausser Gefecht gesetzt ist, dann stellt sie auch eine tickende Zeitbombe für Schulkinder dar, denn man sollte in Schulen nicht lärmempfindlich sein, und eine schlechte Nase wäre auch von Vorteil, denn viele Lehrer suchen auf Google danach, wie sie stinkende Schüler besser ertragen können. Bitte, wenn man den Beruf des Lehrers nur wählt, weil viel Freizeit winkt, hat man den falschen Beruf gewählt. Ausserdem sollten die Grundschulen viel mehr draussen, in der freien Natur konzipiert sein, und das digitale Lernmaterial muss flächendeckend präsent sein.

Die höheren Schulen sind der aufbauende Grundstein im Bildungswesen. Sie müssen wirklich von Lehrkräften umgarnt werden, welche die Schüler fördern, ihnen den letzten Schliff in Sachen der Persönlichkeitsentwicklung bieten, und sie dürfen nicht von schlechten Nerven umgeben sein, denn Teenager sind von Natur aus schwierig, sie können aus hormonell überdimensioniert gesteuerten Gründen nichts für ihre rege Aktivität. Viele Lehrer werfen das Handtuch, verzweifeln an den veralteten Lehrmaterialien, wurden in der Corona-Krise alleine gelassen, während man den Rentnern das Paradies zu Füssen legte, weil sie die grösste Wählergruppe sind. Bitte, hier läuft etwas gewaltig schief, und man muss unbedingt darauf aufmerksam machen, sonst verkümmert eine tolle Generation.

Die Universität im Bildungssystem

Die Universität ist ein elitärer Baustein im Bildungswesen, denn sie ist im Grunde für einen kleinen, elitären Kreis zugänglich, da hier wissenschaftlich, auf höchstem Niveau gearbeitet wird. Ich habe mir Universitäten in Österreich und Deutschland angesehen, und ich war enttäuscht. Praxisorientiertheit ist hier fehl am Platz, und nicht jeder Studierende geht in ein kleines Kämmerchen und wird Wissenschaftler. Man muss die Studierenden auf die Arbeitspraxis vorbereiten, und so finde ich die Fachhochschulen besser, denn sie bieten eine Reihe von Praktika an.

Wie wichtig ist das Bildungswesen?

BildungswesenDas Bildungssystem ist in allen Ländern der Erde anders aufgebaut, aber allgemein gesehen ist das Bildungswesen eines der wichtigsten Säulen eines Landes, denn Bildung ist lebensnotwendig. Ohne Schulbildung verkümmern wir, bleiben Analphabeten, lernen nicht, komplexe Themen in die Praxis umzusetzen, und ohne Bildung bleibt man dort stehen, wo man von seinen Eltern geformt wird und von seinem näheren Umfeld geprägt wurde.

Schulbildung ist am wichtigsten, denn lesen und schreiben ist in einer digitalisierten Welt der Grundstein des Erfolgs, quasi die Karriereleiter zu einem guten Job. In vielen Drittweltstaaten existieren zahlreiche Analphabeten, die ihr Land niemals verlassen werden, obwohl dort Hunger und Not herrschen. Als Analphabet macht man keine grossartigen Sprünge. Wir müssen uns vermehrt um die Drittweltstaaten und die Schwellenländer in Sachen Bildung kümmern, denn sie hilft einer Generation, die Armut zu überwinden. Viele kluge Köpfe mit genialen Ideen werden unterschätzt, nur weil sie Analphabeten sind, und das ist unfair.

Aber nicht nur in den Drittweltstaaten existiert der Analphabetismus, auch bei uns gibt es Analphabeten, oder zumindest Menschen, die Bücher meiden, Bildung aller Art scheuen, nicht lesen und schreiben können, denn hierfür gibt es Gründe, die so individuell sind, wie der Mensch selber. Man muss sich nicht schämen, ein Analphabet zu sein, man kann jederzeit in speziellen Abendkursen, im Rahmen der Erwachsenenbildung lesen und schreiben lernen, was man schleunigst tun sollte, denn dann hat man Zugang zu den interessantesten Büchern der Welt.

Schulbildung finde ich persönlich am wichtigsten, denn Kinder und Jugendliche müssen erst ihre Persönlichkeit entwickeln, lernen sehr leicht, können sich vieles merken, und in der Schule lernt man sehrwohl fürs Leben, auch wenn dies manche alternativ lebenden Gruppen verneinen. Die Lehrer sind meiner Meinung nach die wichtigsten Lerninstrumente, denn gute Lehrer können Bildung weiterentwickeln, während schlechte Lehrer sie eher hemmen. Ich setze mich für Lehrerbewertungen ein, da junge Leute unsere Zukunft sind. Gute Lehrer können Schüler motivieren, ihnen etwas Positives mit auf den Lebensweg geben, Klassengemeinschaften prägen und sogar den schlechtesten Schüler bis zum Abitur mitnehmen. Aus eigener Erfahrung finde ich heute noch, dass Ingo Lindsberger einer der besten Lehrer ist, die ich kennenlernen durfte.

Das Bildungswesen muss für alle zugänglich sein

Bildung ist mir wichtig, und wenn ich sehe, dass manche Menschen an Schulen, in Familien, im privaten Umfeld, aufgrund ihrer Nationalität, ihrer Tradition und Kultur, ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, oder einfach nur so, aus nicht nachvollziehbaren Gründen vom Bildungswesen ausgeschlossen werden, dann tut mir das weh. Besonders in Österreich, in dem Land, in welchem ich derzeit, und bis auf Weiteres lebe, finde ich, man sollte in unserer modernen Zeit niemanden ausschliessen, und hier ist die Politik gefragt.

Eine offenherzige Regierung, die alle Menschen gleich behandelt, niemanden bevorzugt, aber auch niemanden bewusst oder unbewusst ausschliesst, kann dafür sorgen, dass die Leute in einem Land toleranter, selbstbewusster und menschenfreundlicher werden. Eine national geprägte Regierung, die das eigene Volk durch Propaganda an die erste Stelle stellt, die stuft damit automatisch alle anderen Leute, die genauso im Land leben, ab und macht sie zu Menschen zweiter Klasse. Jeder Mensch ist gleich viel wert, und ich habe bis jetzt niemanden kennengelernt, der auf zwei Beinen steht und kein Mensch ist, obwohl er ein Mensch ist.

Was bedeutet Bildung?

Wie wird man ein guter Lehrer?

Wie wird man ein guter Schüler?

Wie gut ist die Waldorfschule?


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Elisabeth Putz

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