Elisabeth Putz

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Wie wichtig sind Lehrerbewertungen?

Lehrerbewertungssysteme am SmartphoneLehrerbewertungen sind wichtig, damit ein Ausgleich geschaffen wird, denn Schüler sind auch nur Menschen. Kein Lehrer sollte sich alles gefallen lassen, aber es darf auch keinen Lehrer geben, der sich alles herausnimmt und seine Schüler nach der tagesaktuellen Laune heraus behandelt, bzw. beurteilt.

Früher musste man sich darauf verlassen, eine gute Lehrkraft geniessen zu dürfen. Heute benoten die Schüler ihre Lehrer, und das finde ich prima, wenngleich das Benotungssystem Lücken aufweist. Man kann seinem verhassten Lehrer all das zurückgeben, was er verdient, nämlich virtuelle Prügel. Sadistisches Lehrpersonal hat hier keine Chance mehr, und die sympathischen Lehrer schwimmen oben, weil sie Oberwasser tanken, wenn sie gut bis sehr gut benotet werden. Neutral ist so ein System nicht gerade, und hier besteht Handlungsbedarf, sonst bringen die Benotungen rein gar nichts.

Ingo Lindsberger äussert sich über die App Lernsieg

Bei meiner Recherche bin ich eher auf die Ablehnung einzelner Benotungssysteme gestossen, vor allem unter den Lehrkräften. Die App -Lernsieg- beispielsweise leistet zwar viel, aber sie hatte in der Anfangsphase noch ihre Defizite. So äussert sich Geschichte- und Geographie- Professor Ingo Lindsberger aus dem BG/BRG in Lienz/Osttirol dahingeghend, dass die App nicht nur überflüssig, sondern auch graphisch schlecht umgesetzt sei. Die meisten Hotelbewertungssysteme haben eine grössere Auswahl an Kriterien, sagt Lindsberger. Er bemängelte das Sterne-System, welches nicht aussagekräftig sei und keinerlei kkonstruktive Verbesserung für die Lehrer und Lehrerinnen darstellt. Wenn man einen Lehrer benoten möchte, so kann man dies auch analog machen, in Form eines Beurteilungsformulars. Ein Feedback-Bogen ist genauso anonym, kann jedoch Kriterien eines gesamten Schuljahres beinhalten und ausführlicher gestaltet werden, meint Lindsberger.

Ingo Lindsberger ist meiner Meinung nach ein sehr guter Lehrer, der seine Schüler unterstützt und auch ernst nimmt. Nebenher gesagt ist er einer der best gekleidetsten und attraktivsten Lehrer, und ich kann mir vorstellen, er wird vorwiegend positiv beurteilt, sodass man sein Statement als konstruktiv bis neutral einstufen kann.

Ich hätte ihm damals, als er einst mein Lehrer war, sehr gut benotet. Ich machte nur wegen ihm vollkommen sinnbefreite Sachen, die man höchstens in geistiger Umnachtung vollbringt. . Ich nahm ganz ohne Sinn an der schulinternen Sportwoche teil, obwohl ich mich jahrelang vom Turnunterricht befreien liess, und ich belegte noch sinnbefreiter das vertiefende Fach Geographie, obwohl ich diesen Unterrichtsgegenstand hasste. Ich stand jedes Mal herzklopfend verliebt neben mir, sobald ich mich innerhalb seines charmanten Dunstkreises befand. Bitte, der Lehrer machte mich nervös, er hätte mir das Telefonbuch, oder den Wetterbericht vom Vortag vorlesen können, ich wäre dahingeschmolzen wie eine von der Sonne geblendete Schneefrau.

Ein Lehrer, den man im jugendlichen Leichtsinn verliebt bis verwirrt anhimmelt, kann einen Schüler bis zum Abitur durchschleifen, selbst wenn jede Hoffnung verloren scheint. Selbst ich, ein reiner Katastrophenfall, schaffte das Abitur. Und als ich Professor Lindsberger zum Abschied küssen wollte, verkniff ich mir diese Frechheit, da Gott sei Dank noch ein Funken vernunftbezogener Anstand in mir schlummerte. Ich gab ihm die Hand und verschwand.

Profil von Ingo Lindsberger auf Instagram

Lehrer und Schüler aus Lienz bewerten Lernsieg

Wie gut ist die Lehrerbewertungs-App Lernsieg?

FüllfederViele Lehrkräfte finden die -Lernsieg-App deshalb schon unattraktiv, weil man jede Benotung öffentlich einsehen kann, was dazu führt, dass die Beeinflussung steigt. Man wird sozusagen öffentlich an den Pranger gestellt oder in den Himmel gehoben, je nachdem, welche Sympathie man erhascht. Hier braucht es eine uneingeschränkte Anonymität, denn jeder Schüler sollte unbeeinflusst seine Lehrer so beurteilen, wie er es für richtig hält. Nur so kann ein Algorithmus gut arbeiten.

Die Bewertungs-App Lernsieg wurde von Benjamin Hadrigan entwickelt, und ich muss sagen, mir gefällt seine Idee, ich finde die App genial. Sie hat etwas flächendeckend Positives an sich, wirkt direkt anziehend für Schüler, welche unter ihren Lehrern leiden, ist aber auch ein Werkzeug, um gute Lehrer auszuzeichnen. Bemängeln könnte ich höchstens den öffentlichen Pranger, denn Lehrer sind auch nur Menschen und sollten nur von ihren eigenen Schülern bewertet werden, nicht jedoch von fremden Leuten.

Ein oberösterreichischer HTL-Lehrer klagte zusammen mit der Lehrergewerkschaft gegen die App Lernsieg, und es schien sogar zeitweise so zu sein, dass er mit seiner Klage glatt durchkam. Es war zwischenzeitlich ein herber Rückschlag für Benjamin Hadrigan, aber die Mühen haben sich gelohnt, und sogar der Spendenaufruf für die finanzielle Unterstützung des Gerichtsverfahrens fruchtete, und so darf die Lernsieg App verwendet werden, denn sie ist laut OLG doch rechtskonform, datenschutzkonform.

Juhu, da fällt mir und bestimmt vielen Schülern ein Steinhaufen von der schwer beladenen Brust. Ich bin alt und womöglich versehentlich in einigen Jahrzehnten kalt, aber zahlreiche junge Schüler, welche aktuell die Schulbank drücken, leben richtig auf mit der Lehrerbewertungs-App. Sie bringt Gleichgewicht in den Schulalltag, sorgt dafür, dass sich die Lehrer mehr Mühe geben, und sie sorgt dafür, dass faule, arrogante und unfaire Lehrer irgendwann aussortiert werden, wenn sie sich nicht bessern.

Besonders am Land, wo es früher noch das umstrittene Schulsystem der verhassten Hauptschulen gab, sind Lehrerbewertungen ein gutes Modell. Ich besuchte als Landei so eine Hauptschule. Ich war zwar in den ersten 6 Jahren der Grundschule eine Einserschülerin, wurde jedoch zum Katastrophenfall, als mein Bruder starb, der mit Leib und Seele Lehrer war. Mir zog es den Boden unter meinen Füssen weg, ich wurde still und direkt introvertiert, und man bezeichnete mich als Rechtschreibfehler, als kleiner Spatz mit Spatzenhirn, als Lernmuffel, und ich muss sagen, es war unter dem niedrigsten Niveau, wie ich von manchen meiner damaligen Hauptschullehrern beurteilt wurde. Bitte, auch Schüler haben eine Seele, welche man zertreten kann. Ich wollte die Schule wechseln, aber am Land galten früher wie heute die alten Bauernregeln, und eine davon lautet: Du bist hier geboren und hast woanders nichts verloren.

Im Gymnasium war ich ein seltener Gast, glänzte durch Abwesenheit, gab sogar einmal als Entschuldigungsgrund Angina Pectoris an und wunderte mich, warum man mich plötzlich wie ein rohes Ei behandelte. Ich blieb einmal sitzen, wurde dadurch nicht klüger, und ich hätte meine Professoren gerne so richtig robust benotet. Natürlich hätte ich die guten Professoren mit einer sehr guten Bewertung in den Himmel gehoben, und ich muss zugeben, ich wäre wahrlich dem Phänomen der Sympathie verfallen.

Natürlich siegt vorwiegend die Sympathie bei den Lehrerbenotungssystemen, aber grundsätzlich sind es doch die sympathischen Lehrer, welche den Schülern gut tun, sie unterstützen und dafür sorgen, dass ein Schüler gerne lernt.

Im Grunde bewerten die Schüler ihre Lehrer so, dass die guten übrig bleiben und die schlechten besser werden müssen, wenn sie ihren Job behalten wollen. Das Zeitalter der Unterdrückung ist vorbei, das Zeitalter der Gleichberechtigung hat begonnen.

Lernsieg Website

Benjamin Hadrigan Information

Infos über Lernsieg und Download Link auf Mein-Bezirk/Tirol

Wie gut ist die Lehrerbewertungs-App Spickmich?

In Deutschland existiert die Lehrerbewertungs-App Spickmich, auch ein wunderbares Instrument, um Professoren zu benoten. Und auch hier haben sich viele Lehrkräfte sofort beschwert, wieder unter dem Motto des Datenschutzes. Es sind immer nur diejenigen Lehrer darunter, welche mittelmässig bis ausreichend beurteilt werden, die sehr guten Lehrer beschweren sich selten bis nie. Es liegt am Ego, denn wenn das Ego erst einmal gekränkt wurde, schlägt es zurück.

In Deutschland habe ich bemerkt, dass die Situation zwischen Lehrern und Schülern oft fataler ist als in Österreich. Zu viele Schüler sitzen in den Klassen, werden von zu wenigen Lehrern betreut, und in Sachen Integration von fremdsprachigen oder behinderten Schülern sitzt man quasi noch in der Steinzeit fest. Bitte, Deutschland hat um ein Zehnfaches mehr Einwohner als Österreich, sozusagen sitzen wir auf einer Insel der Seligen.

Ich finde auch die Bewertungs-App Spickmich sehr gelungen, denn sie beinhaltet alles, was man braucht, um konstruktiv zu beurteilen. Ein schlecht benoteter Professor weiss im Innersten seines Wesens ohnehin, warum dies so ist, er will sich nur nicht ändern, er möchte höchstens den Benotungswahn, der in seinen Augen etwas Bösartiges darstellt, vernichten. Der Fortschritt lässt sich jedoch nicht rückgängig machen.

Spickmich Informationen

Wie hilfreich sind Lehrerbewertungssysteme wirklich?

Die Lehrer-Bewertungssysteme, welche heute am Markt sind, können grösstenteils anonym benutzt werden, sodass kein Schüler seinen Lehrer direkt von Angesicht zu Angesicht benoten muss. Im Grunde kommt es nur darauf an, wie der einzelne Lehrer im Grossen und Ganzen gesehen wird. Natürlich könnte man die Lehrer-Bewertungssysteme ausführlicher gestalten, mit Bewertungen und Beispielen in allen Facetten, aber die meisten Schüler halten sich kurz und bündig bei der Bewertung. Auf Twitter teilt man ja auch in wenigen Worten mit, was man sagen will, und die ganze Welt versteht es.

Meiner Meinung nach sind die Lehrer-Beurteilungen das richtige Instrument, um das Lehrpersonal sensibler zu machen, denn Schüler sind auch nur Menschen. Ein Kritikpunkt wäre allerdings zu erwähnen: Die Lehrkräfte würden gerne ausführlich wissen, wie sie sich verbessern könnten. Lehrer sind eben auch nur Menschen.

Leider können auch schwere Missverständnisse auftreten, wenn Lehrer schlecht benotet werden. Die Gefahr besteht darin, dass sowohl Schüler als auch fremde Personen einen unbeliebten Lehrer mit nur einem Wisch und Weg, oder einem Mausklick schlecht benoten, ihn quasi degradieren, wenn er ihre Sympathie nicht erhascht. Falls sich ein Schüler benachteiligt fühlt, kann er seinen Frust auf Basis der App auslassen, jeder kann es öffentlich sehen, und somit ist der virtuelle Galgen fürs Lehrpersonal geboren..

Allerdings kann die Gefahr mit Hilfe eines guten Algorithmus gebannt werden, denn vereinzelte schlechte Benotungen fallen aus dem Raster, wenn genügend Benotungen für einen Lehrer vorhanden sind. Hier gewinnen die anonymen App-Systeme wieder an Attraktivität.

Lehrerbewertungen auf Welt-Online

Lehrerbewertung - Website mit Formular

Wie hilfreich ist ein Lehrerbenotungswettbewerb?

Ein Wettbewerb, in welchem die Lehrer bewertet werden, begleitet von einer Jury, welche unabhängig die Ergebnisse auswertet, ist hilfreich, denn hier würden die Lehrer miteinander konkurrieren und sich um gute Benotungen reissen. Dies würde im Idealfall bedeuten, dass sich die einzelnen Lehrer und Professoren viel Mühe mit ihren Schülern, dem Unterricht und dem Lernstoff geben. Und das wiederum würde die Schulleistungen, die Freude am Lernen und die Klassengemeinschaft fördern. Leider bin ich auf meiner Recherche nicht unbedingt auf grosse Zustimmung bezüglich so eines Wettbewerbs gestossen, zumindest nicht aus Sicht der Lehrer. Schade, aber wir befinden uns ohnehin in einer Zeitenwende, und so könnte sich auch diese Einstellung im Laufe der Zeit ändern.

Deutschlands beliebtester Lehrer ist Martin Kohler, der es schaffte, seine Schüler zu motivieren und zerrüttelte Klassengemeinschaften wieder zu vereinen. Wer gewinnt in Österreich? Meiner Meinung nach hat hier Professor Ingo Lindsberger gute Chancen, zum besten Lehrer Österreichs gewählt zu werden. Er ist sozial eingestellt, hilft gerne uneingeschränkt und selbstlos, kann mit jungen Leuten gut umgehen, und er treibt Projekte voran, mit welchen die Schüler etwas anfangen können.

Wie bewertet man Lehrer fair und richtig?

Frustrierte Schüler bewerten ihre Lehrer oft aus einer emotionalen Notlage heraus, oder sie stellen das Lehrpersonal öffentlich auf Instagram und Facebook an den Pranger und warten, bis der Galgen reif ist. Hiermit schadet man seinen Lehrern, sodass sie mit Bauchschmerzen zur Schule gehen. Eine Lehrerin wurde so übel dargestellt, dass sie im Krankenhaus landete und Wochen brauchte, um ihren Nervenzusammenbruch auszukurieren. Es ist wichtig, seine Lehrer fair, sachlich, konstruktiv zu bewerten, und wenn die Emotionen Blasen werfen, dann bitte nur im positiven Sinn, denn Lob verkraftet das Lehrpersonal besser als Missgunst.

Ein Schüler brachte tausende Leute zum Lachen, als er seinen Lehrer folgendermassen bewertete: Wenn ich nur noch eine Stunde zu leben hätte, würde ich sie im Unterricht von Professor XY verbringen, denn da kommt mir die Stunde vor wie eine Ewigkeit.

Wo kann man Lehrer bewerten?

Das Lehrpersonal kann man online bewerten, oder man lädt sich eine Lehrerbewertungs-App auf sein Smartphone und legt los. Lernsieg und Spickmich sind ideal hierfür. Wer keine Skrupel kennt, nutzt Facebook, Instagram, Twitter, Whatsapp oder andere soziale Netzwerke. Hier drin tummeln sich sowohl Schüler, als auch einiges an Lehrpersonal, und man kann durch gezielte Kommentare den Lehrern signalisieren, ob sie genial sind oder verbesserungswürdig erscheinen. Hass im Netz ist Tabu, da reagiere sogar ich allergisch darauf, obwohl meine Frustrationstoleranzgrenze keinerlei Grenzen kennt. Konstruktive oder nette Kommentare sind in Ordnung.

Zeugnisse für Lehrer

Der Zeugnistag sollte nicht nur für Schüler gelten, er sollte auch für das Lehrpersonal ein aufregend dominanter, wichtiger Tag sein, an welchem sie ihre Zeugnisse entgegennehmen dürfen oder müssen, je nachdem, wie man es sieht. Schüler bangen jährlich um ihre Noten, nur in der Waldorfschule, einem Schulsystem, welchem ich meine volle Zustimmung gebe, nimmt man die Bewertungen gelassen hin. Zahlreiche Schüler in den gängigen Schulsystemen, welche an einer Ziffernbenotung festhalten müssen, bangen um ihre Versetzung, und nicht jeder Schüler ist dumm, wenn er ein Jahr wiederholen muss, aber ich weiss aus Erfahrung, dass man nicht unbedingt klüger wird, wenn man eine Klasse wiederholt. Man bleibt nur sitzen, quasi lebenstechnisch auf der Strecke. Gott sei Dank sind in vielen Ländern die Schulsysteme vom Wiederholungsjahr abgekommen, sodass man auch mit einem negativen Zeugnis in die nächst höhere Klasse aufsteigen darf, nur in manchen Ländern hält man noch an der uralten Tradition des Sitzenbleibens fest.

Und wenn man seine Lehrer nicht mit einem Zeugnis belangen darf, ist dies oft so bitter wie abgestandenes Bier, weil manche Professoren nicht für den Lehrerberuf geeignet sind und deshalb Schüler sitzenbleiben. Und der Lehrer sagt, es ist nicht mein Bier. Zeugnisse für Lehrer sind meiner Meinung nach lebenswichtig und sollten in den Unterricht integriert werden. Im letzten Schuljahr, wenn man eine Schule verlässt, könnten diese Zeugnisse sogar persönlich von den Schülern an die Lehrer verteilt werden, denn dann sieht man das Lehrpersonal ohnehin wahrscheinlich nie wieder.

Gelten Lehrerbewertungen auch für Avatare?

Die Zukunft hält Avatare als Lehrer bereit, sodass die Schüler nicht unbedingt physisch im Unterricht sitzen müssen, sondern ihren Lehrer von überall aus kontaktieren und sehen können. Ein Avatar ist künstliche Intelligenz auf hohem Niveau, da kann man nicht jammern, da muss man staunen. Wenn wir die Avatare in die Lehrerbewertungs-Apps der Zukunft aufnehmen, könnte man nur am Avatar selber herumnörgeln, und ihn würde es nicht stören. Allerdings würde man so verhindern, dass die Software des jeweiligen Avatars steckenbleibt, da man aufgrund der Bewertungen veraltete Software austauschen, verbessern und erneuern könnte. Wahrlich, auch Avatare sind Menschen.

Wie schön war das Lehrerdasein ohne Bewertungssystem?

Der Steinzeit-Lehrer - ein AustralopithecusFrüher machte der Beruf des Lehrers noch Spass, denn man konnte seine sadistische Ader ausleben, ohne auf Gegenwind zu stossen. Man konnte die Schüler nach Lust und Laune, nach Sympathie benoten, und man konnte seine Schüler bis auf die virtuelle Unterhose ausziehen, wenn man sie etwas fragte, das sie nicht wussten.

Bitte, in einigen Schulen, besonders in Brennpunktschulen scheint dies heute teilweise noch so zu sein. Man erzeugt damit sowohl Angst, als auch eine gewisse Gleichgültigkeit, und vereinzelt gibt es Schüler, die nehmen sich dann ungeniert das Recht heraus, den Unterricht zu schwänzen.

Ich bat zu meinen Schulzeiten immer brav um eine 5, wenn ich nichts gelernt hatte und zu einer Prüfung antreten musste, oder ich verspätete mich gleich um Tage, wenn es Schularbeiten zu schreiben gab. Knapp vor meinem Abitur flog ich wieder einmal nach Spanien und teilte meinem Deutsch-Professor mit, dass ich mich zur vorgesehenen Schularbeit verspäten würde. Er meinte: Elisabeth, das traust du dich nicht. Als ich Tage nach der vorgesehenen Schularbeit das Schulhaus wieder betrat, durfte ich die Arbeit nachschreiben, und mein Professor musste sie benoten, ob er wollte oder nicht. Bitte, es hat mir im Nachhinein leid getan, da mein Deutschlehrer wirklich eine Sahneschnitte war, die zum Anbeissen einlud. Ich habe nie davon abgebissen.

Gendertechnisch gelten alle erwähnten Lehrer auch für Lehrerinnen, also LehrerInnen und nicht nur LehrerAussen. Ich bin blind, und als mich einst ein Gymnasialprofessor anschrieb, der in der E-Mail das Gendern liebte, übersah ich das Binnen I und antwortete: Wieso nur Lehrer innen, und was ist mit den Lehrern aussen? Als ich endlich erkannte, dass es sich gendertechnisch um das Binnen I handelte, war die Peinlichkeit bereits vollendet.

Verliebt in den Lehrer - Oh Gott

Liebe zwischen Lehrer und Schüler

Wie wird man ein guter Lehrer?

Wie wird man ein guter Schüler?

Lehrerbewertung - Audio

 


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