|
|
|||||||||||||||||
Wie wirtschaftet man erfolgreich?Wirtschaften bedeutet sparsam und vorausschauend zu haushalten. Der Konsument muss das Gefühl bekommen, hochwertige Qualität zu einem guten Preis zu erhalten. Der Unternehmer muss das Gefühl haben, dass seine Kunden zufrieden sind und wiederkommen. Der Handel muss von seinen Umsätzen leben können und auch in Zukunft noch offline überleben dürfen. Wirtschaft bedeutet Geschäftsleben, Aktivität, das florierende Business, Verkauf und Vertrieb, Marketing und Werbung, Arbeit und neue Jobs, und wenn wir die Wirtschaft als pure Substanz betrachten, so fliesst sie in jeden Lebensraum hinein, da sie die Seele der Menschheit, der Motor des alltäglichen Lebens ist. Wirtschaft bedeutet, freie Märkte zu bedienen, womit der Kapitalismus und der Turbokapitalismus angeheizt werden. Mittlerweile boomt der Kapitalismus so stark, dass daraus ein Turbokapitalismus entstanden ist, der mit einem Turbo die Umwelt zerstört, grosszügig produziert und auf ein anhaltendes, stets in die Höhe schiessendes Wirtschaftswachstum hofft. Das geht so lange gut, bis der Kunde die Nase voll hat, nachhaltig konsumiert, oder bis die Erde keine Rohstoffe mehr hergibt, weil sie nackt dasteht. Wirtschaft bedeutet Handel und Konsum, die Produktion von Gütern, das Anbieten von Dienstleistungen, und die Informationsweitergabe, welche in den Wirtschaftswissenschaften gelehrt wird. Die Wirtschaft verkörpert neben dem Kapitalismus samt Turbokapitalismus, die soziale Marktwirtschaft, welche für eine soziale Gerechtigkeit sorgt, und die Planwirtschaft laut Marxismus, welche mittels langfristiger Pläne die Güter allgemein zugänglich für alle gleich gerecht verteilt. Leider fruchten die kommunistischen Wirtschaftsmodelle nicht sonderlich gut, denn der einzelne Mensch lechzt von Natur aus gierig nach immer mehr Gütern, welche ihm alleine gehören und ihn materiell gesehen befriedigen. Daraus resultiert auch der Erfolgsgedanke, denn man muss vergleichen können, um erfolgreicher als ein anderer zu sein. Wirtschaft ist Geld, welches wir als Tauschmittel verwenden, wobei früher Gold und Geld exakt aufeinander abgestimmt waren, was heute leider nicht mehr der Fall ist, denn die Goldaktie boomt nach wie vor und ist an keine ethischen oder moralischen Grenzen gebunden. Das physische, greifbare Gold hilft uns jedoch durch jede noch so schlimme Wirtschaftskrise hindurch. Wirtschaft Definition - Handel, Konsum und ProduktionDas Wort Wirtschaft stammt vom Wort Wirt ab, was dem Bewirten gleichkommt, und vom Wort Gast, woraus sich die freundliche Gastwirtschaft herauskristallisiert. Es gab Zeiten, in denen waren Gastarbeiter gerne gesehen, bis wir uns von politischen Populisten leiten liessen und die Gastarbeiter als Fremdlinge einstuften. Heute lästert man in manchen tiefsinnigen Tälern noch im tiefsten Dialekt über die Bürger anderer Nationen, schimpft über die Ausländer, und der Mostviertler, der Waldviertler, sowie der Weinviertler glauben, die Rumänen sind an allem schuld. Der Begriff Ökonomie wurde früher hauptsächlich für die Landwirtschaft verwendet, , für den primären Wirtschaftssektor, wobei der Ökonom der Landwirt war und seine Agrarwirtschaft betrieb. Heute leben wir zunehmend in einer Dienstleistungswirtschaft, die den tertiären Sektor verkörpert, welche die Assistenten und Roboter bevorzugt, und morgen könnten wir bereits in einer Güterknappheit leben, denn Knappheit kurbelt die Inflation an, was jedoch nicht unbedingt die Wirtschaft beflügelt. Hoffentlich finden wir uns nicht eines Tages in der Steinzeit wieder, denn in alten Zeiten galten Jäger und Sammler, kleinste Gruppen bereits als wirtschaftlich rentabel, da sie auf primitivstem Niveau Produkte des täglichen Lebens produzierten, damit Handel betrieben, und somit die älteste Form des sekundären Wirtschaftssektors ausfüllten. Allgemein gesehen ist die Wirtschaft, auch Ökonomie genannt, die Planung und Befriedigung aller Bedürfnisse, die Organisation und Einrichtung der gesamten Wirtschaftsdienste, die Gesamtheit aller wirtschaftlichen Einrichtungen, von der Planwirtschaft bis zur sozialen Marktwirtschaft. Maschinen, Computer und Roboter bilden die heutige Wirtschaftsgrundlage des technischen Fortschritts, manuelle Handgriffe bildeten die frühen wirtschaftlichen Anfänge. Früher baute man ein Haus per schwerster Handarbeit, heute stellt man Betonblöcke hin. Zu den wirtschaftlichen Institutionen gehören Unternehmen, Privathaushalte und öffentliche Haushalte, und zu den wirtschaftlichen Handlungen zählen die Absatzwirtschaft, der Handel, der Konsum, die Herstellung und Produktion, der Umlauf, die Verteilung und das Recycling, sowie die Abfallwirtschaft. Wenn viele Güter kaum benutzt bis ungenützt weggeworfen werden, befinden wir uns eines Tages in einer wirtschaftlichen Notlage, denn unser Planet lässt sich nicht ewig verwirtschaften. Studien zeigen, dass die Reichen und Superreichen die grössten Ressourcenverschwender sind, aber solange der Privatjet brummt, ist für die Creme de la Creme alles in Ordnung. Wie wird die Wirtschaft eingeteilt?Man teilt die Wirtschaft grob gesehen in die Weltwirtschaft, die Betriebswirtschaft, die Hauswirtschaft, die Privatwirtschaft, die Stadtwirtschaft, und die Volkswirtschaft ein. Je nachdem, wo und wie gewirtschaftet wird, sind diese Aufteilungen nötig. Die Weltwirtschaft agiert global und sorgt dafür, dass wir billig und gut leben. Die Volkswirtschaft verkörpert das wirtschaftliche Treiben eines Landes, während die Stadtwirtschaft das Handelsaufkommen in der jeweiligen Stadt symbolisiert. Im Mittelalter musste man hohe Zölle bezahlen, um in einer fremden Stadt seine Waren zu verkaufen, und heute geschieht dies automatisch, obwohl viele Länder keine Zölle mehr fordern, damit gute Handelsabkommen geschaffen werden, welche dem Volk dienen. Die private Hauswirtschaft verkörpert einen Haushalt. Je nachdem, wie der einzelne Mensch sein Leben gestaltet, haushaltet er mehr oder weniger gut, sparsam bis verschwenderisch. Heute leben viele Leute auf Pump, haushalten luxuriös bis dekadent, können sich jedoch diesen elitären lebensstil kaum leisten und verarmen, sobald eine globale Wirtschaftskrise droht. Früher warf man nichts weg, verbrauchte alles restlos, hortete Dinge für schlechte Zeiten, und heute übt man fürs Blackout, für den Supergau, der hoffentlich nie eintritt, denn wenn er kommt, haben die Grossstädter nichts mehr zu lachen. Was bedeutet Wirtschaften?Wirtschaften bedeutet, ein angenehmes Gleichgewicht von Geld und Macht, von Angebot und Nachfrage, von Arbeit und Freizeit, von Ethik und Moral gegenüber dem Profit zu generieren. Wirtschaften bedeutet, gut zu haushalten, denn der Wirtschaftshaushalt betrifft nicht nur Staaten, Länder, Gemeinden und Städte, sondern jeden einzelnen Privathaushalt. Wer spart, hat Geld in der Not. Wer gut wirtschaftet, investiert sorgsam und nachhaltig, achtet auf seinen Haushalt und pflegt sein gesamtes Leben. Faulheit, Trägheit, aber auch das Venture-Capital und der übertriebene Leichtsinn können uns in eine wirtschaftliche Schieflage bringen, aus der wir mühsam herauskriechen müssen, wenn wir nicht daran zerbrechen wollen. Jahrelang wurde billiges Geld in die Märkte gepumpt, die Gesellschaft war verwöhnt, bis das instabile Konstrukt zusammenbrach und die EZB den Leitzins erhöhte. Ab diesem Moment war das billige Geld Vergangenheit. Soziales Gleichgewicht in der WirtschaftUnsere Wirtschaft ist nicht unendlich weit auf Wachstum ausgerichtet. Sie wächst nur so lange, wie wir sie füttern und Geld in sie hineinstecken. Dies bemerken wir spätestens, wenn eine Katastrophe, eine Pandemie naht und wir die Wirtschaftssysteme herunterfahren oder in einen Lock-Down gehen. Wenn nichts mehr konsumiert wird, stirbt unser Wirtschaftssystem. Und genauso ergeht es uns wirtschaftlich, wenn wir den Turbokapitalismus alleine regieren lassen, sämtliche Systeme deregulieren, den unkontrollierten Liberalismus toben lassen und davon ausgehen, dass sich die Märkte von selbst regenerieren. Wenn die Schere zwischen Arm und Reich so weit auseinander geht, dass der Mittelstand stirbt, sind wir wirtschaftlich am Ende. Wenige Superreiche können nicht so viel konsumieren, dass die ganze Welt davon leben kann. Globalisierung und Turbokapitalismus funktionieren nur so lange, bis die Rohstoffe ausgeschöpft sind. Dann bleiben einige wenige übrig, die unsere Wirtschaft regieren, der Rest verarmt und wird zu Sklaven gemacht. Ich denke, vorher wehrt sich die Gesellschaft jedoch so stark, dass kein Stein mehr auf dem anderen bleibt. Wirtschaft ist Konjunktur und Rezession im WechselDie Wirtschaft unterliegt einem ständigen Auf und Ab, wie beim Treppensteigen, einmal hoch, einmal hinunter. Wirtschaftsmässig befinden wir uns deshalb ständig zwischen einem ausgeprägten Hoch und einem eingefleischten Tief, zwischen Konjunktur und Rezession. Immer wenn wir an einem dieser Höhepunkte angekommen sind, wendet sich das Blatt und weht in eine andere Richtung. Wichtig ist, dass man rechtzeitig vorsorgt und genügend Fettreserven für den Notfall hortet. Wichtig ist auch, dass man nachhaltig und bewusst wirtschaftet, mit den Wasserressourcen liebevoll umgeht, die Flora und Fauna schützt, und dass man nicht jedem Hype nachrennt, der die Welt ausbeutet. In Indien sterben Elefanten aufgrund einiger weniger, wirtschaftlich übermächtiger Grossgrundbesitzer, weil das Trinkwasser knapp wird. Übrigens ging einer dieser Elefanten auf die Beerdigung derjenigen Frau, die er zuvor niedergetrampelt hatte. Er musste noch einmal kräftig nachtreten. Ich denke, die Frau war beteiligt an den Grossgrundbesitztümern, welche so viel Wasser verschlingen, dass die Elefanten deshalb dürsten müssen. Bitte, ist das Karma? Die Wirtschaft ist das Grundgerüst, welches uns mit Wohlstand, Arbeit, Profit, Handel und Kapital versorgt, und dieses Grundgerüst darf nicht einseitig in die Hände einiger weniger Grossgrundbesitzer fallen, sonst entstehen zu viele soziale Abhängigkeiten. Eine florierende Wirtschaft lässt uns locker leben und sorglos verweilen. Eine Wirtschaftskrise lässt uns sparen, Güter und Geld horten, ängstlich werden und am Leben zweifeln. In Europa ist durch die Corona-Pandemie und den Krieg in der Ukraine der für viele Menschen immerwährende Wohlstand in Gefahr. Den Reichen und Superreichen fällt dies noch nicht auf, aber der Mittelstand verschwindet zunehmend, steigt ins brodelnde Höllenfeuer der Armut ab und kann sich gerade noch die nötigsten Lebensmittel leisten. Die Armen stehen währenddessen an den sozial geführten Pforten der Lebensmitteltafeln, reihen sich in die Konzepte der Sozialmärkte ein und hoffen, es möge sie niemand erkennen. Mit einer Umverteilung der Ressourcen, der Güter, des Geldes, mit einer Luxussteuer, und mit einem allgemein solidarischen Denkmodell würden wir die Sache in den Griff bekommen, aber die Lobby der Reichen ist zu stark, um an dieses wohlstandsbedingte Umdenken zu denken. Was bedeuten Ethik und Moral in der Wirtschaft?Wirtschaftliches Denken, Ethik und Moral gehen nur bis zu einem gewissen Grad in die selbe Richtung. Nicht alles, was wirtschaftlich profitabel ist, ist auch ethisch vertretbar. Und so verschenken Firmen Produkte, auch wenn sie nichts zu verschenken haben, weil sie damit Kunden gewinnen. Und der einzelne Mensch betrügt und lügt, weil es wirtschaftlich für ihn rentabel ist. Politiker treffen unseriöse Entscheidungen, um die Wirtschaftslobby zufriedenzustellen, und der Konsum blüht trotzdem. Gewisse ethische Standards werden übrigens eingehalten, um keine Revolution heraufzubeschwören. Wenn wir keine genmanipulierte Nahrung wollen, wird diese auch nicht gezwungenermassen verkauft, es sei denn, jemand will sie explizit haben, dann hat er die Wahl. Moralisch bedenklich ist es, wenn der Einzelne im Supermarkt eine Banane abwiegt, das Preisschild auf die Tüte klebt und danach 2 weitere Bananen in die Tüte legt. Wenn das 1000 Leute machen, entstehen den Läden finanzielle Defizite. Und wenn grosse Konzerne Betrug im umfangreichen Stil betreiben, entstehen Defizite, die der einzelne Steuerzahler ausgleichen muss. Und dann jammern wir. Wir jammern gerne über die aktuelle Wirtschaftslage, über zu wenig Kaufkraft, weil nicht jeder ein drittes Handy benötigt. Wir jammern über zu wenig Umsatz, da dieser nicht ungehemmt in astronomische Höhen steigen kann, ohne eine Pause zu machen. Und wir jammern über zu wenig Wirtschaftswachstum, weil die Produktion nicht endlos weitergeführt werden kann, ohne dass die Umwelt darunter leidet. Hier sieht man, dass die Wirtschaft ethische Probleme hat, mit denen sie umgehen muss. Übrigens ging es uns wirtschaftlich noch nie so gut wie heute, und wir haben noch nie so viel gejammert wie heute. Wir sehen uns gerne Wirtschaftskatastrophen an, während wir vor den Nachrichten sitzen und ein Wurstbrötchen essen. Wir können das Brötchen ruhig bis zu Ende essen, denn die Nachrichtenlänge erlaubt es uns. Und dann sehen wir uns regelmässig die Spendenaufrufe für arme Länder an, spenden in der Regel nichts oder Kleinbeträge, gehen anschliessend zum Shoppen, weil wir seit einer Woche kein neues Teil mehr gekauft haben, und nachts schlafen wir im Pyjama ein und träumen von der Armut in Afrika. Die Welt ist ungerecht, aber eines Tages wird sie gerechter. Immerhin sstehen die Gespräche über das bedingungslose Grundeinkommen bereits in den Startlöchern. Die Wirtschaft lebt von TrendsEin Trend in den wirtschaftlich rentablen Unternehmen geht dahin, dass man Manager mit einem golden handshake ausbezahlt, wenn sie gehen müssen, dass man Personal abbaut, um das Unternehmen zu retten, und dass man out-sourcing betreibt, um Kosten zu sparen. Wenn erst einmal der Serviceroboter den Weg in die Wirtschaft gefunden hat, kann der menschliche Mitarbeiter ausgetauscht werden und den Roboter servicieren. Derzeit beschäftigen wir Leiharbeiter zu ungerechten Bedingungen, bezahlen viele Leute unter dem Mindestlohn, grosse Unternehmen finden legale Steueroasen und Schlupflöcher, Steuererleichterungen, Off-Shore-Modelle und angenehme Fluchtwege. Die neue Generation der Erben wird bevorteilt, die Luxussteuer wird nur rabenmütterlich behandelt, Vorstände verdienen das 100fache und mehr, wenn man sie gegenüber den Angestellten betrachtet, und der Normalverbraucher rutscht in die Armut ab. Seit der Jahrtausendwende ist das Problem explodiert, und der Mittelstand, der eigentlich die grösste Wirtschaftssäule darstellen sollte, droht zu verarmen. Hier ist dringender Handlungsbedarf nötig. Wir könnten uns nur durch gerechtere Löhne, durch die Wiedereinführung der Luxussteuer von mehr als 80% ab einem gewissen finanziellen Volumen, durch eine gerechtere Ressourcenverteilung und durch eine Umverteilung der materiellen Güter retten, denn der Trickle-Down-Effekt hat noch nie jemandem geholfen. Wie wichtig ist die Wirtschaft?Die Wirtschaft ist wichtig, denn ohne ein florierendes Wirtschaftsleben gäbe es keinen Fortschritt, keinen Wohlstand, und wir würden uns ähnlich wie in der Steinzeit bewegen, wo die Menschen alleine auf die Natur angewiesen waren. Dies bemerkt man am besten in Krisenzeiten. Die Corona Krise hat gezeigt, dass ohne eine funktionierende Wirtschaft das gesamte menschliche Lebensmodell kippt. Die Wirtschaft floriert heute zunehmend im Internet, denn sogar Lebensmittel sind online erhältlich und können entweder direkt nach Hause oder sogar in den eigenen Kofferraum des Autos geliefert werden. Drohnen übernehmen zunehmend den Versandweg, und der Postbote wird arbeitslos. Irgendwann rationalisieren wir uns alle weg, weil uns Roboter ersetzen, die wirtschaftlich günstiger sind. Diesem Phänomen können wir nur entkommen, wenn wir uns für mehr Bildung einsetzen, denn die niedrigen Fliessbandarbeiten werden heute schon zunehmend von Servicerobotern erledigt. Wir benötigen eines Tages gut ausgebildete Ingenieure, welche die Serviceroboter warten, und wir brauchen kreative Köpfe, welche neue Lebensmodelle entwerfen, damit unser Wohlstand wächst. Wichtig ist, dass die Wirtschaft nachhaltig funktioniert, denn unser Planet verfügt nicht über unendlich viele Ressourcen, welche sich ständig erneuern. Deshalb müssen wir enkelfit werden, und das heisst, unsere Enkel haben auch ein Recht auf eine florierende Wirtschaft in einer stabilen Umwelt. Plastik, Schadstoffe, Chemie, Umweltgase, Giftstoffe, all das sollten wir meiden, woimmer es möglich ist. Hier brauchen wir Innovation, damit wir nicht in die Steinzeit zurückrollen. Wenn erst einmal unser Erdöl und das Erdgas verbraucht sind, hilft kein Fracking mehr, denn aus einem leeren Boden kann man nichts herausholen. Holz, Schilf, Moos, Algen, etc. wachsen wieder nach, und so könnte man die Welt wieder begrünen und aus den erneuerbaren Rohstoffen unsere materiellen Güter fertigen. Fakt ist, wenn wir unsere Wirtschaft weiterhin mit Krieg, Sanktionen, Umweltgiften und Starrsinn betreiben, verfällt sie zu einem kleinen Spielball, der von Hand zu Hand geworfen wird, und dann gewinnt nicht die Hand des Klügeren, sondern die Hand des Stärkeren. Wirtschaftswachstum ist nämlich nur möglich, wenn Friede, Freude, Eierkuchen herrschen, und wir haben am eigenen Leib spüren müssen, wie schlimm Krieg ist, und wie wichtig Frieden sein kann. Was ist das Weltwirtschaftsforum?Das Weltwirtschaftsforum ist ein Zusammentreffen der wichtigsten Wirtschaftsbosse und Wirtschaftsleute. Man diskutiert die aktuelle Lage der Weltwirtschaft, feiert sich und seine Erfolgsgeschichten, und man versucht, Probleme wirtschaftlicher Art zu lösen. Einmal im Jahr treffen sich die grossen, mittleren und kleinen Wirtschaftsbosse in der Schweiz, um zu prüfen, ob ihre Lobby noch stark genug ist, ob die Wirtschaft noch floriert, und ob man an gewissen Schrauben drehen kann, um noch mehr Geld zu generieren. Man muss zu diesem Wirtschaftsforum eingeladen werden, und so haben es auch kritische und alternative Journalisten schwer, hier präsent zu sein, aber wenn man eingeladen wird, diniert man köstlich. Teure Autos, Privatjets, gut gekleidete Leute, die Creme de la Creme der High Economy ist präsent. Ich bin nicht eingeladen worden, ich bin zu kritisch, das gebe ich offen zu, denn wer mich einlädt, muss damit rechnen, kritisiert zu werden, wenn er nicht genug Geld für wohltätige Zwecke spendet. Böse Zungen behaupten, Herr Schwab und sein elitärer Wirtschaftskreis feiern sich beim Weltwirtschaftsforum in inniger Runde selber, aber dieser Meinung bin ich nun wirklich nicht. Ich finde, die Wirtschaft feiert sich selber und ist stolz auf ihre Errungenschaften, auf den Turbokapitalismus, auf die Produktionssteigerungen, auf die weltweite Kapitalsteigerung, selbst wenn die Armen und Ärmsten dabei untergehen, aber man muss Kollateralschäden in Kauf nehmen, wenn man etwas erreichen will. Ich könnte laut aufjaulen, wenn ich mir die zunehmende Armut weltweit anschaue, die aufgrund von wirtschaftlich rentablen Gesetzen entsteht. Und so finde ich, sollte auch im Weltwirtschaftsforum ein Umdenkprozess beginnen, der arme Menschen unterstützt und auf satte Gewinne verzichtet, aber das gibt es wahrscheinlich nur im Märchen. Was ich gut finde, ist, dass dieses Jahr die Klimaaktivisten auch eingeladen wurden, und Greta Thunberg eine ernüchternde Klimarede gehalten hat, die uns zum Nachdenken anregen soll. Wir werden sehen, wie sich das Weltwirtschaftsforum entwickelt. Wirtschaft ist nicht alles, ohne Wirtschaft funktioniert zwar alles nicht, aber die soziale Marktwirtschaft macht alles wieder gut, sage ich, während viele SUV Fahrer die Strassen verschmutzen, immer noch zu viele Privatjets zum Weltwirtschaftsforum fliegen, deren Insassen keine Probleme mit der Klimaerwärmung haben, und während zahlreiche Wirtschaftsbosse angestrengt die Börsenkurse beobachten, weil sie Gewinne erwarten. Die gängigen WirtschaftsmodelleWelche Wirtschaftsmodelle gibt es, und welche funktionieren hervorragend? Die soziale Marktwirtschaft verspricht einen fairen Erfolg für alle, denn der Pechvogel wird unterstützt, und der Glückspilz darf seine Erfolge geniessen. Der Kapitalismus funktioniert auch gut, solange er nicht zum Turbokapitalismus ausartet. Schwierig sind die Planwirtschaft, kommunistische Modelle bis hin zur Diktatur. Hier profitiert man langfristig nicht, da die Staaten gerne in die Pleite schlittern, fatale Misswirtschaft herrscht, oder das Volk hungert, während der Diktator Kaviar schlürft. Die Russen sind beispielsweise leidensfähig und unterstützen unfaire Wirtschaftsmodelle, solange sie ihren Präsidenten lieben, ehren, loben und in den Himmel heben. Welche Wirtschaftsmodelle sind erfolgreich?Bis jetzt hat es nichts besseres am Markt gegeben, als die soziale Marktwirtschaft. Schlechtere Wirtschaftsmodelle sind der Turbokapitalismus, der strenge, mit diversen Einschränkungen verbundene Kommunismus, oder beispielsweise die Diktatur. Trotzdem haben auch diese Wirtschaftsmodelle, welche teilweise höchst politisch geführt werden, ihre Berechtigung. Ein gut geführter Kommunismus versperrt den Superreichen den Weg, noch mehr Geld am freien, nach oben offenen Markt zu verdienen. Aktionäre und Investoren, Privatiers, Privatstiftungen, die Creme de la Creme, das alles wird geschröpft. Dafür wird flächendeckend auf die Gesamtgesellschaft das Hab und Gut gerecht verteilt, sodass es keine Schere zwischen arm und reich gibt. Ein guter kommunistischer Diktator wird so handeln, dass der Grossteil des Volkes damit zufrieden ist. Ein schlechter Diktator wird sein Volk leiden lassen, während er sich bereichert. Gute Beispiele hierfür sind China für eine aufstrebende Wirtschaftsmacht, und Brasilien für ein untergehendes Volk, welches mit Korruption zu kämpfen hat. Dass der Kommunismus nicht funktioniert, haben wir bereits gesehen, weil der Mensch von Natur aus auf Erfolg und Gewinnerzielung getrimmt ist. Als ich neulich einen Bericht über das Grundeinkommen für alle gesehen habe, verstand ich die Welt nicht mehr. Alle Leute sagten, sie würden trotzdem arbeiten, nur 2% sagten, sie würden ruhen. Im Grunde würden wir begeistert anfangs unsere Interessen ausleben, die schwermütigen Arbeiten würden sich ungetätigt türmen, Verwaltung, Müllabfuhr, Strassendienste, sämtliche Büroarbeiten, alle Arbeiten, die unser Leben leichter machen, würden irgendwann wegfallen, weil niemand auf Dauer täglich ohne gute Bezahlung eine monotone Leistung erbringt, wenn er keine Konsequenzen spürt und alles nur freiwillig macht. Die Zuverlässigkeit würde leiden, die geregelten Strukturen würden zerfallen, und wir brauchen Regeln, Ziele, Grenzen und Struktur zum leben. Wir würden uns von aussen steuern lassen, weil wir auf das Grundeinkommen bauen, im Grunde nichts tun müssten und träge werden. Eine Alternative zum Kapitalismus sind die Sharing-Dienste und der Tauschhandel. Im Grunde ist das eine gesunde Struktur, aber sie lässt die Wirtschaft nicht mehr wachsen, weil wir alles tauschen und kaum noch was kaufen würden. Der eigene Besitz ist weg, dafür hat man Zugang zu allen Dingen. Man braucht nur jemanden zum Tauschen. Diese Systeme funktionieren nur bedingt, weil trotzdem Geld für eventuelle Mieten ins Spiel kommt. Es ist nicht immer etwas Brauchbares zum Tauschen da. Eine Alternative ist es, Aussteiger zu werden und von dem zu leben, was andere wegwerfen, anbauen und übriglassen. Hier nutzen wir jedoch wieder das funktionierende, müllproduzierende System. Wenn man alles selber regelt, als Aussteiger alles selber anbaut, muss man auf einiges verzichten, und das wollen die wenigsten Leute. Ich finde es am besten, wenn wir die Banken nicht mehr retten, wenn wir das konsumieren, was wir brauchen, wenn wir regional und hochwertig konsumieren, wenn wir nicht nur kaufen, um Arbeitsplätze zu erhalten, wenn die Manager und Vorstände nur noch das Doppelte eines Normalangestellten verdienen, wenn Aktionäre nicht mehr legal handeln dürften und es nur noch die eingeschränkte Handelsbörse gibt, welche nicht alles ohne Sinn handeln dürfte. Dann würde zwar kein starkes Wirtschaftswachstum mehr entstehen, aber die Löhne würden sich erholen, die Leute wären wieder am Leben und nicht nur an der Karriere beteiligt, und die Umwelt würde ein wenig aufatmen können. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist meiner Meinung nach derzeit, aus den aktuellen Modellen heraus gesehen falsch, ein Mindestlohn, der weltweit eingehalten werden muss, von dem die Menschen leben können, das ist der richtige Weg. Leider arbeiten sogar bei uns Leute unterm Mindestlohn, weil es Subunternehmen und viele Ausnahmeregelungen gibt. Die Grundbedürfnisse wie Essen, Wohnen, Heizen und das tägliche Leben dürften nicht kostenmässig explodieren, nur dann hätten wir meiner Meinung nach wieder eine Chance. Das Wirtschaftsmodell der Korruption boomtEin richtig lukratives Wirtschaftsmodell stellt die Korruption dar, welche rechtlich nicht ganz unumstritten, finanziell jedoch lohnend ist. Sie besitzt einen hohen Stellenwert bei den Betroffenen, lässt jedoch das Volk laut aufjaulen. Überall lauert sie, die bequeme Korruption, und wer sie kennt, steht mittlerweile vor Gericht und schöpft seine Persönlichkeit frei von jeglicher Schuld. In Österreich laufen die Korruptionsprozesse wie am laufenden Band dahin, niemand wird verschont, aber rechtlich gesehen wird wohl niemand zu hohe Strafen zu erwarten haben, denn Moral und Justiz sind oftmals zwei Paar verschiedene Schuhe. We are going to Ibizza, das Motto verfolgte die Korruptionsstaatsanwaltschaft bis hinauf zum Bundeskanzler, welcher abdankte, sich verneigte und das Land verliess, Kurz ging kurz nach Amerika, um dort zu bleiben. Und jetzt stellt sich die Frage, ob Korruption gesellschaftsfähig geworden ist? Sogar in der Ukraine tat sich wieder ein neuer Korruptionsskandal auf, obwohl das Land ohnehin unter dem Krieg leidet, schuftet und in Minen versinkt. Österreich ist jedoch derzeit Spitzenreiter in Sachen Korruption, und laut einer Umfrage stören sich die meisten Menschen nicht daran, weil sie wissen, das war immer schon so, das wird immer so bleiben, lassen wir alles beim Alten. Ich könnte schwören, demnächst kommen die Kommunisten und legen den Korruptionssumpf trocken, weil der Reichtum gleichmässig auf alle Menschen verteilt wird, und dann sind wir glücklich. Man sollte den Kommunisten wieder einmal eine Chance geben, denn sie verkörpern nicht die alten Diktaturen, sie sind jung, innovativ und leisten viel Sozialarbeit. Business DefinitionBusiness ist eine Mischung aus Lifestyle und Geschäftsleben, da man seine Work-Life Balance heute vorwiegend fliessend ins Alltagsleben, sowohl ins Geschäftsleben, als auch ins Privatleben integriert. Man arbeitet kurz, dafür jedoch konzentriert, effektiv und hart, und anschliessend lässt man seine Seele baumeln, geniesst seine Freizeit und freut sich wieder auf die Arbeit, weil zu viel Freizeit hungrig nach Arbeit macht. Manche Leute sagen, das Baumeln lassen der Seele, die verkürzten Arbeitszeiten und die ausgiebige Freizeitgestaltung machen uns träge, leistungsarm und infantil. Das stimmt jedoch nicht, denn Studien belegen eindeutig, dass kürzere, aber dafür intensivere Arbeitszeiten zu mehr Leistung führen und sich der Körper in den erholsamen Zwischenzeiten entspannt. Fakt ist, das heutige Business ist geprägt von Robotern, Cyborgs, neuen Ideen, Fortschritt und bequemen Businesslösungen, welche die harte Arbeit erleichtern. HotlinesWie gut sind Hotlines? Man steht und sitzt in der Warteschlange, bis der nächste Mitarbeiter frei wird, aber das kann dauern. Besonders die kostenpflichtigen Hotlines lassen uns warten, denn jede Warteminute bringt bares Geld. Die Regeln für die Warteschleifen wurden zwar verschärft, sodass die Kunden-Abzocke nur noch im Ausnahmefall gelingt, aber trotzdem kostet es Zeit, in einer Servicehotline festzuhängen. Zu wenig Personal, überarbeitete, vor dem Burnout stehende Mitarbeiter, unfreundliche oder ungeschulte Servicemitarbeiter, und irgendwann gibt man einfach auf und legt den Telefonhörer, das Handy, das Smartphone, das Head-Set zur Seite. Der rote Knopf, der -Auflegen- symbolisiert, ist bei den meisten Hotlines Pflicht. Anders sieht es in den Flirthotlines aus. Da flirtet und quatscht man, und am Monatsende erschrecken die Leute, wenn die Telefonrechnung ins Haus flattert. Hotlines sind mit Vorsicht zu geniessen. KapitalismusDer Kapitalismus macht Reiche noch reicher und Arme immer ärmer, selbst wenn heute ein Billig-Pullover nur noch 10 Euro kostet. Der Turbokapitalismus hat jedoch ein Ablaufdatum, wenn alle Rohstoffe verbraucht sind und die Menschen gesättigt vom Konsum nach Hause gehen. Langfristig und nachhaltig attraktiv bleibt die soziale Marktwirtschaft. Trotzdem kann man vom Kapitalismus profitieren, indem man ihn nutzt, solange er präsent ist, und wer nachhaltig einkauft, der hat mehr von seinen Gütern. Kartelle und PreisabsprachenWie funktionieren Kartelle, und wie schädlich sind Preisabsprachen? Keine Frage, wenn sich die Unternehmen und Produzenten illegal miteinander absprechen, gerät der faire und freie Wettbewerb ins Schleudern, und die Alltagsprodukte, Lebensmittel und Güter des täglichen Lebens werden plötzlich grundlos teurer. Die Konkurrenz wird nicht mehr beliefert, und der Teufelskreis beginnt. Hier muss der Gesetzgeber noch nachschärfen und besser darauf achten, dass keine Kartellbildung entsteht. KonzerneWie mächtig sind Konzerne? Vor allem die Grosskonzerne besitzen eine Allmacht, sodass sie kaum bis keine Steuern zahlen, jedoch ihre Aktionäre mit grossen Gewinnausschüttungen belohnen. Da dies unfair ist, denkt man über eine allgemeine Besteuerung der Konzerne nach, wobei das Nachdenken im Vordergrund steht, und das Handeln bis auf Weiteres auf sich Warten lässt, denn es gibt unzählige Schlupflöcher, die zur Steuervermeidung einladen. Grosskonzerne beschäftigen andererseits wieder so viele Leute, die ihr tägliches Brot im jeweiligen Unternehmen verdienen, dass es schon wieder von Vorteil ist, die Konzerne blühen und gedeihen zu lassen. Wer ein Big Player am Markt ist, schafft an, und erst wenn das Geld gerecht auf der Welt verteilt wird, werden diese Gepflogenheiten abgeschafft. Übrigens sind die grossen DAX-Unternehmen seit Jahren im Sinkflug, nur bemerken wir es bis jetzt nicht sonderlich, weil sie lange sinken können, da sie so hoch oben geflogen sind. SanktionenWas bringen Sanktionen? Wirtschaftlich gesehen sind sie eine reine Katastrophe für alle Seiten, denn sie greifen niemals zu 100 Prozent durch, und sie sind unsinnig, wenn nicht die gesamte Welt mitmacht. Wenn ein Land sanktioniert wird, holt es sich seine Güter eben aus einem anderen Land. In Europa leiden wir aufgrund der Sanktionen gegen Russland. Der russische Rubel rollt, China und die USA profitieren, und wir hungern für den Frieden. WirtschaftskriseWie kommt man gut durch eine Wirtschaftskrise? Sparen ist angesagt, denn der kleine Mann kann sich nicht mehr alles leisten. Rohstoffe, Gold, Immobilien und solide Investments boomen, und die Kleidung wird konservativer. Es profitieren diejenigen, die nachhaltig denken und handeln. Es scheitert derjenige, welcher kurzfristige Entscheidungen trifft, die bloss das schnelle Geld versprechen, denn die Börse ist in der Wirtschaftskrise anfällig für Abstürze. Während des Ukraine-Krieges haben wir gesehen, wie die Kryptowährungen im freien Fall den finanziellen Boden küssten, und wie das Betongold in astronomische Höhen empor stieg. Wenn uns erst einmal die hohe Inflation auffrisst, können wir uns nur noch die Lebensmittel leisten, die wir selber fressen, und tanken müssen wir auch, damit wir rechtzeitig vorwärts kommen, um der Wirtschaftskrise zu entkommen.
|
|
|||||||