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Freundschaft zwischen Lehrer und Schüler

Lehrerin und Schülerin sind beste FreundinnenDürfen Lehrer und Schüler befreundet sein? Welche Probleme entstehen? Freundschaft zwischen Lehrern und Schülern ist schwierig, denn der Lehrer prüft, vergibt Noten, lehrt, muss möglichst sachlich und neutral, kompetent und distanziert, aber nicht zu streng sein, und er sollte keine Lieblingsschüler haben, die er unbewusst bevorzugt. Dies ist oft nicht möglich, wenn der Lehrer mit einigen seiner Schüler befreundet ist, denn wenn man zusammen trinkt, feiert, lacht und förmlich kuschelt, kann man sich im Unterricht nicht genug distanzieren. Andererseits sage ich, das strenge Schulzeremoniell könnte ruhig ein wenig liberaler werden, sonst leben wir bald im Mittelalter, entwickeln uns in die finstere Zeit zurück und müssen still sitzen, bis der Unterricht zu Ende ist.

Neulich entdeckte ich eine Studie, die belegt, dass schöne Menschen leichter durchs Leben kommen, und so haben es auch schöne Schüler und Schülerinnen leichter in der Schule. Sie sind meist enger mit ihren Lehrern befreundet, treffen sich manchmal auch ausserhalb des Unterrichts, und so könnte leicht der Verdacht entstehen, hier geht es zu liberal zu. Es ist eine vollkommen naturbedingte Sache, dass Schönheit und Freundschaft zusammenkommen wie beispielsweise Mann und Frau, oder Mann und Mann, oder Frau und Frau. Der Mensch wird von Natur aus zum Schönen in der Welt hingezogen, und so ist es ohnehin nicht zu vermeiden, dass das Lehrpersonal hin und wieder Freundschaften zu ihren Schülern knüpft.

Eine weitere Studie belegt, dass Sympathie zählt, Humor keine Grenzen kennt, und dass sympathische, humorvolle Menschen mit viel Wortwitz, Charme, Ausstrahlung und einem Lächeln gerne Freundschaften knüpfen. So zieht es auch das Lehrpersonal wie ein Magnet zu den lockeren, sympathischen Schülern hin, und man kann wirklich nicht vermeiden, dass sich Lehrer und Schüler anfreunden. Man redet, diskutiert, verbringt viel Zeit miteinander, sitzt im selben Klassenraum und somit auch im selben Boot. Bitte, da kommt man sich verbal näher.

Wie schwierig sind Freundschaften zwischen Lehrer und Schüler?

Lehrer sind doof, wenn sie ihre Schüler schlecht benoten, und Schüler sind mühsam, wenn sie den Unterricht schwänzen und nichts dazulernen. Dennoch existieren coole Lehrer, sogar überaus trendige Professoren, die ein freundschaftliches Verhältnis zu ihren Schülern aufbauen. Bitte, in Deutschland ist bereits so ein überdimensional cooler Lehrer gefeuert, oh Verzeihung, suspendiert worden, weil er auf Facebook nette Nachrichten mit seinen Schülerinnen austauschte, welche wirklich nicht ausgezogen anzüglich waren.

Und hier sehen wir endlich das Problem, welches sich durch unsere konservative Gesellschaft bohrt, wenn man Schüler und Lehrer als zwei verschiedene Menschenrassen einstuft, die möglichst viel Abstand voneinander halten sollten. Bitte, damit jetzt keine Missverständnisse aufkommen, sage ich, das gute Lehrer-Schüler Verhältnis wird nur getrübt, wenn man ungerecht benotet wird, manche Schüler benachteiligt, und manche bevorteilt werden, aber hierfür gibt es mittlerweile Gott sei Dank, Gott Benjamin Hadrigan sei Dank, die Lehrerbewertungs-App Lernsieg, welche ich wirklich gelungen finde. Sie ist bitter nötig.

Wenn nun der trendige Professor seinen Schülern das Du-Wort anbietet, um den Unterricht besser, flexibler zu gestalten, muss dies meiner Meinung nach nichts Schlechtes sein. Problematisch wird es, wenn man sich darauf einigt, in der Freizeit, ausserhalb des Unterrichts das Du zu verwenden, und im Unterricht dann erneut auf das höfliche, distanzierte Sie umzuschwenken. Hier fühlt man sich irgendwie unwohl, denn es werden Nähe und Distanz gleichermassen, abwechselnd ausgelebt.

Bitte, ich war eine Katastrophe in der Schule. Ich war selten anwesend, dachte mir die schrägsten Entschuldigungen aus, und ich nahm das Du-Wort als einzige Schülerin in der Klasse nicht an, damit ich meinem Lehrer nicht zu nahe kam und ihn noch versehentlich küsste. An mir darf man sich jedoch kein Beispiel nehmen, denn ich war herzhaft deftig in meinen Klassenlehrer im Gymnasium verliebt, bis mir mein Herz davonraste und mich ein Schnupfen einholte, von welchem ich mich die gesamten Schuljahre über nicht erholte. Ich tanzte sogar einmal im Joy, einer Lienzer Discothek, welche heute bereits als nostalgisches Retro-Ding agiert, neben meinem damaligen Klassenlehrer umher, und weil ich ein wenig zu viel getrunken hatte, dachte ich mir, wie es wohl wäre, ihn zu küssen. Wenn mich meine Freundin nicht weggezogen hätte, wäre es peinlich geworden, denn ich sprenge manchmal Grenzen, die andere Leute erst gar nicht beschreiten.

Natürlich kann es vorkommen, dass ein Lehrer zu cool, zu freundschaftlich rüberkommt, oder dass die Schüler die Freundschaft ausnutzen, missverstehen, aber im Grunde frisst sich der Neid nur durch die uncoolen Lehrer hindurch, welche konservativ sind und an den veralteten Unterrichtsmethoden festhalten. Ich bin sogar der Meinung, dass man Liebe zwischen Lehrer und Schüler zulassen sollte, sofern man sich in der Erwachsenenbildung befindet, oder zumindest das 18. Lebensjahr vollendet hat. Bitte, in solch liberalen Zuständen hätte ich damals meinem Professor den Hof gemacht, ihn umgarnt und beliebäugelt, aber wahrscheinlich wäre er verzweifelt davongelaufen.

Fakt ist, der Lehrer ist dem Schüler überlegen, nur meiner war mir psychisch unterlegen, denn ich raubte ihm den letzten existenten Nerv. Ich erlaubte mir einfach zu viele Fehlstunden und rechnete andauernd damit, von der Schule verwiesen zu werden, weil ich nie da war. Ich erlaubte mir, zu viele Tests zu meinen Zeiten und Bedingungen zu schreiben und rechnete ständig damit, nicht benotet zu werden, aber ein Unbeurteilt berührte meine Nerven kaum, denn ich trank Baldrian.

Dürfen Lehrer und Schüler auf Facebook befreundet sein?

Lehrer und Schüler sind KumpelsAuf Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter und Co sind Lehrer und Schüler in der Regel nicht befreundet, aber in manchen Netzwerken kann man sich notfalls gegenseitig folgen, wieder entfolgen, sich gegenseitig blockieren, wenn das Folgen einer Verfolgung gleicht. Man hat die Qual der Wahl, aber besonders auf Facebook stehen die Freundschaften direkt an der Front, wie kleine Soldaten, die auf einen Kampf warten. Zwischen dem Lehrpersonal und den Schülern gibt es nämlich oft Kämpfe, welche das Nervenkostüm schmälern können. Eine Lehrerin führt sogar einen ganzen Blog, in welchem sie ihren Schulalltag beschreibt, und da gibt es Höhen und Tiefen.

In manchen Ländern sind Freundschaften zwischen Lehrern und Schülern in den sozialen Netzwerken verboten, in anderen Ländern toleriert man es, und in manchen Ländern ist es vollkommen egal, was sich auf der digitalen Eisplatte tut, denn rutschig ist dieses Thema immer, und man muss den schmalen Grad zwischen Unterricht und Freizeit so liberal wie möglich, und so sachlich wie es eben geht, beschreiten, da man sich auf dünnem Eis befindet, welches wie eine Glasscheibe zerbrechen kann. Man bewegt sich auf dünnem Eis, wenn man mit seinem Lehrer freundschaftlich agiert, lacht und förmlich flirtet, und die Eisplatte bricht, sobald man bemerkt, dass Gefühle im Spiel sind, man sich zu nahe kommt, oder wenn der Lehrer plötzlich gute Noten vergibt, selbst wenn die grösste Niete nichts gelernt hat.

Es wird aller Voraussicht nach ein Problem darstellen, wenn man zu viel Nähe zwischen Lehrern und Schülern zulässt, wenn der Lehrer in den sozialen Netzwerken seinen Schülern die Freundschaft anbietet, sich duzen lässt, denn der Lehrer wird in den Köpfen der Menschheit immer eine Persönlichkeit darstellen, die belehrend und beschützend wirkt. Bitte, wozu hat man Schützlinge?

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Elisabeth Putz

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