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Wie wichtig sind Wissenschaft und Forschung?Die Wissenschaft und die Forschung sind zwei essentielle Säulen, auf die wir bauen können. Sie entwickeln sich ständig weiter, und sie bleiben niemals auf einem veralteten Stand fest sitzen und behaupten, es wäre das beste auf der Welt. Wir können von der Wissenschaft profitieren, da sie uns aufzeigt, was bereits wissenschaftlich fundiert erforscht wurde, und welche gesicherten Erkenntnisse man daraus gewonnen hat. Natürlich kann es in mehreren Jahrzehnten andere wissenschaftliche Erkenntnisse geben, aber zumindest hat man eine solide Basis gewonnen. Die Forschung ist wichtig, besonders in der Medizin, da sie dafür sorgt, dass wir immer gesünder und langlebiger werden. Zwar ist nicht alles, was Pharmaunternehmen an den Börsen generieren gut, weil hinter jedem erwirtschafteten Gewinn Menschenleben stehen, und mit Menschen sollte niemals experimentiert und geforscht werden, selbst wenn eine Person dem freiwillig einwilligt, um Geld zu verdienen, aber abgesehen vom Gewinn, ist die Pharmaindustrie wichtig, da viele Leute Medikamente benötigen, um trotz Krankheit ihre Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Durch die orschung sind Impfstoffe entwickelt worden, welche helfen können, obwohl wir wissen, dass der aktuelle Forschungsstand nicht derjenige sein wird, den wir in mehreren Jahren haben werden, und wir wissen, dass die Impfstoffe auch Langzeitrisiken haben könnten, die wir einfach noch nicht erforschen konnten, weil diese lange Zeit noch nicht verstrichen ist, und weil wir deshalb nicht beobachten konnten, wie sich die Impflinge entwickeln. Und so sollte es jedem Menschen selbst überlassen sein, ob er sich impft oder nicht, weil es ist auch ein Eingriff in den gesunden Körper. Nur bei tödlichen Viren sollte eine Pflichtimpfung bestehen, damit man Leben rettet. Wenn man mit der Impfung jedoch nur sich selbst und niemand anderen schützt, sollte jeder Mensch abwägen dürfen, ob er der Wissenschaft vertraut, oder ob er alternative Wege geht. Verschwörungstheoretiker und WissenschaftWissenschaft und Forschung haben zwei enorme Gegner, die Zeit, und die Verschwörungstheoretiker. Die Zeit ist immer nur ein kleiner Abschnitt, welcher durch neue Erkenntnisse behoben wird, und die Verschwörungstheoretiker sagen, es ist alles Unsinn, weil es nicht leicht erklärbar ist, oder weil es aufwendig erscheint. Esoteriker, Astrologen, Energetiker, Q-Anon Anhänger, Querdenker, sie alle sind mehr oder weniger unbeeindruckt von der Wissenschaft, und sie behaupten oft, ihr Weltbild sei das einzig Richtige. Und dennoch haben auch die Verschwörungstheoretiker in gewisser Weise Recht, denn sie leben ein alternatives Leben, in welchem sie sich wohlfühlen. Und solange niemand zu Schaden kommt, ist die eigene Meinung in Ordnung, denn auch die Meinungsfreiheit will leben. Glaube, Religion und WissenschaftWenn wir uns die Welt ansehen, so entdecken wir verschiedene Lebensmodelle und Glaubensmodelle, sodass wir davon ausgehen können, dass alles irgendwie richtig ist. Der grösste Gegner von Wissenschaft und Forschung ist der fanatische Glauben an eine Religion, welcher nichts mehr Weltliches zulässt. Wenn die Leute wie im 7. Hahrhundert leben, streng nach der Bibel, oder streng nach den religiösen Regeln, kann nichts mehr wachsen, weil alles in einer gewissen Starre verharrt. Und trotzdem sollte man auch diese Lebensmodelle respektieren, solange sie niemandem schaden. Die Amishen beispielsweise leben wie im Mittelalter, sind glücklich damit und scheuen die Technik wie der Teufel das Weihwasser. Sie sind religiös, zuverlässig und arbeitsam, so wie alle fundamentalen Glaubensgemeinschaften. In den USA boomen die Evangelikalen, die fundamentalen Christen, und wir sollten sie respektieren, akzeptieren und in Frieden leben lassen. Sie bauen nicht auf die hoch technologisierte Wissenschaft, sie bauen auf ihren Glauben, der ihnen als Fundament allen Lebens dient. Was leistet die Wissenschaft?Neulich hat man eine Substanz entwickelt, mit welcher man Karies stoppen kann. Wissenschaftler haben herausgefunden, welches Gen für Alzheimer verantwortlich ist, und man hat entdeckt, dass das Enzym Telomerase das Altern der Haut verzögern kann, jedoch schlummert es auch in Krebszellen. Viele wissenschaftliche Erkenntnisse bereichern das Leben, machen es lebenswerter für Menschen, die davon profitieren, und der Aussteiger darf trotzdem sein einfaches, spartanisch angehauchtes Lebensmodell ausleben. Womöglich lassen wir uns eines Tages klonen, machen eine Blaupause von uns, lassen uns einfrieren und erwachen in einer Welt, die vollkommen fremdartig ist, weil dazwischen hunderte Jahre Forschungsarbeit lagen. Der Aussteiger meidet das Reagenzglas und wird eines Tages zu Staub. Er lebt in der Mutter Erde weiter, während sich der aufgetaute Mensch im neuen lebensraum zurechtfinden muss. Ist die Wissenschaft gut oder böse?Die Wissenschaft bewirkt im Grunde nur Gutes. Wir Menschen sind es, die aus diesem Guten durch kleine Veränderungen Negatives zaubern, denn sobald wir gegen die Natur arbeiten, machen wir uns kaputt. In uns Menschen stecken sowohl das Gute als auch das Böse, Zerstörerische. Übrigens zerstört nur der pure Egoismus, denn Prestige und Macht können nur leben, wenn sie immer mehr bekommen. Die grossen Denker in der WissenschaftThales von Milet, der grosse Grieche, war bereits in uralter Zeit der Meinung, dass alles fliesst. Und heute fliesst noch alles, was wir greifen und nicht begreifen können. Sogar unser Atem fliesst, wenn wir nicht gerade die Luft anhalten. Sokrates hatte auch so ein geniales Gehirn. Bis vor kurzem fragte ich mich, wie der folgende Satz zu Stande kam. Ich weiss, dass ich nichts weiss, und dennoch gedenke ich mehr zu wissen, als jene, die vorgeben zu wissen, was sie nicht wissen. Sokrates fragte den Menschen Löcher in den Bauch und formte aus den Antworten seine eigenen Gedanken. Wenn der Punkt kam, an dem er eine Frage stellte, die jemand nicht beantworten konnte, forschte sein Gehirn genau an dieser Stelle weiter und suchte nach Antworten. Wie profitiert man von Forschung und Fortschritt?Heute surfen wir im Netz, weil das Internet erfunden wurde. Wir könnten uns in den Dschungel zurückziehen, aber unser Smartphone ist immer dabei, damit wir mit der Aussenwelt in Kontakt bleiben. Wir können auch im Smart-Home leben, denn in so einem intelligenten Haushalt geht morgens die Wohlfühlzone an, der Kaffee kocht sich von selbst, und abends relaxen wir mit diversen Annehmlichkeiten bequem im Whirlpool, dessen Wasserlandschaft bereitsteht, sobald wir das Haus betreten. Wir steuern alles per Smartphone von unterwegs aus. Nur wenn man sich aufgrund technischer Ausfälle aus dem Haus aussperrt, steht man ohne Haustürschlüssel da und wartet, bis Hilfe naht. Können Wissenschaft und Forschung missbraucht werden?Wo viel Gras in die Höhe wächst, gedeiht auch viel Unkraut. Und so ist es leider möglich, dass vereinzelte Egos die Forschung in eine falsche Richtung hin lenken. Sie verwenden unschuldige Tiere als Forschungsobjekte, füttern ihre Laborratten und generieren viel Geld damit, indem sie die neuesten Kosmetika auf den Markt bringen, welche ausschliesslich dekorativer Kosmetik dienen. Es gibt Egos, die scheuen sich nicht, Menschen zu testen, auch wenn das Risiko hoch ist, dass der Mensch dabei krank wird. Die Bezahlung ist gering, wenn man als Forschungsperson dient und diese Arbeit mit der körperlichen und geistigen Gesundheit aufwiegt. Hier sollte die Forschungsarbeit vorsichtiger agieren.
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