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Fieberblasen - So bekämpfen Sie Herpes

Unschöne Fieberblasen abdecken und versteckenFieberblasen, kleine Lippen-Bläschen oder Lippen-Herpes ist die häufigste Erkrankung der Lippen, die immer wieder aufkeimen kann, wenn das Immunsystem angeschlagen ist und man das Herpes-Virus in sich trägt. Wer Herpes hat, ist arm dran, muss immer wieder schmerzhafte Tage durchleben, wenn der Herpesherd aufkeimt, und er sieht an den Lippen unschön aus. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung wird im Laufe des Lebens mit Herpes Viren infiziert, trägt den inaktiven Herpesherd in sich und kann das Virus weitergeben, wenn der Herpesherd aktiv wird und die Fieberbläschen aufbrechen.

Mit einem elektronischen Lippenstift bekommt man die Fieberblasen in den Griff. Sie tragen ihn auf und die kleinen Bläschen an den Lippen verschwinden fast schon von alleine. Sie spüren beim Auftragen ein wenig Hitze, als ob Sie sich verbrennen würden, aber keine Angst, die Lippen bleiben heil. Der Lippenstift entfernt auch kleine Pickel und Hautunreinheiten. Das elektronische Lippensystem arbeitet mit Hitze und ist ideal für zwischendurch, aber Allergiker und Herzpatienten sollten lieber die Finger davon lassen.

Der Lippenstift erwärmt sich auf ca 60 Grad.

Man kann Fieberblasen auch mit Make-Up überschminken. Zuerst trägt man eine pflegende Salbe auf. Dann verwendet man antibakterielles Make-Up für die Lippen, beispielsweise einen pflegenden Lippenstift. Herkömmliches Make-Up verteilt die Herpes Viren nur unnötig im Gesicht und trocknet die Lippen aus. Angegriffene Lippen benötigen Fett und Feuchtigkeit.

Mit Knoblauch kann man Herpes bekämpfen. Der Knoblauch beinhaltet antibakterielle Stoffe, ätherische Öle und entzündungshemmende Nährstoffe, welche die Entzündungsherde im Körper reduzieren. Und da Herpes auch ein Zeichen dafür ist, dass unser Immunsystem nicht ganz in Takt ist, kann man mit Knoblauch gleich das Immunsystem stärken. Da laufen alle Vampire davon.

Herpes kann man mit einem Laser behandeln, was jedoch sauteuer ist und sich nicht jeder leisten kann. Billiger ist hier eine Blaualgen Creme, welche die Fieberblasen in ca 5 Tagen verblassen lässt. Die Creme hilft auch vorbeugend, beispielsweise wenn man sich im Frühling dem ersten Sonnenlicht intensiv aussetzt und das erste Sonnenbad nimmt.

Hausmittel gegen Fieberblasen

Fieberblasen lassen sich auch mit natürlichen Hausmitteln und Tinkturen behandeln. Mit Teebaumöl, Melisse und Propolistinktur lindert man die kleinen Bläschen und muss keine Chemie anwenden. Lysin und andere Aminosäuren lassen sich auch gut für eine Behandlung einsetzen, wobei man bei Lysin aufpassen muss, dass es keine unschönen Hautirritationen gibt. All diese Mittel wirken virenhemmend, entzündungshemmend, antibakteriell und fördern den Heilungsprozess. Alternativ kann man die Lippen mit Ringelblumensalbe, Kamillensalbe, Kamillentee oder mit einem pflegenden Lippenbalsam eincremen. Zahnpasta ist nicht geeignet, aber antiseptische Wundcremes und Honig verschliessen die Wunde kurzfristig und lindern den Nervenschmerz. Ein Herpespflaster mit natürlichen Wirkstoffen hilft auch. Am wichtigsten ist jedoch die Hygiene. Mehrmals täglich Hände waschen, die Salben und Tinkturen mit einem Wattestäbchen auftragen, welches man sofort danach entsorgt. Beim Essen sollte man aufpassen, kein fremdes Besteck, keine fremden Gläser verwenden, alles säubern, besonders im Restaurant, und man sollte nicht unbewusst alles abschlecken.

Wie entsteht Herpes?

9 von 10 Menschen tragen das Herpes Virus in sich, aber nur bei 3 Leuten bricht es durchschnittlich aus und hinterlässt Fieberblasen. Das Immunsystem arbeitet individuell, und so bricht das Virus auch nicht bei allen Menschen aus. Die Herpes Viren lagern sich im Gehirn ein und warten dort auf eine günstige Gelegenheit, beispielsweise auf Sonne, Stress oder Wind, darauf, dass das Immunsystem geschwächt ist. Dann wandern sie zu den Lippen und lösen die Bläschen aus.

Wie schützt man sich vor Herpes? Man sollte das Schicksal nicht herausfordern, denn man kann sich beim Küssen, mit fremden Besteck, im Restaurant mit fremden Gläsern, überall wo man mit den Lippen an Gegenstände stösst, infizieren, weil man nicht weiss, wer diese Gegenstände vorher angegriffen hat.Auch wenn man sich mit den Händen ins Gesicht fährt, über die Lippen streicht, kann man die Herpes-Viren abbekommen, weil unsere Hände vieles anfassen, was vorab von anderen Leuten angefasst wurde. Hände waschen ist Pflicht.

Die Fieberblasen können entstehen, wenn man sich der Sonne aussetzt. Besonders im Frühsommer, wenn wir uns erst wieder an die Sonne gewöhnen müssen, kann der Herpes-Herd aufflammen. Daher sollte man zu lange Sonnenbäder meiden und notfalls seine Lippen gut eincremen. Durch die Sonne werden freie Radikale in unserem Körper vermehrt aktiv, gegen die das Immunsystem ankämpft und geschwächt werden kann. Wir sollten uns daher gut mit dunkelgrünem Gemüse ausstatten, beispielsweise mit Spinat, Broccoli, Grünkohl und Blattsalat.

Kälte lässt Fieberblasen auch spriessen. Die kalte Luft bringt unser Immunsystem richtig auf Hochtouren, sodass es im Winter geschwächt ist. Mit Kräutertee hilft man der Gesundheit auf die Sprünge, beispielsweise mit Tee aus Gänsefingerkraut, Thymian und Sternanis. Kalte Luft trocknet unsere Lippen zusätzlich aus, und die heisse Heizungsluft bewirkt den gleichen Effekt. Spröde, rissige und trockene Lippen neigen eher zu Fieberblasen, und so muss man seine Lippen im Winter besonders gut mit Fett und Feuchtigkeit versorgen. Manche Menschen verwenden Melkfett, Olivenöl, Aloevera Creme, Avocado Creme oder Kakaobutter.

Fieberblasen entstehen bei zu viel Stress. Mit kleinen Pausen am Arbeitsplatz, mit Entspannungsübungen und Meditation entkommt man dem Stress. Mit Sport, frischer Luft, einem Spaziergang in der Natur, Musik oder kreativer Malerei baut man ebenfalls Stress ab. Und wer auf Alkohol, Süsses und Säure verzichtet, schont seine Lippen und sein Immunsystem.


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Elisabeth Putz

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