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So waschen Sie Ihre Haare richtig

HaarshampooUnsere Kopfhaut produziert Talg, der regelmässig abtransportiert werden muss. Durch das Kämmen wird das Fett teilweise bis in die Haarspitzen transportiert und bildet dort unten einen gewissen Schutz. Die Talgproduktion ist wichtig, und so sollte man sie nicht unbedingt täglich entfernen. Nicht jeder Mensch ist jedoch von seinem Lebensstil her in der Lage, auf die tägliche Haarwäsche zu verzichten, und so sollte man wenigstens ein besonders mildes Shampoo für das tägliche Haare waschen verwenden. Babyshampoo ist gut, oder ein Naturshampoo ohne chemische, belastende Inhaltsstoffe. Immerhin entfernt man die pflegende Talgschicht auf der Kopfhaut, und das Haar muss wieder nachfetten, um sich selbst zu schützen.

Was muss man bei der Haarwäsche beachten? Ein mildes Shampoo ohne Silikone, Parabene und sonstigen chemischen Inhaltsstoffen ist gut und erhält wenigstens unsere Gesundheit am Leben. Besonders der Allergiker muss aufpassen, denn nicht jedes Haarshampoo wirkt Wunder, selbst wenn die Verpackung dies verspricht. Der Conditioner ist eigentlich nicht zu empfehlen, auch wenn er das Haar weich und sofort kämmbar macht. Durch die meisten Conditioner wird die Haarstruktur stark angegriffen.

Wenn man seine Haare wäscht, sollte man die Kopfhaut mit sanften kreisenden Bewegungen massieren. Das feste Rubbeln kann zu einer trockenen, instabilen Kopfhaut führen und schliesslich zu Haarausfall, auch wenn man glaubt, man müsste den Schmutz intensiv aus dem Haar entfernen. Das Shampoo sollte man nur gut dosiert portionieren, nur eine kleine Nuss verwenden, da es ohnehin ergiebig ist und ein wenig schäumt. In die Haarspitzen sollte man wenig bis kaum Shampoo geben, da die Spitzen trocken sind und nicht zusätzlich ausgetrocknet werden möchten. Von einer zweimaligen Haarwäsche hintereinander ist abzuraten, weil das doppelt aufgetragene Shampoo die Haarstruktur aufrauhen und austrocknen könnte.

Wie oft soll man seine Haare waschen?

Es spricht im Grunde nichts gegen eine tägliche Haarwäsche, und auf vielen Shampoos steht dies auch drauf. Es ist eine persönliche Einstellung, ob man seinem Haar diese tägliche Prozedur antut, oder ob man es einige Tage in Ruhe lässt, damit sich der schützende Fettfilm bilden kann. Einige Leute sagen, es reicht aus, sich einmal pro Woche die Haare zu waschen. Anfangs werden sie schneller nachfetten, wenn sie jedoch ihren wöchentlichen Phythmus gefunden haben, bleiben sie fast die gesamte Woche hindurch stabil und fetten nicht so schnell nach.

Haare waschen mit purem Wasser

Es gibt Leute, die sagen, das Haar wird besonders schön, wenn man es nur mit purem Wasser wäscht. Andere Leute sagen, man braucht nur Wasser und Roggenmehl. Anfangs muss man eine schlimme Zeit überwinden, da sich die Fettschicht auf der Kopfhaut nur schwer löst und das Haar zu riechen beginnt. In einigen Wochen erntet man jedoch seidig glänzende Haare. Es ist eine Methode, die nicht jeder mag, aber die Naturbewussten und besonders Harten lieben das pure Wasser.

Haare waschen für unterwegs

Jetzt gibt es Haarwaschmittel to go, damit man seine aus Zeitmangel ungepflegten Haare auch schnell unterwegs waschen kann. Vom herkömmlichen Waschvorgang ist man damit zwar weit entfernt, aber es hilft in der Not. Es gibt einen Haarpinsel, mit dem sich das überschüssige Fett am Haaransatz entfernen lässt, und es existiert ein Make-over Spray, mit welchem das Haar wie frisch gewaschen aussieht. Ob diese Haarpflege-Methode unbedingt gesund ist, darf man bezweifeln, aber man spart Zeit damit.

Die Befürworter des Haarshampoos to go werden sagen, man gibt sich auch ohne Trockenshampoo viel Chemie auf den Kopf, weil Haarspray, Festiger, Haaröl, Haarwachs und Spitzenfluid wäscht man auch nicht aus, sondern trägt diese Produkte tapfer den ganzen Tag auf der Haut, im Haar und damit mit sich herum. Die naturbewussten Leute, die sich ihre Haare mit einem milden Bioshampoo oder gar nur mit Roggenmehl, Amarant, purem Wasser oder sonstigen Naturstoffen waschen, werden wohl Abstand von einem Trockenshampoo nehmen und die Haarprodukte to go meiden.

Das richtige Haarshampoo für die Haarwäsche

Wie pflegen Sie Ihr Haar? Geben Sie ihm die Aufmerksamkeit, die es braucht, oder lassen Sie es strähnig und fettig herunter hängen, bis die nächste Haarwäsche laut ruft und sich das lästige Haarewaschen nicht mehr vermeiden lässt?

Ja, wahrlich Ihr Haar hat ein Minimun an Pflege verdient. Hauptsache ist, die Kopfhaut fühlt sich wohl, denn dann ist auch das restliche Haar zufrieden.

Es kommt auf das richtige Shampoo an, mit dem Sie bei jeder Haarwäsche Ihre Härchen umschmeicheln. Dann kommt es auf das Kämmen an. Man kann seine Haare festhalten und vorsichtig kämmen, man kann aber auch mit dem Haarkamm wie ein kleiner Besen quer durch das Haar fahren und viele Härchen im Vorbeiflitzen mitnehmen, sozusagen ausreissen. Wenn Sie Ihren Kopf lieben, gehen Sie sorgsam mit der Haarpflege um.

Das individuelle Haarshampoo

Das Shampoo für alle ist Vergangenheit, es sei denn, man weiss, dass es eines gibt, welches exakt das verspricht, was man erwartet. Viele Leute greifen aber zu Haarshampoo, welches ungeeignet fürs eigene Haar ist und nur bedingt wirkt. Es gibt ein individuelles Haarshampoo, welches genau auf den eigenen Haartyp abgestimmt ist. Man muss vorab einige Daten und Auskünfte über die Haarstruktur erteilen, damit das Shampoo gezielt entworfen werden kann. Dünnes oder dickes, leicht oder schwer fettendes Haar, Dauerwelle, Färbung oder Naturhaar, und viele weitere Fragen sind in einem speziellen Fragebogen zu entrichten, bevor man zu seinem personalisierten Shampoo gelangt.

Mann muss seine Haarspitzen, die Kopfhaut, die Kämmbarkeit, eventuellen Haarausfall und Allergien beachten, dann erhält man aufgrund seiner Angaben ein parfumiertes oder auch nach Wunsch ein unparfumiertes Haarshampoo. Man darf sich sogar den Duft aussuchen. Es ist im Durchschnitt besser als ein Standardshampoo, kostet dafür auch mehr Geld. Es lohnt sich für alle Haartypen, die Probleme mit ihrem Shampoo haben, für sogenanntes Problemhaar. Natürlich können die Standardshampoos auch mithalten, aber das Spezialprodukt ist eben mit einer ganz persönlichen Note versehen.

Pferdeshampoo für fettige Haare

Das Pferdehaarshampoo wirkt am besten bei fettigen Haaren und fettiger Kopfhaut. Bei trockener Kopfhaut sollte man es jedoch nicht anwenden, da es Seifenrinden enthält. Diese Seifenrinden sind gut fürs Pferd, trocknen aber bei Menschen die Kopfhaut extrem aus. Man sollte es nur als kurzfristige Haarkur anwenden, nicht dauerhaft verwenden, denn auch eine fettige Kopfhaut neigt irgendwann dazu, zu trocken zu werden. Das Pferdeshampoo macht fettige Haare seidig weich und verleiht ihnen einen schimmernden Glanz, bei trockener Haarstruktur wirkt es wie Stroh am Kopf.

Haarshampoo mit Aloevera

Die Aloevera Pflanze spendet unheimlich viel Feuchtigkeit, denn sie speichert ja auch das ganze Wasser in sich selbst. Und was braucht unser Haar, damit es glücklich und zufrieden spriessen kann? Es braucht Feuchtigkeit, aber kein reines Fett, denn das Fett produzieren wir auf der Kopfhaut ohnehin selber. Ich wechsle von Zeit zu Zeit das Haarshampoo, und so hatte ich auch einmal eine Aloevera Phase für mein sensibles Haar.

Ich muss sagen, ich war wirklich zufrieden mit dem Feuchtigkeitseffekt. Wenn Sie die Haare mit Aloevera behandeln, achten Sie darauf, dass in der Haarpflege auch noch Jojoba enthalten ist, denn das ist auch ein prima Feuchtigkeitsspender. Wir müssen nicht auf den nächsten Regen warten und uns dann ohne Schirm durch die Regentropfen kämpfen, um dem Haar Feuchtigkeit zu spenden.

Im Sommer regnet es ohnehin nicht regelmässig genug, da verdurstet unser Haar ja. Mit Aloevera und einem Schuss Jojoba geht es leichter und zuverlässiger.

Das passende Shampoo für langes Haar

Ich habe gute Erfahrungen mit Proteinshampoos gemacht, als meine Haare länger als lang waren. Die Proteine legen sich ums Haar herum an und reparieren die kaputte Struktur in den Spitzen merklich. Wenn die Haare lang und immer länger an uns herunter hängen, bekommen sie plötzlich einen richtigen Durchhänger. Langes Haar ist in den Haarspitzen meistens dünn und fast nicht mehr vorhanden. Ich habe mich schon oft gewundert, was da mit den Haaren passiert. Als ich so richtig lange, also polange Haare hatte, glaubte ich, eine Maus würde sich das nächtliche Bett mit mir teilen und an meinen Haarspitzen nagen.

Lieber Besucher, die Haare brechen gerne ab, wenn sie länger werden. Das gesunde Haar lebt ungefähr sieben Jahre auf unserem Kopf, und in der Zeit ist es täglich vielen Gefahren ausgesetzt. Und so bricht immer wieder ein einzelnes Haar ab, oder es verlässt unseren Kopf aus lauter Langeweile, weil sich da oben nichts Neues tut. Schneiden Sie Ihre Haare von Zeit zu Zeit ein wenig.

Sie können ja immer noch eine gewisse Länge behalten, aber draufsetzen müssen Sie sich nicht unbedingt auf Ihre Haare. Das überlange Haar braucht besonders viel Pflege im letzten Drittel, denn das ist das sensible Drittel auf der Wegstrecke ins Ziel. Die Haarspitzen müssen regelmässig mit einem Fluid behandelt werden, denn da unten ist das Klima trocken und wild.

Auch die Kopfhaut müssen Sie gut behandeln, denn da soll ja bitte gesundes Haar spriessen, welches die nächsten sieben Jahre in die Länge wachsen darf. Lange Haare sollten Sie nicht färben, höchstens tönen, denn die echte Haarfarbe raut die Haarstruktur auf.

Das passende Shampoo für kurzes Haar

Ich hatte gute Erfahrungen mit Kräutershampoos und Babyshampoos gemacht, als ich einst für kurze Zeit auf die Idee kam, meine Haare drastisch zu kürzen. Die kurzen Haare sind dankbar für alles, was man für sie tut. Sie meckern kaum, liegen brav und gemütlich am Kopf und formen unser Gehirn, denn bei kurzen Haaren sieht man auf den ersten Blick die edle Denkerstirn. Kurze Haare können täglich gewaschen werden, wenn man ein echt mildes und neutrales Shampoo verwendet, denn die kurzen Härchen fetten gerne nach.

Ausserdem kann man den kurzen Haaren ein wenig mehr Farbe zumuten, denn die paar Zentimeter am Kopf wachsen bald wieder nach. Trotzdem wollen auch die rattenkurzen Haare aus einer stabilen und intakten Kopfhaut heraus wachsen dürfen, sonst sind sie stinksauer und beleidigt.

Shampoo mit Zitrone für Glanz in den Haaren

Ich habe gesehen, es gibt spezielle Shampoos mit Zitronenöl, mit Limette, oder auch mit Kamille, die dem Haar einen besonders aufhellenden Glanz geben. Dazu muss man es jedoch in der Sonne trocknen lassen. Die Zitrone kann noch so sauer sein, für unser Haar ist sie ein Glanzfaktor, der in der Haarpflege nicht fehlen darf. Geben Sie ein wenig Zitronensaft ins Haar und lassen Sie die Haare in der Sonne trocknen. Durch die Zitrone wird die Haarstruktur ein wenig aufgerauht, und die Sonne kann direkt aufs Haar strahlen. So werden die Haare etwas heller und erhalten einen optischen Glanz. Vielleicht massieren Sie zusätzlich ein Proteinöl ins Haar, denn die aufgerauhte Struktur benötigt reparierende Pflege.

Nun, einen ähnlichen Effekt erzielt man, wenn man das nasse Haar in der Sonne trocknen lässt. Mit der Zitrone wird das Ergebnis nur ein wenig verfeinert. Das ist wie mit einer Suppe, die schmeckt auch gut, aber mit ein wenig Würzmittel schmeckt sie eben besser. Sie brauchen jetzt aber nicht vor Freude Ihre Haarspitzen aufessen, die lassen Sie sich lieber vom Friseur schneiden.

Shampoo und Pflege für die Haarspitzen

Unsere Haarspitzen sind Weltmeister im Erdulden von schädlichen Umwelteinflüssen. Sie sind Meister wenn es darum geht, zu leiden wie ein Gestrandeter in der Wüste. Das kommt daher, weil die Haarspitzen am längsten auf unserem Kopf verweilen und alle Unannehmlichkeiten erlebt haben, die ein Haar im Laufe seines Katzenlebens erleiden muss. Pflegen Sie Ihre Haarspitzen mit einem speziellen Haarspitzenfluid.

Kokosöl oder Jojobaöl geben dem Haar viel Feuchtigkeit zurück. Besonders die Haarspitzen, die schulterlang sind und immer mit der Kleidung in Berührung kommen, lechzen nach Feuchtigkeit. Also denken Sie ruhig über ein Haarspitzenkonzentrat nach. Das ist übrigens wirklich nur für die Haarspitzen gedacht, denn das Haar denkt sich etwas dabei. Die ölhaltigen Substanzen haben im restlichen Haar nichts verloren, weil sonst das Haar schwer und fettig wirkt.

Ich wasche derzeit meine Haare mit einem reichhaltigen Shampoo, einem Repair Shampoo, denn die langen Spitzen müssen ständig repariert werden. Ich nehme dann oft ein Kokosöl aus dem Reformhaus, und neulich habe ich bei Douglas ein hauseigenes Haaröl mit natürlichen Ölen entdeckt, das hat bei mir im und am Kopf wahre Wunder ausgelöst. Ausserdem durchlebe ich gerade eine Phase, in der ich regelmässig zum Friseur gehe, damit meine Spitzen nicht jammern.

Wie lange haben Sie Ihren Friseur nicht mehr gesehen? Würden Sie ihn noch erkennen, oder besitzt er bereits einen neuen Reisepass? Manche Menschen gehen ja so selten zum Friseur, dass sie ihn beim nächsten Besuch suchen müssen, weil sich das Stadtbild in zehn Jahren verändert hat. Dabei wollen gesunde Haare mit einem normalen Menschenverstand mindestens viermal im Jahr zum Friseur gehen.

Wenn Ihre Haarspitzen mitentscheiden könnten, würden sie alle acht Wochen zum Friseur laufen. Das Schneiden der Haarspitzen wirkt wie eine gute Haarspitzenpflege. Das Haar wird abgeschnitten, und so kann kaum Spliss entstehen. Die beste Haarkur gegen Haarspliss ist also der Friseur. Sie brauchen Ihrem Haar nicht nachzuheulen, denn Sie müssen sich beim Schneiden der Haarspitzen wirklich nur von einem halben Zentimeter bis zu einem Zentimeter trennen.

In ein paar Wochen besitzen Sie wieder das doppelte an Zentimetern, was Sie sich haben schneiden lassen. So kann das Haar gesund wachsen, wenn die Haarspitzen regelmässig vom Spliss erlöst werden.

Haarshampoo mit Bier

Das Haar will auch Bier trinken. Ja, Bier ist ein gutes Mittel für die Haarpflege. Es macht das Haar glänzend und geschmeidig. Sie sollten die Bierkur zehn Minuten ins Haar einwirken lassen. Danach müssen Sie die Haare aber noch mit einem milden Shampoo waschen, denn sonst wirken Sie und Ihr Haar so, als ob Sie die ganze Nacht an einem Tresen auf einem Barhocker durchgefeiert hätten. Was sagt uns das? Bier gehört unbedingt auf die Haare und nicht zwingend in den Bauch. Für die schnelle Haarwäsche gibt es übrigens auch spezielle Biershampoos

Haarshampoo mit Ei

Gönnen Sie Ihrem Haar doch auch einmal ein oder zwei Eier zum Frühstück. Wieso müssen Sie die Eier immer selber essen, wenn doch Ihr Haar die Eikur so nötig hat. Ich weiss, Ihr Magen hats auch nötig. Dann kaufen Sie doch bitte mehr Eier. Rühren Sie zwei Eier in einer Tasse Wasser zu einem Brei, verstreichen Sie das Ei im Haar und lassen das Ganze zehn Minuten einwirken.

Das Haar bekommt einen wunderbaren Glanz, wird seidig, und es lässt sich dann leicht kämmen. So bekämpfen Sie den ewigen Filz in den Haaren. Sie müssen das Ei anschliessend mit einem milden Shampoo aus den Haaren waschen. Keine Angst, wenn Sie nicht zu heisses Wasser verwenden, haben Sie gute Chancen, dasss sich kein Rührei in Ihren Haaren bildet. Das Ei sorgt dafür, dass Sie aussehen wie aus dem Ei gepellt. Und für die schnelle Haarwäsche hätten wir ein Eishampoo mit Proteinen, das verwende ich immer, wenn meine Härchen nach Ei schreien.

Natur-Haarshampoo ohne Silikone, Parabene und Sulfate

Die neuesten Ergebnisse von Stiftung Ökotest haben mich verblüfft. Shampoo ohne Silikone sind angeblich besser als jene, die das Haar mit Silikonen geschmeidig machen. Ich verwende seit langer Zeit ein Eishampoo ohne Silikone und Parabene, aber kämmbar wird mein Haar immer erst, wenn ich den Balsam verwende.

Silikone haben natürlich den Nachteil, dass sie sich im Haar anreichern und nur schwer wieder auswaschbar sind. Sie glätten und pflegen die Haare nur optisch, können die Haarstruktur jedoch langfristig kaputt machen und das Haar austrocknen. Aber hier sollte man berücksichtigen, dass es Unterschiede in den Silikonen gibt, und dass es durchaus auch schonende Shampoos gibt, welche die Haarstruktur nicht schädigen. Ich empfehle, lassen Sie sich beim Friseur beraten.

Was ist in einem Natur-Shampoo nicht enthalten, oder nur zu einem geringen Anteil drin? Es sind die bereits genannten Silikone, die Parabene, die Sulfate und unter Umständen die Biozide, Konservierungsmittel. Wenn ich mir jedoch so manches Bio Shampoo ansehe, so bezweifle ich, dass es dem Haar gut tut, denn wo nichts drin ist, kann auch kaum etwas hilfreich sein. Vielleicht sind es aber genau diese fehlenden Stoffe, die dem Haar gut tun, extra deshalb, weil sie fehlen.

Auf Silikone kann man unter Umständen verzichten, wenn man sein Haar ausdauernd mit sanften Bürstenbewegungen kämmt, mit Geduld darauf achtet, dass die schwer kämmbaren, verfilzten Haare nicht abbrechen, und einen Haarkamm anstatt einer Haarbürste verwendet, denn im Kamm verfangen sich nicht so viele Haare wie in der Bürste. Für den Glanz kann man hin und wieder Produkte mit Zitrone verwenden.

Auf Sulfate kann man vielleicht verzichten, aber dann geht die Reinigung des Haares und der Kopfhaut unter, denn sie dienen dem Wascheffekt. Sogenannte Tenside sind nämlich für die Reinigung gedacht. Was bringt mir ein noch so natürliches Haarshampoo, wenn es nicht ordentlich wäscht?

Auf Parabene kann man verzichten, denn sie können unter Umständen die Kopfhaut angreifen. Parfumstoffe, Farbstoffe, all dies dient dem Ansehen, dem guten Image des Haarshampoos, der geballten Kaufkraft. Wenn ein Shampoo nach Natur duftet, heisst es noch lange nicht, dass hier nur Natürliches drin steckt. Parfums, die lediglich den Geruch der Natur nachahmen, sind für den Normalverbraucher kaum zu erkennen, signalisieren jedoch jede Menge an Bio, Öko und Naturbewusstsein.

Auf Konservierungsmittel, Biozide könnte man notfalls verzichten, wenn genügend Tenside im Shampoo vorhanden sind. Welch ein Teufelskreis, da fehlt es an dem einen Inhaltsstoff, dafür türmt sich ein anderer auf. Ohne Konservierungsmittel funktioniert jedoch nicht einmal ein Natur-Shampoo, denn gerade die Natur ist so tückisch, dass sie das Leben zersetzt, sobald es entstanden ist. Durch Luft, Wasser und Licht wird ein Haarshampoo unbrauchbar, wenn es keinerlei Konservierung beinhaltet.

Erfahrungen mit Natur-Haarshampoo

Ich habe einige Erfahrungen gesammelt, als ich die harte Linie einschlug und meinem strapazierten Haar nur noch die reine Natur schenken wollte. Zuerst fand ich in einem Forum die richtig Hartgesottenen, die auf Shampoo gänzlich verzichten und sich die Haare nur mit reinem Wasser waschen, vielleicht etwas Natrium dem Wasser beimengen, aber sonst nichts an ihr heiliges Haar heranlassen.

Meine Faszination hielt sich in Grenzen. Meine Haare wurden fettig, sahen nicht mehr nach glänzendem Haar aus, und ich bekam Haarausfall. Wenn ich dies vorher gewusst hätte, wäre ich nicht aufs pure Wasser umgestiegen, denn den Haarausfall hätte ich mir sparen können, den gab es bereits bei meinen konventionellen Shampoos ohne Bio.

Ich stieg kurz um auf Kernseife, was mir jedoch nur einen Grauschleier ins Haar zauberte. Mit 90 Jahren und älter kann ich dies verkraften, aber in jungen Jahren macht einem das graue Haar um Jahrzehnte älter.

Ich stieg um auf Bio-Shampoos von Logona, Lavera und Rausch, probierte zwischendurch die Weleda Naturkosmetik aus, und ich darf sagen, damit hatte ich gute Erfahrungen gesammelt. Bio ist besser als das billige Haarshampoo aus dem Supermarkt, denn es reinigt, bringt das Haar zum Glänzen und schädigt es nicht. Allerdings muss ich zugeben, ich verwende neben dem Shampoo einen Haarbalsam, denn auf den Intensivglanz möchte ich auf Dauer nicht verzichten.

Welches Natur-Haarshampoo ist am besten?

Ich habe einmal ein Malven-Shampoo ausprobiert. Es riecht sehr gut, ergänzt das Haar mit seidigem Glanz, es macht die Haarstruktur jedoch schwer kämmbar, weil die Frisur andauernd wie ein zerzaustes Huhn aussieht. Für Zwischendurch kann ich es gut empfehlen, für die Daueranwendung nicht.

Ich habe ein Avocado-Shampoo ausprobiert. Meine damals gefärbten Haare bekamen einen goldenen Glanz, die Haarstruktur war gesund und liess sich gut durchkämmen. Avocado schenkt dem Haar viel Feuchtigkeit und eine tolle Farbbrillanz.

Bei meinem Ei-Shampoo bin ich bis jetzt immer wieder hängengeblieben. Es sorgt für Feuchtigkeit und stärkt die Haarstruktur. Ich habe sehr feines, dünnes Haar, dem kann eine festere Struktur nicht schaden. Der Nachteil dieses Haarshampoos ist, dass es gewöhnungsbedürftig duftet, eher nach Eierlikör als nach Eiershampoo, aber mir tut dieser Duft gut, er macht mich direkt glücklich.

Mein Fazit: Natur-Haarshampoo ist empfehlenswert, wenn man Kompromisse macht, denn ganz ohne Pflegesubstanzen verkümmert das Haar langfristig in unserer technisierten Umwelt. Warum ist das so? Wir ernähren uns von Lebensmitteln, die viel Zucker enthalten, fettreich sind und schnell zubereitet sind. Wir setzen unser Haar Giftstoffen aus, Smog, Umweltgasen, Schmutz und Chemie, schon deshalb, weil wir uns in der Stadt bewegen. Wir leben ein ungesundes Leben, auch wenn wir davor flüchten. Selbst wenn wir auf natürlichste Weise leben, kann es sein, dass wir Rauch einatmen, da wir uns aus der Gesellschaft nicht ausgrenzen können. All das setzt sich in der Kopfhaut ab und greift das Haar an. Deshalb braucht es Pflege und eine regelmässige Reinigung.

 


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