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So waschen Sie Ihre Haare richtig

HaarshampooWichtig ist, dass die Haarwäsche dem individuellen Haartyp entspricht, die geeigneten Produkte für fettiges, trockenes, empfindliches, gefärbtes oder dauergewelltes Haar verwendet werden, und dass man seine Haare nicht zu oft und zu aggressiv wäscht. Wichtig ist auch, dass das Shampoo keine belastenden Substanzen wie beispielsweise Tenside, Parabene, Paraffine, Silikone, Nanopartikel, Sulfate, Biozide und Konservierungsmittel, Mineralöle, Mikroplastik, oder Farbstoffe enthält, welche das Haar austrocknen oder beschweren. Achten Sie auf die Inhaltsstoffe, kaufen Sie lieber ein teures als ein billiges Shampoo, oder greifen Sie zu einem Naturshampoo aus dem Reformhaus.

Wenn man seine Haare wäscht, sollte man die Kopfhaut mit sanften kreisenden Bewegungen massieren. Das feste Rubbeln kann zu einer trockenen, instabilen Kopfhaut führen und schliesslich zu Haarausfall, auch wenn man glaubt, man müsste den Schmutz intensiv aus dem Haar entfernen. Das Shampoo sollte man nur gut dosiert portionieren, nur eine kleine Nuss voll verwenden, da es ohnehin ergiebig ist und ein wenig schäumt. In die Haarspitzen sollte man wenig bis kaum Shampoo geben, da die Spitzen trocken sind und nicht zusätzlich ausgetrocknet werden möchten. Von einer zweimaligen Haarwäsche hintereinander ist abzuraten, weil das doppelt aufgetragene Shampoo die Haarstruktur aufrauhen und austrocknen könnte.

Wie oft soll man seine Haare waschen? Es spricht im Grunde nichts gegen eine tägliche Haarwäsche, wenn man ein mildes Babyshampoo verwendet, aber bei normalem Haar reicht es aus, wenn man es ein bis zweimal pro Woche wäscht. Wer seine Haare zu oft und mit aggressiven Shampoos wäscht, muss damit leben, dass sie schnell nachfetten. Wer sie zu selten wäscht, muss damit rechnen, dass sie fettig sind, ausfallen oder brüchig werden.

Hartes, kalkhaltiges Wasser ist schlecht fürs Haar, weiches Wasser macht die Haare schön elastisch und anschmiegsam, aber zu weiches Haar lässt sich ungut stylen. Es gibt Leute, die sagen, das Haar wird besonders schön, wenn man es nur mit purem Wasser und Roggenmehl wäscht. Hier muss man anfangs eine schlimme Zeit überwinden, da die Haare stark riechen, wenn die Kopfhaut nur mit Wasser alleine entfettet wird. Nach einigen Haarwäschen wird die Mähne jedoch seidig glänzend und sieht gesund aus. Die Naturfans lieben diese Methode.

Wer ein wenig Zucker unters Haarshampoo mischt, einen Löffel pro Haarwäsche, erntet seidig glatte, gut strukturrierte, griffige Haare. Die Zuckerkristalle sorgen nämlich wie ein Peeling dafür, dass Haarschüppchen entfernt werden und die Haarstruktur glatter aussieht. Wer allerdings viel Zucker ißt, bekommt spröde, brüchige und matte Haare, weil der Zucker dafür sorgt, dass sich die Körperzellen entzünden.

Mit einer Natronlauge wäscht man fettiges Haar und schnell nachfettende Kopfhaut auf natürliche Weise, nur das trockene Haar und die trockene Kopfhaut sollte man damit nicht waschen, sonst juckt es höllisch. Geben Sie 2 bis 4 Teelöffel Natron in ca 400 ml warmes Wasser, rühren Sie die Lösung gut an und verteilen diese sorgfältig im Haar. Danach rubbeln Sie Ihr Haar sanft sauber und spülen das Natron wieder aus. Die Haare werden griffig, quietschen sogar, und sie fühlen sich sauber an.

Wer seine Haare mit einer Natronlösung oder einem anderen stark entfettenden Mittel wäscht, muss nachher für rückfettende und feuchtigkeitsspendende Substanzen sorgen, sonst bekommt man Haare wie Strohballen. Apfelessig ist eine gute Idee. Für etwas Glanz im Haar rühren Sie sich eine Haarspülung mit Apfelessig an. 1 kleiner Teelöffel Apfelessig und 1 Löffel Wasser. Da der Geruch gewöhnungsbedürftig ist, kann man Apfelöl, Rosenöl, Vanilleöl, Opiumöl, Lotusöl, Jojobaöl, Rosmarin oder ein antibakterielles Teebaumöl in den Apfelessig geben, um ihn zu neutralisieren. Achtung, die ätherischen Öle machen das Haar wieder fettig, also sollte man damit sehr sparsam umgehen.

Ein spezielles Trockenshampoo, ein Haarshampoo to go sorgt dafür, dass man die Haare schnell zwischendurch, auch unterwegs reinigen und entfetten kann. Vom herkömmlichen Waschvorgang ist man damit zwar weit entfernt, aber es hilft in der Not. Es gibt einen Haarpinsel, mit dem sich das überschüssige Fett am Haaransatz entfernen lässt, und es existiert ein Make-over Spray, mit welchem das Haar wie frisch gewaschen aussieht. Ob diese Haarpflege-Methode unbedingt gesund ist, darf man bezweifeln, aber man spart Zeit damit.

Für Haare mit besonderen Ansprüchen gibt es ein individuelles, personalisiertes Haarshampoo, welches genau auf den eigenen Haartyp abgestimmt ist. Man muss vorab einige Daten und Auskünfte über die Haarstruktur erteilen, damit das Shampoo gezielt entworfen werden kann. Dünnes oder dickes, leicht oder schwer fettendes Haar, Dauerwelle, Färbung oder Naturhaar, und viele weitere Fragen sind in einem speziellen Fragebogen zu entrichten, bevor man zu seinem personalisierten Shampoo gelangt. Mann muss seine Haarspitzen, die Kopfhaut, die Kämmbarkeit, eventuellen Haarausfall und Allergien beachten, dann erhält man aufgrund seiner Angaben ein parfumiertes oder auch nach Wunsch ein unparfumiertes Haarshampoo. Man darf sich sogar den Duft aussuchen. Es ist im Durchschnitt besser als ein Standardshampoo, kostet dafür auch mehr Geld. Es lohnt sich für alle Haartypen, die Probleme mit ihrem Shampoo haben, für sogenanntes Problemhaar.

Für besonders fettiges Haar existiert ein spezielles Pferdeshampoo, welches das Haar pflegt und seidig glatt macht. Bei trockener Kopfhaut sollte man es jedoch nicht anwenden, da es Seifenrinden enthält. Diese Seifenrinden sind gut fürs Pferd, trocknen aber bei Menschen die Kopfhaut extrem aus. Man sollte es nur als kurzfristige Haarkur anwenden, da auch die fettigste Kopfhaut austrocknen kann.

Ideal für die Haarwäsche sind Naturshampoos mit Pflanzen und Kräutern, mit natürlichen Substanzen. Malven, Aloevera und Jojoba, Ei und Avocado spenden dem Haar beispielsweise viel Feuchtigkeit. Beim Eishampoo sollte man das Haar vorsichtig kämmen, da es gerne im nassen Zustand verfilzt. Für langes Haar eignet sich ein Proteinshampoo, welches sich um die Haare legt und die Struktur repariert. Shampoo mit Amerant und Kamille eignet sich gut für trockenes, strapaziertes Haar, da die Haarstruktur damit extrem geglättet wird, und eventuelle Haarschuppen entfernt werden. Ein Shampoo mit Zitronenöl zaubert helle Strähnchen ins Haar. Allerdings muss man das nasse Haar ein wenig an der Sonne trocknen lassen, damit der Bleicheffekt sichtbar wird. Alternativ kann man ein wenig Zitronensaft in die Haare träufeln und es in der Sonne trocknen lassen, wobei man nachher ein Proteinspray verwenden sollte, da die Zitrone die Haare aufrauht.

Ideal für die Haare ist übrigens Bier, welches man jedoch nach 10 Minuten Einwirkzeit wieder auswaschen sollte, sonst wirkt das Haar am nächsten Tag müde und betrunken. Spezielle Biershampoos beinhalten Bierextrakt und können wie ein normales Shampoo verwendet werden, da spart man sich viel Zeit. Wer anstatt einer Bierkur eine Eikur bevorzugt, mischt ein Ei mit etwas Avocado zusammen, gibt den Brei für 10 Minuten ins Haar und wäscht die Paste wieder aus. Achtung, verwenden Sie hierfür nur kaltes Wasser, sonst sieht das Haar aus wie eine Eierspeise.

Naturshampoos sind deshalb so gut, weil sie kaum bis nichts beinhalten, was das Haar langfristig schädigt. Silikone glätten das Haar zwar optisch, machen es jedoch langfristig spröde. Parabene greifen die Kopfhaut an, Parfum trocknet das Haar aus, Farbstoffe sind nur gut fürs Image, und die Tenside und Sulfate bieten gute Waschbarkeit, worauf man nur ungern verzichtet. Allerdings können chemische Konservierungsmittel zu Allergien führen, und somit braucht man im Grunde nur ein Bioshampoo.


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Elisabeth Putz

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