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Welcher Haarschmuck passt zu Ihnen?

HaarspangenHaarschmuck ist ein Ausdrck für Schönheit und Ästhetik. Er steht jedoch auch für Kultur und Religion, je nachdem, in welchem Kulturkreis er getragen wird. Haarspangen, Haarreifen, Bänder, Schleifen, Haargummi, Nadeln, Perlen, Steinchen, Blumen für Naturbewusste, ganze Haarteile und Extensions für Experimentierfreudige, Holzspangen für Umweltfreundliche, alles trägt zum gelungenen Styling bei, wobei man bei Nadeln besonders vorsichtig sein muss, denn sie bohren sich manchmal ungeschickt in die Kopfhaut hinein.

Es gibt Kulturen, in denen trägt man Federschmuck und prunkvolle Elemente im Haar zur Schau, trägt seine Haare lang und offen, als Zeichen von Macht und Schönheit. Besonders in afrikanischen Naturreligionen und Kulturen pflegt man dieses Ritual und misst seinen Haaren einen hohen Stellenwert bei.

Es gibt Völker, die benötigen ihr Haar zur Orientierung, für die innere Balance, als Art inneres Navigationssystem, welches die Intuition und den Instinkt stärkt. In diesen Kulturen schneidet man sich seine Haare kaum bis nie ab, sonst geht der Instinkt verloren.

In manch strengen Kulturen trägt man sein Haar kurz, versteckt es unter Kopftüchern oder verschleiert sich vollkommen. Hier gelten Haare als intim, sind nur für den eigenen Partner sichtbar zu machen und dürfen in der Öffentlichkeit nicht zur Schau getragen werden. Zunehmend werden in diesen Kulturen zwar die Stimmen lauter, welche ihre Haare nicht mehr verschleiern möchten, aber die uralte Tradition wird es immer geben.

Haarschmuk dient auch dazu, seine Mähne zu bändigen, zusammenzuhalten und eine schicke Frisur zu gestalten. Hierfür könnte ein schlichtes, sanftes Stoffband ausreichen, aber das sieht oft langweilig aus. Spangen in allen Variationen sehen besser aus, besonders dann, wenn man eine Hochsteckfrisur zaubert. Achtung, viele Spangen sind ungeeignet fürs Haar, brechen einzelne Härchen ab, bleiben im Haar stecken und zupfen es aus. Deshalb sollte man Haarschmuck nicht täglich tragen.

Wer seine Haare täglich streng zusammenbindet und mit Spangen ziert, kann im schlimmsten Fall mit Haarausfall rechnen. Streng hochgesteckte Haare leiden, weil sie dauerhaft geknickt werden. Streng nach hinten gebundene Haare leiden, weil sie an der Kopfhaut ziehen, was zu Haarausfall und einer gereizten Kopfhaut führen kann. Stoffbänder sollte man deshalb nur locker ins Haar binden, nur so weit, wie sie dazu dienen, das Haar sanft zusammenzuhalten.

Haarschmuck ist nicht für jeden Haartyp geeignet. Wer dünne Haare besitzt, welche von Natur aus empfindlich sind, sollte keine groben Spangen verwenden. Kleine Haarperlen, welche eine Flechtfrisur zusammenhalten, sind hier besser geeignet, da sie nur am Haarende, in den Haarspitzen angebracht werden, und Haarspitzen kann man regelmässig schneiden, wenn sie strapaziert aussehen.

Der Haarreif bringt das Gesicht gut zur Geltung

Wer seine Haare mit einem Haarreif bändigt, stellt sein Gesicht in den Mittelpunkt, legt es sozusagen frei, verzichtet aber dennoch nicht auf offenes Haar. Bei Haarreifen sollte man darauf achten, dass sie nicht zu streng und zu fest am Kopf sitzen, sonst entstehen Druckstellen. Manche Reifen sind so starr, dass man davon Kopfschmerzen bekommt, wenn man sie länger trägt. Haarrreifen sollte man nicht den ganzen Tag über tragen, da sie wie ein Fremdkörper am Kopf sitzen und nicht unbedingt zur Entspannung beitragen. Die Reifen sollten eine Stoffummantelung haben, denn das reine Plastik oder harte Metall bohrt sich gerne in die Kopfhaut hinein und reizt diese bis aufs Blut.

Haarspangen für die streng geregelte Frisur

Mit Haarspangen setzt man bunte Akzente im Haar, kann damit jedoch auch eine strenge Frisur zaubern, wenn man die Haare mit Spangen bändigt. Locker sitzende, kleine Spangen sehen verspielt aus, grosse Spangen, welche Zöpfe zieren, sehen oft dezent streng und ordnungsliebend aus. Spangen haben den Nachteil, dass sie in den meisten Fällen keine Stoffummantelung besitzen und das Haar quetschen, abbrechen, ausreissen und strapazieren können. Deshalb sollte man Spangen nicht in den Alltag einbauen, sondern eher auf leichte Stoffbänder ohne Gummi zurückgreifen.

Haargummi - die gewöhnungsbedürftige Variante

Mit einem Haargummi lässt sich schnell und leicht eine brauchbare Frisur zaubern, aber der Gummi hat einen entscheidenden Nachteil. Die Haare reissen samt dem Gummi aus, wenn er wieder aus dem Haar entfernt wird, weil sie eingeklemmt werden. Besonders schlimm ist dieses Phänomen bei kleinen Haargummis, welche keine Stoffummantelung besitzen. Da trägt man jedes Mal ein paar abgebrochene Haare im Gummi mit sich herum.

Das Tattoo für die Haare

Ein ausgefallener Haarschmuck ist das spezielle Tattoo fürs Haar. Es funktioniert leider nur bei glatten Haaren perfekt, da es sich im lockigen Haar verflüchtigt. Man sollte vor dem Auftragen des Tattoos seine Haare waschen, gut kämmen, notfalls mit einem Glätteisen zusätzlich glätten, und wenn einzelne Haare immer noch herumfliegen, sollte man sie mit Haarspray fixieren. Dann trägt man das Tattoo auf die aalglatten Haare auf, befeuchtet es und lässt es so lange einwirken, wie die mitgelieferten Anweisungen auf der Verpackung empfehlen. Wenn man das Tattoo abzieht, entstehen wunderschöne Bilder und Effekte im Haar, die erst wieder verschwinden, wenn man seine Haare erneut wäscht. So ein Tattoo ist ideal für eine Party, als Strandfrisur oder als Freizeitlook geeignet, weil man damit zum Hingucker wird.

 


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Elisabeth Putz

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