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Peeling - So peelen Sie Ihre Haut schonend

Wie gesund ist ein Peeling, und wie peelt man seine Haut schonend? Fakt ist, ein gelungenes Peeling macht die Hautporen fein und klein, sodass man einen glatten Effekt, wie bei einer Porzellanschale erreicht. Glatte, saubere Haut sieht gut aus, und tiefporige Haut mit riesengrossen Hautporen sieht oft ungepflegt bis unappetitlich aus, obwohl viele Leute nichts für dieses Hautbild dafür können, da es zu einem gewissen Teil genetisch bedingt ist.

Was ist ein Peeling?

Ein Peeling ist allgemein gesehen eine dermatologische Behandlung der Haut, wobei die obersten Hautschichten abgetragen werden, damit darunter ein aalglattes Hautbild sichtbar wird. Peelen kommt aus dem Englischen, to peel, abschälen, und es regeneriert, reinigt und strafft die Haut. Die obersten Hautschuppen werden mechanisch oder chemisch abgetragen, was man auch Mikrodermabrasion oder Oberflächenpeeling nennt.

Wie wendet man ein Peeling richtig an?

Mischhaut und fettige Haut benötigen ein regelmässiges Peeling, damit der überschüssige Talg entfernt wird und das Hautbild nicht so glänzt wie eine Speckschwarte. Die trockene Haut benötigt im Grunde kein Peeling, da sie sonst noch tiefer austrocknet und der glatte Effekt nicht zur Geltung kommt. Nach dem Peeling ist allerdings für jeden Hauttyp eines sehr wichtig, eincremen, denn die Haut braucht Feuchtigkeit, welche ihr durch jedes Peeling entzogen wird.

Peelings mit kleinen Heilsteinen, mit Sand und Heilerde, mit mineralisierter Erde, mit Zitrone oder Orange, wobei man bei einer Bio-Zitrone und einer Bio-Orange die rauhe Schale nimmt, ein Meersalz-Peeling, ein Säurepeeling, welches man von der Kosmetikerin machen lässt, all diese Peelings erzielen gute bis sehr gute Effekte.

Ich mache mein Peeling einmal pro Monat in der Badewanne. Ich verwende rauhe Tücher oder einen Schwamm, einen rauhen Handschuh, wobei ich mit dem Peeling-Handschuh die besten Ergebnisse erziele, und ich rubble ganz sanft über meine Haut, sonst wird sie rot und spröde, rissig und aufgerauht. Ein Handtuch kann auch beim Peelen helfen, aber man sollte nicht zu fest rubbeln. Eine Bürste erzielt keine gelungenen Effekte, nur rote Striemen auf der Haut. Und danach helfen Aloevera-Creme, Sheabutter, Kokosmilch, Vanillebutter, Olivenöl, Honig, Joghurtbutter, Karottenöl, Avocadoöl, Hanföl, damit sich die Haut wieder regeneriert. Ich verbinde mein Peeling mit einem Beauty-Ritual, trinke Tee in der Badewanne, gönne mir und meinem Körper Zeit, und danach schlafe ich, damit sich das Hautbild regeneriert.

Auf ein Peeling sollte man allerdings verzichten, wenn man unter sehr empfindlicher, allergisch reagierender Haut leidet, wenn man aus dem Solarium kommt, wenn man im Urlaub war und Sonne getankt hat, wenn man ein braun gebranntes Hautbild aufrecht erhalten will. Peelings haben nämlich die Eigenschaft, die oberen Hautschuppen abzutragen, und unterhalb kommt die neue Haut, die natürlich ungebräunt und hell ist, zum Vorschein. In letzter Zeit bin ich dazu übergegangen, meine Peelings nur noch hin und wieder zu machen, da ich meine Hautbräune liebe.

Das schmutzige Sand-Peeling für die Haut

Viele Prominente nutzen bereits ein natürliches, schmutziges, quasi richtig dreckiges Peeling, um ihre Haut ggeschmeidiger zu machen. Sie liegen im Bikini irgendwo am Strand, lassen sich die Sonne zwischen die Beine, auf den Po, den Bauch oder den Rücken scheinen, und wenn sie aus dem Meer steigen, reiben sie sich mit nassem Sand ein. Der schlammig nasse Sand klebt zwar wie Beton auf der Haut, wenn man ihn etwas einziehen lässt, aber die Sandkörner sorgen dafür, dass die Hautschuppen verschwinden, das Hautbild feiner wird und die Poren kleiner aussehen. Wer sich einen feinen, fast weissen Sandstrand aussucht, profitiert von einem feinkörnigen Peeling. Und auf Teneriffa kann man sich mit schwarzem Sand einreiben, das sieht dann noch schmutziger aus.

Auf einem Steinstrand sollte man das Peeling lieber bleiben lassen, ausser man besitzt rauhe Elefantenhaut, die von der künstlichen Sonne aus dem Solarium gegerbt wurde, dann können Steinchen auch keinen grossen Schaden mehr anrichten. Übrigens sollte man sich das Sandpeeling nach einer Weile unter der Dusche abwaschen, die Haut gut eincremen und aus der Sonne gehen, damit sich die Hautschichten erholen können. Also wendet man das Peeling an, sobald man genug Sonne getankt hat. Wer es vor dem Sonnenbad anwendet, muss mit entzündeter, roter Haut rechnen, da die Sonneneinstrahlung trotz Sonnencreme wild bis hemmungslos auf der aufgeriebenen Haut wüten kann.

Das Peeling vor dem Sonnenbaden

Wenn Sie sich vor dem Sonnenbad peelen, lassen Sie dazwischen mehrere Stunden vergehen, bevor Sie sich in der Sonne rösten. Ein Peeling vor dem Sonnenbaden kann dafür sorgen, dass die Haut ebenmässiger braun wird. Die alten, hinderlichen Hautschuppen werden abtransportiert, die neue Haut darunter ist ebenmässig, weich, sanft und Baby-Like, und so gönnt man sich tiefe Bräune, welche nicht nach mehreren Duschbädern wieder verloren geht. Allerdings muss man aufpassen, dass man sich nach dem Peeling beim Sonnenliegen nicht verbrennt, da die gepeelte Haut sehr empfindlich und empfänglich für Sonne ist. Es gab schon Leute, die legten sich samt Peelingeffekt für zwei Stunden in die Sonne und sahen dann im Spiegelbild wie ein Krebs aus, rot und wulstig. Hier schadet man der Haut und erhöht das Krebsrisiko, dann sieht man nicht nur aus wie ein Krebs, sondern muss seinen Krebs auch noch behandeln lassen. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Körper gut eingecremt ist, falls Sie länger in der Sonne liegen. Eine gute Sonnencreme schützt Ihre Haut, und eine Feuchtigkeitscreme gibt der Haut nach dem Peeling die nötige Spannkraft zurück. Ohne sich einzucremen, wirkt das Peeling wie Pergamentpapier, dann sieht man nach dem Sonnenbaden trocken bis faltig aus und altert im Zeitraffer.

 


Elisabeth Putz

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