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Richtig rasieren - Die perfekte Rasur

RasierpinselWie rasiert man sich richtig? Wichtig ist der Rasierer. Er muss hochwertig sein, mit scharfen Rasierklingen ausgestattet, und die Klingen müssen regelmässig überprüft und erneuert werden, sonst schädigt und reizt man die Haut. Nach der Rasur ist ein hautpflegender Balsam wichtig, sonst trocknet die Haut aus. Und vor der Rasur sollte man sich duschen, sein Gesicht waschen und die Haut fit fürs Rasieren machen. Die weiche Haut lässt sich nämlich leichter behandeln als die rauhe, zu trockene Haut. Mit einem Rasierpinsel kann man die Härchen schnell wegputzen, und mit den passenden Geräten behandelt man die einzelnen behaarten Körperstellen je nach Belieben und Geschmack, denn nicht jeder rasiert sich überall gerne.

Ich als bekennende Frau möchte ja keine unnötigen Körperhaare an mir kleben lassen, wenn sie sich vermeiden lassen. Ich reduziere meine Behaarung auf die Kopfhaare, aber dafür möchte ich hier viele haben. Ich habe sogar die Bekanntschaft mit einem Menschen gemacht, der liess sich sein Schamhaar auf den Kopf transplantieren. Bitte, an dieser Stelle befürworte ich dann doch die mittlerweile salonfähige Glatze.

Wo könnten die Körperhaare störend sein?

Wo stören uns die Körperhaare? Am sichtbarsten stören sie im Gesicht, unter den Achseln, an den Beinen, im Intimbereich, bei Männern zusätzlich auf der Brust, und so rasieren wir sie immer und immer wieder von Neuem ab. Manche Leute finden Nasenhaare, Ohrenhaare, Augenbrauenhaare, und Haare im Bauchnabel störend und rasieren diese ebenfalls weg.

Unter den Achseln sehen wir aus wie kleine Affen, wenn wir im Sommer mit einem trägerlosen Top bekleidet sind. Im Intimbereich wächst ein ganzer Wald, wenn man ihn selten bis nie mit dem Haartrimmer pflegt. An den Beinen sehen wir aus wie ein Stück Rasen auf der Wiese, wenn wir uns nicht rasieren, und Frauenbeine sehen im kurzen Minirock im unrasierten Zustand wie Männerbeine aus, wenn die dunklen Haare spriessen. Trotzdem lieben immer mehr Leute diesen Naturlook, weil er gesund ist und authentisch aussieht. Die haarfreien Ästheten hingegen lieben die nackte, kahl rasierte Haut. Wahrlich, die perfekte Rasur ist eine reine Ansichtssache, ein individuelles Vorgehen, welches jeder für sich selbst entscheiden muss.

Der perfekte Rasierer

Man braucht einen guten Rasierer, der möglichst schonend rasiert, nicht schmerzt, keine wunden Stellen am Körper hinterlässt, leicht zu bedienen ist und schnell gereinigt werden kann. Der Einweg-Rasierer ist eine gute Wahl, kostet jedoch im Laufe der Zeit viel Geld, wenn man sich täglich rasiert. Das Rasiermesser ist etwas für nostalgische Liebhaber der Nassrasur. Man muss sich hiermit Zeit lassen, darf nicht in Eile sein, sieht die Rasur als Ritual an, und man muss vorsichtig sein, damit man sich mit dem Messer nicht schneidet. Es ist eine wahre Männersache. Der Ladyshaver, der simple Damenrasierer oder die Rasierklingen mit integriertem Pflege-Gel sind wahre Frauensachen, schnell anwendbar, leicht handzuhaben und schonend zur Haut. Wer sich nass rasiert, sollte einen hochwertigen, möglichst natürlichen Rasierschaum verwenden, der die Haut nicht reizt. Allergiker müssen die Produkte vorab testen, denn ein Rasierschaum kann aggressiv zur Haut sein, wenn man billige oder minderwertige Produkte kauft, die nicht zum jeweiligen Hauttyp passen.

Den Damenbart wegrasieren

Frauen mit zunehmendem Alter und starken Hormonschwankungen leiden oft unter einem unangenehm aussehenden Damenbart im Gesicht. Er stört die Optik, kann kaum überschminkt werden, es sei denn, man kleistert sich mit Camouflage zu, und er ist sogar beim Küssen ein Störfaktor. Die Frau hat zwar die Möglichkeit, sich diesen Bart weglasern zu lassen, was wohl die beste Methode darstellt und langfristig gute Erfolge einbringt, aber nicht alle Frauen sind von der Lasermethode begeistert. So muss man sich seinen Damenbart täglich wegrasieren.

Hierzu verwendet man am besten morgens und gegebenenfalls abends einen Trockenrasierer mit integriertem Balsam, oder notfalls einen Nassrasierer. Die Nassrasur dauert länger, die Trockenrasur geht blitzschnell und kann auch zwischendurch durchgeführt werden. Die Rasierklingen für die Frau gibt es im Drogeriemarkt, natürlich mit integriertem Aloevera-Gel, damit die Haut nicht leidet. Wenn man sich als Frau rasiert, sollte man danach ein antibakterielles Make-Up verwenden, falls man sich schminkt, denn die Haut ist trocken, empfindlich und gereizt, da könnten sich schnell Bakterien breitmachen. Ich hatte mein Damenbart Problem in meiner Jugend. Vor lauter überschüssigen Hormonen spriessten die Haare an den unmöglichsten Stellen. Ich nahm stets eine Rasierklinge in meiner Tasche mit, sah mich permanent im kleinen Handspiegel an und rasierte mich dreimal am Tag, bis die Härchen wieder von alleine verschwanden.

Seit einiger Zeit gibt es einen speziellen Rasierer extra für den lästigen Damenbart. Er sieht aus wie ein Lippenstift, besitzt eine vergoldete Rasierebene und ist kinderleicht anzuwenden. Er passt in jede noch so kleinste Handtasche hinein und entfernt die Härchen punktgenau. Besonders um den Mundbereich und um die Lippen herum ist dieser Spezialrasierer gut geeignet. Ich habe ihn bereits in der Werbung gesehen, eine Freundin hat ihn schon ausprobiert, und sie ist mittelprächtig zufrieden damit.

Die Augenbrauen rasieren

Es gibt tatsächlich Frauen, die rasieren sich ihre Augenbrauen weg und schminken sich künstliche Brauen, weil sie glauben, es sieht besser aus. Ich halte zwar nichts von dieser Methode, aber wer es unbedingt braucht, der soll es machen. Unsere Augenbrauen sind wichtig, schützen uns vor Schweiss und halten Bakterien von den Augen fern. Trotzdem kann man sie in Form bringen, und wenn man das Zupfen mit der Pinzette nicht aushält, weil es zu sehr schmerzt, verwendet man einen kleinen Augenbrauen-Rasierer. Er besitzt eine kurze Klinge, die man am unteren Brauenrand ansetzen kann, oder über der Nase, falls die Brauen so üppig sind, dass sie zusammenwachsen. Augenbrauen wachsen alle zwei bis drei Tage wieder nach, sodass man die Rasur ständig wiederholen muss, weil man die Haare nicht samt der Wurzel auszupft. Ich führte dieses Ritual jahrelang aus, bis es mir zu blöd wurde. Heute entferne ich nur die Haare über den Nasenflügeln und lasse die restlichen Brauen so stehen, wie Gott, die Natur sie schuf.

Die Nasenhaare rasieren

Wer es nötig hat, der kann sich seine Nasenhaare wegrasieren. Viele Leute finden diese Härchen störend, empfinden sie als optische Zumutung und greifen zu einem Nasenhaar-Rasierer. Es gibt ihn batteriebetrieben, und er erfüllt den Zweck. Allerdings sollte man nur die äussersten, sichtbaren Härchen wegrasieren, damit die Optik stimmt. Nasenhaare sind nämlich wertvoll. Sie schützen die Naseninnenwände, die Nasenschleimhäute, und sie sorgen dafür, dass die Luft gefiltert wird und keine Bakterien in die Nase gelangen. Ohne diese Härchen könnte man sich schnell eine Nasenschleimhautentzündung holen.

Die Ohren-Haare entfernen

Auch an den Ohren wachsen Haare, und bei manchen Leuten wachsen sie so üppig, dass man sie meilenweit sieht. Ohren-Härchen sind wichtig, weil sie das Ohr schützen und wärmen. Man sollte sich deshalb nur die äusserst sichtbaren Härchen wegrasieren. Hierzu existieren batteriebetriebene Nasen- und Ohr-Rasierer, die allerdings für die meisten Leute überflüssig sind und ein Gesundheitsproblem darstellen können, wenn man es mit dem Rasieren übertreibt.

Die Achselhaare rasieren

Unter den Achseln sind wir Frauen empfindlich und neigen zu Entzündungen, wenn die Haare fehlen und die Haut aufgerauht ist. Wir schwitzen, sind feucht und neigen zu Hautrötungen und Hautreizungen. Trotzdem sieht die Achselrasur ästhetisch aus und ist besonders im Sommer ein Must-Have für die meisten Frauen. Ich nehme hierzu einen simplen Damenrasierer, eine Rasierklinge mit Aloevera-Gel, rasiere die Haare einmal pro Woche vorsichtig weg, verwende die Methode der Trockenrasur und achte darauf, dass ich mich nicht versehentlich schneide. Ein Ladyshaver erledigt das Problem auch, allerdings muss man hiermit wirklich vorsichtig rasieren, damit keine Schnittwunden unter den Achseln entstehen. Ohne Achselbehaarung hat man übrigens in der Regel weniger Achselgeruch, denn im Sommer versagt manchmal das beste Deo.

Die Intimhaare rasieren

Im Intimbereich tummeln sich krause, gekräuselte Haare, die wie ein Besen in die Luft ragen. Die meisten Frauen rasieren sich wenigstens in der Bikinizone, oder sie trimmen die Haare im Schambereich. Eine glatte, rasierte Intimzone wirkt jedoch meiner Meinung nach am ästhetischsten. Mit einem simplen Rasierer kann man entweer mit einer Trockenrasur oder einer Nassrasur die Schamhaare entfernen, oder man nimmt einen Ladyshaver. Allerdings ist ein Epilliergerät ungeeignet in diesem Bereich, da hier die Haut extrem empfindlich ist und die Haare nicht samt der Wurzel entfernt werden sollten. Ich nehme auch hier meine Rasierklinge und fahre vorsichtig über den Schambereich drüber, bis er kahl geschoren ist und gut aussieht. Anschliessend verwende ich ein Aloevera-Gel, damit die Haut nicht austrocknet und sich keine Bakterien einnisten.

Die Haare an Armen, Beinen und im Bauchnabel rasieren

Es gibt Frauen, die haben Haare im Bauchnabel, rund um die Brüste herum, und natürlich haben wir alle unsere Härchen an den Armen und an den Beinen. Hier kann man ein Epilliergerät, einen Ladyshaver, einen Nassrasierer, einen Trockenrasierer, simple Rasierklingen und zarte, batteriebetriebene Rasierapparate verwenden. Die Haut ist nicht so empfindlich wie in den Achselhöhlen und im Intimbereich, und die Schmerzen sind nicht so schlimm, falls man die Härchen samt Wurzel entfernen will. Einmal pro Woche rasiere ich mich mit meinem Rasierer, im Sommer kann es schon einmal alle drei Tage sein, und danach creme ich mich gut ein, damit die Haut geschont wird und keine Hautreizungen entstehen.

Die Po-Haare rasieren

So manch einen Menschen stören die Haare im und am Po. Man kann sie sich mit einer Rasierklinge entfernen, sollte jedoch vorsichtig sein, denn im Po-Bereich, besonders innen, ist die Haut extrem empfindlich und neigt zu kleinen Rissen und Rötungen. Wer sich hier hinten rasiert, im hinteren Intimbereich, ist ein pingeliger Ästhet, der es wirklich am gesamten Körper aalglatt haben will. Cremen Sie diesen Bereich nachher gut ein, damit keine Hautreizungen entstehen.

Die Pflege nach der Rasur

Nach dem Rasieren benötigen sowohl der Rasierer, als auch die Haut Pflege. Rasierklingen und Rasierapparate, Rasiermesser, Ladyshaver, Epillierer, etc. müssen gereinigt, gewaschen oder fachgerecht geputzt werden, sonst versüffen sie schnell. Die Haut muss gut eingecremt werden, mit einer fettarmen, aber dafür feuchtigkeitsreichen Creme, am besten mit einem Haut-Gel. Damit verhindert man trockene Hautstellen, Rötungen, Risse und Hautreizungen. Mein Aloevera-Gel ist immer mit dabei, wenn ich mich rasiere.

Rasiert oder unrasiert - Was ist besser?

RasiererEs gab Zeiten, in denen wucherten die Achselhaare, die Intimhaare und die Beinbehaarung wie ein Urwald. Dann kamen Zeiten, in denen rasierte man sich am gesamten Körper, weil der Trend des glatten Looks in Mode kam. Wer nicht rasiert war, wurde schief angeschaut und als ungepflegt eingestuft. Sogar Männer rasierten sich am ganzen Körper, obwohl glatte Beine und rasierte Arme beim Mann ziemlich gewöhnungsbedürftig aussehen.

Heute ist beides gesellschaftsfähig geworden, die Ganzkörperbehaarung und die Ganzkörperrasur. Besonders unter den Achseln, im äusseren Intimbereich und an den Beinen rasiert man sich heute noch gerne, weil viele Menschen dies als hygienischer und sauberer, als allgemein wohltuender einstufen. Bei manchen Frauen kratzt die Körperbehaarung auch so sehr, dass sie sich unwohl damit fühlen. Allerdings gibt es immer mehr Frauen, die sich nicht mehr rasieren, denn die Körperbehaarung ist uns von Natur aus geschenkt worden, und sie erfüllt auch einige Funktionen. Sie sorgt für die Temperaturregulierung am Körper und hält uns warm. Unter den Achseln sorgt sie für ein ausgewogenes Klima, damit Bakterien nicht in die Haut eindringen, denn hier schwitzen wir am meisten. Und so ist es heute eine reine Geschmackssache geworden, ob man sich rasiert oder nicht. Allerdings sollte man bei einer Rasur vorsichtig sein, die Haut nicht reizen, und die Haare nicht samt der Wurzel entfernen, denn sonst können Rötungen und Hautreizungen entstehen..

Beim Rasieren geschnitten - Was macht man dagegen?

Es kommt immer wieder vor, dass man sich beim Rasieren schneidet. Es schmerzt, blutet und sieht nicht gut aus. Mit einem speziellen Rasierstein kann man die Blutung stoppen, indem man sich den Stein auf die Wunde hält und einige Sekunden die Mineralien des Steins in die Haut einwirken lässt. Mit einem speziellen Rasiergel, welches ebenfalls blutstoppende Inhaltsstoffe enthält, lässt sich ein Schnitt auch gut behandeln. Desinfizieren Sie die verschnittene Hautstelle, damit keine Bakterien oder Keime in den Körper gelangen. Verwenden Sie bitte keine herkömmliche, fetthaltige Creme, sonst könnte sich der Schnitt leicht entzünden. Übrigens schneidet man sich gerne mit dem scharfen Rasiermesser oder mit Rasierklingen, die entweder zu hart aufgesetzt werden oder zu stumpf sind. Man sollte auch nicht mit einer Rasierklinge mehrmals über die selbe Hautstelle drüberfahren, sonst reizt man die Haut und schneidet sich leichter. Verwenden Sie lieber scharfe, intakte Rasierklingen, die noch nicht abgenutzt sind.

Alternativen zur Rasur

Wer sich nicht ständig rasieren will, für den existieren Alternativen. Man kann sich seine Körperhaare weglasern lassen, mit einem Kaltlaser, mit Spezial-Lasern, oder mit neuen Lasertechniken. Mittlerweile hält sich hier das Risiko in Grenzen. Man kann seine Körperhaare mit Enthaarungscreme oder Enthaarungsschaum entfernen, mit Wachs enthaaren, oder man lässt sie sich mit einer speziellen Fadentechnik entfernen. Diese Fadentechnik ist gut für den Intimbereich und die Achselhöhlen geeignet, während Kaltwachs und Warmwachs eher für die Arme, die Beine und die männliche Brust geeignet sind. Lassen Sie sich in einem Enthaarungsstudio beraten, oder besuchen Sie einmal die Kosmetikerin Ihres Vertrauens.

Beine rasieren

Wie rasiert man die Beine richtig? Zuerst sollte man sich für den richtigen Rasierer entscheiden, der auch für empfindliche Haut geeignet ist, denn besonders die Damenbeine sind sensibel, ganz besonders nach den Wechseljahren, wenn die Haut dünner wird. Dann sollte man sich für den passenden Zeitpunkt entscheiden, morgens, bevor man aus dem Haus geht, damit die Rasur frisch ist und das Bein glatt aussieht. Und nach dem Rasieren muss die Haut gut eingecremt werden, sonst entstehen schnell trockene Stellen.

 


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Elisabeth Putz

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