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Welcher Schminkspiegel passt zu Ihnen?

SchminkspiegelHaben Sie sich schon einmal im Dunkeln geschminkt? Ob man danach tageslichttauglich aussieht, weiss ich nicht, denn die Nacht verbirgt einiges, was der Tag hemmungslos und ungeniert freilegt. Ich sehe beispielsweise bei Kerzenlicht besser aus als im grellen Sonnenlicht. Als ich meine letzten professionellen Fotos machen liess, meinte mein Fotograf, wir sollten warten, bis es nebelig trüb draussen wird, dann sehe ich schöner aus. Und trotzdem mussten die Fotos nachher bearbeitet werden, weil ich immer noch keinen Schönheitschirurgen zum Heiraten gefunden habe, der mir kostengünstig meine Stressfalten strafft.

Unser Gesicht sieht im Spiegel intensiver aus als in Natur. Bitte, das liegt in der Natur der Sache. Wenn man sich selbst in einem Vergrösserungsspiegel sieht, erkennt man jede einzelne Falte in überdimensionaler Grösse. Ich würde erschrecken, wenn ich solch einen Schminkspiegel verwenden würde.

Den idealen Schminkspiegel fand ich neulich im Drogeriemarkt, einen mit Vergrösserungsfläche, zum Drehen und Wenden, mit Beleuchtung oben und seitlich. Bitte, der hatte sogar eine indirekte Beleuchtung von hinten frontal auf die Spiegelscheibe. Da bleibt wahrlich keine Falte verschont. Ich finde ihn herrlich, denn man kann sich perfekt, haargenau schminken, man sieht ja jede Furche im Gesicht. Wenn ich mich morgens schminken würde, dann wäre er perfekt für mich, auch wenn es mich Überwindung kosten würde, ungeschminkt hineinzuschauen.

Alternativen für den Schminkspiegel

Man könnte auf die Idee kommen, sich in einer Schaufensterscheibe zu schminken. Ich kämme meine Haare ohne Sichtglas, aber früher schminkte ich mich in jedem noch so schmutzigen Autoseitenspiegel. Eine weitere Alternative ist der Schminkspiegel in der Handtasche. Für alle Notfälle gerüstet, mit Beleuchtung ausgestattet, denn man will sich ja auch in der dunkelsten Autobahntoilette schön machen.

Ich besass einst ein Sakko mit einem eingebauten Spiegel, der ans Innenfutter angebracht war. Ich trug den Blazer ständig offen, damit ich in unbeobachteten Momenten einen Blick auf mein Gesicht werfen konnte. Wenn mich jemand gesehen hätte, wäre ich verloren gewesen, denn das sah so peinlich aus, als würde ich ständig nach meinem Busen sehen wollen. Bitte, ich besass auch einmal eine Schildkappe mit eingebautem Schminkspiegel. Darin konnte ich mich frontal von oben sehen. Ich dachte ständig, ich würde frontal mit mir selber zusammenstossen.

Übrigens, einen Schminkspiegel für unterwegs bekommt man ja in fast jedem Puderdöschen, sogar wenn man sich Lidschatten kauft. Überall hängt so ein kleiner Spiegel dran. Sauber sind diese Teile nie, denn sie sind mit Puder, Make Up Spuren, Lippgloss oder Lidschatten befleckt, je nachdem, was man kauft. Der ideale Schminkspiegel steht zu Hause, ist gut beleuchtet, ist immer pingeligst sauber geputzt und schreckt richtig ab, denn man muss darin wirklich auch die kleinste Falte schön deutlich sehen können. Immerhin hat man das Ziel, Restaurationsarbeiten im Gesicht zu erledigen.

Das Spiegelbild im Löffel - total verkehrt

Haben Sie sich schon einmal in einem Löffel geschminkt? Wenn Sie genau in den Löffel hineinschauen, quasi im Rohzustand von oben auf den Löffel herab blicken, sehen Sie Ihr Spiegelbild richtig herum. Gut, ich verstehe, man sollte auf nichts und niemanden von oben herab schauen. Na dann drehen wir den Löffel einfach um. Wenn Sie auf der Rückseite in den Löffel schauen, sehen Sie Ihr Spiegelbild verkehrt herum. Bitte, mir ist es egal, ich sehe von allen Seiten gleich aus, wie aus dem zerschlagenen Ei gepellt. Ich sollte wirklich einen Schönheitschirurgen heiraten, denn meine Stressfalten werden immer tiefer. Eine Gesichtsstraffung käme mir im Falle einer solchen Ehelichung billiger.

Wieso steht das Spiegelbild im Löffel auf der einen Seite am Kopf? Diese Frage hatte ich mir schon als Kind gestellt, immer wenn ich die Löffel abtrocknete und unweigerlich hineinschauen musste. Man kann ja gar nicht anders, als in den Spiegel zu sehen, wenn sichh die Gelegenheit bietet.

Nun, die verkehrte Welt hat etwas mit der Lichtbrechung zu tun. Der Löffel ist gebogen, besitzt also seinerseits schon eine gewisse Krümmung. Die Lichtstrahlen werden auf dem Löffel reflektiert und durch diese Lichtbrechung sieht man sich im Löffel auf einer Seite verkehrt herum. Probieren Sie es ruhig aus. Vielleicht starten Sie den Selbstversuch, wenn Sie Ihre Suppe auslöffeln. Ich trete beispielsweise in jeden sich mir bietenden Fettnapf hinein und löffle ständig irgendwelche eingebrockten Suppen aus. Backerbsensuppe mag ich am liebsten, denn ich backe mir die Menschen, bis sie so sind, wie ich sie mag. Knackig und frisch. Übrigens, wenn Sie sich im Löffel schminken, putzen Sie ihn vorher, denn sonst ist es egal, von welcher Seite Sie hineinschauen.

Welcher Kosmetikspiegel ist besser?

Welcher Spiegel ist besser, ein kleiner Handspiegel, ein Wandspiegel im Badezimmer, ein grosser Ganzkörperspiegel, der Spiegel in der Schminktasche, oder der Vergrösserungsspiegel, in dem man jede Hautpore einzeln sieht? Ich finde, alle Spiegel sind lebenswichtig, für Frauen sogar überlebensnotwendig.

Manche Leute hängen sämtliche Spiegel in ihrer Wohnung ab, damit sie sich nicht mehr sehen müssen. Bitte, das löst doch kein Problem. Ob mit oder ohne Spiegelbild, wenn man sich innerlich nicht wohl fühlt, kann man sich äusserlich nicht schön finden. Ein Spiegel zeigt uns nur, wie wir selbst auf uns wirken, denn wir sind es, die da hinein schauen, und der Spiegel ist es, der uns das zeigt, was wir sehen wollen.

Ein Spiegel ist im Grunde eine aalglatte Oberfläche, in der sich alles wiederspiegelt, wie wir es sehen. Wenn ich meinen Schreibtisch wieder einmal gut durchputze, kann ich mich darin spiegeln und sehe jedes Mal, wie hart ich gearbeitet habe. Und deshalb putze ich meine Schreibtischplatte so selten. Bitte, mit überarbeitetem Teint sieht man so durchfurcht aus, da muss man fast schon blind werden, damit man die viele Arbeit erträgt.

Ich hoffe doch, dass mich bald jemand heiratet, dessen Musse ich sein darf. Dann tue ich das, was ich kann, ich diene ihm als hübsches Accessoire, als attraktives Aushängeschild. Wenn ich nicht bald geheiratet werde, bin ich womöglich zu überarbeitet fürs Aushängeschild, dann diene ich als abschreckendes Haustürschild: Achtung, bissiger Hund mit Haaren auf den Zähnen.

Das tägliche Schönheitsprogramm vor dem Spiegel

Stellen Sie sich vor, Sie müssen mal müssen, befinden sich in einer öffentlichen Toilette, und es fehlt der Spiegel an der Wand. Frauen sehen sich unwillkürlich, ja fast schon ängstlich nach einem Spiegelersatz um, denn wenigstens die Haare sollten sitzen, und der nachgezogene Lippenstift darf nicht auf den Zähnen kleben, sonst lächelt man ja pink oder knallrot. Jetzt weiss ich, warum Frauen rot anlaufen, wenn sie ein Kompliment bekommen. Sie lächeln freundlich, der Lippenstift an den Zähnen leuchtet perfekt geschminkt aus dem Gesicht heraus, weil die Frau kurz zuvor eine öffentliche Toilette ohne Spiegel besucht hat. Wahrlich, so muss es sich zutragen.

Wir benötigen den Spiegel, und das beginnt morgens gleich nach dem Aufstehen, wenn wir unser Spiegelbild betrachten und uns wünschen, von niemandem in diesem Rohzustand gesehen zu werden. Frauen beginnen nach der täglichen Dusche und dem Zähneputzen gleich mit den Spachtelarbeiten im Gesicht, denn das wirkt kompetenter. Wissenschaftler haben entdeckt, dass geschminkte Frauen im Businessleben besser ankommen. Übrigens benötigen manche Männer länger im Bad als Frauen. Ich schwöre, die Männerkosmetik ist am Vormarsch.

Brauchen Sie zufällig einen Spiegel? Fühlen Sie sich schön genug, um endlich an Ihrer Perfektion zu arbeiten? Schönheit kann man bald an sich erkennen, wenn man nur wenigstens ein bezauberndes Detail an sich findet. Somit wären die ersten 80 Prozent des Beauty Programms erledigt. Für die restlichen 20 Prozent der Schönheit braucht man jedoch Geduld und das intensive Beschäftigen mit dem eigenen Körper, denn diese wenigen Prozente bilden die innere Schönheit, welche man sich beim herkömmlichen Schönheitschirurgen nicht kaufen kann.

Hier liegt die Perfektion vergraben, die ich mit Ihnen und für Sie ausgraben möchte. Keine Angst, die absolute Perfektheit brauchen Sie nicht zu erlangen, denn dann würden Sie glatt Ihre Menschlichkeit verlieren. Es genügt, wenn Sie sich im Spiegel betrachten können, ohne zu jammern und noch etwas an Ihnen verbessern zu wollen. Notfalls hängen Sie eben sämtliche Spiegel in Ihrem Zuhause ab, dann ersparen Sie sich den Anblick und sind rundum glücklich mit Ihrem Aussehen.

Manchmal brauchen wir gar keinen Spiegel aus Spiegelglas. Treffen Sie sich mit Ihren Freunden, und Sie werden an deren Gesichtsausdruck erkennen, in welchem äusseren Zustand Sie sich befinden. Freunde und andere Menschen sind manchmal der aussagekräftigere Spiegel, als jener, der zu Hause hängt und nichts sagt. Haben Sie sich schon einmal in einem klaren Wasser betrachtet? Hier kann man sehen, in welchem psychischen Zustand man sich befindet. Im Wasserbild zeichnen sich Stress und unausgeglichene Gemütszustände ab.

Probieren Sie es ruhig aus. Übrigens können Sie sich zwischendurch in den Autoscheiben parkender Fahrzeuge betrachten. Darin wirkt man manchmal fetter als man tatsächlich ist. Lieber Besucher, Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Das haben wir jetzt an den verschiedenen Spiegelvarianten bemerkt, denn nur was man selber zu erkennen glaubt, ist die Realität. Trotzdem können Sie Ihrem Aussehen immer wieder eine neue Chance geben und es ein wenig aufpeppen.

Der Schönheitsspiegel - unser ständiger Begleiter

Wir bemerken es kaum noch, aber die Spiegel begleiten uns durchs gesamte Leben. Wie Kletten hängen sie an uns, wir an ihnen, und dabei sind sie uns derart vertraut, dass wir erschrecken, wenn wir quasi im Vorübergehen irgendwo einen Spiegel vermuten, jedoch keinen finden. In der Wohnung habe ich mehrere kleine Spiegel und zwei grosse. Im Bad und im Schlafzimmer habe ich sie bitter nötig, auch wenn sie nicht sonderlich gut geputzt sind, und in der Garderobenecke ärgere ich mich jedes Mal, dass ich damals die Billigausstattung gewählt habe, denn da fehlt mir ein wichtiger Spiegel.

Wir müssen gucken, denn der Voyeurismus liegt uns im Blut, er ist uns quasi von der Natur aus mitgegeben worden. Und wir müssen vergleichen, alles mit allem, und besonders uns selbst mit anderen. Ich vergleiche mich sogar mit mir selber. Wie sah ich gestern aus? Wie sehe ich heute aus? Aha, ein Pickel mehr im Gesicht. Wer ist schuld? Natürlich, mein Anwalt, mein Arzt oder mein Lebenspartner, wer sonst.

Ich entdecke mich dabei, dass ich sogar im Auto einen Blick in den Spiegel werfe, wenn ich aussteige, schnell noch einen perfektionierenden Blick im Spiegelbild der Autoscheibe, oder im Seitenspiegel, auf jeder Toilette, ja ich schaue sogar in die Schaufenster der Boutiquen hinein, um mich optisch zu betrachten. Mein Spiegelwahn hat sich auch nicht gebessert, als ich blind geworden bin, höchstens noch verschlimmert, denn ich spiegle mich seither auch im Fernsehbild, im Display meines neuen Tablets und in meiner eigenen Balkontüre. Optisch sichtbar bin ich für mich selber nicht mehr, aber ich schaue in den inneren Spiegel und bilde mir ein, ich könnte mich sehen. Wenn ich mein Spiegelbild aufgeben würde, dann würde ich wahrscheinlich auch meine optische Schönheit aufgeben. Ich glaube, der Mensch braucht einen Spiegel, damit er innerlich und äusserlich Mensch sein darf, sonst beginnt er, sich zu vernachlässigen.

Wie wichtig ist ein Schönheitsspiegel?

Ein Schönheitsspiegel ist wichtig, denn wir identifizieren unser Spiegelbild sowohl mit unseren äusseren als auch mit unseren inneren Eindrücken. Der Geist, die Seele, das Ego, das optische Auge und der Körper schauen gleichzeitig in den Spiegel, betrachten sich jedoch auf unterschiedliche Art. Unser Spiegelbild gibt all das wieder, was wir empfinden. Wenn wir krank sind, fühlen wir uns nicht so schön, wenn wir gestresst sind, fühlen wir uns sogar hässlich, und wenn wir verliebt sind, empfinden wir uns als wunderschön. Wir benötigen den Spiegel, um Kontrolle über unser Aussehen zu gewinnen, um selbstbewusst zu sein und uns zu beobachten. Wer nicht mehr in den Spiegel schaut, gibt sich meistens optisch und psychisch auf.

 


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Elisabeth Putz

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