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Was ist Telomerase?

Telomerase ist ein Enzym. Die Telomerase ist ein Allrounder im Körper, und wenn sie nicht auch Schäden an den Körperzellen anrichten würde, wäre sie für die Unsterblichkeit des Menschen geeignet. Bereits im Jahr 1985 wurde das Enzym in Wimpertierchen entdeckt. Seither forscht man an der Zellteilung mit Hilfe der Telomerase.

Als das Enzym Telomerase den Anti-Aging Markt eroberte, waren die Leute von seiner hautstraffenden Wirkung begeistert. Heute ist es in vielen Anti-Age Produkten enthalten und hilft, Falten zu glätten. In der Telomere-Forschung wird es wahrscheinlich eines Tages den Durchbruch geben, sodass wir den Zellcode knacken und nie wieder altern. Die Telomerase sorgt dafür, dass sich die Zellen endlos teilen, nicht mehr absterben, sich nicht unangenehm verkürzen, aber die unkontrollierte Zellteilung kann leider auch Krebs auslösen, und hiergegen sucht man noch die passende Lösung.

Wann Hilft die Telomerase?

Das Enzym Telomerase wird in der Anti-Aging Medizin als Jungbrunnen, und in der Anti-Age Kosmetik als verjüngendes Mittel verwendet. Man findet es beispielsweise in Antifaltencremes, Lotions, Salben und Seren, Boostern und Verjüngungskuren. Das Enzym hat die Aufgabe, die Telomere wiederherzustellen, womit die Zelle länger jung und frisch bleibt. Im Laufe unseres Lebens verkürzen sich die Telomere, und die Telomerase verlängert sie wieder. Übrigens gelingt dies auch mit Ausdauersport, was randomisierte Studien belegen.

Wie wirkt Telomerase?

Die Telomerase trägt einen grossen Teil dazu bei, dass die Zellteilung angekurbelt wird. Die Zellen teilen sich nicht beliebig, denn bei jeder Zellteilung geht ein Stück der Chromosomen verloren. Die Telomerase verhindert dieses Verkürzen der Chromosomen und wirkt so dem Ende der Zellteilung entgegen.

Telomerase in der Forschung

Die Telomerase wurde bereits an Mäusen getestet, und die Ergebnisse waren verblüffend, da die Mäuse einen integrierten Krebsschutz aufwiesen, wobei sie vorzeitig verstarben, wenn man die Telomerase bei ihnen ausschaltete. Durch die Forschung wurde leider auch der Nachteil des verjüngenden Enzyms entdeckt. Es ist nämlich reichlich in kranken Zellen, in Krebszellen enthalten. Die gesunde Zelle teilt sich bis zu einem gewissen Maximum, dann stirbt sie eines natürlichen Todes. Die kranke Zelle teilt sich hingegen unendlich, kann rasant wachsen, entarten und zu Krebserkrankungen führen.

Welche Lebensmittel enthalten Telomerase?

Es gibt tatsächlich Lebensmittel, welche das Enzym Telomerase enthalten. Es befindet sich in geringer Dosis in Ginko-Tee und in grünem Tee. Grüntee ist ein Alltagsgetränk und trotzdem erkranken wir durch ihn nicht, sonst wären tausende Chinesen sterbenskrank. Anscheinend hat die Natur vorgesorgt und den Tee mit ausreichend guten Nährstoffen versehen, sodass das Enzym keine negativen Auswirkungen beim Teegenuss im Körper hat. Man sollte jedoch nicht mehr als 1 Liter Tee am Tag trinken, da auch zu viel Tee schaden kann.

Das Gemüse mit dem Namen Portulak, der Sommerportulak soll angeblich auch die Telomerase auslösen. Manche Leute schwören drauf. Einige Leute bauen es sogar im eigenen Garten an. Im Internet kann man die Samen dafür bestellen.

Das Colostrum, die Vormilch, Muttermilch, enthält auch das Enzym Telomerase. Sie darf zwar bei uns nicht als eigenständiges Lebensmittel bezeichnet werden, wird jedoch als Nahrungsergänzung und als diätetisches Lebensmittel vertrieben. Auf jeden Fall ist das Enzym mit Vorsicht zu geniessen, da es das Krebsrisiko erhöht.

 


Elisabeth Putz

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