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Ihr persönlicher Kreativtrainer im Internet

Sind Sie zufällig Künstler und suchen den Weg in die Öffentlichkeit? Wenn Sie beispielsweise Maler oder Bildhauer sind, suchen Sie am besten den Weg in die nächste Kunstgalerie, denn dort sind Ihre Kunstwerke am liebevollsten aufgehoben. Kunst gestalten ist die eine Sache, aber genauso wichtig ist es, seine Kunst auch zu vermarkten, zu verkaufen.

Wenn Sie Kunst nur für sich alleine produzieren, werden vielleicht Ihre Freunde und Bekannten das eine oder andere Kunstwerk kaufen und ins Wohnzimmer hängen. Wenn Sie sich aber mit Ihrer Kunst einen Namen machen wollen, müssen Sie als Künstler in die Öffentlichkeit gehen, und hierzu gehört auch, dass diese Öffentlichkeit in Form von Kritik antwortet.

Das Kreativtraining für die Verarbeitung von Kritik

Lassen Sie beispielsweise Ihre Bilder von einer Galerie vermarkten und hören Sie sich bei der ersten Vernissage die Kritiken der Presse an. Wenn Sie als Künstler schon so weit gekommen sind und neben der kleinen regionalen Zeitung die echte Presse auf sich aufmerksam gemacht haben, sind Sie ohnehin schon sehr weit gekommen.

Ein grosses Problem vieler neuer Künstler am Markt ist es, Kritik anzunehmen und zu ertragen. Viele Künstler verkraften keine Kritik. Die kleinen Tagblätter in Ihrer Nähe schreiben meist ein nettes Portrait über den Künstler und berichten über die nette Ausstellung, aber mein Nachbar ist auch nett, und sogar sein Hund kann nett sein, wenn er will, allerdings ist mein Kleiderschrank interessanter als nur nett.

Wissen Sie lieber Künstler, nette Leute und Dinge geraten so gerne in Vergessenheit, und das wollen wir ja nicht. Echte konstruktive und auch destruktive Kritik müssen Sie sich erst erarbeiten. Und dazu müssen Sie zuerst kritikfähig werden, das heisst, Sie müssen mit der Kritik auch etwas anfangen können. Konstruktive Kritik hilft Ihnen unheimlich weiter, denn sie zeigt Ihnen, was Sie nächstes Mal noch besser machen können.

Kreativtraining für die Galeriesuche

Suchen Sie noch eine geeignete Galerie? Der wohl grösste Traum eines Künstlers ist es, eine renommierte Kunstgalerie zu finden, die ganz von alleine für die Vermarktung der Künstler sorgt. Ja, das ist die Lösung, dann brauchen Sie als Künstler nur noch zu produzieren, der Rest findet sich von selbst.

Und jetzt machen Sie die Augen auf und erwachen Sie aus Ihrem Traum. Die Realität sieht ein wenig anders aus, aber das ist kein Grund zur Verzweiflung. Bevor Sie auf eine Galerie zugehen, legen Sie sich eine Künstlermappe zu. Edel sieht eine Mappe aus Leder aus, aber Sie benötigen auch einige Mappen, die Sie bei den Galeristen deponieren können, und die müssen nicht unbedingt aus echtem Leder sein.

Zuerst werden Sie vielleicht nicht unbedingt die grosse Galerie finden, die wertvolle Kunst neben Ihren wertvollen Kunstwerken vermarkten und ausstellen möchte. Wahrscheinlich stellen Sie vorerst Ihre Bilder und Kunstobjekte in kleinen Hinterhofgalerien aus, und zur ersten Vernissage kommen Leute, die vorwiegend am Buffet interessiert sind. Da müssen Sie durch, denn Sie möchten ja gesehen werden.

Nehmen Sie sich aber bitte in Acht vor Kunstgalerien, die Ihnen eine tolle Vernissage versprechen, aber für die Ausstellungsdauer eine Miete verlangen. Das Modell hat nur für den Galeristen und Vermieter eine positive Zukunft, aber nicht für Sie als Künstler. Genau so gut können Sie sich für einen Monat lang eine grosse Wohnung mieten und für Ihre Kunstausstellung Flugblätter in der Stadt verteilen, das ist unter Umständen billiger.

Kreativtraining für die Vernissage und die Finissage

Künstler und Galeristen feiern gerne, deshalb gibt es bei vielen Kunstausstellungen gleich eine Vernissage zur Eröffnung und eine Finissage, Devernissage zum Beenden der Ausstellung. Hier haben Sie als Künstler die Möglichkeit, jede Menge neuer Kontakte zu knüpfen.

Beim Buffet kommt man ohnehin leicht ins Gespräch, wenn die Lachshäppchen und Käsebrötchen ihren Weg in den zufriedenen Magen finden. Nutzen Sie überall die Chance, neue Leute kennenzulernen, es könnten Ihre nächsten Kunden werden oder Ihre nächsten Kunstvermittler. Gehen Sie auf Kunstausstellungen von anderen Künstlern, auf Kunstmessen, auf Kreativveranstaltungen, Sie treffen überall potentielle Kunden und Kunstbegeisterte für Ihre eigenen Kunstwerke.

Machen Sie sich interessant, ziehen Sie sich etwas Auffälliges an, denn die Presse findet gerne so kleine Aufreger wie Sie es sind, und schwups, dann lesen oder sehen Sie sich selbst in der Zeitung wieder.

Kreativtraining für die richtige Künstleragentur

Schauspieler und Sänger, sowie Prominente aller Art haben einen Manager, also brauchen Sie als Künstler auch eine Kunstagentur. Jetzt geht das Konzept mit der Kunstagentur als Vermittler nicht ganz auf. Deshalb findet man am Markt wahrlich kaum eine Kunstagentur für die herkömmliche Künstlervermittlung.

Ich selbst vermittelte einst Künstler an Galerien, Banken, Veranstaltungen und Events, aber nach jedem Künstler dachte ich, jetzt gehe ich in Rente. Wenn Sie auf der Suche nach einer Kunstagentur sind, achten Sie auf einige Dinge. Bezahlen Sie keine Vorabgebühren, Aufnahmegebühren oder sonstige Bearbeitungsgebühren.

Die Provisionen liegen zwischen 25 und 40 Prozent für die Vermarktung, das Geld bekommt der Kunstagent. Die Galerien nehmen auch etwa 40 Prozent für die Vermarktung und Ausstellung. Die Provisionen werden erst fällig, wenn ein Bild oder Kunstobjekt verkauft ist, also pro verkauftem Kunstwerk.

Dafür übernehmen die Kunstagentur und die Galerie auch die Versicherung für die Kunstwerke, denn stellen Sie sich einmal vor, die Bilder verschwinden auf wundersame Art und Weise. Achten Sie darauf, was in dem Vertrag steht, den Sie unterschreiben, denn Künstlerverträge sind in der Euphorie schnell einmal rechts oder links unten unterzeichnet.

Bitte lesen Sie sich den Vertrag durch, verstehen Sie ihn auch und vergessen Sie keine wichtigen Details, die Sie Kopf und Kragen kosten können. Geben Sie Ihre Kunstwerke nie einfach ohne schriftliche Vereinbarung per Handschlag an eine Galerie weiter, denn dann könnte es sein dass Sie die nie wieder sehen und nichts daran verdient haben.

Kreativtraining für aussergewöhnliche Kunstvermarktung

Sie als Künstler können neben der traditionellen Ausstellung in einer Kunstgalerie oder auf Kunstmessen auch noch andere Wege gehen, um sich und Ihre Kunst bekannt zu machen. Stellen Sie Ihre Kunst beispielsweise bei passenden Events und Parties aus, die zum Thema Ihrer Kunst passen.

Im Sommer können Sie Ihre Kunst auf Schiffen, Kreuzfahrtschiffen, in Hotels oder am Strand ausstellen. Präsentieren Sie Ihre Kunst an U-Bahn Stationen, in allen öffentlichen Gebäuden, bei Messen aller Art, die zu Ihren Bildern passen, in Banken und Restaurants. Nur die nötigen Kontakte müssen Sie noch knüpfen. Legen Sie überall auch Ihre Visitenkarten auf.

Blumenbilder passen auch zu Gartenausstellungen, Autobilder zu Automessen, ja schauen Sie sich einmal genau um, wo Ihre Kunst thematisch hinein passen könnte. Wichtig ist der Kontakt zu den verschiedensten Leuten, denn jeder kennt jemanden, der wieder jemanden kennt, der Ihnen weiterhelfen kann.

Kreativtraining für die gelungene Kunst

Wenn Sie Kunst produzieren, müssen Sie auch zu Ihren Kunstwerken stehen, sie lieben und zu sich selbst stehen können. Keine Frage, viele Künstler sind richtig verliebt in ihre Bilder und nehmen keine Kritik an. Aber die richtige Kunst ist ein Handwerk, welches man auch erlernen muss. Die besten Autodidakten brauchen ein Minimum an Ausbildung und Strichführung. Gute und professionelle Bilder erkennt man an ihrer Strichführung, an der Linienführung. Und dann gehört eine Menge Kreativität dazu, denn abmalen, zeichnen und malen kann jeder. Es gibt auch so viele Künstler wie Sand am Meer. Die Kunst liegt darin, dass Sie eines der besonderen Sandkörner werden, welches man in der weitesten und heissesten Wüste sofort wiedererkennt. Hier ist eine kleine Meditation, mit der Sie Ihr Unterbewusstsein so schulen können, dass Sie erfolgreich denken und die richtigen Leute in Ihr Leben ziehen: Sagen Sie sich mehrmals täglich. Ich bin ein erfolgreicher und berühmter Künstler. Meine Bilder verkaufen sich wirklich gut, und ich kann wunderbar von meiner Kunst leben. Ich ziehe die Medien, die Presse und die richtigen Leute in mein Leben, damit ich noch berühmter bin. Ich liebe mich und meine Kunstwerke. Ich stelle meine Kunstwerke immer in den richtigen Galerien aus.

Sie werden bemerken, dass sich in einiger Zeit mit diesen Affirmationen eine positive Welt für Ihre Kunst und Ihren Erfolg öffnet. Sie müssen nur an der Sache dran bleiben und nicht hundert Ziele gleichzeitig verfolgen.

Das Kreativtraining - So vermarkten Sie Kunst in den Medien

Für alle Künstler gilt: Das eigene Werk ist das Beste, auch wenn es eine reine Geschmacksache ist. Nur wie bekommt man den eigenen und manchmal vielleicht eigenartigen Geschmack unters Volk? Die erste Anlaufstelle sind die Medien, denn die vermarkten alles in Windeseile, wenn sie es wollen.

Und wann möchten Medien etwas über einen Künstler berichten? Ganz einfach, wenn der Künstler reif für die Medienwelt, reif für seinen professionellen Medienauftritt ist. Es ist keine Frage des Geschmacks, sondern eher eine Frage der Vermarktung, der Beziehungen, des Vitamin B und der Präsentation des Künstlers. Lieber Künstler, sie müssen zuerst an sich selbst arbeiten, denn Ihre Kunst ist bereits fertig.

Bauen Sie sich ein Image auf, knüpfen Sie Kontakte und werden Sie präsent. Viele Künstler ziehen sich gerne in ihre Höhle zurück, manche bauen sich hierfür extra ein Atelier. In den eigenen vier Wänden wird Sie niemand besuchen kommen, wenn Sie das Atelier nicht verlassen. Ich kenne Künstler, die sind derart wählerisch, sodass man ihnen den goldenen Teller noch extra vergolden muss, damit sie anbeissen.

Weshalb sollte ein Künstler nicht in anderen öffentlichen Gebäuden seine Werke präsentieren, wenn die wenigen staatlichen Galerien nicht interessiert an ihm sind, weil er noch zu lebendig für sie ist? Es gibt Künstler, die möchten in manchen Galerien nicht ausstellen, weil die Schwingung nicht stimmt.

Und ich habe welche kennengelernt, die wenden Voodoozauber an, wenn jemand ein kleines Wort an konstruktiver Kritik äussert. Lieber Künstler, wenn Ihre Werke reif sind, ausserhalb des eigenen Wohnzimmers dem Fussvolk gezeigt zu werden, dann gönnen Sie sich einfach einmal die kleinen Tipps im Kreativtraining. Gegen eventuelle voodooartige Nadelkissen bin ich immun, deshalb erlaube ich mir auch hemmungslose konstruktive Kritik auszuüben.


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Elisabeth Putz

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