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Wer gewinnt den Ukraine-Russland Krieg?

Wer gewinnt den Ukraine-Russland Krieg, und wer verliert ihn? Die Ukraine verteidigt sich bis zum letzten verfügbaren Mann, und Russland bombt alles nieder. Hier sieht man bereits, dass es keinen Gewinner, nur lauter Verlierer geben kann. Wenn Russland den Krieg gewinnt, ist die Ukraine eine Ruine. Europa gehört übrigens auch zu den Verlierern, denn wir sanktionieren Russland, leben mit einer Verteuerung und einer Verknappung von Gas und Öl, was wiederum die Lebensmittelpreise und Preise für Güter des täglichen Bedarfs hochschraubt, aber wir hungern gerne für den Frieden, und wir hoffen, er kommt irgendwann.

Der Ukraine Krieg, den Russland meiner Meinung nach provoziert und angezettelt, ausgeführt und brutal durchgesetzt hat, der durch die USA weiter angeheizt wird, boomt nicht nur, er bombt uns alle nieder, mit Waffengewalt, mit Hungersnöten, mit Lebensmittel-Engpässen, mit einer so hohen Inflation, dass die Preissteigerungen uns die Tränen in die Augen schütten. Energie ist ein Kriegsinstrument, und dies setzen sowohl die Europäer, die USA, einige weitere Länder und auch Russland gezielt ein.

Wenn man an der Tankstelle heult, weil der Sprit zu teuer ist, und wenn man im Dunkeln friert, weil es gerade Winter ist, könnte man verzweifeln. Da hilft nur eins, ein Hamster am Trimmrad, der Energie, quasi Bioenergie erzeugt. Und wer beendet diesen Krieg endlich? Das fragen sich Millionen von Zivilisten, die nur eines wollen, friedlich leben.

Im Ukrainekrieg geht es um Werte, um den eventuell geplanten NATO-Beitritt der Ukraine, um Kapital, um Landfläche, einfach ums Prinzip. Der russische Präsident Butin liebt das grosse Russland und möchte rund um sein kleines Reich herum alle Staaten russisch einfärben, die es seiner Meinung nach nicht verdienen, selbstständig zu sein. Ich sage Ihnen, eine funktionierende Demokratie ist ein Kraftakt, wenn jemand kommt, um sie zu destabilisieren.

Und in Europa fürchten wir um unsere demokratischen Werte und führen einen symbolischen Stellvertreterkrieg, der uns in der Geldbörse schmerzt. Nur die USA merkt wenig vom Krieg, denn die haben ihre eigenen Wirtschaftsprobleme, profitieren jedoch von der Waffenindustrie. Noch nie zuvor ist in Europa jemand in den letzten 30 Jahren auf die Idee gekommen, Waffen zu liefern, Aufrüstung zu betreiben und den Frieden gewaltsam herbeizuführen, was natürlich keinen Frieden bringen kann, denn mit Waffen kann man nur drohen und töten.

Sogar Finnland will jetzt ein NATO Mitglied werden, was den Russen gar nicht passt. Wir könnten eines Tages in einem handfesten Weltkrieg aufwachen und uns fragen, was ist am Himmel los? Bereits Karl Valentin meinte einst, als der 2. Weltkrieg damals in voller Fahrt war und es eines Tages trotzdem zu keinem Luftangriff kam: Was ist denn heute los, es ist so still am Himmel, es wird doch wohl nichts passiert sein? Ja, wo bleiben die denn heute?

Die EU unterstützt die Ukraine

Eigentlich sollten die Gespräche zur finanziellen Unterstützung der Ukraine endlos dauern, aber dann kam alles anders als erwartet. Ungarns Präsident lenkte schnell ein und ist mit der vorgesehenen Unterstützung von 50 Milliarden Euro für die Ukraine einverstanden. Man darf das Land ja nicht verkommen lassen. Victor Orban ist zwar der festen Überzeugung, dass die Ukraine den Krieg nicht ohne den Ausbruch des Dritten Weltkrieges gewinnen kann, denn ohne das aktive Einschreiten der NATO wird es ein endlos langer Stellungskrieg, bis die Stellung aus Mangel an Soldaten nicht mehr gehalten werden kann, weil das Land irgendwann menschenleer dasteht. Wir würden mit jeder weiteren Kriegshilfe nur das Töten unterstützen. Aber die Wirtschaftshilfen für die Ukraine, damit die Menschen dort nicht verhungern, damit Löhne ausbezahlt, und das Leben unterstützt werden kann, dafür hat Ungarns Präsident doch ein offenes Ohr und ein wenig Herz, sobald man ihm die Daumenschrauben anlegt und ihm den eigenen Geldhahn zudreht. Nur die Waffenlieferungen könnten wir uns ersparen, denn sie töten lediglich Menschen, sie führen nicht zum Sieg, das ist meine Meinung, nachdem bereits so viele Leute ihren Kopf für den sinnlosen Stellungskrieg hingehalten haben. Man kann alles verhandeln, man muss nur dazu bereit sein und ein bisschen nachgeben, wenn man den kürzeren Faden zieht.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges

Wenn man sich den Ukraine-Krieg von der Seite aus anschaut, so glaubt man im ersten Moment, er würde die Wirtschaft lahmlegen, aber wenn man frontal von vorne auf das Kriegsgeschehen blickt, so muss man leider erkennen, dass dieser Krieg für manche Wirtschaftsbereiche eine wahre Goldgrube darstellt. Die Waffenindustrie verdient mächtig am Kriegsgeschehen, und wenn irgendwann die neuesten Panzer und Kanonen rollen, verdient die Waffenindustrie viele goldene Nasen am Krieg. So wie es aussieht, kämpft die Ukraine bis zum letzten verfügbaren Mann, welcher noch nicht das Weite gesucht hat, und Russland wird einfach nicht kriegsmüde. Die Sanktionen spüren wir mit tiefster Härte, aber das stört den eingefleischten Russen nicht, denn er kann mit Pleiten, Pech und Pannen gut umgehen, ist leidensfähig und weiss sich zu helfen, indem er nach und nach alle Produktionen auf landeseigene Stützpunkte reduziert. Aber die schwedische Möbelkette IKEA bemerkt die Sanktionen beinhart, denn sie musste ihr Möbelsortiment preislich verdoppeln, um zu überleben. Holz wurde bis jetzt aus Russland importiert, billig wie nie, und ab jetzt kommt das Holz für die Möbel aus Europa, teuer wie nie zuvor. Bitte, das geht ganz schön ins Geld, und somit könnte es passieren, dass einige Möbelhersteller bald rote Zahlen schreiben, oder sie verdienen so viel Geld mit den überteuerten Möbeln, dass sie sich als reich bezeichnen könnten. Öl, Erdgas, Energie jeder Art, Waffen, Rohstoffe, Edelmetalle, seltene Erden, all das steht auf dem Prüfstand, denn wir können keine permanente Strom- und Gaspreisdeckelung ertragen, ohne dass die Welt am Kopf steht. Erneuerbare Energien entstehen in den nächsten Jahrzehnten, und das heisst, hungern und frieren für die Ukraine, oder Kohle als Heizmaterial zu verwerten, oder die Atomkraftwerke am Leben zu erhalten, oder, oder, oder. Fakt ist, während ein Grossteil der Normalbevölkerung hungert und friert, verdient ein Bruchteil der elitären Bevölkerung viel Geld am Ukraine-Krieg. Und so lange die Superreichen etwas zu sagen haben, in den Regierungen sitzen, wird dieser Krieg wohl noch lange als Zeichen der Solidarität, als Symbol für demokratische Werte, als Idol für den Idealismus weitergeführt werden, obwohl ich nicht verstehe, wie man aus idealistischen Gründen Menschen töten kann. Ich würde meine Haut retten und vor jeder Waffe flüchten, Hauptsache ich bleibe am Leben, denn ich strebe nicht nach Macht, Boden und Staatsführung, sondern nur danach, ein friedliches Leben zu führen. Mir persönlich ist jeder Krieg egal, ich gehe nicht hin, und wenn alle Leute weltweit so denken würden, würde niemand hingehen, und der Krieg wäre automatisch beendet.

Die Ukraine ist fast pleite

In der Ukraine tobt der Bär, der Krieg, welcher alles niedermetzelt, zerstört und uns verstört zurücklässt. Plötzlich droht der Ukraine der Staatsbankrott. Damit hätte niemand gerechnet, obwohl man seit längerer Zeit beobachten konnte, dass Waffengewalt jeden Menschen, ja sogar ganze Völker in den Ruin treiben. Man hätte sehen müssen, dass ein Staat, der seine gesamte Infrastruktur, seine Bevölkerung, seine Ressourcen gänzlich in einen sinnlosen Krieg steckt, einmal bankrott gehen könnte. Ich verstehe, dass man den Ukrainern helfen muss, damit sie den Winter überstehen. Ich verstehe jedoch nicht, dass man weitere 8 Milliarden Euro in Waffen stecken muss, um einen Krieg in die Länge zu ziehen, der längst am soliden, weniger gefährlichen Verhandlungstisch Platz nehmen müsste. Die Geschichte zeigt uns, dass Kriege irgendwann am Verhandlungstisch enden, dann nämlich, wenn einer der Kriegsparteien pleite ist oder nicht mehr weiterkämpfen kann. Und die Geschichte zeigt uns, dass am Verhandlungstisch erst ein stabiler Frieden entsteht, wenn ein Land gewisse Territorien abtritt. Der Klügere gibt nach. Was wir derzeit machen, ist, dass wir sämtliche EU-Gelder in neue Waffen für die Ukraine stecken, obwohl wir sehen, dass Russland am längeren Hebel zieht. Fragen Sie einmal einen Bauarbeiter, ob er es schön findet, aus Solidarität Waffen zu kaufen, wenn er sich Milch, Brot, Eier und Mehl im Supermarkt nicht mehr leisten kann. Aber bei den Salzburger Festspielen, bei den Bregenzer Festspielen, dort wo reiche und superreiche Zuschauer die Plätze besetzten, sprach unser Bundespräsident von der zwingenden Solidarität, der Ukraine zum Sieg zu verhelfen. Irgend einer hat es damit verglichen, dass man sich auch wehrt, wenn ins eigene Wohnzimmer eingebrochen wird. Bitte, da bin ich auch dafür, aber ein Krieg nimmt ganz andere Dimensionen ein, da hungern plötzlich ganze Völker. Ich schwöre, wenn ich demnächst Gott bin, dann hören die Kriege auf, dann implantiere ich allen Leuten einen Friedens-Chip ins Hirn.

Der Ukraine-Krieg boomt

Da niemand nachgibt und niemand aufgibt, boomt der Krieg zwischen der Ukraine und Russland heftiger denn je. Zu Verhandlungen ist Russland noch nicht bereit, obwohl trotzdem Verhandlungsrunden stattfinden, leider jedoch ohne Erfolg und ohne Ergebnis. Europa sanktioniert mittlerweile fast alles, was Russland betrifft, und langsam geht uns die Luft, nein das Gas aus. Mittlerweile boomt ein Slogan: Frieren für den Frieden und hungern für die Ukraine. Wir könnten im Winter empfindlich erkältet sein, wenn zu wenig Gas fliesst, denn Russland minimiert bereits seinen Erdgasfluss. Ich könnte schwören, Energie ist ein Kriegsinstrument, welches wirklich vernichtend eingesetzt werden kann.

Erstunken ist noch niemand, auch nicht im stinkenden Geld am Schwarzmarkt oder am finanziell geprägten Graumarkt, aber erfroren sind schon viele, nicht nur im Autokino.

Plötzlich will Europa Waffen liefern, aufrüsten, Milliarden Euros in die Rüstungsindustrie stecken, damit der Frieden und die Demokratie gewährt bleiben. Bitte, das ist meiner Meinung nach der falsche Weg, denn mit Waffengewalt erzeugt man bloss Unfrieden. Hat mich jemand gefragt, ob ich das Militär liebe? Wo bleibt hier die Demokratie? Ich fürchte mich vor Waffen aller Art, und ich möchte nicht unter ihnen begraben werden.

Was ist in Russland verboten?

Wir sollten uns lieber fragen, was in Russland noch erlaubt ist, dann wären wir schnell durch mit dem Thema. Es ist erlaubt, positive Nachrichten über die Regierung, den Kreml, über die russischen Oligarchen und deren Einfluss zu berichten. Alles andere ist verboten, und dazu zählen: Die negative Berichterstattung über Russland, die objektive Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine, denn für den Kreml ist alles falsch, was ihm nicht nützlich ist, und man darf nicht gegen den Krieg demonstrieren, sonst wird man sofort verhaftet und mit bis zu 15 Jahren Arbeitslager besudelt. Viele Journalisten, Radiosender und Fernsehstationen, die sich nicht strikt an die Ordnung halten, haben bereits das Handtuch geworfen, und das ist verständlich, weil im Arbeitslager verdummt man automatisch mit jedem weiteren Arbeitsschritt, den man zwangsweise tätigt. Die letzten Reporter räumen gerade das russische Feld und stellen sich für ihre Berichterstattung woanders hin. Übrigens hat man jetzt eine Software entwickelt, mit welcher die russischen Oligarchen ausfindig gemacht werden können, deren Vermögen aufgestöbert wird und deren Macht und Einfluss gedämpft werden kann. Das finde ich gar nicht so übel, denn wenn Gelder in die Kriegsführung eines Angriffslandes investiert werden, sind es Blutgelder, die so schmierig sind, dass sie in den Händen ein Schweissgefühl erzeugen. Ich habe mir überlegt, mit meinem Blindenstock direkt in Moskau aufzutreten, auf der Stelle zu treten und gegen den Krieg zu demonstrieren, während ich darüber berichte. Und dann habe ich mir überlegt, welche Arbeiten ich im Gulag erledigen könnte? Vielleicht könnte ich Prediger werden, vom Frieden erzählen, weil mit meinen zwei linken Händen und meinem glasigen Blick würde ich nicht viel mehr leisten. Ich kenne mich allzu gut, ich bin stinkend faul, erscheine nie pünktlich, und ich bin ein Querulant. Übrigens habe ich entdeckt, dass die westliche Politik besser zu mir passt, da sie nicht so gefährlich ist. Grosse Marken wie Apple, Ikea, H&M, Microsoft, Adidas, Nike, Opel, zahlreiche Firmen und Unternehmen haben die Zusammenarbeit, den Export von Waren und Dienstleistungen vorübergehend in Russland beendet. Und so sind viele russische Geschäfte, die sich grosser Beliebtheit erfreuen, geschlossen. So will man den Krieg stoppen, aber ich könnte schwören, das schadet nur uns, denn der Russe an sich ist durchaus leidensfähig, und China wartet mit seinen bunten Angeboten bereits sehnsüchtig auf neue Absatzmärkte. Das Gute an der Globalisierung ist, man bekommt alles weltweit, von irgendwo her. Und das Schlechte daran ist, dass man es immer, überall, pausenlos, und zu kleinen Preisen bekommt, wenn man will, denn der Weltmarkt schläft nicht. Und so führt Putin seinen Krieg, den er liebevoll Militäraktion und Befreiungsakt nennt, munter weiter, während wir wieder stattlichen Beistand benötigen, um unsere Exportausfälle zu minimieren. Bei uns fallen die Hamsterkäufe noch gering aus. Corona ist so gut wie vorbei, und wir sind zu gelähmt vor Angst, um einkaufen zu gehen, denn wir sitzen wie angenagelt vor dem Fernseher und harren der Dinge, die kommen, und wir hoffen, kein weiteres Atomkraftwerk wird beschossen. Bitte, die Welt ist ungerecht, und das weiss ich, weil ich immer noch auf eine Entschuldigung meines Augenarztes warte, denn in dieser Sache hat sich auch noch nichts getan.

Zahlen wir jetzt unser Gas in Rubel?

Der Rubel rollt wieder, denn der russische Präsident Putin hat sich eine neue Spezialität für den westlichen Gasmarkt einfallen lassen. Das Gas fliesst nur noch, wenn es in Rubel bezahlt wird. Somit wurden die gängigen Verträge ausgehebelt, und die Bezahlart des Euros wurde in Luft aufgelöst. Man braucht ab jetzt ein Konto, welches in Rubel arbeitet und von den Sanktionen ausgeschlossen ist, weil Putin den Rubel für seinen Krieg benötigt. Wenn man sich diese Angelegenheit auf der Zunge zerfliessen lässt, so würde man sofort darauf bestehen müssen, kein Gas mehr aus Russland zu importieren. Wenn wir jedoch im Winter frieren, arbeitslos werden, weil die Industrie ihre Pforten schliesst, bemerken wir erst, wie abhängig wir vom fliessenden Gas sind. Ich könnte schwören, die Klimawende haben wir verschlafen, nur Greta Thunberg ist wach geblieben, aber ihre Demo-Streifzüge für den Klimaschutz waren für viele Leute eine Zumutung, fast schon eine Lächerlichkeit. Ich bin ein Befürworter der Ideen junger Leute, und so habe ich Greta mit Freude bestaunt und ihre Hartnäckigkeit bewundert. Jetzt sehen wir, es hätte sich gelohnt, schneller auf erneuerbare Energien umzusteigen. Bitte, in Frankreich baut man zunehmend auf die grüne Energie der Atomenergie, wobei man meiner Meinung nach die Atomkraftwerke grün anstreichen müsste, um etwas Grünes darin zu entdecken. Immerhin, die Franzosen haben Strom. Sie frieren im Winter auch nicht so wie wir. Liegt das vielleicht am Klima?

Sollen wir Waffen schicken?

Waffen sind ein Teufelswerkzeug, sie haben noch nie jemandem geholfen, es sei denn, man lebt in Alaska und muss einen Bären in die Flucht jagen. Laut einer Umfrage sind die meisten Menschen für Waffenlieferungen in die Ukraine, und inmitten der kampfwilligen Europäer sitze ich und denke nach. Ich bin ein Waffengegner, ein bekennender Waffenhasser und verabscheue jede Waffe, nur die Waffen einer Frau sind mir angenehm genug, um sie einzusetzen. Früher spielte ich mit Wasserbomben, kaufte mir bunte Spritzpistolen und zielte im Urlaub auf jeden Italiener, der mir gefiel. Ich flirtete mit meinen Waffen, bis ich von den Italienern ins Meer getragen wurde und im Salzwasser versank. Als ich in England Paint-Ball spielte verlor ich mit Pauken und Trompeten, weil ich mich sofort abschiessen liess und nie zurückgeschossen habe. Ich begriff, dass Spielzeugwaffen bereits ein Einstieg in eine mögliche Kriegsgesellschaft sein können. Ich bin gegen jegliche Waffenlieferung, und wenn ich Gott wäre, würde ich sämtliche Waffen weltweit in Luft auflösen, damit sich niemand mehr daran vergreifen kann oder sich verletzt. In meiner Welt gibt es nur Frieden, Liebe und ein warmes Bett, in welchem man den Frieden in Liebe auslebt. Aber ich bin nicht das aussagekräftigste Wesen, denn ich sitze auf meinem sicheren Sessel, schlürfe an meiner Teetasse, küsse meine Champagnerpralinen und habe noch genug zu essen, während in der Ukraine Kinder verhungern, Menschen auf der Flucht sind, und die Füsse der Flüchtenden ein Pflaster benötigen, damit die Schwielen abheilen können. Und wenn ich die Situation aus dieser Sicht betrachte, so kann ich durchaus damit leben, dass Deutschland alte Panzerabwehrwaffen aus dem 2. Weltkrieg, aus der ehemaligen DDR losgeschickt hat, damit die Ukrainer ihr Land verteidigen können. Ob damit jemals eine Waffengleichheit geschaffen wird, bezweifle ich aber bis auf Weiteres..

Der Krieg ist da, Oha

Russland hat die Ukraine angegriffen. In fast allen sozialen Medien sind die Menschen schockiert, sprachlos, angsterfüllt und desorientiert, tief erschüttert bis förmlich fast tot. Nur auf Telegram feiern manche Leute den Krieg bereits jetzt als Sieg, loben Russland und bitten Wladimir Wladimirowitsch Putin, er möge die restlichen Demokratien auch lahmlegen. Mir blieb die Spucke weg, als ich die Ereignisse verfolgte. Um 4:00 Uhr nachts begann der Krieg, und um 4:30 war ich so hellwach, dass ich meinem Lebenspartner zu seinem Jahrhundertgeburtstag ein Ständchen sang. Die einen feiern Geburtstag, die anderen feiern Karneval, und wieder andere feiern Krieg. In meinem Kopf war urplötzlich auch Krieg, denn meine wenigen Gehirnzellen pochten aneinander wie Bomben, die sich gegenseitig erschiessen, wie bei einem Gewitter, bei dem man nicht weiss, wo der Blitz einschlägt. Sofort dachte ich an die flüchtenden Menschen. Sie benötigen Unterkünfte. Und gleichzeitig dachte ich an die zurückgebliebenen Leute, die ihre Häuser hüten, da sie ohnehin mit Ausgangssperren belegt werden. Das RTL Hilfswerk, Nachbar in Not, staatliche Anlaufstellen, alle diese Hilfsorganisationen sind froh, wenn wir spenden. Und so rufe ich zum Spenden auf, die grossen Hilfswerke sind vertrauenswürdig und setzen die Gelder ordnungsgemäss ein. Bis jetzt kannten wir nur Bürgerkriege, denen wir flexibel mit einem Wurstbrötchen in der Hand und einer Wurst im Mund zuschauen konnten, weil sie uns nicht betrafen. Jetzt hat jedoch eine Atommacht ein anderes Land angegriffen, der Bär tobt in Europa, die NATO Staaten auf der einen Seite, und Russland auf der anderen Seite, bilden in Wirklichkeit den symbolischen Krieg der Schöpfung, und wenn eine Atombombe versehentlich losgetreten wird, tobt der Bär weltweit. Als ich mir diese Gedanken durch meinen Kopf gehen liess, wünschte ich mir, ich hätte Stroh im Kopf, dann würde ich die Tragweite der Gedanken nicht erkennen. Ich dachte an alle Chancen, die ich in meinem Leben übersehen hatte, obwohl sie mir zu Füssen lagen, aber ich hatte mit Füssen nach ihnen getreten. Ich könnte schwören, ich habe viel zu wenige Menschen umarmt und geküsst. Ich könnte um eine Nuance lieber werden, was für mich als plumpen Holzklotz schwierig ist. Ich denke, die plötzlichen Ereignisse haben uns gezeigt, wie wertvoll das Leben ist, wie wichtig Frieden ist, und ich glaube, wir sollten einander lieben, dann bekriegen wir uns seltener.

Die Ukrainer treten die Flucht nach vorne an

In der Ost-Ukraine tobt der Bär, und so suchen viele Leute Schutz in anderen Teilen der Ukraine, oder sie flüchten gleich über die Grenze. Europa hat meiner Meinung nach jetzt einen Versorgungsauftrag zu erfüllen, der bitteschön nicht in langjährigen Verhandlungen enden möge, welche diskutierend darüber urteilen, wer wie viele Flüchtlinge aufnimmt. Ich sehe aber schon, wie mir die eine Hälfte der Leute den Schäden zertrümmert, weil sie das Wort Flüchtling schon als Bedrohung ansieht, und die andere Hälfte der Leute jubelt mir zu, während ich am journalistischen Abgrund sitze und nicht weiss, wem man es recht machen kann. Bitte, ich bin quasi ein halber Kommunist, ein sozialer Freak, habe bereits viele meiner damaligen Künstler bei mir wohnen lassen, wenn sie pleite waren, und ich befürworte den Lions-Club, sämtliche humane Projekte, stehe zur Menschenwürde und sage, jeder Mensch ist gleich viel wert. Ich habe bis jetzt keine grossen Unterschiede zwischen Mensch und Mensch erkennen können. Und so sollten wir helfen, staatlich organisiert, denn auch wir könnten eines Tages auf der Flucht sein und erwarten, dass Hilfe naht. Natürlich sehen viele Leute in den Flüchtlingen ein Problem, wenn sie grösstenteils keine Flüchtlinge kennen und denken, diese Leute wären anders. Ich habe mir einmal die Lage in Deutschland angesehen und festgestellt, die Angst vor Flüchtlingen ist in jenen Teilen am grössten, in denen sich die wenigsten, oder fast keine Flüchtlinge befinden. Und mit zunehmender Anzahl an ausländischen Bürgern steigt die Akzeptanz, dass wir friedlich miteinander leben. Ich schnappte einst ein merkwürdiges Konstrukt auf. Da sagte jemand, wenn wir alle leben, wie und wo wir wollen, verkommt die Kultur und übrig bleibt eine braune Einheitsmasse. Ich erschrak, denn ich bin der Meinung, wenn wir alle leben, wie und wo wir wollen, wachsen wir durch kulturelle Unterschiede, weil wir voneinander lernen. Als ich damals zuerst nach Spanien und danach nach Deutschland ging, hoffte ich auch, man möge meine Eigenheiten akzeptieren.

Wird Erdgas im Krieg teurer oder nur knapper?

Viele Haushalte heizen noch mit Erdgas, was in der jetzigen Situation eher ungünstig ist, da das Gas teuer ist und vielleicht auch zunehmend knapp wird. Russland liefert uns das Gas, wir sind zufrieden damit, und die EU sanktioniert gerade Russland, was den Russen nicht gut mundet. Experten gehen zwar davon aus, dass es in nächster Zeit weder eine Verknappung, noch eine grosse Teuerung von Erdgas geben wird, aber man weiss ja nie, da sich derzeit die Ereignisse schnell wenden können, wie ein Omlett in der Pfanne, mal so, mal so, und dann wieder ganz anders. Fakt ist, das Gas ist teurer geworden, und hier helfen die verteilten Gutscheine, welche länderspezifisch, je nach Land und Laune in die Haushalte fliessen, auch nur bedingt, da man die Gutscheine nicht verheizen kann, um Wärme zu erzeugen. Viele Staaten verteilen gar keine Gutscheine, sie schauen zu, wie der Markt sich selbst bereinigt. Und so sind wir Europäer im Moment eher ein Massenspielzeug der Weltgrossmächte, welche über Krieg und Frieden entscheiden, über Teuerungen nachdenken, den Leitzins erhöhen könnten, oder einfach nur ruhen. Was der einzelne Haushalt machen kann, ist Energie sparen, eine Wohndecke um die Hüften wickeln und ausharren. Ich heize beispielsweise nicht mehr zum offenem Fenster hinaus, obwohl ich derzeit kein Erdgas beziehe, weil es mir zu teuer ist. Den Energieanbieter zu wechseln, macht momentan nicht viel Sinn, da die meisten Energieanbieter keine Schnäppchen zu vergeben haben.

 


Elisabeth Putz

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