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Die Chakren öffnen und schliessen

Elfen und ChakrenDer Mensch besitzt im groben und ganzen vierzehn Chakren, wobei die sieben Hauptchakren die meisten der vergeistigten Lebensaufgaben übernehmen. Böse Zungen wie meine würden glatt behaupten, die Leute besitzen bloss drei Chakren, wobei das Hirnchakra oder Stirnchakra die sachlich kompakten Aufgaben übernimmt. Ich fürchte, ich besitze nur ein Chakra, das Bauchchakra, denn damit lässt sich mein Hungergefühl nach Schokolade täglich in zwölf Zeitzonen einteilen, denn ich sehne mich so alle zwei Stunden nach ein wenig Schokolade, sogar im Schlaf, wenn ich von leckeren Marzipanpralinen träume.

Sie sehen schon, mein Bauchchakra ist die ganze Zeit über geöffnet, denn bei mir dreht sich der Magen ständig um den Hunger. Lieber Besucher, im Grunde öffnen sich Ihre Chakren von selbst, und dies tun sie mit einer gezielten Regelmässigkeit. Wir müssen nur darauf achten, unsere Chakren zu schliessen, damit keine negativen Energien durchdringen können. Vor dem Schlafengehen und morgens nach dem Aufstehen stellen Sie sich aufrecht hin und bewegen Ihre Arme mit ausgestreckten Händen seitlich wie ein Scheunentor über dem Kopf zusammen. Dabei sagen Sie: Meine Chakren sind geschlossen.

Das Wort Chakra klingt wie Volksmusik in manchen Ohren, wenn man damit die Volksverdummung in der Esoterik in Verbindung bringt. Wenn man aber über den Tellerrand hinaus schaut, und das sollte man tun, wenn man nicht in der Fischsuppe untergehen möchte, dann erkennt man, dass die Chakren eine enorme Bedeutung für die Seele des Menschen haben.

Ich habe gehört, dass manche Menschen die Menschen in Bewohner mit nur drei geöffneten Chakren, in Leute mit fünf geöffneten Chakren und in Menschen mit sieben offenen Chakren einteilen. Oje, was bin ich dann mit meinen permanent geschlossenen Chakren? Ich bin bestimmt ein Neutron, deshalb schreibe ich hier ja auch über das Chakra und öffne es nicht direkt für Sie.

Nun, für mich ist jeder ein Mensch, denn die Menschen sind wertvoll. Jaja, ich liebe euch alle, auch Sie lieber Besucher. Wohnen Sie zufällig in einem Penthouse in Wien? Dann machen Sie bitte schon einmal vorsichtshalber ein Plätzchen für mich frei, denn ich komme bald, ich ziehe bei Ihnen ein, aber keine Angst, ich bin klein und zierlich, ich brauche nicht viel Platz im Bett. Ausserdem komme ich erst, wenn meine Chakren geöffnet sind, und ich schwöre, das kann dauern.

Mein Experiment mit dem Stirnchakra der offene Weg zur Hellsichtigkeit

Neulich begegnete ich einem wirklich guten Trainer, der sich mit dem Öffnen der Chakren beschäftigt. Er meinte, ich hätte Fähigkeiten der Hellsichtigkeit und müsste bloss mein Hirnchakra, oh Verzeihung, mein Stirnchakra öffnen lassen. Das kriegen wir doch in ein bis zwei Sitzungen hin, dachte ich und malte mir bereits gierig aus, wie ich den nächsten Sechser im Lotto erwirtschafte, wenn ich erst einmal meine hellsichtigen Fühler mit meinem Stirnchakra ausstrecke.

Ich warte am besten so lange, bis der Doppel Jackpot im Lotto ausgezahlt wird, denn dann zahlt sich der Lottoschein wenigstens aus. Nun, ich bekam zur Erleichterung der Seele meines Geldbeutels ein Gratistraining. Wissen Sie, was mir dabei Spirituelles passiert ist?

Ich machte eine Übung, wollte gerade mein stures Stirnchakra besuchen und musste feststellen, dass die Türe verriegelt war. Vermutlich habe ich den Schlüssel irgendwann geschluckt, und nun ist er durch den Verdauungsapparat in die Kanalsysteme entflohen. Ich bin viel gewandert und wechselte meine Wohnorte wie die Nomaden, auch wenn ich noch nie durch die Wüste gezogen bin.

Ich musste bemerken, dass ich mein stures Hirnchakra nicht öffnen wollte. Ich liebe Menschen und möchte gar nicht wissen, was die denken, wie der Kosmos sich bewegt, und auch nicht, ob morgen die Milch über die Ufer des Milchtopfes steigt, um mich zu besuchen, weil ich vergesse, dass die Milch am Herd steht. Wozu habe ich eigentlich eine Mikrowelle?

Liebe Besucher, das Öffnen mancher Chakren ist nicht jederzeit für jeden Menschen eine Wohltat. Aber trösten Sie sich, ich muss auf meinen Lotto Sechser auch noch warten, und Sie können noch eine Weile breit und lang in Ihrem Bett schlafen, denn ich komme nicht, nicht zu Ihnen. Bei Ihnen? Ich komme woanders. Woanders hin vermutlich. Vermutlich komme ich in den Himmel und erfriere zwischen zwei Wolken, weil ich meine Bettdecke bei Ihnen vergessen habe.

 


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Elisabeth Putz

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