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Wie leben gläubige Christen?

KircheDas Christentum ist eines der ältesten Religionszugehörigkeiten und erfreut sich heute noch einer grossen Beliebtheit. Zwar haben die Christen nicht immer zu jeder Zeit alles richtig gemacht, aber Fehler sind menschlich, und so kam es hin und wieder zu Skandalen in der Kirche. Christen glauben im Allgemeinen an die 10 Gebote, leben danach und streben ein friedliches Leben an, und so zeichnet der Frieden diese Religion aus. Christ zu sein bedeutet, zu lieben, zu helfen, miteinander glücklich zu leben, und es bedeutet, Probleme gemeinsam zu lösen, damit Skandale in Zukunft vermieden werden.

Die fundamentalen Christen

Unter den Christen gibt es eine spezielle Glaubensgemeinschaft, die jeglichen Konsum und trendigen Lifestyle ablehnen. Sie nennen sich fundamentale Christen, leben ein natürliches, möglichst naturbezogenes und einfaches Leben, lehnen Einflüsse der Aussenwelt ab und schicken ihre Kinder nicht in eine öffentliche Schule, damit sie nicht verdorben werden. Die Sexualität wird ausschliesslich in der Ehe ausgelebt, nur zum Zweck der Fortbildung, da alles andere Sünde ist. Ich persönlich könnte mir zwar nicht vorstellen, so ein sexuell inaktives Leben zu führen, da ich die Sinnlichkeit in vollen Zügen auskoste und mit meinem Partner auch ohne Kinder ein erfülltes Liebesleben führe, aber die Geschmäcker und Charaktäre sind verschieden, und so kann ich mir gut vorstellen, dass ein fundamentaler Christ dieses brave Leben in vollen Zügen geniesst und sich nichts anderes wünscht als zu beten und zu arbeiten.

Das Leben dieser fundamentalen Christen ist interessant, auch wenn ich es niemals für mich umsetzen könnte, da ich Freude am Konsum, an der Wirtschaft und an der Aussenwelt habe. Die streng gläubigen Christen, die sogenannten Kreatonisten glauben daran, dass Gott alleine die Welt in sechs Tagen erschaffen hat, dass die Symbolik der Bibel wahrheitsgetreu die Realität darstellt, sie unterrichten ihre Kinder privat und glauben nicht an die moderne Wissenschaft. Am 7. Tage ruhte der Herr, und so ruhen auch diese Christen am Sonntag eisern, loben und preisen den Hern, gehen in die Kirche und beten zu Gott. Das Leben hat durchaus seine Vorteile, denn so einem gläubigen Menschen kann man vollends vertrauen, ihm Krredite gewähren und darauf bauen, dass er das Geld auf jeden Fall zurückzahlen wird.

Freunde und einen Lebenspartner lernen sie in der Kirche und in der Gemeinschaft kennen, da sie Kontakte zur Aussenwelt eher meiden. Ich finde, es ist ein intensives Glaubenserlebnis, und wer sich darin wohlfühlt, der kann sich durchaus entscheiden, diesen Glauben auszuleben, selbst wenn er zuvor ein anderes Glaubensbild lebte. Allerdings wenden in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit immer mehr fundamentale Christen dieser strengen Religion den Rücken zu und finden ihr Lebensglück in der weltlich angehauchten Gesellschaft. Mädchen schminken sich vermehrt, Jungs fühlen sich zu Mädchen, zu Technik und zu Geld hingezogen, kaufen ein Handy und telefonieren heimlich mit den Mädchen. Der Glaube bekommt zunehmend ein Imageproblem, aber die Amish People, die sogenannten Amishen, welche in den USA leben, werden hoffentlich nie aussterben.

Der tiefe Glaube an die Wandermuttergottes

Mutter GottesKennen Sie die Wandermuttergottes? Sie ist eine Statue, kirchlich geweiht, wandert von Haus zu Haus und soll den Menschen, die sie zu sich nach Hause bestellen, Frieden bringen und Wunder bewirken. Die Wandermuttergottes beruht auf dem römisch katholischen Glauben und leitet ihr Brauchtum aus der Weihnachtsgeschichte der Herbergssuche her. Die rastlose Maria, die Marienverehrung und das lange Wandern sind Symbole dieser uralten Tradition.

Aus zahlreichen Legenden geht hervor, dass die Wandermuttergottes Wunder bewirkte. Ich besorgte mir sofort eine Statue aus unserer Kirche, liess mich vom Pfarrer kurz in die Geschichte einweihen und probierte diese Glaubensintensität aus. Das erste Wunder, worum ich betete, trat ein, die Liebe meines Lebens erschien endlich auf meiner Lebensbildfläche. Das zweite Wunder, worum ich bat, liess jahrelang auf sich warten, das Geld, welches ich mir wünschte. Es kam, als ich nicht mehr daran glaubte.

Die Wandermuttergottes soll nicht nur darauf beschränkt werden, Wunder zu wirken, sondern auch als symbolische Friedensbringerin, als heilende Kraft für Körper, Geist und Seele, als Symbol der katholischen Kirche angesehen werden. Heute trägt man die Marienstatue von Haus zu Haus, um symbolisch zu signalisieren, dass Maria ein Zuhause gefunden hat.

Die ruhlose, rastlose Maria aus uralten Überlieferungen hatte einige Hürden zu bewältigen, ehe sie die Mutter von Jesus wurde und auf Herbergssuche ging. Heute lebt man die Tradition weiterhin aus, um an die damalige Zeit der Überlieferungen von Wundern und Heilung zu gedenken. In vielen Kirchen ist die Wandermuttergottes bereits zur Symbolfigur für die Vorbereitung auf die Erstkommunion und die Firmung geworden. Man sitzt zusammen, betet die Heiligenstatue an und lernt, wie sich die damalige Herbergssuche zugetragen hat. In vielen Haushalten, in denen die Wandermuttergottes zu Gast ist, betet man den Rosenkranz als Gebet für mühsame Stunden, Heilung und Erlösung.

Maria Himmelfahrt - ein seeliger Feiertag

Am 15. August feiern wir Maria Himmelfahrt, oder auch Mariä Aufnahme in den Himmel, Vollendung Mariens oder Himmelgang Mariens genannt. In vielen Ländern ist dies ein gesetzlicher Feiertag, und die Italiener feiern Feria Agosta, was die absolute Hochsaison des italienischen Tourismus einleitet. Ich liebe diesen Tag schon deshalb, weil ich an diesem Tag mein Frühstück geniessen kann, nicht arbeite, in der Sonne liege und vor mich hinschmore. Gläubige Christen feiern diesen Tag mit einer Heiligen Messe, einem Hochamt mit anschliessender Prozession, wobei die Marienstatue behutsam von 4 bis 6 Trägern getragen wird. Die eindrucksvollsten Prozessionen findet man in Bayern vor.Der Marienfesttag wird seit dem 5. Jahrhundert gefeiert und bedeutet, dass die leibliche Maria in den Himmel aufgenommen wurde. Kritiker bemangeln die unbefleckte Empfängnis Marias, aber die Christen verehren sie als Mutter Gottes und legen viel Hoffnung in die Wunder Marias hinein, beten sie an und pilgern zu den Heiligen Marienplätzen wie Fattima oder Lourdes.

Die Hostien sollen weiterhin aus Weizen bestehen

Die katholische Kirche vollzieht die Heilige Wandlung mit Brot und Wein. Hierzu werden Hostien, sogenannte Oblaten verteilt. Diese bestehen zu einem Grossteil aus Weizenmehl, welches für Allergiker nicht geeignet ist. Weiterhin möchte die katholische Kirche jedoch auf den Weizen nicht verzichten. Vorstellen könnte man sich jedoch eine Hostie mit weniger Weizenanteil, mit weniger Glutein. Diese Oblaten sind laut neuestem Stand besser verträglich. Auch möchte die Kirche die Herstellung der Hostien in den gängigen Betrieben belassen und keine aussenstehenden Betriebe damit beauftragen, da dieses Handwerk eine lange Tradition hat.

Papst und Bischof

Wie lebt der Papst? Wie leben Bischöfe? Der Papst führt ein einfaches und ausgefülltes Leben inmitten von Prunk und Reichtum, da er im Vatikan lebt. Einige Bischöfe leben genau dieses einfache Leben, entsagen dem materiellen Reichtum und widmen sich vollends Gott, der Seele und den armen Menschen. Trotzdem führen vereinzelte Bischöfe ein luxuriöses Leben, was mit diesem Würdenamt nicht unbedingt übereinstimmt. Der Bischof von Limburg war beispielsweise ein Befürworter von Prunk, Geld und irdischen Reichtümern, bis er diesen Lebensstil aufgeben musste.

 


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Elisabeth Putz

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