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Was ist ein Esoteriker?

Der spirituelle BuddhaEin Esoteriker, auch Esoterikberater, Esoterik-Coach oder Spiritualist genannt, beschäftigt sich mit den Lehren und Gegebenheiten rund um die Esoterik. Er arbeitet mit verschiedenen Instrumenten, um unsichtbare Energien und Schwingungen sichtbar zu machen. Er ist sozusagen ein Forscher auf seinem Gebiet. Zahlreiche Esoteriker finden wir im Bereich der energetischen Mond- und Sonnenbeobachtung, aber auch im Zusammenhang mit Astronomie, Astrologie und universellen Kräften.

Der Esoteriker wird oft belächelt kritisch bis abwertend gesehen, nur weil er ein Anhänger der esoterischen, religiösen, mystischen und okkulten Parawissenschaften ist. Man muss auf keinen Fall an die Esoterik glauben, aber man sollte so viel Toleranz aufbringen, den Esoteriker zu akzeptieren. Übrigens ist die weibliche Form des Esoterikers die Esoterikerin oder Spiritualistin.

Früher schob man auch Platon in die unterste Schublade der Esoterik, weil man ihn als Mystiker einstufte. Heute geht man grösstenteils in eine positive Richtung und lässt die Esoteriker in ihrer eigenen Welt leben, selbst wenn man diese psychologisch betrachtet nicht versteht, denn der sachliche Verstand beherbergt hierfür eine gesunde, menschlich ausgeprägte Barriere, und so fallen sachlich dominante Leute nicht pausenlos auf esoterischen Nepp herein, da es leider auch viel Unsinn auf diesem Gebiet gibt.

Wir stufen den Esoteriker oftmals als Pseudowissenschaftler ein, der uns geheime Energien wie einen Klotz ans Bein heftet, die wissenschaftlich nicht erklärbar sind. Man verkauft esoterisches Wissen und Praktizieren als Geheimwissenschaft, zu der nur Eingeweihte Zugang haben, wobei alle anderen, Mainstream Denkenden als Exoteriker gelten. Und so werden Hippies, Querdenker, Verschwörungstheoretiker, Spinner und Macher in die Ecke der Esoteriker geschoben, obwohl sie unterschiedlichste Gedankengänge verfolgen. Natürlich ist die feinstoffliche Ebene nicht wissenschaftlich belegbar, aber immerhin kann man sagen, dass einige Menschen intuitiver und hellhöriger, hellsichtiger und feinfühliger agieren als andere.

Man bezeichnet den Esoteriker als Parapsychologen, ein Eingeweihter, ein Kenner und Wissender, ein sogenannter Insider, und wenn der Insider auspackt, kennen wir oftmals die dubiosen Methoden, mit denen Leute am Telefon, in den esoterischen Hotlines abgezockt werden, denn in vielen Fällen steckt eine reine Geldmaschine hinter dem esoterischen Treiben. Lieber Leser, Sie sehen, man kann den Esoteriker von zwei Seiten beleuchten, er wird von jeder Seite wie eine Medaille glänzen. Schön Aristoteles lehrte die Esoterik, und so wird der Esoteriker stets eine umstrittene Persönlichkeit bleiben, die man mag oder hasst.

Ein Esoterikberater kann hilfreich sein, wenn er nicht jeden noch so billigen Nepp teuer verkauft und sagt, es würden Energien mitschwingen. Und er kann uns davor bewahren, in die Welt der mystischen Esoterik so tief einzutauchen, dass man die Realität vergisst, übersieht oder gänzlich aus seinem Leben verbannt.

Wie lebt man esoterisch?

Wie lebt man esoterisch? Sieben Dinge sind für ein Leben im Einklang mit dem Kosmos wichtig: Gute Energien durch gute Gedanken bündeln, negative Gedanken verbannen, alles, was negative Schwingungen erzeugt, aus dem Leben räumen, Sonne, Mond und Sterne wahrnehmen und effektiv nutzen, spirituell leben, indem man an sich selbst und ans Leben glaubt, das Unterbewusstsein positiv programmieren, übersinnliche Gegebenheiten überprüfen anstatt sich davor zu fürchten.

Wir müssen uns motivieren und uns entspannen, achtsam leben und entschleunigen. Wir richten unsere Wohnung nach dem Feng Shui Prinzip ein und fühlen uns wohl, wenn gute Energie fliesst. Wir fühlen uns jedoch überall unwohl, wo wir ästhetisch gesehen Defizite wahrnehmen, Unordnung vorfinden und unsere Persönlichkeit nicht entfalten können.

Manche Menschen beobachten Plätze, an denen starke Energiefelder vermutet werden. Andere Leute warten mit Spannung auf Ausserirdische und sind derart angespannt, wenn sie übersinnliche Phänomene vermuten, sodass sie selbst ein starkes Energiefeld um sich herum erzeugen.

Sogar ein Pendel beginnt zu schwingen, wenn wir es still und ruhig in der Hand halten, weil wir unbewusst kleinste Zuckungen in den Händen haben. Wenn das Pendel an einem starren Gegenstand baumelt und zu schwingen beginnt, kann es sich nur um ein Erdbeben handeln, aber viele Menschen glauben an die heilende Kraft des Pendels und pendeln alles aus, was pendelbar erscheint. Wenn dadurch einige Menschen geheilt werden, klammern sie sich an den Guru, aber im Grunde wissen wir nicht, ob eine Heilung auch ohne das Pendeln eingetreten wäre, weil wissenschaftlich bewiesen ist es nicht. Wir sollten kritisch hinterfragen, welche rituellen und esoterischen Methoden unserem Lebensfluss gut tun und welche einfach nur belanglose Hintergrundmusik darstellen.

Wir entdecken laufend neue Planeten, explodierende Sterne und neues Leben im All, weigern uns jedoch, das noch nicht erforschte Gebiet als Lebensraum wahrzunehmen, und so unterscheiden sich die Skeptiker von den Begeisterungsfähigen, aber alle leben wir im gleichen Kosmos. Vielleicht können wir an Hand von neuen Techniken bereits in einigen Jahren Phänomene wissenschaftlich erklären, für die es heute noch keine sachlich-kompakten Forschungsergebnisse gibt. Und so lange lebt eben der innere Glaube, der uns gestärkt durchs Leben trägt. Im Grunde ist der Glaube wichtig, denn sogar ein Atheist glaubt an etwas, an die Wissenschaft und an sich selbst. Gott hat ja bekanntlich viele Namen.

Die eingefleischten Esoteriker nehmen alles wahr, was um sie herum passiert, sind für jede kleinste Schwingung empfänglich und gehen mit symbolischen, unsichtbaren Antennen durchs Leben.

Esoterisch zu leben kann erfüllend und auslaugend zugleich sein. Wichtig ist, dass man am irdischen Leben teilnimmt, die Welt als etwas Schönes wahrnimmt und darauf achtet, dass man sich nicht abgrenzt.

Die Innenweltreinigung als esoterisches Ritual

Ich persönlich gebe immer wieder viel zu viel Geld für meine Optik, für mein äusseres Erscheinungsbild aus, kaufe zu viele Schuhe mit relativ gut dazu passenden Handtaschen, bis ich zwischendurch bemerke, dass sich mein magischer Faden von mir löst. Dann miste ich meinen Schrank aus und verschwinde in meine Innenwelt, weil ich meinen Tümpel, der in mir plätschert, wieder reinigen muss. Das nennt man Innenweltreinigung. Glauben Sie mir, der innere Aufstieg zu meinem imaginären Tümpel ist hart, besonders in hunderten von hochhackigen Schuhen, aber die Reinigung tut gut.

Das esoterische Leben als Zukunftsmodell

Online boomt die Esoterik, wenn sich Leute in den sozialen Netzwerken beraten lassen, das Online-Orakel befragen, Verschwörungstheorien entwickeln und den Weltuntergang voraussagen. Das Internet ist zu einer esoterischen Plattform geworden, während sich in der Offline-Welt eher die Naturwissenschaften durchsetzen. Online boomen die zahlreichen Lebensberater und Mentaltrainer, die versuchen, Menschen wieder glücklich zu machen. Und offline gehen wir ins Büro, verdienen Geld und geniessen unsere Freizeit.

Ich denke, dass wir auch ein wenig Stress, ein wenig unseres technisch rasanten Lebens benötigen, um uns rundum wohl zu fühlen, denn viele Experimente von Menschen, welche sich gezielt mit der inneren Ruhe beschäftigten, gingen schief, sobald der Alltag sie einholte. Wir wurden in eine Ecke der Welt hineingeboren, die sich unsere Seele aussuchte, und genau hier sind wir richtig. Wenn wir für das Klosterleben der asiatischen Zen-Lehre oder für das afrikanische Buschleben geschaffen wären, würde sich unsere Seele diesen Lebensfleck ausgesucht haben. Und deshalb dürfen wir froh sein, neue Meditationstechniken auszuprobieren und trotzdem unsere fortschrittliche Welt zu geniessen.

Wir leben esoterisch gesehen in der Zukunft

In der Welt der Esoterik leben wir deshalb in der Zukunft, weil wir durch unsere Rituale, die wir ausführlich praktizieren, die Zukunft in die Gegenwart holen, wenn wir eine Bestellung beim Universum absenden, wenn wir Wünsche ins Leben holen, die gedanklich bereits ihre Erfüllung gefunden haben, und wenn wir uns eine positive Zukunft ausmalen.

Esoterisch gesehen können wir das Universum positiv beeinflussen, alleine durch unsere Gedankenkraft. Dies wird immer wieder eindrucksvoll durch die Wissenschaft der Quanten belegt. In der Esoterik boomt die Meditation, und so gibt es mittlerweile viele Kurse und Gruppen, in denen man meditieren lernt. Das Gebet hält wieder vermehrt Einzug in unsere Gedanken, aber es ist nicht mehr unbedingt an einen einzigen Glauben gebunden. Wir glauben vermehrt an Energien, an uns selbst und ans Leben allgemein. Deshalb ist es wichtig, den Urglauben ins Leben nicht zu verlieren.

Lassen Sie sich nicht einreden, dass Ihr Horoskop für Ihr Leben verantwortlich ist, oder dass sie daran nichts ändern können. Jeder lebt so, wie er sich fühlt. Im Übrigen kann uns die Esoterik helfen, einen positiven Lebensweg einzuschlagen, wenn wir gute Energierituale in unseren Alltag integrieren, damit wir mental in der Lage sind, unseren Alltag spirituell auszufüllen.

Esoterisch gesehen leben wir bereits in der Zukunft, denn die Gegenwart ist derzeit so rasant, dass man sie kaum noch wahrnimmt, weil der Fortschritt der neuen Technologien uns förmlich überrollt. Der alte Indianer würde sich jetzt vor sein zu schnell fahrendes Auto legen und warten, bis ihn seine Seele einholt, denn die Seele ist langsamer als das rasende Auto und hinkt hinterher.

Wir leben esoterisch gesehen zwar in unserer Mitte, aber wir leben trendbedingt rasant, global, kolossal, immer einen Schritt voraus. Im Trend liegen derzeit die Megateleskope, mit denen man selbst die Vergangenheit sehen kann, um mögliche Schlüsse für die Zukunft zu ziehen. Das James Webb Teleskop bietet hierfür tiefe Einblicke. Im Trend liegen auch die esoterischen, nachhaltigen, bewusstseinsbildenden Seminare, welche uns zur Erleuchtung bringen. Wer Energien auf feinstofflicher Ebene spürt, ist sensibel genug, um die Welt intensiv wahrzunehmen. Wir lernen, wenn wir bewusst leben, dass Multitasking Gift für unsere Seele ist, dass man durch gezielte Fokusierung die Gegenwart geniessen kann, und dass man in jedem Ding, in jeder Handlung, in jedem menschen etwas Positives erkennen könnte, wenn man will.

Esoterische Menschen

Esoterische Menschen strahlen etwas Magisches aus, und genau dieser unsichtbare Faden, den sie hinter sich herziehen, macht sie so interessant. Sie besitzen ein Innenleben, nicht nur eine optische Hülle. Man muss kein austauschbares Model sein, man muss aus seiner Mitte heraus leben. Wir sollten esoterisch lebende Menschen nicht belächeln, sondern von ihnen lernen.

Das Leben ist vielseitig, und wir sollten seine Vielseitigkeit wahrnehmen. Ein unangenehmes Haar ist immer in der Suppe, wenn der Koch seine Haube vergisst aufzusetzen. Und so sollten wir die unschönen Haare im Leben geduldig aussortieren, das Mögliche ändern und das Unmögliche tapfer akzeptieren.

Zahlreiche Dinge, Behandlungen und Therapien, Lebensgewohnheiten und Rituale, Körperkult und Mentaltraining können uns dabei helfen, esoterisch zu leben. Nicht alles ist jedoch gut, und jeder Mensch sollte kritisch prüfen, ob er diese Gegebenheiten für ein glückliches Leben braucht. Yoga, Reiki, Gebete, Pilgerreisen, Feng Shui, esoterische Möbel und Accessoires, Hypnose, esoterische Musik, mentale Führer, Geistheilung, Innenweltreinigung, magische Rituale und Zauberei, alles ist esoterisch behaftet, wenn man es fanatisch auslebt und sein Leben dadurch derart beeinflusst, dass die Realität nicht mehr wahrgenommen wird. Wenn Menschen damit glücklich sind, ist dies in Ordnung, wenn sie jedoch darunter leiden und es als Zwang sehen, ist es gefährlich.

Ein Guru aus dem Internet kann so viel bewirken wie eine komplette Gehirnwäsche. Selber bemerkt man dies zuerst nicht, wenn man seine Zeit vor dem Computer verbringt, seine Arbeit, seinen Körper, seinen strukturierten Alltag vernachlässigt, keine Freunde mehr trifft und einsam wird. Das Umfeld bemerkt es, kommt aber selten in diese Welt hinein, um sie zu stoppen. Erst wenn man kein Geld mehr für den Guru hat, wacht man auf und kann dem fanatischen Lebensstil entkommen.

So werden Sie ein esoterischer Trendsetter

Was liegt esoterisch gesehen im Trend? Das chinesische Horoskop boomt, da wir zunehmend durch die Medien mitbekommen, wie die Chinesen ihre astrologischen Jahre feiern. Jede Kultur hat ihre Tierkreiszeichen und deren Interpretation, und so sollten wir in erster Linie unsere westlichen Tierkreiszeichen berücksichtigen, da sie enger mit unserem Geburtshoroskop zusammenhängen. Es lohnt sich jedoch immer, mit den Chinesen das neue astrologische Jahr zu feiern, denn jede Party macht glücklich.

Glück ist heute ein Begriff, der nicht mehr ans reine Geld gebunden ist. Man kommt in den Flow, wenn man sich ganz und gar einer Sache hingibt und in ihr spirituell aufgeht, den Moment auskostet und die innere Balance von Körper, Geist und Seele spürt. Wir tendieren nicht mehr unbedingt dazu, an übersinnliche Kräfte zu glauben, wir wollen sie wissenschaftlich belegen, weil wir sie ergründen möchten. Und so boomen die Menschen, welche sich auf Geisterjagd begeben, weil sie ausserirdisches Leben auf unserem Planeten vermuten. Andererseits haben wir bereits kleine Teile des Universums beleuchtet, denn Weltraumreisen sind heute zu einem beliebten Urlaubsziel geworden, da man in der Raumkapsel nahezu die gleichen Lebensbedingungen wie auf der Erde erschaffen kann.

Die Esoterik ist oberflächlich, aber greifbar geworden, und so kaufen wir uns Heilsteine und Amulette, zünden Kerzen an, kaufen uns Erdzwerge und Gnome, damit wir besser an die Energie der Engel und Geister glauben können. Es hat sich ein Konsum, ein ganzer Wirtschaftszweig daraus entwickelt. Neulich kaufte ich mir einen Zimmerbrunnen, der meine trockene Raumluft befeuchtet. Ich werfe andauernd Glückssteine hinein, in der Hoffnung, das Universum schickt mir meine bestellten Dinge, Geld, ein Penthouse, Erfolg und viel Liebe.

Ein Trend in der Astrologie geht hin zur Horoskop-App, mit welcher man seine Glückssterne selbst verwalten kann. Ein Trend in der Spiritualität geht hin zur Achtsamkeit, denn wenn man sitzt, sollte man mental nicht bereits schon stehen, und wenn man steht, sollte man gedanklich nicht schon unterwegs sein. Ein Trend in der Astronomie geht dahin, dass wir den Kosmos als neuen Lebensraum einnehmen wollen, falls es uns hier auf der Erde eines Tages zu heiss wird. Und so boomt das Esoterische, weil wir es in unser Leben bewusst oder unbewusst integrieren.

 


Elisabeth Putz

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