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Was ist eine Mondfinsternis?

Der rote Mond bei einer MondfinsternisBei einer Mondfinsternis schiebt sich der Mond in den Kernschatten der Erde, sodass er blutrot wird. Man spricht daher auch vom roten Mond oder vom Blutmond. Wir unterscheiden die partielle, die halbe oder die totale Mondfinsternis, je nachdem, wie weit sich der Mond in den Kernschatten schiebt. Anders als bei einer Sonnenfinsternis braucht man für die Mondfinsternis keine Spezialbrille, weil das Mondlicht für die Augen nicht gefährlich ist. Man kann dieses Naturschauspiel mit freiem Auge beobachten.

Man kann so eine Mondfinsternis bei uns alle paar Jahre live mitverfolgen, und viele Menschen feiern dieses Naturschauspiel als eine Art Mondparty. Man benötigt bei Bedarf sein Ritualwerkzeug, denn in diesen Nächten kann man wunderbar einen Mondzauber vollziehen. Man benötigt eine gute Digitalkamera, denn die Mondbilder werden hervorragend. Künstler können sich von so einer Mondfinsternis kreativ berieseln lassen, und besonders sensible Menschen reagieren empfindlich auf dieses Ereignis, indem sie Schwingungen wahrnehmen und ihr Körper dementsprechend reagiert. So kann es vorkommen, dass manche Menschen in diesen Nächten nicht schlafen, unruhig sind, mit Schwindelgefühlen kämpfen, oder sie sind erschöpft aufgrund der Mondenergie.

Die Mondfinsternis im Mai 2022

Die Mondfinsternis am 16. Mai 2022 bringt Licht ins Dunkel, denn wir begegnen den ungeahnt starken Einflüssen unserer Vergangenheit. Bitte, manche Menschen denken hierbei nur an die nostalgisch-romantischen, vergangenen Zeiten und spüren keinerlei Schattenerlebnisse, andere wiederum sehen sich durch ihren Schatten direkt verfolgt und möchten vergangene Erlebnisse abschütteln, verarbeiten oder wenigstens verdrängen. Laut Astrologie ist diese Mondfinsternis eng mit dem Sternbild des Skorpion verbunden, und das bedeutet, sie ist tiefgründig, bringt unbewusste Schatten ans Licht, lässt instabile Lebenssituationen sterben und bringt Neues zur Welt. Wenn etwas Altes stirbt, wird etwas Neues geboren, das ist der Kreislauf des Universums, aber es geht nichts verloren, ausser es wird von einem schwarzen Loch gefressen. Wenn der Mond voll ist, also das Maß voll ist, kann der Neuanfang kommen, und vielleicht bemerken wir dies in den nächsten Monaten.

Laut den karmischen Religionen können wir bei dieser Mondfinsternis unseren Ahnen spirituell begegnen, eventuell angesammeltes Karma auflösen, aber ich könnte schwören, dies geschieht nur rein symbolisch, denn Verstorbene und Lebende treffen sich sehr sehr selten im Diesseits.

Man kann die Mondfinsternis in den frühen Morgenstunden beobachten, obwohl es bereits hell wird und der Mond nicht mehr so klar sichtbar ist. Da sich das Mondlicht jedoch ein wenig rot färbt, wenn es in den Kernschatten tritt, also wenn sich Sonne, Erde und Mond begrüssen, quasi treffen, kann man das Mondlicht trotz Helligkeit sehen.

Für die Esoteriker ist dies ein magischer Moment, in denen sie ihre, seit Monaten vorbereiteten Rituale durchführen können, und für den Normalverbraucher ist es ein Schauspiel, welches er wahrscheinlich verschlafen wird, da der Montag ein Arbeitstag ist und jede Minute im Bett wertvoll erscheint, wenn der Wecker morgens klingelt. Für die Astronomen ist diese Mondfinsternis ein schönes Erlebnis, welches sie zusammen mit den Fotografen geniessen, und für die Nachtschwärmer beginnen die Mondpartys, die sich durch die gesamte heisse Jahreszeit ziehen. Für mich ist diese Mondfinsternis ideal, denn ich schaue zum letzten Mal aus meinem Fenster der alten Wohnung, höre den Vögeln beim Vögeln zu, geniesse das Mondlicht wie ein blinder Passagier und freue mich, wenn meine neue Wohnung bezugsfertig, also schlüsselfertig abzugeben ist.

Schwarzmond - Der Black Moon

Am 30. April 2022 ist Neumond, ein Schwarzmond, eine partielle Sonnenfinsternis, und wir feiern die Walpurgisnacht, die Nacht der Hexen. So ein Ereigns kommt selten vor, denn es treffen gleich mehrere Aspekte aufeinander. Dies alles findet astrologisch gesehen diesmal im Stier statt, und das heisst laut Astrologen, dass es eine krasse Veränderung im Leben geben kann, wenn man möchte. Und für den Normalverbraucher wird es einfach nur ein feierliches Ereignis sein, welches er geniesst, denn sowohl der eingefleischte Astrologe, als auch der Normalverbraucher feiern in den 1. Mai hinein. Bitte, es muss keinerlei Veränderung stattfinden, es könnte bloss sein, dass manche Menschen Veränderungen spüren, die sie sonst nicht wahrnehmen würden.

Der Schwarzmond hat mehrere Bedeutungen. Er ist der zweite Neumond in einem Monat und kommt daher nicht so oft vor. Wenn zwei Neumonde in einem einzigen Monat vorkommen, so spricht man vom Schwarzmond, im Gegensatz zum Blue Moon, der als zweiter Vollmond in einem Monat vorkommen kann. Die astrologische Bedeutung wird dem Planeten Lilit, der ersten Frau von Adam zugeschrieben und beschäftigt sich mit der Mondlaufbahn zur Erdlaufbahn.

Realistisch betrachtet geht das Leben einfach seinen Weg, Dinge passieren, Lebenswege kreuzen sich, Menschen finden zueinander oder trennen sich. Astrologisch gesehen profitieren einige Sternzeichen mehr und andere weniger vom Schwarzmond und der partiellen Sonnenfinsternis. Und energetisch gesehen schöpfen wir neue Energie aus dem Neumond, welche uns hilft, mehr Struktur, Sicherheit und Stärke in unser Leben zu ziehen. Da ich an die eigene innere Kraft glaube, denke ich, jeder von uns kann diese Energien nutzen. Wir könnten ein Mondritual machen, uns hübsch stylen, die Walpurgisnacht feiern, den 1. Mai begrüssen, neue Pläne für unser Leben schmieden, oder wir freuen uns einfach, dass wir am Leben sind. Man kann an einen Fluss gehen, auf einen Berg steigen, am See sitzen, den dunklen Himmel betrachten, die Nacht geniessen, und man sollte doch eine Jacke anziehen, denn nachts wird es kalt, dass kann ich ohne Glaskugel prophezeihen. Ich gehe an meinen Lieblingsfluss und frage ihn, warum im Sommer sein fliessendes Wasser derart nach Fisch stinkt, dass man kaum atmen kann, wenn man sich in seiner Nähe befindet?

Die Mondfinsternis im Juli 2018

Die Mondfinsternis im Jahr 2018 gilt als Jahrhundertfinsternis, und in Deutschland konnte man sie richtig gut beobachten. Sie stand unter dem Marseinfluss und versprach Energie, Macht und Durchsetzungskraft. In der Nacht vom 27. Juli auf den 28. Juli hatten wir eine totale Mondfinsternis, die man zwischen ca. 22:00 Uhr und 23:00 Uhr sichtbar mitverfolgen konnte, falls der Himmel wolkenfrei oder zumindest wolkenarm war. Am besten war der rote Mond auf den Bergen zu sehen, direkt am See, direkt am Meer oder von einem Schiff aus.

Ich setzte mich in eine ungemähte Wiese, zertrampelte ein Stück Gras, heulte den Mond an und bestellte mir neue Werbekunden. Tags darauf schien sich mein Ritual zu verwirklichen, denn vor meiner Haustüre stellte jemand ein Reklameschild auf, welches jetzt die Landschaft empfindlich stört. Durch dieses Reklameschild bekomme ich zwar keinen einzigen Werbekunden, dafür ist die Finanzpraxis meines Nachbarn jedoch voll wie nie, aber er war schon immer ein Finanzhai, der seine Ziele durchsetzte.

Übrigens standen nicht nur Sonne, Erde und Mond auf der selben Linie, auch der Mars gesellte sich dazu, sodass wir eine Jahrhundert Mondfinsternis erleben durften. Die nächste dieser Art erleben wir bei uns erst wieder in einem unserer nächsten Leben, auch wenn viele Leute glauben, wer zu Staub wird, rührt keinen Finger mehr. Eine meiner esoterisch angehauchten Freundinnen meinte, der Mars sei verantwortlich dafür, dass wir uns derzeit in solch unnötigen Kriegszuständen befinden. Bitte, einer muss der Schuldige sein. Der Mond ist es nicht, denn den habe ich neulich friedlich am Himmel baumeln gesehen, und er war erstaunlich friedlich.

Die nächste Mondfinsternis

Am 31. Dezember 2028 findet die nächste totale Mondfinsternis bei uns, also in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Umgebung statt. Da können wir Silvester gleichzeitig mit der Mondparty feiern, das Feuerwerk und den roten Mond zusammen fotografieren und das Schauspiel mit Champagner und Glücksschweinen begrüssen. Die letzte Mondfinsternis im Januar 2019 verbrachte der Grossteil der Bevölkerung im Bett, im Nebel, unter einer Wolkendecke, denn die Witterungsverhältnisse waren nicht gerade mondfreundlich. Ein kleiner Teil der Leute hatte aber in den sehr frühen Morgenstunden Glück und konnte den blutroten Mond am wolkenlosen Himmel bestaunen, trotz dass es eiskalt war.

 


Elisabeth Putz

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