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Die Sterne und ihr Einfluss

SternschnuppeWenn wir von der Erde aus nachts in den Sternenhimmel schauen, sind wir entzückt, da sie den Himmel erleuchten und für einen besonderen Glanz am Nachthimmel sorgen. Wenn wir uns einen Stern aus der Nähe ansehen würden, hätten wir Probleme, dies zu überleben, da Sterne heiss und laut sind. Sie strahlen Energie aus, liefern uns eine gewisse Kraft, und sie werden sowohl in der Astrologie als auch in der Astronomie unterschiedlich definiert.

Astronomisch gesehen sind Sterne Himmelskörper mit einer sehr dichten Masse. Sie sind selbstleuchtend und bestehen aus einem heissen Gas und Plasma, aus 99% Wasserstoff und Helium. Unsere Sonne ist so ein Stern, aber alle weiteren Sterne sind weit entfernte Sonnen, die in der Astronomie zu weiteren Himmelskörpern gehören oder nur sich selbst angehören. Sie sind so heiss, dass sie Temperaturen von 3000 Grad bis 20 000 Grad Kelvin erreichen, wobei die sogenannten weissen Zwerge bis zu 100 000 Grad Hitze erreichen. Viele Sterne gehören zu weiteren Planetensystemen, bilden Sternhaufen, tragen zur Entstehung von Galaxien bei, und sie brodeln derart im Inneren, dass man das Gasgemisch als unheimlich laut empfindet. Von uns aus gesehen sind Sterne jedoch harmlos, eher rundlich und werden mit dem Sternchensymbol bezeichnet.

Sterne können über einen langen Zeitraum von Millionen und Milliarden Jahren einen konstanten Kreislauf mit konstanter Temperatur aufweisen, bis sie sich, bedingt durch die stellare Kernkraft und durch das Helium aufblähen, sich zu Sternriesen entwickeln, platzen und schliesslich zu weissen Zwergen werden. Auch unsere Sonne ist eines Tages davon betroffen, und wir können froh sein, zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu leben, sonst würde uns der Knall zerfetzen.

Wir unterscheiden Fixsterne, Wandelsterne, sogenannte Planeten, und Schweifsterne, die Kometen. Auch die Fixsterne, wie die Sonne einer ist, bewegen sich, wenn auch sehr langsam, und sind daher keine fix befestigten Himmelskörper. Von der Erde aus erkennen wir mit freiem Auge etwa 2000 bis 6000 Sterne, in den Städten aufgrund der künstlichen Beleuchtung sogar nur 1000 Sterne. Wir müssen hierbei die Dichte, die Masse, das Volumen, die Grösse, die Leuchtkraft und die Entfernung berücksichtigen, und auch das bewegliche Sternenbild, welches wandert, denn irgendwann werden wir unsere heutigen Sternenbilder nicht mehr wiedererkennen. Das Universum entwickelt sich weiter, ist sozusagen vergänglich, und wir Menschen entwickeln uns auch weiter.

Seit frühester Zeit nutzten die Menschen die Sterne als Navigationshilfe, zur Zeitbestimmung, als Kalender und als Energiequelle. Man dachte anfangs, es wären glühende Steine, bis man astronomisch so weit fortgeschritten war, ihre wirkliche Zusammensetzung zu bestimmen. Bis heute glauben jedoch zahlreiche Menschen, dass Sterne wunderbare Wesen sind, mit denen man zusammenleben könnte, weil sie ihre Lautstärke und ihre Hitze nicht kennen. Im Grunde leben wir ja mit ihnen, Gott sei Dank in sicherer Entfernung.

Die Sterne deuten - Sternbilder in der Astrologie

In der Astrologie werden die Sterne als sogenannte Sternbilder zur Deutung der Zukunft, zur Erstellung eines persönlichen Horoskops und zur Messung von Energie genutzt. Diese Lehre geht auf die Babylonier und auf die alten Griechen zurück. Seither haben sich die Sternbilder bewegt, sodass sie um ein Sternzeichen gewandert sind. So werden wir in einem gewissen Sternbild geboren, bekommen dessen Energie mit ins Leben und sind in gewisser Weise davon abhängig, wie sich die Sterne zu den Planeten verhalten. Diese Abhängigkeit können wir sowohl positiv als auch negativ nutzen.

Wenn beispielsweise der Saturn über das Sternzeichen Schütze wandert, erleben wir tiefgrreifende Ereignisse sowohl als bedrückend, als auch als befreiend. Wir glauben, die Welt wird zunehmend ungerecht, decken Geheimnisse auf, beschäftigen uns mit unserem Karma und treten oft auf der Stelle. Wenn der Saturn über das Sternzeichen Steinbock wandert, fühlen wir uns wieder in Balance, lieben das Leben und sehen, dass sich in vielen Lebensbereichen die Ungerechtigkeit in Gerechtigkeit umwandelt, dass ein gewisser Ausgleich entsteht. Wenn beispielsweise Pluto über die einzelnen Sternzeichen wandert, empfinden wir dies als Energieschub, entdecken unsere dunkle Schattenseite, sind zu Höchstleistungen fähig, können etwas aufbauen, aber auch viel zerstören. Wenn Neptun unsere Wege kreuzt, befinden wir uns in einer Phase der Unsicherheit, können daraus schöpfen, können damit jedoch auch verzweifeln.

Die Sterne als Kraftquelle nutzen

Besonders in alter Zeit wurden die Sterne als Kraftquelle genutzt, da der dunkle Nachthimmel eine gewisse Furcht einflösste. So galten Sternenzauber und Sternenmagie als etwas Besonderes, dessen magische Kraft unser damaliges Leben bereicherte. Im Mittelalter durfte man sich jedoch nicht in diese Zauberei vertiefen, nicht einmal annähernd die Sterne deuten, da man sonst als Hexe bezeichnet, und am Scheiterhaufen verbrannt wurde. Im Mittelalter durfte man höchstens zum Schutz vor bösen Mächten die obligatorischen Dreikönigszettel um den Hals tragen und Rosenkranz beten.

Heute nutzen einige Menschen die Sterne noch als magische Energiequelle, machen Rituale mit ihnen, versetzen sich seelisch in einen Stern hinein und ziehen ihre Energie aus ihm. Wir beschenken uns auch gegenseitig mit Sternen, und so boomen Sternengeschenke, Sterntaufen und die Namensgebung einzelner Sterne. Die Firma Astron hat daraus ein schickes Unternehmen gemacht und bietet Himmelskörper als Geschenksidee an.

Lichtverschmutzung - Sternenhimmel in Gefahr

Durch die nächtliche Lichtverschmutzung, die wir auf unserem Planeten produzieren, ist der Nachthimmel in Gefahr. Lichtverschmutzung entsteht, wenn wir nachts die künstliche Beleuchtung zunehmend intensivieren, nur damit wir uns nachts so verhalten können wie tagsüber. Strassenbeleuchtung, Häuserbeleuchtung, private Gartenbeleuchtung, alles wird elektrisch betrieben und schadet dem Nachthimmel.

Die Lichtverschmutzung hat Umweltschäden zur Folge, denn die Flora und Fauna können sich nicht mehr in Ruhe entwickeln. Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse, Bäume und Sträucher, Tiere, das Meer, der Boden, alles ist durch unseren Lebensstil negativ belastet, denn die Natur benötigt genauso eine intensive Nacht, wie sie den Tag braucht, Schlafen und Leben sind Grundbedürfnisse für die Natur.

Durch die Lichtverschmutzung gerät der gesamte universelle Kreislauf durcheinander. Früher war der Sternenhimmel weiss und klar zu sehen. Heute kann schon jeder Dritte die Milchstrasse nicht mehr klar sehen. Unser beleuchteter Lebensstil ist nicht nur ungesund, er schadet auch uns selbst, nahrungstechnisch, kreislaufmässig und finanziell. Wir essen aus der Natur, ernähren uns von ihr, verbrauchen viel Geld, um das Stromnetzwerk zu betreiben und aufrecht zu erhalten, und wir müssen uns nachts in dunkle, geschlossene Räume zurückziehen, um Ruhe zu finden, damit uns die Strassenlaternen nicht direkt durchs Fenster ins Gesicht leuchten. Irgendwann wird der natürliche Sternenhimmel durch einen künstlichen ersetzt, und kaum jemand wird es bewusst bemerken.

 


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Elisabeth Putz

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