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Tipps für die Geliebte

Die GeliebteDie Geliebte ist eine Frau, die ein sexuelles Verhältnis zu einem verheirateten Mann eingeht. Sie führt eine Liebesbeziehung mit einem bereits vergebenen Mann. Man nennt sie auch Schattenfrau, zweite Geige, Nebenfrau oder Ersatzfrau. Man spricht von geheimer Liebschaft, Schattenbeziehung oder geheimer Liebesbeziehung.

Fakt ist, dass so eine Liebe schwierig ist, für beide Seiten. Man kann die Affäre nicht öffentlich zeigen, man kann seine Gefühle nicht vollends ausleben, und man befindet sich ständig in der Gefahr, ertappt zu werden. Für einige Liebschaften ist dieser Nervenkitzel etwas Besonderes, aber viele Liebende leiden darunter.

Was ist eine Geliebte?

Die Geliebte ist eine Frau, die mit einem verheirateten, oder mit einem in einer Beziehung lebenden Mann eine sexuelle, intime Beziehung eingeht. Der Mann ist nicht frei, liebt zwei Frauen, und hierbei zieht die Geliebte meistens den Kürzeren, weil der Mann seine Frau wohl eher nicht verlassen wird. Eine Geliebte geht sozusagen eine Affäre mit einem vergebenen Mann ein, liebt diesen oft bedingungslos, leidet meistens unendlich unter dieser on-off Beziehung und hofft auf bessere Zeiten. Die Geliebte ist ein Phänomen, welches uns zeigt, dass die Monogamie nicht immer und für alle Zeiten funktioniert.

Die Geliebte ist eine Frau für zwischendurch, und deshalb sollte man sie so lange wie möglich geheimhalten, denn wenn die eigene Ehefrau weiss, dass sie existiert, hängt der Haussegen schief. Eine Geliebte ist wie ein Juwel, und deshalb sollte man pfleglich mit ihr umgehen, denn sie hat es verdient, geliebt zu werden. Immerhin opfert sie sich für eine Zweitliebe auf, einen Mann, den sie mit einer anderen Frau teilen muss.

Ist die Geliebte ein Biest oder ein Opfer?

Geliebte als schweinisches LuderNatürlich denken viele Leute, sie nimmt einer Frau den Mann weg, aber hier gehören mindestens zwei, wenn nicht sogar drei Leute dazu, um diesen Zustand herbeizuführen. Oft ist eine Ehe gescheitert, wenn sich der Mann eine Geliebte nimmt. Oft gehen Männer einfach aufgrund ihrer Testosteronsteuerung fremd. Und manchmal verliebt man sich ohne es zu wollen in eine zweite Frau. Viele Geliebte ahnen anfangs nicht, dass sie sich in einen verheirateten Mann verliebt haben. Deshalb sollte man Verständnis für alle aufbringen, nicht nur für die betrogene Ehefrau. Und doch leidet sie sehr, wenn die Affäre auffliegt.

Die Geliebte ist die ewige Zweite, der Ersatz in einer Beziehung, das Trostpflaster, der seelische Mülleimer, die innige Vertraute, das Luder, die sinnliche Frau, die experimentierfreudige, offene und offenherzige Dame der sexuellen Lust, die Beraterin, die Freundin, alles in einer Person. Nur die anerkannte Ehefrau ist sie nicht, und so wird sie immer fälschlicherweise als Störenfried, als Monster, als negative Frau empfunden. Sie teilt mit ihrem Geliebten das Bett, so manches Geheimnis, die sexuellen Begierden, nur die Wäsche bügelt sie nicht. Sozusagen ist sie Biest und Opfer zugleich.

Welche Frauen sind Zweitfrauen?

Oft ist die Geliebte lange Zeit vorher eine gute Freundin, eine Vertraute, mit der man vieles bespricht, sich ausheult, den Ärger loslöst und seine Probleme abwälzt. Es gibt auch die willige Schattenfrau aus dem Katalog, aus Seitensprungportalen, aus Kontaktportalen, aber hier weiss man nie, wie die Sache endet.

Oft ist die Geliebte im eigenen Haushalt angestellt, als Au-Pair, als Hausdame, als Haushälterin, als Babysitterin. Und deshalb nehmen sich viele Ehefrauen nur die hässlichsten und dicksten Frauen als Haushaltshilfe und Kinderbetreuerin, da hier kaum Konkurrenz droht. Trotzdem tanzt die Geliebte oft vor der eigenen Nase herum, oder sie ist die beste Freundin der Ehefrau, und die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Eine Geliebte ist oftmals eine langjährige Vertraute, sodass man sie überall kennenlernen kann. Man verliebt sich in die sexuelle Frau, ins optische Wesen, und wenn man sich in die Seele und ins Herz verliebt, ist man verloren. Ich tauge nicht als Geliebte, auch wenn dies so manch böse Zunge behauptet. Ich klammere zu fest und bin wie eine Klette.

Was muss die Geliebte beachten?

Eine Geliebte sollte sich immer dessen bewusst sein, dass sie die Schattenfrau ist und der Mann, den sie liebt ein eigenes Leben, ausserhalb der gemeinsamen Zeit führt. Sie sollte ihr eigenes Leben nicht vernachlässigen. Viele Schattenfrauen leben nur noch für die Stunden mit dem begehrten Mann. Als Geliebte sollte man sich etwas gönnen und sich nicht zu intensiv verlieben, sonst ist der Kopf für den richtigen Mann nicht frei. Geliebte haben ein Ablaufdatum, spätestens wenn sie alt sind. Dann sind sie einsam, weil sich die Männer jüngere Frauen suchen.

Eigene Hobbies, ein intakter Freundeskreis, eine ausfüllende Arbeit, Selbstbewusstsein, das ist wichtig, um die Zeit als Zweitfrau angenehm zu überstehen. Man sollte nicht immer nur auf ein Schäferstündchen warten, sondern sich nur zu den vorab fest vereinbahrten Zeiten treffen, nicht spontan erreichbar und auf Abruf verfügbar sein, sonst hat man kein Leben mehr. Und man sollte sich nicht nur für diesen einen unerreichbaren Mann schick machen, sondern für sich selbst.

Wenn eine Frau bemerkt, dass sie nur der seelische Beistand und der sexuelle Ausgleich ist, sollte sie sich schleunigst trennen, denn der Mann wird sich wohl höchst wahrscheinlich nicht zu ihr bekennen. Wenn man es nicht schafft, als Geliebte zu bestehen, sollte man sich nicht auf einen gerheirateten oder vergebenen Mann einlassen. Ein Selbstbewusstseinstraining kann hier helfen, und notfalls auch eine Psychotherapie, denn immerhin leidet die Seele in einer schwierigen Beziehung.

Was muss der Mann bei einer Geliebten beachten?

Wenn man sich versehentlich in eine zweite Frau verliebt oder sich für eine geheime Liebschaft entscheidet, sollte man alles dafür tun, um diese Liebesbeziehung geheim zu halten. Die Geliebte sollte möglichst gar nicht wissen, wo man wohnt, keine unnötigen persönlichen Daten, keine Telefonnummer, etc. herausgeben. Man sollte duftneutral nach Hause kommen, keine starken Parfums mitschleppen, die nach Frau riechen, keine fremden Sachen anschleppen, so normal wie möglich wirken, und man braucht ein Alibi, welches gut ankommt. Die Überstunden im Büro fallen bald auf, und das Geschäftsessen klingt oft nicht glaubwürdig genug. Die Mittagspause eignet sich jedoch gut für die Affäre, Seminaraufenthalte auch, und das Hotelzimmer ist immer eine gute Wahl.

Kleine Aufmerksamkeiten für die Ehefrau und auch für die Geliebte sind praktisch, um beide Frauen bei Laune zu halten. Blumen, Pralinen, ein schönes Kleid, schicke Schuhe, einfach kleine Aufmerksamkeiten zwischendurch, das lockert die gute Laune. Eine Geliebte will beschenkt werden, die Ehefrau auch, da braucht man einen Goldesel.

Welche Vorteile hat eine Geliebte?

Lieber Mann, so eine Geliebte kann Ihr Leben richtig versüssen. Sie hat Zeit, sich zu stylen, während die Ehefrau zu Hause mit den Kindern kämpft. Die Geliebte freut sich auf die wenigen Stunden mit Ihnen und sieht immer top gepfegt aus. Den traurigen Alltag können Sie zu Hause mit Frau, Kind und Hund verbringen.

Was hat eine Geliebte?

Die Geliebte hat rote Lippen zum KüssenEine Geliebte hat all das, was der Mann bei seiner Ehefrau im Laufe der Langzeitehe vermisst, denn der Alltag kann uns grau und spröde machen. Die Zweitfrau besitzt sinnliche Kusslippen, mit denen sie die erogenen Zonen des Mannes liebkost. Sie besitzt schwarze Seidenstrümpfe und schwarze Seidenhandschuhe, welche das Bein und den Arm zart umschmeicheln. Sie trägt schwarze oder feuerrote Dessous, je nach Stimmung. Darüber trägt sie ein hautenges rotes Kleid mit tiefem Ausschnitt, der sinnliche Blicke auf sich zieht. Sie trägt manchmal gar keine Unterwäsche, sodass ihre Schamesblösse im sitzenden Zustand frei daliegt und auf erotische Höhepunkte wartet.

Die Geliebte hat Sexappeal, schöne Brüste, einen prallen Po, der nur knapp bedeckt ist, eine schmale Taille, oder sie ist wirklich weiblich mit einem gebärfreudigen Becken und schön geschwungenen Oberschenkeln, sinnlichen Händen und Füssen, welche den Mann verwöhnen. Sie hat die Gabe zuzuhören, wenn der Mann reden will, und notfalls unterhält man sich non-verbal. Die Geliebte macht sich schick fürs Schäferstündchen, ist gut gelaunt, nie sauer oder böse, und sie wirft sich in Schale, damit sich der Mann wohlfühlt und sich entspannen kann.

Was hat die Geliebte nicht?

Die Geliebte hat keine Migräne, ja nicht einmal Kopfschmerzen, wenn ihr Liebhaber sie lieben und noch wilder lieben möchte. Die Geliebte trägt keinen Jogginganzug und kein Haushaltsschürzchen, wenn sie im Bett liegt und ihre Reize präsentiert. Dafür trägt sie einen Hauch von nichts, wenn sie am Teppich und am Eßtisch die sexuelle Lust herausschreit. Sie hat keinen Schweissgeruch vom Arbeiten, da sie Zeit hat, sich für ihren Liebhaber frisch zu machen.

Sie hat nur schöne, angenehme Seiten, ist quasi eine Illusion, mit welcher man keinen Alltag leben möchte. Sie hat keine Kinder, die im Hintergrund schreien, keine schwierige Mutter, die zu Besuch kommt, aber dafür hat sie Wortwitz, gute Laune, gute Ideen und immer Lust auf Leidenschaft. Während sich die Ehefrau mit Migräne ins Bett zurückzieht, mit dem Hund kuschelt, weil nur der Haushund sie versteht, kuschelt die Zweitfrau mit dem Mann und ist wie ein schmutziges Tier im Bett. Nur schmutzen tut sie nicht.

Die Geliebte darf kein starkes Parfum verwenden

Starke und intensive Düfte sind tabu, auch wenn sie uns noch so antörnen. Lassen Sie bloss ihr Altweiberparfum zu Hause, wenn Sie als Zweitfrau unterwegs sind, denn sensible Ehefrauen riechen alles, was nicht zum neutralen Alltag gehört, identifizieren es als fremd und bringen es mit dem Fremdgehen in Verbindung. Der eigene, gepflegt geduschte Körpergeruch muss fürs Schäferstündchen ausreichen, es sei denn, man verbringt zusammen ein ganzes Wochenende, aber selbst hier kann die Ehefrau noch Parfumspuren in der Schmutzwäsche finden, falls die Wäsche nicht obligatorisch in die Reinigung gebracht wird.

Der Ehemann sollte das gleiche Duschgel verwenden wie immer, ein zweites Ersatzduschgel bei sich tragen und nach dem Liebesspiel kurz duschen. Danach sollte er ein wenig Sport treiben, damit er nicht frisch geduscht riecht, wenn er nach Hause kommt, denn das ist unnatürlich und ruft Misstrauen aus. Am besten ist es, man riecht wie immer, ganz normal nach Alltag.

Die Geliebte sollte kein starkes Make-Up verwenden

Eine Geliebte sollte sich niemals stark schminken oder irgendwelchen Glitzer und Glämmer an sich tragen, der sich löst und auf den Mann übergeht. Make-Up hinterlässt Spuren auf Hemdkrägen. Klitzer verteilt sich unkontrolliert überall, wo er Platz findet. Und getönte Tagescreme kann man durchaus von Kaffeeflecken unterscheiden, wenn sie sich am Hemdkragen verteilt. Dezenter Lippgloss, oder am besten gar kein Lippenstift, das sieht natürlich aus, sodass man hemmungslos übereinander herfallen darf.

Die Geliebte darf keine Knutschflecken und Bisse hinterlassen

Knutschflecken sind ein absolutes Tabu, denn die sieht man meilenweit, da hilft das beste Waschmittel nichts dagegen. Auch sollte man keine Bisse und keine Kratzspuren am Körper hinterlassen. Männer lieben es, gekratzt zu werden, wenn der Sex wild und zügellos ausfällt. Sie gieren danach, die Extase am gesamten Körper zu spüren.

Lange, rote Fingernägel, die sich wie Raubkatzen über den nackten Rücken bewegen, während man es miteinander treibt, machen den lahmsten Mann wild, aber die Ehefrau hat Augen im Kopf und sieht sofort, dass hier eine fremde Katze am Werk war. Geniessen Sie den Sex mit Ihrer Geliebten so, dass keine Spuren hinterlassen werden.

Die Zweitfrau darf keine Gegenstände hinterlassen

Lieber Mann, wenn Sie von Ihrer Geliebten nach Hause kommen, sollten Sie nur das bei sich tragen, was kein Aufsehen erregt. Nehmen Sie niemals Hotelrechnungen mit, packen Sie nicht versehentlich die Reizwäsche Ihrer Schattenfrau ein, lassen Sie sämtliche Gegenstände im Hotel, die nicht zu Ihnen gehören, und vergessen Sie nichts, was Ihnen gehört, denn es könnte sein, dass ein Hotel Ihnen die Sachen hinterherschickt.

Gerade dann, wenn man sich ein Alibi zurechtlegt, welches nicht auffliegen soll, ist es wichtig, keine Gegenstände und Rechnungen, Eintrittskarten, Flugtickets, Bahntickets, etc. mit ins Eheleben zu bringen, sonst kann man sich sein sachlich-kompaktes Alibi in die Haare schmieren. Die Ehefrau kennt ihre eigene BH-Grösse genau und weiss, welcher Büstenhalter nicht ihr gehört. Und dennoch gibt es Männer, die wollen ihren Ehefrauen glatt erklären, dass der fremde BH in den eigenen Haushalt gehört, nur weil Frauen so viele Klamotten besitzen.

Keine Liebesbotschaften an die Geliebte senden

Lieber Mann, legen Sie sich ein zweites Handy und eine anonyme Mailadresse zu, wenn Sie mit Ihrer Geliebten kommunizieren. Geben Sie niemals Ihre alltägliche Handynummer preis, auch nicht Ihre normale E-Mailadresse. Jede Nachricht, jedes geheime Küsschen, jede Liebesbotschaft kann gefährlich sein, denn eine kluge Ehefrau hört und sieht alles. Immer wieder tappt man in saudumme Fallen, oder die Situation ist so zufallsmässig verfahren, dass diese Liebesbotschaften auffliegen.

Ein Mann nahm einmal versehentlich seine Hotelrechnung in der Manteltasche mit nach Hause, obwohl er sagte, er sei bei einem Geschäftsessen gewesen. Ein anderer Mann liess versehentlich sein Handy liegen, welches die Frau entgegennahm, weil sich ein Anruf von der Geliebten ankündigte. Am besten, man verabredet sich per Mail, plant feste Telefonzeiten im Büro ein, nimmt das Zweithandy nie mit nach Hause und verstaut seine Geliebte am Arbeitsplatz, oder an einem Ort, an dem die Ehefrau nie residiert.

Wo trifft man sich mit der Geliebten?

Wo trifft man seine Geliebte? Ein Hotelzimmer ist immer eine gute Wahl, anonym, diskret, weit weg von zu Hause. Da kann man sich ungeniert austoben. Wer nur die Zweisamkeit auskostet, sollte sein Hotelzimmer alleine betreten, dann kommt die Zweitfrau nach und klopft an die Zimmertüre. Oder Sie lassen Ihrer Geliebten den Vortritt, dann kann sie schon einiges vorbereiten, den Champagner kalt stellen, die Süssigkeiten am Bett verteilen, die Handschellen auspacken, sich frisch machen und reizvoll kleiden, denn ein Hotel betritt man möglichst im Business-Outfit, damit niemand Verdacht schöpft.

Es gibt Männer, die mieten ein romantisches Haus am Meer, oder eine eigene kleine Wohnung, damit sie sich ungestört darin mit ihrer Geliebten treffen können. Amüsant sind auch Ferienhäuser am See, Almhütten, oder man trifft sich bei seiner Geliebten zu Hause, was jedoch auf Dauer wieder gefährlich sein kann, denn hier befindet sich ja das Lebensquartier der Zweitfrau, welche auch ein Privatleben hat. Reizvoll sind auch ungezwungene Orte in der freien Natur, im Wald und auf der Wiese, am See, auf einem Feld, in einer Laube.

Geschenke für die Geliebte

Ein schnelles Auto für die GeliebteWas schenkt man der Geliebten? Wer sich eine Geliebte zulegt oder sich eine hält, muss von Zeit zu Zeit an die passenden Geschenke denken, sonst löst sich die Geliebte in Rauch auf. Sie möchte wenigstens mit materiellen Aufmerksamkeiten überhäuft werden, wenn sie schon nicht am Familienleben teilnehmen darf, weil diesen Platz bereits die Ehefrau belegt. Schenken Sie ihr edlen Schmuck, ein paar elegante Abendkleider, sexy Dessous, von denen Sie selbst auch ein wenig profitieren, und vielleicht schenken Sie Ihrer Geliebten einen Sportwagen, damit sie blitzschnell in der Mittagspause im gebuchten Hotelzimmer sein kann.

Teure Pralinen, teurer Sekt und Champagner, ein luxuriöses Wochenende in einer schicken Suite, Wellnessurlaub, Strandurlaub, eine teure Tasche, teure High-Heels, Konzertkarten, ein Opern-Abend, ein Theater-Abend, all das sind Kleinigkeiten, die ins Geld gehen. Man kennt die Interessen und Vorlieben seiner Geliebten, da weiss man, was ihr Herz betört. Übrigens darf sich kein Mann erwarten, eine Zweitfrau ohne Aufwand halten zu können, denn die Schattenfrau ist wählerisch, eitel und luxuriös.

Die Geliebte möchte auch verehrt und geschätzt werden, und sie erfreut sich beispielsweise an einem echten Diamanten, denn damit kann sie wenigstens etwas anfangen. Wenn Sie Ihrer Geliebten ein teures Parfum kaufen, achten Sie auf den Duft, denn der muss stimmen, sonst haben Sie beide nichts davon, wenn der Duft wie eine Mülltonne riecht. Wenn Sie der Geliebten jedoch eines Tages Ihr Herz schenken, müssen Sie eine Lösung für Ihre Ehefrau, die Kinder und den Hund finden, denn die wohnen auch alle in Ihrem Herzen.

Die Alibi Agentur für die Geliebte

Wie hält man seine Geliebte geheim? Wer sich eine Geliebte zulegt, der braucht unbedingt ein Alibi, und das bekommt er in einer Alibiagentur. Die Alibiagentur gibt Ihnen für jeden Anlass ein passendes Alibi, damit die Ehefrau beruhigt ist. Da kommt dann eine Einladung zu einem internen Bildungskongress für Heilpraktiker oder eine Fortbildung für Ärzte per Post ins Haus, direkt in die Hände Ihrer Ehefrau, damit sie Bescheid weiss. Das Alibi, inklusive des gefährlichen Hotelzimmers, wird auf Ihre persönlichen und beruflichen Bedürfnisse zugeschnitten, denn es soll ja auch glaubwürdig sein.

Wo versteckt man seine Geliebte?

Es gibt tatsächlich Männer, die bringen ihre Geliebte mit nach Hause, wenn die Ehefrau nicht daheim ist. Da werden ganze Zweisamkeitsorgien gefeiert, der Champagner prickelt im Bauchnabel, die Sahne kürt die weibliche Schamesröte, und der Mann leckt die süssen Reste auf. Plötzlich naht die Ehefrau. Es gibt Männer, die stellen dann die Schattenfrau in den Kleiderschrank, oder gar auf die Terrasse, auf den Balkon, in die Badewanne, in einen Abstellraum, oder notfalls schiebt man die Geliebte unters Bett, dann schläft sie quasi daneben.

Das gesamte Haus wird zur roten Gefahrenzone, denn im Kleiderschrank der Ehefrau hängt wahrscheinlich ein Kleid, welches sie anziehen will. Die Ehefrau könnte ein Vollbad nehmen, auf die Terrasse zum Sonnenliegen gehen, oder unterm Bett staubsaugen. Bitte nehmen Sie Ihre Geliebte niemals mit nach Hause, das kann in einer Katastrophe enden, und das eigene Ehebett ist tabu, denn Frauen hinterlassen auch ohne Parfum ihre Düfte, und auch ohne Perücke ihre Haare.

Warum schafft man sich eine Geliebte an?

Die Zweitfrau dient dazu, den Alltag aufzupeppen, dem Alltag zu entkommen, wieder ausgefallenen, direkt exotischen Sex zu haben, sich fallenzulassen, ohne dass jemand Probleme wälzt. Zu Hause hat man irgendwann nur noch Sex im Dunkeln, unter der Bettdecke, zu Weihnachten und zu Ostern. Die Kinder werden gross, das Haus wird leer, die Ehefrau zeigt kein Interesse mehr, und der Mann legt sich nicht mehr so ins Zeug. Manche Männer vergessen den Valentinstag, kaufen keine Blumen mehr und wundern sich, warum die Ehe lahmt.

Die Geliebte ist neu, bringt frischen Wind ins Leben, verdreht dem Mann den Kopf und sorgt für Liebesgefühle in der Lendengegend. Die intimen Zungenspiele mit der Schattenfrau lassen das eingeschlafene Herz wieder beben. Männer sind in dieser Hinsicht wie Kinder, ein neues Spielzeug ist immer interessant, eine neue Frau auch.

Wie hält man sich eine Geliebte?

Die Zweitfrau sollte man nicht nur hin und wieder, sondern möglichst regelmässig treffen, denn sie wartet darauf. Man sollte ihr nicht nur wenige Stunden, sondern zwischendurch auch ein Wochenende gönnen, denn sie sehnt sich genauso nach Zweisamkeit. Und man sollte die Liebesbeziehung nicht nur auf den reinen Sex beschränken, sonst fühlt sich die Zweitfrau wie eine billige Affäre.

Lieber Mann, wenn Sie bereits eine Geliebte besitzen, sollten Sie diese auch pflegen. Das eine oder andere kleine Geschenk erfüllt hier seinen Zweck. Eine Geliebte liebt Sie um so mehr, wenn sie eine kleine goldene Halskette oder ein schickes Ballkleid als kleine Aufmerksamkeit geschenkt bekommt. Dann prickelt es richtig im Hotelzimmer, sodass der Zimmerservice nachher auch etwas zu tun hat.

Wohlhabende Männer haben es leichter, sich eine Geliebte zuzulegen, denn eine Zweitfrau kostet Geld. Es gibt Ehefrauen, die kaufen so teuer ein, dass keine zweite Frau mehr Platz daneben hat. Und es gibt eben Ehefrauen, die lassen sich im Laufe einer Langzeitehe gehen, da findet sich dann ein Platz für die Schattenfrau.

Wie versorgt man die Geliebte?

Je nach Geldbeutel und je nach Liebestiefe versorgen die Fremdgänger-Männer ihre Zweitfrauen mehr oder weniger so, dass sie sich fast wie Ehefrauen fühlen dürfen. Es gibt Männer, die zahlen ihrer Geliebten ein schönes Penthouse, ein schickes Loft, einen tollen Wagen, versorgen sie rundum und sichern sie sogar finanziell gut ab, beispielsweise mit Ablebensversicherungen, Immobilien, etc.

Und dann gibt es Männer, die bezahlen nur das Hotelzimmer fürs Schäferstündchen, aber diese Liebschaften besitzen meistens ein schnelles Ablaufdatum. Die Langzeit-Schattenfrau gewinnt nach und nach den gleichberechtigten Status der Ehefrau, nur eben ohne Trauschein. Es gibt auch Männer, die geben ihrer Geliebten einen grossen Platz im Testament, damit sie erbt, wenn der Mann stürbt.

Wie entsorgt man die Geliebte?

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem die Zweitfrau zu stören beginnt. Jetzt muss sie unbedingt weg. In diesem Fall ist es von Vorteil, wenn Sie der Geliebten eine etwas dickere Halskette und vielleicht einen Ring mit Diamanten schenken, damit sie nicht bei Ihnen zu Hause an der Türe klingelt, und sich lautstark bemerkbar macht. Vielleicht schenken Sie Ihrer Geliebten zum Abschied einen Porsche, damit sie schnell davon fahren kann. Wenn Schattenfrauen entsorgt werden, bleibt ein Loch zurück, es kann in einer Tragödie enden, oder die Probleme beginnen. Oft sind Zweitfrauen ein Leben lang die Geliebten, weil man irgendwie nicht loslassen kann.

Kann die Geliebte eine Ehe retten?

In den meisten Fällen scheitern die Ehen an ausserehelichen Liebschaften. In seltenen Fällen trägt die Geliebte dazu bei, dass eine Ehe funktioniert. Wenn der Mann seine erotischen Sehnsüchte bei seiner Frau nicht stillen kann, wenn der Ehealltag zwei Menschen auffrisst, wenn sich zwei Menschen auseinanderleben, kann eine Geliebte das Bindeglied sein, welches die Ehe zusammenhält.

Viele Ehefrauen schlucken ihren Kummer samt Geliebter ihres Mannes herunter und leben in der Scheinehe weiter. Manche Ehefrauen nehmen sich einen Lover und schaffen damit eine Art Gleichberechtigung. Und viele der Langzeit-Liebschaften bleiben geheim. Dies ist das beste, was man machen kann, und dieses Geheimnis sollte man wenn möglich ins Grab mitnehmen, denn man verletzt seine Frau zutiefst, wenn man das Geheimnis der Liebschaft ausplaudert. Wer den Spass hat, der sollte auch bitteschön mit seinem schlechten Gewissen leben.

Soll man seine Geliebte heiraten?

Im Normalfall heiratet der Mann seine Geliebte nicht, da sie für ihn keine Ehefrau verkörpert. Die berechnende Geliebte weiss, der Mann gehört nie ihr alleine. Sie akzeptiert es und geniesst das schöne Leben samt all ihrer Höhepunkte, Orgasmen, Streicheleinheiten, Problemlosigkeiten und Zuwendungen seelischer, körperlicher und materieller Art. Die meisten Zweitfrauen wünschen sich jedoch ein Ende ihres Schattenlebens. Sie träumen davon, an der Seite des begehrten Mannes zu leben, ihn zu heiraten und Ehefrau zu sein. Dies wird in den meisten Fällen nur ein Traum bleiben, da die Männer ihre Frauen kaum verlassen werden. Sie haben sich bereits ein Leben, einen Freundeskreis, Luxus, Prestige, Image und Anerkennung aufgebaut. Das zerstört niemand leichtfertig.

Und so leiden viele Schattenfrauen, besonders an Weihnachten, zu Ostern, an vielen Wochenenden, an vielen Abenden, nur in der Mittagspause sind sie ausgebucht. Sie geniessen die schönen Stunden und versuchen alles zu geben, da sie heimlich hoffen, der Mann entscheidet sich eines Tages doch für sie und lässt sich scheiden. Bitte, eine Scheidung kostet Geld, nur die Anwälte profitieren davon, und da dies die Anwälte wissen, legen sich besonders die Anwälte eine Geliebte zu. Wahrlich hoffnungslos.

Wenn sich der Mann in seine Geliebte verliebt

In seltenen Ausnahmefällen kommt es vor, dass sich der Mann in seine Geliebte verliebt, so sehr, dass er bereit ist, seine Ehefrau mit allen Konsequenzen zu verlassen. Meistens verlässt der Mann jedoch seine Ehe, bricht aus und heiratet wieder eine ganz andere Frau. Die Geliebte bleibt wieder als Schattenfrau übrig, tritt sozusagen in die neue Ehe ein und geniesst weiter den materiellen Schwung im Leben. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Wenn die Geliebte geheiratet wird, führt sie das Eheleben samt Schmutzwäsche, Bügelwäsche, Haushalt, Sorgen und Alltagsproblemen. Dies geht in den seltensten Fällen gut, da man ja das süsse Verwöhnflair gewohnt war. Bitte, und schon schaut sich der Mann nach einer neuen Geliebten um. Aber im Märchen und in seltenen Ausnahmefällen geht die Geliebte zum Traualtar und heiratet den Mann ihrer Träume.

Die Geliebte als Statussymbol

Männer lieben Statussymbole. Sie lieben es, umgarnt und bewundert zu werden, denn dann erst fühlen sie sich attraktiv. Und wenn ein Mann fremd geht, sucht er sich immer eine Frau aus, die ihn vergöttert, hofiert, bewundert, beliebäugelt und ihm das Gefühl gibt, grossartig zu sein. Zu Hause darf er nur den Müll wegbringen und seine Füsse nicht auf den Tisch legen, weil Schwiegermutters gestrickte Tischdecke draufliegt. Wertschätzung und das Aufpeppen des eigenen Selbstwertgefühls sind es, was Männer veranlasst, fremdzugehen, und sie geniessen es.

Kann Geliebte zu sein krank machen?

Kann der Zustand, die ewige Zweitfrau zu sein, krank machen? Fakt ist, die Seele der Geliebten leidet, denn sie ist auch nur eine Frau, mit allen sensiblen und emanzipierten Seiten, die eine Frau so an sich hat. Die seelischen Qualen, das Warten auf den unerreichbaren, geheimen Mann, die Einsamkeit dazwischen, die Hektik der schönen Stunden, die vielen Abschiede, das Wissen, dass zu Hause eine Ehefrau den geliebten Mann empfängt, all das macht krank. Und so leiden Geliebte nicht nur psychisch, sondern oft auch körperlich. Diese Beziehungen sind ungesund und sollten sofort beendet werden. Es gibt Frauen, die leiden so sehr, dass sie ernsthaft erkranken und mit psychosomatischen Erkrankungen kämpfen. Wenn der Liebeskummer allzeit präsent ist, wird der Körper schwach und altert schneller.

Soll sich die Geliebte rächen?

Psychologisch gesehen wollen auch Schattenfrauen begehrt, hofiert und bewundert werden, geheiratet und seelisch geliebt werden. Wenn eine Zweitfrau ihr Schattendasein und die vielen Versprechungen, die ins Leere führen, satt hat, denkt sie darüber nach, der Ehefrau alles zu erzählen. Sie will Rache, aber dieser Schritt geht immer nach hinten los. Der Mann wird sie dafür hassen, seine Frau nie und nimmer verlassen, und wahrscheinlich wird er sich eine neue Zweitfrau suchen.

Auch ich fiel einst auf einen Mann herein, den ich liebte, dessen Ehefrau jedoch zu Hause wartete. Damals war ich 22 Jahre jung, naiv und unerfahren, wollte heiraten, Kinder bekommen und eine brave Ehefrau sein. Ich fiel damals aus meiner rosarot umpuschelten Wolke heraus, als ich erfuhr, dass mein Traummann bereits verheiratet war, Kinder hatte, die noch im Töpfchenalter waren, und dass er mich bloss für die sexuellen Höhepunkte brauchte.

Ich rächte mich, indem ich ihm mitteilte, ich sei schwanger von ihm. Er ging mit mir in die Apotheke, und wir kauften einen Schwangerschaftstest. Er fütterte mich mit Wasser, damit ich aufs Klo musste, und ich hielt den Klogang volle sechs Stunden zurück, damit er länger aufs Testergebnis warten musste. Er war kreidebleich, ganz still und nachdenklich. Als ich ihm das negative Testergebnis präsentierte, meinte er, wir könnten uns gleich wieder lieben. Wie geschmacklos, dachte ich, schickte ihn weg und sagte ihm Lebwohl. Ich brauchte ein ganzes Jahr, um über diese Beziehung hinwegzukommen.

Erfahrungen als Geliebte

Mehrmals war ich bereits die Geliebte eines wohlhabenden Mannes, eines viel beschäftigten Mannes, eines eitlen Mannes, etc. Leider wusste ich anfangs nicht, dass die Männer verheiratet waren, und da ich immer wieder ein Händchen für verheiratete Ehemänner habe, lerne ich auch stets neue kennen. Mittlerweile achte ich genau darauf, ob der Mann einen Ehering trägt, auch wenn dies kein sicheres Merkmal mehr ist. Ich habe geliebt, die Lust ausgelebt, genossen und gelitten. Der begehrte Mann war immer wie ein Geiger, der schöne Lieder auf seiner symbolischen Geige spielte. Ich hielt seine steife Geige in der Hand, er bespielte mich als zweite Geige, und so geigten wir uns etwas vor. Man nennt die Fremdgeher auch Geiger, da sie so lieblich spielen können, die Frau umgarnen und ihr den Kopf verdrehen. Ich als Frau habe mich tatsächlich immer bis über beide Ohren verliebt, das passiert mir nach den Wechseljahren bestimmt nicht mehr, dafür sorgt schon die Natur.

Ich habe mich auf die Liebschaften eingelassen. Ich war jung, dynamisch, experimentierfreudig, kleidete mich in grosszügig ausgeschnittene Minikleider, in hautenge Röcke, in edle Hosenanzüge und schicke Kostüme. Ich trug mein blond gefärbtes Haar offen, spielte mit meinen weiblichen Reizen und wusste meine weiblichen Waffen zu benutzen. Dies rief immer die falschen Männer in mein Leben, sodass ich die geborene Geliebte wurde.

Einer der Männer versprach mir eine gemeinsame Wohnung, und inmitten der Wohnungsbesichtigungen erfuhr ich, dass er verheiratet war. Einer versprach mir, mich zu heiraten, sobald seine Frau stabil genug für die Scheidung war, aber sie war leider immer zu labil dafür. Und so darf man als Geliebte niemals auf Versprechungen hereinfallen, sonst verpasst man das eigene Leben. Geliebte zu sein ist wunderschön und bitter sauer zugleich, wie ein halb-reifer Apfel.

Zweitfrau

Oft wird die Geliebte als Zweitfrau angesehen, und viele Leute nennen sie auch so. Dabei ist eine Zweitfrau etwas ganz anderes, nämlich die zweite Ehefrau eines Mannes, die er entweder neben seiner aktuellen Ehe hat, oder die er nach der ersten Ehe heiratet. In vielen Kulturen sind Zweitfrauen üblich, wenn die Männerwelt meint, so etwas braucht man gleichzeitig zur Hauptfrau. In unseren Kulturkreisen ist eine Zweitehe polygamistischer Art verboten. Bei uns muss man sich scheiden lassen oder verwitwet sein, um wieder zu heiraten. Bitte, die Zweitfrau in einem Harem hat zwar Juwelen, Prunk und Reichtum, aber ob sie innerlich leidet, weiss man nie so genau.

 


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