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Wie wichtig ist Intimität?

Schöne Füsse sind eine intime AngelegenheitDer Ratgeber rund um das Intime - Wie geht man mit Intimität richtig um? Es gibt Leute, die präsentieren ihr Sexleben auf dem goldenen Teller, von welchem jeder ein Stück herunter essen kann. Und dann gibt es die zugeknöpften Menschen, welche den Sex als unkeusch, schlecht und teuflisch einstufen, während sie predigen, dass Gott keine Erotik mag. Der gesunde Mittelweg, der die Sexualität atmen lässt, sie aber nicht durch die öffentliche Medienwelt zieht, ist machbar, wenn wir tolerant sind und unsere Mitmenschen so leben lassen, wie sie es für richtig halten. Erotik ist Sinnlichkeit auf höchster Stufe, hat nichts mit Glauben zu tun, wenn sie auf und unter der Haut prickelt, und sie ist eine Sache der inneren Ausstrahlung. Und die Sexualität sollte man nicht geheim halten und unter den Teppich kehren, sonst werden Jugendliche nicht mehr aufgeklärt und denken, sie müssten sich für jeden Orgasmus schämen.

Wie liebt man leidenschaftlich? Die Liebe ist ein chaotisches Gefühl, welches von Schmetterlingen in der Magengegend bis hin zu tiefen Gefühlen reicht. So manch einer verspürt die Liebe körperlich in der Lendengegend, andere spüren sie tief im Herzen. Fakt ist, wer nicht liebt, verpasst die schönsten Momente im Leben. Wer leidenschaftlich liebt, geniesst die schönsten Dinge im Leben so ausgiebig, dass er im Alter noch davon zehrt. Selbst die platonische Liebe, die mit körperlicher Sinnlichkeit wenig zu tun hat, geniesst den Reiz der Begierde, da man auch den Geist eines Menschen begehren kann.

Was ist Intimität?

Intimität ist das höchst persönliche Gut, welches sich innerhalb der Bubble-Zone, der inneren Körperzone abspielt. Diese Zone reicht nicht über einen halben Meter rund um die eigene Person hinaus. Sie ist quasi heilig, darf von niemandem ungefragt und ungewollt betreten werden, und sie sollte geschützt werden, damit das Intime nicht zur Öffentlichkeitszone wird, die jeder betreten darf.

Heute leben wir zunehmend eine offenherzige Intimität aus, die durch Medien, Erotik und offene Sexualität geprägt ist. Wer sein Intimleben geheim hält, gilt schon fast als spiessig oder gar verklemmt. Viele Leute fühlen sich mit dieser breitgetretenen Intimität am Präsentierteller nicht wohl und entwickeln ein falsches Bild zu ihrer Sexualität. Andere wiederum stumpfen ab, weil sie die öffentliche Erotik in allen Facetten ausleben.

Der eigene Körper ist das höchste Gut, welches wir besitzen. Kein Geld der Welt kann ihn ersetzen. Wenn man seinen Körper freiwillig verkauft, kann es eines Tages zur inneren Ausbeutung kommen, denn die Seele leidet, wenn die Intimzone freigegeben wird und dafür die Geldscheine über den Ladentisch kriechen.

Es gibt jedoch Menschen, die lieben es, ihr Intimleben nach aussen hin zu tragen. Sie sind extrovertiert, experimentierfreudig, gehen mit ihrem Körper freizügig und unkonventionell um, und sie finden nichts Schlimmes daran, sich zu vermarkten.

Eine Art der Intimität ist auch das Seelenleben. Besonders im Internet, in den sozialen Netzwerken legen viele Leute ihr Intimleben frei und freuen sich, wenn ihnen tausende Follower und virtuelle Freunde folgen, die sie nur flüchtig kennen. So ein Seelenstriptease kann in manchen Situationen heilsam sein, wenn das Innere nach aussen muss, weil es sich sonst eingesperrt fühlt, er kann aber auch belastend sein, wenn man täglich etwas Grossartiges aus seinem Leben posten muss, um seine Follower nicht zu verlieren. Das Intime ist also eher eine Ansichtssache, die man ganz persönlich auslebt oder schützt.

Was ist intim?

Im Grunde kann alles intim sein, was dem persönlichen Bereich angehört. Der eigene Körper, die Nacktheit, wie die Natur sie schuf, aber auch der Glaube an Gott und Religion, ein Tagebuch, Liebesbriefe, das Privatleben allgemein, die eigene Frisur, die eigenen Gedanken. All das kann man allen Leuten, nur ausgewählten Freunden oder niemandem zeigen, obwohl die Alltagsfrisur irgendwie doch jeder sehen kann.

Intim ist die eigene Sexualität, das Erotische, die eigene Lust am Körper, am Partner, aber auch am Essen. Viele Menschen mögen es nicht, wenn man ihnen beim Essen zuschaut. Andere posten ihre Speisen im Internet, während sie diese verspeisen. Dieses elitäre Phänomen ist in Japan und China sehr beliebt. Und es gibt Leute, die veröffentlichen ihr intimes Tagebuch und sammeln auf diese Weise Fans im Netz.

Erfahrung im Intimleben

Wieviel Erfahrung braucht man in der Liebe? Studien haben ergeben, dass man zwischen 8 und 12 Liebespartner in seinem Leben haben sollte, um als erfahrener Liebhaber, als erfahrene Liebhaberin zu gelten. Bei Männern gelten mehr Partner als gesellschaftlich tolerierbar, in manchen Kreisen sogar als nötig, während bei Frauen zu viele wechselnde Partner als zu freizügig angesehen werden. Zu wenige intime Erfahrungen gelten als schüchtern bis unerfahren. Wenn Paare im Bett scheitern, so scheitert laut Studien auch die Beziehung, denn die Körperlichkeiten sind wichtig. Am wichtigsten ist jedoch, dass man seinen Partner behutsam behandelt, ihn zu nichts drängt, ihn nicht unter Druck setzt und Geduld hat.

Intimität im Alter

Auch im hohen Alter ist die Intimität kein Tabu, selbst wenn viele Leute davon ausgehen, dass man ab 70 oder 80 Jahren keinen Sex mehr hat. Wir sind individuelle Menschen mit noch individuelleren Bedürfnissen. Es gibt Paare, die behaupten, der Sex ist im Alter immer besser geworden, immer intensiver und schöner geworden. In jungen Jahren traut man sich oft nicht, seine geheimen Wünsche und Gefühle zu äussern, hat wenig Erfahrung und mangelndes Vertrauen. Mit zunehmendem Alter wird man offener, gelassener und experimentierfreudiger. Deshalb ist die Liebe im Alter etwas ganz Besonderes, welches man so lange wie möglich aufrecht erhalten sollte. Sie macht in jedem Alter Freude.

Intimität in Zeiten der Corona Krise

Erste Studien, welche unsere Intimität während der Corona Krise beleuchtet haben, zeigen, dass die intime Situation durchwachsen ist. Mütter und Väter mit Kindern waren so gestresst, dass sie kaum bis keine Zeit für ihr Intimleben hatten. Paare und Ehepaare waren genervt voneinander, gestresst und müde, weil das ewige Zusammenleben auf engem Raum die Seele auslaugt und das Ego aggressiv macht, und Singles fühlten sich ohnehin sehr einsam, denn das körperliche Zusammensein wurde auf den eigenen Körper reduziert. Singles durften sich nicht mit Flirtpartnern treffen. Dafür stieg der Bedarf an Erotikspielzeug, und so sah man manchmal mitten am Tag Erotikwerbung im TV, ein No-Go im Alltag. Menschen, die eher zu aggressiven Handlungen neigen, wenn sie unter Stress stehen, lieben experimentierfreudige Sexpraktiken, und so gab es einige Paare, die das Bett hüteten und darin lebten, als ob es kein Morgen gäbe. Manche probierten so viel Experimentierfreudiges aus, dass einige davon sogar die Ambulanzen in den Krankenhäusern verstopften, weil Dildos, Nahrungsmittel, Flaschen und andere Kleinigkeiten in den unteren Körperöffnungen verschwanden und herausoperiert werden mussten. Intimität kann ganz schön anstrengend sein, wenn in Krisensituationen der Stresspegel so hoch ist, dass man andere Wege einschlagen muss, um sich wohlzufühlen.

Bettgeschichten

Wenn man in der Liebe in die horizontalen Gebiete der hauseigenen Betten blickt, dann wird man mit Bettpannen, Bettgeflüster, Bettgeschichten konfrontiert. Nichts ist mit einem so starken Tabu belegt, wie das eigene Schlafzimmer. Ich wohnte einst in Klagenfurt vorübergehend für eine kurze Zeitspanne, 17 Jahre in einer Erdgeschosswohnung, in der das Schlafzimmer direkt an die Fahrrad-Abstellplätze grenzte. Ich war froh, zwischendurch in München und Salzburg zu residieren, denn das Bettgeschehen begrenzte sich in dieser Wohnung auf das nächtliche Schnarchen. Ich könnte schwören, ein Schlafzimmer braucht Ruhe, sonst ist die Intimsphäre in Gefahr. Alle Leute können zuhören, notfalls sogar zusehen, wie man sich im Bett rekelt, falls das Schlafzimmer ein offener Ort der Begegnung ist, und so kann es passieren, dass das Kondom zu klein ist und im schönsten Moment kneift, während man seine ungewollten Zuschauer damit konfrontiert.


Elisabeth Putz

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