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Was ist ein Single?

SinglesWas ist ein Single? Singles sind in erster Linie Leute, die solo sind, alleine leben und trotzdem glücklich sind, oder Leute auf Partnersuche. Wer einen Partner sucht, ist meist nicht ganz so glücklich, denn er hat das Singleleben satt und sehnt sich danach, dass jemand das Zuhause mit ihm teilt, den Klodeckel offen lässt und die Socken wild in der Wohnung verstreut.

Das Wort Single stammt aus dem Englischen und bedeutet alleine sein. Es ist eine alleinstehende Person, die ohne einen Partner lebt und auch oft ohne feste Beziehung gut über die Runden kommt. Singles sind in der Regel zwar ständig auf Partnersuche, aber da der Mensch wählerisch ist, nimmt er nicht alles und jeden. Man achtet aufs Prestige, aufs Image, den Beruf, den Gehaltszettel, auf die Optik und aufs gute Erscheinungsbild. So häufen sich die glücklichen Singles, die lockere Dates ansteuern, jedoch im Leben oft lieber alleinstehend bleiben und ihren Alltag facettenreich und luxuriös ausleben. So muss man keine Kompromisse eingehen.

Als Single bezeichnet man auch einen Song, ein Lied, und hier boomen vorwiegend Liebeslieder, Kuschelsongs und Musik über die Liebe. Wir besingen die Liebe und sehnen uns nach einem Traumpartner, der uns die Sterne vom Himmel holt, und wenn es nur symbolisch in Form einer Sterntaufe ist.

Singles bezeichnet auch einen amerikanischen Spielfilm, in welchem das Thema Einsamkeit eine grosse Rolle spielt, denn man kann auch gemeinsam, zu zweit, inmitten einer intakten Beziehung einsam sein. Single steht für alles Einzelne, sei es im Sport, in der Naturwissenschaft, in der Mathematik, in der Liebe, im täglichen Leben.

Singles können aktiv oder passiv sein, je nachdem, ob sie gerade verlassen wurden oder ihr Singledasein geniessen. Der passive Single braucht unbedingt Freunde in der Not, die ihm zeigen, wie wunderbar das Leben ohne Partner sein kann. Verlassene Singles fallen nämlich gerne in ein Loch, in welchem sie sich dann ewig und drei Tage vergraben. Der einsame Single schaut fern, liegt unglücklich am Sofa und surft im Internet, chattet und tauscht sich mit anderen Einsamen aus, weil er introvertiert und schüchtern ist.

Der frisch gebackene, verlassene Single ist eher passiv und trägt das obligatorische Schild -Wer will mich- auf der Stirn. Er trauert seiner verflossenen Beziehung nach und igelt sich ein. Nach einem Beziehungsende entwickelt man ohnehin nur den Blick für Vergleichsobjekte, denn so wie der frühere Partner war, so soll der nächste wieder sein. Das ist eine schlimme Phase, in der uns kein Mensch etwas Recht machen kann, denn einen Klon zu finden, das ist schwer. Die gute Nachricht ist, diese Phase geht vorbei, auch wenn man es in den ersten Monaten des Verlassen worden seins nicht glauben möchte. Nach dieser Phase lernt man entweder einen vollkommen neuen Partner kennen, oder man geniesst einfach einmal das Leben, ohne das symbolische Verkupplungsschild auf der Stirn zu tragen.

Der aktive Single ist in der Regel attraktiv, schön anzusehen, kreativ, sinnlich, hat Charme und Ausstrahlung, ist kommunikativ und lechzt nach Liebe, Aufmerksamkeit und Lebensfreude. Er muss sich immerhin ins Zeug legen, um einen neuen Partner zu finden, da stylt man sich gerne auf wie eine fein polierte Brezel, zieht sich das perfekte Outfit an, setzt sein schönstes Sonntagslächeln auf und geht mitten ins Leben hinein. Eine wahre Erscheinung, eine Augenweide, und so manch ein Single übertreibt es und erscheint sogar beim Arzt overdressed.

Der aktive Single achtet auf seinen Körper, treibt Sport, geht ins Fitnessstudio, pflegt sich und gönnt sich ein ausgiebiges Anti-Aging Programm, denn als Single muss man stets darauf achten, faltenfrei und jung auszusehen.

Die glücklichen Singles geniessen ihre Freiheiten und sind mit sich selbst so zufrieden, dass sie diese Zufriedenheit ausstrahlen und automatisch andere Menschen anziehen. Alleinstehende haben mehr Zeit für sich selbst, können sich intensiver mit Mode, Äusserlichkeiten, Sport und Bildung, dem Freundeskreis und dem inneren Wachstum befassen, wodurch sie in ihrer Persönlichkeit wachsen. Sie strahlen eine positive Aura aus, sodass sie sofort wieder einen neuen Partner kennenlernen könnten, ohne sich grossartig anstrengen zu müssen.

Der glückliche Single geht in die Disco und lernt dort den Partner fürs Leben, oder zumindest für eine Nacht kennen. Hier spielt die Optik eine grosse Rolle, während im Internet die Interessen, der Beruf und der Lifestyle im Fokus stehen. Online kann man nur aufgrund von Fotos und Videos entscheiden, offline kann man zusätzlich aufgrund des Geruchs, der Ausstrahlung, der Sympathie und der vollen Präsenz entscheiden, ob man fündig geworden ist.

Arm dran sind ältere Alleinstehende, denn für sie steigt im Alter das Risiko für Demenz, und zwar bis zu 40% gegenüber Paaren. Das liegt daran, dass sie im Alter vorwiegend alleine sind, oft nicht genügend Gesprächspartner und Freunde zur Verfügung haben und deshalb verstummen. Bei Paaren ist im Alter immer etwas los, denn der Partner ist als Gesprächspartner stets vorhanden. Deshalb können sich Paare gehirntechnisch im Alter oft besser weiterentwickeln als Singles. Unser Gehirn benötigt nämlich Aufmerksamkeit und Abwechslung, Herausforderung und Sprachtraining, damit die Synapsen in Schwung bleiben.

Heute boomen Singlehaushalte. Kleine Appartments und Singlewohnungen sind begehrt, kosten dementsprechend mehr und werden zunehmend zu richtigen Luxuswohnungen umgebaut. Der moderne Single wohnt hochwertig, lebt im Luxusloft und gönnt sich eine grosszügige Dachterrasse im Penthouse. Und so steigen die Preise für diese kleinen Wohnungen rasant an.

Der Arbeitsmarkt hat sich auf Singles eingestellt, die flexibel sind, den 12 Stunden Tag nicht scheuen, eine Position im höheren Management anstreben und hart dafür arbeiten. Auf Kinder braucht der Arbeitsmarkt hier keine Rücksicht zu nehmen, was uns leider zu einer zunehmend kinderarmen Gesellschaft macht, wenn wir alle solo durchs Leben gehen und unser Ego befriedigen.

Singles gehen gerne zum Shopping, gönnen sich hochwertige Kosmetik, kaufen kleine Portionen bei Lebensmitteln ein, achten zunehmend auf Qualität und Gesundheit, und entscheiden sich für hochwertige Produkte mit wenig Inhalt. Sie achten nicht auf den Preis, und so hat sich der Handel zunehmend auf teure Singleprodukte eingestellt.

Alleinstehende gönnen sich ein ausgiebiges Freizeitangebot. Die Märkte haben sich darauf eingestellt und bieten Wellnessurlaub, Singlereisen, Hotels für Singles, Singlepartys und ganze Freizeitangebote an, in denen man sich näherkommen kann. Man befreundet sich, geniesst zusammen das Liebesspiel, und anschliessend trinkt man einen freundschaftlichen Kaffee, ohne Angst zu haben, dass man sich gleich verlieben oder binden muss.

Alleinstehende wohnen oft chaotisch. Frauen leben mit unzähligen Puppen und Kuscheltieren zusammen, obwohl sie keine Kleinkinder mehr sind. Männer wohnen inmitten ihrer Bierdosen, obwohl Malz, Hopfen und Weizen ihre ganz speziellen Gerüche entfalten. Solo Lebende lassen ihre schmutzige Wäsche liegen, spülen das Geschirr nicht, und sie lagern den Müll in der Wohnung. Nichts ist schlimmer, als dass man sich einander näher kommt, zärtlich miteinander schmust und Durst auf Kaffee bekommt. Man geht nichtsahnend mit seinem neuen Flirt in die Küche, und dort kommt einem der Geruch der alten, halb gegessenen Pizza entgegen, gefolgt von einem Müllhaufen voller schmutziger Tassen und Teller.


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Elisabeth Putz

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