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Unser Klima und die Erderwärmung

DelphinDie globale Klima-Erwärmung ist zu einem Problem in unserer modernen Gesellschaft geworden, da die Industrie und unser üppiges Konsumverhalten einen wesentlichen Teil dazu beitragen. Die Erderwärmung ist seit der Industrialisierung schneller vorangeschritten als in den Jahrhunderten zuvor, und sie entwickelt sich rasant weiter. Um ca. 1 bis 2 Grad erhöht sich die Durchschnittstemperatur, was bedeutet, dass wir heisse Sommer und verregnete, milde Winter erwarten, die Unwettergefahr steigt, und sich die Fauna und Flora verändert.

Laut Evolutionsforschung gab es immer wieder Eiszeiten und Hitzeperioden auf der Erde, und das Faktum, dass die Sonne sich aufbläht, der Erwärmungsprozess im Inneren der Sonne beschleunigt wird, sobald Heliumprotonen miteinander eine Verbindung eingehen, ist auch nicht zu stoppen. Zwar wird es noch Jahrhunderte dauern, bis die Sonne mit diesem beschleunigten Erwärmungsprozess beginnt, und wir werden es wirklich nicht mehr erleben, denn zu diesem Zeitpunkt wäre die Erde bereits ein roter, flüssiger Feuerball, welcher dann von der Sonne geschluckt wird, aber kleine bis mittlere Anzeichen der Erderwärmung spüren wir schon jetzt.

Allerdings könnten wir mit einem natürlicheren Lebensstil die aktuelle Klimaveränderung in den Griff bekommen und zum ersten Mal in der Geschichte dafür sorgen, dass sich die Erde nicht so schnell erwärmt. Hierfür müssten die grossen Industrienationen ein einheitliches, einstimmiges Konzept verfolgen, welches die Klima-Erwärmung hinauszögert. Die USA will jedoch noch nicht intensiv an eine Klimaveränderung glauben, geht teilweise ihre eigenen Wege und stellt die Wirtschaft an erste Stelle. Viele Amerikaner glauben, die Klimaveränderung wäre ein Märchen, welches dazu dient, die Wirtschaft zu schwächen.

Im Laufe des Erdlebens gab es in regelmässigen Abständen Hitze und Kälte, und jedes Mal entstanden grausame Hungersnöte, Kriege, Massensterben und Angstzustände daraus. Im Mittelalter trug die kleine Eiszeit dazu bei, dass die Hexenverbrennungen vollzogen wurden, weil man jemanden für das Desaster verantwortlich machen wollte und glaubte, böse Mächte des Teufels würden die mageren Zeiten beeinflussen.

Eiszeiten sorgten dafür, dass das Leben ausstarb. Hitzeperioden liessen das Leben austrocknen, und die letzte Eiszeit, die im Mittelalter über uns herabrollte und sich kleine Eiszeit nennt, erzeugte unsere heutigen Gletscher. Wir profitieren von den Eisbergen, und es wäre eine Katastrophe, wenn sie verschwinden würden. Wir hätten dann das Meer direkt vor der Haustüre, die Wüsten würden weiter wachsen, und die heutigen südländischen Tourismusgebiete wären unter Wasser oder verwüstet. Der Meeresspiegel würde ansteigen, und selbst in München müssten die Leute flüchten, da die Hitze unerträglich wird. Uns und die nächste Generation könnten wir allerdings vor dieser Katastrophe retten, wenn wir unsere Industrie, die Chemie und unser Konsumverhalten überdenken würden.

Wie stoppt man die Klima-Erwärmung?

Das Zauberwort lautet Nachhaltigkeit. Wir müssen auf Plastik verzichten, denn es reichert sich als Mikroplastik und Nanoplastik in unseren Meeren, in den Fischen und in uns selber an. Wir müssen auf Erdöl verzichten, denn die Abgase, die aus Dieselfahrzeugen, Benzin und dergleichen entstehen, verpesten die Erdatmosphäre. Wir müssen auf billige Fast-Fashion, Polyester und Chemiefasern verzichten, denn wenn wir im Eiltempo konsumieren, muss laufend neue Ware produziert werden. Wir müssen auf zu viel Fleisch verzichten, denn die Millionen von Tieren benötigen Futtermittel und stossen Methangas aus, welches zur Erderwärmung beiträgt.

Wir könnten nachhaltige, umweltfreundliche Energie nutzen, Wasserenergie, Windkraft, Sonnenenergie, aber hierfür reicht das menschliche Umdenken noch nicht ganz aus, weil die Atomlobby stark ist und nebenher noch immer Kohle abgebaut wird, Wälder abgeholzt werden, und die Erde ausgebeutet wird, nur damit wir Energie gewinnen, die billig ist. Wir verbrennen uns damit selber, aber wir schätzen den Augenblick mehr als die Zukunft.

Wir könnten grossflächig auf Bioproduktion in allen Bereichen umsteigen, keinen Kunstdünger mehr verwenden und die Böden nachhaltig nutzen. Die Lebensmittel wären ungefährlicher, fast schon gesünder, nur der schnelle Profit wäre nicht mehr garantiert, und davor schrecken viele Grossindustriebesitzer zurück, denn so viel Gesundheit ertragen sie wahrscheinlich nicht. Das Huhn am Bauernhof hätte jedoch seine Freude an sauberer Luft.

Wir könnten unser Jetset Bedürfnis überdenken, weniger oft fliegen, weniger Treibstoff verbrauchen und unsere nähere Umgebung als Urlaubsziel wahrnehmen. Der Billigflugtourismus hat in den letzten Jahren derart zugenommen, dass man sich glatt schämen muss, wenn man nicht in der Karibik war, denn alle anderen waren schon dort. Als ich das letzte Mal gefragt wurde, ob ich denn schon in der Domenikanischen Republik Urlaub gemacht hätte, verneinte ich und wurde gleich schief angeschaut, weil ich nicht cool genug für diese moderne Welt war. Allerdings erspare ich mir flugbedingte Thrombosen und schwere Beine, wenn ich auf meinen eigenen Füssen in den Urlaub laufe. Wahrlich, es hat alles seine Vorteile.

Wie schützt man sich vor Unwetterschäden?

Die Unwetter der vergangenen Zeit haben Schäden in Millionenhöhe angerichtet, was die Versicherungen stark belasten könnte. Starkregen, Hagel, aber auch Hitze und Dürre sorgen für Ernteausfälle. Neue Getreidesorten sollen dem Problem entgegenwirken, aber diese Getreidesorten beinhalten Gentechnik, was dem Verbraucher weniger gut gefallen wird. Wenn wir nicht haargenau darauf achten, was wir essen, nehmen wir unter Umständen die stabileren Getreidesorten zu uns, was für Allergiker weniger gut geeignet ist. Man kann sich gegen Unwetterschäden auch mit anderen Methoden ausser genmanipuliertem Getreide schützen. Mit speziellen Netzen könnte man Bäume vor Schnee und Hagel schützen. Mit speziellen Kerzen könnte man Erdbeerfelder vor Frost schützen. Mit Folien schützt man das Gemüse, und im Treibhaus ist fast alles sicher aufbewahrt. Mit speziellen Bewässerungsanlagen könnte man seine Ernte vor Dürre schützen, aber all diese Maßnahmen greifen nur bei kleineren Betrieben, denn grossflächig kann man sie kaum flächendeckend einsetzen.

Neue resistente Getreidesorten gegen Hitze und Unwetter

Aufgrund der vielen Unwetter und Wassermassen, die als Starkregen und Hagel konzentriert in einigen Orten niedergehen, und aufgrund der starken Hitze und des Wassermangels an anderen Orten, leidet das Getreide. Die Bauern müssen mit Ernteeinbußen, Ausfällen und finanziellen Schäden rechnen. Deshalb forscht man an neuen Sorten und Arten, welche stabiler sind, der Hitze trotzen und viel Wasser aushalten. Besonders Mais ist betroffen, und auch alte Weizensorten sind empfindlich. Mit den neuen Sorten verspricht man sich satte Ernten und stabile Preise am Weltmarkt. Dass diese Arten nicht mehr haargenau dem natürlichen Ursprung entsprechen, dürfen wir jedoch nicht vergessen, und ob sie für Allergiker und Menschen mit Unverträglichkeiten geeignet sind, ist nicht ganz sicher, aber sie tragen einen grossen Teil dazu bei, Hungersnöte zu minimieren, denn besonders in Afrika werden immer mehr Landteile unbewohnbar.

Man könnte mit genmanipulierter Nahrung die gesamte Weltbevölkerung ernähren, man kann jedoch nicht gänzlich alle möglichen und noch nicht erforschten Folgewirkungen ausschliessen, denn man weiss heute noch nicht haargenau, wie sich die Gennahrung generationsübergreifend auf unsere Gene, auf die Gesundheit und auf eventuelle Katastrophen auswirkt. Studien haben lediglich ergeben, dass in den USA, dem Land, in welchem die genmanipulierten Getreidesorten, das Hormonfleisch und andere Gennahrung grösstenteils erlaubt sind, die Lebenserwartung der Bevölkerung etwas zurückgegangen ist, während sie in Europa ansteigt.

Die biologische Invasion verändert das Klima

Unter der biologischen Invasion versteht man das Einschleppen fremder Pflanzen und Baumarten, sogenannte Neophyten. Dies hat zu Folge, dass auch andere Tierarten unsere Klimazonen bevölkern, was wiederum den Klimawandel ankurbelt. Wir nehmen gerne exotische Pflanzen aus dem Urlaub mit nach Hause und kultivieren sie im eigenen Garten, weil sie so schön aussehen. So entstehen neue Pollenarten, gegen die wir zunehmend allergisch reagieren. Besonders das kurzfrüchtige Weidenröschen ist beliebt und breitet sich blitzschnell aus, weil es tausende Samen produziert. Die Ambrosia, die Riesenbärenklaue, die Herkulesstaude, all diese Neophyten können unsere heimische Pflanzenwelt negativ beeinflussen und führen auch dazu, dass das Bienensterben voranschreitet, weil sich ganz andere Bienenarten plötzlich heimisch fühlen. Viele dieser Pflanzen zerstören den Schutzfilm unserer Haut, verdrängen kleine Pflanzen, weil sie so gross und schattig sind, und sie entziehen dem Boden wertvolle Mineralstoffe. Dadurch sterben auch zahlreiche heimische Vogelarten aus, weil sie nichts mehr zum Fressen finden. Lieber Besucher, wenn Sie das nächste Mal erwägen, aus Afrika, Australien, Amerika oder aus Asien exotische Pflanzen mitzunehmen, denken Sie an unser gutes heimisches Klima, welches Sie damit gefährden.

Welche Eisberge und Häuser überleben den Klimawandel?

Klimaforscher gehen davon aus, dass bereits in den nächsten Jahrzehnten eine Klimaerwärmung um bis zu 2 Grad stattfinden könnte. Deshalb forscht man an Wohnmodellen und Wassersystemen, welche dem Klimawandel trotzen. Man baut spezielle Häuser, die wasserfest sind und wie Bote am Wasser existieren können. Mit diesen Häusern kann man bequem umziehen, da sie wie Schiffe schwimmen und sich dem steigenden Wasserpegel anpassen. Man baut auch künstliche Eisberge, welche dem Klimawandel trotzen. Wasser wird knapp, wenn die natürlichen Eisressourcen schwinden, vor allem das Trinkwasser. So muss man das Eis schützen, konservieren und darauf achten, dass es nicht zu schnell dahinschmilzt. Natürlich müssen wir höchstwahrscheinlich damit rechnen, dass der Meeresspiegel ansteigt, dass wir das Meer bald direkt vor der Haustüre sehen können, und dass die jetzigen Orte, Städte und künstlich angelegten Urlaubsdomizile unter dem Meeresspiegel verschwinden könnten, wenn wir den Klimawandel nicht aufhalten oder wenigstens verlangsamen. Neue Ideen zum direkten Leben am Wasser sind zwar gut, aber ob sie unser Problem lösen, weiss man erst, wenn diese Pläne zur Realität werden müssten, und dies will niemand erleben.

In der Antarktis ist ein Eisberg abgebrochen

Dieses Phänomen ist selten, aber es ist wieder einmal ein gigantischer Eisberg in der Antarktis abgebrochen. In der West-Antarktis gleitet der Eisberg Larsen-C-Schelfeis dahin, was er wahrscheinlich der Klimaerwärmung zu verdanken hat. Seine Ausdehnung ist 5800 Quadratkilometer, sieben Mal so gross wie Berlin, ein richtiger Eiskollos, ein Klotz der besonderen Art. Es könnte uns passieren, dass durch diese Kollision unser Meeresspiegel in den nächsten Jahren weiter ansteigt, sodass wir noch schnell Venedig besuchen müssen, sonst könnten wir unter Umständen nur noch auf engen Gänsestegen am Markusplatz entlang laufen. Die Klimaerwärmung zwingt das Eis in die Knie, und deshalb sollte auch der letzte Skeptiker wissen, dass die Erde heisser wird.

Die Hitzewelle frisst Wasser

Die nächste Hitzewelle rollt gerade über uns hinweg. Sogar im Norden Europas haben wir Temperaturen höher als 25 Grad, und die Hitzepole sind Österreich, Italien, der Süden Deutschlands, Spanien und allgemein die Mittelmeerländer. Wir brauchen Wasser. In Rom werden zunehmend alle städtischen Brunnen abgeschaltet, weil die lange Dürreperiode für Wassermangel sorgt. Bei uns vertrocknen Felder und Wiesen. Die Waldbrandgefahr steigt an. Wir sollten jetzt viel Wasser trinken, damit unser Körper nicht austrocknet. Am besten ist Wasser mit einem hohen Mineralstoffgehalt, denn der Körper benötigt Mineralien, wenn er schwitzt. Wir sollten keine Zigaretten achtlos wegwerfen, weil Brandgefahr droht. Und wir sollten unsere Hauskräuter täglich giessen, denn die Hitze entzieht ihnen Feuchtigkeit. Schnittlauch benötigt 150 ml und die restlichen Kräuter 100ml bei normaler Topfgrösse. Guten Durst, tolle Hitze, und kommen Sie unbeschadet über die Hundstage hinweg.

Frühling

Wenn die ersten Plusgrade erreicht sind, die Blumen spriessen und die Sonne scheint, macht es mir gar nichts aus, dass der Blütenstaub in meiner Nase ein Chaos hinterlässt. Ich liebe den Frühling, denn da beginnt die Natur zu leben. Für den Allergiker ist es allerdings ein Horror. Tipps für den Frühling: Wie macht man seinen Garten fit? Wie schützt man sich vor dem Frühjahrsputz? Wie entkommt man der Frühjahrsmüdigkeit?

Sommer

Tipps für den Sommer. Wie schützt man sich vor Hitze? Welche Sommerparty liegt im Trend? Wie stopft man das Sommerloch? Ferienzeit, Urlaubszeit, heisse Outfits mit wenig Stoff, Sonnenbaden und draussen leben. Im Sommer sollte man viel Vitamin D aus der Sonne tanken, damit das Immunsystem fit für den Winter ist.

Herbst

Was macht man im Herbst, wenn die Blätter bunt am Boden liegen? Man nimmt den Laubsauger, man nimmt damit gleichzeitig dem Igel seine Behausung weg, und man impft sich gegen alles und jeden. Bitte, man sollte es nicht übertreiben, eine Alternative zum Laubsauger ist viel sanfter, und nicht alle Impfungen helfen wirklich weiter. Ich rüste mich im Herbst für den Winter, indem ich jede Sonne tanke, die sich mir bietet. Ich kaufe dicke Wollröcke, finde jedes Jahr keine passenden Hosen, wahrlich, ich mag den Herbst, denn schlimmer ist nur noch der Winter.

Winter

Der Winter ist das krasse Gegenteil des sonnig lockeren Lebens. Kälte, eisige Zeiten, Frostbeulen an den Händen, keine passenden Handschuhe dabei, die Fingernägel brechen ab, und der kurze Winterrock ist viel zu kalt für diese Jahreszeit. Wenn der Winter vor der Türe steht, öffne ich sie am liebsten nicht und erwarte täglich sehnsüchtigst den Frühling. Ich bin der Minirock Typ, vollkommen ungeeignet für den Winter. Wie schützt man sich gegen zu viel Schnee, gegen die Kälte, gegen den Krampus?

 


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Elisabeth Putz

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