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Luxusprodukte - Die teuersten Gter der Welt

Edelsteine sind Luxusprodukte auf hohem NiveauEin Luxusprodukt ist etwas, womit man seine Pers”nlichkeit aufpeppen kann, wenn man damit angibt. Es ist elit„r, es besitzt Charme, und es hat nicht jeder. So kennzeichnet ein Luxusprodukt eine gewisse Individualit„t.

Luxusartikel symbolisieren Reichtum und Wohlstand, repr„sentieren ein gutes Image, stehen fr Prestige und Anerkennung, und sie zeigen, was man im Leben geleistet hat, denn Geld koppelt sich immer an Erfolg. Immaterielle Produkte wie Zeit, Freizeit, Glck und Zufriedenheit, Entspannung und Wohlfhlgefhl geh”ren nicht unmittelbar zu den gehobenen Luxusartikeln dazu, obwohl auch sie in unserer Gesellschaft zunehmend einen hohen Stellenwert erlangen.

Markenprodukte, Designerprodukte, ausgefallener Schmuck, seltene Erden, Diamanten, Gold und Silber, teure Aktien und Wertpapiere, Luxusimmobilien und teure Luxuslimousinen sind hingegen Statussymbole, nach denen man sich generell sehnt. Je teurer und begehrter die Marke ist, desto h”her steigt der eigene Wert der Pers”nlichkeit.

Luxusgter sind eng mit unserer Gesellschaft und ihrer Kultur verbunden. In heissen L„ndern ist fliessendes Wasser ein Luxusgut, w„hrend es bei uns eine Selbstverst„ndlichkeit darstellt. Die High Society feiert mit edelstem Champagner und geht in St. Moritz zum Luxus-Shopping, denn Schmuck, Designerschuhe und Taschen k”nnen sehr teuer sein. Ein Luxuswasser  kostet viel, schmeckt jedoch wie Wasser. Ein Luxusparfum kann wie ein alterndes Tier riechen, und eine Luxusmarmelade schmeckt oft wie normale Marmelade, weil sie auch nur Frchte enth„lt, allerdings Luxusfrchte, welche per Hand gepflegt und gepflckt werden. Wahrlich, Luxusgter sind oftmals berteuert, aber sie balsamieren das Image und das Ego.

Luxuria, ein Zustand des ewigen Besitzergreifens, gilt als Todsnde, und trotzdem h„ufen wir uns teure Speisen, Designermode, teure Autos, Luxusyachten, Privatjets, Privatinseln und berteuerte Luxusresidenzen an. Wir h„ufen uns gerne Luxusgter an, schauen beim Juwelier nach einem brauchbaren Diamanten, heiraten einen reichen Mann, der uns den Diamanten schenkt und gleiten dann damit ber die Fensterscheibe der Luxuslimousine, um zu prfen, ob der Diamant h„lt, was er verspricht. Schuldig fhlen wir uns dabei nicht.

Heute sollte man sich nicht nur mit Diamanten eindecken, sondern auch Goldbarren kaufen, denn wenn die n„chste Geldinflation droht, wird Gold so wertvoll, dass man es wieder zu sch„tzen weiss. Das Bankgeheimnis ist ja zum reinsten Luxus geworden, weil es nur noch in wenigen L„ndern Pflicht ist. Wenn der gl„serne Mensch erst einmal geboren ist, bleibt nur noch der gut gesicherte Goldbarren brig, den man notfalls mit in seinen Whirlpool nimmt.

Wer kann sich Luxusprodukte leisten?

Luxusprodukte sind fr den Normalverbraucher oft unerschwinglich, wenn man davon ausgeht, dass sie sich in einem Preissegment eines Kleinwagens oder einer Kreuzfahrt bewegen. So ist ein Kleid fr 10 000 Euro fr den Normalverbraucher so unerschwinglich wie die Aussicht, als Bundeskanzler gew„hlt zu werden. Der Luxus der durchschnittlichen Brger besteht darin, ein unbeschwertes, finanziell unabh„ngiges Leben zu fhren, nicht jeden Cent dreimal umdrehen zu mssen, bis man ihn ausgeben darf, eine schicke Wohnung oder ein Eigenheim zu besitzen, einen tollen Mittelklassewagen zu fahren, sich einmal pro Woche einen Shoppingbummel und ein tolles Restaurant zu g”nnen, und zwei bis dreimal im Jahr in den Urlaub zu fliegen.

Der Luxus der gehobeneren Gesellschaft, zu welcher auch zahlreiche Arztgattinnen, Unternehmergattinnen und Erben geh”ren, sieht indessen etwas teurer aus. Man residiert in einer Villa, g”nnt sich einen Swimmingpool mit Gegenstromanlage im eigenen Garten, diniert auf der Dachterrasse und g”nnt sich eine teure Flasche Champagner fr 1000 Euro zum Vollbad. Man leistet sich Beautyprogramme mit Blattgold, welches man essen und auf die Haut geben kann, man fliegt mit dem Privatjet zum Shopping nach Mailand, New York und Paris, und man nimmt an Galaveranstaltungen teil, zu welchen man gut gekleidet in einem 10 000 Euro teuren Kleid erscheint. Man f„hrt mit einer Stretch-Limousine vor, spendet Geld, wenn die Kamera an ist, und man geniesst das materielle Leben in vollen Zgen. Und so leisten sich die Reichen und Superreichen Produkte, die der Normalverbraucher noch nie gesehen hat.

Es gibt Dinge, die gibt es fr den Normalverbraucher erst gar nicht. Und genau diese Schn„ppchen sind fr die Superreichen ein absolutes Must-Have in der Aneinanderreihung der Luxusprodukte. Und so kaufen sich die richtig Reichen gerne Immobilien, weil knapp vor der Immobilienblase sind Luxusimmobilien ein begehrtes Produkt. Man muss residieren, nicht nur wohnen. Und dann kauft man sich Whisky. Besoffen macht das Leben manchmal mehr Spass, und so ist einst eine Whiskyflasche fr rund 1 Million Dollar ber den Ladentisch gerutscht.

Weiters kauft man Mnzen, Wein, Kunst, Uhren, Autos, M”bel, Diamanten, Briefmarken, Juwelen und Frauen, aber auch M„nner. Bitte, wenn der Sugar-Daddy seine Kreditkarte zckt, ist die Troph„enfrau versorgt. Und wenn sich die Diva einen Gigolo g”nnt, sind beide befriedigt, die Diva stillt ihre Lust, der Gigolo fllt seine Geldb”rse. Superreiche gastieren in einer Shopping-Liga, die so dekadent ist, dass sogar ein gebrauchter Sarg darin seinen elit„ren Platz findet, wenn man nur genug Geld dafr bietet. Abgehoben, exzentrisch, aber genial in Szene gesetzt.

Alltagsprodukte werden zu teuren Luxusprodukten

Heute sind wir ein gewisses Minimum an Luxus gewohnt, denn viele Luxusgter werden zu Alltagsprodukten, wenn wir sie in der Werbung sehen. Man braucht sie, ob man will oder nicht. Und pl”tzlich, aus dem Nichts heraus wird das Leben teurer, ja fast unerschwinglich. Klimakatastrophen, Pandemie, die Kluft zwischen Arm und Reich, die hohe Inflation, die bequeme Entschuldung durch niedrige Zinsen, alles macht das Leben teuer, und am Ende des Lebens bezahlt man sauteuer mit dem Leben und bekommt dafr den Tod fast geschenkt, oder man bekommt ihn aufs Auge gedrckt. Das kann man so oder so sehen. Wer reich ist, sprt das teure Leben nicht, da er in Dimensionen lebt, welche dem Normalverbraucher fremd sind. Wer arm ist, sch„tzt die j„hrlichen Lohnverhandlungen der Gewerkschaft, wenn es denn eine gibt. Und wer als Aussteiger lebt, geniesst den Mllberg der Reichen, denn davon kann er sich ern„hren, davon lebt er. Eine ideale Welt w„re jene, in welcher alle Menschen gleich behandelt werden, gleichzeitig ohne Qual leben drften, und in welcher es keine Kriege gibt. Die reale Welt drfen wir jedoch mit all ihren Facetten, in all ihren Geschmacksrichtungen auskosten, bis wir satt sind oder vor šbelkeit umfallen.

Die teuersten Lampen der Welt

Edle Lampen sind nicht nur eine Preisfrage, sie sind auch eine Prestige-Frage. Wieviel darf das gute Image kosten? Die teuersten Tiffany Lampen wurden bereits fr 650 000 Dollar und mehr verkauft. Es gibt jedoch eine spezielle Glhbirne, die ohne Lampe an die Zimmerdecke montiert wird und dem Raum ein ganz besonderes Flair verleiht. Die R„ume mssen eine gewisse Gr”sse haben, und die Raumh”he muss mindestens 4 m betragen, damit die Leuchtkraft zur Geltung kommt. Diese Lampe hat die Form und das Design einer Glhbirne, wiegt ziemlich viel, besteht aus einem robusten Glas und hat einen sehr grossen Umfang. Alleine ihre Birnenform verleiht dem Raum ein kreatives Design. Solche Glhbirnen mssen von mindestens zwei Handwerkern montiert werden, da sie schwer und zerbrechlich sind. Die Sch”nen und Reichen leisten sie sich, um sich von der Masse abzuheben. Fr den gehobenen Normalverbraucher gibt es die Glhbirne ab einem Preis von 3000 Euro, und wer es ganz ausgefallen haben will, fr den ist die Preisspirale nach oben hin offen.

Die teuerste Vase der Welt

Kunst liegt zwar im Auge des Betrachters, aber sie besitzt dennoch ein finanziell gesichert hohes Ansehen, wenn sie versteigert wird. So kommen die teuersten Vasen der Welt aus Asien. Eine kunstvoll verzierte Vase erbrachte in London bei einer Auktion rund 32 Millionen Euro, und eine auf einem Dachboden gefundene Vase, ebenfalls aus China stammend, brachte im Londoner Auktionshaus rund 16 Millionen Euro ein.

Chinesische Kunst kann durchaus als eine ziemlich sichere Wertanlage angesehen werden, wenn man sich fr antike Kunst interessiert. China ist ein aufstrebender Finanzplatz, die Chinesen sind eine aufstrebende Weltmacht, und so werden wir auch zuknftig die teuersten Kunstobjekte dort vorfinden. In solchen Vasen haben brigens vergoldete Blumen einen perfekten Standplatz.

Der teuerste Kaviar der Welt

Der teuerste Kaviar der Welt stammt von einem speziellen St”r, ist weiss und zart, und er wird in Salzburg gezchtet. Unter strengsten Auflagen wird er produziert und verkauft. Kaviar ist eines der teuersten Lebensmittel, wenn man sich auf den echten russischen Kaviar, den Beluga Kaviar konzentriert, oder wenn man sich fr den weissen Kaviar entscheidet, der jedoch fr die meisten Menschen unerschwinglich ist. Er ist jedoch in grossen Mengen toxisch, und deshalb sollte man ihn nur zu feierlichen Events und in kleinen Mengen geniessen, nicht unbedingt als Alltagsessen und nicht in grossen Mengen.

Kaviar-Geniesser geben ihn aufs pure Brot, essen ihn pur oder trinken Champagner und Perlsekt dazu. Die Billigvariante fr den Normalverbraucher stammt von heimischen Fischen, aus Algen oder wird synthetisch hergestellt. Wir verwenden ihn als Dekoration auf Lachsbr”tchen, im Salat und zur Verfeinerung von Speisen, wobei wir nicht unbedingt den Preis, sondern die Farbvielfalt im Auge haben, da der Billigkaviar nicht auf die Geldb”rse drckt.

Faberge-Eier - die teuersten Eier der Welt

Faberge-Eier sind sauteure Schmuckstcke in Form von Ostereiern. Sie wurden im 19. Jahrhundert in St. Petersburg hergestellt, von Peter Carl Faberge, wobei auf dem e ein franz”sischer Akzent liegt. Diese Eier sind begehrt und erlangen auf Kunstauktionen astronomische Preise. Derzeit sind 47 dieser Eier in Privatsammlungen und Museen vorhanden, und so ergibt sich der Preis fr ein einzelnes Ei ganz von alleine, weil es nicht viele davon gibt. Im Gegensatz zu den echten Faberge-Eiern kann man sich jedoch luxuri”se Eier aus Gold, Diamanten und edlen Materialien leisten, die als Einzelanfertigungen vom Goldschmid oder Juwelier angeboten werden. Zum Osterfest leistet sich der Normalverbraucher jedoch eher ein Hhnerei, welches hart gekocht und liebevoll gef„rbt den Ostertisch ziert, denn das kann man wenigstens essen. Alternativ kann man sich hochwertige, essbare Eier g”nnen, die mit Blattgold versehen sind und als Sssigkeiten dienen.

Der teuerste Pilz der Welt

Kennen Sie schon den teuersten Pilz der Welt? Im Grunde ist es Trffel, aber sie sind keine waschechten Pilze, und so bleibt der Matsutake-Pilz brig, denn seit ihm ein Insekt zusetzt, w„chst er nur noch gelegentlich und wird deshalb immer teurer. Er gedeiht in Asien und ist teurer als Kaviar, teurer als Gold, sozusagen ein reines Schn„ppchen fr die High Society. Der Pilz w„chst dort, wo man ihn schwer ernten kann, und er ist selten genug, um teuer sein zu drfen. Er hat es in die Oberliga der Luxusprodukte geschafft.

Der teuerste Whirlpool der Welt

Einer der teuersten Whirlpools ist mit Diamanten und Edelsteinen bestckt, verfgt ber goldene Amaturen und Dsen, ist von Marmor umgeben und fhlt sich wunderbar an. Die High Society muss ihren Champagner wrdig abstellen, wenn sie ihn am Beckenrand so eines elit„ren Whirlpools platziert. Fr den Normalverbraucher existiert die Billigvariante des Whirlpools, eine Einlagematte fr die Badewanne, die mit Dsen ausgestattet ist. Sie blubbert nicht ganz so sch”n, ist aber trotzdem ein Entspannungsfaktor im Wellnessbad.

Edelh”lzer aus dem Regenwald

Der Regenwald beherbergt besonders hochwertige, seltene und deshalb edle H”lzer, die fr den Normalverbraucher zwar unerschwinglich sind, fr den Reichen aber ein absolutes Must-Have darstellen. Die H”lzer werden abgeholzt, sodass der Regenwald zunehmend kein Dach mehr berm Kopf hat und zu Grunde geht, und die armen Bauern, die auf diese H”lzer angewiesen sind, verdienen ihr Geld damit. Das wirtschaftliche System diesbezglich ist unfair, sodass nur wenige Grossgrundbesitzer reich davon werden, der Regenwald jedoch in grosser Gefahr ist.

Yachten und edle B”den, auf denen man nur barfuss gehen sollte oder mit speziellen weichen Schuhen, werden damit bestckt. Jeder, der diese H”lzer verwendet, sollte sich auch Gedanken um die Umwelt machen, denn der Regenwald tr„gt einen grossen Teil dazu bei, wie sich unser Klima entwickelt.

Das Luxushandy mit Diamanten

Ein edles handgefertigtes, personalisiertes Smartphone kostet heute so viel wie ein Mittelklassewagen oder ein Haus. Es hebt sich von den normalen Handys dahingehend ab, als dass es viel Gold, viele Edelsteine, Diamanten und ein fast unerschwingliches Design besitzt. Manche dieser Smartphones sind mit wertvollstem Leder und Tasten sowie Displays aus echtem Gold und Platin bestckt. Sie glitzern und gl„nzen, da sie mit hochwertigen, perfekt geschliffenen Diamanten bestckt sind. Telefonieren wird hier zur reinen Nebensache, denn man will in erster Linie zeigen, was man da in der Hand h„lt.

Jedes dieser Smartphones ist individuell gestaltet, eine sogenannte personalisierte Einzelanfertigung. Der Kunde darf seine Wnsche und Vorstellungen miteinbringen und sich die Materialien auch mit aussuchen. Das normale Handy unterscheidet sich vom Luxushandy dahingehend, dass es nicht so wehtut, wenn es verloren geht. Das Luxushandy htet man hingegen wie einen Augapfel, und es darf nicht zu Boden fallen oder zerkratzt werden. Man besitzt in der Regel eine extra Versicherung, welche eventuelle Sch„den und Verluste an so einem Smartphone abdeckt.

Der handgefertigte Luxuskoffer

Einer der teuersten und edelsten Luxuskoffer pr„sentiert Prestige und Image. Er ist handgefertigt, aus edlen Materialien, mit h”chster Qualit„t versehen, und er dient als Statussymbol, besonders fr die Arbeit, da er gerne von Anw„lten und Unternehmern genutzt wird. Er wiegt bis zu 6 kg und ist daher nicht gerade eine leichte Angelegenheit in der Hand, aber dafr tr„gt man jede Menge an Prestige mit sich herum.

Der Luxuskoffer kostet 3000 Euro, ist aus edlen H”lzern aus dem Regenwald gefertigt, mit teurem Leder wie beispielsweise Krokoleder oder Lachsleder bestckt, und man bekommt ihn in verschiedenen Gr”ssen, damit er auch fr Smartphones, Tablets und Notebooks passend ist. Das innere Design ist mit edlen Stoffen und hochwertiger Seide ausgestattet, und die feminine Variante ist mit Diamanten besetzt. Auch die Frau von Welt braucht n„mlich so einen Luxuskoffer.

Die teuerste Luxusuhr der Welt

Die teuerste Uhr der Welt kostet 1 Million Euro und wurde von einem Tftler aus der Schweiz bis ins kleinste Detail hinein liebevoll gestaltet. Die Uhr ist hinter einem speziellen Panzerglas gesichert, damit sie unm”glich entwendet werden kann. Weitere Luxusuhren wie eine echte Rolex sind zwar auch teuer, aber immerhin erschwinglich. Aufpassen muss man hier nur bei einem eventuellen Kauf im Ausland, denn schnell k”nnte man einem Billigplagiat zum Opfer fallen.

Es gibt durchaus Luxusuhren aus dem schweizer Qualit„tsland, welche sich der Normalverbraucher auch hin und wieder leisten kann. Nehmen wir beispielsweise die Messerschmitt Uhren, hochwertige Fliegeruhren. Diese alten Uhren trugen frher die Piloten, und heute tr„gt sie der klassische Uhren Liebhaber fr den t„glichen Gebrauch. Hier haben Sie Qualit„t aus gutem Hause. Bei einer Luxusuhr fr Sammler ist das Uhrwerk wichtig. Das echte Schweizer Uhrwerk bekommt man heute manchmal versehentlich als russisches Uhrwerk angeboten, aber fr den peniblen Sammler z„hlt das Detail. Mechanische Uhren mit Handaufzug sind der Renner fr Sammler.

Die Luxus-Fitnessliege mit Edelsteinen

Eine der teuersten Fitnessliegen der Welt bietet Entspannung, Bodybuilding und Kondition aus einer Hand. Mit der vibrierenden Fitnessliege tun Sie sich bestimmt etwas Gutes, denn das Fitnessger„t ist mit vielen Edelsteinen und Brillanten bestckt. Die teuren Steine sorgen fr gesunde Effekte und das innere Gleichgewicht im K”rper. Die Kosten fr diesen Luxus liegen bei etwa 44.000 Euro, aber Luxus kostet eben ein klein wenig mehr.

Die teuersten Weine der Welt

Wein kann billig sein, im Ladenregal vor sich hintmpeln, oder er ist sauteuer und fr Weinkenner ein absolutes Muss. Uralte Weine, die man korrekt lagern muss, erzielen Werte in astronomischen H”hen, da legt man schon einmal mehr als 100000 Euro auf den Tisch fr so ein edles Tr”pfchen. Der Wein muss speziell sein, rein sein, von einem Edelbetrieb stammen, Tradition haben, lagerungsf„hig sein, aus sehr guten Trauben bestehen, und er muss Preise gewonnen haben, damit er sich teuer nennen darf.

Nicht immer schmeckt so ein Wein fr den Normalverbraucher gut, aber der Weinkenner weiss, was er da trinkt, er trinkt ihn nicht, er beisst ihn. Und genauso sieht es mit edlen Spirituosen aus, sie mssen von h”chster Qualit„t sein, damit sie teuer verkauft werden und fr Sammler wertvoll sein k”nnen. Champagner und Sekt trinken alle, Edelchampagner und teure Schaumweine trinkt man nur zu elit„ren Anl„ssen. Immerhin darf man sich sicher sein, dass in diesen Getr„nken weder Kunstdnger noch Chemie stecken.

Luxusyacht - Das Boot fr Reiche und Superreiche

Segelboote k”nnen schon sauteuer sein, aber Luxusyachten sind noch teurer. Ein Meter so einer Yacht kostet mehr als 1 Million Euro, und je nach Ausstattung bezahlt man noch mehr davr. So steigt man niemals mit Schuhen auf eine Yacht, es sei denn, man legt sich spezielle Bootsschuhe zu, die den edlen Boden nicht besch„digen.

Die Yacht kann man auch als Immobilie, als Zuhause nutzen, wenn man das Meer, die Anlageh„fen und die Brise frische Luft liebt, aber die wenigsten Leute wohnen so kreativ. Die meisten Superreichen nutzen ihre Yachten, um gesehen zu werden, um sich zu sonnen, um das Meer zu geniessen und zu relaxen, denn Yachten sind ein teures Hobby und mssen gut gepflegt werden. Als Alltagsgter sind sie fast nicht zu gebrauchen.

Die Luxusyacht in šbergr”sse

Immer wenn die Zeiten schwierig werden und die Superreichen auf Steuerflucht sind, werden die Yachten kolossaler und umfangreicher. Die gr”ssten Yachten der Welt betragen zwischen 50 und 100 Meter, manchmal auch mehr. So eine Behausung ist gross genug fr die elit„re Familie samt Personal und luxuri”ser Innenausstattung. Die Yachten kosten zwischen 500 000 und 700 000 Euro, bieten viel Platz und Freir„ume, besitzen grosszgige R„umlichkeiten, Terrassen und Balkone, und sie sind meerestauglich. Sie verstopfen die Anlegerpl„tze, verschlingen Unsummen an Geld und sind der neueste Schrei fr Neureiche. Man kann auf offener See verharren, ohne einem Land zu intensiv zugeh”rig zu sein, sodass man sich die j„hrliche Steuererkl„rung erspart. Es gibt offenbar immer noch Wege, um legal Geld zu sparen, natrlich auf hohem Niveau. Der Normalverbraucher schreit laut auf bei solchen Konstellationen, und der Neureiche freut sich seines Lebens.

Luxusobst - Die teuersten Frchte der Welt

Luxusobst ist eine elit„re Art von Frchten, die sehr teuer ist, dafr jedoch edel in Design, Geschmack und Qualit„t. Es wird vorwiegend in Asien, vorzugsweise in Japan angebaut, per Hand geerntet, und die einzelnen Frchte bekommen so viel Aufmerksamkeit geschenkt, wie Kaiser und K”nige.

Luxusobst ist dekadent genug, um nur fr einen Bruchteil der Gesellschaft rentabel zu sein. W„hrend anderswo in der Welt Menschen verhungern, kaufen sich die Japaner diese sauteuren Žpfel, Bananen, Kokosnsse, Mangos, Erdbeeren etc. verspeisen diese gensslich und g”nnen sich einen Hauch von Dekadenz.

Die teuren Melonen beispielsweise werden in einem extra ausgereiften Treibhaus gezchtet, damit die Bedingungen fr das zart beseelte Wachstum der Frchte stimmen. Die weniger sch”nen Frchte werden sofort abgeerntet, damit die wenigen verbleibenden perfekten Melonen die ganze Aufmerksamkeit der Natur geniessen. Die Melonen werden sogar per Hand massiert, damit sie ein extra eingraviertes, elegantes Muster erhalten.

So wie die Luxusmelonen, die brigens einen Stckpreis bis zu 240 Euro erreichen k”nnen, werden auch die anderen Obstsorten gezchtet. Eine Luxuserdbeere beispielsweise besitzt eine korrekt geometrische, dreieckige Form. Das ist die pure Brillanz, von allen Seiten gleich, sodass man sein Lineal dranlegen und staunen kann. Ein Luxusapfel, garantiert rund und makellos, kostet 17 Euro. Bitte, da hat sich die Natur was dabei gedacht, da kriecht garantiert kein Wurm durch.

Japan exportiert sein hochwertig gezchtetes Obst in die ganze Welt und ist damit richtig konkurrenzf„hig geworden. Im Grunde ist es die reinste Verschwendung, nur die elit„rsten Frchte zu ernten und den Rest auszusortieren, aber die Dekadenz kennt keine Grenzen.

Die herangezchteten, massierten und verh„tschelten Frchte besitzen einen enorm hohen Zuckeranteil. Sie schmecken himmlisch gut und sind fast zu schade, um sie einfach nur herzuschenken. Trotzdem lassen sich die Leute das Luxusobst stckweise als Geschenk verpacken. Man kann sich ja auch selber beschenken. Die L„den, in denen das Obst in Japan verkauft wird, gleichen hochwertigen Boutiquen, Designerl„den, denn es handelt sich ja auch um Designerobst.

 


Elisabeth Putz

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