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Luxusprodukte - teuer aber edel

Goldschmuck
Luxusartikel symbolisieren Reichtum und Wohlstand, repräsentieren ein gutes Image, stehen für Prestige und Anerkennung, und sie zeigen, was man im Leben geleistet hat, denn Geld koppelt sich immer an Erfolg. Immaterielle Produkte wie Zeit, Freizeit, Glück und Zufriedenheit, Entspannung und Wohlfühlgefühl gehören nicht unmittelbar zu den gehobenen Luxusartikeln dazu, obwohl auch sie in unserer Gesellschaft zunehmend einen hohen Stellenwert erlangen. Markenprodukte, Designerprodukte, ausgefallener Schmuck, seltene Erden, Diamanten, Gold und Silber, teure Aktien und Wertpapiere, Luxusimmobilien und teure Luxuslimousinen sind hingegen Statussymbole, nach denen man sich generell sehnt.

Die Luxusprodukte der Normalverbraucher

Luxusprodukte sind für den Normalverbraucher oft unerschwinglich, wenn man davon ausgeht, dass sie sich in einem Preissegment eines Kleinwagens oder einer Kreuzfahrt bewegen. So ist ein Kleid für 10 000 Euro für den Normalverbraucher so unerschwinglich wie die Aussicht, als Bundeskanzler gewählt zu werden. Der Luxus der durchschnittlichen Bürger besteht darin, ein unbeschwertes, finanziell unabhängiges Leben zu führen, nicht jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen, bis man ihn ausgeben darf, eine schicke Wohnung oder ein Eigenheim zu besitzen, einen tollen Mittelklassewagen zu fahren, sich einmal pro Woche einen Shoppingbummel und ein tolles Restaurant zu gönnen, und zwei bis dreimal im Jahr in den Urlaub zu fliegen.

Die Luxusprodukte für die Reichen

Der Luxus der gehobeneren Gesellschaft, zu welcher auch zahlreiche Arztgattinnen, Unternehmergattinnen und Erben gehören, sieht indessen etwas teurer aus. Man residiert in einer Villa, gönnt sich einen Swimmingpool mit Gegenstromanlage im eigenen Garten, diniert auf der Dachterrasse und gönnt sich eine teure Flasche Champagner für 1000 Euro zum Vollbad. Man leistet sich Beautyprogramme mit Blattgold, welches man essen und auf die Haut geben kann, man fliegt mit dem Privatjet zum Shopping nach Mailand, New York und Paris, und man nimmt an Galaveranstaltungen teil, zu welchen man gut gekleidet in einem 10 000 Euro teuren Kleid erscheint. Man fährt mit einer Stretch-Limousine vor, spendet Geld, wenn die Kamera an ist, und man geniesst das materielle Leben in vollen Zügen. Und so leisten sich die Reichen und Superreichen Produkte, die der Normalverbraucher noch nie gesehen hat.

Die teuersten Vasen der Welt

Kunst liegt zwar im Auge des Betrachters, aber sie besitzt dennoch ein finanziell gesichert hohes Ansehen, wenn sie versteigert wird. So kommen die teuersten Vasen der Welt aus Asien. Eine kunstvoll verzierte Vase erbrachte in London bei einer Auktion rund 32 Millionen Euro, und eine auf einem Dachboden gefundene Vase, ebenfalls aus China stammend, brachte im Londoner Auktionshaus rund 16 Millionen Euro ein. Chinesische Kunst kann durchaus als eine ziemlich sichere Wertanlage angesehen werden, wenn man sich für antike Kunst interessiert. China ist ein aufstrebender Finanzplatz, die Chinesen sind eine aufstrebende Weltmacht, und so werden wir auch zukünftig die teuersten Kunstobjekte dort vorfinden. Herkömmliche Blumen würde ich jedoch nicht unbedingt in so eine teure Vase stellen, es sei denn, die Blumen werden vorab vergoldet.

Kaviar - die teure Gaumenfreude

Kaviar ist eines der teuersten Lebensmittel, wenn man sich auf den echten russischen Kaviar, den Beluga Kaviar konzentriert. Er ist jedoch in grossen Mengen toxisch, und deshalb sollte man ihn nur zu feierlichen Events und in kleinen Mengen geniessen, nicht unbedingt als Alltagsessen und nicht in grossen Mengen. Kaviargeniesser geben ihn aufs pure Brot, essen ihn pur oder trinken Champagner und Perlsekt dazu. Die Billigvariante für den Normalverbraucher stammt von heimischen Fischen, aus Algen oder wird synthetisch hergestellt. Wir verwenden ihn als Dekoration auf Lachsbrötchen, im Salat und zur Verfeinerung von Speisen, wobei wir nicht unbedingt den Preis, sondern die Farbvielfalt im Auge haben, da der Billigkaviar nicht auf die Geldbörse drückt. Edel ist jedoch nur der echte Kaviar, den ich mir zu Weihnachten gönne und so langsam esse, dass ich förmlich dabei verhungere, aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Faberge-Eier als edle Schmuckstücke

Faberge-Eier sind sauteure Schmuckstücke in Form von Ostereiern. Sie wurden im 19. Jahrhundert in St. Petersburg hergestellt, von Peter Carl Faberge, wobei auf dem e ein französischer Akzent liegt. Diese Eier sind begehrt und erlangen auf Kunstauktionen astronomische Preise. Derzeit sind 47 dieser Eier in Privatsammlungen und Museen vorhanden, und so ergibt sich der Preis für ein einzelnes Ei ganz von alleine, weil es nicht viele davon gibt. Im Gegensatz zu den echten Faberge-Eiern kann man sich jedoch luxuriöse Eier aus Gold, Diamanten und edlen Materialien leisten, die als Einzelanfertigungen vom Goldschmid oder Juwelier angeboten werden. Zum Osterfest leistet sich der Normalverbraucher jedoch eher ein Hühnerei, welches hart gekocht und liebevoll gefärbt den Ostertisch ziert, denn das kann man wenigstens essen. Alternativ kann man sich hochwertige, essbare Eier gönnen, die mit Blattgold versehen sind und als Süssigkeiten dienen. Aber das echte Faberge-Ei ist immer noch der Höhepunkt einer Sammlerkarriere, wenn es um Eier geht.

Der teuerste Pilz der Welt

Kennen Sie schon den teuersten Pilz der Welt? Im Grunde ist es Trüffel, aber sie sind keine waschechten Pilze, und so bleibt der Matsutake-Pilz übrig, denn seit ihm ein Insekt zusetzt, wächst er nur noch gelegentlich und wird deshalb immer teurer. Er gedeiht in Asien und ist teurer als Kaviar, teurer als Gold, sozusagen ein reines Schnäppchen für die High Society. Wenn ich mir vorstelle, diesen Pilz mein Eigentum zu nennen, bin ich bestimmt bereits so abgehoben, dass ich mein Essen aus dem goldenen Suppentopf löffle, denn dann spielt Geld keine Rolle mehr. Bitte, der Pilz wächst dort, wo man ihn schwer ernten kann, und er ist selten genug, um teuer sein zu dürfen. Er hat es in die Oberliga der Luxusprodukte geschafft.

Der hauseigene Whirlpool

Zu einem Luxusleben gehört der obligatorische Whirlpool dazu, denn man will seinen Champagner in einem edlen Ambiente serviert bekommen, während man sich vom Wasserstrahl massieren lässt. Es geht jedoch auch billiger. Wussten Sie, dass neben Gold und Diamanten ein hauseigener Whirlpool zwar sein Geld wert ist, dass man ihn jedoch als Billigvariante genauso benutzen kann? Jetzt existiert der Whirlpool als Einlagematte für die herkömmliche Badewanne, quasi fürs kleine Luxus-Dasein. Er sprudelt, aber der Billigpool hat seine Eigenheiten, die man in Kauf nehmen muss. Man muss ihn selbst installieren, er wird oft durchlässig, und er sprudelt manchmal nicht zur vollen Zufriedenheit. So ist die Billigvariante nur etwas für zwischendurch. Wer es sich leisten kann, der lässt sich einen teuren Whirlpool installieren, mit goldenen Düsen, vergoldeten Amaturen und edlem Marmor, damit man weiss, worin man sitzt.

Die Luxus-Fitnessliege mit Edelsteinen

Möchten Sie Ihren Körper verwöhnen und ihn gleichzeitig trainieren und in Form bringen? Dann gönnen Sie sich doch ein wenig Luxus für Ihre gute Figur. Mit der vibrierenden Fitnessliege tun Sie sich bestimmt etwas Gutes, denn das Fitnessgerät ist mit vielen Edelsteinen und Brillanten bestückt. Die teuren Steine sorgen für gesunde Effekte und das innere Gleichgewicht im Körper. Die Kosten für diesen Luxus liegen bei etwa 44.000 Euro, aber Luxus kostet eben ein klein wenig mehr. Da weiss man, was man hat. Wenn Ihnen dieser Luxus zu teuer ist, gehen Sie ins Fitnessstudio, trainieren Sie Ihren Körper so lange, bis er die Traumfigur erreicht hat, und dann heiraten Sie reich. So kommen Sie auch an das Luxus Accessoire heran, welches sich auch hervorragend als hochwertiges Möbelstück eignet.

Luxusuhren für Sammler

Es gibt durchaus Luxusuhren aus dem schweizer Qualitätsland, welche sich der Normalverbraucher auch hin und wieder leisten kann. Nehmen wir beispielsweise die Messerschmitt Uhren, hochwertige Fliegeruhren. Diese alten Uhren trugen früher die Piloten, und heute trägt sie der klassische Uhren Liebhaber für den täglichen Gebrauch. Hier haben Sie Qualität aus gutem Hause. Bei einer Luxusuhr für Sammler ist das Uhrwerk wichtig. Das echte Schweizer Uhrwerk bekommt man heute manchmal versehentlich als russisches Uhrwerk, aber für den peniblen Sammler zählt das Detail. Mechanische Uhren mit Handaufzug sind der Renner für Sammler. Die teuerste Uhr der Welt kostet übrigens 1 Million Euro und wurde von einem Tüftler bis ins kleinste Detail hinein liebevoll gestaltet.

Edle Hölzer aus dem Regenwald

Der Regenwald beherbergt besonders hochwertige, seltene und deshalb edle Hölzer, die für den Normalverbraucher zwar unerschwinglich sind, für den Reichen aber ein absolutes Must-Have darstellen. Die Hölzer werden abgeholzt, sodass der Regenwald zunehmend kein Dach mehr überm Kopf hat und zu Grunde geht, und die armen Bauern, die auf diese Hölzer angewiesen sind, verdienen ihr Geld damit. Das wirtschaftliche System diesbezüglich ist unfair, sodass nur wenige Grossgrundbesitzer reich davon werden, der Regenwald jedoch in grosser Gefahr ist. Yachten und edle Böden, auf denen man nur barfuss gehen sollte oder mit speziellen weichen Schuhen, werden damit bestückt. Jeder, der diese Hölzer verwendet, sollte sich auch Gedanken um die Umwelt machen, denn der Regenwald trägt einen grossen Teil dazu bei, wie sich unser Klima entwickelt.

Das Luxushandy mit personalisiertem Design

Ein edles handgefertigtes, personalisiertes Smartphone kostet heute so viel wie ein Mittelklassewagen oder ein Haus. Es hebt sich von den normalen Handys dahingehend ab, als dass es viel Gold, viele Edelsteine, Diamanten und ein fast unerschwingliches Design besitzt. Manche dieser Smartphones sind mit wertvollstem Leder und Tasten sowie Displays aus echtem Gold und Platin bestückt. Sie glitzern und glänzen, da sie mit hochwertigen, perfekt geschliffenen Diamanten bestückt sind. Telefonieren wird hier zur reinen Nebensache, denn man will in erster Linie zeigen, was man da in der Hand hält. Jedes dieser Smartphones ist individuell gestaltet, eine sogenannte personalisierte Einzelanfertigung. Der Kunde darf seine Wünsche und Vorstellungen miteinbringen und sich die Materialien auch mit aussuchen. Das normale Handy unterscheidet sich vom Luxushandy dahingehend, dass es nicht so wehtut, wenn es verloren geht. Das Luxushandy hütet man hingegen wie einen Augapfel, und es darf nicht zu Boden fallen oder zerkratzt werden. Man besitzt in der Regel eine extra Versicherung, welche eventuelle Schäden und Verluste am Smartphone abdeckt.

Der Luxuskoffer - per Hand gefertigt

Ein edler Luxuskoffer präsentiert Prestige und Image. Er ist handgefertigt, aus edlen Materialien, mit höchster Qualität versehen, und er dient als Statussymbol, besonders für die Arbeit, da er gerne von Anwälten und Unternehmern genutzt wird. Er wiegt bis zu 6 kg und ist daher nicht gerade eine leichte Angelegenheit in der Hand, aber dafür trägt man jede Menge an Prestige mit sich herum. Der Luxuskoffer kostet 3000 Euro, ist aus edlen Hölzern aus dem Regenwald gefertigt, mit teurem Leder wie beispielsweise Krokoleder oder Lachsleder bestückt, und man bekommt ihn in verschiedenen Grössen, damit er auch für Smartphones, Tablets und Notebooks passend ist. Das innere Design ist mit edlen Stoffen und hochwertiger Seide ausgestattet, und die feminine Variante ist mit Diamanten besetzt. In Afrikahungern Kinder, in den USA leben Menschen, die drei und mehr Jobs brauchen, um zu überleben, in Bangladesch arbeiten Frauen für Hungerlöhne in Fabriken, und überall auf der Welt leisten sich Leute das intensive Tragegefühl eines so teuren Koffers. Und ich leiste mir einen Anwalt, dann schenkt er mir seinen Luxuskoffer.

Gold - vor allem Blattgold

Gold ist ein Luxusprodukt, wenn man es nicht unbedingt als reine Geldanlage sieht. Blattgold ist beispielsweise vielseitig einsetzbar, wird für Kosmetik, als Dekoration, zum Essen, zum Bauen, in Kleidungsstücken, für Schuhe und Taschen, und im Gesundheitsbereich verwendet. Es schmeckt zwar neutral, prickelt jedoch auf der Zunge, und man findet es im teuersten Eis der Welt, in der teuersten Praline, im Luxusburger und in edlen Speisen vor. Übrigens ist die teuerste Praline nicht nur edel, sie ist auch riesengross und liegt nicht unbedingt gut in der Hand. Gold wird auch im Luxus-Klopapier verwendet, da bleibt jeder Po trocken. Und es wird für Schmuck und Accessoires verwendet, wobei hier der Goldpreis je nach Qualität, Fertigung, Kreativität und Gewicht schwankt, denn Schmuck ist eine individuelle Angelegenheit.

Die Luxusyacht für Superreiche

Segelboote können schon sauteuer sein, aber Luxusyachten sind noch teurer. Ein Meter so einer Yacht kostet mehr als 1 Million Euro, und je nach Ausstattung bezahlt man noch mehr davür. So steigt man niemals mit Schuhen auf eine Yacht, es sei denn, man legt sich spezielle Bootsschuhe zu, die den edlen Boden nicht beschädigen. Die Yacht kann man auch als Immobilie, als Zuhause nutzen, wenn man das Meer, die Anlagehäfen und die Brise frische Luft liebt, aber die wenigsten Leute wohnen so kreativ. Die meisten Superreichen nutzen ihre Yachten, um gesehen zu werden, um sich zu sonnen, um das Meer zu geniessen und zu relaxen, denn Yachten sind ein teures Hobby und müssen gut gepflegt werden. Als Alltagsgüter sind sie fast nicht zu gebrauchen.

Teure Weine und Spirituosen

Wein kann billig sein, im Ladenregal vor sich hintümpeln, oder er ist sauteuer und für Weinkenner ein absolutes Muss. Uralte Weine, die man korrekt lagern muss, erzielen Werte in astronomischen Höhen, da legt man schon einmal mehr als 100000 Euro auf den Tisch für so ein edles Tröpfchen. Der Wein muss speziell sein, rein sein, von einem Edelbetrieb stammen, Tradition haben, lagerungsfähig sein, aus sehr guten Trauben bestehen, und er muss Preise gewonnen haben, damit er sich teuer nennen darf. Nicht immer schmeckt so ein Wein für den Normalverbraucher gut, aber der Weinkenner weiss, was er da trinkt, er trinkt ihn nicht, er beisst ihn. Und genauso sieht es mit edlen Spirituosen aus, sie müssen von höchster Qualität sein, damit sie teuer verkauft werden und für Sammler wertvoll sein können. Champagner und Sekt trinken alle, Edelchampagner und teure Schaumweine trinkt man nur zu elitären Anlässen. Immerhin darf man sich sicher sein, dass in diesen Getränken weder Kunstdünger noch Chemie stecken.

Luxusgüter bereichern das Leben

Luxuslimousine Cabrio
Luxusgüter sind eng mit unserer Gesellschaft und ihrer Kultur verbunden. In heissen Ländern ist fliessendes Wasser ein Luxusgut, während es bei uns eine Selbstverständlichkeit darstellt. Die High Society feiert mit edelstem Champagner und geht in St. Moritz zum Luxus-Shopping, denn Schmuck, Designerschuhe und Taschen können sehr teuer sein. Ein Luxuswasser kostet viel, schmeckt jedoch wie Wasser. Ein Luxusparfum kann wie ein alterndes Tier riechen, und eine Luxusmarmelade schmeckt oft wie normale Marmelade, weil sie auch nur Früchte enthält, allerdings Luxusfrüchte, welche per Hand gepflegt und gepflückt werden. Wahrlich, Luxusgüter sind oftmals überteuert, aber sie balsamieren das Image und das Ego.

Luxuria, ein Zustand des ewigen Besitzergreifens, gilt als Todsünde, und trotzdem häufen wir uns teure Speisen, Designermode, teure Autos, Luxusyachten, Privatjets, Privatinseln und überteuerte Luxusresidenzen an. Wir häufen uns gerne Luxusgüter an, schauen beim Juwelier nach einem brauchbaren Diamanten, heiraten einen reichen Mann, der uns den Diamanten schenkt und gleiten dann damit über die Fensterscheibe der Luxuslimousine, um zu prüfen, ob der Diamant hält, was er verspricht. Schuldig fühlen wir uns dabei nicht.

Heute sollte man sich nicht nur mit Diamanten eindecken, sondern auch Goldbarren kaufen, denn wenn die nächste Geldinflation droht, wird Gold so wertvoll, dass man es wieder zu schätzen weiss. Das Bankgeheimnis ist ja zum reinsten Luxus geworden, weil es nur noch in wenigen Ländern Pflicht ist. Wenn der gläserne Mensch erst einmal geboren ist, bleibt nur noch der gut gesicherte Goldbarren übrig, den man notfalls mit in seinen Whirlpool nimmt.

Gold

Wie teuer ist Gold? Wann soll man es kaufen oder verkaufen? Was kann man damit alles machen? Gold als Anlage für schlechte Zeiten, Geld verdienen auf der Goldparty, indem man tauscht und neues entdeckt, Blattgold zum Essen, für Kosmetik und zum Dekorieren, nach Gold graben, Goldschmuck konservieren, Goldbarren aus dem Automaten für edle Momente zwischendurch. Es ist wertvoll, beständig und erfüllt uns mit einem Hauch an Luxus.

Luxusobst

Kennen Sie Luxusobst? Die verwöhnten Früchte wachsen in Asien, in Japan beispielsweise. Sie werden per Hand verlesen, und sogar die Melonen werden manuell massiert. Bitte, wenn der Profi Hand anlegt, fühlt sich die Frucht wie im Himmel. Ist das Luxusobst überhaupt sein Geld wert? Manche Leute verschenken es, andere essen es selber und gönnen sich etwas, aber im Grunde besitzt dieses Obst nur einen imageträchtigen Wert, denn es unterscheidet sich nur bedingt von Biofrüchten, die ebenfalls auf gutem Boden gedeihen.


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Elisabeth Putz

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