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Was ist ein Mann?

Mann
Ein Mann ist das maskuline Wesen, nicht immer, aber grundsätzlich schon. Er wird seit Jahrtausenden durch Stärke, einen stabilen Körperbau, Aggressivität und Mut gekennzeichnet. Heute sind Männer keine Krieger mehr, Gott sei Dank, und sie dürfen auch feminine Zügehaben, denn im Manne steckt auch sehr viel Sensibilität.

Der Mann besitzt genetisch gesehen ein x Chromosom und das geschlechtsbestimmende y Chromosom, während die Frau aus zwei x Chromosomen besteht. Deshalb sind Männer auch schmerzempfindlicher, sodass die Frau glaubt, sie jammern einfach nur intensiver. In Wahrheit hat das männliche Wesen aufgrund seines y Chomosoms ein instabileres Immunsystem, und die Frau erholt sich von Erkrankungen und Infekten leichter. Die Natur sorgt für uns alle, denn die stabile Frau darf den kränkelnden Mann liebevoll betreuen.

Der Mann ist von Natur aus ein Wesen, welches sein Testosteron auslebt. Die primären Geschlechtsorgane sind die Hoden, in denen die Spermien produziert werden, und der männliche Penis, der zur Fortpflanzung dient. Wenn man sich das Sexualleben des Mannes jedoch genauer anschaut, so dient es eher der Lust und Leidenschaft.

Die sekundären Geschlechtsmerkmale entwickeln sich in der Pubertät, wie der Bartwuchs, die Körperbehaarung, die tiefere Stimme, das schmalere Becken, die breiten Schultern, das geringere Körperfett, eine höhere Muskelmasse, und dies alles resultiert aus einem höheren Testosteronspiegel, denn das Testosteron ist als Sexualhormon sehr begehrt.

Die männliche Haut ist dicker, grobporiger, neigt zu Pickeln und Akne, ist dafür jedoch unempfindlicher und braucht nicht so viel Pflege wie Frauenhaut. Männerhaut ist mittelmässig bis stark behaart und sollte regelmässig rasiert werden, zumindest im Gesicht, denn der Bart muss weg, wenn der Mann ihn nicht leiden kann. Zunehmend rasieren sich die Männer auch am Körper, vorwiegend an Armen und Beinen, an der Brust und im Intimbereich, weil sie sich dadurch ästhetischer fühlen.

Wenn sich ein Mann danach sehnt, eine Frau zu werden, muss er medizinisch gesehen hormonell verändert werden, was durch Einnahme von Hormonen bis hin zur Geschlechtsumwandlung einhergeht. Die Transgender Bewegung liegt derzeit im Trend, was einerseits ein Lifestyle ist, andererseits aber auch die Befreiung von Zwängen bedeuten kann, da einige Männer seelisch gesehen weiblich ausgeprägt sind und im eigenen Körper psychisch leiden.

Der Mann in der Soziologie

Der Mann ist gesellschaftlich von Normen und kulturellen, sowie religiösen Einflüssen geprägt. So gilt er in vielen Religionen als der Überlegenere, und die Christen glauben, dass Adam eine Rippe zur Formung seiner Eva aus dem Leib geschnitten hat. Auch Gott wird vorwiegend als Mann dargestellt, und dies in fast allen Religionen und Glaubensgemeinschaften.

Der Mann gilt in vielen Kulturkreisen als der Ernährer, der Geldverdiener, der Jäger und Sammler. Früher mussten die Frauen sogar die schriftliche Einwilligung des Ehemannes einholen, wenn sie arbeiten und prozessieren wollten, und sogar das Wahlrecht war einst reine Männersache. Hier wird die Unterdrückung der Frau sichtbar, und psychologisch gesehen ist dies nur der verzweifelte Akt der Schwäche, denn ein gestandener Mann will seine emotionale Schwachheit nicht zeigen.

Der Mann reagiert hinter seiner Stärke und Coolness sehr emotional, ist schnell gekränkt, beleidigt und kann schwer verzeihen. Männer unter sich verzeihen sich gegenseitig schnell, trinken schweigend ins Gespräch vertieft ein Bier und sind unzertrennliche Kumpel. Sie verzeihen jedoch einer Frau schwerlich, wenn sie den Mann sexuell nicht begehrt, ihn als Kumpel sieht und ihn nicht bewundert. Am schlimmsten ist es, wenn eine Frau einem Mann die Freundschaft anbietet, er aber mehr für sie empfindet.

Was bedeutet Männlichkeit?

Männlichkeit bedeutet unter anderem Zeugungsfähigkeit, und daher wird sie auch mit Mannbarkeit oder Mannhaftigkeit bezeichnet. Hier bezieht man sich allerdings alleine auf die Biologie des Mannes, nicht jedoch auf die Soziologie und die Gesellschaft. Gesellschaftlich ist heute noch von Männlichkeit die Rede, wenn sich ein Mann durchsetzen kann, seinen Mann steht, einen beharrlichen eigenen Willen besitzt und zeigt, wo es lang geht.

Wahre Männer verkörpern Kraft und Liebe gleichzeitig, Aggression, Wut und Heldentum, Gefühle, Leidenschaft, Frieden und Zufriedenheit, Willenskraft, Entschlossenheit, Stärke und Schwäche, und das alles kann in einem einzigen Mann drin stecken. So manch ein Mann steht da wie ein Schwanz und verkörpert seinen eigenen Penis als Symbol seiner Männlichkeit.

Männlich zu sein bedeutet Rittertum, mit dem Schwert durch die Wand, aber auch ritterlich der Frau die Türe aufhalten und sie hofieren. Im Mittelalter wurde nur der Adel und der Hochadel hofiert, nicht aber die arme Bauerstochter, denn die musste sich mit den Rüpeln herumschlagen, die ihr niemals die Türe aufhielten. Heute ist das Hofieren eher die Geste eines Softies, der die Frau auf Händen trägt und ihr jeden Wunsch altruistisch von den Augen abliest.

Viele Männer sehen ihren Penis als Männlichkeitsfaktor an und messen ihn an der Nase, an Händen und Füssen, da der allgemeine Ansatz gilt, so wie die Nase, die Hände und Füsse des Mannes sind, so ist auch sein Johannes. Das stimmt allerdings nicht, denn medizinisch gesehen hat die Grösse der Nase, der Hände und Füsse nichts mit der Grösse oder der Länge des Geschlechtsteils zu tun. Auch die Qualität der Liebesfähigkeit hängt nicht von Grösse und Länge des Penis ab, sondern von der Fähigkeit, mit ihm umzugehen und die Frau glücklich zu machen.

Was ist männlich? Der grosse, muskulöse, stabile Körperbau, die tiefe Stimme, die männliche Erotik, welches sich in der Ausstrahlung des echten Mannes wiederspiegelt, die ausgeprägte Körperbehaarung, vor allem auf der Brust, die breiten Schultern, an die sich eine Frau gerne anlehnt, die markanten Gesichtszüge mit ausgeprägtem Kinn, und das männliche Verhalten, welches evolutionsbedingt zeigen will, dass die Frau sich unterordnen soll, weil der Mann sie beschützt.

Als männlich gilt alles, was kulturell vorwiegend dem Manne zugeordnet wird und der Frau fälschlicherweise vorenthalten wird. Hierzu zählen das Rülpsen in der Öffentlichkeit, das laute Auftreten, welches an Forschheit nicht zu übertreffen ist, das Nasenbohren, das breitbeinige, platzraubende Sitzen, das Rauchen, das Saufen, das Trinken aus der Flasche, alles, was unanständig ist. Auch Untreue, Vielweiberei, Prahlerei und Geltungssucht gehören dazu. Kein Wunder, wenn viele Frauen behaupten, Männer sind Schweine.

Was ist typisch Mann?

Typisch Mann ist alles, was nicht der dezenten Weiblichkeit entspricht, eben das Grobe, das Körnige, das Stählerne, das Grobklotzige, aber auch das Angeberische und Egoistische.

Man traut oft den Männern mehr Durchsetzungsvermögen und Aggressionspotential zu, was aus dem höheren Testosteronspiegel resultiert. Das Symbol der Männlichkeit ist der Planet Mars, der männliche Planet. Man kann seinem Partner sogar ein symbolisches Grundstück auf dem Mars kaufen, damit er sich dort oben als Heimwerker betätigen kann und das gemeinsame Zuhause nicht als Hobbykeller missbraucht.

Männer können durchaus richtig nervig sein, spätestens dann, wenn die Verliebtheit der Frau vorüber ist und sie bemerkt, wie der Mann ohne die rosarot verliebte Brille tickt. Männer packen nämlich gerne ihren imaginären Handwerkskoffer aus und lösen ein Problem sachlich und neutral. Das nervt, weil Frauen reden möchten, nur des Redens Willen, egal wie das Problem gelöst wird.

Männer finden nichts im Kühlschrank, selbst wenn die Butter vor ihrer Nase liegt. Sie finden nur Wurst und Bier, und sie meckern, wenn das Bier nicht kalt genug ist. Wenn Männer zu stark beansprucht werden, agieren sie passiv, wie ein Roboter. Sie machen dann zwar auch noch alles, aber sie sind nicht mehr mit dem Herzen bei der Sache, und so fällt auch der Sex in Stresssituationen dementsprechend sachlich-kompakt aus, als ob man Aktien an der Börse verschleudert.

Der Mann unterbricht eine Frau gerne mitten im Gespräch. Es gibt mittlerweile eine App, mit der kann die Frau prüfen, wie oft sie beim Reden unterbrochen wird. Hierzu nimmt man seine eigene Stimme auf Tonband auf und spielt die Männerstimme hinzu. Allgemein gilt jedoch, dass starke Menschen die schwächeren unterbrechen, womit diese Angewohnheit keine reine Männersache, sondern eine allgemeine Charaktereigenschaft ist.

Männer unterbrechen nicht nur gerne das Gespräch, sie haben auch gerne recht, sind eitel, schnell verletzt und beleidigt, und sie fühlen sich unwohl, wenn sie nicht die gesamte Aufmerksamkeit der Frau bekommen. Sie messen sich gerne miteinander, haben nicht so viel Aufmerksamkeit für die eigene Frau übrig, und sie sind oft unsensibel im Bett, kommen schnell und wollen zu oft Sex. Männer sind gerne sterbenskrank, wenn sie eine Erkältung haben, was man auch Männergrippe nennt, und sie sind schmerzempfindlicher als Frauen.

Ein Mann ist in der Regel vergesslicher als eine Frau. Bei Frauen wirkt das Hormon Östradiol der Vergesslichkeit entgegen, was sich im Alter verstärkt bemerkbar macht, wenn Männer noch vergesslicher werden. Und so vergessen sie den Hochzeitstag, den Valentinstag, den Geburtstag der eigenen Frau, und sie vergessen den Müll hinunterzutragen.

Männer sind dominant und platzfressend, was sich in der Sitzhaltung ausdrückt. Als Manspreading bezeichnet man ein Syndrom, welches eher männlich als weiblich dominant ist. Der Mann sitzt breitbeinig da, nimmt viel Platz ein und ist sichtbar präsent. Man nennt es auch Glaseier Syndrom, weil der Mann vor lauter symbolischer Schmerzen die eier nicht zusammenhalten kann.

Männer sind teilweise massiv egoistischer als Frauen. Dies liegt jedoch nicht unbedingt in den Genen, sondern in der Erziehung. Männer werden so erzogen, dass sie sich durchsetzen müssen, das Geld verdienen, Karriere machen, die Ellenbogentechnik anwenden und selbstbewusst durchs Leben gehen. Frauen werden hingegen so erzogen, dass sie brav und folgsam sind, im Haushalt helfen, heiraten und Kinder bekommen, dem Mann gehorchen und lieb sind. Hier entsteht zwangsläufig ein Egoismus im Mann und ein Altruismus in der Frau. Heute geht aber Gott sei Dank ein guter Trend in Richtung Gleichberechtigung.

Dürfen Männer weinen?

Ein verheulter Mann wirkt heute noch manchmal wie ein Weichei, obwohl dies längst der Vergangenheit angehört. Eine Studie zeigt, dass Männer durchaus Gefühle zeigen und weinen dürfen. Heulen ist gesund, da etwas in Bewegung kommt, etwas fliesst und die Seele befreit wird.

Der Testosteronspiegel des Mannes

Forscher haben herausgefunden, dass Testosteron die Risikobereitschaft steigert. Männer mit einem hohen Testosteronspiegel sind risikobereiter, mit einem niedrigen Testosteronspiegel sind sie jedoch die tollsten Ehemänner, hüten brav das Haus und gehen nicht fremd. Männer lieben Testosteron, und Frauen orientieren sich manchmal sogar nach einem hohen Testosteronspielgel beim Mann, auch wenn sie dies unbewusst tun.

Studien haben ergeben, dass ein hoher Testosteronspiegel unter Umständen dafür sorgt, dass das Gehirn nicht ordentlich arbeitet. Rechenaufgaben, Merkaufgaben, Konzentrationsübungen, Koordinationsübungen, intelligentes Denken, all dies schnitt in den Tests schlechter ab, sobald ein Mann einen hohen Testosteronspielgel aufwies. Diese Männer waren langsamer im Denken als Männer mit einem niedrigen Testosteronspiegel. Die Gründe hierfür sind nicht gänzlich erforscht, aber es könnte vielleicht daran liegen, dass der hohe Testosteronspiegel unentwegt nach körperlicher Liebe schreit und man deshalb die Konzentration eher in den unteren Körperbereich legt. Man sollte daher nicht noch zusätzliches Testosteron einnehmen, um seine Potenz zu steigern, denn das könnte zur Folge haben, dass man nicht mehr so klug ist und langsamer denkt.

Blau - Die typische Männerfarbe

Die männliche Farbe ist blau, was man bereits bei Babys sieht. Wenn es ein Junge ist, trägt er blau, während ein Mädchen rosa trägt. Heute setzen sich Kinder generell durch und ordnen die Farben nicht strikt nach dem Geschlecht, sondern nach persönlichem Geschmack ein. Unsere heutige Zeit ist ohnehin geprägt von einem menschlichen Miteinander, in welchem sich Mann und Frau auf gleicher Augenhöhe begegnen und im Unistyle daherkommen.

Der internationale Männer-Tag

Am 3. November feiern wir offiziell den internationalen Welt- Männertag, der persönliche Gedenktag für den Mann. Wir sollten an diesem Tag die Wünsche und Abneigungen des Mannes respektieren, ihn als Mensch feiern und lieb zu ihm sein. Männer hassen es, in den Krieg ziehen zu müssen, sie hassen zu lange Schmuseeinheiten, und sie hassen Shopping.

Der Mann ist ein wahrer Gesundheitsmuffel, denn er liebt das deftige Essen, den Wein und den Zucker. Der Welt-Männertag widmet sich besonders diesem Problem, nämlich der Männer-Gesundheit, damit auch das maskuline Wesen länger lebt.

Der Mann als Frau

Es gibt immer wieder Männer, die wollen in Frauenrollen schlüpfen, quasi eine Frau sein. Ein Mann wollte es jetzt ganz genau wissen und ging ein ganzes Jahr lang als Frau durchs Leben. Er änderte sich, seinen optischen Adoniskörper und seinen gesamten Lifestyle. Es änderte sich dann auch einiges in seinem Leben. Er verlor einige seiner Männerfreundschaften, denn die harten Kumpels wandten sich von ihm ab. Er gewann jedoch Frauenfreundschaften, seine eigene Beziehung wurde besser, obwohl ihn seine Frau wieder als Mann sehen wollte.

Was man als Mann alles beachten muss, wenn man sich zur Frau wandelt, war ihm jedoch gar nicht so bewusst, bis er vor seinen weiblichen Problemchen stand. Die Fingernägel waren plötzlich lang und lackiert, die High Heels schmerzten, er musste Röcke, Kleider und Leggings tragen, seine Haare waren am Kopf lang und dafür im Gesicht, an Armen und Beinen, sowie unter den Achseln nicht vorhanden, denn der Ladyshaver machte dem Gestrüpp alle Ehre. Wahrlich, es ist schwer, eine Frau zu sein, wenn man in einem Mann gefangen ist.

Was wollen Männer?

Der Mann liebt den Chefsessel, technische Spielereien, Mamas Kochkunst und guten Sex. Gerade bei der Sexualität unterscheiden wir grob gesehen zwei Männertypen, jene mit einem hohen Testosteronspiegel und jene mit weniger Testosteron, wobei die potent ausgeprägte Männlichkeit immerzu nach Lust und Liebe schreit. Eine amerikanische Sexualforscherin sagte, die Frau braucht nur 2 bis 3 Minuten zu investieren, um den Mann glücklich zu machen.

Männer wollen Frauen, die häuslich sind, die Kinder erziehen, kochen können, den Haushalt schmeissen, im Bett eine Granate sind und rot durchzogene, schmutzige Gedanken haben. Diese Frauenart stirbt wohl eher bald aus.

Es gibt aber auch Gott sei Dank zahlreiche Männer, welche sich nach Liebe sehnen, in einer intakten Familie leben möchten und ihr Liebesleben mit jemandem ausleben, der Intimität nicht in die Öffentlichkeit hinaus trägt. Diese Männerart bevorzugen auch viele Frauen.

Zahlreiche Männer sind verrückt nach Pornos. Dies haben einige Sexualmediziner bereits beobachtet, wobei zunehmend junge Männer an Pornos interessiert sind. Dieser Trend ist erschreckend, da er die natürliche Sexualität, wie sie normalerweise intim ausgelebt wird, in den Hintergrund stellt und ein unnatürliches Sexualbild, welches das Verhalten beeinflussen könnte, in den Vordergrund rückt. So wünschen sich einige Männer, dass ihre Frau sich mit einer anderen Frau im Bett vergnügt, während sie zuschauen, oder dass sie es zu dritt machen, der Mann und zwei Frauen.

Der Mann braucht die Anerkennung seines Sexualorgans, was er durch die Länge und die Dicke seines Penis mißt. Wenn zwei Männer nebeneinander am Pissoir stehen, werden sie unbewusst zum Geschlechtsteil des Gegenübers schielen, um sicherzustellen, dass ihr eigenes besser und schöner, länger und dicker ist. Und wehe eine Frau weiss dies nicht zu schätzen und lästert über die Männlichkeit, dann rastet der Mann aus, denn dies verletzt ihn zutiefst.

Der Mann sehnt sich nach einem Auto mit Prestige, einer teuren Marke auf vier Rädern, einer Limousine, möglichst tiefergelegt, oder mindestens so robust, dass er damit Berge erklimmen kann. Der Sportwagen beispielsweise lässt den kleinen Mann in der Lendengegend so sportlich erscheinen, dass er als Penisverlängerung gilt. Und viele Frauen schüren dieses Bedürfnis, da sie einen Mann bevorzugen, der ein schnelles Auto fährt und im Bett so gut wie der Sportwagen ist.

Was brauchen Männer?

Männer brauchen Statussymbole, und neben dem Sportwagen und ihrem besten Stück gilt die perfekte Frau an ihrer Seite als Statussymbol. Der Mann wünscht sich eine sich eine brave Ehefrau, ein Luder im Bett, eine humorvolle Frau, mit der man lachen kann, eine sachliche Frau zum Reden, und eine handwerklich begabte Frau, die den Haushalt alleine schmeisst. Das wären dann vier Frauen. Da macht die Geliebte wirklich Sinn.

Ein weiteres Statussymbol ist das Eigenheim, welches die brave Ehefrau umsorgt, während der Mann im Garten nach den Rosenstöcken Ausschau hält, den Vögeln bei der Paarung zuschaut und anschliessend den Rasen mäht, während er sich geistig vorstellt, die holde Weiblichkeit abzugrasen. Selbst wenn der Mann in Schulden versinkt, ist ihm das traute Eigenheim wichtig, denn es gehört samt seiner Ehefrau uneingeschränlt ihm.

Ein drittes Statussymbol ist der Chefsessel, ein guter Job mit Karrierechancen, ein Beruf mit Prestige und gutem Image, oder die Selbständigkeit, damit er in Ruhe den Chefsessel ausfüllen kann. Geld, finanzielle Freiheit und eine teure Armbanduhr kleiden das männliche Vorstellungsvermögen eines erfüllten Lebensstandards aus, damit die schönste und tollste Frau anbeisst und ihm den Rücken freihält, während er ein Kind zeugt und die Schrödingergleichung löst.

Männer brauchen Technik und haben die Baumärkte für sich erfunden. Der Heimwerker gilt als maskuliner Faktor in unserer Gesellschaft, selbst wenn die Baumärkte frauenfreundlicher geworden sind, weil sie die Weiblichkeit als neuen Kundenstamm entdeckt haben.

Männer brauchen Handys und Computerspiele, technische Accessoires und Frauen, an denen sie die Fingerfertigkeit beim Öffnen des BHs testen können. Das alles sind kleine technische Spielereien, die den Mann am Leben erhalten.

Der Mann braucht einen Rasierapparat, einen Barttrimmer, da die meisten Frauen auf rasierte Gesichter stehen, die man unbehaart küssen kann. Weiters braucht er ein gewisses Pflegeprogramm, denn duschen alleine ist zu wenig, wenn die Mehrzahl der Frauen auf ein solides Männerparfum steht. Im Grunde braucht der Mann nur seine obligatorischen 10 Minuten im Bad, aber heute werden Männer zunehmend von der Kosmetikindustrie verwöhnt. Was der Mann auf keinen Fall braucht, ist eine kritisierende Frau, die ihm sagt, dass er die Zahnpastatube nicht offen im Bad herumliegen lassen, und dass er den Klodeckel schliessen soll. Männer sind nämlich empfindlich, wenn es um Kritik geht.

Was ist ein perfekter Mann?

Der perfekte Mann ist stark, zeigt aber trotzdem seine Gefühle, ist selbstbewusst, familienfreundlich, und er verkörpert für viele Frauen ein Ideal, welches man heiraten will und sich dann womöglich so zurecht biegt, wie es sein sollte. Perfekt ist ein Mann dann, wenn er weiss, was er will, wenn er nicht unbedingt einem maskulinen, hart umkämpften Idol hinterher jagt, welches er nicht gänzlich verkörpert, und wenn er sowohl seine männliche, als auch seine weibliche Seite zeigt.

Frauen bevorzugen den perfekten Mann, sowohl im Bett, als auch im Alltag. Männer können mit diesen hohen Anforderungen oft nicht mithalten, fühlen sich verunsichert und glauben, die Frauen hätten überzogene Vorstellungen.

Natürlich leben wir zunehmend in einer Zeit, in welcher der perfekte Mann einen angemessenen Beruf hat, Karriere macht, den Haushalt mitversorgt, die Kinder miterzieht, dabei immer noch gut aussieht, im Bett ein gestandenes Wunder ist, liebevoll, zärtlich und wild fordernd zugleich, und wenn er noch Zeit hat, führt er die Frau zum Essen aus, beglückt sie mit Geschenken, schaut keiner anderen Frau hinterher und ist treu wie ein kleiner Schosshund, der weiss, wo sein Platz in der Handtasche ist.

Wenn wir uns unter dem perfekten Mann so etwas wie den Allrounder, die eierlegende Wollmilchsau vorstellen, finden wir keinen passenden Partner, und so suchen zahlreiche Frauen einen unrealistischen Traum, der wahrscheinlich nie in Erfüllung geht. Sie suchen Macho und Softie in einer Person, was leider schwer zu finden ist, denn Männer sind auch nur Menschen.

Männer wären wahrscheinlich viel gelassener, wenn sie nicht andauernd dem Idealbild entsprechen würden, welches uns die Medien und viele Prominente vorgaukeln. Der Mann aus der Werbung, der jederzeit perfekt und makellos aus dem Bildschirm schaut, entspricht nicht der Realität, da er vorab mit einem Bildbearbeitungsprogramm verschönert wurde und seine Vorzüge nur wenige Minuten präsentieren muss. In den Medien kann die maskuline Perfektion, eine ideale Kombination aus Softie und Macho aufrecht erhalten bleiben, im praktischen Leben kann ein Mann damit nicht uneingeschränkt dienen.

Wie wird man ein perfekter Mann? Wichtig ist, dass der Mann sich liebt, dass er sich akzeptiert und eine Art innere Balance in sich trägt, dann ist er perfekt genug. Wichtig ist, dass die Frauen sich wieder verlieben können, ohne zuvor durch irgendwelche psychologischen Onlineprofile den Traummann finden zu müssen, der finanziell, bildungsmässig und in sämtlichen Charaktereigenschaften einem Idealbild entsprechen muss. Eine gewisse Treue, ein guter Humor, eine gewisse Stabilität im Leben, dies sollte der Mann mitbringen, für alles andere findet sich bestimmt ein Kompromiss, wenn man sich liebt.

Die Frauenwelt will Männer, die authentisch sind. Junge Frauen bis etwa 30 oder maximal 35 Jahren bevorzugen den Macho, einen potenten, maskulinen Mann mit einem hohen Testosteronspiegel. Sie wollen Abenteuer erleben, guten Sex haben, Lust stillen und das Leben geniessen. Dies gelingt ihnen am ehesten mit einem furchtlosen Draufgänger.

Ältere Frauen bevorzugen den Softie, den stabilen Familienvater, der das Haus finanziert und treu ist. Mit dem Macho zeugt man das Kind, und mit dem Softie zieht man es auf. Der Draufgänger zeigt einer Frau, wo es in Liebesdingen technisch am besten vorangeht, und der Softie repariert einer Frau alle technischen Dinge im Haushalt.

Der Macho

Der Macho ist ein Typ Mann, der maskulin, stark, aggressiv, abenteuerlustig und locker rüberkommt. Er ist gemacht für die körperliche Liebe, denn sein Charme strotzt vor sexueller Anziehungskraft. Sein Testosteronspiegel ist hoch. Er verführt und beglückt die Frauenwelt, will jedoch bekocht und verwöhnt werden. Treue gehört nicht unbedingt zu seinen innersten Werten, aber dieses Tröpfchen an Fehlerhaftigkeit überdeckt er mit seinem Humor und seinem Charisma. Frauen lieben diesen Typ und umgeben sich gerne mit ihm, da sie in seiner Nähe schwach werden.

Der Softie

Der Softie ist ein Typ Mann, der emotional stark ausgeprägt ist, lieb und fürsorglich, treu und schüchtern, zurückhaltend und eher weich. Er wird auch als Weichei, als Warmduscher, als Stricksockenträger bezeichnet, obwohl er diese Worte nicht verdient. Frauen mögen ihn, weil er ihnen Sicherheit und Geborgenheit bietet. Er kocht, putzt, wäscht, reinigt das Sofa, macht den Haushalt, bügelt und schaut sich Liebesfilme an. Für den Macho ist er der geborene Looser, dominante Frauen könnten ihn ausnutzen, aber die Standardfrau mit Herz und Hirn liebt ihn aufrichtig und toleriert, dass er oft bei Mama zu Besuch ist und Mamas gekaufte Rippunterwäsche trägt.

Der Gentleman

Der Gentleman ist ein edler Herr, den sich die Frauen reihenweise wünschen. Er versteht es, einer Frau Komplimente zu machen, er beherrscht die Knigge, hält der Frau die Türen, speziell die Autotüre auf, hofiert sie, lädt sie zum Essen ein, und er hilft einer Frau in den Mantel, denn dies ist Männersache. Der Gentleman hat gute Manieren, weiss sich zu benehmen, bringt Blumen mit, hält um die Hand seiner Liebsten an, schweigt und geniesst, aber er prahlt niemals bei seinen Kumpels über sein Liebesleben.

Wenn ein Mann einer Frau in den Mantel hinein hilft oder aus dem Mantel heraus hilft, sollte er ihren Nacken und ihre Haare möglichst in Frieden lassen und nicht alles anfassen, was die Frau selbst zurechtrücken kann. Der Mann braucht den Mantel nur seitlich hochzuhalten, damit die Dame bequem hineinschlüpfen kann. Und wenn der Mann es verabsäumt, der Frau in den Mantel hinein zu helfen, hat er den Begriff des Gentlemans nicht verdient, denn dann muss die Frau mit einem leidenden Blick förmlich danach betteln, seine Hilfe zu erzwingen.

Die meisten Frauen lieben es, wenn sie hofiert werden und im Restaurant die Rechnung nicht selber zahlen müssen. Eine Frau wird nach alten Benimmregeln eingeladen, und sie darf sich beschützt fühlen, denn ein echter Gentleman macht auch das. Er führt die Frau zum Essen aus, ist nicht aufdringlich, bringt sie wieder brav nach Hause, bittet sie um ein weiteres Treffen, kauft ihr Schmuck, gerne auch Diamanten, und er heiratet sie, denn er steht zu ihr. Er ist treu, humorvoll, gründet mit der Frau eine Familie und raucht seine Zigarre immer in der Bibliothek, damit die Frau nicht mit dem Rauch belästigt wird.

Der Gigolo

Ein Gigolo ist ein Mann, der Frauen für seine materiellen, finanziellen oder anderweitigen Ziele einsetzt. Er liebt diese Frauen nicht, benutzt sie in gewisser Weise, gibt ihnen jedoch das Gefühl, sie wären etwas ganz Besonderes.

Man erkennt den Womenizer daran, dass er viele Frauen hat, eine Affäre bevorzugt, den Sex celebriert, oberflächliche Kontakte zu Frauen pflegt, nicht an einer Beziehung interessiert ist, zuerst von seiner Villa, seinem grossen Auto und seinem gehobenen Lebensstandard berichtet, und dann plötzlich kein Geld hat, sich einladen lässt, sich von der Frau finanziell aushalten lässt, ihr anfangs Geschenke macht und dann nur noch ihr Geld frisst.

Es gibt durchaus Frauen mittleren und gehobeneren Alters, welche den Gigolo bevorzugen, eine offene Beziehung mit dem Draufgänger ausleben, sich am Humor des aufregenden Mannes beglücken und das nötige Kleingeld für ihn bereitstellen, aber die normale Frau mit dem gehobenen Menschenverstand bevorzugt einen anständigen Mann, der sie hofiert, zu ihr steht und in einer wertvollen Beziehung mit ihr leben will.

Der Standardmann

Den Standardmann übersieht man leicht, aber die Frauen heiraten ihn dann doch sehr gerne. Er ist treu, weiss was er will, er liebt seine Frau, und doch ist sein Blick auch an anderen Frauen interessiert. Gegessen wird allerdings zu Hause, denn die Frau hat gekocht, weil der erfolgreiche Standardmann nach einem harten Arbeitstag erschöpft nach Hause kommt und auf sein Abendessen wartet.

Der Standardmann ist weit verbreitet und taugt am wahrscheinlichsten als Ehemann und Familienvater. Die meisten Standardmänner scheuen sich davor, fremdzugehen oder eine Geliebte zu unterhalten, da sie die Konsequenzen fürchten. Nur einige wenige sind mutig genug, um die Geliebte zu geniessen und über lange Zeit hinweg geheimzuhalten, wenn auch mit schlechtem Gewissen.

Der Ehemann

Eine Studie belegt, dass Ehemänner viel anständiger, treuer und braver sind als unverheiratete Männer. Die meisten Ehemänner sind stabil, stehen mit beiden Beinen fest verankert im Leben und bewegen sich in einem Beruf, welcher die finanzielle Sicherheit zumindest in einem gewissen Ausmass garantiert. Ehemänner sind nicht so risikoreich, keine direkten Draufgänger, und sie sind alltagstauglich.

Dicke Männer

Dicke Männer sind durchaus vorzeigbar, begehrt und werden gerne als Partner wahrgenommen. Sie gelten als ruhig, familienfreundlich, unterhaltsam, witzig und anschmiegsam, kuschelig weich und bärig. Viele Frauen stören sich nicht an einem Bauchansatz, wissen den dicken Bauch sogar zu schätzen und entscheiden sich für einen Partner mit Volumen. Die Frau geht davon aus, dass dicke Männer treuer sind als schlanke, dass sie als Partner und Familienvater mehr taugen, und dass sie häuslicher und sesshafter sind. Wenn sich eine Frau fürs Heiraten, für ein Baby, fürs Familienleben und für eine langanhaltende Partnerschaft entscheidet, wählt sie eher einen dicken Mann aus. Wenn sie allerdings ein Abenteuer, eine Affäre oder einen Seitensprung sucht, wählt sie eher einen schlanken Mann, denn er gilt als potenter und lustvoller.

Frauen glauben, dass sie mit einem dicken Mann langfristig besser mithalten können, in der Schwangerschaft nicht verlassen werden, und dass sie sich an der Seite eines korpulenten Mannes mehr Schokolade gönnen dürfen.

Der Sugar-Daddy

Der Sugar-Daddy ist ein reifer, älterer Herr mit viel Geld und einem luxuriösen Lebensstil. Und er sucht vorwiegend eine Trophäenfrau. Der Mann hat Angst vorm Altern, und hierbei würde ihn eine ältere Frau täglch daran erinnern. Eine junge Frau macht ihn jung. Wenn sich ältere Männer jedoch junge Frauen mit wenig Verstand nehmen, ist es eher eine Frage des Egos, der Unsicherheit, denn er fürchtet, einer klugen Frau nicht das Wasser reichen zu können.

Junge Frauen sind knackig und sehen blühend aus, nicht verbraucht, nicht vom Leben gezeichnet. Genau das liebt der ältere Mann.

Junge Frauen suchen bei älteren Männern eine Art Vaterfigur, Sicherheit, finanzielle Absicherung, Behutsamkeit, und natürlich auch Liebe, aber vor allem eine gewisse Stabilität. So lebt der ältere Mann mit seiner jüngeren Frau in einer Symbiose, da haben beide etwas davon, vor allem, wenn der Geldbeutel prall gefüllt ist.


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