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Wie gesund ist Schach spielen?

Schach SpielSchach ist ein Strategiespiel, ein wenig leichter und einfacher handzuhaben als das Go-Spiel, aber Schachspieler und Gospieler haben eines gemeinsam, sie respektieren Grenzen, denken nach, bevor sie handeln, berdenken eventuelle Konsequenzen und gehen nicht aufs Ganze, da sie negative Konsequenzen nicht in ihrem Leben haben m”chten. Sie leben auch strukturiert, machen oft Karriere, sind immer voll da, wenn man sie braucht, sowohl im Privatleben, als auch im Job, und sie sind in der Regel fair. Bitte, es gibt berall Ausnahmen, welche die Regel best„tigen.

Das Schachspiel formt unseren hellen Geist, f”rdert die Konzentration, die Koordination und sorgt fr Intelligenz. Solange es Bauernschl„ue und Bauernopfer gibt, bleibt Schach ein lebenslanger Gesundheitsfaktor. Ich wollte schon immer einmal durch das elit„re Gehirn eines Schachweltmeisters spazieren, um zu schauen, wie es funktioniert.

Manche Schachspieler verwenden nicht einmal ein Schachbrett, die haben die Planquadrate samt Figuren im Kopf und spielen blind. Schach kann man auch mit sich selbst spielen, an Hand eines Schachcomputers, denn hierbei misst man seine eigenen F„higkeiten. Outdoor-Schachbretter mit bergrossen Figuren f”rdern zudem noch die Bewegung in frischer Luft, wenn man mit vollem K”rpereinsatz bers Spielfeld flitzt. Wenn ich eine Schachfigur w„re, msste ich aufpassen, nicht mit beiden Beinen auf einem mit Honig bestrichenem Feld steckenzubleiben, sonst verliere ich nicht nur meine Schuhe, sondern auch das Spiel.

Nach wie vor im Trend liegen die Schachtourniere, die Schachvereine, die Profispieler, welche damit unter anderem ihren Lebensunterhalt verdienen, und immer wieder liegt das private Schachspiel im Trend, was aber eher der Unterhaltung dient. Man sagt den Profi-Schachspielern oft nach, sie w„ren k”rperlich etwas untrainiert, was jedoch selten stimmt. Ein vitaler Geist wohnt in einem gut gefhrten K”rper, sodass man davon ausgehen kann, dass der berufliche Schachspieler sehrwohl auf seinen K”rper und seine Gesundheit achtet. Eine amerikanische Studie belegt, dass Leute, die schwer bergewichtig sind, starke Raucher oder Trinker sind, eher ein schlechteres Ged„chtnis haben und strategisch unkoordinierter leben als Menschen, welche schlank sind, auf ihren K”rper h”ren, keinen Alkohol trinken, nicht rauchen und nicht berm„ssig ungesund essen. Und gerade beim Schach ben”tigt man ein gutes Ged„chtnis, ein intelligentes, korrekt funktionierendes Gehirn und einen wachen Verstand.

Wie funktioniert Schach?

Schach besteht aus einem Schachbrett mit 64 quadratischen Spielfeldern, welche wie ein Mosaik angeordnet sind, vorzugsweise in den Farben schwarz und weiss, oder zumindest hell und dunkel. Jeder kennt das Schachbrettmuster, und sogar die Modeindustrie arbeitet mit diesem Farbmuster.

Es gibt 32 Schachfiguren, jeweils 16 helle und 16 dunkle Figuren, oft sind es 16 weisse und 16 schwarze. Wir haben jeweils fr jeden Spieler 1 K”nig, 1 Dame, 2 Trme, 2 Srpinger, 2 L„ufer, und 8 Bauern. Oft muss man ein Bauernopfer erbringen, weil die Bauern den niedrigsten Rang auskleiden, und so sagt man auch im Volksmund, man muss ein Bauernopfer bringen, wenn einer seinen Kopf hinhalten muss, damit ein anderer, der eben mehr Prestige, ein besseres Image, mehr Anerkennung und eine breitere Vernetzung geniesst, ohne Strafe davonkommt.

Zuerst stehen die Schachfiguren einander gegenber, in Reih und Glied, wobei die Bauern in erster Reihe stehen, damit sie ihren Kopf hinhalten k”nnen, und die Figuren des h”heren Ranges hinten stehen, um geschtzt zu sein. Links und rechts hinten stehen jeweils ein Turm pro Seite, daneben stehen links und rechts jeweils die Springer, daneben stehen die L„ufer, und mittig stehen K”nig und Dame in der hinteren Reihe. Sie belegen jeweils ein schwarzes und ein weisses Feld, welches beim Spielen eine Rolle spielt, denn so kann der L„ufer, der auf dem weissen Schachbrettfeld steht nur auf den weissen Feldern geschoben werden. Der L„ufer kann diagonal laufen, der Turm kann gerade aus laufen, senkrecht und waagrecht, aber nicht diagonal, und so kann er aber auch andere Figuren einfach fressen. Der Springer kann sich drei Felder weit bewegen, kann dann einen Haken schlagen, und er kann auch ber andere Figuren hinweg springen. Die Dame kann wie ein Turm und wie ein L„ufer in Bewegung sein, kann sich die Farbe aussuchen, auf welchen Feldern sie sich bewegt, und der K”nig kann nur ein Feld fahren, aber in alle Richtungen, nur springen darf er nicht. Und der K”nig darf nicht gefressen werden, er darf nur so eingez„unt werden, dass er nicht mehr in Bewegung ist, also Schach matt ist, quasi in die Enge gedr„ngt wird.

So ist es im echten Leben. Die Bauern sind zwar oberfl„chlich gesehen frei, haben weite, freie Sicht, sogar auf den Gegner, aber sie gelten nicht viel, ausser wenn man sich den modernen Biobauern anschaut. Und je h”her der Rang ist, umso eingeschr„nkter ist die Sicht, aber das Prestige steigt. Und wenn man sich den K”nig im echten Leben anschaut, so hat er in den Monarchien und K”nigsh„usern auch nicht viel zu sagen, ist eher tr„ge, verharrt in alten Positionen, kommt so tr„ge wie er ist, kaum vorw„rts, stellt jedoch das wichtigste Element dar. So ist Schach eng mit dem Leben verbunden, und wer im Leben Strategie einsetzt, mit Struktur arbeitet, der kommt voran und darf sich oftmals als Gewinner fhlen. Und wer im Leben als Bauer, quasi in einen niedrigen Stand hineingeboren wird, nicht unbedingt aus einer Akademiker Familie stammt, hat es schwerer als ein Akademiker Kind, welches gef”rdert wird. Diese traurige Tatsache erleben wir heute manchmal noch, obwohl wir uns in einer modernen Gesellschaft befinden, aber im echten Leben erleben wir immer wieder Durchbrche. Und manchmal sind wir eben Schach matt.

Internationaler Schach Tag

Am 20. Juli ist internationaler Schach Tag, und ich finde auch, dass dieses elit„re Spiel samt seinen Spielregeln einen eigenen Feiertag verdient hat. Schach ist nicht nur Strategie, Geduld und Geschick, es ist auch ein Sport, eine Art Gehirntraining, eine ganze Lebensweise, denn wer Schach spielen kann, ist in der Lage, sein Leben so strategisch gut zu planen, dass er immer, und in jeder Situation gewinnt. Und wenn man einmal verliert, winkt das n„chste Spiel. Ich bewundere die Schachspieler, da ich alles andere als strategisch bin, aber ich lerne t„glich dazu.

 


Elisabeth Putz

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