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Wie wird man selbstbewusst?
Menschen mit einem gesunden Ego verwenden ihren Verstand zum Denken und ihr Herz zum Handeln, denn nur so kann die innere Intuition leben, Entscheidungen treffen und uns vor Fehlern und Schaden bewahren. Wer auf sein Bauchgefühl hört, kann Fehler vermeiden, aber zu oft ignorieren wir es, weil unser Verstand etwas anderes sagt. Sein Selbstbewusstsein stärkt man mit einer eigenen Meinung, denn so erhält man die nötige Aufmerksamkeit. Manche Politiker vertreten oftmals nur die schwammige Meinung der Mehrheit des Volkes, variieren dabei so stark, dass sie am Ende keine feste Meinung mehr vertreten. Vereinzelte Politiker halten jedoch gezielt an ihren Entscheidungen fest und werden dadurch zu echten Führungspersönlichkeiten. Sein Selbstwertgefühl stärkt man auch dadurch, dass man sich Ziele setzt, welche man kontinuierlich verfolgt, bis man ans Ziel kommt. Irren ist erlaubt, denn wenn man auf halber Strecke entdeckt, dass eine Sache nicht zum Ziel führen kann, muss man umdenken und einen anderen Weg gehen. Selbstbewusste Menschen gestehen sich und anderen eventuelle Fehler, Irrtümer und falsche Handlungen ein. Angsthasen, die fürchten, ihre Macht zu verlieren, warten ab, bis sie auffliegen, oder sie verkaufen ihre Fehlentscheidungen als Erfolgskonzepte. Es ist mit Zug und Auto vergleichbar. Wer sich ins Auto setzt, muss seinen Weg trotz Navigationssystem selber ansteuern. Wer sich in den Zug setzt, kann in die falsche Richtung fahren, er muss jedoch nicht selber die Notbremse ziehen, wenn er dies bemerkt, er wartet ab, bis der Zug in den nächsten Bahnhof einfährt. Selbstbewusstsein ist Macht, denn selbstbewusste Menschen treten sicher, bodenständig, gut strukturiert, stabil und offen auf. Wer selbstsicher ist, strahlt dies auch nach aussen hin aus, und so zieht man die Massen der Menschen an, was wiederum fürs Arbeiten in der Öffentlichkeit von Vorteil ist. Selbstbewusstsein hat nämlich viel mit eigener Überzeugung, mit Überzeugungskraft zu tun. Im Grunde besitzt jeder von uns ein mehr oder weniger ausgeprägtes Ego, selbst die graue Maus. Tatsächlich wurde an Mäusen getestet, wie stark ihr Selbstwertgefühl ausgeprägt war, indem man die Darmbakterien der Mäuse durchleuchtete. So gesehen sitzt ein grosser Teil unseres Selbstwertgefühls im Darm, der mit unserem Gehirn kommuniziert. Milchsäurebakterien können uns angstfreier und selbstbewusster machen. Das Ego braucht materielle DingeOberflächlich gesehen kann man sein Ego mit materiellen Dingen füllen, es wird jedes Mal wenigstens kurzfristig Freude daran haben. Die Seele ist in materiellen Dingen sehr bescheiden, ja fast schon zu bescheiden, denn die Seele möchte nur leben und lieben. Unser Ego will ausführlich leben und intensiv körperlich lieben, wenn die Figur und der Gesichtsausdruck stimmen. Das Ego möchte feiern und den Champagner in der Tonne kaufen. Selbstbewusst können wir nur durchs Leben gehen, wenn wir unser oberflächliches Ego ein Stück weit aus unseren Gedanken verbannen und uns auf altruistische Dinge konzentrieren. Wer spendet, gehört beispielsweise zur oberen Gesellschaftsschicht, und so könnten wir einen Teil unseres Geldes spenden, um uns bewusst zu werden, dass wir viel besitzen. Das Ego braucht eine LuxusimmobilieUnser Ego will herrschaftlich residieren, und so sehnen wir uns danach, in einer Luxusimmobilie zu wohnen, um unser Selbstwertgefühl zu stärken. Auf jeden Fall braucht das ausgeprägte Ego eine schöne Villa, denn mit dem richtigen Interieur fühlt es sich rundum geborgen im seidenen Look aus Luxus und Prestige. Manche Egos bevorzugen auch das glamouröse Penthouse, denn da oben atmet man einfach mehr Himmel ein. Übrigens braucht die bodenständige Villa, die als Alternative zum Penthouse dient, einen grossen Garten, einen Park, denn man will ja auch beim täglichen Spaziergang mit dem Hund unter sich bleiben. Die Villa braucht eine Terrasse mit Pool. Wenn man sich den Pool von unten beleuchten lässt, sieht man beim Nacktbaden alles, was ansonsten in der Dunkelheit der Nacht verborgen bleibt. Selbstbewusst lebt man, wenn man zwar in einer Villa oder einem Penthouse wohnt, aber es nicht unbedingt zum Glücklichsein braucht. Noch selbstbewusster lebt man, wenn man auf den pompösen Wohnstil verzichtet, jedoch weiss, dass man ihn sich leisten könnte. Das Ego braucht eine LuxuslimousineUnser Ego möchte blitzschnell unterwegs sein und zeigen, welche luxuriösen vier Räder unter ihm dahin rollen und mit ihm die Autobahn des Lebens entlang fahren. Ein Auto wäre hier echt fehl am Platz, denn so ein normales Auto würde vor Scham im Erdboden versinken, wenn es neben der schicken Luxuslimousine parken müsste. Die Luxuslimousine muss wenigstens eine Minibar, einen kleinen Pool und einen trendigen Flachbildfernseher im Wagen haben, denn man gönnt sich ja sonst nichts. Selbstbewusst wird man erst, wenn man sich traut, in einem kleinen Auto unterwegs zu sein, obwohl man sich eine Luxuslimousine leisten könnte. Selbstbewusste Menschen brauchen keine starken Motoren, sie gehen sogar manchmal zu Fuss, um gesünder ans Ziel zu kommen. Die Erfolgsleiter des Lebens erklimmt man meistens, indem man sie selbst mit eigenen Füssen empor klettert. Das Ego braucht den LuxusurlaubDas Ego bucht eine Luxuskreuzfahrt, wenn es Urlaub machen will. Auf dem Kreuzfahrtschiff erlebt man die halbe Welt, ohne sich grossartig bewegen zu müssen. Die Seele setzt sich auf einem Platz nieder und harrt dort in sich gekehrt, vollkommen mit sich zufrieden aus. Das ist der leidende und stille Tod fürs Ego, denn es ist wie ein Wanderpokal mit Niveau. Das Selbstbewusstsein stärkt man, indem man seinen Urlaub mit einer guten Tat verbindet, beispielsweise Flüchtlingen hilft, die gestrandet sind. Wer seinen Jahresurlaub halbiert und die Hälfte des Urlaubs in ehrenamtliche Projekte steckt, geniesst seine Kreuzfahrt viel intensiver, als wenn er bloss ständig unterwegs ist und sich achtlos dem Jet-Set-Publikum hingibt. Nur sollte man sich eine Aussenkabine am Schiff leisten, denn da sieht man mehr als in einer Innenkabine. Das Ego braucht MultimediaUnser Ego braucht ein Luxus-Smartphone, vorzugsweise in echtem Gold, damit die SMS und MMS Nachrichten stilvoll versendet werden können und die Selfies eine symbolische Hochwertigkeit erlangen, denn Telefonieren ist zu einem aussterbenden Faktor geworden. Man unterhält sich auf Facebook, präsentiert sich mit all seinem Luxus im Netz und stellt sein materielles Leben zur Schau. Man sammelt likes dafür und stärkt so sein Ego. Selbstbewusste Menschen nutzen das Smartphone, um mobil zu sein, damit sie erreichbar sind, wenn sie gebraucht werden. Sie nutzen das Internet, um positive Botschaften blitzschnell im Netz zu verbreiten, um Hilfsprojekte anzukurbeln und um anderen Menschen Mut zu machen. Selbstbewusst lebt man, wenn man nicht darauf angewiesen ist, wie viele Leute den eigenen Luxuskörper geliked und geshared haben. Das Ego braucht GeldGeld riecht nicht sonderlich gut, und trotzdem tut es uns gut, wenn man es besitzt, darin schwimmt und anschliessend kein Handtuch benötigt, um sich abzutrocknen, weil Geld macht uns nur reich, nicht nass. Fürs Ego ist finanzieller Reichtum das Prestige in der Brieftasche, mit dem man sich Glück kaufen kann. Für die Seele ist Geld bloss Papier, welches die Welt retten oder zerstören kann. Selbstbewusste Menschen geben ihr Geld nicht für unnötigen materiellen Reichtum aus, da ihnen shoppen keine Zufriedenheit bringt. Sie investieren es in gute Projekte, schauen zu, wie sich andere Menschen freuen und sind dankbar, dass sie mit ihrem Geld helfen konnten. Erst danach kaufen sie sich etwas Schönes, an dem sie sich erfreuen. So sind sie doppelt zufrieden. Selbstbewusstsein oder übertriebenes Ego?Das Ego lebt lange zu Hause und lässt sich von Mama den Hemdkragen zurechtrücken, da es im Hotel Mama alles gratis gibt und der bequeme Lebensstil überwiegt. Mutter kocht, putzt, wäscht die Wäsche und sorgt fürs körperliche Wohl. Selbstbewusst kann man jedoch nur werden, wenn man das Elternhaus verlässt und auf eigenen Beinen steht. Am Sonntag darf man ohnehin wieder zu Mama kommen, wenn Kaffee und Kuchen winken. Das Ego braucht einen attraktiven Partner, den man herzeigen kann, ohne sich für ihn zu schämen. Das Leben muss vorzeigbar sein, damit man seinen Freunden beim Golfen zeigen kann, wie hart man für die 18 Loch Strategie gearbeitet hat. Die Kinder müssen präsentierbar sein, eine gute Ausbildung und einen tollen Job vorweisen, denn Prestige und Geld regieren die Welt des Trendsetters. Selbstbewusst lebt man jedoch erst, wenn man den Herzenspartner gefunden hat, die Fehler und Macken seiner Kinder akzeptiert und Golf spielt, ohne dass man immer gewinnen muss. Das Ego braucht einen Luxuskörper, welcher mit dem neuesten Anti-Aging Mittel auf ewig jung getrimmt wurde. Der Körper geht ins Fitnessstudio, ins Solarium und anschliessend in eine Edeldisco, um sich zu zeigen. Die Seele bleibt zu Hause, gefangen in einem oberflächlichen Körper und heult still ins nicht vorhandene Kopfkissen hinein. Selbstbewusst geht man jedoch durchs Leben, wenn man sich in all seiner Natürlichkeit akzeptiert, seinen Körper liebt und ihn gesund hält, ohne dass man ihn mit Anti-Aging Eingriffen quält. So bekommen Sie ein selbstbewusstes AussehenBenötigen Sie mehr Pepp im Leben? Wir spiegeln ja im Alltag das wieder, was wir innerlich und äusserlich verkörpern. Und da mir aufgefallen ist, dass manche Menschen leicht und unbeschwert durchs Leben gehen, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, warum dies so ist. Lieber Besucher, verachten Sie mich ruhig, aber ich habe herausgefunden, dass es die puren Äusserlichkeiten sind, welche uns das Leben erleichtern. Schöne Menschen bekommen leichter einen Job, auch wenn sie leichter im Gehirn konstruiert sind. Schöne Menschen finden leichter einen Partner, auch wenn manche dieser Partnerschaften an Leichtigkeit schneller wieder zerbricht. Schöne Menschen werden zuvorkommend und respektvoll behandelt, denn man sieht ja zuerst die brillante Oberfläche, bevor man ins Hirn hineinschaut. Und weil dies so ist, habe ich, so grausam es ist, ein Lifestyleprogramm zusammengestellt, welches den herkömmlich aussehenden Menschen von Kopf bis Fuss erneuert. Bitte, so eine rundum Erneuerung muss auch im Kopf stattfinden, denn wenn man nur die Oberfläche eines Gummibaumes poliert, werden die Blätter schnell wieder stumpf. Übrigens sieht der natürliche Look am einladendsten aus, denn damit wirkt ein Mensch authentisch. Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Morgen auf, setzen einen Fuss vor den anderen, wenn Sie aus dem Bett steigen, und plötzlich sind Sie rundum glücklich. Danke, ich bin es schon jetzt. Ja, das ist der älteste und bekanntesate Wunsch der Menschheit, glücklich zu sein. Sie können an sich arbeiten, und zwar so lange, bis Sie das Leben haben, welches Sie rundum glücklich macht. Und wenn Sie dann noch ein wenig intensiver an Ihrer Seele arbeiten, sind Sie immer und überall glücklich, egal, wie das Leben aussieht. So werden Sie selbstbewusst im AlltagHaben Sie sich schon einmal überlegt, wie es ist, wenn Sie zu beten beginnen. Das Lifestyle Gebet hat nichts mit dem individuellen Glauben zu tun. Es ist ein Gebet zu sich selbst, ein Affirmationsprogramm. Und das geht so: Ich liebe mich, und ich liebe die Liebe, und die Liebe liebt mich, und ich liebe alle Menschen, und alle Menschen lieben mich. Ich liebe das Geld, das Geld liebt mich, und ich werde immer schöner durch mein Geld. Ich liebe die Schönheit, die Schönheit liebt mich, und ich werde immer eleganter durch meine Schönheit, nicht zu vergessen ist die Eitelkeit und die nette Arroganz. Lieber Besucher, raten Sie einmal, was ich täglich mehrmals bete? Übrigens, wussten Sie bereits, dass ich einen seitlich angehauchten Touch von Grössenwahnsinn besitze? Die positiven Affirmationen können Sie individuell auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden und erweitern. Leben Sie Lifestyle in Ihrem Inneren, dann strahlen Sie den puren Lifestyle nach aussen hin aus und sind automatisch eine begehrte Persönlichkeit. So werden Sie selbstbewusst im KopfWoraus bestehen wir, wenn wir abzüglich unseres Körpers das überschaubare und doch so unübersichtliche Lebenswerk unseres Daseins betrachten? Wir bestehen aus unserem Gehirn, welches einen genialen Verstand beherbergt, von dem wir jedoch leider nur maximal 10 Prozent im Einsatz haben. Liegen die restlichen 90 Prozent unseres verstandesgerechten Denkens brach? Im Grunde ja, aber wir können weite Ariale des Gehirns aktivieren, wenn wir uns begeistern lassen und das Leben mit offenen Augen und Ohren wahrnehmen. Selbst blinde oder gehörlose Menschen, welche nicht alle Sinne gleichzeitig in Gebrauch haben, nutzen die Weiten des Gehirns, um die fehlenden Sinnesorgane zu ersetzen. Und so ist es der Verstand, welcher uns am Leben hält. Neben unserem Verstand regiert noch das Herz als sinnlich gestimmtes Organ unser Dasein wie eine Königin, deren Thron ständig in Gefahr ist, wenn es darum geht, Entscheidungen aus dem Herzen heraus zu treffen. Manche Menschen behaupten, dass unser Verstand nicht annähernd so viel Wissen beinhaltet, wie unser Unterbewusstsein zusammen mit dem Herzen. Ich behaupte jetzt, dass sogar das Unterbewusstsein und das Herz vom verstandesmässigen Dasein des Gehirns geleitet werden. Und wenn ich wissenschaftlich herausgefunden habe, warum das Herz eines Hirntoten noch für eine eventuelle Herztransplantation schlagen kann, dann belege ich meine Behauptung sachlich kompakt im Guinnes Buch der Rekorde. Bis dahin begnüge ich mich eben damit, dass wir alles benötigen, um gut leben zu können, unseren Körper, das Gehirn, das Herz mit seiner Herzenswärme, das Unterbewusstsein mit seinen unerklärlichen Bauchgefühlen, welche zu oft durch die verstandesmässigen Kopfgefühle dem Sterben nahe sind. Lieber Besucher, formen Sie Körper, Geist und Seele mit meinem Lifestyleprogramm und geben Sie Ihrem Alltag alleine durch Ihr aktives Wirken einen Sinn. Manche Menschen lassen sich nur durch äussere Einflüsse motivieren und zu brauchbaren Leistungen bewegen. Die Kunst des Lebens liegt jedoch darin, ohne diese Äusserlichkeiten auszukommen. Neulich ging ich auch ins Büro, als mich mein gewöhnungsbedürftigster Projektpartner derart ungewöhnlich behandelte, sodass ich bis auf Weiteres nicht mehr weiss, ob ich ihm beim nächsten Mal zur Begrüssung die Hand schütteln darf, oder ihm bloss dezent ein Grüss Gott aus der hintersten Ecke des Raumes zuwerfen muss. Und ich ging auch noch ins Büro, als meine beinahe geglückte Schwiegermutter behauptete, ihr Sohn würde mich niemals heiraten. Bitte, nach dieser Meldung wäre es aller höchste Zeit gewesen, mich krank zu melden, aber meine Luxushülle des Körpers ging trotzdem noch ins Büro. Wahrlich, ich habe meinen Kopf im Griff, auch wenn meine Seele dabei des öfteren verkümmert. Selbstbewusste Menschen gehen mit Kritik besser umKritik, Zurückweisung, Ablehnung und Blossstellung sind Dinge, die niemand gerne mag. Selbstbewusste Menschen fühlen sich nicht so leicht gekränkt, nehmen Kritik positiv wahr, bringen Blossstellungen und Ablehnung nicht so direkt mit der eigenen Person in Verbindung, sind umgänglicher, weil sie sich nicht so leicht kränken lassen, und sie sind ausgeglichener. Menschen ohne oder mit nur wenig Selbstbewusstsein sind hingegen sensibel, leicht erregbar und kränkbar, nehmen jegliche Kritik persönlich, brechen Kontakte bei der kleinsten Ungereimtheit, bei den kleinsten Missverständnissen oder Meinungsverschiedenheiten ab, dulden nur Menschen in ihrem Umfeld, die sie loben, preisen und wie einen Guru behandeln, und sie zeigen ihre Emotionen deutlich, meist auch öffentlich, sogar in sozialen Netzwerken. Wenn Sie lieber Besucher selbstbewusst werden möchten, nehmen Sie jeden Menschen so hin, wie er eben ist. Kritik können Sie ignorieren, wenn Sie unpassend ist, oder daraus lernen, wenn sie konstruktiv ist. Beleidigende, herablassende Menschen können Sie neutral sehen, indem Sie sich nicht selbst mit ihnen identifizieren, nichts von ihnen persönlich nehmen und nichts von deren Aussagen ernst nehmen. Lieber Besucher, Sie sind schön, attraktiv, klug, liebevoll, und das sollten Sie immer wissen, selbst wenn Kritik einmal heftig ausfallen sollte. Im Grunde ist die Kritik, die jemand äussert, nicht Ihr Problem, sondern das mangelnde Selbstbewusstsein des anderen. Man kann es nie allen Menschen gleichzeitig rechtmachen, aber man kann stets mit der eigenen Arbeit und der eigenen Persönlichkeit zufrieden sein, wenn man selbstbewusst durchs Leben geht. Selbstbewusst nach dem eigenen Namen googelnIch bin mir sicher, die eigene Meinung lässt uns nicht nur wachsen, sie lässt uns manchmal über uns selbst hinauswachsen. Ich werde nahezu manisch, wenn ich nach meiner eigenen Meinung google. Neulich suchte ich mich selbst auf Google. Nicht dass ich mich verloren hätte, ich wollte nur nachsehen, ob es mich noch gibt. Jawohl, ich existiere, und wehe dem, ich lasse mich heiraten, dann existiere ich nur noch in abgeänderter Buchstabenform. Bis jetzt betete ich ja auf die waghalsige Situation hin, dass ich geheiratet werde, und als ich bei Psalm 145 gestrandet war, betete ich, dass ich jemanden heiraten darf, der meinen Nachnamen übernimmt, damit ich weiterhin im elitären Google Index vorhanden sein möge. Ich habe entdeckt, dass es womöglich einen Zusammenhang zwischen selbstbewussten Menschen und ihrer eigenen Meinung gibt, der zusammen mit der Tatsache einher geht, dass diese Menschen nach sich selbst auf Google suchen, ja förmlich nach sich selbst stalken, quasi sich selbst jagen, wie die Katze ihren eigenen Schwanz. Der selbstsichere Mensch geht seinen eigenen Weg und schaut sich von Zeit zu Zeit um, ob ihm schon einige Jünger folgen, also schaut er auch, ob er bereits den Google Index beschritten hat. Der unsichere Mensch neigt dazu, nach anderen Leuten und Meinungen auf Google zu suchen und ertappt sich dabei, die Meinungen nach Rang und Massenverhältnis sortieren zu wollen. Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass man zwar Kaffee, Tee und Kakao gleichzeitig zum Frühstück trinken kann, wenn der Magen es zulässt, dass sich die drei Getränke jedoch in drei verschiedenen Tassen befinden. Man kann mit Hilfe von drei Strohhalmen alle Getränke mit einem Schluck gleichzeitig schlürfen, aber man erkennt dabei nicht wirklich, was man gerade trinkt. Und so sollte man sich für eine Meinung entscheiden, zu der man steht, wenn man edel und genussvoll frühstücken, das Leben sozusagen stilvoll verspeisen möchte. Die Meinungsfreiheit stärkt das SelbstbewusstseinMeinungsfreiheit ist ein Instrument, um seine Meinung öffentlich zu äussern, ohne dass man dafür belangt, verhaftet oder bestraft wird. In demokratischen Ländern steht sie hoch im Kurs, in Ländern von Diktaturen wird sie niedergetrampelt. Heute tendieren wir leider zunehmend dazu, moralisch und ethisch verurteilt zu werden, wenn wir nicht exakt das sagen, was man uns vorschlägt, und so müssen sogar die Journalisten aufpassen, was sie von sich geben. Wer nicht gendert, ist out. Wer Witze unter der Gürtellinie macht, ist sadistisch und vulgär. Wer nicht die Meinung der aktuellen Politik vertritt, ist ein Verschwörer. Wer den Russland-Ukraine Krieg nicht haben will, weil hier massenweise Menschen sterben, ist ein Butin Versteher. Die Liste ist endlos lang, aber man darf doch meiner Meinung nach nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen und sofort urteilen, denn wer das tut, der verurteilt alles, was nicht der Norm entspricht. Ich äussere mich positiv über die Waldorfschule, ich verurteile Krieg aller Art, ich bin gegen Waffen aller Art, ich will Frieden, ich will Liebe, Freude, wirtschaftlichen Erfolg, soziale Stabilität, ein gutes Leben. Und ich werde deshalb als ein Mensch abgestempelt, der einfach nur seine Ruhe haben will und sich für keinerlei Werte einsetzt. Bitte, ich setze mich für Frieden ein, also wenn Frieden wertlos ist, dann lebe ich verkehrt herum. Als ich mir mitansehen musste, wie meine geliebte Friedenspartei, Die Grünen, welche ich in den Himmel gehoben hatte, plötzlich Waffen befürwortet und die idealistischen Gründe über jedes Menschenleben stellten, geriet die Welt für mich in Schieflage. Und als ich dann noch sah, wie Menschen in meiner näheren Umgebung plötzlich verarmten, weil die Inflation Spitzenwerte erreichte, wusste ich, auch bei uns gibt es Armut, weil Staaten nicht eingreifen und die EU mit sich selbst beschäftigt ist. Ich befürworte die EU, ich liebe grosse friedliche Strukturen, und ich bin wie gelähmt, wenn ich höre, dass sich die EU für Waffen einsetzt, diese auch noch liefert, um aus idealistischen Gründen Menschen zu töten. Für mich ist jeder Mensch wertvoll, der Ukrainer, der Russe, der Europäer, jeder weltweit lebende Mensch, und deshalb verabscheue ich Krieg aller Art. Er erzeugt nur Armut, so lange, bis es endlich zu Verhandlungen kommt. Und weil ich die Armut in meiner Nähe nicht ertrage, unterstütze ich Service-Clubs, die sich für die armen Menschen in der unmittelbaren Umgebung einsetzen. Und genau an dieser Stelle wurde ich wieder in meiner Meinungsfreiheit eingeschränkt und versehentlich ins blaue, rechte Eck gestellt. Ach, ich wähle zukünftig die Kommunisten, dann machen wir alle Menschen gleich, dann hat sich die Thematik von Arm und Reich, Macht und Ohnmacht, Stark und Schwach erledigt. Wie wichtig ist die eigene Meinung?Die eigene Meinung ist wichtig, stärkt das Selbstwertgefühl und trägt zu einem gesunden Selbstbewusstsein bei. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, welches wir nicht auf die Probe stellen sollten. Natürlich sind Beschimpfungen, Beleidigungen, Herabwürdigungen, Drohungen aller Art, Rufschädigung und Prestigeminderung nicht zulässig, und dagegen sollte man sich auch wehren, aber ansonsten ist die eigene Meinung wichtig, denn sie formt eine Persönlichkeit. Wer ständig nur als Mitläufer in der zweiten Reihe steht, verdrängt die Demokratie, wenn er nur mitläuft und sich eine Meinung aufzwingen lässt. Die eigene Meinung at laut mancher Ärzte und Virologen ihre Grenzen, wenn es darum geht, Viren, Krankheiten und Tod durch Impfungen einzudämmen. Hier sollte man jedoch unterscheiden, ob es sich um eine tödliche Krankheit handelt, welche das Volk bedroht, oder ob es Medikamente, Therapien und Heilungserfolge ausserhalb einer Impfung gibt. Wenn die Herdenimmunität eingetreten ist, oder wenn ein Grossteil der Bevölkerung geimpft ist, kann sich der einzelne Mensch durchaus entscheiden, sich nicht impfen zu lassen und entweder auf sein Immunsystem zu vertrauen oder die Gefahr einer Erkrankung in Kauf zu nehmen. Dies sollte jedoch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung sein, denn die Krankenhäuser dürfen nicht verstopft oder überbelegt sein, sonst hat der einzelne Kranke keine Chance mehr auf Genesung. Im Zuge einer Pandemie entwickeln sich oftmals skurrile, direkt absurde Meinungen, die allerdings auch ihre Berechtigung haben dürfen, solange sie nicht das Wohl breiter Bevölkerungsschichten gefährden. Man muss es aushalten, dass Leute von gechipten Impflingen sprechen, und dass die Geimpften von Bauchlingen auf der Intensivstation sprechen, wenn man die Meinungsfreiheit über alles andere stellt. Schön sind diese Äusserungen nicht, und sie spalten die Gesellschaft, aber man sollte jeden einzelnen Menschen achten, denn die Würde des Menschen ist unantastbar. Die eigene Meinung stärkt das Selbstwertgefühl.Haben Sie zufällig auch eine eigene Meinung, oder laufen Sie im Gleichschritt anderen Meinungen hinterher, in der Hoffnung, die andere Meinung ist so breit getreten worden, dass sie möglichst vielen Menschen gefällt. Es ist fast so wie auf Facebook: Kaum hat der erste Besucher den Gefällt-mir-Button gedrückt, machen es ihm andere nach, denn was dem einen gefällt, kann dem anderen ja nicht schaden. Bei diesem Gedanken muss ich mich glatt davor hüten, mich nicht unnötig zu fürchten, wenn die kritisch beleuchtete eigene Meinung mit dem nächsten Karpfen den Fluss hinunter schwimmt. Soll man seine Meinung selbstbewusst überall und immer äussern?Liebe Besucher, ich bin ein Vertreter der eigenen Meinung, und trotzdem habe ich festgestellt, dass sie nicht überall wie ein grosses Plakat an der Wand, wie ein Wegweiser-Schild angebracht werden sollte. Manchmal ist es gesünder und auch ethischer, seine Meinung im stillen Kämmerchen des Hinterkopfes zu behalten und sie erst wieder herauszulassen, wenn die Stimmung dafür geeignet und die Wege dafür geebnet sind. Neulich sass ich in einer Gruppe zusammen mit mir fremden Menschen an einem Tisch. Eigentlich hätte es auch eine Menschentraube sein können, denn ich suchte mir den grössten Tisch aus, wahrscheinlich deshalb, weil ich den am besten sehen konnte. Da mir Leute, die mit mir ins Gespräch rutschen, selten lange fremd sind und sich jedes Mal, wenn ich meine zarten Lippen zum aussagekräftigen Ton forme, mindestens ein eindeutig zweideutiges, erotisch angehauchtes Wort aus meinem Schmollmund entwischt, lachte bald der gesamte Tisch mit mir oder auch über mich, das kann man bei so vielen Menschen nicht klar deuten. Ein Pärchen blieb allerdings ohne jegliche Regung der Mimik starr sitzen und verliess auch bald die illustre Narrenrunde. Als ich erfuhr, dass dieses Pärchen überzeugte Zeugen Jehovas waren und die gürtellinienunterschreitenden Freuden des Lebens mieden, blieb mir aber auch mein soeben angeknabbertes Brezelchen wie ein grasgrüner Frosch im Hals stecken. Verscheuchen wollte ich die zwei Leute nicht, zumal der Fasching noch nicht begonnen hatte. Natürlich kann die eigene Meinung nicht immer und überall auf jeden Menschen Rücksicht nehmen, sonst müsste sie andauernd fragen, ob sie sich äussern dürfte. Es hat jedoch jede Menge mit einem intakten, ja nahezu taktvollen Selbstbewusstsein zu tun, wenn man hinter seinen Gedanken steht und diese auch selbstsicher äussert. Nur so kann man wachsen wie eine Fichte, die sich zunehmend im Laufe ihres Lebens zum Himmel empor streckt. Ein Baum wächst nicht nur in die Höhe, sondern auch unsichtbar unter der Erde in die Tiefe, wenn er seine Wurzeln ausstreckt, und er wächst auch in die Breite, damit er einen gleichmässig festen Stand in der Welt erlangt und nicht beim ersten Windhauch umfällt und sein Leben als Brennholz fristen muss. Lieber Besucher, werden Sie ähnlich wie ein Baum. Es müssen ja nicht unbedingt grüne Blätter oder Nadeln aus Ihren Ohren heraus wachsen, wenn Sie sich zur eigenen Meinung bekennen und zu wachsen beginnen, jedoch können Sie die Welt damit zum Denken anregen, zum Nachdenken animieren, sodass unter günstigen Umständen eine immer breiter gefächerte Menschenmasse sich Ihrer Meinung anschliesst. Sie müssen sich nur trauen, den Mund zu öffnen und positive Sätze zu generieren, denn ich schwöre, eine gute, positiv gestimmte Meinung kann die Welt um mindestens einen Millimeter verbessern. Was passiert, wenn man keine eigene Meinung vertritt?Neulich las ich auf Xing ein Statement einer klugen Frau, welches mich direkt zum Nachdenken anregte. Sie schrieb: Manche Menschen haben so wenig Selbstvertrauen, dass sie nach der eigenen Meinung googlen müssen. Ich hoffe, ich konnte in meinen ständig vergesslichen, bewegungsarmen Gehirnzellen das Statement ohne gröbere Verluste wiedergeben. Bitte, was passiert, wenn ein Mensch ständig überlegt, ob eine Sache der Allgemeinheit gefallen könnte, ob man sich zu einer, womöglich gar seiner Meinung bekennen sollte. Mir fiel schlagartig eine Situation ein, in der ich tatsächlich nach anderen Meinungen auf Google gesucht hatte, als mir von drei Leuten gleichzeitig die überaus überzeugte Meinung bezüglich eines Network Marketing Systems aufgedrängt, ich meinte natürlich, nähergebracht wurde. Ich googlete nach Nahrungsergänzung im Zusammenhang mit dieser Firma, da ich nach drei sauberen, mit Fewa Wolle getränkten Gehirnwäschen nicht mehr selbst in der Lage war, mir meine eigene Meinung zu bilden. Bitte, wenn man einmal hört, dass unsere tägliche Ernährung der reinste, gesundheitsgefährdenste Müll sei und das Obst und Gemüse aus dem Supermarkt nur krank machen würde, wir unbedingt diese Nahrungsergänzung brauchen, um weiterhin denkfähig auf unseren zwei Beinen zu stehen, da kommt man schon einmal ins Grübeln. Gut, Network Marketing ist eine globale Sache, die sich über den Tellerrand hinaus bewegt und in die grosse weite Welt schwabbt, bitte, dann suchte ich eben nach einer geeigneten Meinung auf Google.com. Meine lieben Leser, Sie sehen schon, manchmal muss man sich direkt dazu verführen lassen, nach anderen Meinungen Ausschau zu halten. Ich habe dabei entdeckt, dass viele Meinungen eine Suppe durchaus reizvoll und auch sinnvoll würzen können und die Suppe nicht nur versalzen müssen. Ich schneide jetzt nämlich bis auf Weiteres meine Tomaten, Karotten und Gurken selber, esse das Obst und Gemüse roh und koste die sekundären Pflanzenstoffe voll aus, bis ich irgendwann in diesem oder im nächsten Leben meine Tomate und die kleine Gurke aus der Kapsel schlürfe.
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