|
|
|||||||||||||||||
Spiel - Was bedeutet spielen?
Am 28. Mai ist Weltspieltag. Man kann mit allen Dingen spielen, nur nicht mit dem eigenen Leben, mit dem Leben anderer Menschen, und mit den Gefühlen anderer Leute. Wenn man das Spielen jedoch positiv betrachtet, so ist es ein Ausdruck der inneren Kreativität, denn in jedem von uns lebt ein Kind. Gibt es das perfekte Spiel? Nicht wirklich, denn ein Spiel muss zum Spieler und dessen Interessen passen. Trotzdem gibt es Spiele, die eher positiv auf uns wirken, und welche, die man in die Tonne klopfen kann, sobald man sie einmal ausprobiert hat. Das Spiel an sich ist etwas Erfreuliches, was mit Lernfähigkeit, Konzentration, Glück, Ausdauer, Sttrategie, Tageslaune, Tagesverfassung und Geschicklichkeit, ein wenig Talent und viel Spass zu tun hat. Ein Spiel muss der Intelligenz, des Wissensstandes und der Kreativität des Spielers angepasst sein, sonst hat man keine Freude dran. Was muss ein Spiel können? Es muss unterhaltsam sein, unsere Kreativität fördern, unser Wissen erweitern, uns aufheitern, die Gemeinschaft fördern, lustig sein, sicher sein, und Kinder sollten damit wachsen können. Computerspiele sind nur begrenzt dafür einsetzbar, Brettspiele schon eher, und Spiele, bei denen man sich bewegen muss, sind ideal. Das Spiel entstammt einer Tätigkeitsform, und so bedeutet spielen, dass man tätig ist. Man spielt aus Vergnügen, aus Spass und Freude, freiwillig, ohne Zwang, zweckgebunden oder frei, aus einer entspannten Laune heraus. Man spielt möglichst in Gemeinschaft, mit anderen Menschen zusammen, denn nur so fördert man seine kognitiven Fähigkeiten, seine soziale Kompetenz und seine Motorik, seine Geschicklichkeit und die Fähigkeit, auch einmal verlieren zu können. Einzelkinder sind meist schlechte Verlierer, Kinder mit Geschwistern haben das Gewinnen und Verlieren öfters geübt, und so sollten Eltern ihre Kinder nicht immer beim Spielen gewinnen lassen, sonst werden sie im späteren Leben zu egoistischen Menschen, zu schlechten Verlierern. Spiele sind pädagogisch gesehen auch Lerninstrumente, da man Spielregeln befolgen muss, sich geistig und körperlich anstrengt, aus Spieleabläufen lernt und seine Kreativität, sowie seine mathematischen Fähigkeiten schult. Spielen kann auch zum Beruf werden, wenn man schauspielt oder Theater spielt, beruflich ein Instrument spielt, oder wenn man als Spieleentwickler tätig ist. Heute programmiert man grösstenteils Spieleroboter und Smartphone-Apps, mit denen man spielen kann. Technisch sind die modernen Spiele so ausgereift, dass man mit ihnen virtuelle Welten erschaffen kann und in andere Charaktäre schlüpft. So nimmt man Abstand vom Alltag, kann entspannen und relaxen, aber es droht auch eine gewisse Suchtgefahr, weil man seine reale Persönlichkeit so verändert, dass man im Spiel als Held durch die Welt geht und plötzlich mehr Anerkennung bekommt als im realen Leben. Einige Brettspiele kann man mittlerweile so interaktiv ausleben, dass die Spielfiguren dem eigenen Körper angeglichen werden. Technisch ausgereiftes Spielzeug ist heute in der Lage, mit uns zu sprechen. So gibt es einen Bären und eine Puppe, die als wahre Freunde für Kinder dienen. Sie unterhalten sich mit dem Kleinkind, beantworten Fragen und ersetzen förmlich den realen Menschen, damit sich das Kind nie einsam fühlt. Solche Spielzeugfiguren sind per Lautsprecher, eingebauter Festplatte, Mikrophon und Internet bedienbar, verbinden sich per Plutus mit der Aussenwelt und können von aussen überwacht und kontrolliert werden. Hier sollte man aufpassen, dass fremde Leute keinen Zugang zur Software bekommen, sonst könnte man das Kind fernsteuern, weil es ja seinem Spielzeug vertraut und ihm alles anvertraut. Zwar sind die heutigen Spiele ausgereift, aber man lernt immer noch durch die uralten Spiele viel fürs Leben. Das Schachbrett ist immer noch besser als ein Schachcomputer, denn man spielt nicht alleine gegen eine Maschine, sondern gegen reale Menschen. Das DKT, das kaufmännische Talent ist bis heute eine ideale Form, um spielend den wirtschaftlichen und finanziell durchzogenen Alltag kennenzulernen, die Fähigkeit zu erlangen, gute Geschäfte zu tätigen und mit Geld besser umzugehen. Spielen ist gesund, fördert Geist und Psyche, macht uns gesellschaftsfähig und sozial. Die Spiele haben sich weiterentwickelt und gehen mit der Zeit. Sie sind in Bezug auf Überwachung gefährlicher geworden, sind jedoch in Bezug auf Qualität, Umweltfreundlichkeit und Schadstoffgehalt sicherer geworden. Besonders bei Spielzeug, welches man theoretisch in den Mund stecken könnte, wird auf hohe Qualitätsstandards und möglichst chemiefreie, unbedenkliche Materialien geachtet, denn der Gesundheitsfaktor wird zunehmend wichtiger. Aufpassen sollte man bei Spielzeug aus dem Internet und aus dem Ausland. In einigen Ländern sind die Qualitätsstandards nicht so hoch wie bei uns, und so kann es passieren, dass Materialien verwendet werden, die zu Allergien führen und krank machen könnten. Welcher Spieltyp sind Sie?Jeder von uns liebt das Spiel, entweder strategisch, emotional, leicht und locker, oder ein wenig verbissener, wenn man unbedingt gewinnen will. Und so unterscheiden wir verschiedene Spieltypen, welche sich auch im Leben manifestieren, und welche man am Charakter erkennen kann. Der Draufgänger liebt es emotional, denn er geht an diverse Grenzen, testet das Leben aus, liebt Abenteuerspiele, Erlebnisspiele, Rollenspiele und zockt gerne. Der Stratege liebt Schach und Go, weiss, wie mögliche Konsequenzen im Spiel und im Leben auf ihn wirken, und so wird er immer mit Vorsicht, Köpfchen und Verstand spielen. Der Lustige spielt des Spielens willen, hat Spass am Spiel, ist weder frustriert, wenn er verliert, aber er freut sich, wenn er gewinnt. Und der etwas Verbissene will um jeden Preis der Welt gewinnen, rückt Spielregeln zurecht, um für sich Chancen auszuschaufeln, spielt nicht immer fair, schummelt gerne, wenn er spürt, dass er verliert, und er will auch im Leben unbedingt, auf Teufel komm raus, sein Ziel erreichen. In einer urkomischen Studie hat man einmal festgestellt, dass die absoluten Veganer sehr verbissen sind und glauben, sie wären die besseren Menschen. Man hat erforscht, dass sie in anderen Dingen des Lebens oft nicht ganz korrekt sind, wenn sie keinen Vorteil für sich sehen, und dass sie ihren Lebensstil als den einzig wahren ansehen, glauben, dass alle anderen Leute krank werden oder krank sind, und sie sehen sich oftmals als Alleswisser an, welche die Welt belehren müssen. Mit dem etwas verbissenen Spieltyp mag kaum jemand ernsthaft spielen, weil jeder weiss, da zieht man den Kürzeren, da hat man kaum eine Chance. Und dann hätten wir noch den Trendspieler, ein Spieletyp, der immer nach den neuesten Spielen sucht, sie ausprobiert, vielleicht einen eigenen Blog im Internet darüber schreibt, seine Erfahrungen bloggt und sich mit anderen Trendspielern austauscht. Welche Spiele liegen im Trend?Trendspiele sind technisch ausgereift, mit dem Internet verbunden, möglichst per Smartphone steuerbar, oder sie haben wenigstens interaktive Elemente oder computergesteuerte Gadgets, die unserer modernen Zeit entsprechen. Sie sind hilfreich, lehrsam und gefährlich zugleich, da sie Überwachung und Kontrolle von aussen zulassen. So hat sich beispielsweise die Barbie weiterentwickelt. Die interaktive Barbie-Puppe, welche Gespräche an eine Cloud sendet, ist der Trend der Zukunft. Wenn ein Kind mit seiner Barbie spielt, werden die Gespräche auf einem Chip aufgezeichnet und die Eltern können mitverfolgen, was ihr Kind so plaudert. Zwar sollte man seine Kinder nicht heimlich überwachen, denn sie haben ein Recht auf die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit, aber die überfürsorglichen Helikopter Eltern werden ihrem Kind wahrscheinlich eine sprechende Disco-Barbie schenken. Ein durchaus gesundheitsfördernder, bewegungsorientierter Trend sind die interaktiven Spielekonsolen, mit welchen man in der Wohnung und am Fernseher spielen kann. Wir werden laufend zu Indoor Menschen und sitzen stundenlang am PC, vor dem Fernseher und zu Hause am Sofa. Damit wenigstens ein wenig Bewegung in unseren Körperkreislauf kommt, bewegen wir hiermit Arme und Beine in den eigenen vier Wänden. Man muss nur aufpassen, dass man damit das Wohnzimmer nicht zertrümmert. Gesundheitsfördernd in Bezug auf die Kreativität sind personalisierte Spiele und Figuren. Man baut seine Spielfigur nach Belieben auf und haucht ihr einen persönlichen Charakter ein. So rückt die spielende Person in den Mittelpunkt, verdrängt die alten, namenlosen Spielkegel, und man kann sich imaginär besser ins Spiel integrieren. Wenn ich eine Figur wäre, würde ich mehr Risiko eingehen, denn auf dem Spielbrett kann nicht viel passieren, ausser dass man gewinnt oder verliert. Plüschtiere sind ein sozialer Gesundheitsfaktor, denn sie dienen mittlerweile an Hand ihrer Weiterentwicklung als vollwertige Gesprächspartner. Ein Beispiel ist der interaktive Vogel, den es auch als ganze Vogelschar gibt. Die Plüschtiere können heute auch viel mehr als früher, sie denken quasi mit, beherbergen Festplatten, die man individuell programmieren kann, beinhalten Chips, mit denen man seine Unterhaltung auf eine Cloud schicken kann, und so ist das Spielzeug als eigenständige Persönlichkeit in unsere vollautomatisierte Welt eingezogen. Lego spielen liegt im TrendLego ist nicht nur ein gesundes Spiel für Kinder, auch Erwachsene können damit ihre Fantasie und ihr räumliches Denkvermögen ausbauen. Ursprünglich waren es nur einige wenige Bausteine, welche das Lego darstellten, aber man konnte schon damals unzählige Variationen daraus bauen. Heute baut man entweder strikt nach Anleitung und vorgefertigten Bausätzen, oder man baut eigene Fantasiewelten. Ich erschaffe am liebsten Häuser in der Bauweise der Schildbürger, weil ich ständig wichtige Fenster vergesse und die Türen in ungünstigster Position einbaue, aber mein räumliches Koordinationsvermögen verbessert sich laufend. 1932 wurde das dänische Unternehmen gegründet, und es wuchs schlagartig, sodass es heute eines der umsatzstärksten Unternehmen der Welt ist. Lego leitet sich übrigens vom Wort Leg Godt, Spielgut ab, also bürgt bereits der Name für Qualität. Der Lego Gründer ist Ole Kirk Christiansen, ein dänischer Tischlermeister. Zuerst fertigte er Holzspielzeug, machte dann das Unternehmen zur Marke und taufte es Lego. Nach einigen Jahren wurden die ersten Kunststoffklötzchen produziert, die farbig bemalt wurden und unseren heutigen Lego-Bausteinen ähneln. Für die ganz kleinen Kinder gibt es übrigens die grossen Duplo-Bausteine, damit kein Stein verschluckt wird. Puzzle bauen liegt im TrendPuzzle bauen ist gesund, denn es fördert Konzentration und Merkfähigkeit, schult die Augen und das räumliche Vorstellungsvermögen. Heute sind selbstleuchtende Puzzles in Mode, die nachts den Weg weisen, wenn man zur Toilette muss. Am besten, man pflastert damit seinen Fussboden, dann verläuft man sich im Dunkeln nicht mehr. Weiters liegen die dreidimensionalen, die 3D Puzzles im Trend. Ich kaufte mir eines, welches einen Globus darstellte, damit ich jeden Sommer mein neues Reiseziel darauf markieren konnte. So ein 3D Puzzle kann man sich auch als edles Wohnaccessoire ins Wohnzimmer stellen, als eleganten Staubfänger, denn es gibt sie bereits in Übergrösse. Wie baut man ein Puzzle zusammen? Zuerst sollte man die Randteile zusammensetzen, denn sie bilden den Rahmen des Bildes. Danach sortiert man die Puzzleteile nach Farben. Ein fast einfarbiges Bild mit tausenden von Teilen ist schwierig zusammenzubauen, und bei mehr als 5000 Teilen wird es ohnehin schwierig, da braucht man Geduld. Ausserdem sollte man ein grosses Puzzle am Boden oder auf einer geeigneten Tischfläche zusammenbauen, da es viel Platz benötigt. Einige Leute besitzen hierfür extra einen Bastelkeller oder einen Bastelraum. Sie sitzen, knien, stehen stundenlang vor den Puzzleteilen, suchen, probieren, bauen, und eines Tages ist das Bild fertig. Sobald man ein Riesenpuzzle fertig gebaut hat, sollte man die Teile fixieren, mit Klebstoff auf eine Platte kleben, denn dann kann man stolz zeigen, was man geleistet hat, ohne dass das Puzzle wieder versehentlich zerfällt. Ein paar Verrückte machen das Bild wieder kaputt und beginnen von vorne, aber die meisten Leute erfreuen sich an ihrer Arbeit, wenn ein Riesenpuzzle nach Monaten oder Jahren fertig ist. Für Kinder sind grosse Puzzleteile ideal, bis zu 100 Stück. Ein Kind lernt, wie man ein Bild zusammensetzt, wie die einzelnen Teile wirken, und wie sie ineinander passen. So lernt man auch, wie einzelne Fragmente im realen Leben ein Bild ergeben, wenn man sie einzeln betrachtet. Man lernt, geduldig zu werden, und man lenkt die volle Konzentration auf das entstehende Bild. Das fördert unser Denkvermögen und hilft im realen Leben weiter, denn Konzentration ist wichtig, wenn wir unsere Stressgrenzen erreichen. Wie gut sind Rollenspiele?
In Beziehungen können Rollenspiele nützlich sein, wenn der Mann für eine Woche lang eine Frau sein muss, und die Frau ein Mann sein darf. Dann wechselt man die Rollen, schlüpft in die Rolle des Partners hinein und bemerkt vielleicht, dass jeder seine Pflichten zu erfüllen hat. Der Mann bemerkt, dass der Haushalt viel Arbeit macht, und die Frau bemerkt, dass das Mannsein auch kein Zuckerschlecken ist. Natürlich wird dies beim Macho kaum fruchten, aber vielen Paaren helfen diese Rollenspiele. Und wenn man seine Rollenspiele mit ins Bett nimmt, sie jugendunfrei auslebt, zieht sich die Frau ein Krankenschwester-Outfit an, und der Mann schlüpft ins Arzt-Outfit, bevor beide ins Bett hüpfen und aneinander austesten, wie flexibel man sich lieben kann. Virtuell kann man seine Rolle in Onlinespielen ausleben, welche nach einem bestimmten Charakter verlangen. Da schlüpft man in die Rolle der Hexe, des Hexers, oder man verkörpert einen Zwerg, eine magische Elfe, einen Bösewicht, einen Zauberer, oder man verkörpert Dinge in der Natur, die Sonne, die Wolke, den Baum im Wald. Hier kann man seine Fantasie entfalten, seine Kreativität ausleben, seine Wunschträume live erleben. Die Gefahr für manche Leute besteht lediglich darin, dass man irgendwann so mit seiner Rolle verschmilzt, sodass man in der realen Welt versehentlich die Rolle verkörpert, welche man online darstellt. Es gibt Leute, die stellen im echten Leben ihre Onlinerolle zur Schau und kümmern sich nicht grossartig um ihr Umfeld, weil einer jammert immer. Und es gibt leider vereinzelt auch Leute, die können nicht mehr aus ihrer Onlinerolle herausschlüpfen und verlieren ihren Job, ihre Freunde, ihr soziales und stabiles Leben. Wer zwei Parallelwelten auslebt, sollte in regelmässigen Abständen prüfen, ob er diese zwei Welten noch trennen kann. Hier sollte man auf sein Umfeld hören. Quiz-Spiele brauchen Köpfchen und Verstand
Quizspiele sind gesund für die geistige Weiterbildung, erweitern unser Wissen und fördern unser Gehirn. Seit wir die Sendung, Wer wird Millionär, und die österreichische Schwestersendung, Millionenshow, kennen, wollen wir alle mitraten. Wir raten online und offline. Die Aussicht auf einen satten Gewinn lässt unseren Geist hoch konzentriert über sich selbst hinauswachsen, und das wiederum schafft Raum für neues Wissen. Kennen Sie das Spiel Trivial Pursuit? Man kann es in verschiedenen Varianten, mit unterschiedlichen Kategorien und Varianten spielen, wobei die Familienedition meiner Meinung nach jene ist, welche zahlreiche Wissensbereiche abdeckt. Man kann es als Brettspiel oder auch online spielen, kann Erweiterungen dazukaufen, und man lernt viel dabei. Natürlich gewinnen hier die jungen Leute, die gerade erst ihr Abitur hinter sich gebracht haben öfters als alte Leute, deren Wissen bereits tief in den hinteren Gehirngängen eingerostet ist. Für mich ist die Kategorie Hier und Dort ideal, obwohl ich tiefe Wissenslücken in Geographie besitze, auch wenn ich meinen damaligen Professor im Gymnasium angehimmelt und vergöttert habe, sodass ich vor lauter offenen Tagträumen keinen Platz fürs Wesentliche übrig hatte. Wenn man seinen Lehrer wie ein verliebtes Gockelhuhn anschmachtet, ist das Hirn voll von rosaroten Herzen, die den Platz verbrauchen. Irgendetwas muss jedoch im Unterricht hängengeblieben sein, denn in der Kategorie Hier und Dort weiss ich viel. Übrigens gibt es auch die Edition von Wer wird Millionär online, und hier kann man notfalls gegen sich selbst spielen, wenn es nur darum geht, sein Wissen zu erweitern. Wer jedoch ins Fernsehen geht, kann richtig viel Geld gewinnen. Bis heute habe ich mich nicht gewagt, diesen Schritt zu gehen, aus Angst, meine übrig gebliebenen Freunde könnten mich schamlos auslachen, oder ich könnte auf der Strasse erkannt und verspottet werden. Mir ist ja auch nichts peinlich, es sei denn, man bezeichnet mich als dumm, denn hier könnte man rechthaben, da ich flächendeckend des öfteren wirklich strohdumm bin und meine Dummheit wie einen Strohballen im Kopf trage. Kennen Sie das Blondinenquiz? Hier können Sie Ihr Wissen testen, und wennimmer Sie etwas nicht wissen, scheint es, als ob man dümmer als jede Blondine ist. ieses Spiel arbeitet nämlich mit einem entscheidenden Denkfehler psychologischer Art. Blondinen sind laut einer amerikanischen Studie sehr klug, überdurchschnittlich intelligent, und sie wissen viel. Sie werden lediglich in die falsche Schublade gesteckt. Ich bekam so ein Blondinenquiz von einem meiner übersichtlichen Freunde geschenkt, Danke an Thomas, der hate es mir in einem schwachen Moment überreicht, als ich mir gerade meine blondierten Haare rot färbte und anschliessend wie eine rosarote Barbie umher rannte. Die Fragen im Blondinenquiz sind teilweise zwar eine leichte Angelegenheit, manche davon eine Lachnummer, aber es gibt auch richtig schwierige Fragen, die kaum jemand weiss. Und so ist das Blondinenquiz ein gutes Einsteigerspiel. Pokemon Go spielen ist gefährlich und gesund zugleich
Pokemon Go ist gesund und gefährlich zugleich. Man kann im Strassenverkehr Unfälle bauen und provozieren, selbst wenn man es als Fussgänger spielt, weil man auf sein Handy fixiert ist. Man atmet beim Spielen aber auch die pure Frischluft ein, wenn man es im Park spielt, denn dort ist die Luft noch ziemlich rein. Man kann auch mit einem Mülleimer zusammenstossen, eine Strassenlaterme rammen, oder man rennt einen Hund über den Haufen, der gerade seinen Haufen hinterlegt. Wer Pokemon Go spielt, ist nämlich in jeder noch so schlimmen Pfütze drin, wenn er dort einen Schatz vermutet. Abgesehen von den Gefahren und Unfällen kann das Spiel Pokemon Go durchaus gesund sein. Man bewegt sich in der freien Natur und jagt mit seinem Smartphone in der Hand dem grossen Schatz nach. Bitte, da muss man sich bücken, strecken, laufen und sich seinen Weg bahnen. Radiologen versprechen sich einen gewissen Gesundheitseffekt durch die Bewegung. Herz-Kreislauf Erkrankungen werden minimiert, der Kreislauf wird stabilisiert und der Blutdruck normalisiert. Wer sich viel bewegt, hat auch ein vermindertes Risiko, an Zivilisationskrankheiten zu leiden, da sogar der Blutzuckerspiegel gesenkt wird. Man wird schlank und bleibt fit. Es gab auch schon Unfälle beim Spielen. Ein Spieler ist bereits baden gegangen, in einen See gefallen, und ein weiterer ist in ein parkendes Auto gelaufen. Solche Unfälle passieren aus der euphorischen Unachtsamkeit heraus, wenn man aufs Handy schaut, während man auf der Jagd ist. Es gibt tatsächlich Orte, an denen das Spiel unerwünscht ist oder sogar verboten. Hierzu gehören Friedhöfe, weil man die Totenruhe in Ehren halten muss. Pokemon Go sollte man auch nicht im Museum spielen, denn die Schätze hinter den verschlossenen Glasvitrinen sind zu wertvoll, als dass man sie durch einen unachtsamen Zusammenprall mit Körper, Dickkopf und Handy beschädigen könnte. In der Kirche sollte man auch nicht spielen, weil dort eher religiöse anstatt kultbezogene Andachten stattfinden. Kein Pfarrer freut sich, wenn ihm plötzlich ein Pokemon Go Spieler zu Füssen liegt, ohne dass er eine Fusswaschung erhält. In einigen Restaurants ist es auch verboten, weil es unerwünscht ist, wenn man zwischen Fischsuppe und Schweinebraten nach einem noch gröseren Schatz suchen würde. Aber allgemein gesehen ist das Spiel ein Gesundheitsfaktor. Domino spielen braucht Geschick und Konzentration
Beim Domino-Day fallen die Dominosteine wie klirrendes Glas um, und man kann im Fernsehen live miterleben, wie die erbauten Gebäude, Wege, Flüsse, exotischen Gebilde, technischen Konstruktionen sichtbar werden. Viele Truppen von geschickten Leuten bauen wochenlang an den Konstrukten, und dann fallen sie in der riesengrossen Halle, die extra dafür gemacht ist, um. Oft reicht ein Ausrutscher, ein Huster, eine kleine Ungeschicklichkeit, und das halbe Konstrukt fällt um, sodass man sich überwinden muss und wieder von vorne beginnen darf. Dominosteine sind leicht und klein, damit man sie leicht umstossen kann. Sie bilden zusammen eine Einheit, ineinander ein schlüssiges Motiv, ein Bild, welches man darstellen kann, und sie sind aufeinander angewiessen, weil es eine Art Kettenreaktion geben muss, damit alle Steine geordnet umfallen. Dies hat viel mit Technik zu tun, denn man muss jeden einzelnen Stein korrekt hinstellen, damit er an der Kettenreaktion beteiligt ist und diese nicht unterbricht. Wer unsorgfältig arbeitet, riskiert, dass ein Bild nicht gänzlich gezeigt werden kann, wenn nicht alle Steine umfallen. Da wir Menschen von Natur aus keine Dominosteine, sondern individuelle Wesen sind, funktioniert Strategie, Korrektheit, Geduld und Geschicklichkeit bei uns auch nicht immer optimal. Jeder denkt anders, und so laufen oft die Dinge falsch, welche ganze Staaten ins Verderben jagen. Auch Politiker würden besser agieren, wenn sie Dominosteine wären. Man könnte schnelle, gemeinsame Beschlüsse fassen, unzumutbare Zustände sofort beenden, ohne an anderer Stelle wieder Unheil anzurichten, und man könnte die gesamte Weltbevölkerung in einem würdigen Leben verweilen lassen, wenn da nicht die Superreichen und die Bettelarmen wären. Gleichheit würde uns einerseits gut tun, aber nicht sehr lange, denn der Mensch strebt von Natur aus nach Egoismus, Individualität, Freiheit, Eigenständigkeit, und wir häufen uns gerne materielle Dinge an. Man fühlt sich besser, schöner und reicher, wenn ein anderer ärmer, hässlicher und schlechter ist. Und deshalb können wir niemals ganze Felder korrekt freilegen, welche ein schönes Bild ergeben, da wir einfach keine Dominosteine sind. Matratzen-Domino spielen macht uns verrücktSo manch ein Spiel ist nur für Verrückte geeignet. Was machen Menschen, denen es so langweilig ist, dass sie sich zu Dingen hingezogen fühlen, welche den Sinn des Lebens sinnfrei verwerten? Sie nehmen am Matratzen Domino Spiel teil. Hier werden Matratzen wie Dominosteine aufgebaut und dann mit einem ohrenbetäubenden Rauschen wieder umgestossen. Man muss stabile Ohren besitzen, damit das Trommelfell nicht platzt, und man braucht starke Nerven, denn nicht jeder erträgt diesen tosenden Lärm. So manch einer würde sich lieber auf die Matratze legen und schlafen, anstatt zuzuschauen, wie die Matratzen umfallen, aber es gibt Leute, denen macht so ein Ohrenschmaus Freude. Man sollte bloss darauf achten, von keiner Matratze erschlagen zu werden, denn der Domino-Effekt lässt ungeahnte Kräfte frei, wenn eine Matratze die andere beim Umfallen anschiebt. Kostenlose oder kostenpflichtige Spiele - Was ist besser?Wir spielen gerne, am Tablet, am Smartphone, am PC, sogar mit unseren neuesten Uhren, die fast alles können. Und so boomen kostenpflichtige und kostenlose Apps zum Herunterladen. In der Regel sind kostenpflichtige Spiele besser, besonders bei Handyspielen und digitalen Spielen. Sie sind prinzipiell werbefrei, verführen uns nicht zum Kauf irgendwelcher Produkte, und sie sind gut getestet worden. Kostenlose Spiele sind gratis und ersparen uns Geld, aber trotzdem können sie unter Umständen teuer werden. Sie werden in der Regel durch Werbung und Werbeeinblendungen finanziert. Das heisst, man bekommt Apps und Produkte, manchmal auch anzügliches Zeug und Erotikwerbung präsentiert, die man nicht sehen möchte. Viel zu schnell kaufen wir etwas, oder wir laden uns versehentlich eine kostenpflichtige App herunter, schliessen unwissentlich ein Abo ab und tappen in die Kostenfalle hinein. Für Kinder sind solche Spiele gefährlich und sollten lieber durch ein Passwort geschützt werden, damit das Kind keine Inhalte sieht, die ungeeignet sind. Ich spiele am liebsten mit meinen Handytönen, da kommt nur Musik heraus, die mich beruhigt, wenn niemand anruft. ComputerspieleWelche Computerspiele sind gesund? Man baut heute lieber Welten auf, anstatt sie zu vernichten. Der Umweltgedanke wird in viele PC-Spiele integriert. Man baut heute lieber sein Wissen aus, anstatt nur monotone Bewegungen mit der Maus am PC zu machen. Die interaktiven Spielekonsolen boomen, weil man damit auch zu Hause im eigenen Wohnzimmer Sport treiben kann. Die Gefahren lauern nur in destruktiven Spielen, die uns förmlich süchtig machen und unsere Realität im Kopf verzerren.
|
|
|||||||