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Spiel - Was bedeutet spielen?

Roulette spielenSpielen bedeutet gewinnen und verlieren, beherbergt einen Lerneffekt, welches das Kind mit ins Erwachsenenalter mitnimmt, und es bedeutet loslassen zu k”nnen. Wer ein schlechter Verlierer ist, schummelt gerne, um ans Ziel zu kommen, ist es gewohnt, alles im Leben zu bekommen, und er tickt aus, wenn er verliert. Ein guter Verlierer sieht das Spiel als Herausforderung an, lernt aus seinen Fehlern und baut darauf, dass er beim n„chsten Mal besser ist und gewinnt, falls er eine zweite Chance bekommt.

Am 28. Mai ist Weltspieltag. Man kann mit allen Dingen spielen, nur nicht mit dem eigenen Leben, mit dem Leben anderer Menschen, und mit den Gefhlen anderer Leute. Wenn man das Spielen jedoch positiv betrachtet, so ist es ein Ausdruck der inneren Kreativit„t, denn in jedem von uns lebt ein Kind.

Gibt es das perfekte Spiel? Nicht wirklich, denn ein Spiel muss zum Spieler und dessen Interessen passen. Trotzdem gibt es Spiele, die eher positiv auf uns wirken, und welche, die man in die Tonne klopfen kann, sobald man sie einmal ausprobiert hat. Das Spiel an sich ist etwas Erfreuliches, was mit Lernf„higkeit, Konzentration, Glck, Ausdauer, Sttrategie, Tageslaune, Tagesverfassung und Geschicklichkeit, ein wenig Talent und viel Spass zu tun hat. Ein Spiel muss der Intelligenz, des Wissensstandes und der Kreativit„t des Spielers angepasst sein, sonst hat man keine Freude dran.

Was muss ein Spiel k”nnen? Es muss unterhaltsam sein, unsere Kreativit„t f”rdern, unser Wissen erweitern, uns aufheitern, die Gemeinschaft f”rdern, lustig sein, sicher sein, und Kinder sollten damit wachsen k”nnen. Computerspiele sind nur begrenzt dafr einsetzbar, Brettspiele schon eher, und Spiele, bei denen man sich bewegen muss, sind ideal.

Das Spiel entstammt einer T„tigkeitsform, und so bedeutet spielen, dass man t„tig ist. Man spielt aus Vergngen, aus Spass und Freude, freiwillig, ohne Zwang, zweckgebunden oder frei, aus einer entspannten Laune heraus. Man spielt m”glichst in Gemeinschaft, mit anderen Menschen zusammen, denn nur so f”rdert man seine kognitiven F„higkeiten, seine soziale Kompetenz und seine Motorik, seine Geschicklichkeit und die F„higkeit, auch einmal verlieren zu k”nnen. Einzelkinder sind meist schlechte Verlierer, Kinder mit Geschwistern haben das Gewinnen und Verlieren ”fters gebt, und so sollten Eltern ihre Kinder nicht immer beim Spielen gewinnen lassen, sonst werden sie im sp„teren Leben zu egoistischen Menschen, zu schlechten Verlierern.

Spiele sind p„dagogisch gesehen auch Lerninstrumente, da man Spielregeln befolgen muss, sich geistig und k”rperlich anstrengt, aus Spieleabl„ufen lernt und seine Kreativit„t, sowie seine mathematischen F„higkeiten schult. Spielen kann auch zum Beruf werden, wenn man schauspielt oder Theater spielt, beruflich ein Instrument spielt, oder wenn man als Spieleentwickler t„tig ist. Heute programmiert man gr”sstenteils Spieleroboter und Smartphone-Apps, mit denen man spielen kann.

Technisch sind die modernen Spiele so ausgereift, dass man mit ihnen virtuelle Welten erschaffen kann und in andere Charakt„re schlpft. So nimmt man Abstand vom Alltag, kann entspannen und relaxen, aber es droht auch eine gewisse Suchtgefahr, weil man seine reale Pers”nlichkeit so ver„ndert, dass man im Spiel als Held durch die Welt geht und pl”tzlich mehr Anerkennung bekommt als im realen Leben. Einige Brettspiele kann man mittlerweile so interaktiv ausleben, dass die Spielfiguren dem eigenen K”rper angeglichen werden.

Technisch ausgereiftes Spielzeug ist heute in der Lage, mit uns zu sprechen. So gibt es einen B„ren und eine Puppe, die als wahre Freunde fr Kinder dienen. Sie unterhalten sich mit dem Kleinkind, beantworten Fragen und ersetzen f”rmlich den realen Menschen, damit sich das Kind nie einsam fhlt. Solche Spielzeugfiguren sind per Lautsprecher, eingebauter Festplatte, Mikrophon und Internet bedienbar, verbinden sich per Plutus mit der Aussenwelt und k”nnen von aussen berwacht und kontrolliert werden. Hier sollte man aufpassen, dass fremde Leute keinen Zugang zur Software bekommen, sonst k”nnte man das Kind fernsteuern, weil es ja seinem Spielzeug vertraut und ihm alles anvertraut.

Zwar sind die heutigen Spiele ausgereift, aber man lernt immer noch durch die uralten Spiele viel frs Leben. Das Schachbrett ist immer noch besser als ein Schachcomputer, denn man spielt nicht alleine gegen eine Maschine, sondern gegen reale Menschen. Das DKT, das kaufm„nnische Talent ist bis heute eine ideale Form, um spielend den wirtschaftlichen und finanziell durchzogenen Alltag kennenzulernen, die F„higkeit zu erlangen, gute Gesch„fte zu t„tigen und mit Geld besser umzugehen.

Spielen ist gesund, f”rdert Geist und Psyche, macht uns gesellschaftsf„hig und sozial. Die Spiele  haben sich weiterentwickelt und gehen mit der Zeit. Sie sind in Bezug auf šberwachung gef„hrlicher geworden, sind jedoch in Bezug auf Qualit„t, Umweltfreundlichkeit und Schadstoffgehalt sicherer geworden. Besonders bei Spielzeug, welches man theoretisch in den Mund stecken k”nnte, wird auf hohe Qualit„tsstandards und m”glichst chemiefreie, unbedenkliche Materialien geachtet, denn der Gesundheitsfaktor wird zunehmend wichtiger. Aufpassen sollte man bei Spielzeug aus dem Internet und aus dem Ausland. In einigen L„ndern sind die Qualit„tsstandards nicht so hoch wie bei uns, und so kann es passieren, dass Materialien verwendet werden, die zu Allergien fhren und krank machen k”nnten.

Welcher Spieltyp sind Sie?

Jeder von uns liebt das Spiel, entweder strategisch, emotional, leicht und locker, oder ein wenig verbissener, wenn man unbedingt gewinnen will. Und so unterscheiden wir verschiedene Spieltypen, welche sich auch im Leben manifestieren, und welche man am Charakter erkennen kann.

Der Draufg„nger liebt es emotional, denn er geht an diverse Grenzen, testet das Leben aus, liebt Abenteuerspiele, Erlebnisspiele, Rollenspiele und zockt gerne. Der Stratege liebt Schach und Go, weiss, wie m”gliche Konsequenzen im Spiel und im Leben auf ihn wirken, und so wird er immer mit Vorsicht, K”pfchen und Verstand spielen.

Der Lustige spielt des Spielens willen, hat Spass am Spiel, ist weder frustriert, wenn er verliert, aber er freut sich, wenn er gewinnt. Und der etwas Verbissene will um jeden Preis der Welt gewinnen, rckt Spielregeln zurecht, um fr sich Chancen auszuschaufeln, spielt nicht immer fair, schummelt gerne, wenn er sprt, dass er verliert, und er will auch im Leben unbedingt, auf Teufel komm raus, sein Ziel erreichen. In einer urkomischen Studie hat man einmal festgestellt, dass die absoluten Veganer sehr verbissen sind und glauben, sie w„ren die besseren Menschen. Man hat erforscht, dass sie in anderen Dingen des Lebens oft nicht ganz korrekt sind, wenn sie keinen Vorteil fr sich sehen, und dass sie ihren Lebensstil als den einzig wahren ansehen, glauben, dass alle anderen Leute krank werden oder krank sind, und sie sehen sich oftmals als Alleswisser an, welche die Welt belehren mssen. Mit dem etwas verbissenen Spieltyp mag kaum jemand ernsthaft spielen, weil jeder weiss, da zieht man den Krzeren, da hat man kaum eine Chance.

Und dann h„tten wir noch den Trendspieler, ein Spieletyp, der immer nach den neuesten Spielen sucht, sie ausprobiert, vielleicht einen eigenen Blog im Internet darber schreibt, seine Erfahrungen bloggt und sich mit anderen Trendspielern austauscht.

Welche Spiele liegen im Trend?

Trendspiele sind technisch ausgereift, mit dem Internet verbunden, m”glichst per Smartphone steuerbar, oder sie haben wenigstens interaktive Elemente oder computergesteuerte Gadgets, die unserer modernen Zeit entsprechen. Sie sind hilfreich, lehrsam und gef„hrlich zugleich, da sie šberwachung und Kontrolle von aussen zulassen.

So hat sich beispielsweise die Barbie weiterentwickelt. Die interaktive Barbie-Puppe, welche Gespr„che an eine Cloud sendet, ist der Trend der Zukunft. Wenn ein Kind mit seiner Barbie spielt, werden die Gespr„che auf einem Chip aufgezeichnet und die Eltern k”nnen mitverfolgen, was ihr Kind so plaudert. Zwar sollte man seine Kinder nicht heimlich berwachen, denn sie haben ein Recht auf die Entwicklung einer eigenst„ndigen Pers”nlichkeit, aber die berfrsorglichen Helikopter Eltern werden ihrem Kind wahrscheinlich eine sprechende Disco-Barbie schenken.

Ein durchaus gesundheitsf”rdernder, bewegungsorientierter Trend sind die interaktiven Spielekonsolen, mit welchen man in der Wohnung und am Fernseher spielen kann. Wir werden laufend zu Indoor Menschen und sitzen stundenlang am PC, vor dem Fernseher und zu Hause am Sofa. Damit wenigstens ein wenig Bewegung in unseren K”rperkreislauf kommt, bewegen wir hiermit Arme und Beine in den eigenen vier W„nden. Man muss nur aufpassen, dass man damit das Wohnzimmer nicht zertrmmert.

Gesundheitsf”rdernd in Bezug auf die Kreativit„t sind personalisierte Spiele und Figuren. Man baut seine Spielfigur nach Belieben auf und haucht ihr einen pers”nlichen Charakter ein. So rckt die spielende Person in den Mittelpunkt, verdr„ngt die alten, namenlosen Spielkegel, und man kann sich imagin„r besser ins Spiel integrieren. Wenn ich eine Figur w„re, wrde ich mehr Risiko eingehen, denn auf dem Spielbrett kann nicht viel passieren, ausser dass man gewinnt oder verliert.

Plschtiere sind ein sozialer Gesundheitsfaktor, denn sie dienen mittlerweile an Hand ihrer Weiterentwicklung als vollwertige Gespr„chspartner. Ein Beispiel ist der interaktive Vogel, den es auch als ganze Vogelschar gibt. Die Plschtiere k”nnen heute auch viel mehr als frher, sie denken quasi mit, beherbergen Festplatten, die man individuell programmieren kann, beinhalten Chips, mit denen man seine Unterhaltung auf eine Cloud schicken kann, und so ist das Spielzeug als eigenst„ndige Pers”nlichkeit in unsere vollautomatisierte Welt eingezogen.

Lego spielen liegt im Trend

Lego ist nicht nur ein gesundes Spiel fr Kinder, auch Erwachsene k”nnen damit ihre Fantasie und ihr r„umliches Denkverm”gen ausbauen. Ursprnglich waren es nur einige wenige Bausteine, welche das Lego darstellten, aber man konnte schon damals unz„hlige Variationen daraus bauen. Heute baut man entweder strikt nach Anleitung und vorgefertigten Baus„tzen, oder man baut eigene Fantasiewelten. Ich erschaffe am liebsten H„user in der Bauweise der Schildbrger, weil ich st„ndig wichtige Fenster vergesse und die Tren in ungnstigster Position einbaue, aber mein r„umliches Koordinationsverm”gen verbessert sich laufend.

1932 wurde das d„nische Unternehmen gegrndet, und es wuchs schlagartig, sodass es heute eines der umsatzst„rksten Unternehmen der Welt ist. Lego leitet sich brigens vom Wort Leg Godt, Spielgut ab, also brgt bereits der Name fr Qualit„t. Der Lego Grnder ist Ole Kirk Christiansen, ein d„nischer Tischlermeister. Zuerst fertigte er Holzspielzeug, machte dann das Unternehmen zur Marke und taufte es Lego. Nach einigen Jahren wurden die ersten Kunststoffkl”tzchen produziert, die farbig bemalt wurden und unseren heutigen Lego-Bausteinen „hneln. Fr die ganz kleinen Kinder gibt es brigens die grossen Duplo-Bausteine, damit kein Stein verschluckt wird.

Puzzle bauen liegt im Trend

Puzzle bauen ist gesund, denn es f”rdert Konzentration und Merkf„higkeit, schult die Augen und das r„umliche Vorstellungsverm”gen. Heute sind selbstleuchtende Puzzles in Mode, die nachts den Weg weisen, wenn man zur Toilette muss. Am besten, man pflastert damit seinen Fussboden, dann verl„uft man sich im Dunkeln nicht mehr. Weiters liegen die dreidimensionalen, die 3D Puzzles im Trend. Ich kaufte mir eines, welches einen Globus darstellte, damit ich jeden Sommer mein neues Reiseziel darauf markieren konnte. So ein 3D Puzzle kann man sich auch als edles Wohnaccessoire ins Wohnzimmer stellen, als eleganten Staubf„nger, denn es gibt sie bereits in šbergr”sse.

Wie baut man ein Puzzle zusammen? Zuerst sollte man die Randteile zusammensetzen, denn sie bilden den Rahmen des Bildes. Danach sortiert man die Puzzleteile nach Farben. Ein fast einfarbiges Bild mit tausenden von Teilen ist schwierig zusammenzubauen, und bei mehr als 5000 Teilen wird es ohnehin schwierig, da braucht man Geduld. Ausserdem sollte man ein grosses Puzzle am Boden oder auf einer geeigneten Tischfl„che zusammenbauen, da es viel Platz ben”tigt. Einige Leute besitzen hierfr extra einen Bastelkeller oder einen Bastelraum. Sie sitzen, knien, stehen stundenlang vor den Puzzleteilen, suchen, probieren, bauen, und eines Tages ist das Bild fertig. Sobald man ein Riesenpuzzle fertig gebaut hat, sollte man die Teile fixieren, mit Klebstoff auf eine Platte kleben, denn dann kann man stolz zeigen, was man geleistet hat, ohne dass das Puzzle wieder versehentlich zerf„llt. Ein paar Verrckte machen das Bild wieder kaputt und beginnen von vorne, aber die meisten Leute erfreuen sich an ihrer Arbeit, wenn ein Riesenpuzzle nach Monaten oder Jahren fertig ist.

Fr Kinder sind grosse Puzzleteile ideal, bis zu 100 Stck. Ein Kind lernt, wie man ein Bild zusammensetzt, wie die einzelnen Teile wirken, und wie sie ineinander passen. So lernt man auch, wie einzelne Fragmente im realen Leben ein Bild ergeben, wenn man sie einzeln betrachtet. Man lernt, geduldig zu werden, und man lenkt die volle Konzentration auf das entstehende Bild. Das f”rdert unser Denkverm”gen und hilft im realen Leben weiter, denn Konzentration ist wichtig, wenn wir unsere Stressgrenzen erreichen.

Wie gut sind Rollenspiele?

Rollenspiel - K”nig und DameRollenspiele entfhren uns in eine andere Welt, entweder in eine unrealistische M„rchenwelt, in die Vergangenheit oder in die Zukunft. Man verkleidet sich, nimmt einen Spielcharakter an und verk”rpert eine vollkommen andere Person. So identifiziert man sich mit seinem inneren Kind, f”rdert seine Fantasie und berwindet Grenzen. Bereits das Zuschauen ist interessant, wenn man die berdimensional herausgeputzten Kostme und aufwendigen Masken betrachtet, welche die Spieler umhllen. Auf YouTube kann man sich ganze Rittertourniere ansehen.

In Beziehungen k”nnen Rollenspiele ntzlich sein, wenn der Mann fr eine Woche lang eine Frau sein muss, und die Frau ein Mann sein darf. Dann wechselt man die Rollen, schlpft in die Rolle des Partners hinein und bemerkt vielleicht, dass jeder seine Pflichten zu erfllen hat. Der Mann bemerkt, dass der Haushalt viel Arbeit macht, und die Frau bemerkt, dass das Mannsein auch kein Zuckerschlecken ist. Natrlich wird dies beim Macho kaum fruchten, aber vielen Paaren helfen diese Rollenspiele. Und wenn man seine Rollenspiele mit ins Bett nimmt, sie jugendunfrei auslebt, zieht sich die Frau ein Krankenschwester-Outfit an, und der Mann schlpft ins Arzt-Outfit, bevor beide ins Bett hpfen und aneinander austesten, wie flexibel man sich lieben kann.

Virtuell kann man seine Rolle in Onlinespielen ausleben, welche nach einem bestimmten Charakter verlangen. Da schlpft man in die Rolle der Hexe, des Hexers, oder man verk”rpert einen Zwerg, eine magische Elfe, einen B”sewicht, einen Zauberer, oder man verk”rpert Dinge in der Natur, die Sonne, die Wolke, den Baum im Wald. Hier kann man seine Fantasie entfalten, seine Kreativit„t ausleben, seine Wunschtr„ume live erleben. Die Gefahr fr manche Leute besteht lediglich darin, dass man irgendwann so mit seiner Rolle verschmilzt, sodass man in der realen Welt versehentlich die Rolle verk”rpert, welche man online darstellt. Es gibt Leute, die stellen im echten Leben ihre Onlinerolle zur Schau und kmmern sich nicht grossartig um ihr Umfeld, weil einer jammert immer. Und es gibt leider vereinzelt auch Leute, die k”nnen nicht mehr aus ihrer Onlinerolle herausschlpfen und verlieren ihren Job, ihre Freunde, ihr soziales und stabiles Leben. Wer zwei Parallelwelten auslebt, sollte in regelm„ssigen Abst„nden prfen, ob er diese zwei Welten noch trennen kann. Hier sollte man auf sein Umfeld h”ren.

Quiz-Spiele brauchen K”pfchen und Verstand

Quiz-SpieleWas ist ein Quiz? Es ist eine Frage, die man beantworten muss. Wenn man sie richtig beantwortet, gewinnt man, wenn man sie falsch beantwortet, verliert man. Und da ein Quiz so spannend ist, spielt man es nicht nur selber, man schaut auch gerne zu, denn daran kann man sich gleich selber messen. Viele Leute denken, das ist doch kinderleicht, das weiss ich alles, und wenn sie dann bei einer Quizshow, einer Quizsendung anrufen, k”nnen sie just die erste Frage nicht beantworten, verlieren, und zu Hause sitzen tausende Leute, die sagen, das k”nnen sie besser, das h„tten sie gewusst. Es kommt immer auf die Frage an.

Quizspiele sind gesund fr die geistige Weiterbildung, erweitern unser Wissen und f”rdern unser Gehirn. Seit wir die Sendung, Wer wird Million„r, und die ”sterreichische Schwestersendung, Millionenshow, kennen, wollen wir alle mitraten. Wir raten online und offline. Die Aussicht auf einen satten Gewinn l„sst unseren Geist hoch konzentriert ber sich selbst hinauswachsen, und das wiederum schafft Raum fr neues Wissen.

Kennen Sie das Spiel Trivial Pursuit? Man kann es in verschiedenen Varianten, mit unterschiedlichen Kategorien und Varianten spielen, wobei die Familienedition meiner Meinung nach jene ist, welche zahlreiche Wissensbereiche abdeckt. Man kann es als Brettspiel oder auch online spielen, kann Erweiterungen dazukaufen, und man lernt viel dabei. Natrlich gewinnen hier die jungen Leute, die gerade erst ihr Abitur hinter sich gebracht haben ”fters als alte Leute, deren Wissen bereits tief in den hinteren Gehirng„ngen eingerostet ist. Fr mich ist die Kategorie Hier und Dort ideal, obwohl ich tiefe Wissenslcken in Geographie besitze, auch wenn ich meinen damaligen Professor im Gymnasium angehimmelt und verg”ttert habe, sodass ich vor lauter offenen Tagtr„umen keinen Platz frs Wesentliche brig hatte. Wenn man seinen Lehrer wie ein verliebtes Gockelhuhn anschmachtet, ist das Hirn voll von rosaroten Herzen, die den Platz verbrauchen. Irgendetwas muss jedoch im Unterricht h„ngengeblieben sein, denn in der Kategorie Hier und Dort weiss ich viel.

šbrigens gibt es auch die Edition von Wer wird Million„r online, und hier kann man notfalls gegen sich selbst spielen, wenn es nur darum geht, sein Wissen zu erweitern. Wer jedoch ins Fernsehen geht, kann richtig viel Geld gewinnen. Bis heute habe ich mich nicht gewagt, diesen Schritt zu gehen, aus Angst, meine brig gebliebenen Freunde k”nnten mich schamlos auslachen, oder ich k”nnte auf der Strasse erkannt und verspottet werden. Mir ist ja auch nichts peinlich, es sei denn, man bezeichnet mich als dumm, denn hier k”nnte man rechthaben, da ich fl„chendeckend des ”fteren wirklich strohdumm bin und meine Dummheit wie einen Strohballen im Kopf trage.

Kennen Sie das Blondinenquiz? Hier k”nnen Sie Ihr Wissen testen, und wennimmer Sie etwas nicht wissen, scheint es, als ob man dmmer als jede Blondine ist. ieses Spiel arbeitet n„mlich mit einem entscheidenden Denkfehler psychologischer Art. Blondinen sind laut einer amerikanischen Studie sehr klug, berdurchschnittlich intelligent, und sie wissen viel. Sie werden lediglich in die falsche Schublade gesteckt. Ich bekam so ein Blondinenquiz von einem meiner bersichtlichen Freunde geschenkt, Danke an Thomas, der hate es mir in einem schwachen Moment berreicht, als ich mir gerade meine blondierten Haare rot f„rbte und anschliessend wie eine rosarote Barbie umher rannte. Die Fragen im Blondinenquiz sind teilweise zwar eine leichte Angelegenheit, manche davon eine Lachnummer, aber es gibt auch richtig schwierige Fragen, die kaum jemand weiss. Und so ist das Blondinenquiz ein gutes Einsteigerspiel.

Pokemon Go spielen ist gef„hrlich und gesund zugleich

Pokemon Go - HandyspielPokemon Go ist ein Handyspiel, mit welchem man f”rmlich gezwungen wird, aus dem Haus zu gehen, da man sich auf Schatzsuche begibt. Wer Pokemon Go spielt, ben”tigt ein Smartphone und die App, mit welcher er das Spiel ausfhren kann. Zuvor muss man sich jedoch als Spieler anmelden. Danach geht man auf Schatzsuche.

Pokemon Go ist gesund und gef„hrlich zugleich. Man kann im Strassenverkehr Unf„lle bauen und provozieren, selbst wenn man es als Fussg„nger spielt, weil man auf sein Handy fixiert ist. Man atmet beim Spielen aber auch die pure Frischluft ein, wenn man es im Park spielt, denn dort ist die Luft noch ziemlich rein. Man kann auch mit einem Mlleimer zusammenstossen, eine Strassenlaterme rammen, oder man rennt einen Hund ber den Haufen, der gerade seinen Haufen hinterlegt. Wer Pokemon Go spielt, ist n„mlich in jeder noch so schlimmen Pftze drin, wenn er dort einen Schatz vermutet.

Abgesehen von den Gefahren und Unf„llen kann das Spiel Pokemon Go durchaus gesund sein. Man bewegt sich in der freien Natur und jagt mit seinem Smartphone in der Hand dem grossen Schatz nach. Bitte, da muss man sich bcken, strecken, laufen und sich seinen Weg bahnen. Radiologen versprechen sich einen gewissen Gesundheitseffekt durch die Bewegung. Herz-Kreislauf Erkrankungen werden minimiert, der Kreislauf wird stabilisiert und der Blutdruck normalisiert. Wer sich viel bewegt, hat auch ein vermindertes Risiko, an Zivilisationskrankheiten zu leiden, da sogar der Blutzuckerspiegel gesenkt wird. Man wird schlank und bleibt fit.

Es gab auch schon Unf„lle beim Spielen. Ein Spieler ist bereits baden gegangen, in einen See gefallen, und ein weiterer ist in ein parkendes Auto gelaufen. Solche Unf„lle passieren aus der euphorischen Unachtsamkeit heraus, wenn man aufs Handy schaut, w„hrend man auf der Jagd ist.

Es gibt tats„chlich Orte, an denen das Spiel unerwnscht ist oder sogar verboten. Hierzu geh”ren Friedh”fe, weil man die Totenruhe in Ehren halten muss. Pokemon Go sollte man auch nicht im Museum spielen, denn die Sch„tze hinter den verschlossenen Glasvitrinen sind zu wertvoll, als dass man sie durch einen unachtsamen Zusammenprall mit K”rper, Dickkopf und Handy besch„digen k”nnte. In der Kirche sollte man auch nicht spielen, weil dort eher religi”se anstatt kultbezogene Andachten stattfinden. Kein Pfarrer freut sich, wenn ihm pl”tzlich ein Pokemon Go Spieler zu Fssen liegt, ohne dass er eine Fusswaschung erh„lt. In einigen Restaurants ist es auch verboten, weil es unerwnscht ist, wenn man zwischen Fischsuppe und Schweinebraten nach einem noch gr”seren Schatz suchen wrde. Aber allgemein gesehen ist das Spiel ein Gesundheitsfaktor.

Domino spielen braucht Geschick und Konzentration

DominosteineWir alle kennen die Dominosteine, welche es lose zum Bauen gibt, oder als Spiel mit Punkten und Graphiken drauf, sozusagen als strategisches Spiel fr die Tischplatte. Entweder man legt die Steine so hin, dass sie zusammenpassen, oder man stellt die Steine auf und baut Strassen damit. In beiden F„llen ben”tigt man viel Geschick, Strategie, ein ruhiges H„ndchen, K”pfchen, und viel Geduld.

Beim Domino-Day fallen die Dominosteine wie klirrendes Glas um, und man kann im Fernsehen live miterleben, wie die erbauten Geb„ude, Wege, Flsse, exotischen Gebilde, technischen Konstruktionen sichtbar werden. Viele Truppen von geschickten Leuten bauen wochenlang an den Konstrukten, und dann fallen sie in der riesengrossen Halle, die extra dafr gemacht ist, um. Oft reicht ein Ausrutscher, ein Huster, eine kleine Ungeschicklichkeit, und das halbe Konstrukt f„llt um, sodass man sich berwinden muss und wieder von vorne beginnen darf.

Dominosteine sind leicht und klein, damit man sie leicht umstossen kann. Sie bilden zusammen eine Einheit, ineinander ein schlssiges Motiv, ein Bild, welches man darstellen kann, und sie sind aufeinander angewiessen, weil es eine Art Kettenreaktion geben muss, damit alle Steine geordnet umfallen. Dies hat viel mit Technik zu tun, denn man muss jeden einzelnen Stein korrekt hinstellen, damit er an der Kettenreaktion beteiligt ist und diese nicht unterbricht. Wer unsorgf„ltig arbeitet, riskiert, dass ein Bild nicht g„nzlich gezeigt werden kann, wenn nicht alle Steine umfallen.

Da wir Menschen von Natur aus keine Dominosteine, sondern individuelle Wesen sind, funktioniert Strategie, Korrektheit, Geduld und Geschicklichkeit bei uns auch nicht immer optimal. Jeder denkt anders, und so laufen oft die Dinge falsch, welche ganze Staaten ins Verderben jagen. Auch Politiker wrden besser agieren, wenn sie Dominosteine w„ren. Man k”nnte schnelle, gemeinsame Beschlsse fassen, unzumutbare Zust„nde sofort beenden, ohne an anderer Stelle wieder Unheil anzurichten, und man k”nnte die gesamte Weltbev”lkerung in einem wrdigen Leben verweilen lassen, wenn da nicht die Superreichen und die Bettelarmen w„ren. Gleichheit wrde uns einerseits gut tun, aber nicht sehr lange, denn der Mensch strebt von Natur aus nach Egoismus, Individualit„t, Freiheit, Eigenst„ndigkeit, und wir h„ufen uns gerne materielle Dinge an. Man fhlt sich besser, sch”ner und reicher, wenn ein anderer „rmer, h„sslicher und schlechter ist. Und deshalb k”nnen wir niemals ganze Felder korrekt freilegen, welche ein sch”nes Bild ergeben, da wir einfach keine Dominosteine sind.

Matratzen-Domino spielen macht uns verrckt

So manch ein Spiel ist nur fr Verrckte geeignet. Was machen Menschen, denen es so langweilig ist, dass sie sich zu Dingen hingezogen fhlen, welche den Sinn des Lebens sinnfrei verwerten? Sie nehmen am Matratzen Domino Spiel teil. Hier werden Matratzen wie Dominosteine aufgebaut und dann mit einem ohrenbet„ubenden Rauschen wieder umgestossen. Man muss stabile Ohren besitzen, damit das Trommelfell nicht platzt, und man braucht starke Nerven, denn nicht jeder ertr„gt diesen tosenden L„rm. So manch einer wrde sich lieber auf die Matratze legen und schlafen, anstatt zuzuschauen, wie die Matratzen umfallen, aber es gibt Leute, denen macht so ein Ohrenschmaus Freude. Man sollte bloss darauf achten, von keiner Matratze erschlagen zu werden, denn der Domino-Effekt l„sst ungeahnte Kr„fte frei, wenn eine Matratze die andere beim Umfallen anschiebt.

Kostenlose oder kostenpflichtige Spiele - Was ist besser?

Wir spielen gerne, am Tablet, am Smartphone, am PC, sogar mit unseren neuesten Uhren, die fast alles k”nnen. Und so boomen kostenpflichtige und kostenlose Apps zum Herunterladen. In der Regel sind kostenpflichtige Spiele besser, besonders bei Handyspielen und digitalen Spielen. Sie sind prinzipiell werbefrei, verfhren uns nicht zum Kauf irgendwelcher Produkte, und sie sind gut getestet worden. Kostenlose Spiele sind gratis und ersparen uns Geld, aber trotzdem k”nnen sie unter Umst„nden teuer werden. Sie werden in der Regel durch Werbung und Werbeeinblendungen finanziert. Das heisst, man bekommt Apps und Produkte, manchmal auch anzgliches Zeug und Erotikwerbung pr„sentiert, die man nicht sehen m”chte. Viel zu schnell kaufen wir etwas, oder wir laden uns versehentlich eine kostenpflichtige App herunter, schliessen unwissentlich ein Abo ab und tappen in die Kostenfalle hinein. Fr Kinder sind solche Spiele gef„hrlich und sollten lieber durch ein Passwort geschtzt werden, damit das Kind keine Inhalte sieht, die ungeeignet sind. Ich spiele am liebsten mit meinen Handyt”nen, da kommt nur Musik heraus, die mich beruhigt, wenn niemand anruft.

Computerspiele

Welche Computerspiele sind gesund? Man baut heute lieber Welten auf, anstatt sie zu vernichten. Der Umweltgedanke wird in viele PC-Spiele integriert. Man baut heute lieber sein Wissen aus, anstatt nur monotone Bewegungen mit der Maus am PC zu machen. Die interaktiven Spielekonsolen boomen, weil man damit auch zu Hause im eigenen Wohnzimmer Sport treiben kann. Die Gefahren lauern nur in destruktiven Spielen, die uns f”rmlich schtig machen und unsere Realit„t im Kopf verzerren.

Schach

Schach spielen fordert Geschick, Strategie, K”pfchen, Konzentration und ein gewisses Know-How, denn man muss wissen, wie man seinen Gegner Schachmatt spielt. Die Bauern sind blicherweise als Bauernopfer angedacht, so wie im echten Leben, da das Schachspiel einen uralten, lebensnahen Hintergrund besitzt. Man spielt mit Symbolfiguren aus der Antike, mit K”nig, Dame, Turm, Springer oder Pferd, und man macht den K”nig matt, man raubt die Dame, und man kann damit ganze Schachturniere gewinnen. Wer gut Schach spielen kann, der ist meist auch im Leben ruhig, gelassen, mit starken Nerven gesegnet, kann gut in strategische Dinge eintauchen und weiss, wie er seine Feinde besiegt.

Zauberwrfel

Der Zauberwrfel sorgt fr ein besseres mathematisches Verst„ndnis, er erh”ht das r„umliche Denkverm”gen, er sorgt fr Schnelligkeit und macht unl”sbare Dinge l”sbar. Man dreht ihn in unz„hligen Varianten, und so dient der Farbwrfel auch als Therapie fr Augen, Motorik und Gehirn.

 


Elisabeth Putz

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