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Freizeitkleidung - Was trägt man zu Hause?

In der Freizeit tragen die meisten Menschen Jeans und T-Shirt, da unterscheiden sich Frauen und Männer nicht grossartig voneinander. Dabei würde dem Mann ein Sakko mit Hemd und passendem Stecktuch gut stehen, dazu eine trendige Sonnenbrille, eine im Trend liegende Hose und schicke Schuhe. Die Krawatte ist in der Freizeit ein No-Go, aber Anwälte sind immer im Dienst. Viele Männer tragen Turnschuhe, kurze Hosen im Sommer und dazu ein geblümtes oder kariertes Hemd. Da weiss man nie, ob sie vom Joggen kommen, oder zum Sport wollen, denn das erkennt man höchstens am Bauchansatz. Kurze Hosen, unrasierte Männerbeine, Ringelsocken und Sandalen, das ist ein absoluter Notfall-Look für den Mann, der in den Augen schmerzt. Alles ist erlaubt, was uns nicht umbringt. Nur das pinke Sakko und die engen, dicht am Körper liegenden Hosen könnte man den Männern ersparen, obwohl sie von androgynen Models und femininen Männern heiss geliebt werden.

Die meisten Frauen tragen in ihrer Freizeit Jeans in allen Längen, in allen Formen und Variationen, mit und ohne Loch, mit und ohne Muster. Die Jeans kann sexy an einer Frau wirken, wenn sie wirklich passt und sich an den Körper anschmiegt. Boyfriendjeans sind hierfür eher ungeeignet, obwohl der Oversize-Look, der eine Frau figurtechnisch förmlich verschwinden lässt, gross im Kommen ist und viele Frauen hoffen, dass er bald wieder verschwindet. Eine Jeans muss die Hosentaschen am oberen Ende der Pobacken haben, nicht zu eng und nicht zu breit sein, sie darf keine Falten werfen, und sie sollte unten nicht am Boden schleifen, es sei denn, man zieht High Heels an.

Die Frau trägt in der Freizeit gerne T-Shirts, einfarbig, mehrfarbig, gemustert, mit und ohne frechen Spruch drauf. Diese T-Shirts wirken oft kindlich und verleihen den Frauen ein jugendliches Aussehen. So werden die Motiv-T-Shirts gerne von reiferen Frauen getragen, die jünger aussehen wollen, und von Teenagern, die ihren Müttern verbieten, so auszusehen, wie sie selber. Der Mutter-Tochter Look ist zwar zwischendurch ganz nett anzuschauen, aber spätestens wenn sich die Tochter im heiratsfähigen Alter befindet, wird die Männerwelt denken, eine Frau, die sich kleidet wie ihre Mutter, sieht irgendwann auch aus wie ihre Mutter. Der Teenager-Look für reifere Frauen ist daher mit Vorsicht zu geniessen.

Was trägt man zu Hause, am Sofa, auf der Couch, im Bett, beim Hyggen und Chillen? Hier sind der Trainingsanzug, die Jogginghose samt Pullover oder Pollunder, der Jumpsuit und der Overall, die bequemen Shorts mit T-Shirt ideal, gefolgt vom sexy bis anschmiegsam wirkenden Hauskleid. Die Hausfrau trägt Schürze, die sogenannte Haushaltsschürze oder das Schürzenkleid, welches in sämtlichen Mustern erhältlich ist, sodass man bei manchen Schürzen Augenkrebs bekommt, wenn man lange genug hinschaut. Im Allgemeinen ist die Hauskleidung atmungsaktiv, enthält viel Baumwolle und Leinen, und man kann sich darin unendlich gut bewegen. Hier sind auch die Leggings am Vormarsch, wenn sie sich genügend dehnen. Da wächst jeder Bauch mit.

Zu Hause wird man selten bis nie unaufgefordert gestört. Es kommt niemand, den man nicht persönlich eingeladen hat, es sei denn, der Postbote, der Heizungsableser, der Zeitungsverkäufer, die Zeugen Jehovas, der Pizzabote, der Staubsaugervertreter, der Nachbar, oder irgendein Wutzi kommt vorbei und klingelt unangekündigt an die Türe. Das hassen wir alle. Hier kommt die Strickkleidung ins Spiel, denn im edlen Strick-Outfit kann man jeden ungebetenen Gast an der Haustüre abwimmeln. Strick ist hipp, wirkt angezogen und elegant, ist dennoch bequem, und man ist darin gesellschaftsfähig. Trotzdem öffnen die meisten Frauen im Jogginganzug die Haustüre und denken sich nichts dabei, während sich der Postbote seinen Teil denkt. Peinlich wird es erst, wenn man mitten am Tag im Pyjama an die Türe geht, ungeduscht, mit unrasiertem Gesicht und zerknüllten Haaren. Da denkt sich dann jeder seinen Teil.


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Elisabeth Putz

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