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Wie bekämpft man eine Augenerkrankung?

Brille
Eine Augenerkrankung betrifft entweder direkt das Auge, oder nur Teile des Auges. Hier können unter anderem die Hornhaut, die Netzhaut, der Sehnerv, der Glaskörper, die Aderhaut, die Linse, die Iris, die Regenbogenhaut, die Bindehaut, etc. betroffen sein. Alltäglich sind beispielsweise Bindehautentzündungen, die leicht behoben werden können. Schwerwiegend ist beispielsweise die Erkrankung des Sehnervs bei einem zu hohen Augendruck. Eine Netzhautablösung zählt auch zu den schweren Augenerkrankungen, welche sofort operativ behoben werden muss.

Augen Erkrankungen beeinträchtigen das Leben so stark, dass man es beinahe vollständig umkrempeln muss, desto mehr Sehkraft man verliert. Zuerst muss ich leider sagen, dass einige Augenkrankheiten nicht vermieden werden können, denn jeder Mensch besteht auch unter anderem aus seinen Genen.

So kann es vorkommen, dass man die Tendenz zum grünen Star hat oder trotz guter Lebensweise an einer Makuladegeneration erkranken kann. In seltenen Fällen droht dann auch die Blindheit. Viele Augenerkrankungen könnte man jedoch vermeiden, wenn man zu viel Sonnenlicht meidet, denn die starke Sonneneinstrahlung schädigt unser Sehvermögen. Und trotzdem kaufen sich viele Leute dunkle, fast schwarze Sonnenbrillen ohne UV Schutz, nur um im Trend zu liegen.

Einer der stärksten Einflüsse ist neben der Sonneneinstrahlung unser psychisches Wohlbefinden. Sie werden es kaum glauben, aber die psychischen Ursachen beeinflussen unsere Augen stark. Ich habe mit vielen Augenärzten darüber gesprochen. Bis vor einiger Zeit wollte kaum ein Augenarzt den Zusammenhang von Augenkrankheiten und der Psyche wahrnehmen. In neuesten Studien wird aber jetzt endlich untersucht, wie sehr die Psyche unser Augenlicht beeinflusst.

Wie verhindert man das Zucken am Auge?

Das Zucken am Auge hat zwar keine gesundheitlichen Folgen, aber es wirkt trotzdem störend, und optisch sieht es nicht einladend aus. Es entsteht durch Stress, zu wenig Schlaf, einen Mangel an Magnesium, durch Zigaretten rauchen, zu viel Alkohol und zu viel Koffein. Mit einer erhöhten Dosis Magnesium aus einem Nahrungsergänzungsmittel kann man das Lidzucken kurzfristig lindern, aber Magnesium ist keine Dauerlösung. Besser ist es, Sie schlafen ausreichend, verhindern zu viel negativen Stress, ernähren sich gesund und verzichten auf Koffein, Alkohol und Nikotin. Entspannung, Sauerstoff und Bewegung tun der Augenmuskulatur gut. Tablet, Smartphone und Fernsehen verstärken das Lidzucken manchmal. Auch Herzrasen und Schwitzen kann zu diesen Zuckungen führen. Es werden Stressimpulse an die Augennerven geleitet, die dieses Syndrom auslösen. Wer jedoch ständig unter dem Lidzucken leidet, muss zum Arzt gehen, damit die primären Ursachen behandelt werden.

Was macht man gegen Kurzsichtigkeit?

Wer kurzsichtig ist, sieht in der Nähe gut und in der Ferne schlecht, weil sein Augapfel verlängert ist und das Bild nicht mehr direkt im Brennpunkt der Netzhaut aufs Auge fällt. Kurzsichtigkeit wird zunehmend zum Problem, und bis 2050 könnte bereits jeder Zweite von uns kurzsichtig sein. Schuld daran ist unter anderem unser Lebensstil. Wir sitzen vor dem Computer, nehmen Tablet und Smartphone mit ins Bett, halten uns vorwiegend in geschlossenen Räumen auf und gehen zu wenig in die Sonne. Nicht einmal die Tageslichtlampen, die dem natürlichen Tageslicht ähneln, können die Kurzsichtigkeit verhindern. Viele Leute brauchen deshalb eine Brille, bereits im Kindesalter, denn wir bewegen unsere Augen zunehmend in der Nähe und vergessen, in die Ferne zu schauen.

Man kann Kurzsichtigkeit hinauszögern, indem man nicht zu oft in Licht schaut, welches einen hohen Blauanteil hat, was dem Handy und zahlreichen Bildschirmen entspricht. Der hohe Blauanteil kann die Augen schädigen. Wir sollten auch nicht zu lange unzählige Videos am Smartphone anschauen, da uns sonst schwindlig wird. Man muss sich zwischendurch bewegen, um einen Ausgleich im Gehirn zu schaffen. In Taiwan ist die Kurzsichtigkeit zurückgegangen, weil man dort Projekte gestartet hat, die darauf abzielten, dass Schüler vorwiegend im Freien, in frischer Luft, bei normalem Tageslicht lernten, anstatt sich im Raum aufzuhalten. An Hühnern hat man nämlich auch festgestellt, dass sie zunehmend kurzsichtig werden, wenn man ihnen das Tageslicht und die frische Luft entzieht. Wir müssen mehr Sport treiben, länger in die Ferne sehen, Frischluft tanken und geschlossene Räume meiden, wo es nur geht.

Grauer Star als Erblindungsursache

Katarakt oder auch grauer Star genannt, ist eine der häufigsten Erblindungsursachen im Alter. Mit zunehmendem Alter wird die Linse im Auge hart und trüb. Die sogenannte Linsentrübung kann behandelt und operiert werden. Hierbei wird die alte Linse mittels eines Laserverfahrens zerkleinert, abgesaugt und durch eine neue, eine Kunstlinse ersetzt. Man kann sich jedoch Zeit lassen, da eine Operation erst nötig ist, wenn man im Dunkeln und bei heller Lichteinstrahlung schlechter sieht. Oft wird jedoch sehr früh operiert, denn es ist ein lukratives Abrechnungsmodell bei den Krankenkassen. Im Gegensatz dazu muss der grüne Star, das sogenannte Glaukom früh erkannt und behandelt werden, denn hier droht eine Erblindung in jedem Fall, wenn diese Erkrankung unbehandelt bleibt.

Mit einem Netzhaut-Chip wieder sehen

Ein neuer Netzhaut-Chip ermöglicht, dass man trotz defekter Netzhaut wieder sehen kann. Der Chip wird unter die Netzhaut implantiert und soll diese ersetzen. Man sieht damit Umrisse, Zahlen und Buchstaben, grössere Gegenstände, Personen, Licht und Dunkel, sodass man sich wieder grob orientieren kann. Der Netzhaut-Chip befindet sich laufend in Optimierung, sodass er immer besser wird. Nicht alle Krankenkassen übernehmen die Operation, und der Chip samt Implantierung kostet etwas mehr, aber er lohnt sich. Voraussetzung ist, dass man zuvor gesehen hat, dass der Sehnerv noch in Ordnung ist, und dass die Netzhaut noch im Auge ist, denn ohne Netzhaut, oder mit fehlendem Auge kann man leider damit nicht sehen.

Wann wird eine Augentransplantation möglich?

Derzeit ist eine standardmässige Augentransplantation, nach der sich zahlreiche Vollblinde mit Amaurose sehnen, nicht möglich. Selbst wenn ein Patient nur ein Auge vollständig verloren hat und mit dem zweiten noch sieht, sehnt er sich danach, mit beiden Augen zu sehen. Hier wären jedoch die Risiken, die so eine Transplantation mit sich bringen würde, abzuwägen, da dies ein schwerer Eingriff sein könnte, falls er in Zukunft zur Realität wird.

Teiltransplantationen und Implantationen werden in der Augenchirurgie aber bereits erfolgreich durchgeführt. So kann man beispielsweise eine Hornhaut transplantieren. Patienten mit grossflächig geschädigter Hornhaut leiden unter enormen Schmerzen, da die Hornhaut aussen am Auge aufliegt und schmerzempfindlich ist. Man glaubt, dass tausend Nadeln ins Auge stechen.

Nicht direkte Transplantationen, aber Implantationen sind bei grünem und grauen Star möglich. Bei der Katarakt Operation wird dem Patienten eine Kunstlinse eingesetzt. Es ist eine der gängigsten Operationen mit wenigen Risiken, ausser man bekommt einen Kapselriss, dann müssen sofort Massnahmen ergriffen werden, um die Kapselruptur zu beseitigen, sonst entstehen Einblutungen in den Glaskörper und somit auch Netzhautrisse bis hin zur Netzhautablösung. In der Glaukom Chirurgie können Implantate, sogenannte Drainage Systeme ins Auge implantiert werden. Mittlerweile gibt es kleine Implantate, Microstants, die besser verträglich sind, aber gewisse Risiken bleiben übrig.

In den USA wurde bereits eine Augentransplantation eines vollständigen Auges durchgeführt, aber leider brachte sie nicht den erwünschten Erfolg. Arme und Beine, Nerven, die an die normalen Muskeln angeschlossen sind, wachsen zur Zufriedenheit zusammen, Nerven des zentralen Nervensystems wie beispielsweise das Rückenmark oder die Sehnerven wachsen hingegen in unerwünschte Richtungen. Augenforscher arbeiten jedoch bereits an diesem Problem. An Fröschen ist eine Augentransplantation bereits gelungen, aber an Säugetieren noch nicht, da sie einen zu komplexen Körperbau besitzen. Wahrlich, der Mensch ist ein Säugetier, das so lange an einer Materie saugt, bis das Endergebnis stimmt.

Augenkrankheiten durch hohen Druck

Man kann an den Augen erkranken,, wenn man einem enormen psychischen Druck ausgesetzt ist, beispielsweise an Erfolgsdruck leidet, wenn man sich selbst zu viel Druck im Leben aufbaut. Natürlich spielt hier die Vererbung eine grosse Rolle, und genauso spielt die Schwachstelle des Auges eine Rolle, denn nicht jeder erkrankt wegen eines Erfolgsdrucks und verliert sein Sehvermögen.

Ich bin an grünem Star, an einem Glaukom erkrankt und wurde blind, obwohl ich alles tat, was mir die Schulmedizin und die Naturheilkunde boten. Ich bin draufgekommen, dass ich einen unheimlichen Erfolgsdruck hatte, den ich mir selbst machte, denn ich wollte immer, dass meine Provisionen in meinen Unternehmungen stimmen. Ausserdem hatte ich meistens zwei Firmen gleichzeitig und war immer unterwegs.

Meine Freunde sagten, mein Leben hat keine Struktur, das volle Chaos, da kann man ja keinen Durchblick mehr haben. Ich sagte immer, ich kann mein Leben echt bald nicht mehr sehen, wenn ich so weiter mache. Natürlich waren diese Aussagen nur humorvoll gemeint, aber man sieht hier deutlich, dass diese Aussagen alle mit den Augen zu tun haben. Und wie es die Ironie des Schicksals wollte, voila, dann war ich blind, ein wahrlich schicksalshafter Verlauf.

Ich hatte zwar die Tendenz zum grünen Star, weil mein Augenbild dazu neigte, aber ausgebrochen ist er erst, als ich unter einem enormen Erfolgsdruck litt. Mein Augendruck stieg sogar einmal auf 72 mmhg. Übrigens liess ich nach meiner letzten Augenoperation diesen in den Akten vermerkten schicksalshaften Verlauf prüfen. Dabei verging mir das Sehen ein zweites Mal.

Augen Erkrankungen durch Stress

Haben Sie zufällig so viel Stress in Ihrem Leben, dass Sie ihn bald nicht mehr sehen können? Nicht bei allen Menschen geht Stress direkt ins Auge und sitzt am Sehnerv fest wie ein Parasit. Manche Menschen haben allerdings den Schwachpunkt in ihrem Körper gerade in den Augen. Diese Menschen müssen noch mehr auf Ihr Sehvermögen achten. Stress kann durchaus auch positiv sein, wenn man beispielsweise seinen Beruf zur Berufung gemacht hat, ein leidenschaftlicher Workoholic wie ich es einer bin, ist, oder wenn man seinen Stress einfach liebt und ihn braucht.

Negativ wirkt sich Stress erst dann aus, wenn man bemerkt, dass man überfordert ist, keinen Ausgleich für den Stress hat, sich auf dem falschen Weg befindet, diesen Weg aber trotzdem, oder aus Trotz weitergeht. Stellen Sie sich vor, Sie haben den falschen Beruf gewählt und möchten etwas Anderes machen. Sie sind gefrustet in Ihrem Job und schleifen sich täglich zur Arbeit.

Dieser Stress kann beispielsweise die Augen beeinträchtigen. Manche Menschen lieben Ihren Job, sind aber manchmal im Dauerstress und können über einen längeren Zeitpunkt keinen Stressausgleich finden, weil sie für nichts Zeit haben. Ich sage Ihnen lieber Besucher, schaffen Sie sich Ruhezeiten in Ihrem Leben, sonst haben Sie eines Tages unheimlich viel Zeit, wenn sich Ihre Augen von Ihnen verabschieden.

Augenkrankheiten durch Diabetes

Diabetiker leiden häufig an Netzhautschäden, und das kann zur Blindheit führen. An den Augen kann Diabetes so ziemlich jeden Augenschaden hervorrufen, den es gibt. Lieber Besucher, achten Sie auf Ihre Zuckerwerte, wenn Sie die Welt noch lange sehen möchten. Auch die Zuckerwerte nach den Mahlzeiten sind wichtig, und nicht nur die Werte im nüchternen Zustand, denn unser Körper reagiert zu jeder Zeit und ist ständig in Bewegung.

Ich erinnere mich an eine Frau, die litt unter Diabetes melitus, Typ 2, und jeden Tag holte sie sich mindestens zwei frische Topfengulatschen, also deutschsprachige Quarktaschen. Lecker, aber ungesund. Abends waren ihre Zuckerwerte so hoch, dass sie eine extra Therapie brauchte. Ein ungesundes Leben als Diabetiker kann grosse Auswirkungen auf die Lebensqualität haben.

Wenn Sie Diabetiker sind, achten Sie noch viel mehr auf viel Bewegung und Sport, auf eine gesunde Ernährung, denn Ihr Körper ist Ihr Kapital. Viele Menschen denken, sie treiben genug Sport und essen gesund. Machen Sie täglich eine Stunde Sport und ernähren Sie sich einmal bewusst gesund, vielleicht mit einem strammen Ernährungsplan und Sportprogramm.

Dann sehen Sie, wo Sie bis jetzt falsch gedacht haben. Keine Zeit für Sport und gesunde Ernährung, das Argument gilt nicht, denn wenn Sie krank sind, haben Sie plötzlich unfreiwillig alle Zeit der Welt für alles. Für einen Diabetiker ist pures Wasser, Mineralwasser besser als jeder Saft, als jeder Smoothie, denn in Säften ist viel Zucker enthalten, der den Blutzuckerspiegel ungünstig beeinflusst.

Augentropfen können das Sehvermögen retten

Wer Augentropfen vom Arzt verschrieben bekommt, muss diese unbedingt nach Anordnung nehmen und die besprochene Dosierung einhalten. Dies ist besonders bei Tropfen für Glaukompatienten und bei Tropfen zur Stärkung des Sehnervs wichtig, aber auch bei entzündungshemmenden Augentropfen. Man sollte die Angst vor dem Eintropfen verlieren und die Tropfen nicht aus weiter Entfernung ins Auge werfen, sonst trifft man die Bindehaut nicht exakt.

Man sollte nur Augentropfen verwenden, die dem medizinischen Standard entsprechen und regulär am Markt erhältlich sind. Wer sich dazu entscheidet, Augentropfen zu testen, die sich noch in der Forschung befinden, sollte die Risiken abwägen, bevor er sich zu Studienzwecken hinreissen lässt. Wenn ein Medikament noch in der Forschung ist, können die Nebenwirkungen verherend ausfallen, bis zu irreparablen Gehirnschäden führen, sogar bis zum Tod führen.

Wie tropft man seine Augentropfen richtig ein? Zuerst öffnet man eine Verpackung und notiert sich das Datum, an welchem die Tropfen zum ersten Mal verwendet wurden. Angebrauchte Augentropfen sind maximal 6 bis 8 Wochen nach dem ersten Gebrauch haltbar. Übrigens sollte man in der Zeit auf Kontaktlinsen verzichten, denn das Auge benötigt Sauerstoff. Eine schicke Brille sieht auch gut aus.

Man tropft seine Augentropfen in den unteren Bindesack ein, denn von hier aus haben sie einen hervorragenden Nährboden, um ihre Wirkstoffe zu entfalten. Bitte tropfen Sie nicht direkt aufs Auge drauf, denn sonst schädigen Sie auf Dauer die Hornhaut.

Wenn man mehrere Tropfen nehmen muss, eine kombinierte Therapie macht, sollte man zwischen den einzelnen Präparaten jeweils 10 Minuten vergehen lassen, bevor man das zweite Präparat nimmt. So können sich die einzelnen Augentropfen besser entfalten.

Viele der herkömmlichen Augentropfen beinhalten Konservierungsmittel. Der Vorteil daran ist, dass die gängigen Krankenkassen die Kosten dafür übernehmen, und dass weniger Bakterien in die Tropfen hinein geraten. Die Augentropfen ohne Konservierungsmittel sind nicht lange haltbar, manchmal sind die Ampullen nur einen Tag nach dem Öffnen aufzubrauchen. Aber sie schonen die Augen, reizen die Hornhaut und die Bindehaut weniger.

Manche Menschen vertragen keine Konservierungsstoffe. Bitte, das muss jeder Patient mit seinem Arzt absprechen, denn bei zu langer Anwendung kann es im schlimmsten Fall bei einigen Patienten zu Nierenschäden führen.

Augentropfen, welche die Augen reizen, stark austrocknen, sollte man immer zusammen mit pflegenden Augentropfen, sogenannten Benetzungstropfen verwenden. Das Auge fühlt sich nachher gesünder an, die Rötungen verschwinden, und der Patient fühlt sich wohler. Die Benetzungstropfen müssen immer am Schluss genommen werden, sonst könnte die Wirkung der medizinischen Augenmedikamente nachlassen.


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Elisabeth Putz

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