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Augentfernung - Enukleation als letzter Ausweg

BrilleWenn alles kaputt ist, hilft manchmal nur der schwerste Eingriff, die Enukleation. Bitte, ich habe mir ein Auge entfernen lassen, damit ich nicht mit starken Schmerzen leben, blind und hässlich sein musste. Für die Seele ist so ein letzter Eingriff jedoch die schwierigste Angelegenheit, denn die Seele hängt an jedem einzelnen Körperteil, wie das Kleinkind an der symbolischen Nabelschnur seiner Mutter hängt.

Zuerst möchte ich sagen, dass eine Augentfernung wohl eines der schwierigsten Themen ist, mit welchem man sich auseinandersetzen muss, wenn man einmal in so eine gesundheitsbeeinträchtigte Lage kommt, ein Auge eventuell entfernen lassen zu müssen. Ich selbst kam eines Tages in die missliche Lage, entweder die Enukleation zu wählen oder tägliche Schmerzen zu ertragen. Glauben Sie mir, ich habe tagelang geheult, bis ich mich zu diesem Schritt entschieden habe. Bevor ich die Enukleation vornehmen liess, war ich derart fertig, sodass ich mich entschied, eine wahrlich makabere Sichtweise auf diese Situation zu legen, damit ich den Zustand leichter ertragen konnte.

Neulich schrieb mir jemand, dass die beschriebene Abhandlung hier kein gesunder Bericht sei. Er hat Recht, denn eine Augentfernung ist etwas derart schreckliches für die menschliche Seele, dass man ungewöhnliche Wege suchen muss, um damit fertig zu werden. Man hat im Grunde nur die Wahl zwischen Schmerzen oder der Enukleation, wenn alles andere bereits versucht wurde und die Schulmedizin am Ende ist. Mir schrieb jedoch auch eine Frau, sie hätte sich nach zwei Jahren unerträglicher Schmerzen für die Entfernung ihres Auges entschieden und kann jetzt seit langer Zeit wieder nachts schlafen.

Ich hing an meinem Auge, weil es ein Teil von mir war. Da ich nicht mehr wusste, wie ich medizinisch mein Auge noch retten lassen konnte, musste ich es entfernen lassen. Wenn ich damals vor der Augentfernung jedoch gewusst hätte, dass auch eine Behandlung mit einer sterilen Alkohollösung meine Schmerzen gelindert hätte, dann hätte ich mich dafür entschieden, weil eine schicke Brille mehr wert ist, als der Verlust eines Sinnesorgans.

Lieber Besucher, ein Sinnesorgan ist mit dem Körper, dem Geist und der Seele verbunden, deshalb habe sogar ich mich psychologisch beraten lassen. Es gab Leute, die sagten einfach so aus dem blauen Himmel heraus, das Auge muss raus. Erst wenn man selbst davon betroffen ist, weiss man, wie schwierig so eine Entscheidung ist. Ich habe aber auch mit betroffenen Menschen gesprochen, die mir sagten, der Leidensdruck kann mit einem schrumpfenden Auge, auf welchem man nichts mehr sieht, grösser sein, als mit einer gut angefertigten Glasprothese. Und da ich schliesslich am Punkt of no return angekommen war, entschied ich mich, diese makabere und fast unerträgliche Situation hinter mich zu bringen, damit meine Seele wieder leben konnte.

Zuerst möchte ich aber noch sagen, dass man vorher wirklich alles andere versuchen muss, sich bitte von mehreren Spezialisten und Augenärzten beraten lassen sollte, denn es handelt sich um ein Sinnesorgan, welches entfernt wird. Man kann nachher unter Phantombildern und Phantomschmerzen leiden, und das sollten Sie auch nicht vergessen. Ausserdem ist es eine schmerzhafte Operation, denn man verabschiedet sich seelisch von seinem Auge und hat eventuelle körperliche Schmerzen, bis die Wunde in der Augenhöhle geheilt ist.

Das schrumpfende Auge vor der Enukleation

Haben Sie zufällig auch so ein krankes Auge, das nur noch sensibel und beleidigt in Ihrer Augenhöhle steckt und leise, aber schmerzhaft vor sich hin jammert? Vor so einem Problem stehen einige Leute, die entweder nach vielen Augenoperationen ihr Augenlicht verloren haben, oder einfach nur mit einem Schrumpfauge bestückt sind. Wenn das Auge schrumpft, tut das weh, und man fragt sich wahrlich, ob das auch Not tut.

Wann sollten Sie also Ihr schrumpfendes Auge entfernen lassen? Sie könnten sich unter Umständen im Spiegel betrachten und nachschauen, ob das kranke Auge noch gesellschaftsfähig ist. Sehen tun Sie ja mit diesem Auge ohnehin nichts mehr ausser Ihre inneren Bilder, die Sie im Gehirn entwickeln. So, die erste Voraussetzung für eine Enukleation des Auges hätten wir: Sie sehen mit diesem Auge nichts mehr und nicht so schön aussehen tun Sie damit auch noch. Wenn nur einer dieser Faktoren bei Ihnen nicht zutrifft, lassen Sie Ihr Auge drin, denn ich sage Ihnen eines, die Operation tut Ihnen auch unter Umständen weh.

Die Gesellschaftsfähigkeit eines schrumpfenden Auges macht vielen Leuten Sorgen, da ja bekanntlich der erste Blick des Gegenübers ins Gesicht fällt. Ich denke hier anders. Für mich war und ist das zu erhaltende Sinnesorgan das Wichtigste, erst dann folgt für mich die optische Schönheit. Die schicke Brille kaschiert alles, und so bin ich strikt gegen eine Augentfernung, wenn es nur um die Schönheit alleine geht.

Ich bin der Meinung, dass man sich sein Auge erst entfernen lassen sollte, wenn es erblindet, es stark schmerzt, diese Schmerzen chronisch andauern und alle Therapien zur Schmerzbehandlung fehlgeschlagen sind. Einst war ich der Meinung, dass man eine Behandlung mit einer sterilen Alkohollösung nicht vorziehen sollte, da mir damals mein behandelnder Arzt sagte, dies macht man nicht mehr. Heute denke ich anders darüber, weil ich durch Zufall einige gegenteilige Meinungen gehört habe. Heute würde ich mein Sinnesorgan wahrscheinlich noch schmerzfrei besitzen, wenn ich mich nicht alleine auf eine einzige Meinung verlassen hätte.

Was passiert bei der Augentfernung?

Eine Augenoperation dieser Art ist kein Kinderspiel, denn jede Operation ist mit Risiken verbunden. Jeder Mensch hat Angst vor einer Operation, auch wenn er es nicht offen zugibt. Es ist ein Eingriff in die Seele. Ich habe nach einer meiner zahlreichen Augenoperationen sogar Angstträume nachts bekommen und bin mitten in meinen Traumphasen erwacht. Trotzdem muss man sich mit seiner Augenoperation auseinandersetzen, anfreunden, denn irgendwann liegt man unter dem Messer. Wenn Sie erst einmal am Operationstisch liegen, bemerken Sie nicht, was sich unter dem Messer so alles tut. Lassen Sie sich vorher vom Augenarzt und Operateur ausführlich und kindgerecht beraten, denn es gibt verschiedene Methoden und Vorgehensweisen der Augentfernung.

Nun, das Auge wird vom restlichen Muskel getrennt, ein Schnitt ist nötig, der danach wieder zugenäht werden muss. Man fühlt sich unter Umständen wie ein Stück Stoff, welcher zusammengenäht wird, damit er wieder schön aussieht. Der Sehnerv wird übrigens durchgeschnitten, denn den brauchen Sie jetzt wirklich nicht mehr. Also verabschieden Sie sich vorher ausdrücklich von Ihrem Sehnerv, das ist gut für Ihr Seelenheil. Die Muskeln werden übrigens beibehalten und zusammengezogen, denn die brauchen Sie nachher noch, damit das Glasauge sich hin und her bewegen kann. Sie bekommen nämlich nach einigen Wochen ein richtig schickes Kunstauge verpasst.

Damit die Muskeln auch das tun, was sie sollen, wird eine Art knochenartige Kugel eingesetzt, die dann mit dem Aughöhlchen verschmilzt. Sie schauen also nicht unbedingt in ein hohles Loch, wenn Sie aus der Narkose erwachen.

Was passiert nach der Augentfernung?

Als ich nach meiner Augenoperation aus der Narkose erwachte, ging es mir derart schlecht, sodass mir sogar reiner Sauerstoff angeboten wurde. Ich erkannte das volle Ausmass meiner Eitelkeit, und ich dachte für einen Moment, die Schmerzen davor waren erträglicher. Sie müssen nicht unbedingt solche Narkoseerfahrungen machen, aber Sie sollten eine Vollnarkose nicht auf die linke leichte Schulter nehmen. Wenn Sie aus der Narkose erwachen, haben Sie Glück gehabt, denn dann haben Sie die Augenoperation überlebt. Ja, bedenken Sie, dass jede Operation auch ein Risiko ist. Wenn Sie nun nach getaner Arbeit erwachen, besitzen Sie das leidige Auge nicht mehr, das ist Fakt.

Entweder Sie fühlen sich fit, dann haben Sie einen robusten Körper, der alles ohne Nebenwirkungen übersteht, oder Sie fühlen sich elend, dann haben Sie vermutlich die Narkose nicht so gut ertragen. Aber keine Sorge, Sie bekommen zur Vorsicht gleich einen Spucknapf, falls Sie sich übergeben möchten. Alles geht vorüber, auch die übelste Übelkeit. Ausserdem kann ich Sie beruhigen, wenn Sie brav waren, möchten Sie sich vielleicht übergeben, aber der Magen ist leer, da kommt nicht mehr viel hoch. Es hat eben alles seine Vorteile.

Ach ja, eventuell könnten Sie Schmerzen haben, weil die Wunde schmerzt, oder weil der dicke Druckverband mit seiner Wucht den Kopf gefühlsmässig fast zerquetscht. Der Druckverband verhindert Blutungen und Schwellungen. Bei so einer Augenentfernung ist eben alles drin, vom kleinen Feilchen bis zur grossen Schwellung, wie in einer Überraschungstüte.

Die Illigschale nach der Augentfernung

Ja, jetzt staunen Sie, denn nach oder bei der Operation bekommen Sie so einen Platzhalter eingesetzt. Der verhindert, dass die Augenhöhle schrumpft. Der Platzhalter, die sogenannte Illigschale, hat Löcher, denn Sie müssen das nicht mehr vorhandene Auge ja mit Salben und heilsamen Medikamenten versorgen. Die Schale ist aus Plastik, und beinahe jeder verträgt sie. Gut, jeder verträgt diesen Platzhalter, bis ich kam, denn ich vertrug ihn nicht und musste ihn vom Notarzt entfernen lassen. Aber ich bin ja auch nicht jeder.

Das Glasauge nach der Augentfernung

Nach einigen Wochen dürfen Sie zum Augenprothetiker spazieren, denn jetzt ist es Zeit für Ihr schickes und trendiges Glasauge. Falls Sie keinen Platzhalter im Auge hatten, müssen Sie nach zwei bis drei Wochen zum Augenprothetiker, denn dann könnte ja die Augenhöhle schrumpfen. Ich sage Ihnen, bei meiner Augentfernung waren es zuerst die Schmerzen, die mich zu diesem Schritt bewogen haben, aber dann war es doch eine reine Schönheitsoperation, welche ich bitterlich bereute, als ich feststellte, dass mein Glasauge ähnlich schmerzte, aber dies ist eine andere Geschichte, an der ich knabbere.

Heute werden Augen, die die Welt nicht braucht, aus kosmetischen Gründen auch gerne entfernt, denn man will ja auch einen ordentlichen und unwiderstehlichen Augenaufschlag haben, besonders, wenn man damit seine Extrawünsche besser durchsetzen kann. Es gibt zwei Meinungen dazu, meine Meinung, die strikt dagegen ist, und die Meinung einiger Ärzte, die so etwas befürworten.

Die Augentfernung aus kosmetischen Gründen

Soll man sich sein schrumpfendes Auge nur aus rein kosmetischen Gründen entfernen lassen? Ich sage aus heutiger Sicht NEIN, man sollte es nicht aus optischen Gründen machen. Es leiden jedoch viele Menschen unter einem schrumpfenden Auge, und unsere äussere Umwelt schaut uns eben gerne als erstes in die Augen. Wenn Sie unter dem optischen Aspekt derart leiden, dass Ihre Lebensqualität darunter enorm leidet, ist der Eingriff gut für Ihre Seele. Nicht aber, wenn Sie mit diesem Auge noch etwas sehen, denn dann sollte bitteschön das restliche Sehvermögen Vorrang haben. Es ist schwierig, zwischen einem Restsehvermögen und der Optik auszuwägen, denn das ist von Mensch zu Mensch individuell.

Enukleation - Erfahrungen mit der Augentfernung

Die Entscheidung, dass ich mir mein Auge entfernen lasse, fiel mir schwer. Ich trage seit meiner Geburt am linken Auge eine Augenprothese, und mitten im Leben erkrankte ich am rechten Auge an grünem Star. Nach einigen Glaukom Operationen, zwei Netzhaut Operationen und einem gar schicksalshaften Verlauf schrumpfte mein letztes noch vorhandenes Auge. Es schmerzte, sah nicht got aus, entwickelte sich zu einem chronisch brennendem, entzündetem kleinen Feuerball in der Augenhöhle, und ich stand vor der Entscheidung, eine Enukleation vornehmen zu lassen. Bitte, für die reine Optik hätte ich mich sofort für eine schicke Sonnenbrille entschieden, denn ich bin schön genug.

Der letzte Schritt zur Augentfernung tat derart in meiner Seele weh, dass ich vorab einen Psychiater brauchte. Ausserdem befragte ich laufend das Personal im Krankenhaus, ob denn dieser Schritt überhaupt nötig sei, aber ich erhielt laufend unterschiedliche Meinungen. Da ich dachte, jede weitere Therapie zur Schmerzbekämpfung wäre ausgeschöpft, legte ich mich unters Messer.

Mein damaliger behandelnder Arzt meinte, eine Therapie mit steriler Alkohollösung sei unbrauchbar, da man dies einfach nicht mehr mache. Heute bin ich klüger, da ich von anderen Ärzten hörte, dass man die Schmerzen sehrwohl mit einer Alkoholinjektion behandeln hätte können. Und so kam es, dass ich jetzt mit zwei Glasaugen bestückt durchs Leben gehe, sich meine Seele nach dem entfernten Sinnesorgan sehnt und ich die Vergangenheit langsam vergessen sollte.

Gelernt habe ich aus dieser schwierigen Situation auch etwas: Man sollte nicht einfach blind einem einzigen Arzt vertrauen. Besser ist es, sich mehrere Meinungen einzuholen. Man sollte nicht einen einzigen Arzt so hoch in den Himmel heben, dass die Bodenhaftung verloren geht. Solange das Arzt-Patienten Verhältnis sachlich neutral ist, kann der Patient sachliche Entscheidungen treffen.

Vor meiner Enukleation des schrumpfenden Auges ging ich wieder zu meinem Augenarzt, bei dem ich seit meiner letzten Glaukom Operation in Behandlung war. Einst signalisierte er mir undefinierbare Bauchsachen, und ich lobte ihn in den Himmel, vertraute ihm mein ganzes Leben an. So hatte ich auch keine Zweifel daran, dass für mich die Augentfernung das Beste wäre. Er entfernte mir selber das Auge, so dachte ich mir, ich befinde mich ohnehin in den besten Händen. Heute heule ich noch oft meiner schicken Sonnenbrille nach, denn sie hätte mein Auge optisch gut kaschiert.

Der Tag der Augentfernung

Ich fuhr um 5:00 Uhr los, ins Krankenhaus, drei Stunden, denn knapp nachdem ich im Krankenhaus ankam, lag ich auch schon auf dem Operationstisch. Ich kam also wirklich nur rechtzeitig zu meiner eigenen Augenoperation. Hoffentlich verpasse ich nicht eines Tages meine eigene Beerdigung. Ich lag so auf dem OP Tisch, da kam mein Augenarzt vorbei und fragte mich, ob ich mir die Sache mit der Operation noch überlegen wollte. Ja, ich hatte mir eine Nadel stechen lassen, das hässliche OP Nachthemd angezogen, mich hin und her schieben lassen, nur damit ich es mir jetzt überlege und vom OP Tisch steige. Gut, mir ist alles zuzutrauen.

 Ich wollte den Arzt noch ärgern, indem ich ihm sagen wollte, dass ich von einer heissen Nacht mit ihm träume, aber ausser heisse Luft wäre da nichts dahinter. Und dann passierte mir der peinliche Supergau. Ich sagte, er soll auf meine zauberhaften Augenbrauen, meine wunderschönen Wimpern und meine unwiderstehlichen Haare aufpassen, und dann schlief ich zu früh ein. Ich wachte auf, sagte in meiner geistigen Umnachtung, dass ich bitte wieder einschlafen will, weil die heisse Luft in der heissen Nacht mit dem Arzt mir den Verstand raubt. Alle hörten es und lachten. Als ich wirklich wieder zu mir kam, hatte ich Schmerzen. So ein lieber Mensch hatte mir einen Druckverband um den Kopf gewickelt.

Wahrlich, die Medikamente einer Vollnarkose wirken bei manchen Menschen so tiefsinnig, dass man kurzfristig am eigenen Verstand zweifelt. Narkosen hatten mir schon immer übel zugesetzt. Ich rede vor und nachher wirres Zeug, für das ich mich dann schäme. Bitte, ich bin auch nur ein Mensch.

Ich bekam echt üble Zustände, konnte kaum atmen und hatte richtige Schmerzen am ganzen Körper. Eine Krankenschwester empfahl mir, mit der Lunge und der Nase zu atmen, und nicht mit dem Kopf. Aber ich mache doch alles mit dem Kopf, mit dem gehe ich auch immer wieder durch die Wand und freue mich, wenn danach die Schmerzen nachlassen. Die ganze Nacht sass ich mit meinem Druckverband um den Kopf gewickelt aufrecht im Bett und schaute immer wieder nach, ob ich wohl atme. Die Krankenschwester wollte mir reinen Sauerstoff verpassen, aber ich wollte nichts mehr Unnatürliches in meinen Körper hineinlassen. Ich grub sogar eines meiner Ohren unter dem Druckverband aus, weil ich aus der Nase blutete. Wenn beide Ohren dick verschlossen sind, entsteht manchmal ein Unterdruck, und man blutet aus der Nase.

Der Tag nach der Enukleation des Auges

Ich war traurig, denn ich hatte mein Auge, mein geliebtes Sinnesorgan verloren. Ich sah symbolisch imaginär in den Spiegel und ertrug diese Situation nur noch mit viel Ironie. Sie werden es kaum glauben, aber ich habe meine Schönheitsoperation überlebt. Es war so schrecklich, dass ich jetzt direkt auf den Geschmack gekommen war, mir meine Oberweite zu vergrössern, mir ein wenig Fett absaugen zu lassen, mir meine Gesichtsfalten zu straffen.....Ich war ein fettloses 48 kg Leichtgewicht, trug einen 75 C BH und hatte neben meinen Traummaßen ein jugendliches, straffes Gesicht. Jetzt raten Sie einmal, für welche Schönheitsoperation ich mich demnächst entscheide. Für gar keine, denn für mich steht an erster Stelle die Natürlichkeit eines Menschen. Aus rein optischen Gründen würde ich mich niemals unters Messer legen.

Auf jeden Fall war jetzt das Auge irgendwo, nur nicht mehr in mir drin. Trotzdem, Sie werden es kaum fassen, hatte ich immer noch die Phantombilder, eine Art Phantomsehen, so dass ich glaubte, der Arzt hätte sich einen Scherz erlaubt und mein Auge gar nicht entfernt. Diesmal war ich von der Operation und der Narkose richtig benommen. Das hinderte mich aber nicht daran, mich mit einem Immobilienmakler im Krankenhaus wegen einer Wohnung zu treffen. Ich wäre nicht authentisch, wenn ich nicht aktiv wäre.

Zwei Tage nach der Augentfernung

Oh Schreck, ich bekam so einen elenden Platzhalter in mein nicht mehr vorhandenes Auge eingesetzt. Ich jammerte und schimpfte mit dem Arzt. Was man nicht alles für seine Schönheit macht! Ich fuhr mit dieser Plastikschale im Auge nach Hause, obwohl ich wusste, dass ich das leidige Teil nicht vertragen würde. Ich hätte den Arzt nötigen sollen, mir diesen Platzhalter wieder zu entfernen, wenn er doch schon alles entfernt hatte. Er sagte, jeder verträgt diese Illigschale. Bin ich etwa jeder? Und da ich nicht jeder bin, beschimpfte ich zu Hause eben meinen lieben und wunderbaren Arzt am Telefon, spazierte in einer Seelenruhe nachts in die Augenklinik inmeiner Heimatstadt und liess mir diesen Platzhalter entfernen.

Gut, dass ich mich dafür entschieden hatte, denn das Augenhöhlchen begann bereits leicht aber merklich zu eitern. Oder war es doch nur das Wundwasser, was da entgegen kam? Jedenfalls bin ich die erste Patientin, die diesen Platzhalter nicht vertrug. Erst viel später erfuhr ich, dass man normalerweise die Illigschale im sterilen Operationssaal einsetzt und nicht erst Tage nach der Augentfernung im normalen Behandlungszimmer.

Die Tage nach meiner Augenentfernung

Zu Hause ging es mir erstaunlich gut, genau bis zum Einsetzen meines neuen Glasauges. Die Wunde heilte, aber mein Augenprothetiker tat sich schwer mit einer geeigneten Augenprothese, sodass ich wieder Schmerzen bekam. Ich fing gleich wieder zu arbeiten an, denn mein Onlineportal lebt ja auch nicht von alleine. Bei den Nachkontrollen und der Nachbehandlung schlossen mein Augenarzt und ich für immer Frieden. Und wenn ich nicht durch einen dummen Zufall herausgefunden hätte, welch schicksalshafter Verlauf mir wirklich bei meinen letzten Augenoperationen wiederfahren war, würden wir heute noch nicht streiten. Das Schicksal geht oft wahrlich seltsame Wege.

Lohnte sich meine Augentfernung?

Nein, meine Augentfernung hat sich nicht gelohnt. Mein Auge war auf 18mm geschrumpft, man hatte mir ein 18mm grosses Bioeye eingesetzt, und aus diesem Grund hat eine doppelwandige Augenprothese keinen Platz. Ich laufe jetzt mit einer einwandigen Augenprothese herum, welche kaum in die Augenhöhle passt und täglich schmerzt. Nur die Optik stimmt, und genau deshalb hatte ich mich nicht für die Enukleation entschieden, weil die Optik für mich in diesem Fall zweitrangig ist.

Lieber Besucher, eine Enukleation eines Sinnesorgans ist ein schwerwiegender Schritt. Achten Sie darauf, dass Sie mit dem Auge wirklich nichts mehr sehen, es total hässlich aussieht und es wenn möglich, so richtig schmerzt. Ansonsten lohnt sich so eine reine Schönheitsoperation nur, wenn Sie wirklich hart im Nehmen sind und Schmerzen ertragen können.

Es kann nämlich auch so wie bei mir aussehen. Ich hatte nach der Operation so ein rotblaues Auge, das war derart geschwollen, dass die Frau in der Apotheke fragte, ob ich den Täter bereits angezeigt hätte, der mir das angetan hat. Ich sagte, das war ein Arzt, in einem sterilen OP-Saal, freiwillig und ohne Zwang.

Sogar mit Druckverband kann es passieren, dass nach der Abnahme des Verbandes Schwellungen und Rötungen auftreten. Übrigens sehen Sie aber mit neuen Augen nach ein paar Wochen nach der Augenentfernung so gut aus, dass Ihnen die Schmerzen wieder egal werden, wenn alles gut geht. Über die Risiken und Nebenwirkungen bei so einer Augenoperation diskutieren Sie bitte mit Ihrem Augenarzt. Nicht jedem Menschen muss es so ergehen wie mir, andere Leute machen vielleicht mit diesem Eingriff bessere Erfahrungen.

Das Phantomsehen nach der Enukleation

Als sogenanntes Charles-Bonnet-Syndrom wird ein sogenanntes Phantomsehen bezeichnet, welches auftreten kann, wenn das Sehvermögen schwindet, stark eingeschränkt ist, oder wenn ein Mensch vollständig erblindet. Es kann sich bessern, wenn das Sehvermögen gestärkt wird, wenn man sich bewegt, oder wenn man schläft, oder sogar, wenn man im Wachzustand das Licht anmacht. Nach einer Enukleation kann es dauerhaft präsent sein und auch störend wirken.

Viele Menschen sprechen nicht über ihr Phantomsehen, aus Angst, psychisch labil zu wirken. Es ist jedoch ein harmloses Syndrom, welches bei geistig voll normalen und gesunden Menschen auftritt, weil das Gehirn mit schwindender Sehkraft versucht, die Lücke zu füllen.

Phantomschmerzen, welche man im erblindeten Zustand im Auge verspürt, kennzeichnen sich als Phantombilder, da das Auge ja auf optische Reize reagiert. Das sogenannte Phantomsehen entsteht. Anfangs sind diese imaginären Bilder, die entweder nichts mit der Aussenwelt zu tun haben, oder welche man als reales Sehen im Gehirn wahrnimmt, ungewohnt, vermitteln jedoch den Eindruck, man könnte noch etwas sehen, obwohl man dieses Sehen nicht beschreiben kann, da es ja mit der Realität nichts zu tun hat.

Später können diese Phantombilder zu echten Phantomschmerzen im Auge werden, da man die ständigen Lichtreize als unangenehm wahrnimmt und sie auch körperlich spürt. Der Schlaf- Wachrhythmus kann durcheinander gewirbelt werden, die Konzentration kann nachlassen, die Leistungsfähigkeit schwindet, und man ist schnell müde, da einem die Lichtreize sämtliche Energie rauben. So habe ich es nach einiger Zeit empfunden. Voila, jetzt steht eine Couch in meinem Büro, ein Schlafkissen liegt zusätzlich am Schreibtisch, und mein 5 Minuten Minischlaf zwischendurch hält mich fit im Büro. Ich bin Autorin, so kann ich diesen seit Jahren anhaltenden Phantomschmerz im Auge kaschieren, ohne dass die Leute ihn bewusst bemerken. Nur die Nachbarn wundern sich, wenn ich nachmittags wie ein Stein schlafe.

Wenn man beginnt, als blinder Mensch Phantombilder zu sehen, sieht man weisse Mäuse über die Strasse laufen, obwohl man seine Augen geschlossen hat. Phantombilder sind nichts anderes als Phantomschmerzen, denn das menschliche Auge reagiert mit visuellen Reizen. Voraussetzung dafür ist eine vollständige Erblindung und das Nichtvorhandensein des Auges. Bei einer Augentfernung können diese Phantomschmerzen auftreten, die in seltenen Fällen für lange Zeit andauern.

Das Gehirn möchte sich nicht damit abfinden, dass ein Sinnesorgan fehlt, und so schüttet es weiterhin Reize aus. Der Mensch glaubt, das Sinnesorgan sei noch real vorhanden. Genauso verhält es sich ja bei Phantomschmerzen, wenn man Gliedmaßen amputiert bekommt, da glaubt man auch, Hand, Arm oder Bein seien noch vorhanden.

Leben mit Phantomschmerzen - chronische Phantombilder

Als ich mich damals zur Enukleation meines letzten Auges entschieden hatte, da ich blind geworden war und glaubte, alle Therapien zur Schmerzbekämpfung wären ausgeschöpft, bekam ich nach der Operation dieses chronische Phantomsehen. Mir hat der seelische Schmerz meines Sehverlustes bestimmt innerlich derart wehgetan, sodass ich die blühendsten und farbenprächtigsten Phantombilder entwickelt habe.

Ich muss gestehen, ohne diese Filme, die vor meinen Augen ablaufen, wäre alles langweilig in dunklen Farben gehalten oder erst gar nicht vorhanden. Ich besitze dieses Phantomsehen heute nach Jahren noch, täglich bei Tag und Nacht. Bis auf die Helligkeit in den Nächten liebe ich diese Phänomene. Wenn ich allerdings einschlafe, sind die Phantomschmerzen weg, ich besitze sie bewusst nur im wachen Zustand.

Ich muss jedoch gestehen, dass ich mir mental, suggestiv immer wieder einpräge, ich würde dieses Phantomsehen mögen, da sonst womöglich alles dunkel wäre. Ich kann nämlich real gesehen schwer mit meinem Phantomschmerz leben. Ich hatte bereits Orientierungsschwierigkeiten, schlimme Schwindelanfälle, akut auftretende Müdigkeit, und als Blinde fühle ich mich ohnehin schon orientierungslos genug.

Als ich einmal nachmittags während eines Telefongesprächs mit einem Kunden eingeschlafen war, verlegte ich meine Telefonate auf den Vormittag. Als ich einmal in einem Hotel während des Frühstücks fast einschlief, bewegte mich das Erlebnis dazu, mir mein Frühstück aufs Zimmer servieren zu lassen. Bitte, ich muss mich ja direkt für mich schämen.

Phantombilder in der Forschung

Das wahrlich interessante Thema mit den Phantombildern beschäftigt viele Neurologen und auch einige Augenärzte. Forscher gehen davon aus, dass der Sehnerv, wenn er abgeklemmt wird, noch mit einem kleinen Teil mit dem Gehirn verbunden ist, da man ihn ja nicht gänzlich mit allen Fasern und Zellen entfernt, sondern nur mit einer Klemme, einer Zange abklemmt. Das Gehirn kann also noch Signale an die verbleibenden Fasern senden.

Man sieht ja mit dem Gehirn, während das optische Auge nur der Kanal zum Sehen ist, quasi nur die Kamera. Trotzdem ist diese Kamera das Wichtigste. Bitte, ohne Digitalkamera würden wir auch keine leicht zu erstellenden Fotos machen können, sondern uns die Bilder bloss im Gehirn vorstellen.

So verhält es sich mit dem Phantomsehen. Man kreiert unbewusst Bilder, Farben, Lichtreize im Kopf. Man kann sich dagegen nicht wehren, sie entstehen einfach. So wie man sich nicht dagegen wehren kann, dass man die Welt sieht, wenn man die Augen öffnet, so kann man sich nicht gegen seinen Phantomschmerz im Auge wehren, wenn das Gehirn noch sieht. Übrigens besitze ich an meinem linken Auge kein Phantomsehen, da dieses Auge knapp nach meiner Geburt entfernt wurde.

Phantomschmerzen im Auge

Mein linkes Auge ist seit meiner Geburt blind, da trage ich ein Glasauge. Nachdem ich am rechten Auge an grünem Star erkrankte und mich für eine Augenoperation entschied, die irgendwie schief lief, erblindete ich vollständig. Ich hielt diesen Zustand kaum aus. Bitte, dies zeigte ich meiner Umwelt jedoch nicht, denn ich schämte mich dafür, dass ich so schwach war und mich in der Welt kaum noch zurecht fand. Stattdessen gab ich mich selbstbewusst nach aussen hin, duellierte mich verbal mit meinem Augenarzt, bis dieses Duell seltsame Dimensionen annahm und in einer Art Eiertanz endete.

Nach meiner Augentfernung bekam ich zwei Glasaugen. Gut, eigentlich wollte ich mit der Entfernung meines Auges meine Schmerzen lindern, aber daraus wurde nichts, und so dachte ich mir, wenigstens bin ich noch optisch schön. Man muss ja nicht beides haben, aber ich sage immer, Schönheit vergeht, nur hässlich bleibt hässlich. Als ich mein Augenlicht verlor, konnte ich die Welt mit ihrer brutalen Realität zwar nicht mehr erkennen, oh wie schade, aber mein Unterbewusstsein störte sich nicht daran. So begann ich Phantombilder zu kreieren, wie ein Künstler, der keine Ahnung von seinem Handwerk hat.

Mein Phantomsehen kurz nach der Erblindung

Als ich blind geworden war, bemerkte ich das zuerst gar nicht so intensiv. Mein Augenarzt hielt mir ein paar farblich angehauchte Lichter vor das Auge, und ich erkannte die Farben fast alle richtig. Trotzdem wusste ich, dass es kein medizinisch reales Lichtempfinden war, sondern eine Art innerer Lichtreiz, nur wusste ich nicht, wie man dieses Phänomen nennt. Ich konnte diesen Zustand einfach nicht artgerecht benennen, ihn beschreiben.

Ich glaubte, das mit dem Sehen erledigt sich schon von alleine. Nach einigen schwierigen Verhandlungen mit meinem Augenarzt verliess ich siegessicher das Krankenhaus. Zu Hause sah ich Dinge, die erst erfunden werden mussten, damit ich sie überhaupt sehen konnte. Aber ich sah auch Sachen, die mir vertraut waren. Zuerst musste ich die Gegenstände jedoch in den Händen halten, damit mir mein Gehirn ihre Form signalisierte.

So räumte ich den Spüler aus, ohne zu wissen, dass ich das Geschirr nur noch aus meiner Erinnerung aus dem Unterbewusstsein heraus sah. Ich sah meine Kaffeetasse, meinen Frühstücksteller und den leckeren Frühstückslachs beispielsweise am Morgen vor mir stehen, aber ich griff immer um ein paar Zentimeter daneben. So eine Pleite, wenn man sein Frühstück nicht erwischt! Das ist beinahe so, als ob man den Zug nicht rechtzeitig erwischt, die Fahrkarte bereits gekauft hat, und der Bahn jetzt einen Denkzettel verpassen will, indem man zu Fuss geht. Nun, ich glaubte zu sehen, was ich nicht sah und stolperte über alles drüber, was ich hätte sehen sollen. Meine innere Phantomwelt hatte eben ihre eigenen Vorstellungen von der Aussenwelt.

Meine Phantombilder nach längerer Blindheit

Plötzlich sah ich weisse Mäuse laufen, denn ich sah die Gegenstände in meiner Umgebung auch mit geschlossenen Augen. Nach einiger Zeit entwickelte sich eine spezielle Tag und Nacht Stimmung in meinem Phantomsehen. Ich sah für ca. drei Tage und Nächte hindurch weiss, und dann wieder drei Tage und Nächte schwarz, auch mit geschlossenen Augen. Dieses nahezu unerträgliche Phänomen hielt bis heute an.

In den weissen Nächten müssen Sie mich einmal erleben, da bin ich aktiv wie eine Wildkatze. In den schwarzen Tagen rede ich nicht ununterbrochen und bin ziemlich normal, denn ich habe eine sarkastische Zunge, scharf wie ein Rasiermesser. In den weissen Tagen könnte ich Bäume pflücken, wenn die Wurzeln es zulassen würden, und in den schwarzen Nächten ruhe ich mich aus.

Ich sage Ihnen, man gewöhnt sich an alles. Mein Leben ist farbenfroher und turbulenter geworden. Übrigens sehe ich zwischen den weissen und schwarzen Phasen die tollsten Farben. Aber nicht, dass Sie mir jetzt auf die Idee kommen, ich hätte etwas Unterhaltsames eingenommen. Ja, genau diese Phasen der Farbenpracht liefern mir einige Phantombilder.

Mein Experiment mit dem Phantomsehen

Ich liess mir mein letztes Auge entfernen, da es für seine eigentlichen Aufgaben nicht mehr zu brauchen war. Eigentlich wollte ich das Auge in Rente schicken, aber die Rentenkassen sind leer, und das Auge war ein richtiger schmerzender Pflegefall geworden.

Jetzt habe ich glatt zwei trendige Glasaugen. Nach der Augentfernung dachte ich, der Arzt hätte mich verarscht, denn ich fühlte mich so, als ob das Auge noch vorhanden wäre. Die Phantombilder waren alle noch brav vorhanden. Es gab nur einen kleinen entscheidenden Unterschied, sie wurden heftiger, chronisch, und diese Lichtreize schmerzten mich plötzlich derart, dass ich heulte, nicht mehr zu heulen aufhörte. Nach aussen hin gab ich mich wieder stark, weil ich mich für diesen Zustand schämte.

Bei einem meiner Nachuntersuchungen setzte ich mir eine Sonnenbrille auf, denn so ein nicht mehr vorhandenes Auge kann recht unappetitlich aussehen, solange da kein Glasauge drin ist.

Ich setzte meine Sonnenbrille auf und sah, dass ich eine Sonnenbrille trug. Jetzt wartete ich bis zu meiner nächsten Farbphase, kaufte mir zwei identische Brillen mit unterschiedlichen Gläsern und versuchte zu erkennen, ob ich immer die richtige Brille erwische. Mein Goldbär durfte mir die Brillen abwechselnd auf die Nase setzen. Ich lag 21 Mal daneben und 29 Mal aalglatt richtig. Tja, auch die weissen Mäuse können sich einmal irren.

Phantombilder erschaffen neue Welten

Jetzt stand ich da mit meinen Phantombildern. An eventuelle Galerien wollte ich sie auch nicht gerade vermitteln, denn diese Kunst ist unbezahlbar. Ich überlegte, was ich mit meinem Phantomsehen wohl anfangen könnte, denn ich mache ja aus jedem Mist etwas kommerziell Brauchbares. Sie werden es kaum glauben, aber ich verwende jetzt mein Phantomsehen für meine imaginären Visionen und Bilder im Unterbewusstsein.

Damit lässt sich Erfolg steuern, Geld generieren, und Situationen und Wünsche lassen sich mit der Imagination und der Suggestion verwirklichen. Wir sehen ja eindeutig mit unserem Gehirn. Manche Menschen sind eben so zerstreut, dass man denkt, die teilen sich ein Gehirn untereinander auf. Tja, ich mache alles mit dem Kopf, und so sehe ich auch mit dem Gehirn. Die Gedanken leiten unsere Handlungen und schaffen die Realität um uns herum.

Wenn wir mit unserem Gehirn sehen, entstehen Gedanken, die uns zu Erfolg und Wohlstand verhelfen. Und genau dafür nutze ich jetzt mein Phantomsehen. Und wenn ich mein Penthouse besitze, spende ich mein eventuell überflüssiges Geld für die Augenforschung, damit ich auch mit meinen zwei Glasaugen die gleichen Bilder wie meine Mitmenschen sehe. Dann ist die U-Bahn wieder hässlich, aber zweckmässig. Bis dahin kaufe ich mir das Penthouse am Zeitungskiosk und achte darauf, dass mich dabei keiner beobachtet.


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Elisabeth Putz

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