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Wie ungesund sind Fertiggerichte?

Die Fertigpizza schmeckt gutFertiggerichte sind verpackte, weiterverarbeitete Speisen, welche man fix und fertig kaufen kann. Beispielsweise z„hlt das gesamte Convenience Food dazu. Man braucht die Fertiggerichte nur auszupacken, in der Mikrowelle, im Backofen oder schnell im Topf oder in der Pfanne zu erhitzen, und voila, schon ist das Essen fertig, h„ppchengerecht zubereitet. Ganze Mahlzeiten sind heute bereits als Fertigspeisen erh„ltlich, inklusive Teller und Plastikbesteck, wobei man das Plastik aus Umweltschutzgrnden durch alternative Materialien ersetzt.

Fertiggerichte haben einen schlechten Ruf, den sie teilweise auch zurecht verdienen. Sie kosten viel Geld, besonders das bequeme Convenience Food, und sie sind ungesund. Man erspart sich damit jedoch Zeit, besonders wenn man das Essen in der Mikrowelle zubereitet.

Es geht aber nicht nur ums Geld, es geht eher um die ungesunden Koch- und Essgewohnheiten, denn in Fertiggerichten, Fertigprodukten fr die Mikrowelle stecken versteckte Fette, chemische Zusatzstoffe und Aromen drin, jede Menge versteckter Zucker, und das kann den K”rper auf Dauer richtig krank machen. In Frankreich gibt es brigens Superm„rkte, in denen man nur Tiefkhlkost bekommt.

Wenn man abends nach Hause kommt, ist man unheimlich hungrig und m”chte nur eins, essen. Wie ferngesteuert geht man auf den Khlschrank zu und schaut im Tiefkhlfach nach, was es heute etwa zu essen geben k”nnte. Die vielen Fertigprodukte und Fertiggerichte lachen aus dem Tiefkhlfach heraus und laden zum sofortigen Auftauen ein. Aber ist das denn auch gesund? Eines steht fest, Fertigprodukte sind viel teurer als die Rohprodukte, die man erst zu einer Mahlzeit verarbeiten muss.

Praktisch sind sie schon, die Fertigprodukte, denn die Zubereitung findet im Backofen oder in der Mikrowelle statt. Nun ist aber die Strahlung in der Mikrowelle ungesund fr unseren K”rper. Ausserdem befinden sich in Fertigprodukten so viele Geschmacksverst„rker und knstliche Aromastoffe, dass die H„lfte davon auch noch zu viel fr unsere Gesundheit w„re.

Wenn diese Aromastoffe ud Geschmacksverst„rker nicht w„ren, wrde das Fertigprodukt nach gar nichts schmecken, deshalb ist es froh ber jeden knstlichen Geschmackszusatz. Fertigprodukte enthalten Unmengen an Sssstoff und Zucker, sowie Zuckerzusatz. Schon der fertige Gemseaufstrich fr das Frhstcksbrot gaukelt uns nur Gesundheit vor. In Wirklichkeit ist darin eine Menge Zucker versteckt.

Der Zucker wird in unserem K”rper in Fett umgewandelt, deshalb werden wir durch Fertigprodukte fett. Unsere gesamten K”rperfunktionen lassen nach, die Leberwerte und unser Wohlbefinden verschlechtern sich, wenn wir uns ausschliesslich oder berwiegend von Fertigprodukten ern„hren. Man glaubt, man isst etwas Gesundes, wenn man einen Lachs in Bl„tterteig und Sahnesosse kauft und ihn in den Backofen legt.

In Wirklichkeit isst man Fett und Zucker. Schauen Sie sich einmal die Inhaltsstoffe auf der Verpackung eines Fertigproduktes an. M”chten Sie Ihrem Magen das auf Dauer zumuten? Vielleicht lieben Sie ja Ihren Magen nicht und m”chten ihm t„glich eins reindrcken? Wer gesund leben m”chte, beginnt ab heute Gemse und Obst zu schnippeln, die Nudeln selbst zu kochen und die Sosse dazu selbst zu mischen, mit frischen Tomaten und Zwiebel geht das wunderbar.

Die „ltesten Fertiggerichte der Welt

Das „lteste Fertiggericht der Welt ist Erbswurst. Es sieht aus wie eine Wurst, enth„lt Erbsen, Speck, Salz und Gewrze, und es ist eine Art Suppe. Sie macht satt, schmeckt aber gew”hnungsbedrftig. Auch andere Fertiggerichte haben den Weg in unsere bequeme Gesellschaft der Konservierungsfreudigen gefunden. Seit 1958 gibt es die Dosennudel, beispielsweise die Ravioli aus der Dose. Sie schmecken noch gew”hnungsbedrftiger, aber auch sie s„ttigen uns. Chicken Wings aus Paniermehl, Aromen und Hhnchen oder Pute sind ebenfalls ein S„ttigungsfaktor ohne gr”sseren Mehrwert. Und die Nudelsuppe aus der Dose, bestehend aus Nudel und Brhe h„lt den Magen lange in Takt. Die Leute aáen die Fertiggerichte w„hrend der Wirtschaftskrise in der frhen Nachkriegszeit und erfreuten sich an den elit„ren Gaumenfreuden. Lasagne aus Nudeln und Bolognese geh”rt ebenfalls zu den „ltesten Fertiggerichten. Frher wurden die Tomaten ausgespart, weil es keine gab. Heute werden sie massenweise verwendet, weil sie billiger als Fleisch sind. Am beliebtesten ist heute die Tiefkhlpizza, weil sie so vielseitig ist, dass sie uns allen gut schmeckt. Fertiggerichte enthalten viel Fett und Zucker, Kohlenhydrate und ein paar Mineralstoffe. Ballaststoffe und Vitamine findet man jedoch kaum drin, das war frher schon so und hat sich bis heute kaum ge„ndert, ausser, dass man heute Vitamine hinzugibt, um ein Fertiggericht gesnder zu machen.

Glutamat in Fertiggerichten

Glutamat schmeckt fleischig und wrzig, intensiv und vollmundig. Hefeextrakt ist sein Nachfolger, und das finden wir so wie Glutamat in zahlreichen Fertigprodukten, auch wenn wir glauben, es sei ein rein natrliches Zusatzmittel. Man kann Glutamat auch aus Getreideschrot herstellen, mit Salzs„ure zersetzt, mit Natronlauge aufgepeppt, lange weichgekocht, mit Aromen gespickt, und schon hat man ein richtig gutes Wrzmittel, welches uns auf Dauer krank macht, wenn wir es zu oft einsetzen. Die Industrie verwendet es sogar in Fertigfleischgerichten, denn man kann damit ein billiges Hhnchen zu einem Festessen machen, sodass jeder glaubt, man wrde einen teuren Truthahn verspeisen. Hierfr ben”tigt man nur noch zus„tzlich zum Huhn und zum Glutamat ein wenig Rauch”l, etwas Paprikafarbe, knstlich hergestellte Brandspuren, ein wenig Salz, und schon ist das Festessen a la Billigvariante fertig.

Wie viele Zusatzstoffe sind in Fertigprodukten erlaubt?

Als ich neulich wieder durch den Supermarkt spazierte, stachen mir die bequemen Fertiggerichte ins Auge, und da ich ein bequemer Mensch bin, sah ich sie mir genauer an. Ich entdeckte Aromen, Konservierungsmittel, Zusatzstoffe, Nanopartikel, Geschmacksverst„rker und allerlei E in der Nahrung. Jawohl, das schmeckt. Wenn Sie sich von solchen Zusatzstoffen distanzieren m”chten, greifen Sie auf Grundnahrungsmittel und Bioprodukte zurck. In Bio beispielsweise sind nur 44 von 320 Zusatzstoffen erlaubt. Da fhlt man sich direkt wieder gesnder. Greifen Sie zu Bio-Fertiggerichten. Sie sind auch bequem, schnell zubereitet und schmecken lecker, aber sie enthalten nicht so viel Chemie.

Fertiggerichte werden etwas gesundheitsbewusster

Den Fertiggerichten eilt ein schlechter Ruf voraus, da sie nicht so gesund sind, und auch oftmals nicht so frisch und lecker schmecken. Trotzdem bemhen sich die Food-Stylisten um mehr Gesundheit in den Fertigprodukten. Die Konservierungsmittel sind gr”sstenteils verschwunden oder minimiert worden, da die modernen Haltbarkeitsverfahren ausgereift und durchaus bezahlbar sind. Durch Tieffrieren und Erhitzen lassen sich die Produkte haltbar machen. Knstliche Aromen werden zunehmend durch natrliche oder naturidentische Aromen ersetzt. In Konservendosen findet man zwar lediglich noch Mineralstoffe und keine Vitamine mehr vor, da die Konserve elendslange haltbar ist, aber das Tiefgefrorene beinhaltet durchaus noch Vitamine, da es sofort nach der Ernte schockgefroren wird. Gute Zeiten kommen daher auf die Schnellkocher und Fast-Food Liebhaber zu.

 


Elisabeth Putz

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